Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrausein - erstrebenswerte Lebensweise?

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butjentine
3506 Beiträge
16.07.2011 19:41
Zitat von zartbitter:

Zitat von zauberlicht:

Mh... ich sehe das anders und ich bin mir sicher, dass leider viel, die meisten... auch am ehesten an sich denken, bevor sie an andere denken.. natürlich kommt zuerst die eigene familie... aber dann kommt eben noch mehr... und ich allein, kann nciht Politik und Gesellschaft ändern, aber würde jeder so denken, wie ich.... könnte man sehr wohl was ändern.. und das ist eben mehr als traurig auf diesem Planeten... es interessier am ehesten, was mit einem selbst, seiner familie ist... was auch richtig ist ( mach ich ja auch so)... aber dann hören die meisten eben auf zu denken... und genau das versuche ich nicht.

Wenn ich Geld ohne Ende hätte.... das ist ein anderes Thema... aber soviel kann ich dir sagen... ich würde kein Protzerauto fahren, ich würde weiterhin kochen und nciht jeden Abend essen gehen... ich würde weiterhin nur meine begrenzten Schuhe haben, denn mehr kann ich nicht anziehen...
ich hätte eine eigene Bibiliothek... ja die hätte ich... aber das war es auch schon...


aber wenn du genau das gegenteil davon tun würdest, dann würdest du die wirtschaft untersstützen und somit neue arbeitsplätze schaffen (indirekt aber dennoch) und somit ja doch was gutes tun


eben, manche dinge sind dann doch etwas komplexer
butjentine
3506 Beiträge
16.07.2011 19:47
Zitat von zauberlicht:

Und weil mich das nun wirlich interessiert... hier mal ein neuer Threat...

http://www.mamacommunity.de/forum/cafe/zig-million en-gewinn-was-wuerdet-ihr-tun-damit

Ich bin nun aber erstmal weg... schaue nachher wieder rein hier...

LG Zaubi


sehr interessanter verlauf in dem thread
Indira
13683 Beiträge
16.07.2011 19:57
Interessante Diskussion

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, würde aber trotzdem gerne meinen "Senf" dazu geben.
Ich bin nun seit 2,5 Jahren nur Hausfrau. Mein kleiner Sohn ist gerade mal 4 Monate alt, d.h. für mich, dass ich das auch noch ne Weile bleiben werde.

Bevor wir eine Familie gegründet haben war meine Einstellung auch etwas anders. Mein Mann und ich haben beide gutes Geld verdient. Ich habe studiert und auch einen guten Job gehabt.
Wenn mir etwas gefallen hat, da habe ich es gekauft, wenn ich Dienstags Lust hatte übers Wochende nach Hamburg zu fahren dann haben wir das gemacht u.s.w.

Mit einem Kind ist es mir daheim aber auch schnell lnagweilig geworden und ich habe angefangen als Ben-Erik 12 Monate war auf 400 Euro Basis zu arbeiten. 2 Tage im Monat, immer am Wochende also sehr begrenzt.

Im Moment arbeite ich gar nicht, mit 2 Kindern bin ich im Moment auch ausgelastet.
Mein Mann verdient auch genug, dass wir schon gut davon leben können. Außerdem haben wir nicht mehr so hohe Ausgaben wie früher. Allein das Geld was wir früher für Zigaretten und beim Ausgehen gebraucht haben sparen wir.

Den größten Luxus den ich mir zur Zeit leiste ist es Zeit zu haben. Zeit für meine Kinder. Mit ihnen nicht von Termin zu Termin hetzen zu müssen. Den Alltag mit ihnen verbringen zu dürfen, Ausflüge machen zu können, ihnen die Welt zu zeigen.

In welcher Form und wann ich wieder arbeiten gehe weiß ich noch nicht.
Tapdance
2337 Beiträge
16.07.2011 20:13
Zitat von zauberlicht:

Ach und zu anderen Ländern.. klar gibt es in jedem Land Dinge zu entdecken... aber ich entdecke dabei auch andere sachen... wie dieses Land beispielsweise mit der Umwelt umgeht.... wie sie mit ihren Bürgern umgeht, dass es dem Land egal ist, dass Kinder völlig verwahrlost im Dreck hocken und traurig gucken... das da Hotelklötze des geldes wegen in die Landschaft gebaut wurden, wo sie weder hinpassen noch hingehören...

Das macht uns allen Dreien keinen Spaß. Wir haben unser Kind feinfühlig und mit einem hohen Umweltbewußtsein erzogen... was meinst, wie er sich aufregt, wenn er all das sieht??? Er weiß, dass es so ist... und es macht ihn traurig, genau wie uns auch... und unser Urlaub soll nicht von Traurigkeit durchzogen sein... im Urlaub mag ich mich rundum wohlfühlen, und das kann ich nciht, wenn ich weiß, das ich zwar hier in meiner Hotelanlage alles habe, was ich brauche, aber nur 500 m weiter kämpfen Menschen.... Kinder....ums nackte Überleben...

Ich trage mein Geld gern in fremde Länder, wenn ich weiß, dass dort eine Sozialstruktur herrscht, in der niemand wirklich leiden muß.. und zumindest das bekommt, was er braucht.

So hat halt jeder seine Prioritäten im Leben... das sind meine, deine sind reines Konsumdenken ( so kommt es rüber)...

