Mütter- und Schwangerenforum

Tättowierungen in bestimmten Berufsgruppen

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08.08.2017 22:22
Zitat von Nicsisch:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Trotzdem bilden wir uns ein "Urteil". Entweder der vor dir ist dir sympatisch oder eben auch nicht. Auch wenn du keinen Kaffee mit demjenigen trinken gehen willst.


Aber NICHT anhand der Optik. Siehe meine Antwort an Nicisch.


Doch auch anhand der Optik. Gerade in den ersten Sekunden wird ja weniger gesprochen.


Ja bitte, du vielleicht. Ich nicht.
Marf
29940 Beiträge
08.08.2017 22:23
Wenn vor mir jemand steht,vollgepflastert mit schrecklich gestochenen Tattoos....alles willkürlich und absolut unästhetisch ,dann fühle ich mich tendenziell weniger hingezogen.Sei es nun Geschäftlich o.Privat.
Einer Friseuse mit schwurbeligen Haaren traue ich nicht über den Weg,die darf nicht an meinen Kopp...und der Bedienung mit den dreckigen Fingernögel gebe ich sicherlich kein Trinkgeld.Alles optische Massstäbe,aber eben Dinge die jemanden anziehen oder abschrecken.
08.08.2017 22:28
Zitat von Nicsisch:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Nicsisch:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

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Gerade bei Diensleitsungen finde ich muss es passen. Ein Anwalt mir dem ich persönlich nicht kann? Einen Arzt den ich unsympathisch finde - ne danke. Oder Tagesmutter, Hebamme und Co. selbst beim Bankberater hätte ich auch gern ein gutes Gefühl bei der Zusammenarbeit.

Und natürlich macht ein Tatoo allein kein gutes oder schlechtes Gefühl - es ist ein Zusammenspiel von ganz vielen Faktoren. Nicht in vom gegenüber, auch von einem selber.


Ja, aber das hängt doch an keinem Tattoo? Also irgendwie reden wir aneinander vorbei.


Letzter Absatz.


Auf viele Leute wirken sichtbare Tätowierungen (auf Händen, Hals oder gar Gesicht) halt einfach unseriös! Die Leute schließen vom Äußeren auf den Charakter und Lebensstil...

Aber ehrlich: welcher Anwalt hat schon Tätowierungen, die man trotz Anzug sieht? Das ist schon ein sehr seltener, spezieller Typ
Man wird ja auch von seinem Umfeld geprägt - schon an der Uni kann man doch meistens am Kleidungsstil recht deutlich erkennen, was die Leute studieren
nilou
14734 Beiträge
08.08.2017 22:33
Zitat von Marf:

Wenn vor mir jemand steht,vollgepflastert mit schrecklich gestochenen Tattoos....alles willkürlich und absolut unästhetisch ,dann fühle ich mich tendenziell weniger hingezogen.Sei es nun Geschäftlich o.Privat.
Einer Friseuse mit schwurbeligen Haaren traue ich nicht über den Weg,die darf nicht an meinen Kopp...und der Bedienung mit den dreckigen Fingernögel gebe ich sicherlich kein Trinkgeld.Alles optische Massstäbe,aber eben Dinge die jemanden anziehen oder abschrecken.


Genau das sehe ich auch so.
08.08.2017 22:34
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Nicsisch:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Skorpi:

...


Aber NICHT anhand der Optik. Siehe meine Antwort an Nicisch.


Doch auch anhand der Optik. Gerade in den ersten Sekunden wird ja weniger gesprochen.


Ja bitte, du vielleicht. Ich nicht.


Gilt das auch für sehr aufgetakelte Damen, die erkennbar einen OP-Marathon hinter sich haben? Nicht der klitzekleinste Vorbehalt? Ich kann mich leider nicht gänzlich davon freimachen: der erste Eindruck hängt auch ein bisschen vom Äußeren ab!
nilou
14734 Beiträge
08.08.2017 22:37
Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Nicsisch:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

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Doch auch anhand der Optik. Gerade in den ersten Sekunden wird ja weniger gesprochen.


Ja bitte, du vielleicht. Ich nicht.


Gilt das auch für sehr aufgetakelte Damen, die erkennbar einen OP-Marathon hinter sich haben? Nicht der klitzekleinste Vorbehalt? Ich kann mich leider nicht gänzlich davon freimachen: der erste Eindruck hängt auch ein bisschen vom Äußeren ab!


Ich mich auch nicht. Und ich finde das auch nicht negativ.
cooky
12597 Beiträge
08.08.2017 22:37
Passenderweise bei den Tagesthemen gerade ein Psychologe mit einigen sichtbaren Tattoos am Arm. Sympathisch übrigens
Marf
29940 Beiträge
08.08.2017 22:44
Ich finde es nicht schlimm....jeder möchte irgendwie irgendwo hingehören.Und optisch da die Zeichen zu setzten ist am einfachsten.Sonst gäbe es ja keine Unterschiede.
Nur sollte man nicht erwarten das jedem diese ausgelebte,vermeindliche Individualität gefällt.Es wird akzeptiert,aber oft eben nur das.
08.08.2017 22:47
Zitat von cogito_ergo_sum:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Nicsisch:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Doch auch anhand der Optik. Gerade in den ersten Sekunden wird ja weniger gesprochen.


Ja bitte, du vielleicht. Ich nicht.


Gilt das auch für sehr aufgetakelte Damen, die erkennbar einen OP-Marathon hinter sich haben? Nicht der klitzekleinste Vorbehalt? Ich kann mich leider nicht gänzlich davon freimachen: der erste Eindruck hängt auch ein bisschen vom Äußeren ab!


