Thema Jugendamt!!!
03.08.2014 10:03
Zitat von demianda:
interessant..
bei mir war es damals so, dass ich mich ziemlich schnell ans jugendamt (in den ersten wochen der ss) gewendet habe wegen meines damaligen lebensstils und weil ich angst davor hatte, wieder rückfällig zu werden. meine fä sagte ich damals auch bescheid und es wurde im mutterpass vermerkt, auch kümmerte ich mich direkt um eine stationäre therapie in einem mutter-kind-haus und besuchte regelmäßig das suchthilfezentrum (alles OHNE auflage) die ss verlief wunderbar ohne komplikationen und ich schaffte tatsächlich den absprung. mein großer kam bei 35+5 spontan zur welt und lag noch über zwei wochen im kh. solange er noch auf der säuglingsstation lag, wurde ich (ohne dass ich es mitbekam... denn ich war ja mit meinem großen beschäftigt
) beobachtet (beobachtet deswegen, weil es ja im mupa vermerkt wurde). zum entlassungsgespräch kam dann noch eine sozialarbeiterin des JA dazu und ich gab ihr gleich die nummer meiner zuständigen sozialarbeiterin. die ärztin und die sozialarbeiterin erklärten mir gleich, dass alles in ordnung sei und ich die letzte zeit beobachtet wurde und sie mich guten gewissens entlassen können. ich hatte dann noch zwei jahre lang "lockeren" kontakt zu meiner zuständigen sozialarbeiterin. wir telefonierten regelmäßig ( unter anderem rief ich sie auch an, wenn ich redebedarf hatte, weil es mir nicht gut ging und es war echt prima, dass ich so jemanden hatte.. ) und einmal im monat sahen wir uns. entweder war ich bei ihr oder sie kam zu mir. irgendwann nahm der kontakt zwischen uns immer mehr ab.. sie meinte auch zu mir, dass wir da nicht mehr so hinter her sein müssten, aber ich natürlich jeder zeit anrufen könne
zwischendurch machte ich auch meine stationäre therapie in einem mutter-kind- haus (wie ich fand.. viel zu spät.. ich wollte eigentlich noch während der ss dort hin, aber ich bekam erst den platz, als mein großer schon 2,5 monate alt war
). zu hause besuchte ich dann noch zwischenzeitlich immer wieder eine erziehungsberatungsstelle und suchte mir noch einen passenden therapeuten für eine ambulante therapie. diese fand ich dann endlich vor zwei jahren und nun läuft auch diese therapie bald aus (obwohl ich darüber ehrlich gesagt nicht sehr froh bin ^^ am liebsten wäre ich noch eine ganze weile länger bei ihr
)
was ich sagen möchte.. zum einen können wir unheimlich dankbar dafür sein, dass wir hier so viel hilfe angeboten bekommen und sollten sie wirklich zum wohle unserer kinder annehmen, wenn denn ein grund zur annahme besteht, dass irgendetwas schief laufen könnte. hierbei finde ich es besonders wichtig, dass man ehrlich zu sich selbst ist. denn eines ist ganz ganz sicher: das JA würde dir mit großer wahrscheinlich nicht ohne grund solch eine auflage aufdrücken. nicht einmal ich habe eine auflage erhalten! machte jedoch trotzdem alles nur erdenkliche, damit uns geholfen wird, weil ich mich einfach nicht stabil fühlte (ich hatte zudem auch keinen partner, was aber im endeffekt sogar ganz gut war). mittlerweile fühle ich mich stabil, weiß genau was ich möchte und was mir und meinen kindern gut tut (das wusste ich offenbar von anfang an, aber ich hatte wenig vertrauen zu irgendjemanden geschweigedenn zu mir selbst).
nimm die hilfe an, zeig denen, was du kannst und dass du deinen zwerg liebst und hör am besten auf, die schuld bei anderen zu suchen.. das wird ein kampf, der ins nichts laufen wird
Von mir auch großen Respekt!!! Von dir können sich noch ganz viele ne Scheibe abschneiden. Es ist keine Schande, wenn man "Fehler" macht, sich Hilfe sucht. Dazu stehen ist erstmal wichtig!!! Ganz klasse!
03.08.2014 13:41
Zitat von demianda:
interessant..
