LEBEN - TOT - LIEBE
22.12.2008 09:46
sooo hoffe das reicht erstmal
hab noch tiergedichte, anti tierquäler gedichte, jede menge witze und sehr sehr viele traurige gedichte wo es um sternenkinder geht, die meisten davon. bei interesse einfach pm an mich
hab noch tiergedichte, anti tierquäler gedichte, jede menge witze und sehr sehr viele traurige gedichte wo es um sternenkinder geht, die meisten davon. bei interesse einfach pm an mich
22.12.2008 09:59
Hallo,
kennst du den Text schon? Habe ich mal von einer guten Freundin bekommen.
Ich schenk dir ein rosa Tütchen
Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um
über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.
Sie spürte meine Stimmung und fragte: " Warum bist Du traurig?"
"Ach", sagte ich "ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück
und ich weiß nicht wie es weitergehen soll."
"Hmmm ", meinte das Mädchen, "wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen."
"Was für ein rosa Tütchen?", fragte ich sie verwundert.
"Ich habe nur ein schwarzes Tütchen."
Wortlos reichte ich es ihr. Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein
schwarzes Tütchen hinein.Ich bemerkte wie sie erschrak.
"Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!"
"Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."
"Hier nimm," meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. "Sieh hinein!"
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an
schöne Momente des Lebens.Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war.
"Wo ist Dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.
"Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter drum", sagte sie. "Für mich besteht der Sinn
des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein.
Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue
hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer
noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja , ich hatte etwas vom Leben.
Mein Leben hatte einen Sinn!"
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.
Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen.Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer,
bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei
dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf dem Heimweg,
nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.
lg
Dani
22.12.2008 10:18
ohh nee den kannte ich noch net... danke....
wieder eins mehr in meiner sammlung. cool
wieder eins mehr in meiner sammlung. cool
22.12.2008 13:23
Sehr schöne Sachen ...!!
Ich hab auch noch was
Traf die Liebe einmal auf die Freundschaft.
Da fragte die Liebe die Freundschaft : Wozu bist du eigentlich da, wenn es doch mich gibt ?
Darauf antwortete die Freundschaft : Um da ein Lächeln zu zaubern, wo du nur Tränen hinterlässt.
Ich hab auch noch was
Traf die Liebe einmal auf die Freundschaft.
Da fragte die Liebe die Freundschaft : Wozu bist du eigentlich da, wenn es doch mich gibt ?
Darauf antwortete die Freundschaft : Um da ein Lächeln zu zaubern, wo du nur Tränen hinterlässt.
22.12.2008 23:15
......Gequälte Kinder.....
Die Tür fällt zu, sie ist gegangen. Ich fühl mich wie ein Tier gefangen!
"Geh bitte nicht, bleib doch daheim!" Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.
Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt. Ich hätte mich so gern versteckt.
Doch niergends werd ich sicher sein...vor IHM, ich mache mich ganz klein.
Ganz langsam öffnet sich die Tür. Oh Gott, zaub`re mich weg von hier!
Ich bin noch da, ER kommt herein.
"Komm Kind, du darfst jetzt Mama sein!"
Vor Angst fall ich aus meinem Bett. ER kommt zu mir und tut ganz nett.
"Tut nicht mehr weh', komm her ich blase" oh ...wie ich diese Worte hasse!
"Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb."
"Nein" ich will schrei`n "DU bist ein Dieb"
DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen. Ich will nicht diese Dinge machen!"
Ich muß mit raus...hab keine Wahl. Jede Minute wird zur Qual.
Ich zähl sie mit: "vier,fünf,sechs,sieben..." Ich würd am liebsten tot hier liegen.
Ich fühl`s rumor`n in meinem Bauch. "Na kleine Frau, gefällt`s dir auch?"
Am liebsten würd ich IHN bespucken, doch hab schon Angst IHN anzugucken.
Die Zeit ist um...es ist vorbei. "Du weißt, das wissen nur wir zwei.
Das muß unser Geheimnis bleiben, sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!"
"Sie glaubt dann nämlich daß du lügst, und stiehlst und and`re auch betrügst.
Und weil sie`s dann nicht schafft allein, steckt sie euch alle in ein Heim!"
Ich hab`s gelernt, ich darf nichts sagen. Wem auch??? Es stellt ja niemand Fragen!!!
