Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrauen - geschätzt oder verpönt?

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13.02.2017 17:03
Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.
shelyra
69259 Beiträge
13.02.2017 17:10
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.

was würdest du machen wenn das kind aber danach verlangt? wenn es von sich aus sagt "ich will zum sport? zum musikverein? ein instrument spielen?"
gerade tabea will unbegingt in den sport. ohne ist sie nicht ausgelastet. nicht ausgepowert. wird dann zuhause unausstehlich. sie hat zwar viele freunde, aber auch die haben nicht täglich zeit.
tim hatte bis vor kurzem nur 2 mal sport. aber dann kam er von sich aus an und fragte danach ob er zum kindertreff darf da ihm ein kumpel aus dem kiga davon erzählt hat. genauso mit der kinderfeuerwehr - die kam auch von ihm aus.

wir ahben ihm angeboten dann etwas anderes zu streichen, aber er will es nicht. (wird sich dann zeigen ob es dabei bleibt wenn er jetzt in die schule kommt. oder ob es dann doch zuviel wird)
13.02.2017 17:24
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.


Also soll ich den Kindern ihren Sport verbieten?Ich finde eine Sportart pro Kind nun nicht stressig für das Kind....
Musikschule für den jüngsten Sohn-findet er super.

Es ist natürlich mein Problem,dass ich so viele Kinder habe und die Termine an verschiedenen Tagen sind.
Marf
29937 Beiträge
13.02.2017 17:30
Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.
13.02.2017 17:33
Zitat von shelyra:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.

was würdest du machen wenn das kind aber danach verlangt? wenn es von sich aus sagt "ich will zum sport? zum musikverein? ein instrument spielen?"
gerade tabea will unbegingt in den sport. ohne ist sie nicht ausgelastet. nicht ausgepowert. wird dann zuhause unausstehlich. sie hat zwar viele freunde, aber auch die haben nicht täglich zeit.
tim hatte bis vor kurzem nur 2 mal sport. aber dann kam er von sich aus an und fragte danach ob er zum kindertreff darf da ihm ein kumpel aus dem kiga davon erzählt hat. genauso mit der kinderfeuerwehr - die kam auch von ihm aus.

wir ahben ihm angeboten dann etwas anderes zu streichen, aber er will es nicht. (wird sich dann zeigen ob es dabei bleibt wenn er jetzt in die schule kommt. oder ob es dann doch zuviel wird)


Naja, aber irgendwer muss ja angefangen haben, zu diesen Kursen zu gehen. Deine Tochter wird sich ja nicht selbst angemeldet haben.
Und es ist mir ja auch egal, wie ihr das handhabt und wie ihr eure Kinder organisiert. Ich kann nur sagen, wie ich es erlebt habe und auch, wie ich es bei anderen Kindern erlebt habe, die eben wirklich jeden Tag zu irgendwelchen Kursen gingen, laut deren Eltern auch, weil "die Kinder es ja so wollten"...
Was ein Kind nicht kennt, danach verlangt es auch nicht. Das gilt für Tütengerichte genauso, wie für Kurse usw.
Und ich stelle ja auch nur fest, WARUM ihr alle so viel zu tun habt und ja auch immer so gestresst seid.
Alaska
19452 Beiträge
13.02.2017 17:40
Zitat von Marf:

Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Nicht nur, weil ich der festen Überzeugung bin, das zu viel nicht gut fürs Kind ist, sondern weil es ja auch ins Geld geht.
Selbst wenn ich das Geld hätte, was ich habe, dann muss mein Kind trotzdem wissen, dass diese Kurse Geld kosten und man irgendwo auch eine Entscheidung treffen muss, worauf man mehr wert legt.
13.02.2017 17:44
Zitat von shelyra:

Zitat von Niji:

Zitat von Cappotella:

Zitat von Niji:

ich denkw as eher mit so terminen gemeint war ist, dass das ja auch Kinder amchen wo beide eltern arbeiten. das ist also keine explizite "last" einer Hausfrau. Klar je nach Ort/Zeit kann man dann vielleicht nicht volle 40h arbeiten gehen (also nciht beide), aber die sport/musik termine der kinder sind ja auch bei familien wo nciht einer daheim bleibt. daher find ich das jetzt komisch das als alleinige hausfrauen-aufgabe aufzuwiegen.
aber ich fürchte ich hab da was falsch verstanden

Aber wenn beide Vollzeit in gängigen Zeiten von 8 bis 17 Uhr arbeiten, fallen ja schon sämtliche Nachmittagsprogramme flach, weil das Kind dort fremdbetreut wird. Oder die Nachmittagsprogramme sind in der Fremdbetreuung inkludiert, was wiederum keinen Mehraufwand für beide Eltern bedeutet.

bei uns sieht vollzeit so aus, dass partner A die Kinder bringt und damit 7:45-8:00 im Job ist. Partner B ist derweil spätestens 7:30 am Arbeitsplatz. Sonst kämen wir auch mit 9h Betreuungszeit nicht hin
Partner B holt dann die Zwerge und schafft es 16:30 zum Training während Partner A dann schonmal einkauft oder sonstwas und dann passt das auch.
Bis auf den Schwimmkurs hat hier eigentlich nichts Zeitern die nicht mit 2 arbeitenden Elternteilen realisierbar sind.
Zum Glück hab ich keien 100% Stelle udn das macht es einfacher mit der Koordination (heisst ich kutschier die Kinder rum bzw. Bus/Bahn tun das, aber ich muss ja dabei sein ) und Papa nimmt sie mir dann ab, wenn ich 2mal die Woche selbst zum Sport gehe oder ähnliches. Davon ist es ja dennoch nicht eine Aufgabe der Hausfrau.
Ach egal ich finde so Termine zählen da einfach nicht wirklich mit rein.

bei uns im ort fangen viele nachmittagstermine schon um 15/15.30 an... also bei einer vollzeitbetreuung bis 16.30 dann nicht machbar.

Hier eben genauso. Kinderturnen 15:30
Musikunterricht ab 12:30
Garde 15 Uhr, je nachdem
Einzig für die Schulkinder ist das Turnen später
shelyra
69259 Beiträge
13.02.2017 17:46
Zitat von Alaska:

Zitat von Marf:

Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Nicht nur, weil ich der festen Überzeugung bin, das zu viel nicht gut fürs Kind ist, sondern weil es ja auch ins Geld geht.
Selbst wenn ich das Geld hätte, was ich habe, dann muss mein Kind trotzdem wissen, dass diese Kurse Geld kosten und man irgendwo auch eine Entscheidung treffen muss, worauf man mehr wert legt.

da haben wir glück.

wir zahlen als familie nicht mal 10€/monat für den sportverein - damit ist alles abgedeckt.
die feuerwehr für kinder nur nen minimal betrag (glaub um die 20-30€/jahr)
kindertreff ist kostenlos.
13.02.2017 17:46
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.


Dieser Terminstress ist auf Wunsch meiner Kinder. ICH hätte höchstens 1x Turnen mitgemacht. Den Rest haben sie sich selbst ausgesucht und bestehen auch darauf. So what? Und dennoch hängen vor den ganzen Dingen und danach ständig andere Mäuschen bei uns. Es kommt also weder Freizeit zu kurz noch zwänge ich ihnen etwas auf.
13.02.2017 17:48
Zitat von Alaska:

Zitat von Marf:

Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Nicht nur, weil ich der festen Überzeugung bin, das zu viel nicht gut fürs Kind ist, sondern weil es ja auch ins Geld geht.
Selbst wenn ich das Geld hätte, was ich habe, dann muss mein Kind trotzdem wissen, dass diese Kurse Geld kosten und man irgendwo auch eine Entscheidung treffen muss, worauf man mehr wert legt.

