Krebs, Chemotherapie, Tod und dazwischen ein Kleinkind
16.01.2013 19:59
Mein Vater ist vor ca. 6 Monaten an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Davor war er der Super Opa, hat alles mit meiner Tochter gemacht und Opa is ihr absoluter Liebling. Seid Juli hat sich nun alles geändert. Mein Vater kann nichts mehr machen, es fehtl zu allem die Kraft.Er kann nicht mal ein Buch mit ihr anschauen. Nachdem die Diagnose am Anfang eigentlich gar nicht schlecht war, kommt jetzt von Tag zu Tag mehr dazu und das Thema Tod rückt immer näher.
Wir wohnen alle in einem Haus und somit bekommt meine Tochter (3) alles mit. Sie sieht wie es ihm immer schlechter geht. Sie kümmert sich echt rührend um ihn, deckt ihn zu, bringt ihm was zum trinken usw.
Nur wie erkläre ich einem 3jährigen Kind, dass ihr Opa sterben wird, oder wenn es dann soweit is, soll ich sie richtig Abschied nehmen lassen, dass sie ihn nochmal sehn kann???
Er möchte zu Hause sterben, was wir ihm auch erfüllen werden. Kann ich meiner Tochter das zumuten oder soll ich ihr "verbieten" dann runter zu gehn????
Es ist so schwer zur Zeit. Ich muss für meine Kinde stark sein und könnte manchmal nur heulen.
Ich will meine kleine auf keinenfall überforden.....
Wir wohnen alle in einem Haus und somit bekommt meine Tochter (3) alles mit. Sie sieht wie es ihm immer schlechter geht. Sie kümmert sich echt rührend um ihn, deckt ihn zu, bringt ihm was zum trinken usw.
Nur wie erkläre ich einem 3jährigen Kind, dass ihr Opa sterben wird, oder wenn es dann soweit is, soll ich sie richtig Abschied nehmen lassen, dass sie ihn nochmal sehn kann???
Er möchte zu Hause sterben, was wir ihm auch erfüllen werden. Kann ich meiner Tochter das zumuten oder soll ich ihr "verbieten" dann runter zu gehn????
Es ist so schwer zur Zeit. Ich muss für meine Kinde stark sein und könnte manchmal nur heulen.
Ich will meine kleine auf keinenfall überforden.....
16.01.2013 20:08
Es tut mir sehr leid,was Du gerade durchmachst.
Es gibt Gruppen für Angehörige,ich habe oft gelesen das dort auch besprochen wird wie man Kinder miteinbezieht und wie man ihnen alles erklärt,vielleicht ist das eine Anlaufstelle?
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und das dein Papa nicht zu sehr leiden muss...
Es gibt Gruppen für Angehörige,ich habe oft gelesen das dort auch besprochen wird wie man Kinder miteinbezieht und wie man ihnen alles erklärt,vielleicht ist das eine Anlaufstelle?
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und das dein Papa nicht zu sehr leiden muss...
16.01.2013 20:08
das ist wirklich n schweres Thema...
ich persönlich find Abschied nehmen wichtig.
ich durfte damals nicht zur Beerdigung von meinem Uropa und das belastet mich heut noch..
Die letzte Erinnerung ist auch nicht die schönste..=/
Was du da am besten machen kannst,weiß ich leider auch nicht.
evt einfach ehrlich sein-geht sie schon in die KiTa? wenn ja: einfach mal mit den Erziehern reden,was diese meinen?
ich persönlich find Abschied nehmen wichtig.
ich durfte damals nicht zur Beerdigung von meinem Uropa und das belastet mich heut noch..
Die letzte Erinnerung ist auch nicht die schönste..=/
Was du da am besten machen kannst,weiß ich leider auch nicht.
evt einfach ehrlich sein-geht sie schon in die KiTa? wenn ja: einfach mal mit den Erziehern reden,was diese meinen?
16.01.2013 20:09
ich würde ihr schon erklären, dass der opa sehr sehr krank ist und das, wenn es dann soweit ist, er nun im himmel ist und es ihm da besser geht. ich würde allerdings nicht zu lassen, dass sie ihren toten opa sieht. lass ihr die erinnerung an einen lebenden opa. klingt doof, ich denke aber dass es so besser ist. wir haben die situation schon durch nur dass der opa plötzlich tot umgefallen ist. auch unsere nachbarin hatte krebs und ist danach verstorbern. wir haben es unserer tochter genauso erklärt, wie oben beschrieben.
ich wünsche dir und deiner familie viel kraft für die nächste zeit.
ich wünsche dir und deiner familie viel kraft für die nächste zeit.
