Tanzverbot an Karfreitag, eure Meinungen
04.04.2015 12:40
Zitat von silbermarie:
Zitat von Zwerginator:
Zitat von silbermarie:
Man kann auch an beides glauben, das geht sogar ziemlich widerspruchsfrei. Und wer entscheidet, ob ein Glauben überholt ist?
ich behaupte mal ganz frech, das entscheiden die jährlich sinkenden Mitgliedszahlen in Europa, die nur der Aufschwung in Lateinamerika wieder auffängt.
Demzufolge wäre der Islam mit seinen horrend wachsenden Mitgliedszahlen auch in Europa eine supermoderne Religion. Na dann, Kopftuch auf und ab geht's![]()
Dieser Effekt in Europa kommt durch Migration (und traditionell höhere Geburtenraten) zu Stande.
Man kann aber natürlich auch Fakten verdrehen oder ausdünnen, damit sie einem besser in die eigene Argumentation passen, gell.
04.04.2015 12:41
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Ich wohne in Bayern und davor meine ganze Kindheit in Ba-Wü und ich beschwere mich. Jetzt kennst du jemanden.
Und nein, wir feiern KEIN Weihnachten. Wir feiern am 24.12 ein Familienfest. Wenn wir jetzt am 17.7 ein Familienfest feiern, feiern wir deswegen auch nicht das Ramadanfest. (hab das Datum nur schnell gegooglet, tut mir leid, wenn es nicht das richtig ist für dieses Jahr)
Also sorry, aber das Argument zieht nicht. Und wie bereits gesagt: Wenn es in unserer Familie nicht Gewohnheit wäre, am 24.12 zu feiern, würde ich dieses Fest auch an einem beliebigen anderen Tag abhalten. Es ist schön, sich einmal im Jahr zu beschenken und zusammen zu essen. Das hat bei uns nichts besinnliches und wir gehen auch nicht in die Kirche. Wenn wir könnten, würden wir den ganzen Spaß in den Sommer verschieben und eine Grillparty veranstalten. Aber da hängen leider nicht nur wir, sondern auch ein Haufen Familienmitglieder dran. Mir aber jetzt unterstellen, ich würde ein christliches Fest feiern, nur weil wir uns am selben Abend zusammen setzen wie viele Christen, ist nicht gerechtfertigt.
04.04.2015 12:43
Zitat von Alaska:
Zitat von chelsea:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Zwerginator:
...
Demzufolge wäre der Islam mit seinen horrend wachsenden Mitgliedszahlen auch in Europa eine supermoderne Religion. Na dann, Kopftuch auf und ab geht's![]()
schalt mal nen gang runter
Sorry, ich bin oft nicht Silbermaries Meinung, aber in dem Fall hat sie einfach Recht. Da war eure Argumentation schon sehr schwach.
Die "Kirchenaustritte" bedeuten übrigens nicht, dass die Religion nicht mehr praktiziert wird, sondern, dass man sich von der Organisation "Kirche" distanziert, was manchmal echt nicht verwerflich ist.
In meinem Bekanntenkreis sind viele ausgestiegen, die Skandale der letzten Jahre waren einfach zu viel. Sag ich auch nichts dagegen.
Deswegen bezeichnen sie sich aber immer noch als Christen, die ihren Glauben Zuhause ausleben... oder einfach nur fürs ich entschieden haben, dass es irgendwie, irgendwo Gott gibt... aber ihn nicht in Worte fassen können.
Ist doch auch okey.
seh ich genauso, an irgendwas glauben -hier Gott o.ä.)heißt nicht,das man an die Kirche glauben bzw. Hingehen muss...gerade Frauen hatten es durch die Kirche bedingt schwerer als nötig
Aber das ist wieder ein anderes Thema
04.04.2015 13:07
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Das ist aber seeeehr eindimensional.
Ich bin Atheistin. Das heißt aber nicht, dass der Rest meiner Familie das auch ist. Soll ich meiner 90-jährigen Oma sagen "Du Oma, ist mir total egal, dass dir das wichtig ist, ich komme nicht zu "Ostern" weil ich dieses ganze Christenzeug so albern finde." ?