Und als letztes... als ich noch kein Kind hatte und meinen exfreund noch... ( da war sehr viel Geld vorhanden)... lief ich eben auch noch so rum... reines Prestige.... so sah ich schon allein deswegen so aus, weil er es so wollte und ich kam von einer Fortbildung und stand am Bahnhof mitten in Berlin... tja und da sass ein "Penner"... man sah es, man roch es und trotzdem war er anders... ich ass grad ein Brötchen und er schaute nur kurz drauf... mir blieb es fast im Halse stecken... also ging cih hin... ( ich hätte nicht weiter essen können und ihn ignorieren) und fragte, ob er Hunger habe.. ja hatte er... ich ging wieder zurück in den Bäcker und kaufte ein... belegte Brötchen, verschiedene Sorten... trinken, Kuchen...usw... und dann nahm cih den riesen Beutel und setzte mich in meinem schickimicki Kostümchen zu ihm auf die Erde... und wir assen zusammen... und erzählten... er hatte ein schweres Schicksal hinter sich... er hatte studiert und einen tollen Posten, war verheiratet usw... die Frau lief ihm iwann weg und nahm im aus, wie eine Weihnachtsgans... damit war er hoch verschuldet... verlor die Arbeit... rutschte weiter ab und war iwann obdachlos... ich habe ihm geglaubt, denn er roch nach allem, aber nicht nach alkohol.. und er sprach sehr gut... er klang nicht, wie ein Penner, sondern tatsächlich wie ein Mann, der was im Kopf hatte... ich ließ meinen Zug fahren und ging mit ihm einkaufen... alles was er brauchte... um auf der Strasse einigermassen zurecht zu kommen... warme Kleidung, neuen Schlafsack usw... am Ende gab ich ihm noch Geld... alles mit der Kreditkarte meines Freundes.. aber weißte, es ging mir gut damit und es brachte mich ins grübeln... stark ins Grübeln... das so ein tolles Leben auch ganz schnell vorbei sein kann... und das es eigentlich unwichtig ist, was man alles an Gütern hat, denn es ist vergänglich... das aber Menschlichkeit, die man im herzen trägt, wesentlich mehr Bestand hat und mehr erreichen kann, als alles Geld der Welt.

Zu Hause gab es GsD keinen Ärger, sondern eher ein Kopfschütteln und den Satz... "Das kannst auch nur du bringen"... ja kann ich und habe ich beibehalten... und deswegen, fahre ich nicht in Länder, denen es so scheißegal ist, was mit ihren Menschen passiert... leider wohne ich in Deutschland.. denen das auch mehr oder weniger egal ist... aber naja... so ist das eben.. ich kann eben nciht sie ganze Welt verändern, aber einen kleinen Teil kann cih schöner machen und ich kann dies an mien Kind weiter geben.. würde es jeder machen, wäre die Welt um einiges schöner udn liebenswerter... leider leben mehr Egoisten auf der Welt, denen es wichtiger ist, sich alles zu kaufen was ihnen GEFÄLLT und nciht einfach das, was sie brauchen...

LG zaubi


Möchte Deinen Post nicht ganz unkommentiert lassen
Ich gebe Dir aus meiner persönlichen Meinung heraus in vielen Dingen Recht. Ich bin auch niemand, der sich an Oberflächlichkeiten bindet oder dem Luxus verfällt, egal in welcher Hinsicht.

Zu Deinem Post: Ich habe früher oft mit einer Freundin in Marokko Urlaub gemacht. Ebenfalls ein Land, in dem entweder Reichtum oder Armut herrscht und eine Mittelschicht kaum vorhanden ist.
Da ich ebenfalls keine "Cluburlauberin" bin, hatten wir meist das gleiche Mittelschichthotel und haben uns dann unter die Einheimischen gemischt. Wir wurden von so vielen Menschen zum Essen nachhause eingeladen und hatten als Deutsche immer dieses Gefühl "Was erwarten die von uns?" "Wollen die Geld von uns?" Wir haben in Autogaragen auf dem Boden gegessen (alle aus einem Topf), in denen Menschen "wohnten". Ein Familienvater, der unsere Bedenken im Gesicht ablas klärte uns auch auf, dass GAR NICHTS erwartet wird und die Gastfreundschaft oberste Priorität hat.

Bei 55°C (nach einem Saharasturm) haben wir Kinder mit Gummistiefeln und verlöcherten Wollpullovern beim Spielen beobachtet und bis heute habe ich nie wieder glücklicheres Kinderlachen gehört, als damals in Marokko.

Was ich damit sagen möchte ist, Armut bedeutet nicht gleich arm sein! Das wäre fast so, als ob irgendein Millionär Dein Leben bedauert, obwohl Du Dich eigentlich glücklich fühlst... Verstehst Du, was ich meine? Alle Menschen in allen Ländern dieser Welt leben irgendwie, sie werden in ihr jeweiliges Lebensumfeld geboren und kennen es nicht anders. Und es wird immer Reiche geben und Menschen, die leider an Armut sterben. Die Entwicklungshilfe und die Projekte in den Industrieländern (Arche hier z. B.) tragen ihren Teil dazu bei, dass zumindest der Tropfen auf den heissen Stein gewährleistet ist, aber es hilft den armen Menschen in der Welt nicht, wenn Du Dich hier "vorbildlich" verhälst (es sei denn, Du spendest in regelmäßigen Abständen das an Dir gesparte Geld )

Zu dem Obdachlosen musste ich grinsen In unserer Kirchengemeinde in der Großstadt gibt es ein Projekt, das "Freunde der Strasse" heisst. Ziel ist es, dass jeweils Kirchengemeinde übers Jahr verteilt einmal am Sonntag die Obdachlosen der Stadt zu einem warmen Mittagessen mit Kaffee und Kuchen etc. einlädt und die Gemeindemitglieder zuvor aufgerufen sind Sachen wie Bekleidung, Decken etc. zu spenden. Die Vorsitzende dieser Vereinigung hat uns bei einem Planungstreffen im Vorfeld gebrieft, dass wir uns die jeweiligen Geschichten der Obdachlosen gerne anhören sollen, aber in den meisten Fällen eben kein Wort wahr ist. Dazu gab sie uns einige Beispiele, wie so "Obdachlosenkarrieren" laut der Betroffenen zustande kamen. Teilweise auch sehr wilde Geschichten. Die von Dir oben genannte, ist der Klassiker und ich habe sie mir über die Jahre mehr als nur einmal unkommentiert angehört . Sie sagte uns auch, dass die meisten Obdachlosen gar kein geregeltes Leben mehr möchten, sich dann aber im Kontakt mit den anderen Menschen doch auch "schämen" und sich so eben aufwerten.