Ich geh ins Bad, will sauber sein. Der Schmutz zieht in die Seele ein!
Ich werd nie sauber! Nie im Leben!!! Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...
Kein Mensch kann diese Last ertragen, die wir als Kind erfahren haben!
Ich bring IHN um...ich hassse IHN! Ich hab bis heut IHM nicht verzieh`n...
Und heut noch lieg ich oft im Bett, ganz klein, und suche ein Versteck.
Ich bin jetzt groß, erwachsen schon. Habe zwei Mädel`s und`nen Sohn.
An meiner Seite ist ein Mann...dem ich fast voll vertrauen kann.
Fast voll, denn immer bleibt ein Rest, der mich nie voll vertrauen läßt.
Und das hat ER zuweg gebracht, in jeder "Mama-Papa-Nacht"
Ich hab geschwor`n das nie ein Mann daß meinen Kindern antun kann.
Laß nie ihr kleines Herz zerstör`n...werd vorher stumme Schreie hör`n!
Dennn jedes Kind hier hat das Recht...das "Mann" die Finger von ihm läßt!
Und alle kleinen Kinderseelen...sind da zum lieben, nicht zum quälen!
Sie können doch nur uns vertrau`n! Wir sollten nicht zur Seite schau`n,
wenn sie uns bitten: "Bleib daheim, wir sind doch sonst mit IHM allein!"
Die Tür fällt zu, sie ist gegangen. Ich fühl mich wie ein Tier gefangen!
"Geh bitte nicht, bleib doch daheim!" Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.
Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt. Ich hätte mich so gern versteckt.
Doch niergends werd ich sicher sein...vor IHM, ich mache mich ganz klein.
Ganz langsam öffnet sich die Tür. Oh Gott, zaub`re mich weg von hier!
Ich bin noch da, ER kommt herein.
"Komm Kind, du darfst jetzt Mama sein!"
Vor Angst fall ich aus meinem Bett. ER kommt zu mir und tut ganz nett.
"Tut nicht mehr weh', komm her ich blase" oh ...wie ich diese Worte hasse!
"Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb."
"Nein" ich will schrei`n "DU bist ein Dieb"
DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen. Ich will nicht diese Dinge machen!"
Ich muß mit raus...hab keine Wahl. Jede Minute wird zur Qual.
Ich zähl sie mit: "vier,fünf,sechs,sieben..." Ich würd am liebsten tot hier liegen.
Ich fühl`s rumor`n in meinem Bauch. "Na kleine Frau, gefällt`s dir auch?"
Am liebsten würd ich IHN bespucken, doch hab schon Angst IHN anzugucken.
Die Zeit ist um...es ist vorbei. "Du weißt, das wissen nur wir zwei.
Das muß unser Geheimnis bleiben, sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!"
"Sie glaubt dann nämlich daß du lügst, und stiehlst und and`re auch betrügst.
Und weil sie`s dann nicht schafft allein, steckt sie euch alle in ein Heim!"
Ich hab`s gelernt, ich darf nichts sagen. Wem auch??? Es stellt ja niemand Fragen!!!
Ich geh ins Bad, will sauber sein. Der Schmutz zieht in die Seele ein!
Ich werd nie sauber! Nie im Leben!!! Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...
Kein Mensch kann diese Last ertragen, die wir als Kind erfahren haben!
Ich bring IHN um...ich hassse IHN! Ich hab bis heut IHM nicht verzieh`n...
Und heut noch lieg ich oft im Bett, ganz klein, und suche ein Versteck.
Ich bin jetzt groß, erwachsen schon. Habe zwei Mädel`s und`nen Sohn.
An meiner Seite ist ein Mann...dem ich fast voll vertrauen kann.
Fast voll, denn immer bleibt ein Rest, der mich nie voll vertrauen läßt.
Und das hat ER zuweg gebracht, in jeder "Mama-Papa-Nacht"
Ich hab geschwor`n das nie ein Mann daß meinen Kindern antun kann.
Laß nie ihr kleines Herz zerstör`n...werd vorher stumme Schreie hör`n!
Dennn jedes Kind hier hat das Recht...das "Mann" die Finger von ihm läßt!
Und alle kleinen Kinderseelen...sind da zum lieben, nicht zum quälen!
Sie können doch nur uns vertrau`n! Wir sollten nicht zur Seite schau`n,
wenn sie uns bitten: "Bleib daheim, wir sind doch sonst mit IHM allein!"
