Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrau oder was seid ihr

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Irishmom
2575 Beiträge
25.01.2018 19:07
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Irishmom:

Zitat von Fischotter:

Hausfrau zu sein ist auch nicht ohne! Vorallem wenn man mehrere Kinder hat,

Allerdings verachte ich solche gestalten, die 2,3,4...Kinder haben, diese dann aber komplett den ganzen Tag bis abends in den Kindergarten/Hort/Ganztagsklasse stecken, die alte dann zuhause sitzt, sich der dreck stapelt und sich in der Bude nichts tut!


Hahah ja so Leute liebe ich und dann auch noch rumjammer was sie für einen stressigen Alltag haben.
Und dann besucht man sie mal und denkt sich "Echt jetzt? den ganzen Tag online und die Bude sieht aus wie scheisse?"


Ihr wisst aber auch nicht warum das so ist. Vielleicht hat sie Depressionen, Schicksalsschläge oder sonstige Gründe dafür. Verurteilen ist immer scheiße...


Oh bei der Person die ich da kenne, weiß ich ganz genau wieso das so ist. Sie ist faul, aber sie hat es nicht anders vorgelebt bekommen.
Ich gehöre nicht zu den Leuten die über andere Urteilen, deswegen geh ich da immer etwas lockerer dran. Aber wenn man ein krabbelndes Baby zuhause hat und überall Tabakreste, Flaschendeckel usw auf dem Boden rumliegen, bekomme ich eine riesen Wut.
Und wenn diese Person einem dann noch in den Ohren liegt, wie stressig alles ist, weiß ich nie ob ich Weinen oder Lachen soll
25.01.2018 19:43
Zitat von Nine85:

Hm warum ist er negativ belastet? Weil man als arbeitende Mutter neben der Arbeit den Haushalt ja trotzdem noch nebenbei macht, oder?
Also nur ist es Wurst ob sich jemand Hausfrau nennt oder nicht, Fakt ist das ich jetzt 1,5 Jahre daheim bin und langsam aber sicher durchdrehe.

Schnecke510
7207 Beiträge
25.01.2018 19:45
Ich finde diese Leute bei Frauentausch ja immer gut: Wohnen in WGs, sind 19 Jahre alt, keine Kinder und bezeichnen sich als "Hausfrau".
Ansonsten finde ich es ok, wenn man es sich leisten kann. ich empfinde es als eine privilegierte Stellung. Kann nicht jeder machen...negativ besetzt war mal.
-Brünni88
23365 Beiträge
25.01.2018 19:58
Ich bin Hausfrau, Mutter, 15dtd pro Woche Innendienst bei ner Versicherung und 16std pro Woche Fleischereifachverkäuferin. Außerdem haben wir Landwirtschaft und da helfe ich im Sommer, außerdem mache ich die Buchführung und Steuer selbst. Und glücklich

Jeder sollte das machen dürfen was ihn glücklich macht.

Wenn ich könnte würde ich die Stunden bei der Versicherung auf 10 reduzieren, aber ist finanziell momentan nicht drin.
25.01.2018 19:59
Zitat von Schnecke510:

Ich finde diese Leute bei Frauentausch ja immer gut: Wohnen in WGs, sind 19 Jahre alt, keine Kinder und bezeichnen sich als "Hausfrau".
Ansonsten finde ich es ok, wenn man es sich leisten kann. ich empfinde es als eine privilegierte Stellung. Kann nicht jeder machen...negativ besetzt war mal.


Heute könnte man es sich auch in den meisten fällen finanziell nicht leisten, dass die frau (oder halt ein partner) vollständig jahrelang daheim bleibt.
Mondkind
14909 Beiträge
25.01.2018 20:09
Ich bin Hausfrau und Mutter. Sonst nix
Marf
29924 Beiträge
25.01.2018 20:17
Also manche sind doof.Doch ob das mit dem Hausfrauendasein zusammenhängt ,weiß ich nicht.
Mir persönlich ist es wurscht ob jemand nur Hausfrau ist oder dazu noch berufstätig.Solange man sich nicht dauerhaft fremdfinanzieren lässt,bzw.es sich leisten kann hat das doch keiner zu bewerten.
poldana
1268 Beiträge
25.01.2018 20:18
Nur zu Hause bleiben ist mir zu langweilig. Zur Zeit hab ich ein BV. Nach dem MuSchu gehe ich wieder arbeiten. Gelernt hatte ich MFA. War 7 Jahre bei der Zeitung als Zusteller. Ich kann nur Nachts arbeiten, da ich niemanden für die kids habe.
MamiMel
311 Beiträge
25.01.2018 20:32
guten Abend
also ich bin auch Hausfrau und Mutter von vier Kindern. Ich manage hier soweit den Haushalt was dazu gehört und bin für meine Kinder da ( spielen, Hausaufgaben, toben...) mein Mann ist zur zeit leider krankheitsbedingt "still" gelegt aber wenn die Behandlung durch ist geht er wieder als Kraftfahrer arbeiten. ich habe leider auch nichts gelernt , sprich Ausbildung. Irgendwo ist auch dieses Alltag denken und der ziemlich gleiche Ablauf regelmäßig , aber man macht das beste draus.