16.01.2013 20:11
Ich muss grade meine Kids auf den Tod vorbereiten und ich hab mit dem Großen zusammen iene Geschichte gelesen...das Buch heißt: Und was kommt nach tausend?
Sehr süß gemacht und meiner beginnt langsam zu begreifen, worum es mir geht, nach zweimal gemeinsam lesen...
Ich wünsche dir viel Kraft und viel Erfolg, dem Kind es beizubringen
Sehr süß gemacht und meiner beginnt langsam zu begreifen, worum es mir geht, nach zweimal gemeinsam lesen...
Ich wünsche dir viel Kraft und viel Erfolg, dem Kind es beizubringen
16.01.2013 20:11
Lass' sie zu ihm gehen!
Für deine Tochter wird das wahnsinnig wichtig sein...
Vertraue dich ihr an, sag' ihr, wie es DIR damit geht...Sie wird dich trösten.
Kinder gehen viel sachlicher an solche Dinge heran.
Sag' ihr, wenn es so weit ist, dass Opa jetzt im Himmel ist und, dass es ihm da gut geht..Und ganz wichtig: Wenn sie mit auf die Beerdigung möchte, dann lass' sie.
Du schützt sie nicht, indem du sie nicht mitnimmst, wenn sie will.
Für deine Tochter wird das wahnsinnig wichtig sein...
Vertraue dich ihr an, sag' ihr, wie es DIR damit geht...Sie wird dich trösten.
Kinder gehen viel sachlicher an solche Dinge heran.
Sag' ihr, wenn es so weit ist, dass Opa jetzt im Himmel ist und, dass es ihm da gut geht..Und ganz wichtig: Wenn sie mit auf die Beerdigung möchte, dann lass' sie.
Du schützt sie nicht, indem du sie nicht mitnimmst, wenn sie will.
16.01.2013 20:13
erstmal tut es mir sehr leid was bei euch gerade passiert. es ist ganz furchtbar einen so nahen menschen so leiden zu sehen. wir haben das auch gerade alles durch, meine mutter verstab nach 4,5 jahren mit krebs im november letzten jahres. das letzte jahr hat sie furchtbar gelitten und es war am ende grauenvoll sie so zu sehen. meine tochter ist 3,5 und hat sehr an ihrer oma gehangen. nun ist die situation bei uns in sofern anders, als das meine ma 280 km weit von uns weg gewohnt hat und meine tochter den "verfall" nicht so genau mitbekommen hat. sie war im august noch mal bei uns, da konnte sie aber auch so gut wie nix mehr unternehmen und war recht schwach und sah sehr verändert aus. eine woche vor ihrem tot waren wir bei ihr. ich hab mir hinterher vorwürfe gemacht, dass ich meine kinder mit rein genommen habe, weil sie so schlimm aussah. aber natürlich wollte ich meiner mutter die kinder nicht vorenthalten und auch meine tochter hat sich im KH verhalten wie immer. es war gut, dass wir alle abschied nehmen konnten. meine tochter leidet sehr unter dem verlust und sie nimmt das deutlich mehr mit als wir erwartet haben. wir haben einige probleme mit ihr und haben nun auf anraten der ärzte eine psychologin hinzugezogen (bzw ich warte auf den Rückruf).
mir hat diese seite ein wenig geholfenhttp://www.kindertrauer.info/Kindertrauer/ Kindertrauer.html
ich habe auch mal gehört, dass kinder die äussere veränderung des menschen nicht so war nehmen wie wir erwachsenen.
ich glaube ich würde sie ihren opa weiterhin besuchen lassen. und auf der seite stand auch was zum thema abschied nehmen. ich denke es ist besser, wenn sie sich verabschieden können.
ich wünsche euch alles gute
mir hat diese seite ein wenig geholfenhttp://www.kindertrauer.info/Kindertrauer/ Kindertrauer.html
ich habe auch mal gehört, dass kinder die äussere veränderung des menschen nicht so war nehmen wie wir erwachsenen.
ich glaube ich würde sie ihren opa weiterhin besuchen lassen. und auf der seite stand auch was zum thema abschied nehmen. ich denke es ist besser, wenn sie sich verabschieden können.
ich wünsche euch alles gute
16.01.2013 20:13
Zitat von Madi-79:
ich würde ihr schon erklären, dass der opa sehr sehr krank ist und das, wenn es dann soweit ist, er nun im himmel ist und es ihm da besser geht. ich würde allerdings nicht zu lassen, dass sie ihren toten opa sieht. lass ihr die erinnerung an einen lebenden opa. klingt doof, ich denke aber dass es so besser ist. wir haben die situation schon durch nur dass der opa plötzlich tot umgefallen ist. auch unsere nachbarin hatte krebs und ist danach verstorbern. wir haben es unserer tochter genauso erklärt, wie oben beschrieben.
ich wünsche dir und deiner familie viel kraft für die nächste zeit.