23.12.2008 13:34
wenn noch jemand welche hat kann er die gerne hier posten ich freu mich über mehr
27.12.2008 03:27
Das Engelskind Anna
(von Hannelore Kramer)
Es war wieder einmal Weihnachten auf der Erde.
Der Weihnachtsmann lud alle Geschenke für die Menschenkinder auf seinen
großen Schlitten. Der Schlitten sah sehr prächtig aus und er wurde von 7
Rentieren gezogen.
Neben den Geschenkpaketen saßen 7 Engel, die dem Weihnachtsmann helfen
sollten, die Geschenke zu verteilen. Im Himmel gab es ja ganze Scharen von
Engeln, aber nur 7 Engel wurden für diese Heilige Nacht ausgewählt. In
diesem Jahr war nun also die Wahl auch auf das Engelskind Anna gefallen.
Schon tagelang vorher war sie aufgeregt und sie träumte jede Nacht von der
Fahrt mit dem herrlichen Rentierschlitten. Dann am Heiligen Abend war es
endlich soweit.
Die Rentiere hatten vor lauter Aufregung rote Nasen, und die Engel hatten
ihre goldenen Flügel solange geputzt, daß sie jetzt im Sternenlicht wunderbar
funkelten und blinkten.
Hey, was machte das für einen großen Spaß mit dem Geschenkeschlitten
durch den Himmel zu fliegen!
Der Weihnachtsmann drehte sich zu seinen Engeln um, lächelte Anna
freundlich an und blinzelte dabei mit den Augen, als ob er ihr etwas sagen wollte.
Im nächsten Moment ging ein Ruck durch den Schlitten: eines der Rentiere
hatte einen Schluckauf bekommen.
Ein Rentier mit Schluckauf? Der Weihnachtsmann fing laut zu lachen an, und
auch die Engel stimmten in das Lachen ein; das klang dann so, als würden
Glocken klingen.
Da aber passierte es: eines der Pakete geriet in's Rutschen und als Anna
danach greifen wollte, fiel auch sie vom Schlitten herunter.
Schnell bewegte sie ihre Flügel, und sie schaffte es auch noch, das Paket aufzufangen.
Als sie sich dann umschaute war der Schlitten schon weit davongefahren.
Unter sich sah Anna aber schon die Häuser der Menschen.
Und so landete sie erst einmal ganz sanft und leise auf der Erde.
Sie stand ganz verloren zwischen den Menschen. Das Paket in ihren Händen
drückte sie fest an sich, so als könnte sie sich daran festhalten.
Aber warum blieben die Menschen stehen?
Manche schauten sie verwundert an, als könnten sie nicht glauben,
was sie dort sahen.
Wieder andere lachten Anna einfach nur aus!
Warum nur? Anna sah doch genauso aus wie ein Menschenkind.
Bis auf die goldenen Flügel; so etwas hatten die Menschen noch nie gesehen!
Anna schaute verlegen auf den Boden und wünschte sich ganz fest, daß ihre
Flügel unsichtbar wären.
Und mit einem mal gingen die Menschen achtlos an ihr vorbei, denn ihr
Wunsch war in Erfüllung gegangen.
Der Schlitten mit dem Weihnachtsmann würde erst in einem Jahr wieder zur
Erde kommen. Solange mußte Anna erst einmal bei den Menschen leben. Es
fiel ihr nicht leicht, aber es gab sehr nette Menschen, die ihr halfen. Sie lernte
aber auch, daß es Kriege zwischen den Menschen gab; und auch Haß, Neid,
Hunger und Kälte.
Ganz schlimm war es, wenn Anna traurige Menschen sah. Dann wurde auch
sie traurig. Zuhause bei den anderen Engeln gab es so etwas nicht. Alle Engel
waren immer freundlich und nett, und es gab niemals Streit.
Engel kennen deshalb auch keine Tränen, aber weil Anna bei den Menschen
lebte, und sie manchmal sehr traurig war, geschah es eines Tages: Anna weinte!
Ein junger Mann sah ihre Tränen und er nahm Anna in seine Arme.
Er gab ihr soviel Wärme und Geborgenheit, daß die Tränen bald trockneten,
und nach einer kleinen Weile schenkte Anna ihm ein himmlisches Lächeln als Dank.
