Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrausein - erstrebenswerte Lebensweise?

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19.07.2011 21:32
Zitat von 4.jori.kids:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von 4.jori.kids:

@Seppel: du solltest jetzt dein Snickers essen, Schoki beruhigt


und man hat nach dem stillen ja immer hunger oder?
ja was meinst du warum hier grad so viele sachen rumliegen


na schliesslich hast du 4 Kinder... ich dachte da liegen soviele sachen rum... an dich hatte ich nun weniger gedacht...
19.07.2011 21:34
Zitat von zartbitter:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?

die logik geht meiner meinung nach folgendermaßen:
- eine kindergärtnerin ist eine arbeitnehmerin und wird von den eltern der kinder, die sie betreut bezahlt
- eine hausfrau, die vom staat lebt, wird von den steuergeldern der arbeitenden menschen bezahlt
merkst du den unterschied?
die arbeit ist keineswegs weniger wert!! nur sehe ich es nicht ein, warum jemand auf meine kosten zuhause bleiben soll, obwohl sie arbeiten gehen könnte.
aber es lebt doch nicht jede hausfrau vom staat...

butjentine
3506 Beiträge
19.07.2011 21:34
Zitat von zartbitter:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?

die logik geht meiner meinung nach folgendermaßen:
- eine kindergärtnerin ist eine arbeitnehmerin und wird von den eltern der kinder, die sie betreut bezahlt
- eine hausfrau, die vom staat lebt, wird von den steuergeldern der arbeitenden menschen bezahlt
merkst du den unterschied?
die arbeit ist keineswegs weniger wert!! nur sehe ich es nicht ein, warum jemand auf meine kosten zuhause bleiben soll, obwohl sie arbeiten gehen könnte.

da sprichst du ein wahres wort. denn die arbeitenden bezahlen die zuschüsse vom saat, das ist nunmal einfaktum
Lila17
11967 Beiträge
19.07.2011 21:34
Zitat von zartbitter:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?

die logik geht meiner meinung nach folgendermaßen:
- eine kindergärtnerin ist eine arbeitnehmerin und wird von den eltern der kinder, die sie betreut bezahlt
- eine hausfrau, die vom staat lebt, wird von den steuergeldern der arbeitenden menschen bezahlt
merkst du den unterschied?
die arbeit ist keineswegs weniger wert!! nur sehe ich es nicht ein, warum jemand auf meine kosten zuhause bleiben soll, obwohl sie arbeiten gehen könnte.


Aber ich meinte ja nicht die Hausfrau, die außerdem staatliche Hilfen bekommt. Ich gehe von mir aus und ich bekomm nix, abgesehen vom Geld das mein Mann verdient.
butjentine
3506 Beiträge
19.07.2011 21:36
Zitat von 4.jori.kids:

Zitat von zartbitter:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?

die logik geht meiner meinung nach folgendermaßen:
- eine kindergärtnerin ist eine arbeitnehmerin und wird von den eltern der kinder, die sie betreut bezahlt
- eine hausfrau, die vom staat lebt, wird von den steuergeldern der arbeitenden menschen bezahlt
merkst du den unterschied?
die arbeit ist keineswegs weniger wert!! nur sehe ich es nicht ein, warum jemand auf meine kosten zuhause bleiben soll, obwohl sie arbeiten gehen könnte.
aber es lebt doch nicht jede hausfrau vom staat...



nein natürlich nicht. es geht aber auch nciht bei jeder frau die arbeiten geht zu hause etwas schief.
19.07.2011 21:36
warum wird eine hausfrau eigentlich so oft umgehend mit jemanden asoziiert, der geld vom staat bekommt? das ist voll drin in den köpfen. mal so allgemein gefragt?
butjentine
3506 Beiträge
19.07.2011 21:37
wo ist eigentlich seppel? auf der alm oder noch hier?
19.07.2011 21:39
Zitat von 4.jori.kids:

warum wird eine hausfrau eigentlich so oft umgehend mit jemanden asoziiert, der geld vom staat bekommt? das ist voll drin in den köpfen. mal so allgemein gefragt?


weil die wenigsten hausfrauen, wie z. bsp. du sind... die meisten sind halt arbeitslos und es klingt doch besser zu sagen, sie sind hausfrau... als sie sind arbeitslos...
zartbitter
46787 Beiträge
19.07.2011 21:39
Zitat von josy_at:

Mal sehen, ob ich die Chance habe, mich hier einzuklinken

Meine Definition von Hausfrau:
Durch eigene Entscheidung getroffene "Arbeitslosigkeit" ohne dafür unterstützende Gelder zu erhalten, um das dadurch entgangene Einkommen zu kompensieren.
ganz genau so sehe ich das auch!!
Ich kenne mich ja bei eurem Hartz4-Zeug nicht aus... bei uns gibt es zuerst Arbeitslosengeld und nach 6 Monaten den Mindestsatz, der Notstandshilfe heißt. Vorraussetzung: Arbeitsfähigkeit, Arbeitswilligkeit und Verfügbarkeit für die Arbeitswelt. Die letzten zwei Bedingungen erfüllt eine Hausfrau in meiner Definition nicht, da sie nicht arbeitswillig ist und durch die Kinderbetreuung auch nicht frei verfügbar ist.


das zweite fettgeschriebene:
wär schön, wenn das bei uns auch so wär....
zartbitter
46787 Beiträge
19.07.2011 21:44
Zitat von eliasmaus:

Also, langsam nervt die Diskussion hier!
Jeder ist super und sucht nur Fehler bei anderen!
Jeder findet sein denken "Ach so toll" und es werden planlos Leute verurteilt!
Und wehe, es fällt jemand durch's "Raster"!!!
Nee, Nee!


naja, du musst den thread ja nicht lesen, wenns dich nervt...
19.07.2011 21:44
Zitat von zauberlicht:

Zitat von 4.jori.kids:

warum wird eine hausfrau eigentlich so oft umgehend mit jemanden asoziiert, der geld vom staat bekommt? das ist voll drin in den köpfen. mal so allgemein gefragt?


weil die wenigsten hausfrauen, wie z. bsp. du sind... die meisten sind halt arbeitslos und es klingt doch besser zu sagen, sie sind hausfrau... als sie sind arbeitslos...
hm... meinst du? ja? weil wenn ich gefragt werde, was ich arbeite, und ich sage, ich bin hausfrau, dann kommt immer gleich die frage (auch von wildfremden menschen): wie macht ihr das dann mit dem geld???

wenn auch off topic: aber heute ist mir was wirklich schönes passiert. ich war mit meinen kindern einkaufen und hatte emma in der trage vor den bauch geschnallt, und haben dann an der kasse meinen einkauf wieder eingeräumt, da hat die omi vor mir sich nochmal umgedreht und mich gefragt, ob sie mir was helfen darf... ich kurzfristig verwirrt und sagte, nein danke, ich komm schon zurecht, dann meinte sie, dass sie den hut vor mir zieht, das ich alles gleichzeitig mache (einkauf einräumen ), mit kind vorne dran. dann klopfte sie mir noch sanft auf die schulter und meinte, sie findet es so schön, das es noch solche mütter gibt und ich soll weiter so machen. ich hab geguggt wie ein auto... und (tiefrot angelaufen ) danke gesagt. und sie hat sich dann noch verabschiedet mit dem hinweis, das icuh meinen geldbeutel nicht vergessen soll, weil der da noch rumliegt
19.07.2011 21:54
Zitat von 4.jori.kids:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von 4.jori.kids:

warum wird eine hausfrau eigentlich so oft umgehend mit jemanden asoziiert, der geld vom staat bekommt? das ist voll drin in den köpfen. mal so allgemein gefragt?


weil die wenigsten hausfrauen, wie z. bsp. du sind... die meisten sind halt arbeitslos und es klingt doch besser zu sagen, sie sind hausfrau... als sie sind arbeitslos...
hm... meinst du? ja? weil wenn ich gefragt werde, was ich arbeite, und ich sage, ich bin hausfrau, dann kommt immer gleich die frage (auch von wildfremden menschen): wie macht ihr das dann mit dem geld???