Warum denn nicht?
Du schützt dein Kind damit nicht so, wie du es vielleicht denkst..
Kinder sind da noch nicht so, sie gehen viel leichter an solche Dinge heran.
Für ein Kind ist es sehr schön, richtig Abschied nehmen zu können...Ob jetzt Opa, oder Haustier, das ist im Grunde das Gleiche.
16.01.2013 20:14
Ich hatte am Sonntag nen kleinen zusammenbruch und hab eigentlich den ganzen Tag geheult, da hab ich ihr erklärt, dass ich wegen Opa traurig bin, weil er so arg krank ist.
Ich denke, sie versteht das schon und sieht ja selber wie es Opa geht.
Nur wie ich ihr das mit dem Tod erkläre weiss ich nicht.
Ich denke nicht, dass ich ihr erlauben werde ihn Tot zu sehen. Ich habe meinen Opa damals auf der Intensivstation mit all den Kabeln gesehn und bekomm das Bild bis jeute nicht aus meinem Kopf raus.
Aber wie geh ich damit um, wenn es ihm wirklich sehr schlecht geht, also so kurz vorm Tod, soll ich sie da noch zu ihm lassen???
Ich denke, sie versteht das schon und sieht ja selber wie es Opa geht.
Nur wie ich ihr das mit dem Tod erkläre weiss ich nicht.
Ich denke nicht, dass ich ihr erlauben werde ihn Tot zu sehen. Ich habe meinen Opa damals auf der Intensivstation mit all den Kabeln gesehn und bekomm das Bild bis jeute nicht aus meinem Kopf raus.
Aber wie geh ich damit um, wenn es ihm wirklich sehr schlecht geht, also so kurz vorm Tod, soll ich sie da noch zu ihm lassen???
16.01.2013 20:16
Zitat von Anonym 142571:
Ich hatte am Sonntag nen kleinen zusammenbruch und hab eigentlich den ganzen Tag geheult, da hab ich ihr erklärt, dass ich wegen Opa traurig bin, weil er so arg krank ist.
Ich denke, sie versteht das schon und sieht ja selber wie es Opa geht.
Nur wie ich ihr das mit dem Tod erkläre weiss ich nicht.
Ich denke nicht, dass ich ihr erlauben werde ihn Tot zu sehen. Ich habe meinen Opa damals auf der Intensivstation mit all den Kabeln gesehn und bekomm das Bild bis jeute nicht aus meinem Kopf raus.
Aber wie geh ich damit um, wenn es ihm wirklich sehr schlecht geht, also so kurz vorm Tod, soll ich sie da noch zu ihm lassen???
Es ist ein Unterschied, wenn der Opa nur an Kabeln hängt, das stimmt...
Ja, lass' sie zu ihm. Wie oben schon geschrieben wurde, nehmen Kinder das noch nicht so wahr...Und sie wird sich bestimmt schlecht fühlen, wenn sie auf einmal ihren Opa nicht mehr sehen darf, wo sie doche igentlich mit ihm in einem Haus lebt.
16.01.2013 20:16
Ich wünsche dir erstmal viel Kraft, weil ja nicht nur ihr Opa sondern auch dein Vater geht.
Bei uns ist es etwas "leichter". Wir sind gläubig und würden dann sagen, dass der Opa in den Himmel geht und sie da auch mal hinkommt, wenn sie stirbt.
Ich denke allerdings, in dem Alter verstehen sie das nur sehr begrenzt. Als meine Freundin starb hinterließ sie einen dreijährigen Sohn und er hat es nicht verstanden, dass die Mama nicht mehr da ist.
Es gibt zwei Bücher, die ich zum Thema sehr schön finde, vielleicht hilft euch das?
http://www.amazon.de/Abschied-von-Opa-Elefant-Bild erbuchgeschichte/dp/3770742923/ref=sr_1_1?ie=UTF8& amp;qid=1358363647&sr=8-1
http://www.amazon.de/Abschied-von-Opa-Elefant-Bild erbuchgeschichte/dp/3770742923/ref=sr_1_1?ie=UTF8& amp;qid=1358363647&sr=8-1
Ich würde ihr nicht verbieten Abschied zu nehmen. Vermutlich wird sie sich mit 3 Jahren später nicht mehr erinnern, aber es wird sie sicher beschäftigen eine ganze Zeit lang. Wenn der Opa dann plötzlich einfach weg ist, stelle ich mir das schwerer vor, als wenn sie bewusst Abschied nehmen kann.