DAS wäre doch richtig intolerant. Ich bin durchaus in der Lage an ein paar Tagen darüber hinweg zu sehen und einfach mit meiner Familie zu feiern. Ob das jetzt Weihnachten, Ostern, Hanukkah oder Pillepalle heißt.
04.04.2015 13:10
Zitat von Zwerginator:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Zwerginator:
Zitat von silbermarie:
Man kann auch an beides glauben, das geht sogar ziemlich widerspruchsfrei. Und wer entscheidet, ob ein Glauben überholt ist?
ich behaupte mal ganz frech, das entscheiden die jährlich sinkenden Mitgliedszahlen in Europa, die nur der Aufschwung in Lateinamerika wieder auffängt.
Demzufolge wäre der Islam mit seinen horrend wachsenden Mitgliedszahlen auch in Europa eine supermoderne Religion. Na dann, Kopftuch auf und ab geht's![]()
Dieser Effekt in Europa kommt durch Migration (und traditionell höhere Geburtenraten) zu Stande.
Man kann aber natürlich auch Fakten verdrehen oder ausdünnen, damit sie einem besser in die eigene Argumentation passen, gell.![]()
Da muss ich nix verdrehen und ausdünnen, deine Argumentation geht einfach nicht auf. Schwindende Mitgliedszahlen sind kein Indikator für die Überholtheit einer Religion, zumal auch nicht alle Aussteiger plötzlich Atheisten werden, sondern den christlichen Glauben häufig in einer anderen Form ausleben, zum Beispiel privat oder in einer der vielen Freikirchen, die im Gegensatz zu den traditionellen Kirchen ein großes Wachstum verzeichnen. Das sind dann aber die wirklichen Hardliner, die die Wissenschaft rigoros ablehnen. Denn viele steigen auch aus den klassischen Kirchen aus, weil sie ihnen zu liberal geworden sind (gilt besonders für die evangelische Landeskirche).
Dass der Islam eine stark wachsende Religion ist, ist Fakt. Das hat nichts mit der Migration zu tun, denn dadurch würden die absoluten Zahlen nicht ansteigen, sondern sich nur regional verschieben. Sie steigen aber an. Und schau nur, wieviele Salafisteb, ISIS-Kämpfer usw schon Deutsche sind, "Biodeutsche" wie Sven Lau oder Pierre Vogel.
http://www.focus.de/politik/videos/studie-zeigt-re ligionsverschiebung-forscher-sicher-bis-2070-mehr- muslime-als-christen_id_4589769.html?utm_source=fa cebook&utm_medium=social&utm_campaign=face book-focus-online-gesundheit&fbc=facebook-focu s-online-gesundheit&ts=201504031220
Will sagen:Niemand kann generell darüber befinden, ob eine Religion überholt ist oder nicht. Das kann man für sich persönlich so denken, aber einfach nicht als Fakt hinstellen. Es gibt immernoch Milliarden von Menschen, für die es nicht überholt ist und ich finde es ganz schön arrogant, das so undifferenziert zu behaupten.
04.04.2015 13:12
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Ich wohne in Bayern und davor meine ganze Kindheit in Ba-Wü und ich beschwere mich. Jetzt kennst du jemanden.
Und nein, wir feiern KEIN Weihnachten. Wir feiern am 24.12 ein Familienfest. Wenn wir jetzt am 17.7 ein Familienfest feiern, feiern wir deswegen auch nicht das Ramadanfest. (hab das Datum nur schnell gegooglet, tut mir leid, wenn es nicht das richtig ist für dieses Jahr)Also sorry, aber das Argument zieht nicht. Und wie bereits gesagt: Wenn es in unserer Familie nicht Gewohnheit wäre, am 24.12 zu feiern, würde ich dieses Fest auch an einem beliebigen anderen Tag abhalten. Es ist schön, sich einmal im Jahr zu beschenken und zusammen zu essen. Das hat bei uns nichts besinnliches und wir gehen auch nicht in die Kirche. Wenn wir könnten, würden wir den ganzen Spaß in den Sommer verschieben und eine Grillparty veranstalten. Aber da hängen leider nicht nur wir, sondern auch ein Haufen Familienmitglieder dran. Mir aber jetzt unterstellen, ich würde ein christliches Fest feiern, nur weil wir uns am selben Abend zusammen setzen wie viele Christen, ist nicht gerechtfertigt.