bei mir war es damals so, dass ich mich ziemlich schnell ans jugendamt (in den ersten wochen der ss) gewendet habe wegen meines damaligen lebensstils und weil ich angst davor hatte, wieder rückfällig zu werden. meine fä sagte ich damals auch bescheid und es wurde im mutterpass vermerkt, auch kümmerte ich mich direkt um eine stationäre therapie in einem mutter-kind-haus und besuchte regelmäßig das suchthilfezentrum (alles OHNE auflage) die ss verlief wunderbar ohne komplikationen und ich schaffte tatsächlich den absprung. mein großer kam bei 35+5 spontan zur welt und lag noch über zwei wochen im kh. solange er noch auf der säuglingsstation lag, wurde ich (ohne dass ich es mitbekam... denn ich war ja mit meinem großen beschäftigt
) beobachtet (beobachtet deswegen, weil es ja im mupa vermerkt wurde). zum entlassungsgespräch kam dann noch eine sozialarbeiterin des JA dazu und ich gab ihr gleich die nummer meiner zuständigen sozialarbeiterin. die ärztin und die sozialarbeiterin erklärten mir gleich, dass alles in ordnung sei und ich die letzte zeit beobachtet wurde und sie mich guten gewissens entlassen können. ich hatte dann noch zwei jahre lang "lockeren" kontakt zu meiner zuständigen sozialarbeiterin. wir telefonierten regelmäßig ( unter anderem rief ich sie auch an, wenn ich redebedarf hatte, weil es mir nicht gut ging und es war echt prima, dass ich so jemanden hatte.. ) und einmal im monat sahen wir uns. entweder war ich bei ihr oder sie kam zu mir. irgendwann nahm der kontakt zwischen uns immer mehr ab.. sie meinte auch zu mir, dass wir da nicht mehr so hinter her sein müssten, aber ich natürlich jeder zeit anrufen könne
zwischendurch machte ich auch meine stationäre therapie in einem mutter-kind- haus (wie ich fand.. viel zu spät.. ich wollte eigentlich noch während der ss dort hin, aber ich bekam erst den platz, als mein großer schon 2,5 monate alt war
). zu hause besuchte ich dann noch zwischenzeitlich immer wieder eine erziehungsberatungsstelle und suchte mir noch einen passenden therapeuten für eine ambulante therapie. diese fand ich dann endlich vor zwei jahren und nun läuft auch diese therapie bald aus (obwohl ich darüber ehrlich gesagt nicht sehr froh bin ^^ am liebsten wäre ich noch eine ganze weile länger bei ihr
)
was ich sagen möchte.. zum einen können wir unheimlich dankbar dafür sein, dass wir hier so viel hilfe angeboten bekommen und sollten sie wirklich zum wohle unserer kinder annehmen, wenn denn ein grund zur annahme besteht, dass irgendetwas schief laufen könnte. hierbei finde ich es besonders wichtig, dass man ehrlich zu sich selbst ist. denn eines ist ganz ganz sicher: das JA würde dir mit großer wahrscheinlich nicht ohne grund solch eine auflage aufdrücken. nicht einmal ich habe eine auflage erhalten! machte jedoch trotzdem alles nur erdenkliche, damit uns geholfen wird, weil ich mich einfach nicht stabil fühlte (ich hatte zudem auch keinen partner, was aber im endeffekt sogar ganz gut war). mittlerweile fühle ich mich stabil, weiß genau was ich möchte und was mir und meinen kindern gut tut (das wusste ich offenbar von anfang an, aber ich hatte wenig vertrauen zu irgendjemanden geschweigedenn zu mir selbst).
nimm die hilfe an, zeig denen, was du kannst und dass du deinen zwerg liebst und hör am besten auf, die schuld bei anderen zu suchen.. das wird ein kampf, der ins nichts laufen wird
das hast du super gemacht genauso muss das sein.
03.08.2014 19:48
Zitat von demianda:
interessant..
bei mir war es damals so, dass ich mich ziemlich schnell ans jugendamt (in den ersten wochen der ss) gewendet habe wegen meines damaligen lebensstils und weil ich angst davor hatte, wieder rückfällig zu werden. meine fä sagte ich damals auch bescheid und es wurde im mutterpass vermerkt, auch kümmerte ich mich direkt um eine stationäre therapie in einem mutter-kind-haus und besuchte regelmäßig das suchthilfezentrum (alles OHNE auflage) die ss verlief wunderbar ohne komplikationen und ich schaffte tatsächlich den absprung. mein großer kam bei 35+5 spontan zur welt und lag noch über zwei wochen im kh. solange er noch auf der säuglingsstation lag, wurde ich (ohne dass ich es mitbekam... denn ich war ja mit meinem großen beschäftigt
) beobachtet (beobachtet deswegen, weil es ja im mupa vermerkt wurde). zum entlassungsgespräch kam dann noch eine sozialarbeiterin des JA dazu und ich gab ihr gleich die nummer meiner zuständigen sozialarbeiterin. die ärztin und die sozialarbeiterin erklärten mir gleich, dass alles in ordnung sei und ich die letzte zeit beobachtet wurde und sie mich guten gewissens entlassen können. ich hatte dann noch zwei jahre lang "lockeren" kontakt zu meiner zuständigen sozialarbeiterin. wir telefonierten regelmäßig ( unter anderem rief ich sie auch an, wenn ich redebedarf hatte, weil es mir nicht gut ging und es war echt prima, dass ich so jemanden hatte.. ) und einmal im monat sahen wir uns. entweder war ich bei ihr oder sie kam zu mir. irgendwann nahm der kontakt zwischen uns immer mehr ab.. sie meinte auch zu mir, dass wir da nicht mehr so hinter her sein müssten, aber ich natürlich jeder zeit anrufen könne
