Mütter- und Schwangerenforum

Transgender als Kind?

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18.08.2016 07:22
Zitat von ancia:

Zitat von NiAn:

Schaue gerade Galileo...

http://www.galileo.tv/videos/das-juengste-transgen der-model-der-welt/

Es geht um die 14 jährige Corey die als Junge geboren wurde aber ein Mädchen sein will.

Erstens finde ich es sehr mutig das sie sich so früh damit identifizieren konnte und ihren Weg geht.

Worüber ich mir Gedanken mache ist die Hormontherapie....ich glaube ich hätte es Niklas nicht erlaubt so früh eine Hormontherapie anzufangen. Ich würde ihn zwar immer unterstützen und zu ihm stehen aber ich finde das man als Kind und gerade in der Pubertät ja eh schon unter einem Hormonchaos leidet, da würde ich nicht wollen das er sich zusätzlich so einer Belastung aussetzt, zumal diese Therapie auch unfruchtbar macht.

Ich würde es ihm bis zur Volljährigkeit nicht erlauben.....

Wie würdet ihr handeln?


In des Ansicht des Kindes aendert sich nichts, wenn dieses bereits mit 14 (und wahrscheinlich schon frueher weiss), dass es im falschen Koerper steckt. Es ist ja keine Laune aus der diese Gedanken hervorspringen und sind dann mit der Volljaehrigkeit moeglicherweise anders. In dieser, sowieso sehr schwierigen Zeit verschwendet man unnoetig Zeit, Zufriedenheit, Glueck und Seelenfrieden, wenn man es unterdrueckt und es dem Kind nicht 'erlaubt', wuerde mein Kind nicht in diese Situation bringen.


es geht ja nicht darum dem Kind nicht zu erlauben wer es ist, da hast du mich falsch verstanden. Ich sehe es nur sehr skeptisch in den Biorhythmus des Körpers einzugreifen bevor dieser ausgereift ist. Mag sein das die Umwandlung vor der Pubertät einfacher ist, aber inwieweit ist es denn schon ersforscht was die Hormontherapie in so jungen Jahren für Folgeschäden haben könnte? Die Seele steckt zwar im falschen Körper aber eben dieser Körper hat ja trotzdem einen Fahrplan den er abfährt und ich weiß nicht ob es so gut ist diesen Fahrplan so drastisch zu einzugreifen, gerade wenn er in so einer großen Veränderung wie der Pubertät steckt. Deswegen würde ich mein Kind trotzdem auf seinem Weg begleiten und es unterstützen.
Tigger90
3736 Beiträge
18.08.2016 07:24
Zitat von NiAn:

Zitat von faerie:

Zitat von Chloe-Marie:

Zitat von faerie:

Ich fände es sogar sehr wichtig, vor der Pubertät mit der Hormonbehandlung zu beginnen, denn ab/nach der Pubertät ist es ja immer ein bisschen "zu spät" und man muss das, was die Pubertät sozusagen in die falsche Richtung angerichtet hat, wieder mühsam rückgängig machen (Brüste amputieren und so was).
Und gerade bei Junge zu Mädchen bleibt dann immer das Problem mit der Stimme. Das kann man später nur wenig bis gar nicht durch mühevolles Stimmtraining ausgleichen. Es ist besser für diese Kinder, wenn die Pubertät direkt unterdrückt bzw. in die richtige Richtung gesteuert wird.


Das unterschreibe ich so. Mein Kind darf sein wer und was er will Und ich würde alles tun, damit er glücklich wird. Die Suizidraten bei Transgendern sind erschreckend


Eben ... bei Transgender bringt es nichts, zu sagen "Du darfst erst ein Junge/Mädchen werden, wenn du 18 bist". Bis dahin kann schon vieles kaputt sein in jeder Hinsicht.


das sehe ich auch so. Aber kann man in so jungen Jahren schon das Risiko einer Hormontherapie abschätzen? Diese ist ja auch nicht ohne und gerade der Punkt der Unfruchtbarkeit ist ja auch nicht zu verachten. Mit 14 Jahren war ich noch an dem Punkt das ich niemals nie im Leben Kinder haben möchte, das änderte sich erst mit 20 und dann aber schlagartig. Ich würde mein Kind auch in allen Hinsichten unterstützen und würde mir wünschen das Niklas auch so ein Vertrauen in uns hätte wie Corey aber dieser Hormontherapie blicke ich dennoch skeptisch entgegen


Ich glaube Transkids werden zwangsläufig schneller erwachsen bzw sind einfach auf eine Art und Weise reifer. Sie müssen sich mit komplexen Gefühlen - ich stecke im falschen Körper - auseinandersetzen. Und ich denke letztendlich überwiegt der Wunsch nach dem richtigen Körper alles andere.
18.08.2016 07:32
Zitat von Tigger90:

Zitat von NiAn:

Zitat von faerie:

Zitat von Chloe-Marie:

...