Abgesehen davon, dass es jetzt gleich ganz Off Topic wird. Aber genau das meinte ich.
Wer regelmäßig, jährlich diese Traditon von Weihnachten am 24. Dezember mit der Familie feiert, Geschenke austauscht etc. und sich dann darauf beruft, dass er aber ganz sicher kein CHRISTLICHES Fest feiert... joah, was soll man dazu sagen?
Natürlich feiert ihr ein Familienfest, dass christliche Wurzeln hat. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ihr nicht in die Kirche geht.
Wenn du dich so gegen diese Religion "wehrst" (ist jetzt vielleicht übertrieben ausgedrückt), dann musst du wirklich am 24. Dezember sagen: da mach ich nicht mit.
Stattdessen feiern wir mit der Familie dann im Januar oder von mir aus im Sommer.
Denn der "Geschenktausch" mag modern sein, führt trotzdem darauf zurück, dass Jesus an diesem Tag Geburtstag haben soll und da man ihn nicht beschenken kann, anderen damit eine Freude macht. Ganz streng ausgedrückt. Wer sich daran beteiligt, ist in ein christliches Fest verstrickt, ob er will oder nicht.
04.04.2015 13:15
Zitat von Manveri:
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Das ist aber seeeehr eindimensional.
Ich bin Atheistin. Das heißt aber nicht, dass der Rest meiner Familie das auch ist. Soll ich meiner 90-jährigen Oma sagen "Du Oma, ist mir total egal, dass dir das wichtig ist, ich komme nicht zu "Ostern" weil ich dieses ganze Christenzeug so albern finde." ?
DAS wäre doch richtig intolerant. Ich bin durchaus in der Lage an ein paar Tagen darüber hinweg zu sehen und einfach mit meiner Familie zu feiern. Ob das jetzt Weihnachten, Ostern, Hanukkah oder Pillepalle heißt.
Nein, jetzt hast du mich falsch verstanden. Ich sag ja nichts dagegen, dass man als Atheist an so einem Fest teilnimmt, wenn z.b. die Familie gläubig ist.
Aber was ich nicht ab kann, sind die Leute, die dieses Fest ausrichten und dann sagen: nö, das hat mit dem Christentum rein gar nichts zu tun.
Ich find halt, man kann sich aus einer Religion nicht immer nur das Beste rausziehen und vorne rum aber lautstark schreien, wie sehr man dagegen ist.
Das spricht jetzt hier niemanden persönlich an, aber ich kenne privat solche Leute. Feiertage genießen, Weihnachten, Ostern und Co feiern, aber Christen als dumm und altmodisch verschreien. Da schwillt mir dann die Gurgel an.
04.04.2015 13:21
Zitat von Obsidian:
Ich wollte eigentlich nur irgendwie die andere Seite von so einem Satz darstellen. Es klang schrecklich nach " Es ist egal ob du an Gott glaubst, er glaubt an dich und er liebt dich auch du arme verblendete Seele." Fehlt nur noch das gütige Lächeln und der Wachturm in der rechten Hand....
Sowas fuchst mich. Ich gebe aber durchaus zu, dass ich andersherum teilweise genauso bin![]()
Ach verdammt, ich wollte nichts schreiben hier... aber in dem Fall nur einmal kurz: Aber genauso ist es.
Nur den Nachsatz, den denkt er nicht... das wäre ja schon iwie gehässig und arrogant und das ist er nicht. So, ich wünsche euch ein wunderbares Osterfest! Und bin dann auch wieder weg hier.
04.04.2015 13:21
Zitat von Alaska:
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Ich wohne in Bayern und davor meine ganze Kindheit in Ba-Wü und ich beschwere mich. Jetzt kennst du jemanden.
