Kind als Ausrede für.... ALLES?
18.01.2013 13:24
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.
18.01.2013 13:33
Hab bis jetzt nur den Eingangs-Post gelesen...bin gespannt, was die andern so meinen....
Ich bin da ganz klar geteiler Meinung:
Ich kann mein Kind nicht dafür verantwortlich machen, dass ich alle meine Ziele nicht erreiche.
Als Beispiel:
Ich hatte schon vor meiner Schwangerschaft einen dicken Hintern und hab einen Abnehmversuch nach dem anderen gestartet. Dafür ist nicht mein Kind verantwortlich.
Aber es ist nun einmal jedes Kind anders.
Im ersten Jahr ist vieles mit Kind schwerer und manches stellt man sich einfach nur ganz schwer vor und dabei wäre es gegangen, wenn man es einfach mal versucht hätte.
Man muss selbst mit der neuen Situation zu recht kommen und einigen gelingt das besser und anderen schlechter.
Und dann sind da natürlich auch noch die Dinge mit denen man nicht gerechnet hat.....
Aus dem Nähkästchen geplaudert:
Meine Libido hat während der halben Schwangerschaft und auch in der ersten Zeit, wo das Baby da war Urlaub gemacht (ich vermute in der Karibik). Ich hatte auch nicht den Hauch von sexuellem Verlangen und auch später in der Stillzeit waren zumindest meine Brüste sexuelles Sperrgebiet (offenbar sind meine Brüste nur in der Lage sich auf EINE Sache zu konzentrieren und das war da eben die Milchproduktion....
)
Gerade was das sexuelle angeht, sind Kinder (oder viel mehr die Tatsache, dass frau schwanger war) eine Entschuldigung, weil die Hormone echt fiese kleine Nervensägen sind....
Es gibt immer unerwartete Überraschungen. Bei mir war es die, dass mein Baby tagsüber fast nicht geschlafen hat und - ja, das war für mich eine Entschuldigung, dass sowohl ich als auch meine Wohnung einen ganzen Zahn unordentlich aussahen als gewohnt.
Wir sind das Problem angegangen und jetzt habe ich wieder deutlich mehr Freiräume und ich habe keine Sorge, dass ein unangemeldeter Besucher rückwärts wieder raus geht, wenn er meine Wohnung oder mich erblickt
.
Es gibt den Satz "Leben ist das, was passiert während man plant".
Gerade mit einem Baby ist da viel Wahres dran. Man hat sich Dinge anders vorgestellt und kann plötzlich hier und da eben doch nicht so, wie man möchte oder es geplant hat.
Ein Kind nimmt einen für eine Zeit lang mehr oder weniger voll in Anspruch, aber eine Entschuldigung dafür, dass man vergessen hat sein eigenens Leben zu leben sind Kinder ganz sicher nicht.
Ich bin da ganz klar geteiler Meinung:
Ich kann mein Kind nicht dafür verantwortlich machen, dass ich alle meine Ziele nicht erreiche.
Als Beispiel:
Ich hatte schon vor meiner Schwangerschaft einen dicken Hintern und hab einen Abnehmversuch nach dem anderen gestartet. Dafür ist nicht mein Kind verantwortlich.
Aber es ist nun einmal jedes Kind anders.
Im ersten Jahr ist vieles mit Kind schwerer und manches stellt man sich einfach nur ganz schwer vor und dabei wäre es gegangen, wenn man es einfach mal versucht hätte.
Man muss selbst mit der neuen Situation zu recht kommen und einigen gelingt das besser und anderen schlechter.
Und dann sind da natürlich auch noch die Dinge mit denen man nicht gerechnet hat.....
Aus dem Nähkästchen geplaudert:
Meine Libido hat während der halben Schwangerschaft und auch in der ersten Zeit, wo das Baby da war Urlaub gemacht (ich vermute in der Karibik). Ich hatte auch nicht den Hauch von sexuellem Verlangen und auch später in der Stillzeit waren zumindest meine Brüste sexuelles Sperrgebiet (offenbar sind meine Brüste nur in der Lage sich auf EINE Sache zu konzentrieren und das war da eben die Milchproduktion....