wenn auch off topic: aber heute ist mir was wirklich schönes passiert. ich war mit meinen kindern einkaufen und hatte emma in der trage vor den bauch geschnallt, und haben dann an der kasse meinen einkauf wieder eingeräumt, da hat die omi vor mir sich nochmal umgedreht und mich gefragt, ob sie mir was helfen darf... ich kurzfristig verwirrt und sagte, nein danke, ich komm schon zurecht, dann meinte sie, dass sie den hut vor mir zieht, das ich alles gleichzeitig mache (einkauf einräumen ), mit kind vorne dran. dann klopfte sie mir noch sanft auf die schulter und meinte, sie findet es so schön, das es noch solche mütter gibt und ich soll weiter so machen. ich hab geguggt wie ein auto... und (tiefrot angelaufen ) danke gesagt. und sie hat sich dann noch verabschiedet mit dem hinweis, das icuh meinen geldbeutel nicht vergessen soll, weil der da noch rumliegt


Hihi... das hat sie gut gemacht die Oma... finde ich auch... dass es mehr solche Mütter geben sollte...

Und zum Thema Hausfrau, was ja eigentlich das Thema ist... ja ich denke, die wenigstens sind wirklich Hausfrau, wie Hausfrau sein sollte... also man lebt vom Gehalt des Mannes und nutzt nicht staatliche Unterstützung dafür... und wenn es so ist... dann finde ich es auch in Ordnung... aber wenn man hausfrau ist und von H4 lebt.. dann finde ich das nur eine begrenzte Zeit in Ordnung... LG Zaubi
miaa
15612 Beiträge
19.07.2011 21:59
Also ich bleibe Zuhause bis mein Kind in den Kindergarten kommt.
Wenn es sich finanziell gelohnt hätte wäre ich früher arbeiten gegangen aber wenn man 600€ für einen Krippenplatz bezahlen muss dann bleib ich lieber bei meinem Sohn und betreu ihn selber.

Möchte noch etwas anmerken an die Frauen die arbeiten gehen. Also es ist schon ein Unterschied ob man den ganzen Tag mit dem Kind Zuhause ist oder erst nach 8 Std. das Kind von der Betreuung abholt. Man hat mehr aufzuräumen und zu putzen. Ich merke das z.B. extrem im Sommer wenn man viel draußen ist - der Haushalt ist viel weniger.

Und ich würde auch mal behaupten das mancher Job nicht so anstrengend ist wie ein Kind zu betreuen. Man arbeitet ja nicht und betreut gleichzeitig das Kind - das Kind wird ja betreut und man arbeitet eben 8 Std. was anderes.
Also wenn manche sich immer in den Himmel loben das sie ja arbeiten trotz Kind.... dann muss ich echt schmunzeln ganz ehrlich ich seh da kein Problem drin und ich muss echt zugeben ich war nach meinem Arbeitstag früher (hatte auch oft 10-12 Std.) nicht so erledigt wie jetzt als Mama.
Ich helfe ab und zu meiner Mama d.h. dann ein 12-15 Std. Tag draußen und nur stehen - das ist für mich wie Urlaub. Einfach mal keine Verantwortung...
Also ich finde eine Frau mit Kind/ern ist immer zu bewundern egal ob sie sich 100% um das Kind kümmert oder 50%. Wir leisten wirklich viel und ich finde alle Frauen können darauf stolz sein!
19.07.2011 22:04
Zitat von miaa:

Also ich bleibe Zuhause bis mein Kind in den Kindergarten kommt.
Wenn es sich finanziell gelohnt hätte wäre ich früher arbeiten gegangen aber wenn man 600€ für einen Krippenplatz bezahlen muss dann bleib ich lieber bei meinem Sohn und betreu ihn selber.

Möchte noch etwas anmerken an die Frauen die arbeiten gehen. Also es ist schon ein Unterschied ob man den ganzen Tag mit dem Kind Zuhause ist oder erst nach 8 Std. das Kind von der Betreuung abholt. Man hat mehr aufzuräumen und zu putzen. Ich merke das z.B. extrem im Sommer wenn man viel draußen ist - der Haushalt ist viel weniger.

