Mütter- und Schwangerenforum

Job - geliebt oder gehasst?

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11.09.2013 18:21
Im Moment ist ja ein Thema immer ganz weit vorne.

Hausfrau oder doch Arbeit neben den Kindern.

In dem Thread las es sich für mich nach für nach so, als hätten die typischen "Hausfrauen" keine guten Erinnerungen an ihren Job, es liest sich, als wäre Arbeit etwas lästiges, etwas das sie nie gerne gemacht haben. Und dann liest man von durchaus zufriedenen Müttern, die sehr gerne arbeiten gehen.

Wie war es bei euch? Seid ihr gerne arbeiten gegangen? Geht ihr heute gerne arbeiten? Oder habt ihr euren Job damals gehasst und seid daher froh nicht mehr arbeiten zu müssen?

Berichtet doch mal wie es bei euch war Freue mich auf regen Austausch ohne gezoffe!
  • Ich bin gerne arbeiten gegangen/ Gehe gerne arbeiten   66.31%

  • Arbeit? Lästig!!!!!!   9.09%

  • Ich gehe arbeiten, weil ich es muss und nicht weil ich es möchte!   24.6%

Abgegebene Stimmen:
187

11.09.2013 18:26
Tut mir leid wegen den verkorksten Antwortmöglichkeiten, aber ich wusste nicht, wie ich das besser verpacken sollte. Ihr könnt ja auch ohne Abstimmung so schreiben.
*

Ich habe damals meine Ausbildung gehasst, war sehr oft krank, hab oft gefehlt und es war überhaupt nichts für mich. Arbeit war für mich das schlimmste auf Erden und jeder der mir sagte "Arbeit macht doch Spaß" war erstmal grundsätzlich bescheuert. Dann wurde ich schwanger.

Nun zwei Jahre später habe ich einen ganz anderen Job, bin vom Büro in die Gastronomie gewechselt und hatte ewig nicht mehr so einen Spaß beim Arbeiten. Das Team ist toll, die Arbeit macht Spaß, das Gehalt ist leider noch etwas Mau, aber dafür stimmt der Rest und der Rest ist mir schon fast viel mehr wert als das Gehalt, denn ich weiß auch wie es ist sich täglich zur Arbeit zu schleppen, obwohl man nicht mal Ansatzweise Spaß daran hat.
Ich bin froh diesen Weg gegangen zu sein und mich getraut zu haben mal was ganz anderes zu probieren und kann es nur jedem empfehlen!!! Ich habe nun Tage wo ich denke "Oh, schon wieder Feierabend-Schade"....das hätte ich mir nie träumen lassen!!
June87
1201 Beiträge
11.09.2013 18:34
Ich liebe meinen Job und finde auch, dass ich hart dafuer "gearbeitet" habe ihn zu erlernen. Ich freu mich tatsaechlich schon morgen Vormittag zur Arbeit zu gehen .
Nur zu Hause zu sein hat mich schon nach 4 oder 5 Monaten Mutterglueck nicht mehr wirklich gleucklich gemacht und dabei liebe ich Wiggo ueber alles, aber irgendwie fehlte mir doch echt was...
Gwen85
18464 Beiträge
11.09.2013 18:35
Ich bin bisher immer sehr gerne arbeiten gegangen.
Sei es damals beim Zahnarzt oder heute als Bürofee mit erweiterten Aufgaben im Familienbetrieb.
In den knapp 11 Jahren wo ich nun ununterbrochen Vollzeit arbeite, waren die Ausbildungsjahre hart für mich und das waren lediglich 2 1/2. Dabei war noch nicht mal die Arbeit selbst zu bemänglen, sondern der cholerische Chef, der einen auch gerne beleidigte. Nach einem netten Gespräch mit mir und der zuständigen Kammer wurde sein Verhalten auch besser. Nach der Ausbildung wechselte ich den Betrieb und kam in ein nettes Hühnerhaus. Und danach landete ich nach knapp 5-6Jahren hier im Imperium.

Für mich ist Haushalt immer eine Nebenhersache gewesen und ich habe den immer vor der Arbeit erledigt. Daher ist für mich im Moment Muttersein und nur noch Haushalt die große Unbekannte. Und ja ich bin da etwas in Sorge und habe etwas Bammel, auch wenn ich ein Mensch bin der sich stets zu beschäftigen weiß.
nani26mz
5284 Beiträge
11.09.2013 18:35
Meine Ausbildung habe ich gehasst. Depp vom Dienst, nervige moppende Kollegen usw. Mir ist mehr als ein Stein vom Herzen gefallen, als das endlich rum war.