Habe bei diesen Treffen so viele Villen-, Yacht- und Traumjobbesitzer in der Vergangenheit getroffen und es eben aus dem Wissen des Briefings heraus angehört und eben nicht kommentiert

Zuletzt: mein Onkel mütterlicherseits war ebenfalls obdachlos und alle Bestrebungen der Familie und ja auch der Ämter, ihm in ein geregeltes Leben mit eigener Wohnung zu helfen, verliefen im Sande. Irgendwann hatte er den Mut zu sagen, dass er auf der Strasse leben möchte, und dass es ihn "einengt" in Wohnungen und Häusern.
Er ist mir 44 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben! Und auch, dass Obdachlose immer Alkoholiker sind, ist ein Gerücht. Es ist einfach eine andere Lebensweise!

Gruß Tapdance
butjentine
3506 Beiträge
16.07.2011 20:17
Zitat von Tapdance:

Zitat von zauberlicht:

Ach und zu anderen Ländern.. klar gibt es in jedem Land Dinge zu entdecken... aber ich entdecke dabei auch andere sachen... wie dieses Land beispielsweise mit der Umwelt umgeht.... wie sie mit ihren Bürgern umgeht, dass es dem Land egal ist, dass Kinder völlig verwahrlost im Dreck hocken und traurig gucken... das da Hotelklötze des geldes wegen in die Landschaft gebaut wurden, wo sie weder hinpassen noch hingehören...

Das macht uns allen Dreien keinen Spaß. Wir haben unser Kind feinfühlig und mit einem hohen Umweltbewußtsein erzogen... was meinst, wie er sich aufregt, wenn er all das sieht??? Er weiß, dass es so ist... und es macht ihn traurig, genau wie uns auch... und unser Urlaub soll nicht von Traurigkeit durchzogen sein... im Urlaub mag ich mich rundum wohlfühlen, und das kann ich nciht, wenn ich weiß, das ich zwar hier in meiner Hotelanlage alles habe, was ich brauche, aber nur 500 m weiter kämpfen Menschen.... Kinder....ums nackte Überleben...

Ich trage mein Geld gern in fremde Länder, wenn ich weiß, dass dort eine Sozialstruktur herrscht, in der niemand wirklich leiden muß.. und zumindest das bekommt, was er braucht.

So hat halt jeder seine Prioritäten im Leben... das sind meine, deine sind reines Konsumdenken ( so kommt es rüber)...

Und als letztes... als ich noch kein Kind hatte und meinen exfreund noch... ( da war sehr viel Geld vorhanden)... lief ich eben auch noch so rum... reines Prestige.... so sah ich schon allein deswegen so aus, weil er es so wollte und ich kam von einer Fortbildung und stand am Bahnhof mitten in Berlin... tja und da sass ein "Penner"... man sah es, man roch es und trotzdem war er anders... ich ass grad ein Brötchen und er schaute nur kurz drauf... mir blieb es fast im Halse stecken... also ging cih hin... ( ich hätte nicht weiter essen können und ihn ignorieren) und fragte, ob er Hunger habe.. ja hatte er... ich ging wieder zurück in den Bäcker und kaufte ein... belegte Brötchen, verschiedene Sorten... trinken, Kuchen...usw... und dann nahm cih den riesen Beutel und setzte mich in meinem schickimicki Kostümchen zu ihm auf die Erde... und wir assen zusammen... und erzählten... er hatte ein schweres Schicksal hinter sich... er hatte studiert und einen tollen Posten, war verheiratet usw... die Frau lief ihm iwann weg und nahm im aus, wie eine Weihnachtsgans... damit war er hoch verschuldet... verlor die Arbeit... rutschte weiter ab und war iwann obdachlos... ich habe ihm geglaubt, denn er roch nach allem, aber nicht nach alkohol.. und er sprach sehr gut... er klang nicht, wie ein Penner, sondern tatsächlich wie ein Mann, der was im Kopf hatte... ich ließ meinen Zug fahren und ging mit ihm einkaufen... alles was er brauchte... um auf der Strasse einigermassen zurecht zu kommen... warme Kleidung, neuen Schlafsack usw... am Ende gab ich ihm noch Geld... alles mit der Kreditkarte meines Freundes.. aber weißte, es ging mir gut damit und es brachte mich ins grübeln... stark ins Grübeln... das so ein tolles Leben auch ganz schnell vorbei sein kann... und das es eigentlich unwichtig ist, was man alles an Gütern hat, denn es ist vergänglich... das aber Menschlichkeit, die man im herzen trägt, wesentlich mehr Bestand hat und mehr erreichen kann, als alles Geld der Welt.

Zu Hause gab es GsD keinen Ärger, sondern eher ein Kopfschütteln und den Satz... "Das kannst auch nur du bringen"... ja kann ich und habe ich beibehalten... und deswegen, fahre ich nicht in Länder, denen es so scheißegal ist, was mit ihren Menschen passiert... leider wohne ich in Deutschland.. denen das auch mehr oder weniger egal ist... aber naja... so ist das eben.. ich kann eben nciht sie ganze Welt verändern, aber einen kleinen Teil kann cih schöner machen und ich kann dies an mien Kind weiter geben.. würde es jeder machen, wäre die Welt um einiges schöner udn liebenswerter... leider leben mehr Egoisten auf der Welt, denen es wichtiger ist, sich alles zu kaufen was ihnen GEFÄLLT und nciht einfach das, was sie brauchen...

LG zaubi


Möchte Deinen Post nicht ganz unkommentiert lassen
Ich gebe Dir aus meiner persönlichen Meinung heraus in vielen Dingen Recht. Ich bin auch niemand, der sich an Oberflächlichkeiten bindet oder dem Luxus verfällt, egal in welcher Hinsicht.