Und ich würde auch mal behaupten das mancher Job nicht so anstrengend ist wie ein Kind zu betreuen. Man arbeitet ja nicht und betreut gleichzeitig das Kind - das Kind wird ja betreut und man arbeitet eben 8 Std. was anderes.
Also wenn manche sich immer in den Himmel loben das sie ja arbeiten trotz Kind.... dann muss ich echt schmunzeln ganz ehrlich ich seh da kein Problem drin und ich muss echt zugeben ich war nach meinem Arbeitstag früher (hatte auch oft 10-12 Std.) nicht so erledigt wie jetzt als Mama.
Ich helfe ab und zu meiner Mama d.h. dann ein 12-15 Std. Tag draußen und nur stehen - das ist für mich wie Urlaub. Einfach mal keine Verantwortung...
Also ich finde eine Frau mit Kind/ern ist immer zu bewundern egal ob sie sich 100% um das Kind kümmert oder 50%. Wir leisten wirklich viel und ich finde alle Frauen können darauf stolz sein!
zartbitter
46787 Beiträge
19.07.2011 22:04
Zitat von butjentine:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von butjentine:

Zitat von mütze:

Zitat von butjentine:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von shadow:

und was ich noch sagen wollte, ich bin gelernte erzieherin und man kann zuhause niemals die arbeit eines erziehers machen!!!
erstmal braucht dein kind soziale kontakte außerhalb der familie und erzieher sehen viel schneller defizite oder stärken deines kindes als du selbst, sie können objektiv beurteilen und du beurteilst dein kind subjektiv... soviel dazu...



Bei diesem Teil deines Beitrages werde ich widersprechen, auch wenn ich weiß, dass es eher die Ausnahme ist. Ich denke, man kann zu Hause schon die Arbeit eines Erziehers machen. Ich für meinen Teil habe es gut gekonnt, allerdings bin cih auch Erzieherin und Sozipäd.
Diese sozialen Kontakte Nummer nervt mich ja ein wenig... kurze Erklärung ... ich setze mich z. Bsp. auch für die Abschaffung der Schulpflicht ein ( anderes Thema)... aber was man da auch immer wieder zu hören bekommt, ist das den Kindern die sozialen Kontakte fehlen. Ich sehe das nciht so und halte es für Blödsinn. Denn man hält die Kinder ja nicht dauernd zu Hause... mein Sohn hätte auch so genug soziale Kontakte.. im Posaunenchor, in der HB Gruppe, in der Freizeit sowieso und so war es auch früher schon... wir sind doch auch so jeden Tag auf den Spielplatz gegangen und er spielte mit anderen Kinder... usw...

Im Kiga habe ich eher die Erfahrung machen müssen, dass nicht genug differenziert geschaut wird. Mein Sohn hasste den Kiga, weil er mit den Kindern in seinem Alter nichts anfangen konnte, weil er nicht gern fangen spielte oder im Sand spielte... er hatte ganz andere Iinteressen und das wurde in keinster Weise berücksichtigt, so dass die Zeit, die mein Sohn im Kiga verbrachte so aussah, dass er sich nach Ankunft ein Buch nahm, sich in eine Ecke setzte und eigentlich wartete, dass er wieder abgeholt wird... Sozialkompetenz lernte er da auch nicht, das tat er ausserhalb....

Also bitte nicht so verallgemeinern, es gibt schon immer noch Sonderfälle, bei denen das anders ist.

LG zaubi

im arbeitsleben später kann man aber nicht sagen, ne mir gefällt das besser wenn ich das von zu ahuse mache. ich halte die schule für sehr wichtig, weil man doert lernt sich arbeitend in eine gruppe einzufinden. wie willst du das zu ahuse gewährleisten?

Du lernst in der Schule nicht dich in eine Gruppe einzufüge.Du wirst dazu gezwungen o.bist auf ewig der Aussenseiter...egal ob nun in positiver Form o.in negativer.
Eine,mir gefällige Gruppe,suche ich nämlich seber aus.In die Schule MUß ich.


das mit der "gefälligen" gruppe ist aber privatvergnügen. bei der arbeit bist du auch in einer zwangsgruppe. und damit muß man umgehen können


Nein, das muß man nicht.... und das hat z. Bsp. Zarti iwo hier im Threat auch geschrieben, wenn sie ungern zur Arbeit ginge usw.. würde sie sich was anderes suchen, bzw. hat sie es anderen geraten.


ah ja, sehr praktikabel. karriere machst du so aber nicht, da brauchst auch mal an einer stelle durchhaltevermögen

es ging darum, dass mausi meinte - in der arbeit is man eh nur der depp und wird vom chef ausgenutzt etc.
da hab ich gesagt, dass ich sicherlich nicht auf dauer einen job ausüben würde, der mir keinen spass macht, wo ich mir ausgenutzt vorkomme oder das arbeitsklima nicht stimmt.
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