zwischendurch machte ich auch meine stationäre therapie in einem mutter-kind- haus (wie ich fand.. viel zu spät.. ich wollte eigentlich noch während der ss dort hin, aber ich bekam erst den platz, als mein großer schon 2,5 monate alt war
). zu hause besuchte ich dann noch zwischenzeitlich immer wieder eine erziehungsberatungsstelle und suchte mir noch einen passenden therapeuten für eine ambulante therapie. diese fand ich dann endlich vor zwei jahren und nun läuft auch diese therapie bald aus (obwohl ich darüber ehrlich gesagt nicht sehr froh bin ^^ am liebsten wäre ich noch eine ganze weile länger bei ihr
)
was ich sagen möchte.. zum einen können wir unheimlich dankbar dafür sein, dass wir hier so viel hilfe angeboten bekommen und sollten sie wirklich zum wohle unserer kinder annehmen, wenn denn ein grund zur annahme besteht, dass irgendetwas schief laufen könnte. hierbei finde ich es besonders wichtig, dass man ehrlich zu sich selbst ist. denn eines ist ganz ganz sicher: das JA würde dir mit großer wahrscheinlich nicht ohne grund solch eine auflage aufdrücken. nicht einmal ich habe eine auflage erhalten! machte jedoch trotzdem alles nur erdenkliche, damit uns geholfen wird, weil ich mich einfach nicht stabil fühlte (ich hatte zudem auch keinen partner, was aber im endeffekt sogar ganz gut war). mittlerweile fühle ich mich stabil, weiß genau was ich möchte und was mir und meinen kindern gut tut (das wusste ich offenbar von anfang an, aber ich hatte wenig vertrauen zu irgendjemanden geschweigedenn zu mir selbst).
nimm die hilfe an, zeig denen, was du kannst und dass du deinen zwerg liebst und hör am besten auf, die schuld bei anderen zu suchen.. das wird ein kampf, der ins nichts laufen wird
03.08.2014 19:52
ts gibts schon was neues? Konntest du nun erfahren worum es eigentlich geht?
04.08.2014 16:24
Eine Schwester vom Krankenhaus hat des angeleiert hat sie heute zum Abschluss gesagt wir so aber das kind ist nicht gefährdet und da meinte sie auch Nein das wäre es nicht.
04.08.2014 16:24
Eine Schwester vom Krankenhaus hat des angeleiert hat sie heute zum Abschluss gesagt wir so aber das kind ist nicht gefährdet und da meinte sie auch Nein das wäre es nicht.
04.08.2014 16:33
Zitat von Floeckchen206:
Nein
Noch in der Klinik?
Klappt es nun besser mit dem wickeln?
04.08.2014 16:34
Wir nehmen einen Anwalt es kann nicht sein, dass wenn das kind überhaupt nicht gefährdet ist und die es heute im kh auch sagte das es das nicht ist dass ich einfach gegen meinen Willen wo rein soll also bzw im Mutterkindheim bin
04.08.2014 16:35
Zitat von Floeckchen206:
Wir nehmen einen Anwalt es kann nicht sein, dass wenn das kind überhaupt nicht gefährdet ist und die es heute im kh auch sagte das es das nicht ist dass ich einfach gegen meinen Willen wo rein soll also bzw im Mutterkindheim bin
Also die sagen dir in der Klinik, das keine Gefährdung des Kindes vorliegt, aber du bist jetzt trotzdem in einer Mutter-Kind-Einrichtung?!
04.08.2014 16:38
Zitat von Floeckchen206:
Ja bin da nun seit eben drin.
Und wie kam das jetzt? Finde das grade irgendwie strange
Warum gehst du mit 24 in so eine Einrichtung? Warum hast du nicht direkt aus der Klinik einen Anwalt angerufen? Und wer hat dich jetzt dahin gebracht? Kam das JA nochmal ins KH?
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) die ss verlief wunderbar ohne komplikationen und ich schaffte tatsächlich den absprung. mein großer kam bei 35+5 spontan zur welt und lag noch über zwei wochen im kh. solange er noch auf der säuglingsstation lag, wurde ich (ohne dass ich es mitbekam... denn ich war ja mit meinem großen beschäftigt
zwischendurch machte ich auch meine stationäre therapie in einem mutter-kind- haus (wie ich fand.. viel zu spät.. ich wollte eigentlich noch während der ss dort hin, aber ich bekam erst den platz, als mein großer schon 2,5 monate alt war
). zu hause besuchte ich dann noch zwischenzeitlich immer wieder eine erziehungsberatungsstelle und suchte mir noch einen passenden therapeuten für eine ambulante therapie. diese fand ich dann endlich vor zwei jahren und nun läuft auch diese therapie bald aus (obwohl ich darüber ehrlich gesagt nicht sehr froh bin ^^ am liebsten wäre ich noch eine ganze weile länger bei ihr 
