Mütter- und Schwangerenforum

Thema Lebensmittel auf Vorrat

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01.03.2019 09:45
Ich hasse Lebensmittel Großeinkäufe.
Ich hab das früher so gemacht, nur einmal die Woche einkaufen. Ich bräuchte da aber mittlerweile 2 Einkaufswagen, wenn wir wirklich eine ganze Woche auskommen wollen.
Dann stehst du an der Kasse mit einem überfüllten Wagen und dann noch die ganze Schlepperei. Klar, wenn der nächste Supermarkt km weit weg ist, würde ich das notgedrungen so machen.
Im Moment bin ich sehr glücklich einfach täglich das Nötigste einzukaufen

Ich hab es auch geändert, weil wir zuviele Lebensmittel weggeschmissen haben. Und wenn ich etwas noch mehr hasse als Großeinkäufe, dann ist es Essen wegschmeißen.
Bri_na
22147 Beiträge
01.03.2019 09:55
Wir haben Vorräte und ja ich steh zu meinen kleinen Supermarkt.
Wir haben den Platz und die Anzahl an Personen die es verbrauchen. Wir hatten schon mal eine Situation da war es finanziell sehr knapp und ohne unseren großen Vorrat hätte es nicht funktioniert.

Wichtig ist halt nur das man Dinge kauft die man wirklich braucht und verbraucht und nicht etwas kaufen nur weil es gerade günstig war.

Wir setzen uns das Limit von 20 pro Ware, ist das erreicht wird davon nichts mehr gekauft.
Zelda86
2561 Beiträge
01.03.2019 10:15
Zitat von Dreamgate:

Hier bei uns direkt im Stadtteil ist nur ein Kiosk und eine Pizzeria.

Der nächste Discounter/Supermarkt ist ein paar km entfernt.


Nobel geht die Welt zugrunde. Täglich Pizza während der Zombieapokalypse - wenn schon durch Zombies sterben, dann wenigstens mit ner leckeren Pizza im Magen. Wer braucht da schon Dosenravioli?
Hummel07
11063 Beiträge
01.03.2019 10:26
Also wir haben auch etwas Vorrat, halt Nudeln, Mehl, Kartoffeln, den Gefrierschrank voll, einige Packungen Getränke. So viel wie die TE aber definitiv nicht. Andererseits wenn man sich die Empfehlung der Regierung zum Thema Notfallversorgung anschaut, müsste man schon deutlich mehr bereithalten.
01.03.2019 10:37
Zitat von Zelda86:

Zitat von Dreamgate:

Hier bei uns direkt im Stadtteil ist nur ein Kiosk und eine Pizzeria.

Der nächste Discounter/Supermarkt ist ein paar km entfernt.


Nobel geht die Welt zugrunde. Täglich Pizza während der Zombieapokalypse - wenn schon durch Zombies sterben, dann wenigstens mit ner leckeren Pizza im Magen. Wer braucht da schon Dosenravioli?
Ich find ja pizza leichter zu bevorraten als vieles anderes Trockenhefe, Olivenöl, salz, mehl, Passierte Tomaten.... ok, der Käse wird schwer, aber sonst kann man draufklatschen was grad da ist... und backen geht über offenem feuer auf nem stein
YellowBird
3983 Beiträge
01.03.2019 10:40
Zitat von LucyLou:

Gestern Abend hatten wir Besuch und sind auf das thema Lebensmittel auf Vorrat gekommen.
Ich zeigte dann einen befreundeten paar was ich alles da habe, er fand es ganz witzig und sie wahr sehr geschockt.
Mein Mann find es es sehr amüsant aber ist froh darüber das ich Vorsorge.

Was alles in meinem Besitz ist:

130 Dosen fertig Nahrung
25 Packungen stilles Wasser
10 Kanister destilliertes Wasser
100 Packungen feuchttücher ( sind noch die Reste von der pullerparty)
16 Packungen 6 Windeln (ebenfalls von der pullerparty)
4 gaskocher (camping) sowie 10 gaskartuschen
Einige Versandkosten
15 Packungen 1er Nahrung
60 Gläschen babynahrung

Ich führe genau Buch und lebensmittel die1 Monat vor dem MHD sind werden gespendet Kinderheim oder Arche.
Ebenso Dinge die später zb. Windeln nicht mehr verwendet werden

Was haltet ihr davon?


Wenn ihr den Platz habt, warum nicht? Man kann ja fast ein teures Hobby daraus machen, so umfangreich ist das Thema "Schutz vor Katastrophen" Reine Vorratshaltung wäre bei mir so 2 Wochen Vorsorge, nicht das, was ihr macht.

Falls ihr auch Katastrophen abfedern wollt:

Wasser könnte auch problematisch werden, genauso wie Benzin. Bei Wasser könntet ihr (da ihr euch anscheinend Gedanken macht) nicht nur dafür sorgen, dass etwas da ist, sondern auch, wie man unsauberes Wasser wieder aufbereiten kann. Generell würde ich statt der reinen Vorratshaltung mehr zur Idee übergehen, wie man sich im Fall der Fälle noch nachhaltig selbst versorgen könnte.