) Gerade was das sexuelle angeht, sind Kinder (oder viel mehr die Tatsache, dass frau schwanger war) eine Entschuldigung, weil die Hormone echt fiese kleine Nervensägen sind....
Es gibt immer unerwartete Überraschungen. Bei mir war es die, dass mein Baby tagsüber fast nicht geschlafen hat und - ja, das war für mich eine Entschuldigung, dass sowohl ich als auch meine Wohnung einen ganzen Zahn unordentlich aussahen als gewohnt.
Wir sind das Problem angegangen und jetzt habe ich wieder deutlich mehr Freiräume und ich habe keine Sorge, dass ein unangemeldeter Besucher rückwärts wieder raus geht, wenn er meine Wohnung oder mich erblickt
. Es gibt den Satz "Leben ist das, was passiert während man plant".
Gerade mit einem Baby ist da viel Wahres dran. Man hat sich Dinge anders vorgestellt und kann plötzlich hier und da eben doch nicht so, wie man möchte oder es geplant hat.
Ein Kind nimmt einen für eine Zeit lang mehr oder weniger voll in Anspruch, aber eine Entschuldigung dafür, dass man vergessen hat sein eigenens Leben zu leben sind Kinder ganz sicher nicht.
18.01.2013 13:37
Zitat von zartbitter:
Hallo Ihr lieben,
in anlehnung an einen thread, der grad total am thema vorbei geht, hab ich mir folgende frage gestellt bzw. sind mir folgende gedanken gekommen:
- viele frauen "ruhen sich auf dem kind/den kindern aus", kind wird als ausrede für so ziemlich alles genommen.
ich bin dick? na und, ich hab ja ein kind.
ich hab beruflich nichts erreicht? na und, ich hab ja ein kind
ich lege keinen/kaum wert auf mein äußeres? na und, ich hab ja ein kind.
mein partner fühlt sich vernachlässigt? na und, wir haben ja ein kind.
wir haben keine zeit mehr für zweisamkeit, sex, liebe, zärtlichkeit? na und, wir haben ja ein kind...
die liste kann man beliebig fortführen.
ich rede hier nicht von frauen, die sich BEWUSST entscheiden, zb die karriere aufzugeben etc.
ich rede von "ja, was soll ich denn machen, mit kind geht das halt nicht".
seht ihr das wirklich so? hört das eigene leben quasi auf, sobald man ein kind bekommt? ist man dann nur noch mama? keine eigenständige person, frau, freundin, partnerin, whatever?
Wo ein Wille.....
ja ich denke, viele nehmen das als Ausrede, vlt. um sein eigenes Gewissen zu beruhigen, weil man eigtl. weis das es gehen würde?
18.01.2013 13:37
Zitat von zartbitter:
@mausi
naja, ich erledige auch keine aufgaben von unserer assistentin - warum auch, ist ja ihre arbeit und ja, sie verdient bedeutend weniger als ich (also wie bei deiner mama und ihrem chef) und je nach jahreszeit (im herbst bin zb meistens ich länger da, weil ich da mehr zu tun hab) arbeitet sie sicherlich mehr stunden in der woche![]()
Ja, das kann man aber ned vergleichen, das ist ja auch ne ganz andere Situation.
Aber dort machen ja alle das gleiche, außer ihm, der tut nichts.
18.01.2013 13:37
Zitat von SpieloReloaded:
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.![]()
Aber das ist doch Dein Ziel.
Du sagst: Meine Kinder sind mir wichtiger als meine Karriere, daher trete ich beruflich kürzer.
Eine Ausrede wäre für mich, wenn Du sagst:
Ich wäre schon längst CEO von Fragmichmal, aber das geht ja nicht, weil mich meine Kinder brauchen.
18.01.2013 13:40
Zitat von Viala:
Zitat von Mausi88:
Zitat von zartbitter:
Zitat von Mausi88:
...
naja, deine mama und ihr chef haben doch sicher unterschiedliche aufgaben, oder?![]()
Nein, eigentlich genau die gleichen.Aber selbst wenn nicht wäre das ja kein Grund.