Da wurde auch der junge Mann glücklich und froh.
Sie wurden Mann und Frau, und lebten glücklich miteinander.
Es war aber fast ein Jahr vergangen und die Weihnachtszeit kam wieder heran.
Der Weihnachtsmann würde mit seinem Schlitten zur Erde kommen und
Anna würde wieder zu den anderen Engeln in den Himmel zurückkehren.
Sie hatte aber ihren Mann sehr liebgewonnen und wollte ihn nicht verlassen.
So schrieb sie eines Tages wie die anderen Menschenkinder einen Brief
an den Weihnachtsmann:
"Lieber Weihnachtsmann!
Das Leben hier auf der Erde ist nicht immer so schön
wie bei deinen Engeln im Himmel.
Aber ich habe einen lieben Mann und Freunde, die alle traurig wären,
wenn ich von hier fort müßte.
Es gibt auch noch so viele traurige Augen,
in die ich ein Lächeln zaubern möchte,
so viele traurige Herzen, die ich fröhlichmachen möchte...
Ich kann hier einfach nicht weggehen, kannst Du das verstehen?"
Dein Engelskind Anna
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten:
"Mein lieber Engel Anna!
Seit langer, langer Zeit schon komme ich mit meinem Schlitten zur
Weihnachtszeit zu den Menschen auf die Erde.
Und jedesmal ist ein kleiner Engel vom Schlitten gefallen...
Die Menschen brauchen diese Engel.
Ohne sie wäre das Leben auf der Welt noch ein bischen kälter,
noch ein bischen trauriger.
Bleib' bei den Menschen, Anna, sie brauchen Dich!
Wie lange Du noch bleiben kannst, kann auch ich Dir nicht sagen.
Irgendwann wirst auch Du gehen müssen, wie alle anderen Menschen auch.
Aber ich verspreche Dir, daß ich dann einen anderen Engel zur Erde schicken werde,
damit Dein Mann und Deine Freunde nicht allzu traurig werden.
Und denke immer daran: vielleicht ist ein Mensch, der Dir begegnet, auch ein Engel.
Ein Engel mit unsichtbaren Flügeln."
Dein Weihnachtsmann
(von Hannelore Kramer)
Es war wieder einmal Weihnachten auf der Erde.
Der Weihnachtsmann lud alle Geschenke für die Menschenkinder auf seinen
großen Schlitten. Der Schlitten sah sehr prächtig aus und er wurde von 7
Rentieren gezogen.
Neben den Geschenkpaketen saßen 7 Engel, die dem Weihnachtsmann helfen
sollten, die Geschenke zu verteilen. Im Himmel gab es ja ganze Scharen von
Engeln, aber nur 7 Engel wurden für diese Heilige Nacht ausgewählt. In
diesem Jahr war nun also die Wahl auch auf das Engelskind Anna gefallen.
Schon tagelang vorher war sie aufgeregt und sie träumte jede Nacht von der
Fahrt mit dem herrlichen Rentierschlitten. Dann am Heiligen Abend war es
endlich soweit.
Die Rentiere hatten vor lauter Aufregung rote Nasen, und die Engel hatten
ihre goldenen Flügel solange geputzt, daß sie jetzt im Sternenlicht wunderbar
funkelten und blinkten.
Hey, was machte das für einen großen Spaß mit dem Geschenkeschlitten
durch den Himmel zu fliegen!
Der Weihnachtsmann drehte sich zu seinen Engeln um, lächelte Anna
freundlich an und blinzelte dabei mit den Augen, als ob er ihr etwas sagen wollte.
Im nächsten Moment ging ein Ruck durch den Schlitten: eines der Rentiere
hatte einen Schluckauf bekommen.
Ein Rentier mit Schluckauf? Der Weihnachtsmann fing laut zu lachen an, und
auch die Engel stimmten in das Lachen ein; das klang dann so, als würden
Glocken klingen.
Da aber passierte es: eines der Pakete geriet in's Rutschen und als Anna
danach greifen wollte, fiel auch sie vom Schlitten herunter.
Schnell bewegte sie ihre Flügel, und sie schaffte es auch noch, das Paket aufzufangen.
Als sie sich dann umschaute war der Schlitten schon weit davongefahren.
Unter sich sah Anna aber schon die Häuser der Menschen.