Zu Deinem Post: Ich habe früher oft mit einer Freundin in Marokko Urlaub gemacht. Ebenfalls ein Land, in dem entweder Reichtum oder Armut herrscht und eine Mittelschicht kaum vorhanden ist.
Da ich ebenfalls keine "Cluburlauberin" bin, hatten wir meist das gleiche Mittelschichthotel und haben uns dann unter die Einheimischen gemischt. Wir wurden von so vielen Menschen zum Essen nachhause eingeladen und hatten als Deutsche immer dieses Gefühl "Was erwarten die von uns?" "Wollen die Geld von uns?" Wir haben in Autogaragen auf dem Boden gegessen (alle aus einem Topf), in denen Menschen "wohnten". Ein Familienvater, der unsere Bedenken im Gesicht ablas klärte uns auch auf, dass GAR NICHTS erwartet wird und die Gastfreundschaft oberste Priorität hat.

Bei 55°C (nach einem Saharasturm) haben wir Kinder mit Gummistiefeln und verlöcherten Wollpullovern beim Spielen beobachtet und bis heute habe ich nie wieder glücklicheres Kinderlachen gehört, als damals in Marokko.

Was ich damit sagen möchte ist, Armut bedeutet nicht gleich arm sein! Das wäre fast so, als ob irgendein Millionär Dein Leben bedauert, obwohl Du Dich eigentlich glücklich fühlst... Verstehst Du, was ich meine? Alle Menschen in allen Ländern dieser Welt leben irgendwie, sie werden in ihr jeweiliges Lebensumfeld geboren und kennen es nicht anders. Und es wird immer Reiche geben und Menschen, die leider an Armut sterben. Die Entwicklungshilfe und die Projekte in den Industrieländern (Arche hier z. B.) tragen ihren Teil dazu bei, dass zumindest der Tropfen auf den heissen Stein gewährleistet ist, aber es hilft den armen Menschen in der Welt nicht, wenn Du Dich hier "vorbildlich" verhälst (es sei denn, Du spendest in regelmäßigen Abständen das an Dir gesparte Geld )

Zu dem Obdachlosen musste ich grinsen In unserer Kirchengemeinde in der Großstadt gibt es ein Projekt, das "Freunde der Strasse" heisst. Ziel ist es, dass jeweils Kirchengemeinde übers Jahr verteilt einmal am Sonntag die Obdachlosen der Stadt zu einem warmen Mittagessen mit Kaffee und Kuchen etc. einlädt und die Gemeindemitglieder zuvor aufgerufen sind Sachen wie Bekleidung, Decken etc. zu spenden. Die Vorsitzende dieser Vereinigung hat uns bei einem Planungstreffen im Vorfeld gebrieft, dass wir uns die jeweiligen Geschichten der Obdachlosen gerne anhören sollen, aber in den meisten Fällen eben kein Wort wahr ist. Dazu gab sie uns einige Beispiele, wie so "Obdachlosenkarrieren" laut der Betroffenen zustande kamen. Teilweise auch sehr wilde Geschichten. Die von Dir oben genannte, ist der Klassiker und ich habe sie mir über die Jahre mehr als nur einmal unkommentiert angehört . Sie sagte uns auch, dass die meisten Obdachlosen gar kein geregeltes Leben mehr möchten, sich dann aber im Kontakt mit den anderen Menschen doch auch "schämen" und sich so eben aufwerten.

Habe bei diesen Treffen so viele Villen-, Yacht- und Traumjobbesitzer in der Vergangenheit getroffen und es eben aus dem Wissen des Briefings heraus angehört und eben nicht kommentiert

Zuletzt: mein Onkel mütterlicherseits war ebenfalls obdachlos und alle Bestrebungen der Familie und ja auch der Ämter, ihm in ein geregeltes Leben mit eigener Wohnung zu helfen, verliefen im Sande. Irgendwann hatte er den Mut zu sagen, dass er auf der Strasse leben möchte, und dass es ihn "einengt" in Wohnungen und Häusern.
Er ist mir 44 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben! Und auch, dass Obdachlose immer Alkoholiker sind, ist ein Gerücht. Es ist einfach eine andere Lebensweise!

Gruß Tapdance



guter post!
16.07.2011 20:20
Zitat von butjentine:

Zitat von zartbitter:

Zitat von zauberlicht:

Mh... ich sehe das anders und ich bin mir sicher, dass leider viel, die meisten... auch am ehesten an sich denken, bevor sie an andere denken.. natürlich kommt zuerst die eigene familie... aber dann kommt eben noch mehr... und ich allein, kann nciht Politik und Gesellschaft ändern, aber würde jeder so denken, wie ich.... könnte man sehr wohl was ändern.. und das ist eben mehr als traurig auf diesem Planeten... es interessier am ehesten, was mit einem selbst, seiner familie ist... was auch richtig ist ( mach ich ja auch so)... aber dann hören die meisten eben auf zu denken... und genau das versuche ich nicht.

Wenn ich Geld ohne Ende hätte.... das ist ein anderes Thema... aber soviel kann ich dir sagen... ich würde kein Protzerauto fahren, ich würde weiterhin kochen und nciht jeden Abend essen gehen... ich würde weiterhin nur meine begrenzten Schuhe haben, denn mehr kann ich nicht anziehen...
ich hätte eine eigene Bibiliothek... ja die hätte ich... aber das war es auch schon...


aber wenn du genau das gegenteil davon tun würdest, dann würdest du die wirtschaft untersstützen und somit neue arbeitsplätze schaffen (indirekt aber dennoch) und somit ja doch was gutes tun


eben, manche dinge sind dann doch etwas komplexer


Richtig, manche Dinge sind eben komplexer... und deshalb fangt an, so zu denken...

Bleiben wir mal bei dem Beispiel: Protzerauto... ich kenne niemanden der viel Geld hat und keins fährt... es ist groß, es hat nen namenhaftes zeichen an der Kühlerhaube und es fährt.. womit??? MIT Benzin!!!