![]()
dennoch schiebt sie ihre eigene verantwortung ab, sry![]()
aber wer sich in ne opferrolle packen lässt... schlecht bezahlt, überstunden schieben usw... darf sich nicht beschweren... entweder man ändert die situation oder akzeptiert sie ganz und steht dann dazu... andere möglichkeiten gibts nicht![]()
Joah, Handel, da ist das überall so, das kann man leider ned ändern, entweder man akzepiert es oder ist weg, leider, aber kennt man ja, ist ja immer so im Handel.
Aber wer schiebt warum Verantwortung ab?
18.01.2013 13:48
Also das Wichtigste in meinem Leben sind meine Kinder.Nichts,Nichts und Nichts ist für mich wichtiger.
Ich könnte(notgedrungen auch wenn es schwer fallen würde) auf alles verzichten,nur nicht auf diese drei Wunder.
Darum bin ich aber nicht weniger ich,ich bin vielmehr ich durch sie.
Heisst aber nicht,dass ich solange es ihnen nicht schadet,nichts für mich tue.
Schminken,Freunde treffen,feiern....muss für mich sein.Aber nur,wenn es ihnen dabei gut geht.
Ich könnte(notgedrungen auch wenn es schwer fallen würde) auf alles verzichten,nur nicht auf diese drei Wunder.
Darum bin ich aber nicht weniger ich,ich bin vielmehr ich durch sie.
Heisst aber nicht,dass ich solange es ihnen nicht schadet,nichts für mich tue.
Schminken,Freunde treffen,feiern....muss für mich sein.Aber nur,wenn es ihnen dabei gut geht.
18.01.2013 13:52
Zitat von Mocca:
Zitat von SpieloReloaded:
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.![]()
Aber das ist doch Dein Ziel.
Du sagst: Meine Kinder sind mir wichtiger als meine Karriere, daher trete ich beruflich kürzer.
Eine Ausrede wäre für mich, wenn Du sagst:
Ich wäre schon längst CEO von Fragmichmal, aber das geht ja nicht, weil mich meine Kinder brauchen.
Ach du, ich wäre sicher schon Vieles, das Können dafür wäre da, aber meine Kinder sind mir nunmal wichtiger und ich stecke da auch gern zurück. Ich find's nur doof, dass man dann sagt, dass ich mich hängen lassen würde oder die Kinder nur als Ausrede nutze.
Immerhin mach ich den Kindern keinen Vorwurf. Aber ich hatte sowas schonmal, da wurde ich was gefragt zwecks Karriere. Meine Antwort war, glaube ich, "Geht nicht, weil ich erstmal für die Kinder da sein möchte." und das wurde als Ausrede gewertet. Aber ich hab ja nicht rumgejammert. Klar, würde ich gern einen Haufen Schotter verdienen, aber mir ist das Wohl der Kinder wichtiger. Ist das dann eine Ausrede?
Bin jetzt wegen der Fragestellung ein wenig irritiert.
Ich hab einfach andere Prioritäten.
18.01.2013 14:03
Zitat von Mausi88:
Zitat von Viala:
Zitat von Mausi88:
Zitat von zartbitter:
...
Nein, eigentlich genau die gleichen.Aber selbst wenn nicht wäre das ja kein Grund.
![]()
dennoch schiebt sie ihre eigene verantwortung ab, sry![]()
aber wer sich in ne opferrolle packen lässt... schlecht bezahlt, überstunden schieben usw... darf sich nicht beschweren... entweder man ändert die situation oder akzeptiert sie ganz und steht dann dazu... andere möglichkeiten gibts nicht![]()
Joah, Handel, da ist das überall so, das kann man leider ned ändern, entweder man akzepiert es oder ist weg, leider, aber kennt man ja, ist ja immer so im Handel.![]()
Aber wer schiebt warum Verantwortung ab?![]()
das fett markierte... so eine einstellung ist verantwortug abgeben. denn man könnte kämpfen... und wenn man sich was anderes sucht...
18.01.2013 14:06
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Mocca:
Zitat von SpieloReloaded:
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.![]()
Aber das ist doch Dein Ziel.
Du sagst: Meine Kinder sind mir wichtiger als meine Karriere, daher trete ich beruflich kürzer.