Eben ... bei Transgender bringt es nichts, zu sagen "Du darfst erst ein Junge/Mädchen werden, wenn du 18 bist". Bis dahin kann schon vieles kaputt sein in jeder Hinsicht.


das sehe ich auch so. Aber kann man in so jungen Jahren schon das Risiko einer Hormontherapie abschätzen? Diese ist ja auch nicht ohne und gerade der Punkt der Unfruchtbarkeit ist ja auch nicht zu verachten. Mit 14 Jahren war ich noch an dem Punkt das ich niemals nie im Leben Kinder haben möchte, das änderte sich erst mit 20 und dann aber schlagartig. Ich würde mein Kind auch in allen Hinsichten unterstützen und würde mir wünschen das Niklas auch so ein Vertrauen in uns hätte wie Corey aber dieser Hormontherapie blicke ich dennoch skeptisch entgegen


Ich glaube Transkids werden zwangsläufig schneller erwachsen bzw sind einfach auf eine Art und Weise reifer. Sie müssen sich mit komplexen Gefühlen - ich stecke im falschen Körper - auseinandersetzen. Und ich denke letztendlich überwiegt der Wunsch nach dem richtigen Körper alles andere.


in diesem Moment ja, aber was ist wenn das Kind aufeinmal 20 ist und sich sehnlichst ein eigenes (und ich meine wirklich ein eigenes) Kind wünscht? Es gibt zwa so viele Möglichkeiten der Adoption, Leihmutterschaft, etc. aber es wäre dennoch nicht das eigene. Mag zwar hart klingen aber ich könnte es mir nicht vorstellen zu adoptieren. Ich weiß aber nicht ob es schon Möglichkeiten gibt in so jungen Jahren Eizellen oder Spermien einzufrieren um die Möglichkeit auf genetische Kinder zu haben?
Tigger90
3736 Beiträge
18.08.2016 07:38
Zitat von NiAn:

Zitat von Tigger90:

Zitat von NiAn:

Zitat von faerie:

...


das sehe ich auch so. Aber kann man in so jungen Jahren schon das Risiko einer Hormontherapie abschätzen? Diese ist ja auch nicht ohne und gerade der Punkt der Unfruchtbarkeit ist ja auch nicht zu verachten. Mit 14 Jahren war ich noch an dem Punkt das ich niemals nie im Leben Kinder haben möchte, das änderte sich erst mit 20 und dann aber schlagartig. Ich würde mein Kind auch in allen Hinsichten unterstützen und würde mir wünschen das Niklas auch so ein Vertrauen in uns hätte wie Corey aber dieser Hormontherapie blicke ich dennoch skeptisch entgegen


Ich glaube Transkids werden zwangsläufig schneller erwachsen bzw sind einfach auf eine Art und Weise reifer. Sie müssen sich mit komplexen Gefühlen - ich stecke im falschen Körper - auseinandersetzen. Und ich denke letztendlich überwiegt der Wunsch nach dem richtigen Körper alles andere.


in diesem Moment ja, aber was ist wenn das Kind aufeinmal 20 ist und sich sehnlichst ein eigenes (und ich meine wirklich ein eigenes) Kind wünscht? Es gibt zwa so viele Möglichkeiten der Adoption, Leihmutterschaft, etc. aber es wäre dennoch nicht das eigene. Mag zwar hart klingen aber ich könnte es mir nicht vorstellen zu adoptieren. Ich weiß aber nicht ob es schon Möglichkeiten gibt in so jungen Jahren Eizellen oder Spermien einzufrieren um die Möglichkeit auf genetische Kinder zu haben?


Naja, was wäre die Alternative? Im falschen Körper bleiben um später eigene Kinder zu bekommen.
Ich glaube eine wirkliche Antwort, ob der Verlust eigener biologischer Kinder schlimm ist, kann da nur jemand geben der es auch durchlebt hat. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen wie es sich anfühlt im falschen Körper zu stecken. Ich könnte mir aber zB durchaus vorstellen zu adoptieren.
Spermien/Eizellen einfrieren ist U18 wahrscheinlich nicht erlaubt oder
kullerkeks74
3064 Beiträge
18.08.2016 07:56
Die Sicherheit , nach einer Op , eigenne Kinder zu bekommen ist aber uach nicht gegeben .
Auch gibt es Genug Fälle auch ohne das mann Tranzgender ist , dax mann keine Kinder bekommen kann . Sei es durch angeborenne Fehlbildung bei der frau , oder aber Chemo , krankheiten ect .
Sicherheit hat mann nie . Ach würde ich nicht wollen das men Kind ,m die Strapatzen einer Hormonumstellung , sei es Natürlich durch Pupertät , oder Herbeigeführt duch Medikamente , gleich doppelt durchlaufen muss .
Wenn sie das Kind Sicher ist , und das merkt mann selbst schon sehr früh , dann würde ich unterstützen und das auch auf jeden Fall vor der Pupertät .
18.08.2016 08:08
Zitat von NiAn:

Zitat von Tigger90:

Zitat von NiAn:

Zitat von faerie:

...


das sehe ich auch so. Aber kann man in so jungen Jahren schon das Risiko einer Hormontherapie abschätzen? Diese ist ja auch nicht ohne und gerade der Punkt der Unfruchtbarkeit ist ja auch nicht zu verachten. Mit 14 Jahren war ich noch an dem Punkt das ich niemals nie im Leben Kinder haben möchte, das änderte sich erst mit 20 und dann aber schlagartig. Ich würde mein Kind auch in allen Hinsichten unterstützen und würde mir wünschen das Niklas auch so ein Vertrauen in uns hätte wie Corey aber dieser Hormontherapie blicke ich dennoch skeptisch entgegen


Ich glaube Transkids werden zwangsläufig schneller erwachsen bzw sind einfach auf eine Art und Weise reifer. Sie müssen sich mit komplexen Gefühlen - ich stecke im falschen Körper - auseinandersetzen. Und ich denke letztendlich überwiegt der Wunsch nach dem richtigen Körper alles andere.


in diesem Moment ja, aber was ist wenn das Kind aufeinmal 20 ist und sich sehnlichst ein eigenes (und ich meine wirklich ein eigenes) Kind wünscht? Es gibt zwa so viele Möglichkeiten der Adoption, Leihmutterschaft, etc. aber es wäre dennoch nicht das eigene. Mag zwar hart klingen aber ich könnte es mir nicht vorstellen zu adoptieren. Ich weiß aber nicht ob es schon Möglichkeiten gibt in so jungen Jahren Eizellen oder Spermien einzufrieren um die Möglichkeit auf genetische Kinder zu haben?
aber wie sollen die kinder dann selbs eine Familie gründen? soll ein junge,dereigentlich ein Mädchen ist, sich eine Frau suchen,obwohl sie auf Männer steht? Muss ein Mädchen, das eigentlich ein junge ist, eine Schwangerschaft durchmassen und evtl. traumaisiert daraus hervorgehen, um eigene kinder zu haben?

ich denke, wenn man so früh und so eindeutig weiß, dass das eigene Geschlecht nicht passt, gibt es schlimmeres, als später keine eigenen kinder auf den weg bringen zu können... zb eine Weiterentwicklung ins falsche Geschlecht...
Darwin27
10550 Beiträge
18.08.2016 09:24
Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?
18.08.2016 09:27
Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


Ohja. Das weiß man sehr genau.

Ich erinnere mich an den Bericht einer Mutter eines Transgender Kindes, welches sich versucht hat den Penis mit einer Nagelschere abzuschneiden. Da war es etwa 4.
Darwin27
10550 Beiträge
18.08.2016 09:30
Zitat von Hecate:

Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


Ohja. Das weiß man sehr genau.

Ich erinnere mich an den Bericht einer Mutter eines Transgender Kindes, welches sich versucht hat den Penis mit einer Nagelschere abzuschneiden. Da war es etwa 4.




Okay, in dem Fall ist es wohl keine Frage.
shelyra
69263 Beiträge
18.08.2016 09:43
ich weiß nicht ob ich meinem 13-14jährigen kind das erlauben würde. das würde ich von einigen dingen abhängig machen.

- hat es den wunsch schon länger? zeigte es schon länger tendenzen dazu?
- ist es geistig reif genug um die reichweite des ganzen zu verstehen? es gibt 13-jährige die noch voll kindlich sind, genauso wie 13 jährige die schon "erwachsener" sind, mehr reife zeigen
- hat es genug selbstbewußtsein um auch kritiken, tratsch (wir leben hier auf dem dorf - da würde sowas 100% passieren), negative kommentare weg stecken zu können?

