Mütter- und Schwangerenforum

Traumberuf Kind - Beruf als Erwachsener

Gehe zu Seite:
zartbitter
46787 Beiträge
25.02.2016 07:38
Ich hatte keinen besonderen Wunsch, habe mich dann mit 18 für eine Ausbildung zur Optikerin entschieden und bin so in meinem Traumberuf gelandet, es folgte Berufserfahrung, Meisterschule und leider auch die Erkenntnis, dass mir der Verdienst nicht reicht.
So habe ich umgelernt, eine zweite Ausbildung zur Versicherungsfachfrau inkl zahlreicher Fortbildungen gemacht. Nicht mehr mein Traumberuf, aber gutes Geld und das war für mich ok.

Nach der Elternzeit werde ich in die Firma von meinem Mann endgültig mit einsteigen und vormittags Büro machen.

Ich bin noch auf der Suche nach einer Möglichkeit, mein Hobby (fotografieren) nebenbei zum Beruf zu machen
Lana_Fey
6790 Beiträge
25.02.2016 08:44
Zitat von Obsidian:

Zitat von Lana_Fey:

Als Kind wollte ich immer Tierärztin werden. Später dann Moderatorin und noch etwas später Webdesignerin. Hierfür hab ich auch die höhere Schule gemacht, aber bin vor dem Abi abgegangen.
Nun bin ich Mama, Hausfrau und habe meinen Traumjob gefunden - Putzfee
Könnte mir keinen besseren Job vorstellen. Kann da so schön abschalten und einfach das tun, was ich am Besten kann
Wenn die Kids in die Schule gehen, hoffe ich in diesem Bereich einen Vollzeitjob zu finden. Am liebsten in Arztpraxen oder Büros
Und ich habs ehrlich satt, dass viele denken, sowas wäre nur ein Notnagel.
Ich machs gerne


Das scheint ja eh der Job des neuen Jahrhunderts zu sein. Ich habe sage und schreibe 7 WOCHEN gebraucht, bis ich eine Putzperle für unser neues Haus gefunden hatte. SIEBEN Wochen und ich habe knapp 30 Leute angeschrieben.
Der Markt an guten Haushaltshilfen ist leergefegt.


Weils eben auch viele nur als Notlösung machen. Die meisten denken, Putzen kann jeder. Ich finds aber gar nicht so anspruchslos ehrlich gesagt. Vorallem in privaten Haushalten.
Bei mir würde wohl kaum eine Putzfrau länger bleiben.. sie müsste nach meinen Vorstellungen arbeiten und da ich ja für diese Arbeit dann Geld bezahlen muss, sind meine Erwartungen an jene Person noch höher.
Ich kanns leider nie perfekt genug haben..

Ich mag die Ruhe in diesem Job. Niemanden sehen, niemanden hören, Staubsauger in die Hand und los gehts. Klar ist es körperliche Arbeit, aber die hält fit

Was erledigt deine Perle denn für Arbeiten bei dir zuhause wenn ich fragen darf?
Macht sie auch die Wäsche oder räumt sie vorher noch auf?
25.02.2016 08:51
ich wollte als kind immer Tierärtzin werden

doch leider hab ich dann in der 10. wo es ernst wurde den einfachen weg gewählt und habe mich dort beworben wo man von einer guten Festeinstellung ausgehen konnte. Gerlent habe ich Bürokauffrau und bin seitdem im ÖD an einer großen Uni beschäftigt. Ich bin wirklich gut in meinem Job aber nicht wirklich glücklich

Ich möchte eigentlich gerne in den medizinischen Bereich (OP-Schwester,Kinderkrankenschwester, Hebamme wäre auch was tolles oder auch in den veterinärmedizinischen Bereich)