Und nein, wir feiern KEIN Weihnachten. Wir feiern am 24.12 ein Familienfest. Wenn wir jetzt am 17.7 ein Familienfest feiern, feiern wir deswegen auch nicht das Ramadanfest. (hab das Datum nur schnell gegooglet, tut mir leid, wenn es nicht das richtig ist für dieses Jahr)Also sorry, aber das Argument zieht nicht. Und wie bereits gesagt: Wenn es in unserer Familie nicht Gewohnheit wäre, am 24.12 zu feiern, würde ich dieses Fest auch an einem beliebigen anderen Tag abhalten. Es ist schön, sich einmal im Jahr zu beschenken und zusammen zu essen. Das hat bei uns nichts besinnliches und wir gehen auch nicht in die Kirche. Wenn wir könnten, würden wir den ganzen Spaß in den Sommer verschieben und eine Grillparty veranstalten. Aber da hängen leider nicht nur wir, sondern auch ein Haufen Familienmitglieder dran. Mir aber jetzt unterstellen, ich würde ein christliches Fest feiern, nur weil wir uns am selben Abend zusammen setzen wie viele Christen, ist nicht gerechtfertigt.
Abgesehen davon, dass es jetzt gleich ganz Off Topic wird. Aber genau das meinte ich.
Wer regelmäßig, jährlich diese Traditon von Weihnachten am 24. Dezember mit der Familie feiert, Geschenke austauscht etc. und sich dann darauf beruft, dass er aber ganz sicher kein CHRISTLICHES Fest feiert... joah, was soll man dazu sagen?![]()
Natürlich feiert ihr ein Familienfest, dass christliche Wurzeln hat. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ihr nicht in die Kirche geht.
Wenn du dich so gegen diese Religion "wehrst" (ist jetzt vielleicht übertrieben ausgedrückt), dann musst du wirklich am 24. Dezember sagen: da mach ich nicht mit.
Stattdessen feiern wir mit der Familie dann im Januar oder von mir aus im Sommer.
Denn der "Geschenktausch" mag modern sein, führt trotzdem darauf zurück, dass Jesus an diesem Tag Geburtstag haben soll und da man ihn nicht beschenken kann, anderen damit eine Freude macht. Ganz streng ausgedrückt. Wer sich daran beteiligt, ist in ein christliches Fest verstrickt, ob er will oder nicht.![]()
Das ist Blödsinn. Ich richte mich nach meiner Familie und ja, bei denen ist das Tradition. ICH passe mich nur an und habe null Einfluss auf das Datum. Deswegen kann ich bzw mein Verlobter und ich diesen Tag als ganz normalen Tag mit der Familie bezeichnen. Ich feiere NICHT Jesus Geburstag, ich verschwende nicht einen einzigen Gedanken an Gott. Also erzähl mit nicht, das wäre christlich. Und nochmal: Feiere ich dann Ramadan, wenn ich am 17.7 ein Familienfest veranstalte und meiner kleinen Schwester Süsigkeiten schenke?!
04.04.2015 13:26
Zitat von Manveri:
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Das ist aber seeeehr eindimensional.
Ich bin Atheistin. Das heißt aber nicht, dass der Rest meiner Familie das auch ist. Soll ich meiner 90-jährigen Oma sagen "Du Oma, ist mir total egal, dass dir das wichtig ist, ich komme nicht zu "Ostern" weil ich dieses ganze Christenzeug so albern finde." ?
DAS wäre doch richtig intolerant. Ich bin durchaus in der Lage an ein paar Tagen darüber hinweg zu sehen und einfach mit meiner Familie zu feiern. Ob das jetzt Weihnachten, Ostern, Hanukkah oder Pillepalle heißt.
Einmal genau das.
Und zum anderen, was kann man nun dafür, dass man in einem christlich geprägten Staat aufgewachsen und sozialisiert ist. Das macht einem ja nicht zum Heuchler, nur weil man ungläibig an dem Fest teilnimmt. Bei mir zuhause kam immer Christkind und Weihnachtsmann (Christkind, weil das bei Oma immer so war und laut katholischer Grundschule eben auch, Weihnachtsmann, weil ich das mir slebst so zusammengereimt hab).