denkt ihr jetzt schlimm darüber ??
Lieben Gruß
25.01.2018 20:34
Zitat von MamiMel:

guten Abend
also ich bin auch Hausfrau und Mutter von vier Kindern. Ich manage hier soweit den Haushalt was dazu gehört und bin für meine Kinder da ( spielen, Hausaufgaben, toben...) mein Mann ist zur zeit leider krankheitsbedingt "still" gelegt aber wenn die Behandlung durch ist geht er wieder als Kraftfahrer arbeiten. ich habe leider auch nichts gelernt , sprich Ausbildung. Irgendwo ist auch dieses Alltag denken und der ziemlich gleiche Ablauf regelmäßig , aber man macht das beste draus.

denkt ihr jetzt schlimm darüber ??
Lieben Gruß


Wieso sollen wir drüber schlimm denken?

Ich denke 4 kinder und haushalt managen ist gar nicht so einfach.
Jarla
7527 Beiträge
25.01.2018 20:34
Zitat von Marf:

Also manche sind doof.Doch ob das mit dem Hausfrauendasein zusammenhängt ,weiß ich nicht.
Mir persönlich ist es wurscht ob jemand nur Hausfrau ist oder dazu noch berufstätig.Solange man sich nicht dauerhaft fremdfinanzieren lässt,bzw.es sich leisten kann hat das doch keiner zu bewerten.

So sehe ich das auch.
Musste mir mal anhören, was für eine schlechte Mutter ich sein werde, weil ich wieder arbeiten gehe. Der Clou dabei war, dass sie dann doch lieber vom Amt lebt. Sie macht es ja für ihre Kinder...
Ich akzeptiere alles, aber da hört es für mich auf...Hausfrau ja, aber bitte nur derjenige, der es sich leisten kann
Werde bald wieder arbeiten gehen. Wäre gerne nur 80% gegangen, aber das geht leider vom Arbeitgeber her nicht
MamiMel
311 Beiträge
25.01.2018 20:38
Zitat von sunshine_26:

Zitat von MamiMel:

guten Abend
also ich bin auch Hausfrau und Mutter von vier Kindern. Ich manage hier soweit den Haushalt was dazu gehört und bin für meine Kinder da ( spielen, Hausaufgaben, toben...) mein Mann ist zur zeit leider krankheitsbedingt "still" gelegt aber wenn die Behandlung durch ist geht er wieder als Kraftfahrer arbeiten. ich habe leider auch nichts gelernt , sprich Ausbildung. Irgendwo ist auch dieses Alltag denken und der ziemlich gleiche Ablauf regelmäßig , aber man macht das beste draus.

denkt ihr jetzt schlimm darüber ??
Lieben Gruß


Wieso sollen wir drüber schlimm denken?

Ich denke 4 kinder und haushalt managen ist gar nicht so einfach.


es gibt auch solche seiten die dann sagen , wenn der kleinste in den kiga geht das ich ja auch arbeiten gehen kann....
25.01.2018 20:40
Der negativ besetzte Begriff der Faulheit als Kontrast zur protestantischen Arbeitsethik gehört zurückgeworfen in die Vergangenheit, wo er herkommt. In eine Zeit, in der man noch nichts wusste von Burnout, Perspektivlosigkeit, Boreout, Depressionen, Schilddrüsen-Fehlfunktionen und anderen psychisch, somatisch oder dem Umfeld geschuldeten Auslösern von objektiv unangebracht scheinender Trägheit.