Eine Ausrede wäre für mich, wenn Du sagst:
Ich wäre schon längst CEO von Fragmichmal, aber das geht ja nicht, weil mich meine Kinder brauchen.
Ach du, ich wäre sicher schon Vieles, das Können dafür wäre da, aber meine Kinder sind mir nunmal wichtiger und ich stecke da auch gern zurück. Ich find's nur doof, dass man dann sagt, dass ich mich hängen lassen würde oder die Kinder nur als Ausrede nutze.
Immerhin mach ich den Kindern keinen Vorwurf. Aber ich hatte sowas schonmal, da wurde ich was gefragt zwecks Karriere. Meine Antwort war, glaube ich, "Geht nicht, weil ich erstmal für die Kinder da sein möchte." und das wurde als Ausrede gewertet. Aber ich hab ja nicht rumgejammert. Klar, würde ich gern einen Haufen Schotter verdienen, aber mir ist das Wohl der Kinder wichtiger. Ist das dann eine Ausrede?
Bin jetzt wegen der Fragestellung ein wenig irritiert.
Ich hab einfach andere Prioritäten.
Man kann ja niemanden die Ziele im Leben vorschreiben und somit auch nicht die Prioritäten. Wäre ja genauso wenn Du anderen vorschreiben würdest, daß sie mindestens zwei Kinder haben müßten und das Gründe wie Arbeit nur vorgeschobene Ausreden sind
Ich denke, es geht darum, daß man mit dem Leben sich wohlfühlt und zu dem steht, was man tut. Und wenn man halt auf Dinge verzichtet, dann sollte man dazu stehen und nichts vorschieben. Klar manche Dinge sind auch Fakt. Der Mann einer Freundin von mir hat mit Extremsport aufgehört, weil sie meinten, daß es eben zu gefährlich ist und sie die Kinder nicht zu Halbwaisen machen wollen wegen des Sports. Das war für die Kinder.
Ich denke, es geht halt um dieses Dauerjammern ... und alles wird mit der Begründung "ich habe ein Kind" dann abgewehrt. Ich denke, da muß man dann wirklich schauen. stört es mich wirklich so sehr, aber dann müßte man nen WEg finden oder man sagt, es ist mir eben nicht so wichtig und ich verzichte gern, dann sollte man aber auch mal schauen, ob man dann nicht auch weniger oft jammert, weil letzten Endes bringt ja das auch nichts ...
18.01.2013 14:07
Also, ich schminke mich jeden Tag, außer ich bin sooo krank wie ich heute, dann geht es auch mal ohne
Wir versuchen, auch wenn unsere Familien 800 km weit entfernt wohnen, auch für uns als Paar uns Zeit zu nehmen. Seit einiger Zeit ist Püppi 1 mal im Monat für eine Nacht bei ihrer Freundin und da deren Eltern hier auch niemanden haben, ihre Freundin auch einmal bei uns
Ich kleide mich jeden Tag ordentlich, ich bin nicht dick (obwohl ich nach der Schwangerschaft 103 kg hatte
) und auch mein Sexleben ist hervorragend
Natürlich bin ich Mutter, aber ich bleibe mein Leben lang auch Frau für meinen Partner, Freundin für meine Freunde, Frau für mich selbst und Tochter meiner Mutter
Ich kenne leider auch das Gegenteil und da habe ich mir damals geschworen - so werde ich NIE! und genau das habe ich auch nicht getan
Wir versuchen, auch wenn unsere Familien 800 km weit entfernt wohnen, auch für uns als Paar uns Zeit zu nehmen. Seit einiger Zeit ist Püppi 1 mal im Monat für eine Nacht bei ihrer Freundin und da deren Eltern hier auch niemanden haben, ihre Freundin auch einmal bei uns
Ich kleide mich jeden Tag ordentlich, ich bin nicht dick (obwohl ich nach der Schwangerschaft 103 kg hatte
) und auch mein Sexleben ist hervorragend
Natürlich bin ich Mutter, aber ich bleibe mein Leben lang auch Frau für meinen Partner, Freundin für meine Freunde, Frau für mich selbst und Tochter meiner Mutter
Ich kenne leider auch das Gegenteil und da habe ich mir damals geschworen - so werde ich NIE! und genau das habe ich auch nicht getan
18.01.2013 14:07
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Mocca:
Zitat von SpieloReloaded:
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.![]()
Aber das ist doch Dein Ziel.