Es ist ja nicht so, als hätte das Christentum es erfunden, um diesen Zeitpunkt rum etwa szu feiern. Ich würde ja gerne den 21. Dezember als Tag der Wintersonnenwende feiern (da hat Lia aber Geburtstag, da passts mir nicht
) oder am 25. Dezember den Geburtstag vom Sonnengott oder von mir aus auch den von Jul. Macht halt nur keiner mit, wegen der Prägung hier
Ja, ich liebe Weihnachten und ja, ich glaube nicht wirklich. Aber das ist für mich kein Wiederspruch. Trotzdem vermittel ich meinem Kind das Religöse an der Sache.
04.04.2015 13:29
Zitat von Stefanka93:
Das ist Blödsinn. Ich richte mich nach meiner Familie und ja, bei denen ist das Tradition. ICH passe mich nur an und habe null Einfluss auf das Datum. Deswegen kann ich bzw mein Verlobter und ich diesen Tag als ganz normalen Tag mit der Familie bezeichnen. Ich feiere NICHT Jesus Geburstag, ich verschwende nicht einen einzigen Gedanken an Gott. Also erzähl mit nicht, das wäre christlich. Und nochmal: Feiere ich dann Ramadan, wenn ich am 17.7 ein Familienfest veranstalte und meiner kleinen Schwester Süsigkeiten schenke?!
Das ist ja auch okey, dass du dich nach deiner Familie richtest. Aber du leugnest, dass es ein, von deiner Familie ausgerichtetes, christliches Fest ist - an dem du dich beteiligst. Das ist Fakt, da gibt es nichts zu diskutieren.
Und ja, wenn du regelmäßig ein Familienfest an einem jüdischen Feiertag ausrichtest, dass Symbole/Traditionen dieses Festes beinhaltet, dann ist das für mich genau das Gleiche.
Wenn du so gegen Christen/ deren Religion bist, müsstest du streng genommen sagen: nö, daran beteilige ich mich nicht.
Versteh mich nicht falsch, mir ist schnurzegal, was du an dem Tag machst. Aber du beteiligst dich an einem christlichen Fest, da kannst du noch so dagegen zetern.
04.04.2015 13:31
Zitat von Alaska:
Zitat von Stefanka93:
Das ist Blödsinn. Ich richte mich nach meiner Familie und ja, bei denen ist das Tradition. ICH passe mich nur an und habe null Einfluss auf das Datum. Deswegen kann ich bzw mein Verlobter und ich diesen Tag als ganz normalen Tag mit der Familie bezeichnen. Ich feiere NICHT Jesus Geburstag, ich verschwende nicht einen einzigen Gedanken an Gott. Also erzähl mit nicht, das wäre christlich. Und nochmal: Feiere ich dann Ramadan, wenn ich am 17.7 ein Familienfest veranstalte und meiner kleinen Schwester Süsigkeiten schenke?!
Das ist ja auch okey, dass du dich nach deiner Familie richtest. Aber du leugnest, dass es ein, von deiner Familie ausgerichtetes, christliches Fest ist - an dem du dich beteiligst. Das ist Fakt, da gibt es nichts zu diskutieren.
Und ja, wenn du regelmäßig ein Familienfest an einem jüdischen Feiertag ausrichtest, dass Symbole/Traditionen dieses Festes beinhaltet, dann ist das für mich genau das Gleiche.
Wenn du so gegen Christen/ deren Religion bist, müsstest du streng genommen sagen: nö, daran beteilige ich mich nicht.
Versteh mich nicht falsch, mir ist schnurzegal, was du an dem Tag machst. Aber du beteiligst dich an einem christlichen Fest, da kannst du noch so dagegen zetern.![]()
Aber es sind doch nicht alle Aspekte von Weihnachten durch und durch christlich geprägt, sondern einfach viele auch komplett kulturell.