Gerade, wenn diese Leute auch noch über Stressgefühle klagen, würde ich mal genauer hinschauen, anstatt sie dem eigenen Moralkodex zu unterstellen und aufgrund persönlicher Bekanntschaft vorzuverurteilen. So genau kennt man nicht mal seine besten Freunde immer, dass man das als Laie beurteilen könnte. Niemand läuft nämlich mit einem Schild auf dem Kopf herum, auf dem eine Diagnose steht. Mitgefühl oder wenigstens gesundes Desinteresse wären da deutlich angebrachter als diese immerwährende Stutenbissigkeit.
Ja und, dann sieht's halt aus bei denen. Dann bekommen sie halt nichts auf die Reihe. Warum macht das jemand anders bitte wütend? Ehrlich, mir ist das schnuppe, was andere machen, so lange das Kindeswohl nicht gefährdet ist. Und sollte das tatsächlich gefährdet sein, fallen mir noch drölfmyriarden sinnvollere Möglichkeiten ein, als wutentbrannt über diese Person zu lästern. Denn, man glaubt es kaum, die Wut und das Lästern machen die Situation in wirklich keinem einzigen möglichen Fall auch nur das kleinste Bisschen besser. Verständnis, Hilfe zur Selbsthilfe usw. helfen auch nicht immer, aber wenigstens manchmal.

Echt jetzt, in diesem Forum schreibt andauern jemand diese olle Phrase "leben und leben lassen". Hier wäre sie tatsächlich mal angebracht.
In Bezug auf jedes Lebensmodell. Das würde die Welt doch wirklich mal ein Stückchen verbessern.

Ich weiß schon, dass es so Leute gibt, denen man erst mal helfen will, weil sie einem Leid tun, die dann aber immer und immer wieder in die gleiche Leier verfallen und ihr Leben trotzdem nicht in den Griff bekommen. Das kann extrem stressig sein. Aber da muss man sich auch an die eigene Nase fassen. Wenn ich mal gemerkt habe, dass ich dem Menschen offenbar nicht helfen kann, der sich aber auch keine Hilfe suchen kann/möchte (es ist eh meistens eine Mischung aus Beidem), muss ich auch selber mal lernen es gut sein zu lassen, bevor ich wütend werde. Dann muss ich einsehen, dass meine Hilfe wohl doch nicht das ist, was gebraucht wird. Gerade der berühmte Tritt in den Hintern ist etwas, was viel seltener hilft, als die meisten Leute glauben mögen.
Und wenn, dann nur sehr kurzfristig. Wenn ich deswegen wütend werde, muss ich daran arbeiten.

Sorry, wenn ich hier jetzt auf ein paar Schlipse getreten bin. Ich will auch gar niemandem absprechen, mal Dampf abzulassen. Nur empfinde ich es halt als zutiefst ungesund, das Thema so rein emotional an der Oberfläche anzukratzen und sich gegenseitig in einem angeblich gerechten Zorn hochzupushen.
Alaska
19445 Beiträge
25.01.2018 20:47
Ich bin Vollzeit - und Vollblutmama. Und an alle meine "Kolleginnen" eine Hommage:

Zitat:
Heute ist die Rolle der Hausfrau eine Wahlmöglichkeit für die Frau der Mittel- und Oberschicht , deren ökonomische Verhältnisse in Ordnung sind und deren Familie stabil ist. Knapp sechs Millionen deutsche Frauen im erwerbsfähigen Alter sind zu Hause. Und es kommt drauf an, was sie draus machen. [...]
Hausfrau kann heute ein ganz und gar politisch nicht korrekter Lebensentwurf sein, ein Widerstand gegen alle Aufdringlichkeiten des Zeitgeists. Die bewusste Hausfrau ist eine Rebellin gegen die Zwänge des Marktes. Sie macht nicht mit beim großen Rattenrennen. Sie ist nicht immer mobil und erreichbar. Sie sitzt am Sandkasten und schaut den Kleinkindern beim Schaufeln zu. Sie hat, was Kinder zum Großwerden brauchen: Zeit. Zeit zum Spazierengehen, zum Plätzchenbacken, zum Basteln, zum Vorlesen. Sie ist eine Entschleunigungsfigur von einer fast philosophischen Dimension.