Leider ist der Zug bei mir abgefahren Bin zwar noch jung aber finanziell können wir es uns einfach nicht leisten das ich noch eine Ausbildung mache da ich bei uns der Hauptverdiener bin.
Vanellope
15566 Beiträge
25.02.2016 08:55
ich wollte in der grundschule irgendwas im eisenbahnbetrieb machen. fahrdienstleiter, schaffner oder lokführer. ( berufe meiner eltern und ich war früher halt immer ewig im zug unterwegs, wenn ich in den ferien zu meinem vater fuhr)
mit 11 oder so haben meine mutter und ich immer irgendwas geschaut mit rechtsmedizinern.. das wollte ich dann machen.
dann hab ich das gymnasium abgebrochen und nur mittlere reife gemacht und hatte auch keinen bock mehr auf schule und wollte kohle verdienen( blöde idee).

dann habe ich sozialversicherungsfachangestellte angefangen nach der probezeit aufgehört.
und dann chemielaborantin gelernt.
gutes geld, abwechslungsreicher, meist anspruchsvoller beruf. gute zukunftsaussichten. ich bin sehr zu frieden

würde ich jetzt irgendwie zu viel geld kommen, würde ich entweder meinen chemotechniker machen oder das abi nachholen und lehramt bio, chemie, englisch studieren
Nuya
10755 Beiträge
25.02.2016 09:03
So mehr oder weniger bin ich geworden, was ich wollte. Jedenfalls ähm wenn man genug interpretiert^^

Kind: astronautin (mischung aus "so weit wie möglich weg", und neugier befriedigen - bis mir klar wurde, dass die astronauten meist nur die experimente ausführen und die wissenschaftler dahinter eher auf der erde bleiben.^^)
Jugendliche: (Astro)physikerin (in sentimentalen momenten trauere ich dem durchaus ab und an in einer kindlichen weise nach, z.b. beim blick in den klaren himmel in der nacht... aber astrophysik ist die brotloseste kunst unter den physikern, und es war einfach unrealistisch... gab viele gründe die nicht grad dafûr sprachen, der einzige der dafûr sprach war eine kindliche begeisterung und sehnsucht, aber kaum bis keine alltagskompatibilität, sofern ich tatsächlich in dem bereich direkt hätte arbeiten wollen und nicht nach dem studium doch noch umschwänken hätte wollen.)
Nun bin/werde ich: theoretische biophysikerin und bin sehr sehr zufrieden damit.

Zwischendrin hatte ich übrigens auch krisen, in denen es eher so aussah, als würde mein leben einen gaaaanz anderen wandel nehmen. aber zum glûck hab ich meinen weg doch gefunden.

Was jetzt noch offen ist: bleibe ich in der grundlagenforschung - uni oder forschungsinstitut (war immer mein traum heisst aber auch weniger geld.^^), oder gehe ich doch in die wirtschaft (pharmaforschung)... Bisher stehen die sterne deutlich eher in richtung grundlagenforschung, einfach weil ich (noch?) Nicht bereit bin den traum des geldes wegen aufzugeben.
shelyra
69266 Beiträge
25.02.2016 09:13
als kind: tierarzt oder bankfachfrau (wie mein vater)
teenie: lehrer
nachdem abi: architektur studiert

jetzt: im moment hausfrau, würde aber gerne erzieher lernen. leider kam der letzte teilzeitkurs nicht zustande und vollzeit ist mit 2 kids leider nicht möglich da die schule länger geht als der kiga überhaupt offen hat (bzw will ich auch gar nicht)
mal sehen was ich jetzt mache...
25.02.2016 13:59
Jein... das habe ich auch angeklickt. Als Kind wollte ich immer Kindergärtnerin werden, kurz abgelöst von Prinzessin, für langweilig befunden und wieder zur Kindergärtnerin zurückgekehrt.

Als Teenager sagte ich dann: Kindergärtnerin, werde ich das nicht, muss ich ein Assi werden. (weil man zu DDR Zeiten zu diesen Studiengängen ja zugelassen werden musste und eine entsprechende Empfehlung von der POS mitzubringen hatte.. usw. ) Und eben weil es DDR Zeiten waren, habe ich immer gesagt: Kindergärtnerin und in meiner Freizeit schreibe ich Bücher/ werde ich Tänzer/ werde ich Maler usw... all diese künstlerischen Berufe waren irgendwie eine brotlose Kunst, daher kam das nie hauptberuflich in Frage.