Die Pläne für alternative fahrzeuge, die eben so betrieben werden, dass sie weder die Umwelt belasten, noch den geldbeutel, liegen schon Jahre in der Schublade, aber die großen Konzerne unterbinden die Herstellung dieser Fahrzeuge mit viel Geld... und warum???? Damit sie ihre großen Protzerkarren weiter verkaufen können... und damit weiter Geld scheffeln... aber damit eben die Umwelt weiter belasten, auch wenn ein Auto heute nicht mehr soviel schluckt, wie noch vor etlichen Jahren... trotzdem bohren wir weiter Löcher in unseren Planeten, weil wir nämlich das Öl brauchen... damit unsere Protzerautoos auch weiter fahren... die Quittung für diesen schändlcihen Umgang mit unserer Erde bekommen wir in Deutschland noch nicht allzu sehr zu spüren, aber wer sich die Zeichen des Planeten Erde anschaut, sieht, dass er sich wehrt... das es überall rüttelt und rumpelt... eine Katastrophe die andere jagdt...

Aber das ist ja nicht unser Problem... wir kaufen mit unserem vielem Geld weiterhin die Protzerkarren, so dass wir zwar Arbeitsplätze erhalten ( die es an anderer Stelle wieder geben würde, denn auch die anderen Autos müssen gebaut werden)... und den großen Konzernen soviel Geld in den Rachen schmeissen, das sie wahrscheinlich nicht mal wissen, wieviel genau sie haben... wahrscheinlich wissen sie nicht mal, wo sie überall eine Wochenendvilla haben... und und und.... und denken, wir denken komplex... was solls??? Unsere Urururururenkel kennen wir ja eh nciht mehr... die können sich dann mit einem explodierenden Planeten auseinandersetzen... das interessiert und und unser komplex denkendes gehirn ja nicht weiter...

Soviel dazu... und das könnten wir mit jedem einzelnen Beispiel so machen...

LG Zaubi
Asphaltrose
2454 Beiträge
16.07.2011 20:25
Also für mich wäre es kein Ziel im Leben, ich gehöre einfach nicht zu diesem Typ Frau, verurteile aber auch niemand dafür!
Denn ich ziehe eine klare Grenze zwischen "Hausfrau" und unmotivierten Arbeitslosen...

Ich möchte immer eine Anstellung haben... und seien es nur ein paar Stunden... Ich geniese Anerkennung die mir dafür gegenüber gebracht wird, natürlich ist es auch eine Leistung Haushalt und Kinder zu managen... aber ich will mich eben noch in anderen Bereichen beweisen... deswegen bin ich auch in einer Männerdomäne drin...
Aber das ist eben mein persönliches Verlangen... Ich finds total geil Männer die auf ihrem hohen Ross unterwegs sind in den Schatten zu stellen... hab ich wohl von meiner Mutter geerbt... Wir sind aus dem selbem Holz...

Jeder soll glücklich werden wie er es für richtig hält! Und Hausfrauen leben wenigstens nicht aus den Geldbeuteln der Allgemeinheit... sondern aus dem ihrem Mannes... und das ist total ok... denn sie leisten ja auch für ihn Arbeit!
16.07.2011 20:25
Zitat von Tapdance:

Zitat von zauberlicht:

Ach und zu anderen Ländern.. klar gibt es in jedem Land Dinge zu entdecken... aber ich entdecke dabei auch andere sachen... wie dieses Land beispielsweise mit der Umwelt umgeht.... wie sie mit ihren Bürgern umgeht, dass es dem Land egal ist, dass Kinder völlig verwahrlost im Dreck hocken und traurig gucken... das da Hotelklötze des geldes wegen in die Landschaft gebaut wurden, wo sie weder hinpassen noch hingehören...

Das macht uns allen Dreien keinen Spaß. Wir haben unser Kind feinfühlig und mit einem hohen Umweltbewußtsein erzogen... was meinst, wie er sich aufregt, wenn er all das sieht??? Er weiß, dass es so ist... und es macht ihn traurig, genau wie uns auch... und unser Urlaub soll nicht von Traurigkeit durchzogen sein... im Urlaub mag ich mich rundum wohlfühlen, und das kann ich nciht, wenn ich weiß, das ich zwar hier in meiner Hotelanlage alles habe, was ich brauche, aber nur 500 m weiter kämpfen Menschen.... Kinder....ums nackte Überleben...

Ich trage mein Geld gern in fremde Länder, wenn ich weiß, dass dort eine Sozialstruktur herrscht, in der niemand wirklich leiden muß.. und zumindest das bekommt, was er braucht.

So hat halt jeder seine Prioritäten im Leben... das sind meine, deine sind reines Konsumdenken ( so kommt es rüber)...