Bei uns ist es etwas "leichter". Wir sind gläubig und würden dann sagen, dass der Opa in den Himmel geht und sie da auch mal hinkommt, wenn sie stirbt.
Ich denke allerdings, in dem Alter verstehen sie das nur sehr begrenzt. Als meine Freundin starb hinterließ sie einen dreijährigen Sohn und er hat es nicht verstanden, dass die Mama nicht mehr da ist.
Es gibt zwei Bücher, die ich zum Thema sehr schön finde, vielleicht hilft euch das?
http://www.amazon.de/Abschied-von-Opa-Elefant-Bild erbuchgeschichte/dp/3770742923/ref=sr_1_1?ie=UTF8& amp;qid=1358363647&sr=8-1
http://www.amazon.de/Abschied-von-Opa-Elefant-Bild erbuchgeschichte/dp/3770742923/ref=sr_1_1?ie=UTF8& amp;qid=1358363647&sr=8-1
Ich würde ihr nicht verbieten Abschied zu nehmen. Vermutlich wird sie sich mit 3 Jahren später nicht mehr erinnern, aber es wird sie sicher beschäftigen eine ganze Zeit lang. Wenn der Opa dann plötzlich einfach weg ist, stelle ich mir das schwerer vor, als wenn sie bewusst Abschied nehmen kann.
16.01.2013 20:17
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Madi-79:
ich würde ihr schon erklären, dass der opa sehr sehr krank ist und das, wenn es dann soweit ist, er nun im himmel ist und es ihm da besser geht. ich würde allerdings nicht zu lassen, dass sie ihren toten opa sieht. lass ihr die erinnerung an einen lebenden opa. klingt doof, ich denke aber dass es so besser ist. wir haben die situation schon durch nur dass der opa plötzlich tot umgefallen ist. auch unsere nachbarin hatte krebs und ist danach verstorbern. wir haben es unserer tochter genauso erklärt, wie oben beschrieben.
ich wünsche dir und deiner familie viel kraft für die nächste zeit.
Warum denn nicht?
Du schützt dein Kind damit nicht so, wie du es vielleicht denkst..
Kinder sind da noch nicht so, sie gehen viel leichter an solche Dinge heran.
Für ein Kind ist es sehr schön, richtig Abschied nehmen zu können...Ob jetzt Opa, oder Haustier, das ist im Grunde das Gleiche.
ich finde es nicht gut. ich habe meine mutter damals tot gesehen und wünschte es wäre nicht dazu gekommen. ich habe dieses bild immer noch im kopf. ich hätte sie lieber so in erinnerung behalten wie sie war und nicht als toten körper.
16.01.2013 20:17
Das tut mir sehr leid!
Meines Wissens gibt es spezielle Seelsorger für Kinder in Eurer Situation (für ein Kind in meinem Bekanntenkreis in Anspruch genommen von der Kirche).
Es gibt auch verschiedene Kinderbücher dazu, aber ich kann Dir leider kein gutes empfehlen.
Unser Obermieter (der für mich wie ein Opa) war verstarb sehr plötzlich und ich habe ihn gefunden. Da war ich 4 Jahre alt.
Ich erinnere mich, dass der Tag an sich fürchterlich für mich war, aber am nächsten Tag niemand im Kindergarten was gemerkt hätte, hätte meine Mama nicht Bescheid gesagt.
Ich war wie immer. Mit der Ausnahme, dass in den nächsten 3-4 Monaten fast jedes Bild, das ich gemalt habe ihn geziegt hat.
Habe das komplett in Bildern verarbeitet.
Was ich damit sagen möchte ist:
Es ist gut, dass Du Dich mit dem Thema jetzt auseinander setzt um dann schnell handeln zu können. Manchmal erleben Kinder das aber ganz anders und können instinktiv damit umgehen.
Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie viel Kraft!
Meines Wissens gibt es spezielle Seelsorger für Kinder in Eurer Situation (für ein Kind in meinem Bekanntenkreis in Anspruch genommen von der Kirche).
Es gibt auch verschiedene Kinderbücher dazu, aber ich kann Dir leider kein gutes empfehlen.
Unser Obermieter (der für mich wie ein Opa) war verstarb sehr plötzlich und ich habe ihn gefunden. Da war ich 4 Jahre alt.
Ich erinnere mich, dass der Tag an sich fürchterlich für mich war, aber am nächsten Tag niemand im Kindergarten was gemerkt hätte, hätte meine Mama nicht Bescheid gesagt.