Ich wurde Kindergärtnerin - langweilig!
Ich machte dann weiter zum Erzieher (bot sich auch an, weil die Wende kam und den Beruf Kindergärtnerin gab es gar nicht, waren alles Erzieher) - also Erzieher im Kindergarten - langweilig.
Erzieher im Hort - Großer Gott, noch langweiliger
berufsbegleitend Sozialpädagoge und Musikpädagoge, dann Arbeitsbeginn als Streetworker - Jugendhilfe - schon besser!
Ich blieb 14 Jahre in der Jugendhilfe, fühlte mich dort absolut zu Hause, und nur weil die Schulsozalarbeit eingestellt wurde, man mich in den Hort!!! (echt eine Strafarbeit für mich) versetzte, ging ich.
Dann arbeitete ich im Kinderheim - 4 Jahre - U-Haft-Vermeidung! 100% meins, aber von den Arbeitszeiten absolut nicht kompartibel mit eigener Familie. Ich hörte auf, begann doch wieder im Kindergarten und fand erstmal zur Ruhe, aber nicht allzu lange. Ich stürzte die Treppe, verletzte mich böse am Fussknöchel und eine lange Krankschreibung folgte, der wiederum die Kündigung folgte.
Ich arbeitete dann in einer Tagesstätte für Senioren. Im Grunde wie ein Kindergarten für Rentner, die Hilfe im Alltag brauchten. Das hat mir ganz wunderbar gefallen. Ich half auch gern an der angrenzenden Kurzzeitpflege aus, wenn da Not am Mann war und lernte das erste Mal für mich selbst kennen, dass es mir nichts ausmachte, Senioren oder Kranke zur Toilette zu begleiten, ihnen den Hintern zu putzen oder das ein oder andere MIssgeschick zu beseitigen. Ich fand diese Arbeit sehr dankbar, denn die Senioren waren es und zeigten es auch. Trotzdem musste ich auch dort gehen (ich meckerte wohl zu viel auf die äusseren Umstände, dass man mich sehr schnell wieder loswerden wollte) und begann dann im der Kinderkrippe. Und DAS muss ich sagen, war das Schlimmste, was ich je gemacht habe. Nicht der Kinder wegen, keinesfalls, aber der Arbeitsweise wegen, die die dortige Leiterin den Erziehern auferlegte. Den Kindern wurde keine Zeit gegeben in ihrem Tempo zu essen bspw. Kuscheln war nicht gern gesehen, weil sie meinte, so viele Arme hätte man nicht, denn wenn, dann müsse man das mit allen machen.... naja, alle wollten aber nie. Es betraf ja nur die Kinder, die das eben brauchten... usw... war für mich das Schlimmste überhaupt.

Und dann kam mein persönlicher Lottogewinn: Sozialpädagogische Familienhilfe. Da bin ich noch heute und gehe auch nicht weg. Nebenbei schreibe ich meine Bücher. Also ich kann sagen: Ja, irgendwie ist es letztlich doch das geworden, was ich als Kind und Teenager wollte, auch wenn es eben nicht die Kita, sondern die Jugendhilfe ist. Über Umwege, daher mein Jein. In jedem Fall gehört mein Hintern in die Jugendhilfe und nirgends anders hin.