würde da irgendwo zweifel bei mir sein, dass mein kind dem ganzen nicht gewachsen ist, dann würde ich in kauf nehmen noch 1, 2, 3 jahre mit der therapie zu warten. ich würde es unterstützen, dass man diese zweifel ausmerzen kann, damit man das kind stärken kann für seinen weg in der zukunft.
18.08.2016 10:01
Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


genau so denke ich auch. Ich meine beim Beispiel von hecate ist die Sachlage ja sehr eindeutig aber wie kann ich mir bei den normalen Fällen so sicher sein. Das ist ja nun ein Schritt den man nicht mehr rückgängig machen kann. Oder würden diese Kinder wieder ihre normalen Geschlechtsmerkmale ausbilden wenn die Hormontherapie abgebrochen wird? Aber unfruchtbar bleiben sie ja dann immer noch?
kullerkeks74
3064 Beiträge
18.08.2016 10:02
Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


Hatte ich früher in der Schule .
Ein Mädel hat sich immer die wachsende Brust mit festen Mullbinden abgebunden . darüber knallenges top und dann weites t shirt . Dann soo langhe gehungert bis sie keine periode mehr bekommen hat .
Die Eltern hatten nicht reagiert . das war 1986 .
18.08.2016 10:05
Zitat von NiAn:

Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


genau so denke ich auch. Ich meine beim Beispiel von hecate ist die Sachlage ja sehr eindeutig aber wie kann ich mir bei den normalen Fällen so sicher sein. Das ist ja nun ein Schritt den man nicht mehr rückgängig machen kann. Oder würden diese Kinder wieder ihre normalen Geschlechtsmerkmale ausbilden wenn die Hormontherapie abgebrochen wird? Aber unfruchtbar bleiben sie ja dann immer noch?


Ich glaube ihr Zelt euch das zu einfach vor. Transkids überlegen sich nicht in der Pubertät plötzlich lieber das andere Geschlecht zu haben. Und man kann dann nicht einfach sagen "Ok, dann gehen wir in die Apotheke und holen dir Hormone." Da sind viele psychologische Gespräche nötig um die Therapie zu beginnen.

Ich würde meinem Kind nie antun eine Pubertät im falschen Körper durchmachen zu müssen. Ich möchte nicht, dass es zu dem hohen Prozentsatz an suizidalen Transkids gehört.
Tigger90
3736 Beiträge
18.08.2016 10:07
Zitat von kullerkeks74:

Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


Hatte ich früher in der Schule .
Ein Mädel hat sich immer die wachsende Brust mit festen Mullbinden abgebunden . darüber knallenges top und dann weites t shirt . Dann soo langhe gehungert bis sie keine periode mehr bekommen hat .
Die Eltern hatten nicht reagiert . das war 1986 .


So eine Freundin hatte ich auch im Teeniealter. Sie hat sich wie ein typischer Junge gekleidet, Brüste möglichst abgebunden/versteckt. Haare kurz und auch ihren weiblichen Namen durch einen männlichen Spitznamen ersetzt. Ihre Eltern haben sie nie akzeptiert “ist nur eine Phase“ Leider besteht kein Kontakt mehr, ich denke oft an sie.
18.08.2016 10:10
Zitat von Hecate:

Zitat von NiAn:

Zitat von Darwin27:

Ich stelle mir gerade die Frage, ob man/wie man sich sicher sein kann, dass das Kind wirklich im falschen Körper steckt. Kann ein unsicheres Kind soetwas nicht vlt auch durch die Medien "eingetrichtert" bekommen? Weiß man sowas immer ganz genau, auch als doch noch sehr junger Mensch?


genau so denke ich auch. Ich meine beim Beispiel von hecate ist die Sachlage ja sehr eindeutig aber wie kann ich mir bei den normalen Fällen so sicher sein. Das ist ja nun ein Schritt den man nicht mehr rückgängig machen kann. Oder würden diese Kinder wieder ihre normalen Geschlechtsmerkmale ausbilden wenn die Hormontherapie abgebrochen wird? Aber unfruchtbar bleiben sie ja dann immer noch?


Ich glaube ihr Zelt euch das zu einfach vor. Transkids überlegen sich nicht in der Pubertät plötzlich lieber das andere Geschlecht zu haben. Und man kann dann nicht einfach sagen "Ok, dann gehen wir in die Apotheke und holen dir Hormone." Da sind viele psychologische Gespräche nötig um die Therapie zu beginnen.

Ich würde meinem Kind nie antun eine Pubertät im falschen Körper durchmachen zu müssen. Ich möchte nicht, dass es zu dem hohen Prozentsatz an suizidalen Transkids gehört.


durchaus möglich, mir fehlen da auch einfach die persönlichen Erfahrungen. Ich kann mich da schwer hineindenken. Ich hätte nur Angst das mein Kind diese Entscheidung bereut oder das diese Entscheidung eben manipuliert war und nicht wirklich von ihm kommt. Es ist so ein riesen großer, unumkehrbarer Schritt. Das würde mir, als Mutter, eine heiden Angst einjagen
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