04.04.2015 13:32
@Cookie: Auch du hast nicht verstanden, welche Personen ich anspreche.
Du liebst Weihnachten (ich auch), bist aber nicht gläubig (ich auch nur teilweise), vermittelst deinem Kind aber religiöse Ansichten, bzw. zumindest zeigst du ihr, dass es hier in diesem Land einfach zur Kultur/Tradition gehört.
Dann gehörst du doch schon gar nicht zu den großen "Leugnern", die schreien, dass Weihnachten nichts mit dem Christentum zu tun hat.
Du liebst Weihnachten (ich auch), bist aber nicht gläubig (ich auch nur teilweise), vermittelst deinem Kind aber religiöse Ansichten, bzw. zumindest zeigst du ihr, dass es hier in diesem Land einfach zur Kultur/Tradition gehört.
Dann gehörst du doch schon gar nicht zu den großen "Leugnern", die schreien, dass Weihnachten nichts mit dem Christentum zu tun hat.
04.04.2015 13:34
witzig, dass es da nur schwarz und weiß geben soll... nur weil man diese art der Umsetzung doof findet, soll man gar nicht feiern... selbst wenn sowohl weihnachten, als auch Ostern nicht nur kirchliche Elemente beinhalten, sondern auch gewachsene Traditionen und alte, über lange zeit integrierte bräuche... und wenn man die Umsetzung nicht mehr zeitgemäß findet, soll man gleich seine verwandschaft vor den kopf stoßen und die eigenen kinder in die blöde Situation bringen, die einzigen zu sein, die nicht besuch vom Osterhasen hatten?
also entweder ja und amen oder ganz ablehnen? gibt doch so schöne Möglichkeiten dazwischen...
merkwürdig, dass es von Intoleranz zeugt, wenn man einfach sagt, wie man es gern hätte (Umsetzbarkeit hin oder her, es wäre vielleicht einfach schöner und fairer?
) und dass einem etwas nicht gefällt... aber dann über gebühr die intoleranzkeule schwingen, ohne einen funken Verständnis für andere ist ok?
nein, mir geht gerade etwas Logik ab
und klar habe ich Respekt vor den gefühlen gläubiger christen... ich habe sogar SO viel Respekt davor, dass ich meine eigene Ansicht hintenan stelle und keinem trauernden seine Gefühle abspreche, obwohl ich es genau anders sehe. und ich habe so viel Respekt davor, dass ich mich nicht dahinterklemme, irgendwas an der Situation ändern zu wollen...
kann es nicht einfach mal ok sein, dass andere es nicht super finden, wie es ist, ohne etwas an dieser Meinung drehen zu wollen?
also entweder ja und amen oder ganz ablehnen? gibt doch so schöne Möglichkeiten dazwischen...
merkwürdig, dass es von Intoleranz zeugt, wenn man einfach sagt, wie man es gern hätte (Umsetzbarkeit hin oder her, es wäre vielleicht einfach schöner und fairer?
) und dass einem etwas nicht gefällt... aber dann über gebühr die intoleranzkeule schwingen, ohne einen funken Verständnis für andere ist ok?
nein, mir geht gerade etwas Logik ab
und klar habe ich Respekt vor den gefühlen gläubiger christen... ich habe sogar SO viel Respekt davor, dass ich meine eigene Ansicht hintenan stelle und keinem trauernden seine Gefühle abspreche, obwohl ich es genau anders sehe. und ich habe so viel Respekt davor, dass ich mich nicht dahinterklemme, irgendwas an der Situation ändern zu wollen... kann es nicht einfach mal ok sein, dass andere es nicht super finden, wie es ist, ohne etwas an dieser Meinung drehen zu wollen?
04.04.2015 13:35
Zitat von Alaska:
Zitat von Manveri:
Zitat von Alaska:
Ich bin weder für noch gegen das Tanzverbot. Irgendwie "geht" mich das nichts an.
Ich bin sehr katholisch erzogen worden, mein Mann auch. Das ist in unserer Gegend durchaus nicht untypisch.
