Mütter- und Schwangerenforum

Intoleranz ist ein Zeichen für ...

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12.02.2013 16:37
Zitat von Hosenmatz:

Jeder hat Grenzen in seinem Toleranzverständniss.Der eine enge,der andere weite.Ich,für mich,kann den Kannibalenfall tolerieren.Wenn ein Mensch unbedingt gefressen werden will,bitteschön.
Ohne das Erinverständniss aber wäre es Mord.
...jedoch würde ich z.B. den Mord an dem Sexualtäter eines Kindes,ausgeführt von der Mutter,tolerieren können....
Jeder Fall ist unterschiedlich und verlangt eine andere Art der Toleranz.Pauschalisieren aber würde ich Toleranz nie.

Ja, aber das ist doch genau das, was ich damit meinte. Jeder hat seine eigenen Grenzen und wer darf es sich denn erlauben mir zu erzählen was falsch und richtig ist? Wenn ich der Meinung bin, dass Menschen wie der Meiwes weg gehören, dann ist das eben so und dann muss ich mir von niemandem sagen lassen, dass das nicht richtig ist, dass ich einfach nur Unwissend bin oder Angst habe. Ebenso wenig, wenn ich der Meinung bin, dass der Mann tun und lassen kann was er will, so lange er es nicht gegen den Willen eines anderen macht.

Mir persönlich geht dieses ganze Toleranzgeplärre wahnsinnig gegen den Strich! Ich lebe mein Leben, in diesem Leben ziehe ICH die Grenzen und wenn mir dann jemand erzählen will, dass das nicht richtig ist, weil ich nicht tolerant genug bin, dann frage ich mich oft, ob diese Menschen ihr eigenes Geschnarre überhaupt verstanden haben. Es wird immer geplärrt, dass man tolerant sein muss, das hört aber bei Menschen auf, die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen. Das fängt an bei Nazis, geht über BDSMler und hört auf bei Kommunisten. Am Ende sehe ich mich als sehr intoleranten und sehr toleranten Menschen in einer Person, denn ich habe meine Grenzen und die stehen, denn ich bilde nur Grenzen bei Dingen, mit denen ich mich auch wirklich auseinander gesetzt habe. Aber das sind eben nur meine persönlichen Grenzen, ich erwarte von niemandem, dass er diese auch einhält. Da will jemand seine Freundin kochen und die will das auch? Ja fein, soll er doch. Da sind Hooligans auf der Wiese hinterm Haus und wollen sich auf die Nase hauen? Na bitte, viel Spaß. Die Menschen können tun und lassen was sie wollen, nur sollen sie mich und die meinen damit in Ruhe lassen! Und wenn sie etwas tun, dann sollen sie sich gefälligst damit auseinander setzen und nicht einfach unreflektiert etwas daher schnattern. Denn da hört meine Toleranz in jedem Falle auf, wenn ich mich mit jemandem unterhalten soll, der nicht in der Lage ist, sein Denken und Wissen zu überprüfen.
schoko_keks1234
3557 Beiträge
15.02.2013 08:51
Zitat von Skadi:

Zitat von Hosenmatz:

Jeder hat Grenzen in seinem Toleranzverständniss.Der eine enge,der andere weite.Ich,für mich,kann den Kannibalenfall tolerieren.Wenn ein Mensch unbedingt gefressen werden will,bitteschön.
Ohne das Erinverständniss aber wäre es Mord.
...jedoch würde ich z.B. den Mord an dem Sexualtäter eines Kindes,ausgeführt von der Mutter,tolerieren können....
Jeder Fall ist unterschiedlich und verlangt eine andere Art der Toleranz.Pauschalisieren aber würde ich Toleranz nie.

Ja, aber das ist doch genau das, was ich damit meinte. Jeder hat seine eigenen Grenzen und wer darf es sich denn erlauben mir zu erzählen was falsch und richtig ist? Wenn ich der Meinung bin, dass Menschen wie der Meiwes weg gehören, dann ist das eben so und dann muss ich mir von niemandem sagen lassen, dass das nicht richtig ist, dass ich einfach nur Unwissend bin oder Angst habe. Ebenso wenig, wenn ich der Meinung bin, dass der Mann tun und lassen kann was er will, so lange er es nicht gegen den Willen eines anderen macht.

Mir persönlich geht dieses ganze Toleranzgeplärre wahnsinnig gegen den Strich! Ich lebe mein Leben, in diesem Leben ziehe ICH die Grenzen und wenn mir dann jemand erzählen will, dass das nicht richtig ist, weil ich nicht tolerant genug bin, dann frage ich mich oft, ob diese Menschen ihr eigenes Geschnarre überhaupt verstanden haben. Es wird immer geplärrt, dass man tolerant sein muss, das hört aber bei Menschen auf, die nicht dem eigenen Weltbild entsprechen. Das fängt an bei Nazis, geht über BDSMler und hört auf bei Kommunisten. Am Ende sehe ich mich als sehr intoleranten und sehr toleranten Menschen in einer Person, denn ich habe meine Grenzen und die stehen, denn ich bilde nur Grenzen bei Dingen, mit denen ich mich auch wirklich auseinander gesetzt habe. Aber das sind eben nur meine persönlichen Grenzen, ich erwarte von niemandem, dass er diese auch einhält. Da will jemand seine Freundin kochen und die will das auch? Ja fein, soll er doch. Da sind Hooligans auf der Wiese hinterm Haus und wollen sich auf die Nase hauen? Na bitte, viel Spaß. Die Menschen können tun und lassen was sie wollen, nur sollen sie mich und die meinen damit in Ruhe lassen! Und wenn sie etwas tun, dann sollen sie sich gefälligst damit auseinander setzen und nicht einfach unreflektiert etwas daher schnattern. Denn da hört meine Toleranz in jedem Falle auf, wenn ich mich mit jemandem unterhalten soll, der nicht in der Lage ist, sein Denken und Wissen zu überprüfen.


Klar hat jeder Mensch seine eigenen Toleranzgrenzen, die er sich selber absteckt. Das ist ja auch richtig so. Das eigentliche tolerant sein, besteht eben darin, Jedermanns persönliche Grenzen zu akzeptieren und ihn nicht umerziehen zu wollen. Leben und leben lassen.
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