Jetzt arbeite ich aber generell wirklich gerne. Klar gibt es mal Tage, an denen mich alles nervt und ich keinen Bock habe. Aber im Großen und Ganzen macht es tatsächlich Spass. Finanziell ist es natürlich auch von Vorteil wie schon im anderen Thread geschrieben, würde ich selbst dann weiter arbeiten, wenn ich überraschend im Lotto gewinnen würde. Zwar weniger Stunden, aber ganz ohne würde einfach nicht gehen. Ich brauch es einfach gefordert zu sein, meinen Kopf auch mal für andere Dinge zu nutzen als Kind und Haushalt und auch mal andere Gespräche zu führen und neue Leute kennenzulernen.
11.09.2013 18:36
Ich muss auch leider ohne Abstimmung antworten
In meinem letzten Job hatte ich beides... einiges habe ich geliebt, anderes gehasst und hätte gern mehr als einmal die flucht ergriffen
bisher war da jeder Job nur Mittel zum Zweck... einfach weil ich gerne etwas anderes machen würde...
und aktuell hoffe ich einfach, den richtigen Job vor der nase zu haben... denn meinen herzenstraum kann ich ohne einen berg moneten leider nicht erfüllen
Putsch
26805 Beiträge
11.09.2013 18:37
Dass ich meinen Job liebe, wäre übertrieben.
Ich mag ihn gern

11.09.2013 18:39
Ich hab meinen gehasst, furchtbarer Job, weiß noch immer nicht wie welche den VZ machen können.*bbrr*
Fyra
15576 Beiträge
11.09.2013 18:41
Meine erste Arbeitsstelle war Horror und danach hatte ich eine Stelle, wo der Chef meinte, AN müssen nicht regelmäßig entlohnt werden ABER bevor ich Mama geworden bin hatte ich einen richtig tollen Arbeitsplatz und supertolle Kollegen. Ich war echt traurig, dass ich nicht da hin zurück konnte (Abteilung wurde aufgelöst).
Ich war dann bis auf kleine Nebenjobs 9 Jahre lang zu Hause wegen der Kinder. Das habe ich gerne gemacht und auch genossen. Seit 2 Jahren arbeite ich nun wieder, 1 Jahr davon in meinem "neuen" Traumjob. Mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, nicht mehr zu arbeiten. Ich fahre echt gerne in mein Büro
Geisti
828 Beiträge
11.09.2013 18:44
Geld war mir schon immer nicht sonderlich wichtig. Ich hab auch so immer alles irgendwie geregelt gekriegt, auch wenn es mit viel sparen verbunden war.

Ich hab schon während der Schulzeit das Arbeiten begonnen und für mich stand immer fest, ich will was handwerkliches machen oder unter Leute sein, Kundenkontakt halt.

Ich hab viel ausprobiert und zu guter letzt hab ich eine Ausbildung aus der Not herraus begonnen. Es war nie mein Traumberuf, die erste Filale war doof. Die Tätigkeiten haben mich unterfordert und beibringen wollte mir auch keiner etwas. Ich war ziemlich demotiviert und dann wurde ich mitten in der Lehre schwanger.
Ich hab ein Jahr pausiert, dann ist mir die Decke auf den Kopf gefallen und ich bin zurück in die Firma und hab meine Ausbildung weiter gemacht.
Ich hatte sie auf zwei Jahre dadurch verkürzt, hab die Filale gewechselt und hatte wieder Spaß am Beruf, gelernt hab ich dort zwar nichts, aber ich hab Ergeiz entwickelt und hab selbst viel allein gelernt und erarbeitet.
Somit war ich Innungsbeste aus München und Vizemeisterin Oberbayerns mit einem Punkt knapp am Siegerplätzchen vorbei. D:

Ich liebe mittlerweile den Beruf und mach ihn auch supergerne. Ohne würde ich wohl eingehen...
Peach87
1691 Beiträge
11.09.2013 18:45
Bin gerne arbeiten gegangen bin aber auch gerne bei meinen kindern zuhause. Später wieder arbeiten gehen ist demnach kein problem für mich.
Vanellope
15553 Beiträge
11.09.2013 18:49
Ich mag meinen Job sehr sehr gerne. Und meine Kollegen und Chefs und Kollegen sind auch klasse ( teilweise gute Freunde noch aus der schule ) meine Arbeitszeiten sowieso
leider werde ich nicht für immer in dieser Firma bleiben, da Sie nicht das finanzielle als auch kreative/wissenschaftliche Potenzial ausschöpft, welches mein Beruf eigentlich mit sich bringt. Aber für Sie nächsten Jahre erstmal ne Klasse Arbeit
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
11.09.2013 18:50
Also arbeiten (bzw. Ausbildung) war eigentlich angenehmer als bspw. Studium, ausser das Mobbing war eben schei....
Ich bin zwar momentan Hausfrau, aber definitiv nicht die Typische. Und ich würd ehrlich gesagt lieber arbeiten gehen, zu Hause fällt einem doch irgendwann die Decke auf den Kopf, is zumindest bei mir so....
11.09.2013 18:50
Ich mag meine Arbeit.
11.09.2013 18:51
Seit einem guten Jahr kann ich sagen: Ich liebe meine Arbeit und möchte nicht mehr ohne.
Ich habe schon viel gemacht ( weil ich mich schnell langweile und das ist dann tödlich) ..und darunter waren Dinge, die ich geliebt habe und Dinge, die ich gehasst habe.