Ich war wie immer. Mit der Ausnahme, dass in den nächsten 3-4 Monaten fast jedes Bild, das ich gemalt habe ihn geziegt hat.
Habe das komplett in Bildern verarbeitet.
Was ich damit sagen möchte ist:
Es ist gut, dass Du Dich mit dem Thema jetzt auseinander setzt um dann schnell handeln zu können. Manchmal erleben Kinder das aber ganz anders und können instinktiv damit umgehen.
Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie viel Kraft!
16.01.2013 20:18
Hallo,
auch ich möchte dir ersteinmal mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken und dir sagen das mir das alles schrecklich leid tut.
Abschiednehmen ist wichtig für die kleinen. Bereite sie so Kindgerecht wie möglich auf das ganze vor.
Erkläre ihr das es dem Opa nicht gut geht, er sehr krank ist und das er bald ein Engel werden wird.
Wenn er dann verstorben ist, würde ich sie nicht mehr zum Opa lassen. Ich denke nicht das der Anblick eines Toten so gut für ein Kind ist. Bring sie ausser Haus wenn es soweit ist, das sie so wenig wie möglich vom akut Zustand mitbekommt.
Dann erkläre ihr das der Opa nun ein Engel ist und auf einer Wolke sitzt um auf sie auf zu passen.
Ob sie reif für eine Beerdigung ist, kann ich nicht beurteilen ich kenne sie nicht.
Aber vielleicht lässt du sie zuhause und nimmst dann ganz persönlich mit ihr Abschied.
Bastele doch dann einfach ein kleines "Buch" mit ihr und binde das an einen Luftballon, gehe mit ihr auf den Friedhof und lasst diesen dann zusammen fliegen.
Winkt vielleicht abends vor dem zu Bett gehen nochmal dem Opa in den Himmel.
Ansonsten würde mir jetzt nichts einfallen.
Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich gute...
auch ich möchte dir ersteinmal mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken und dir sagen das mir das alles schrecklich leid tut.
Abschiednehmen ist wichtig für die kleinen. Bereite sie so Kindgerecht wie möglich auf das ganze vor.
Erkläre ihr das es dem Opa nicht gut geht, er sehr krank ist und das er bald ein Engel werden wird.
Wenn er dann verstorben ist, würde ich sie nicht mehr zum Opa lassen. Ich denke nicht das der Anblick eines Toten so gut für ein Kind ist. Bring sie ausser Haus wenn es soweit ist, das sie so wenig wie möglich vom akut Zustand mitbekommt.
Dann erkläre ihr das der Opa nun ein Engel ist und auf einer Wolke sitzt um auf sie auf zu passen.
Ob sie reif für eine Beerdigung ist, kann ich nicht beurteilen ich kenne sie nicht.
Aber vielleicht lässt du sie zuhause und nimmst dann ganz persönlich mit ihr Abschied.
Bastele doch dann einfach ein kleines "Buch" mit ihr und binde das an einen Luftballon, gehe mit ihr auf den Friedhof und lasst diesen dann zusammen fliegen.
Winkt vielleicht abends vor dem zu Bett gehen nochmal dem Opa in den Himmel.
Ansonsten würde mir jetzt nichts einfallen.
Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich gute...
16.01.2013 20:18
Zitat von Anonym 142571:
Ich hatte am Sonntag nen kleinen zusammenbruch und hab eigentlich den ganzen Tag geheult, da hab ich ihr erklärt, dass ich wegen Opa traurig bin, weil er so arg krank ist.
Ich denke, sie versteht das schon und sieht ja selber wie es Opa geht.
Nur wie ich ihr das mit dem Tod erkläre weiss ich nicht.
Ich denke nicht, dass ich ihr erlauben werde ihn Tot zu sehen. Ich habe meinen Opa damals auf der Intensivstation mit all den Kabeln gesehn und bekomm das Bild bis jeute nicht aus meinem Kopf raus.
Aber wie geh ich damit um, wenn es ihm wirklich sehr schlecht geht, also so kurz vorm Tod, soll ich sie da noch zu ihm lassen???
mach das von deiner Tochter abhängig und vom Opa.
wenn beide es möchten-lass sie zu ihm!
denn sonst wird sie ewig damit zu kämpfen haben.
ich wollte unbedingt mit zur Beerdigung-hätte ihm beim sterben gern was vorgelesen...aber-um sein sterben zu begleiten war ich zu weit weg-und zur Beerdigung durfte ich nicht mit.
das halte ich der Tante meines Papas heute noch innerlich vor-denn ich hätte das gebraucht!..ich weiß heut noch nicht,wo er liegt.
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