Außerdem, falls ihr heftige Katastrophen mit bedenken wollt: Schnell können Hygieneprobleme auftreten, wenn z. B. die Wasserversorgung gestört ist. Desinfektionsmittel könnten sinnvoll sein. Außerdem ein Rezept aus früheren Zeiten vor Antibiotika: Möhrensuppe. Man braucht dafür nur Möhren, Salz und kochendes Wasser und das Wissen, wie man eine Moro-Möhrensuppe kocht, die schon etlichen an Durchfall erkrankten Kindern das Leben gerettet hat.

Außerdem eine spannende Frage: Wohin mit den Ausscheidungen, wenn das Wasser nicht läuft?

Medizinisch kann man sich auch vorbereiten. Falls Erkrankungen bestehen, könntet ihr euch überlegen, ob es im Notfall, falls keine Medikamente mehr zugänglich sind, Alternativen gibt. Was wirkt blutdrucksenkend? Wie kann man Diabetes im äußersten Notfall ohne Insulin irgendwie noch händeln? Sowas halt.

Ergänzend:
Benzin ist auch z. B. dann sehr wichtig, wenn irgendetwas dazu führt, dass viele Menschen schnell und weit weg müssen. In so einem Fall können Tankstellen schnell überlastet sein.
Daniel79
2653 Beiträge
01.03.2019 11:06
Ganz wichtig ist, dass ihr es niemanden Zeigt oder sagt, sonst rennen die euch im Katastrophen-Fall die Bude ein - oder schlimmeres.

Ich habe generell nur 5-6 Flaschen Bier auf Vorrat.
01.03.2019 11:07
Zitat von Norimena:

Ich hasse Lebensmittel Großeinkäufe.
Ich hab das früher so gemacht, nur einmal die Woche einkaufen. Ich bräuchte da aber mittlerweile 2 Einkaufswagen, wenn wir wirklich eine ganze Woche auskommen wollen.
Dann stehst du an der Kasse mit einem überfüllten Wagen und dann noch die ganze Schlepperei. Klar, wenn der nächste Supermarkt km weit weg ist, würde ich das notgedrungen so machen.
Im Moment bin ich sehr glücklich einfach täglich das Nötigste einzukaufen

Ich hab es auch geändert, weil wir zuviele Lebensmittel weggeschmissen haben. Und wenn ich etwas noch mehr hasse als Großeinkäufe, dann ist es Essen wegschmeißen.

Und ich hasse es jeden Tag einkaufen zu gehen.
Ich kauf viel weniger ein wenn ich einmal die Woche alles mitnehm und einmal Fleisch,Obst,Gemüse und Brot nachhole.
01.03.2019 11:09
Zitat von LucyLou:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Choco:

Wenn ich merke dass eine Packung dem Ende zugeht wird eine neue gekauft. Bin kein Horter. Wäre vielleicht etwas anderes mit eigenem Haus, wobei ich auch das bezweifle.

Ich bin übrigens ziemlich überzeugt, dass die Menschheit durch eine Art "Zombie" Virus Enden wird. Trotzdem wird nix auf Vorrat gekauft.


In dem Fall würden ja auch eine Pumpgun, genügend Munition und ein scharfes Katana mehr Sinn machen


9mm macht es auch
Oder lucile

Baseballschläger haben wir schon mal da...
01.03.2019 11:29
Wir machen das auch. Dosennahrung, Getränke, Holz für den Ofen. Dann Wasserfilter und Medikamente. Ebenso Nahrung für die Haustiere. Ein Teil des Gartens haben wir mit Gemüsebeete angelegt. Sind da also autark. Ansonsten haben wir Feuerzeug und Kerzen noch als Vorrat da.
MissCoffee
12318 Beiträge
01.03.2019 11:46
Zitat von Marsha:

Einmal die Woche (meist am Wochenende) wird der Wocheneinkauf erledigt. Fehlt was, wird es zwischendurch besorgt. Auf gesundem Vorrat wird gekauft. Putz/Drogerieartikel, dann auch mal zweimal und es kommt entweder in den Badezimmerschrank, Küchenschrank unter der Spüle. Außer Brot,Mehlprodukte lager ich wirklich viel im Kühlschrank oder es wird eingefroren.

Ich war noch nie eine Horterin und möchte es auch nicht werden. Den Platz hätte ich dann auch irgendwann gar nicht mehr.

Wenn was passiert oder wir 10 m hoch Schnee bekommen, kann ich trotzdem noch mit Schaufel und Schlitten zum nächsten Discounter. Hab mir bez. Vorrat ehrlichgesagt noch nie Gedanken gemacht und viel gekauft.Klar von gewissen Dingen immer einmal auf Vorrat aber das wars dann auch.