Du sagst: Meine Kinder sind mir wichtiger als meine Karriere, daher trete ich beruflich kürzer.
Eine Ausrede wäre für mich, wenn Du sagst:
Ich wäre schon längst CEO von Fragmichmal, aber das geht ja nicht, weil mich meine Kinder brauchen.
Ach du, ich wäre sicher schon Vieles, das Können dafür wäre da, aber meine Kinder sind mir nunmal wichtiger und ich stecke da auch gern zurück. Ich find's nur doof, dass man dann sagt, dass ich mich hängen lassen würde oder die Kinder nur als Ausrede nutze.
Immerhin mach ich den Kindern keinen Vorwurf. Aber ich hatte sowas schonmal, da wurde ich was gefragt zwecks Karriere. Meine Antwort war, glaube ich, "Geht nicht, weil ich erstmal für die Kinder da sein möchte." und das wurde als Ausrede gewertet. Aber ich hab ja nicht rumgejammert. Klar, würde ich gern einen Haufen Schotter verdienen, aber mir ist das Wohl der Kinder wichtiger. Ist das dann eine Ausrede?
Bin jetzt wegen der Fragestellung ein wenig irritiert.
Ich hab einfach andere Prioritäten.
Hmmm - das ist eben so eine Gradwanderung.
Ich habe mir vorgenommen, Schnuppi auf alle Fälle bis er zwei ist voll selbst zu betreuen und das mache ich auch. Ich hoffe, dass wir im Sommer einen KiGa-Platz bekommen - nicht nur für mich, sondern, weil ich glaube, dass es für ihn auch mal gut ist gleichaltrige Kinder zu haben - die sind leider bei uns im Bekanntenkreis Mangelware.
Das soll ersteinmal nur vormittags sein und so wird beruflich noch nicht alles gehen, aber ich bin dann schon deutlich flexibler. (Würde mich gerne beruflich verändern und überlege gerade hin und her ob das klappt....)
Ich hab den Post eher so verstanden, dass es wirklich einige Frauen gibt, die sich zurück lehnen und Ihr Kind als Klotz am Bein darstellen.
18.01.2013 14:08
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Mocca:
Zitat von SpieloReloaded:
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.![]()
Aber das ist doch Dein Ziel.
Du sagst: Meine Kinder sind mir wichtiger als meine Karriere, daher trete ich beruflich kürzer.
Eine Ausrede wäre für mich, wenn Du sagst:
Ich wäre schon längst CEO von Fragmichmal, aber das geht ja nicht, weil mich meine Kinder brauchen.
Ach du, ich wäre sicher schon Vieles, das Können dafür wäre da, aber meine Kinder sind mir nunmal wichtiger und ich stecke da auch gern zurück. Ich find's nur doof, dass man dann sagt, dass ich mich hängen lassen würde oder die Kinder nur als Ausrede nutze.
Immerhin mach ich den Kindern keinen Vorwurf. Aber ich hatte sowas schonmal, da wurde ich was gefragt zwecks Karriere. Meine Antwort war, glaube ich, "Geht nicht, weil ich erstmal für die Kinder da sein möchte." und das wurde als Ausrede gewertet. Aber ich hab ja nicht rumgejammert. Klar, würde ich gern einen Haufen Schotter verdienen, aber mir ist das Wohl der Kinder wichtiger. Ist das dann eine Ausrede?
Bin jetzt wegen der Fragestellung ein wenig irritiert.
Ich hab einfach andere Prioritäten.
Ich denke, es geht darum was man will. Sage ich nun, wie du: "Ich will das nicht, weil ich momentan für meine Kinder da sein möchte" ist das was anderes, als: " Ich würde ja gern, kann aber nicht weil die Kinder da sind", weist was ich meine?
So nimmt man quasi die Kinder als Entschuldigung dafür, das man etwas nicht macht, weil man wg. den Kindern nicht kann.