LG Zaubi
Obsidian
15967 Beiträge
25.02.2016 18:56
Zitat von Lana_Fey:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Lana_Fey:

Als Kind wollte ich immer Tierärztin werden. Später dann Moderatorin und noch etwas später Webdesignerin. Hierfür hab ich auch die höhere Schule gemacht, aber bin vor dem Abi abgegangen.
Nun bin ich Mama, Hausfrau und habe meinen Traumjob gefunden - Putzfee
Könnte mir keinen besseren Job vorstellen. Kann da so schön abschalten und einfach das tun, was ich am Besten kann
Wenn die Kids in die Schule gehen, hoffe ich in diesem Bereich einen Vollzeitjob zu finden. Am liebsten in Arztpraxen oder Büros
Und ich habs ehrlich satt, dass viele denken, sowas wäre nur ein Notnagel.
Ich machs gerne


Das scheint ja eh der Job des neuen Jahrhunderts zu sein. Ich habe sage und schreibe 7 WOCHEN gebraucht, bis ich eine Putzperle für unser neues Haus gefunden hatte. SIEBEN Wochen und ich habe knapp 30 Leute angeschrieben.
Der Markt an guten Haushaltshilfen ist leergefegt.


Weils eben auch viele nur als Notlösung machen. Die meisten denken, Putzen kann jeder. Ich finds aber gar nicht so anspruchslos ehrlich gesagt. Vorallem in privaten Haushalten.
Bei mir würde wohl kaum eine Putzfrau länger bleiben.. sie müsste nach meinen Vorstellungen arbeiten und da ich ja für diese Arbeit dann Geld bezahlen muss, sind meine Erwartungen an jene Person noch höher.
Ich kanns leider nie perfekt genug haben..

Ich mag die Ruhe in diesem Job. Niemanden sehen, niemanden hören, Staubsauger in die Hand und los gehts. Klar ist es körperliche Arbeit, aber die hält fit

Was erledigt deine Perle denn für Arbeiten bei dir zuhause wenn ich fragen darf?
Macht sie auch die Wäsche oder räumt sie vorher noch auf?


Also bei mir putzt auch definitiv nicht jeder. Schon allein, weil ich damit leben muss, dass derjenige viele private Dinge von mir sieht und anfaßt. Eingie hab ich auch einfach abgelehnt weil ich sie unangenehm fand...

Wir haben uns noch nicht geeinigt. Sie hat jetzt erstmal für eine Pauschale die Hausgrundreinigung gemacht (wir haben ja grade reniviert und ziehen SA ein und es sah aus wie Sau) und kommt dann ab nä. Woche regelmäßig.
Wäsche werden wir aber weiter selbst machen, dafür waschen wir einfach viel zu oft.
Ich brauch vor allem ne regelmäßige Boden- und Badreinigung, Staubwischen und unregelmäßig so größere Sachen wie Fenster
Und ich werde versuchen, NICHT aufzuräumen, bevor sie kommt. Das soll sie ein bisschen mitmachen und ich will nicht so sein, das find ich so albern :

soev
7378 Beiträge
25.02.2016 18:58
Zitat von Obsidian:

Zitat von Lana_Fey:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Lana_Fey:

Als Kind wollte ich immer Tierärztin werden. Später dann Moderatorin und noch etwas später Webdesignerin. Hierfür hab ich auch die höhere Schule gemacht, aber bin vor dem Abi abgegangen.
Nun bin ich Mama, Hausfrau und habe meinen Traumjob gefunden - Putzfee
Könnte mir keinen besseren Job vorstellen. Kann da so schön abschalten und einfach das tun, was ich am Besten kann
Wenn die Kids in die Schule gehen, hoffe ich in diesem Bereich einen Vollzeitjob zu finden. Am liebsten in Arztpraxen oder Büros
Und ich habs ehrlich satt, dass viele denken, sowas wäre nur ein Notnagel.
Ich machs gerne


Das scheint ja eh der Job des neuen Jahrhunderts zu sein. Ich habe sage und schreibe 7 WOCHEN gebraucht, bis ich eine Putzperle für unser neues Haus gefunden hatte. SIEBEN Wochen und ich habe knapp 30 Leute angeschrieben.
Der Markt an guten Haushaltshilfen ist leergefegt.