Wenn sie meine neue Ärztin, mein Anwaltin oder was weiß ich nicht werden soll und das der erste Moment ist? Ja!
Wenn ich eine Bar gehe (was ich ja nie tue, aber mal angenommen), um dort vielleicht neue Leute kennenzulernen etc. pp... DANN wäre das was anderes, dann wären bestimmte Typen erstmal nicht meine erste Wahl. Aber privat oder geschäftlich.. das sind ja zwei verschiedene Dinge.
08.08.2017 22:48
Zitat von Marf:

Wenn vor mir jemand steht,vollgepflastert mit schrecklich gestochenen Tattoos....alles willkürlich und absolut unästhetisch ,dann fühle ich mich tendenziell weniger hingezogen.Sei es nun Geschäftlich o.Privat.
Einer Friseuse mit schwurbeligen Haaren traue ich nicht über den Weg,die darf nicht an meinen Kopp...und der Bedienung mit den dreckigen Fingernögel gebe ich sicherlich kein Trinkgeld.Alles optische Massstäbe,aber eben Dinge die jemanden anziehen oder abschrecken.


Und wie oft sind dir genau solche Menschen schon über den Weg gelaufen? In den jeweiligen, von dir benannten Berufssparten?
Marf
29940 Beiträge
08.08.2017 22:54
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Marf:

Wenn vor mir jemand steht,vollgepflastert mit schrecklich gestochenen Tattoos....alles willkürlich und absolut unästhetisch ,dann fühle ich mich tendenziell weniger hingezogen.Sei es nun Geschäftlich o.Privat.
Einer Friseuse mit schwurbeligen Haaren traue ich nicht über den Weg,die darf nicht an meinen Kopp...und der Bedienung mit den dreckigen Fingernögel gebe ich sicherlich kein Trinkgeld.Alles optische Massstäbe,aber eben Dinge die jemanden anziehen oder abschrecken.


Und wie oft sind dir genau solche Menschen schon über den Weg gelaufen? In den jeweiligen, von dir benannten Berufssparten?

Leider erlebt,in beiden Fällen.
DieOhneNamen
29750 Beiträge
08.08.2017 23:39
Generell wird ja zu schnell geurteilt.
Ich ertappe mich auch manchmal dabei, versuche aber damit zu arbeiten,und neutral und offen zu sein.

Komischerweise,immer wenn ich mich besonders bemühe, kommt irgendwer daher und urteilt über mich,
Viele Leute machen ja auch keinen Hehl daraus.

09.08.2017 06:20
Zitat von DieOhneNamen:

Aber wenn man ja in der Lage ist zu unterscheiden, warum schließt man dann auf die Seriosität?


Weil es Berufe gibt,die eine gewisse Ernsthaftigkeit und das entsprechende Erscheinungsbild erwarten ,bzw.es erwartet wird.Und es nun mal viele Menschen gibt,die da nicht so unterscheiden können oder wollen.

Als Beispiel-den meisten Kunden wird ein Automechaniker mit langen Haaren und Tattoos am Hals ziemlich wumpe sein,ein Bänker eher nicht.
Oder warum wird in einigen Berufen eine gewisse Kleidervorschrift gegeben?

Nur weil es MIR egal ist,heisst es ja nicht,dass es allen egal ist.

DieOhneNamen
29750 Beiträge
09.08.2017 08:48
Zitat von DieW:

Zitat von DieOhneNamen:

Aber wenn man ja in der Lage ist zu unterscheiden, warum schließt man dann auf die Seriosität?


Weil es Berufe gibt,die eine gewisse Ernsthaftigkeit und das entsprechende Erscheinungsbild erwarten ,bzw.es erwartet wird.Und es nun mal viele Menschen gibt,die da nicht so unterscheiden können oder wollen.

Als Beispiel-den meisten Kunden wird ein Automechaniker mit langen Haaren und Tattoos am Hals ziemlich wumpe sein,ein Bänker eher nicht.
Oder warum wird in einigen Berufen eine gewisse Kleidervorschrift gegeben?

Nur weil es MIR egal ist,heisst es ja nicht,dass es allen egal ist.


Ist schon klar, ich persönlich finde das eh nicht so besonders.
Warum muss ein Bankangestellter im Hochsommer in seinem Anzug schwitzen, in einem sauberen Shirt wäre er sicher nicht unseriöser.

Aber nur weil ich das so sehe muss das ja nicht allgemeingültig sein.
Ich lass jedem seine Meinung.
AmyPixie
8693 Beiträge
09.08.2017 10:14
Ich hoffe, dass diese Bilder irgendwann mal durchbrochen werden. Dass man in vielen Berufen nicht mehr so bevormundet wird. Denn das ist es ja, wenn einem gesagt wird, wie man sich anziehen muss, ob man Tattoos und Piercings haben darf. Ich bin selber tätowiert und ich finde es gut, dass es gefühlt doch wieder salonfähiger wird. Meine Schwester darf z. B. keine sichtbaren Tattoos haben in ihren Job. Ich finde das Quatsch. Man sollte sich da mal ein bisschen frei machen von den Vorurteilen.

Übrigens hat das "verstecken" der Tattoos nichts damit zu tun, ob man dazu steht oder nicht. Ich habe meine Tattoos extra so gewählt, dass ich sie zeigen kann, aber nicht muss. Ich mache das ja nicht für andere, sondern für mich
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