Und als letztes... als ich noch kein Kind hatte und meinen exfreund noch... ( da war sehr viel Geld vorhanden)... lief ich eben auch noch so rum... reines Prestige.... so sah ich schon allein deswegen so aus, weil er es so wollte und ich kam von einer Fortbildung und stand am Bahnhof mitten in Berlin... tja und da sass ein "Penner"... man sah es, man roch es und trotzdem war er anders... ich ass grad ein Brötchen und er schaute nur kurz drauf... mir blieb es fast im Halse stecken... also ging cih hin... ( ich hätte nicht weiter essen können und ihn ignorieren) und fragte, ob er Hunger habe.. ja hatte er... ich ging wieder zurück in den Bäcker und kaufte ein... belegte Brötchen, verschiedene Sorten... trinken, Kuchen...usw... und dann nahm cih den riesen Beutel und setzte mich in meinem schickimicki Kostümchen zu ihm auf die Erde... und wir assen zusammen... und erzählten... er hatte ein schweres Schicksal hinter sich... er hatte studiert und einen tollen Posten, war verheiratet usw... die Frau lief ihm iwann weg und nahm im aus, wie eine Weihnachtsgans... damit war er hoch verschuldet... verlor die Arbeit... rutschte weiter ab und war iwann obdachlos... ich habe ihm geglaubt, denn er roch nach allem, aber nicht nach alkohol.. und er sprach sehr gut... er klang nicht, wie ein Penner, sondern tatsächlich wie ein Mann, der was im Kopf hatte... ich ließ meinen Zug fahren und ging mit ihm einkaufen... alles was er brauchte... um auf der Strasse einigermassen zurecht zu kommen... warme Kleidung, neuen Schlafsack usw... am Ende gab ich ihm noch Geld... alles mit der Kreditkarte meines Freundes.. aber weißte, es ging mir gut damit und es brachte mich ins grübeln... stark ins Grübeln... das so ein tolles Leben auch ganz schnell vorbei sein kann... und das es eigentlich unwichtig ist, was man alles an Gütern hat, denn es ist vergänglich... das aber Menschlichkeit, die man im herzen trägt, wesentlich mehr Bestand hat und mehr erreichen kann, als alles Geld der Welt.

Zu Hause gab es GsD keinen Ärger, sondern eher ein Kopfschütteln und den Satz... "Das kannst auch nur du bringen"... ja kann ich und habe ich beibehalten... und deswegen, fahre ich nicht in Länder, denen es so scheißegal ist, was mit ihren Menschen passiert... leider wohne ich in Deutschland.. denen das auch mehr oder weniger egal ist... aber naja... so ist das eben.. ich kann eben nciht sie ganze Welt verändern, aber einen kleinen Teil kann cih schöner machen und ich kann dies an mien Kind weiter geben.. würde es jeder machen, wäre die Welt um einiges schöner udn liebenswerter... leider leben mehr Egoisten auf der Welt, denen es wichtiger ist, sich alles zu kaufen was ihnen GEFÄLLT und nciht einfach das, was sie brauchen...

LG zaubi


Möchte Deinen Post nicht ganz unkommentiert lassen
Ich gebe Dir aus meiner persönlichen Meinung heraus in vielen Dingen Recht. Ich bin auch niemand, der sich an Oberflächlichkeiten bindet oder dem Luxus verfällt, egal in welcher Hinsicht.

Zu Deinem Post: Ich habe früher oft mit einer Freundin in Marokko Urlaub gemacht. Ebenfalls ein Land, in dem entweder Reichtum oder Armut herrscht und eine Mittelschicht kaum vorhanden ist.
Da ich ebenfalls keine "Cluburlauberin" bin, hatten wir meist das gleiche Mittelschichthotel und haben uns dann unter die Einheimischen gemischt. Wir wurden von so vielen Menschen zum Essen nachhause eingeladen und hatten als Deutsche immer dieses Gefühl "Was erwarten die von uns?" "Wollen die Geld von uns?" Wir haben in Autogaragen auf dem Boden gegessen (alle aus einem Topf), in denen Menschen "wohnten". Ein Familienvater, der unsere Bedenken im Gesicht ablas klärte uns auch auf, dass GAR NICHTS erwartet wird und die Gastfreundschaft oberste Priorität hat.

Bei 55°C (nach einem Saharasturm) haben wir Kinder mit Gummistiefeln und verlöcherten Wollpullovern beim Spielen beobachtet und bis heute habe ich nie wieder glücklicheres Kinderlachen gehört, als damals in Marokko.

Was ich damit sagen möchte ist, Armut bedeutet nicht gleich arm sein! Das wäre fast so, als ob irgendein Millionär Dein Leben bedauert, obwohl Du Dich eigentlich glücklich fühlst... Verstehst Du, was ich meine? Alle Menschen in allen Ländern dieser Welt leben irgendwie, sie werden in ihr jeweiliges Lebensumfeld geboren und kennen es nicht anders. Und es wird immer Reiche geben und Menschen, die leider an Armut sterben. Die Entwicklungshilfe und die Projekte in den Industrieländern (Arche hier z. B.) tragen ihren Teil dazu bei, dass zumindest der Tropfen auf den heissen Stein gewährleistet ist, aber es hilft den armen Menschen in der Welt nicht, wenn Du Dich hier "vorbildlich" verhälst (es sei denn, Du spendest in regelmäßigen Abständen das an Dir gesparte Geld )

Zu dem Obdachlosen musste ich grinsen In unserer Kirchengemeinde in der Großstadt gibt es ein Projekt, das "Freunde der Strasse" heisst. Ziel ist es, dass jeweils Kirchengemeinde übers Jahr verteilt einmal am Sonntag die Obdachlosen der Stadt zu einem warmen Mittagessen mit Kaffee und Kuchen etc. einlädt und die Gemeindemitglieder zuvor aufgerufen sind Sachen wie Bekleidung, Decken etc. zu spenden. Die Vorsitzende dieser Vereinigung hat uns bei einem Planungstreffen im Vorfeld gebrieft, dass wir uns die jeweiligen Geschichten der Obdachlosen gerne anhören sollen, aber in den meisten Fällen eben kein Wort wahr ist. Dazu gab sie uns einige Beispiele, wie so "Obdachlosenkarrieren" laut der Betroffenen zustande kamen. Teilweise auch sehr wilde Geschichten. Die von Dir oben genannte, ist der Klassiker und ich habe sie mir über die Jahre mehr als nur einmal unkommentiert angehört . Sie sagte uns auch, dass die meisten Obdachlosen gar kein geregeltes Leben mehr möchten, sich dann aber im Kontakt mit den anderen Menschen doch auch "schämen" und sich so eben aufwerten.