Und dann steht das Kind in der Schule, während die Freunde darüber reden und sagt traurig "Ich darf nicht kommen, meine Mama sagt, der Sportverein mit 20 Euro im Jahr ist zu teuer!" Öhm joa ....
13.02.2017 17:52
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.


Alaska
19452 Beiträge
13.02.2017 17:53
Zitat von Cappotella:

Zitat von Alaska:

Zitat von Marf:

Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Nicht nur, weil ich der festen Überzeugung bin, das zu viel nicht gut fürs Kind ist, sondern weil es ja auch ins Geld geht.
Selbst wenn ich das Geld hätte, was ich habe, dann muss mein Kind trotzdem wissen, dass diese Kurse Geld kosten und man irgendwo auch eine Entscheidung treffen muss, worauf man mehr wert legt.

Und dann steht das Kind in der Schule, während die Freunde darüber reden und sagt traurig "Ich darf nicht kommen, meine Mama sagt, der Sportverein mit 20 Euro im Jahr ist zu teuer!" Öhm joa ....


Das würde aber bedeuten, dass jedes Kind so einen extrem vollen Terminkalender hat. Was ich sehr erschreckend fände und übertrieben.
Ein Kind braucht vor allem Freizeit.

@shelyra: Bei uns kostet allein das Instrument erlernen um die 150 Euro im Monat.
Sportverein für Jonas aktuell 30 Euro im Jahr (kein Thema), Krabbelgruppe 1 Euro pro Monat (Kaffee und Co. ist allerdings umsonst).
Mehr macht er grad noch nicht. Aber kämen da noch sonst was für Aktivitäten dazu, müsste er sich entscheiden.
13.02.2017 17:55
Zitat von Cappotella:

Zitat von Alaska:

Zitat von Marf:

Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Nicht nur, weil ich der festen Überzeugung bin, das zu viel nicht gut fürs Kind ist, sondern weil es ja auch ins Geld geht.
Selbst wenn ich das Geld hätte, was ich habe, dann muss mein Kind trotzdem wissen, dass diese Kurse Geld kosten und man irgendwo auch eine Entscheidung treffen muss, worauf man mehr wert legt.

Und dann steht das Kind in der Schule, während die Freunde darüber reden und sagt traurig "Ich darf nicht kommen, meine Mama sagt, der Sportverein mit 20 Euro im Jahr ist zu teuer!" Öhm joa ....


So ein Quatsch. Wir haben es genau andersherum erlebt. Die Kinder meiner Freundin und mein Sohn gehen in eine Schule. Und bisher waren es immer sie, die beneidet wurde und wo die anderen meinten: Nee, ich kann nicht mitkommen, ich habe heute Nachmittag Gitarre/ Fußball/ Reiten/ Klavier etc.pp. ... und nun?
Ich finde einfach, man muss genau schauen und aufpassen. Ab Schulalter finde ich ja 1-2 Hobbynachmittage nicht verkehrt, aber es muss eben genug Zeit für die nicht pädagogisch wertvollen Dinge bleiben. Und ja, da würde ich Einhalt gebieten, wenn mein Kind im Grundschul- oder gar im Kindergartenalter schon meint, es muss noch in diesen Kurs und diesen ud diesen. Es ist nur leider sehr typisch für unsere Gesellschaft, dass das so schon als normal angesehen wird. Die armen Kinder könnten ja etwas verpassen, einen Nachteil haben, wenn sie den Kurs in Hinterchinesischem Reiskornwerfen nicht mitmachen.
13.02.2017 17:59
Zitat von Alaska:

Zitat von Cappotella:

Zitat von Alaska:

Zitat von Marf:

Kurse ja,aber keine 3,4.Ich würde von meinen verlangen, das sie sich höchstens 2 pro Woche heraussuchen.
Der Großteil der Nachmittage muss zum spielen und Freizeit da sein.


Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Nicht nur, weil ich der festen Überzeugung bin, das zu viel nicht gut fürs Kind ist, sondern weil es ja auch ins Geld geht.
Selbst wenn ich das Geld hätte, was ich habe, dann muss mein Kind trotzdem wissen, dass diese Kurse Geld kosten und man irgendwo auch eine Entscheidung treffen muss, worauf man mehr wert legt.

Und dann steht das Kind in der Schule, während die Freunde darüber reden und sagt traurig "Ich darf nicht kommen, meine Mama sagt, der Sportverein mit 20 Euro im Jahr ist zu teuer!" Öhm joa ....


Das würde aber bedeuten, dass jedes Kind so einen extrem vollen Terminkalender hat. Was ich sehr erschreckend fände und übertrieben.
Ein Kind braucht vor allem Freizeit.

@shelyra: Bei uns kostet allein das Instrument erlernen um die 150 Euro im Monat.
Sportverein für Jonas aktuell 30 Euro im Jahr (kein Thema), Krabbelgruppe 1 Euro pro Monat (Kaffee und Co. ist allerdings umsonst).
Mehr macht er grad noch nicht. Aber kämen da noch sonst was für Aktivitäten dazu, müsste er sich entscheiden.

Aber es ist ihr Hobby. Es macht ihnen Spaß! Warum soll ich ihnen etwas verwehren, was ihnen Spaß macht, wo sie ihre Freunde nochmal zusätzlich treffen und nebenbei tolle Dinge erleben?
Für MICH bedeutet es mehr Stress. Für SIE bedeutet es in erster Linie Freunde treffen, sich auspowern und glücklich nach Hause kommen.
Niji
32929 Beiträge
13.02.2017 18:00
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ja okay, dann weiß ich, woher meine viele Freizeit kommt. Also mein Kindergartenkind ging zu gar keinem Kurs. Doch... er besuchte nahezu täglich den Kurs: Freunde treffen und spielen bis zum Umfallen.
Glücklicherweise war die Mutter dieser beiden Freunde, meine Freundin und während sich unsere Kinder also ihrem Kursinhalten hingaben ( Malen, Bauen, Verstecken spielen, im Garten toben, im Gartenteich die Lurche fangen, im Sand Burgen bauen, alternativ auch mal im Blumenbett usw), tranken wir gemütlich Kaffee, quatschten, saßen oft irgendwo in der Nähe rum und griffen nur ein, wenn eins der Kinder meinte, die Pferdeäppel eignen sich doch sicher zum Dammbau oder so. Löste bei mir eher eventuell vorhandenen Stress, als dass sich dadurch welcher aufbaute.
Daher: Dieser Terminstress ist doch hausgemacht. Was jagt ihr die Kindergartenkinder denn in eine Millionen Kurse? Klar, Ergo, Physio, Logo usw. verstehe ich, da gilt es Defizite auszugleichen. Das ist wichtig. Aber alles andere???
Ich finde Kindheit ist zum Kindsein da. Und ich fand es ganz nett, mein potendreckiges Kind am Abend an den Ohren vom Garten in die Wanne zu tragen. Und sein seeliges Grinsen zeigte mir doch, dass er da wohl genauso dachte. Kurse reichen doch im Schulalter auch noch. Selbst da würde ich genau schauen. Unser Sohn hatte auch mal so Anwandlungen, dass meinte, zig Sachen gleichzeitig machen zu wollen, aber dann merkte er schnell, wie doof das ist, wenn man jeden Nachmittag irgendeinen Kurs hat. Klar durfte er wieder austreten.

also musikschule und zusätzlcieh sprachen usw find ich auch blödsinn im kindergarten.
aber eine sportart und schwimmen lernen so früh wie möglich finde ich schon sehr wichtig udn wurde auch in meiner im dreck matschenden kindheit als wichtig angesehen.

aber jeden tagw a sanderes joa... find ich auch einfach zu stressig.

hanni, dann haben wir hier einfach glück mit den zeiten
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