Meine Arbeiten in der Jugendhilfe habe ich fast alle durchweg geliebt. Ob nun als Leiterin eines Jugendclubs, bzw. der Jugendarbeit im Ort ( Projektarbeit, daher befristet) oder mein Jahr im Resozialisierungsprogramm für jugendliche Straffällige in Irland ( von vornherin nur für 1 Jahr geplant), oder die Schulsozialarbeit ( wieder Projektarbeit und damit befristet), die tagesgruppenarbeit ( wobei die nach ca. 2 Jahren langweilig wurde und ich das Angebot Irland annehmen musste ), oder die Arbeit im Kinderheim U-Haftvermeidung ( leider auf Dauer nicht familienkompartibel, deshalb nach 4 Jahren das Handtuch geschmissen) ... alles bei ein und demselben AG, nur dass ich innerhalb gern gewechselt habe.

Dann kam eine doofe zeit, wo ich auch nicht gern arbeiten gegangen bin. Kindergarten, Seniorenbetreuung, Kinderkrippe... öde.. nach spätestens 2 Monaten habe ich mich so dermassen gelangweilt, dass ich einfach keinen Bock mehr hatte. Ich war einfach nicht mehr gefordert.. tgl dasselbe ein und aus... sooooo langweilig. In der Krippe kam hinzu, dass wir eine selten bekloppte Chefin hatten, die noch beklopptere Verbote erteilt hatte ( Bsp. Man durfte eine Kollegin nicht umarmen, wenn man Feierabend machte.... das war eine Dienstanweisung.. Begründung: 1. die Eltern würden das komisch finden und sich daran stossen... was ich für Blödsinn halte, 2. würden sich andere Kollegen, die man nicht umarmte, benachteiligt fühlen.. ähm.. ja.)
Die Krippenzeit war die Schlimmste für mich und schon ab meinem 2. Arbeitstag sass ich zu Hause und heulte, dass ich da nicht mehr hin will. Glücklicherweise erlegten mich die Kinderkeim auch regelm. und häufig und ich war krank. Ich suchte fieberhaft nach einem Ausweich... ich wollte da nur weg.

Nun bin ich als SPFH unterwegs und bin überglücklich. ( seit über einem Jahr) 1. habe ich 2 wunderbare Bereichsleiter und eine wunderbare geschäftsführerin... wir sind auf einer Wellenlänge, haben denselben Humor und ich liebe sie einfach. Gerade meine gr. Chefin weiß um den Umstand, dass ich schnell unterfordert bin und mich langweile und dann u.U. schnell weg bin... dem wirkt sie entgegen, indem sie mir Studienmöglichkeiten für die nächsten 8 Jahre bietet und mich somit auch an die Firma bindet ( sie zahlen das größtenteils)
2. ist diese Arbeit nie langweilig, denn man hat ständig neue Fälle, wird tgl. aufs Neue überrascht und bewirkt auch richtig was... es macht einfach ganz viel Spaß
3. bin ich mehr oder weniger mein eigener Herr. ich habe bei der Einteilung meiner Arbeitzeit absolut freie Hand. Darf Büro zu Hause machen und generell selbstst. arbeiten.
Fazit: Mein Kopf hat genug zu tun, ich kann flexibel reagieren, und bin somit verfügbar, sollte meine eigene Familie ein Anliegen haben und mich brauchen... ich liebe meine Arbeit, gebe sie nicht mehr her und bin mehr als glücklich damit. Was sich darin ausdrückt, dass ich auch hier zu Hause wesentlich zufriedener bin.. ausgeglichener, und das überträgt sich auf mein Kind. Nicht zu vergessen, dass ich der Hauptverdiener bin und somit meine Freiheit bewahre und mich nicht abhängig mahcen muss, was wider meiner Natur wäre.

Mit meinem Sohn war ich 1 Jahr 8 Monate in Elternzeit und habe das genossen, keine Frage. Aber auf Dauer? Hausarbeit und Kinder? Nein,nichts für mich.

LG Zaubi
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