Eine Hausfrau aus Überzeugung ignoriert die ökonomische Forderung: »Wir haben Bildung in dich reingesteckt, jetzt musst du dich amortisieren.« Dabei liegt ihre Ausbildung nicht brach, sondern fließt in die Erziehung der Kinder, denen sie eine Gesprächspartnerin und ein Beistand bis zum Abitur sein kann. Die Hausfrau ist eine merkwürdig altruistische Erscheinung in einer Welt von Egomanen, sie arbeitet nicht an ihrer Selbstoptimierung, sondern am Wohlergehen anderer, Schwächerer. An der Stabilität von Bindungen in einer Zeit der Unverbindlichkeit

Es ist nicht unbedingt ein Spaß, Hausfrau zu sein. Ihre Arbeit wird nicht wertgeschätzt. Im Gegenteil, die Hausfrau wird öffentlich angefeindet und steht unter dem Druck, ihre eigene Biografie dauernd rechtfertigen zu müssen. Dabei arbeiten auch die Hausfrauen an der Zukunft der Gesellschaft. In aller Stille eben. Sie halten die Dinge zusammen und sorgen für eine Atmosphäre, in die man heimkehren kann.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/45/Hausfrau-Familie-Karrie re

Und wie schrieb eine gute Bloggerin? Ob man Vollzeitmama oder arbeitende Mama ist, ist egal, hat nichts mit Feminismus zu tun oder mit einer konservativen Einstellung. Es ist eine Herzensentscheidung. Und das sollte Feminismus sein: dass Frauen darüber selber entscheiden können.
Nur die Stundenanzahl sollte bei Kindern mMn bedacht sein, aber das hatten wir ja erst.
25.01.2018 20:53
Zitat von Mamota:

Der negativ besetzte Begriff der Faulheit als Kontrast zur protestantischen Arbeitsethik gehört zurückgeworfen in die Vergangenheit, wo er herkommt. In eine Zeit, in der man noch nichts wusste von Burnout, Perspektivlosigkeit, Boreout, Depressionen, Schilddrüsen-Fehlfunktionen und anderen psychisch, somatisch oder dem Umfeld geschuldeten Auslösern von objektiv unangebracht scheinender Trägheit.

Gerade, wenn diese Leute auch noch über Stressgefühle klagen, würde ich mal genauer hinschauen, anstatt sie dem eigenen Moralkodex zu unterstellen und aufgrund persönlicher Bekanntschaft vorzuverurteilen. So genau kennt man nicht mal seine besten Freunde immer, dass man das als Laie beurteilen könnte. Niemand läuft nämlich mit einem Schild auf dem Kopf herum, auf dem eine Diagnose steht. Mitgefühl oder wenigstens gesundes Desinteresse wären da deutlich angebrachter als diese immerwährende Stutenbissigkeit.
Ja und, dann sieht's halt aus bei denen. Dann bekommen sie halt nichts auf die Reihe. Warum macht das jemand anders bitte wütend? Ehrlich, mir ist das schnuppe, was andere machen, so lange das Kindeswohl nicht gefährdet ist. Und sollte das tatsächlich gefährdet sein, fallen mir noch drölfmyriarden sinnvollere Möglichkeiten ein, als wutentbrannt über diese Person zu lästern. Denn, man glaubt es kaum, die Wut und das Lästern machen die Situation in wirklich keinem einzigen möglichen Fall auch nur das kleinste Bisschen besser. Verständnis, Hilfe zur Selbsthilfe usw. helfen auch nicht immer, aber wenigstens manchmal.

Echt jetzt, in diesem Forum schreibt andauern jemand diese olle Phrase "leben und leben lassen". Hier wäre sie tatsächlich mal angebracht.
In Bezug auf jedes Lebensmodell. Das würde die Welt doch wirklich mal ein Stückchen verbessern.

Ich weiß schon, dass es so Leute gibt, denen man erst mal helfen will, weil sie einem Leid tun, die dann aber immer und immer wieder in die gleiche Leier verfallen und ihr Leben trotzdem nicht in den Griff bekommen. Das kann extrem stressig sein. Aber da muss man sich auch an die eigene Nase fassen. Wenn ich mal gemerkt habe, dass ich dem Menschen offenbar nicht helfen kann, der sich aber auch keine Hilfe suchen kann/möchte (es ist eh meistens eine Mischung aus Beidem), muss ich auch selber mal lernen es gut sein zu lassen, bevor ich wütend werde. Dann muss ich einsehen, dass meine Hilfe wohl doch nicht das ist, was gebraucht wird. Gerade der berühmte Tritt in den Hintern ist etwas, was viel seltener hilft, als die meisten Leute glauben mögen.
Und wenn, dann nur sehr kurzfristig. Wenn ich deswegen wütend werde, muss ich daran arbeiten.

Sorry, wenn ich hier jetzt auf ein paar Schlipse getreten bin. Ich will auch gar niemandem absprechen, mal Dampf abzulassen. Nur empfinde ich es halt als zutiefst ungesund, das Thema so rein emotional an der Oberfläche anzukratzen und sich gegenseitig in einem angeblich gerechten Zorn hochzupushen.


Exactly.
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