18.01.2013 14:09
Zitat von Viala:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Viala:
Zitat von Mausi88:
...
dennoch schiebt sie ihre eigene verantwortung ab, sry![]()
aber wer sich in ne opferrolle packen lässt... schlecht bezahlt, überstunden schieben usw... darf sich nicht beschweren... entweder man ändert die situation oder akzeptiert sie ganz und steht dann dazu... andere möglichkeiten gibts nicht![]()
Joah, Handel, da ist das überall so, das kann man leider ned ändern, entweder man akzepiert es oder ist weg, leider, aber kennt man ja, ist ja immer so im Handel.![]()
Aber wer schiebt warum Verantwortung ab?![]()
das fett markierte... so eine einstellung ist verantwortug abgeben. denn man könnte kämpfen... und wenn man sich was anderes sucht...![]()
Sonst wo vielleicht,aber ned im Handel, da fliegst überall wennst ned machst was gewollt wird, gibt ja eh genug die den Job wollen...
Und joah, sie schmeisst die Abteilung quasi eh alleine, also wenn ned sie dann niemand.
18.01.2013 14:09
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Mocca:
Zitat von SpieloReloaded:
Ist eine Ausrede nicht ein vorgeschobener Grund für einen Zustand?
Mir sind meine Kinder tatsächlich wichtiger als meine Karriere, daher fänd ich es schon ein wenig merkwürdig, wenn jemand sagen würde "Jaja, alles nur faule Ausrede.", nachdem ich verlauten lasse, dass ich deshalb so kurz trete wegen der Kinder. Ehrlich gesagt, wäre ich ziemlich beleidigt, weil das meine Motive in Frage stellt.![]()
Aber das ist doch Dein Ziel.
Du sagst: Meine Kinder sind mir wichtiger als meine Karriere, daher trete ich beruflich kürzer.
Eine Ausrede wäre für mich, wenn Du sagst:
Ich wäre schon längst CEO von Fragmichmal, aber das geht ja nicht, weil mich meine Kinder brauchen.
Ach du, ich wäre sicher schon Vieles, das Können dafür wäre da, aber meine Kinder sind mir nunmal wichtiger und ich stecke da auch gern zurück. Ich find's nur doof, dass man dann sagt, dass ich mich hängen lassen würde oder die Kinder nur als Ausrede nutze.
Immerhin mach ich den Kindern keinen Vorwurf. Aber ich hatte sowas schonmal, da wurde ich was gefragt zwecks Karriere. Meine Antwort war, glaube ich, "Geht nicht, weil ich erstmal für die Kinder da sein möchte." und das wurde als Ausrede gewertet. Aber ich hab ja nicht rumgejammert. Klar, würde ich gern einen Haufen Schotter verdienen, aber mir ist das Wohl der Kinder wichtiger. Ist das dann eine Ausrede?
Bin jetzt wegen der Fragestellung ein wenig irritiert.
Ich hab einfach andere Prioritäten.
Man kann ja niemanden die Ziele im Leben vorschreiben und somit auch nicht die Prioritäten. Wäre ja genauso wenn Du anderen vorschreiben würdest, daß sie mindestens zwei Kinder haben müßten und das Gründe wie Arbeit nur vorgeschobene Ausreden sind![]()
Ich denke, es geht darum, daß man mit dem Leben sich wohlfühlt und zu dem steht, was man tut. Und wenn man halt auf Dinge verzichtet, dann sollte man dazu stehen und nichts vorschieben. Klar manche Dinge sind auch Fakt. Der Mann einer Freundin von mir hat mit Extremsport aufgehört, weil sie meinten, daß es eben zu gefährlich ist und sie die Kinder nicht zu Halbwaisen machen wollen wegen des Sports. Das war für die Kinder.
Ich denke, es geht halt um dieses Dauerjammern ... und alles wird mit der Begründung "ich habe ein Kind" dann abgewehrt. Ich denke, da muß man dann wirklich schauen. stört es mich wirklich so sehr, aber dann müßte man nen WEg finden oder man sagt, es ist mir eben nicht so wichtig und ich verzichte gern, dann sollte man aber auch mal schauen, ob man dann nicht auch weniger oft jammert, weil letzten Endes bringt ja das auch nichts ...![]()
Da sind sie, die Worte, die ich nicht gefunden habe.
DU hattest die also
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