Weils eben auch viele nur als Notlösung machen. Die meisten denken, Putzen kann jeder. Ich finds aber gar nicht so anspruchslos ehrlich gesagt. Vorallem in privaten Haushalten.
Bei mir würde wohl kaum eine Putzfrau länger bleiben.. sie müsste nach meinen Vorstellungen arbeiten und da ich ja für diese Arbeit dann Geld bezahlen muss, sind meine Erwartungen an jene Person noch höher.
Ich kanns leider nie perfekt genug haben..

Ich mag die Ruhe in diesem Job. Niemanden sehen, niemanden hören, Staubsauger in die Hand und los gehts. Klar ist es körperliche Arbeit, aber die hält fit

Was erledigt deine Perle denn für Arbeiten bei dir zuhause wenn ich fragen darf?
Macht sie auch die Wäsche oder räumt sie vorher noch auf?


Also bei mir putzt auch definitiv nicht jeder. Schon allein, weil ich damit leben muss, dass derjenige viele private Dinge von mir sieht und anfaßt. Eingie hab ich auch einfach abgelehnt weil ich sie unangenehm fand...

Wir haben uns noch nicht geeinigt. Sie hat jetzt erstmal für eine Pauschale die Hausgrundreinigung gemacht (wir haben ja grade reniviert und ziehen SA ein und es sah aus wie Sau) und kommt dann ab nä. Woche regelmäßig.
Wäsche werden wir aber weiter selbst machen, dafür waschen wir einfach viel zu oft.
Ich brauch vor allem ne regelmäßige Boden- und Badreinigung, Staubwischen und unregelmäßig so größere Sachen wie Fenster
Und ich werde versuchen, NICHT aufzuräumen, bevor sie kommt. Das soll sie ein bisschen mitmachen und ich will nicht so sein, das find ich so albern :



Die Grafik ist gut
Ich räume vorher übrigens nicht auf.
25.02.2016 22:58
Ohhh liebe Patin, wars echt so heavy im Hort?
Also ich lieeeeeeeeeeebe es. Grad weil ich find die Kinder können schon so viel mehr Motorisch wie die Knirpse im KiGa.
So eine Kollegin in der Krippe hatten wir übrigens auch. Kein Schoßsitzen usw... nix malen, gestalten. Wie im KKH sah das damals auch aus
Blancanieves
2206 Beiträge
25.02.2016 23:14
Als Kleinkind wollte ich Eismann werden. Eis verkaufen und dabei selbst IMMER Eis essen zu koennen war eine nette Wunschvorstellung.

Als Kind wollte ich Taenzerin werden.

In meiner Jugend dann war es Koechin....

Studiert hab ich dann aber VWL weil ich mit 18 dachte, alle Frauen die das studieren werden Karrierefrauen und die fand ich cool.

Umschulen werde ich mich bestimmt nochmal wobei ich glaube, dass ich ganz gut in den Wirtschaftssektor passe.
Angi93
3419 Beiträge
25.02.2016 23:17
Als Kind wollte ich zur Polizei oder einfach Prinzessin werden

teenie: Tierärztin oder Sportlehrerin.

Jetzt bin ich Altenpflegerin und das ist mein Traumberuf

Kibazwerg
5493 Beiträge
25.02.2016 23:18
Meine Eltern haben eine Firma und ich habe seit meinem 14.Lj. im Büro ausgeholfen-klar war, dass ich diese Firma (Entsorgungsfachbetrieb) niemals übernehmen würde... ich wollte gerne Erzieherin werden und durfte das GsD auch, wurde da aber nach der Ausbildung immer nur als Aushilfskraft bis 13Std. die Woche beschäftigt bzw. in zwei Privathaushalten, bis die Kinder einen Vollzeitplatz in Schule hatten... Dann kam die ARGE auf mich zu und sagte, dass ich eine Umschulung machen solle, da ich als Erzieherin (2,0 Notendurchschnitt) keinen Vollzeitjob bekommen würde... Die ARGE empahl mir Logopädin zu werden und bot an, sämtliche Kosten zu übernehmen, wenn ich einen Ausbildungsplatz bekommen würde... Hab dann die Umschulung zur Logopädin gemacht, vier Jahre später ein Diplom zur Legasthenietrainerin gemacht, dann noch die Motopädieausbildung und PEKiP-Gruppenleiterin drangehangen... am 1.03. habe ich zweijähriges Bestehen meiner Praxis...
Ich habe also immer weiter auf meine Ausbildungen aufegaut, um ganzheitlich arbeiten zu können... hätte mir das jemand vor 20Jahren gesagt, hätte ich den Vogel gezeigt
25.02.2016 23:46
Zitat von Modecat:

Ohhh liebe Patin, wars echt so heavy im Hort?
Also ich lieeeeeeeeeeebe es. Grad weil ich find die Kinder können schon so viel mehr Motorisch wie die Knirpse im KiGa.
So eine Kollegin in der Krippe hatten wir übrigens auch. Kein Schoßsitzen usw... nix malen, gestalten. Wie im KKH sah das damals auch aus


Ja, für mich schon. Das ist ja subjektiv. Liegt wahrscheinlich daran, dass in der Jugendhilfe nie ein Tag wie der andere ist. Krippe, Kita, Hort haben alle einen regelm. Tagesablauf. Klar variiert man indem was man macht, aber es hat IMMER denselben zeitlichen Ablauf und eine starre Struktur. Das ist einfach nicht meins. In der Jugendhilfe brauchst du eigentlich täglich einen Plan B und C und am besten noch D Das mag ich echt. Hinzu kommt, dass ich lieber flexibel arbeite und nicht in stoische Arbeitszeiten passe. also tgl. von 8.00 bis 16.00 wäre einfach nix für mich.
Außerdem wurde ich in Krippe, Kita und Hort stets ausgebremst. Ich kam nun mal aus der Jugendhilfe und war das Vernetzen von Hilfe extrem gewöhnt. Gerade im Hort (mitten in einem sozialen Brennpunkt) hieß es dann immer nur zu mir: KOmpetenzüberschreitung! Naja, das habe ich nicht lange mitgemacht. Hinzu kam auch noch, dass ich bei der Versetzung, die ja aus der NOt heraus entstand, gesagt habe, dass ich nicht in den geteilten Dienst gehen kann, weil ich ca. 1 Stunde mit dem Auto für eine einfache Fahrt brauchte. Und wenn ich dann von 6.00 bis 7.30 Dienst hatte und dann ging es erst um 12.30 weiter... das war megadoof, denn ich musste kurz vor 5.00 zu Hause los, 7.30 bis 12.30 hing ich dann vollkommen doof in dieser nicht besonders tollen Stadt rum und arbeitete dann wieder von 12.30 bis 17.00 und 3x die Woche noch von 17.00 bis 20.30 in einem Jugendclub im selben Stadtteil. Hatte ich dann noch Frühdienst, war ich von 5.00 bis 21.30 außer Haus. ansich nicht tragisch, zieht man 2 Stunden Fahrzeit ab, wären es 14,5 Arbeitsstunden gewesen, WENN ich nicht diesen bekloppten Leerlauf von 5 Stunden dazwischen gehabt hätte, der natürlich keine Arbeitszeit war. Es hieß nur übergangsweise soll ich dort arbeiten, dann zurück in die Jugendhilfe. Meine dann neue Bereichsleitung sagte mir jedoch, dass sie mir den Gefallen nicht tun würde.... am Tag danach kündigte ich. NIe wieder Hort! Hat für mich einfach ein megaschlechte Assoziation.
Bazillus
134 Beiträge
26.02.2016 00:49
Traumberuf in kinder/jugendzeiten:

- Psychologe
- tierarzt
- justizvollzugsbeamte im jugendgefängnis

Von meinen Eltern aufgezwungene ausbildung:

Beamtin bei der bundeswehrverwaltung.
Der absolute horror.

Heute:
In der ausbildung zur Physiotherapeutin für hunde.
Ich habe meinen Traum gefunden
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 10 mal gemerkt