Das Problem ist wenn so viel Schnee liegt, dass die Supermärkte keinen Nachschub mehr bekommen, dh du also auch nix im Supermarkt holen kannst.
War bei uns diesen Winter so zB.
Aber man hat ja Wetterbericht und kann sich da die Tage vorher ja eindecken für 1-2 Wochen. Sollte reichen.
01.03.2019 12:14
Wenn nur die Prepper überleben, sterbe ich freiwillig mit Schnecke. Ich hab's nicht so mit libertären, paranoia-basierten, postapokalyptischen Gesellschaften. Für mich muss so ein grundlegender Pazifismus mit einem Schuss Vertrauensvorschuss schon noch möglich sein, sonst hat das für mich alles keinen Sinn mehr mit der Menschheit.

Für den wirklich realistischen, vorübergehenden Ernstfall haben wir halbwegs genug Kram. Großer Garten, Sämereien auf Vorrat, Keller voll Marmelade und Likör, immer ausreichend Mehl für spontane Anfällle von Backwut und ... naja, ich habe immer Angst, dass mal das Klopapier ausgeht, weshalb wir davon auch mehr als genug haben. In so einem Fall (ein paar Tage Stromausfall, eine Woche eingeschneit, o.Ä.) glaube ich aber, dass die Menschen gewohnt friedlich tauschen und sich gegenseitig helfen werden.

Wenn denn die Zombiekalypse kommt, habe ich meinen Brooks gelesen und spiele nicht den Helden. Aber wie erwähnt haben wir einen ordentlichen Garten mitsamt des passenden Werkzeugs. Kettensäge mit Verlängerung, lange elektrische Astschere, gute alte Sense,... Da braucht keiner auf Nahkampfdistanz rankommen. Wobei ich ja eher glaube, dass das mehr so wie bei Shaun auf the Dead laufen wird. Ehe wir merken, dass das Hirn der Leute so ganz in echt weg ist, ist es eh zu spät.
Choco
4324 Beiträge
01.03.2019 12:20
Zitat von Mamota:

Wenn nur die Prepper überleben, sterbe ich freiwillig mit Schnecke. Ich hab's nicht so mit libertären, paranoia-basierten, postapokalyptischen Gesellschaften. Für mich muss so ein grundlegender Pazifismus mit einem Schuss Vertrauensvorschuss schon noch möglich sein, sonst hat das für mich alles keinen Sinn mehr mit der Menschheit.

Für den wirklich realistischen, vorübergehenden Ernstfall haben wir halbwegs genug Kram. Großer Garten, Sämereien auf Vorrat, Keller voll Marmelade und Likör, immer ausreichend Mehl für spontane Anfällle von Backwut und ... naja, ich habe immer Angst, dass mal das Klopapier ausgeht, weshalb wir davon auch mehr als genug haben. In so einem Fall (ein paar Tage Stromausfall, eine Woche eingeschneit, o.Ä.) glaube ich aber, dass die Menschen gewohnt friedlich tauschen und sich gegenseitig helfen werden.

Wenn denn die Zombiekalypse kommt, habe ich meinen Brooks gelesen und spiele nicht den Helden. Aber wie erwähnt haben wir einen ordentlichen Garten mitsamt des passenden Werkzeugs. Kettensäge mit Verlängerung, lange elektrische Astschere, gute alte Sense,... Da braucht keiner auf Nahkampfdistanz rankommen. Wobei ich ja eher glaube, dass das mehr so wie bei Shaun auf the Dead laufen wird. Ehe wir merken, dass das Hirn der Leute so ganz in echt weg ist, ist es eh zu spät.


Sehe mich schon genau so kläglich den Zombie Gang nach äffen
wolkenschaf
12073 Beiträge
01.03.2019 12:47
Ich lasse mir einmal im Monat einen Großeinkauf liefern. Da ist dann auch ein bisschen was auf Vorrat dabei, aber so, dass wir über den Monat kommen und ich nur noch frische Sachen zukaufen muss.
Von dieser (für mich) übertriebenen Art der Vorratshaltung halte ich nichts. Ich hab weder den Platz dazu noch sehe ich da wirklich Sinn drin. Wenn wirklich die Apokalypse kommt, sterbe ich lieber mit der ersten Welle, als einsam ein paar Wochen später.
molla
188 Beiträge
01.03.2019 13:09
Bisher haben wir nur zwei große 20l Kanister mit Wasser auf Vorrat und bei den Lebensmitteln meist eine angebrochene Packung plus eine Volle. Generell wollen wir aber auch auf einen größeren Vorrat hinaus und auch gewisse einfache Verteidigungsmittel anschaffen. Immer in der Hoffnung, dass man es halt nie braucht...

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat tatsächlich einen "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen", den man kostenlos bestellen kann. Der ist (abseits der Zombie-Apokalypse vielleicht) gar nicht mal so schlecht und gibt für viele verschiedene Situationen Verhaltenshinweise und tatsächlich auch eine Checkliste für Notfallvorräte.
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