Auch wenn ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe, werde ich auch später meine Kinder im christlichen Glauben erziehen. Nur nicht so streng, wie es bei uns der Fall war (wir werden sicher keine Kirchengänger mehr werden).
Aber da das Christentum einfach zu unserer Kultur gehört, finde ich es schön, wenn mein Kind auch die "Geschichten" kennt und zumindest darüber reden kann.
Das Tanzverbot belastet mich deswegen nicht, weil wir eh sehr ländlich wohnen. Sprich, ich geh eh nicht tanzen, mich betrifft es nicht und wenn jemand nicht gläubig ist und den Tag einfach als freier Tag in der Disco nutzen will, soll er fahren. Ich bekomme davon nichts mit. Es läuft hier defintiv keiner feiernd durch die Straßen.
Ich bin aber auch nicht gegen das Verbot, weil ich durchaus denke, man kann auch einen Tag im Jahr die Feierlichkeiten ruhen lassen, wenn dadurch Tiefgläubige ihren Frieden haben.
Zu den Feiertagen, die jeder so gerne ausgeglichen haben möchte. Da möchte ich noch was dazu sagen. Sollten die religiösen Feiertage abgeschafft werden, gibt es ganz sicher keinen Ersatz. Das sieht man ja schon an der "ungerechten" Verteilung in den einzelnen Bundesländern und bislang hab ich noch keinen getroffen, der sich über die Religion aufgeregt hat, wenn er dadurch in Baden-Württemberg und Bayern mehr freie Tage hatte, als diejenigen, die in Sachen oder sonstwo leben.
Gerecht? Nein, sicher nicht. Aber man sieht, dass gerade die Bundesländer des Ostens eher benachteilligt sind, da bei ihnen Religion einfach vom Staat aus nicht mehr "gefördert" wurde.
Es gab keine Ersatztage.![]()
Und wenn ich ganz böse werde, ich kann gerade die nicht verstehen, die über Religion schimpfen, dann aber Weihnachten, Ostern etc. feiern und vorschieben, dass sie das ja nicht im christlichen Sinne feiern, sondern als Familienfest. Ja, schön.
Aber es sind und bleiben christliche Feste. Das wäre, als würde ich ein islamisches oder jüdisches Fest einführen und wegschieben, dass der Ursprung darauf zurück geht. Wenn ich z.B. den Islam vollkommen ablehne, kann ich nicht deren Feste anfangen zu feiern.![]()
So, Amen. Wünsch euch einen schönen Karsamstag.![]()
Das ist aber seeeehr eindimensional.
Ich bin Atheistin. Das heißt aber nicht, dass der Rest meiner Familie das auch ist. Soll ich meiner 90-jährigen Oma sagen "Du Oma, ist mir total egal, dass dir das wichtig ist, ich komme nicht zu "Ostern" weil ich dieses ganze Christenzeug so albern finde." ?
DAS wäre doch richtig intolerant. Ich bin durchaus in der Lage an ein paar Tagen darüber hinweg zu sehen und einfach mit meiner Familie zu feiern. Ob das jetzt Weihnachten, Ostern, Hanukkah oder Pillepalle heißt.
Nein, jetzt hast du mich falsch verstanden. Ich sag ja nichts dagegen, dass man als Atheist an so einem Fest teilnimmt, wenn z.b. die Familie gläubig ist.
Aber was ich nicht ab kann, sind die Leute, die dieses Fest ausrichten und dann sagen: nö, das hat mit dem Christentum rein gar nichts zu tun.![]()
Ich find halt, man kann sich aus einer Religion nicht immer nur das Beste rausziehen und vorne rum aber lautstark schreien, wie sehr man dagegen ist.
Das spricht jetzt hier niemanden persönlich an, aber ich kenne privat solche Leute. Feiertage genießen, Weihnachten, Ostern und Co feiern, aber Christen als dumm und altmodisch verschreien. Da schwillt mir dann die Gurgel an.![]()
Genau so ist es, auch wenn du dich immer wieder gezwungen siehst, dich von mir zu distanzieren
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