Und so landete sie erst einmal ganz sanft und leise auf der Erde.
Sie stand ganz verloren zwischen den Menschen. Das Paket in ihren Händen
drückte sie fest an sich, so als könnte sie sich daran festhalten.
Aber warum blieben die Menschen stehen?
Manche schauten sie verwundert an, als könnten sie nicht glauben,
was sie dort sahen.
Wieder andere lachten Anna einfach nur aus!
Warum nur? Anna sah doch genauso aus wie ein Menschenkind.
Bis auf die goldenen Flügel; so etwas hatten die Menschen noch nie gesehen!
Anna schaute verlegen auf den Boden und wünschte sich ganz fest, daß ihre
Flügel unsichtbar wären.
Und mit einem mal gingen die Menschen achtlos an ihr vorbei, denn ihr
Wunsch war in Erfüllung gegangen.
Der Schlitten mit dem Weihnachtsmann würde erst in einem Jahr wieder zur
Erde kommen. Solange mußte Anna erst einmal bei den Menschen leben. Es
fiel ihr nicht leicht, aber es gab sehr nette Menschen, die ihr halfen. Sie lernte
aber auch, daß es Kriege zwischen den Menschen gab; und auch Haß, Neid,
Hunger und Kälte.
Ganz schlimm war es, wenn Anna traurige Menschen sah. Dann wurde auch
sie traurig. Zuhause bei den anderen Engeln gab es so etwas nicht. Alle Engel
waren immer freundlich und nett, und es gab niemals Streit.
Engel kennen deshalb auch keine Tränen, aber weil Anna bei den Menschen
lebte, und sie manchmal sehr traurig war, geschah es eines Tages: Anna weinte!
Ein junger Mann sah ihre Tränen und er nahm Anna in seine Arme.
Er gab ihr soviel Wärme und Geborgenheit, daß die Tränen bald trockneten,
und nach einer kleinen Weile schenkte Anna ihm ein himmlisches Lächeln als Dank.
Da wurde auch der junge Mann glücklich und froh.
Sie wurden Mann und Frau, und lebten glücklich miteinander.
Es war aber fast ein Jahr vergangen und die Weihnachtszeit kam wieder heran.
Der Weihnachtsmann würde mit seinem Schlitten zur Erde kommen und
Anna würde wieder zu den anderen Engeln in den Himmel zurückkehren.
Sie hatte aber ihren Mann sehr liebgewonnen und wollte ihn nicht verlassen.
So schrieb sie eines Tages wie die anderen Menschenkinder einen Brief
an den Weihnachtsmann:
"Lieber Weihnachtsmann!
Das Leben hier auf der Erde ist nicht immer so schön
wie bei deinen Engeln im Himmel.
Aber ich habe einen lieben Mann und Freunde, die alle traurig wären,
wenn ich von hier fort müßte.
Es gibt auch noch so viele traurige Augen,
in die ich ein Lächeln zaubern möchte,
so viele traurige Herzen, die ich fröhlichmachen möchte...
Ich kann hier einfach nicht weggehen, kannst Du das verstehen?"
Dein Engelskind Anna
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten:
"Mein lieber Engel Anna!
Seit langer, langer Zeit schon komme ich mit meinem Schlitten zur
Weihnachtszeit zu den Menschen auf die Erde.
Und jedesmal ist ein kleiner Engel vom Schlitten gefallen...
Die Menschen brauchen diese Engel.
Ohne sie wäre das Leben auf der Welt noch ein bischen kälter,
noch ein bischen trauriger.
Bleib' bei den Menschen, Anna, sie brauchen Dich!
Wie lange Du noch bleiben kannst, kann auch ich Dir nicht sagen.
Irgendwann wirst auch Du gehen müssen, wie alle anderen Menschen auch.
Aber ich verspreche Dir, daß ich dann einen anderen Engel zur Erde schicken werde,
damit Dein Mann und Deine Freunde nicht allzu traurig werden.
Und denke immer daran: vielleicht ist ein Mensch, der Dir begegnet, auch ein Engel.
Ein Engel mit unsichtbaren Flügeln."
Dein Weihnachtsmann
27.12.2008 05:04
Die sind wirklich toll Tear
ich schreibe auch gerne gedichte allerdings sind die nicht so lang
ich schreibe auch gerne gedichte allerdings sind die nicht so lang
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