Habe bei diesen Treffen so viele Villen-, Yacht- und Traumjobbesitzer in der Vergangenheit getroffen und es eben aus dem Wissen des Briefings heraus angehört und eben nicht kommentiert

Zuletzt: mein Onkel mütterlicherseits war ebenfalls obdachlos und alle Bestrebungen der Familie und ja auch der Ämter, ihm in ein geregeltes Leben mit eigener Wohnung zu helfen, verliefen im Sande. Irgendwann hatte er den Mut zu sagen, dass er auf der Strasse leben möchte, und dass es ihn "einengt" in Wohnungen und Häusern.
Er ist mir 44 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben! Und auch, dass Obdachlose immer Alkoholiker sind, ist ein Gerücht. Es ist einfach eine andere Lebensweise!

Gruß Tapdance



Tapdance.. ich bin mir bewußt, dass die meisten geschichten erstunken und erlogen sind... Mein Klassiker hat es allerdings geschafft, denn wir haben noch heute Kontakt... (Tel. und Inet und wenn ich mal in Berlin bin, dann treffen wir und auch)... er ist runter von der Strasse, hat einenJob gefunden und engagiert sich heute selbst für die Obdachlosen... SEINE Geschichte stimmte also...

LG Zaubi
butjentine
3506 Beiträge
16.07.2011 20:28
Zitat von zauberlicht:

Zitat von butjentine:

Zitat von zartbitter:

Zitat von zauberlicht:

Mh... ich sehe das anders und ich bin mir sicher, dass leider viel, die meisten... auch am ehesten an sich denken, bevor sie an andere denken.. natürlich kommt zuerst die eigene familie... aber dann kommt eben noch mehr... und ich allein, kann nciht Politik und Gesellschaft ändern, aber würde jeder so denken, wie ich.... könnte man sehr wohl was ändern.. und das ist eben mehr als traurig auf diesem Planeten... es interessier am ehesten, was mit einem selbst, seiner familie ist... was auch richtig ist ( mach ich ja auch so)... aber dann hören die meisten eben auf zu denken... und genau das versuche ich nicht.

Wenn ich Geld ohne Ende hätte.... das ist ein anderes Thema... aber soviel kann ich dir sagen... ich würde kein Protzerauto fahren, ich würde weiterhin kochen und nciht jeden Abend essen gehen... ich würde weiterhin nur meine begrenzten Schuhe haben, denn mehr kann ich nicht anziehen...
ich hätte eine eigene Bibiliothek... ja die hätte ich... aber das war es auch schon...


aber wenn du genau das gegenteil davon tun würdest, dann würdest du die wirtschaft untersstützen und somit neue arbeitsplätze schaffen (indirekt aber dennoch) und somit ja doch was gutes tun


eben, manche dinge sind dann doch etwas komplexer


Richtig, manche Dinge sind eben komplexer... und deshalb fangt an, so zu denken...

Bleiben wir mal bei dem Beispiel: Protzerauto... ich kenne niemanden der viel Geld hat und keins fährt... es ist groß, es hat nen namenhaftes zeichen an der Kühlerhaube und es fährt.. womit??? MIT Benzin!!!

Die Pläne für alternative fahrzeuge, die eben so betrieben werden, dass sie weder die Umwelt belasten, noch den geldbeutel, liegen schon Jahre in der Schublade, aber die großen Konzerne unterbinden die Herstellung dieser Fahrzeuge mit viel Geld... und warum???? Damit sie ihre großen Protzerkarren weiter verkaufen können... und damit weiter Geld scheffeln... aber damit eben die Umwelt weiter belasten, auch wenn ein Auto heute nicht mehr soviel schluckt, wie noch vor etlichen Jahren... trotzdem bohren wir weiter Löcher in unseren Planeten, weil wir nämlich das Öl brauchen... damit unsere Protzerautoos auch weiter fahren... die Quittung für diesen schändlcihen Umgang mit unserer Erde bekommen wir in Deutschland noch nicht allzu sehr zu spüren, aber wer sich die Zeichen des Planeten Erde anschaut, sieht, dass er sich wehrt... das es überall rüttelt und rumpelt... eine Katastrophe die andere jagdt...

Aber das ist ja nicht unser Problem... wir kaufen mit unserem vielem Geld weiterhin die Protzerkarren, so dass wir zwar Arbeitsplätze erhalten ( die es an anderer Stelle wieder geben würde, denn auch die anderen Autos müssen gebaut werden)... und den großen Konzernen soviel Geld in den Rachen schmeissen, das sie wahrscheinlich nicht mal wissen, wieviel genau sie haben... wahrscheinlich wissen sie nicht mal, wo sie überall eine Wochenendvilla haben... und und und.... und denken, wir denken komplex... was solls??? Unsere Urururururenkel kennen wir ja eh nciht mehr... die können sich dann mit einem explodierenden Planeten auseinandersetzen... das interessiert und und unser komplex denkendes gehirn ja nicht weiter...

Soviel dazu... und das könnten wir mit jedem einzelnen Beispiel so machen...

LG Zaubi


hast du deinen eigenen thread nochmal verfolgt. mein protzauto fährt mit diesel. würde ihn übrigens auch mit anderen techniken fahren. aber leider fuktiniert das alles noch nicht so gut. wasserstoffzelle noch zugefährlich. elektroauto, der strom muß auch erzeugt werden, wie???? die akkus die es bis jetzt gibt stellen leider auch eine große umweltbelastung da und wir müssen dafür andere natürliche rohstoffe angreifen. aber ich kann dir hier uns jetzt versprechen, wenn eine nachhaltige technik augereift ist, dann fährt mein bmw in zukunft damit. mit deiner umwelteinstellung gehe ich völlilg da core
Indira
13683 Beiträge
16.07.2011 20:32
das große Autos viel Sprit brauchen kann ich so auch nicht unterschreiben. Der A6 von meinem Mann brauch keine 7 Liter Diesel.

Und mein SUV läuft mit Gas, aber wie But schreibt, wenn es was umweltfreundlicheres geben würde würden wir auch umsteigen. Vielleicht ist unser nächstes schon ein Hybrid-Fahrzeug.
butjentine
3506 Beiträge
16.07.2011 20:38
Zitat von Indira:

das große Autos viel Sprit brauchen kann ich so auch nicht unterschreiben. Der A6 von meinem Mann brauch keine 7 Liter Diesel.

Und mein SUV läuft mit Gas, aber wie But schreibt, wenn es was umweltfreundlicheres geben würde würden wir auch umsteigen. Vielleicht ist unser nächstes schon ein Hybrid-Fahrzeug.


*lach* habe mich neulich mit meiner nachbarin unterhalten, ihr sohn kracht mit seinem golf heir so durch die gegend. das er mehr verbraucht als ich mit meinem bmw suv. kommt auch immer ein bisschen auf die fahrweise an
16.07.2011 21:10
Naja.... aber ihr fahrt beide diesel... und diesel belastet die Umwelt am meisten...

Und klar gibt es schon lange Pläne... nur wird das nicht umgesetzt... warum, schrieb ich ja schon...
butjentine
3506 Beiträge
16.07.2011 21:18
Zitat von zauberlicht:

Naja.... aber ihr fahrt beide diesel... und diesel belastet die Umwelt am meisten...

Und klar gibt es schon lange Pläne... nur wird das nicht umgesetzt... warum, schrieb ich ja schon...


sorry aber das stimmt technisch einfach nicht. ich bin ingenieurin und die techniken sind leider noch nicht nachhaltig aber wenn die soweit sind, bin ich sofort mit dabei. man kann sich hier auch leidlich streiten. im diesel ist zb kein benzol enthalten wie im benzin und benzol ist krebseregend usw. klar kommt da mehr co2 aber leider ist die billanz bei nem e-motor noch schlimmer. aber egal was ich hier schreibe. selbst wenn es das gleiche ist was du auch tun würdest, drehst du es dir so wie du es möchtest. weil menschen mit geld ein problem für dich sind? kann man das so sagen? zumind. kommt es so rüber. kein angriff sondern eine these basierend auf indizien
2008Sugarmama2010
9045 Beiträge
16.07.2011 21:52
Zitat von zartbitter:

@4.jori.
darf ich fragen, wieso du genau diese ausbildung (weiss grad nimmer, irgendwas beim bund oder?) gemacht hast, wenn dir das kein spass macht??
@zaubi
ich finds toll, wenn man trotz dem wunsch hausfrau zu sein, so vernünftig ist und sagt - ok, solang das geld so nicht reicht, geh ich eben arbeiten.
@imo
ja, ich denk auch, dass der mann schon gut verdienen sollte... allerdings halte ich 2500-3000 echt für zu wenig für ne 4-kopf-familie
ich verdiene im durchschnitt 2000€ netto und lebe allein und kann nicht behaupten, dass es zu viel ist... wobei das sicherlich an den krassen ausgaben, die durch die scheidung gekommen sind liegt
also ich würd sagen - ca. 5000 netto sollten es schon sein, wenn man 2 kinder hat.... mindestens.
@neujahrsgirl
ok, du bist DIE hausfrau in person finds toll, wenn jemand in seiner rolle so aufgeht (bei dir liest man das ja richtig raus). was ich allerdings etwas bedenklich finde ist, dass du dir keinerlei gedanken darüber machst, was passiert, wenn ihr euch trennen würdet oder dein mann z.b. (da ihr sicher keine trennung in betracht zieht) aus welchen gründen auch immer den job verliert oder aus gesundheitlichen gründen nicht mehr arbeiten kann oder im schlimmsten fall ums leben kommt? ich arbeite innendienst einer großen versicherung und hab freunde in der schadensabteilung - solche fälle passieren leider öfter als man denkt.


sry
davon würde ich träumen
16.07.2011 21:59
Zitat von zartbitter:

Zitat von 4.jori.kids:

Zitat von zartbitter:

@ 4.jori.
darf ich fragen, wieso du genau diese ausbildung (weiss grad nimmer, irgendwas beim bund oder?) gemacht hast, wenn dir das kein spass macht??

@zaubi
ich finds toll, wenn man trotz dem wunsch hausfrau zu sein, so vernünftig ist und sagt - ok, solang das geld so nicht reicht, geh ich eben arbeiten.
@imo
ja, ich denk auch, dass der mann schon gut verdienen sollte... allerdings halte ich 2500-3000 echt für zu wenig für ne 4-kopf-familie
ich verdiene im durchschnitt 2000€ netto und lebe allein und kann nicht behaupten, dass es zu viel ist... wobei das sicherlich an den krassen ausgaben, die durch die scheidung gekommen sind liegt
also ich würd sagen - ca. 5000 netto sollten es schon sein, wenn man 2 kinder hat.... mindestens.
@neujahrsgirl
ok, du bist DIE hausfrau in person finds toll, wenn jemand in seiner rolle so aufgeht (bei dir liest man das ja richtig raus). was ich allerdings etwas bedenklich finde ist, dass du dir keinerlei gedanken darüber machst, was passiert, wenn ihr euch trennen würdet oder dein mann z.b. (da ihr sicher keine trennung in betracht zieht) aus welchen gründen auch immer den job verliert oder aus gesundheitlichen gründen nicht mehr arbeiten kann oder im schlimmsten fall ums leben kommt? ich arbeite innendienst einer großen versicherung und hab freunde in der schadensabteilung - solche fälle passieren leider öfter als man denkt.

weil ich damals von meinen eltern aus, den beruf den ich wollte nicht erlernen durfte. ich musste was "anständiges" lernen. also hab ich diese eine bewerbung geschrieben und bin genommen worden. so unrecht war es mir damals auch gar nicht, weil ich der ausbildung wegen von daheim ausziehen konnte

was wolltest du denn lernen?? bereust du, dass du die ausbildung nicht machen konntest?
ich wollte tierpfleger in einem zoo erlernen. oder in richtung sozialpädagoge
ob ich es bereue? ich weiß nicht. ja. ein bisschen vielleicht.
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