Mütter- und Schwangerenforum

Trauriges Thema - Tod

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leamaus92
12 Beiträge
29.07.2014 19:06
Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?

sternichen
808 Beiträge
29.07.2014 19:09
da sagst du was. Ich habe schon viel erlebt. Das erst war mein Vater er lag im kh und hätte montags nach hause kommen dürfte, aber er ist den Samstag darauf verstorben.
Zitat von leamaus92:

Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?

Claudia1810
335 Beiträge
29.07.2014 19:14
Hallo. Das tut mir sehr leid um deinen verlust.
meine oma starb vor zwei jahren. Sie war 89.
plötzlich ging es ihr nicht gut sie und sie kam ins kh und es wurde schwerer krebs festgestellt. Uns blieben acht tage. Drei tage nach dem Aufenthalt kam sie palliativ nach hause. Uns wurde gesagt sie hatte noch min zwei Monate. Leider ging sie zu unerwartet und zu schnell. Ich konnte sie nicht mehr sehen.
Ich wünsche dir noch ganz viel kraft. Auch wenn es schon etwas her ist weis ich nur zugut das es sehr lange sschmerzt
babyjuli2014
1051 Beiträge
29.07.2014 19:15
Zitat von leamaus92:

Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?

Erst mal mein herzliches Beileid. Ich weiss wie du dich fühlst.
Bei meinem lieben Opa war es ähnlich. Am 2. Weihnachtstag waren wir mit ihm Essen. Fit wie immer, nur leichter Husten. Der Husten wurde dann die nächsten Tage schlimmer und er wurde von einem Arzt behandelt. Am 30.12. ist er dann plötzlich auf dem Rückweg von der Toilette zusammen gebrochen und gestorben. Herzversagen. Er war 86 Jahre alt. Meine Tante macht sich heute noch Vorwürfe, dass sie ihn nicht ins Krankenhaus getan hat. Aber sie hatte sich auf den Arzt verlassen, dass es nur ein harmloser Husten war. Viele wollten mich mit den Worten trösten, dass er ja nicht leiden musste und keine Schmerzen hat. Das stimmt zwar, aber durch den plötzlichen Tod konnte sich niemand mehr verabschieden. Für den Verstorbenen ist so ein Tod sicher was gutes, aber die Angehörigen trifft es doch sehr unvorbereitet.
Aber ich tröste mich immer damit, dass ja nicht jeder 86 werden darf.
29.07.2014 19:17
So hatte ich das bisher noch nie erlebt. Bisher hatte ich immer das "Glück", dass es voraussehbar war und ich mich innerlich bei allen geliebten Menschen zumindest wenige Tage vorher auf den baldigen Tod einstellen konnte. Irgendwie nimmt es einem dann nämlich auch den Schrecken das jemand stirbt, und man ist dankbar für die Gnade, dass dieser Mensch nun Frieden haben darf. Auch wenn ich gerade bei meiner Oma sehr, sehr traurig war, wusste ich, dass es nach einer schweren, kurzen Krebserkrankung (etwa 3 Monate) gut war, dass sie gehen durfte und nicht mehr leiden musste.
Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass dein Opa nie leiden musste?
Anja_FFM
2718 Beiträge
29.07.2014 19:23
Mit fortschreitendem Alter kommt man ja zwangsläufig damit in Berührung. Meine Großeltern sind beide lange tot, genauso wie mein bester SChulfreund (starb mit 19) und der Vater meines Freundes, den ich sehr mochte.

Mir hat es geholfen kleine Rituale zu leben, wo ich bewußt an diese Personen denke und vor allem in Gedanken ihnen dafür danke, was sie mir gegeben haben. Gerade mit dem Tod meines Schulfreundes habe ich sehr gehadert und mich sehr lange auch gequält. Es ist nicht wirklich das Alter, wo man mit so was rechnet. Aber irgendwann hat mir genau der Gedanke daran, wieviel mir die Zeit mit ihm bedeutet hat, das, was mir einen anderen Umgang ermöglicht hat. Ich denke, so lange es Menschen gibt, die die Verstorbenen nicht vergessen, voller Liebe und Freude an sie denken, leben sie ein Stück in uns weiter. Und somit danke ich meiner Großmutter für ihre liebevolle und geduldige Art, meinem Freund für seine Loyalität und dafür, daß er mich immer bestärkt hat, das zu tun, was ich möchte für richtig halte und meinem "Schwiegervater" dafür, daß er mich offen aufgenommen hat und für seine leise, bescheidene Art so viel Gutes zu tun (und vieles, vieles mehr) ....
katti85
15106 Beiträge
29.07.2014 19:32
Mein Papa ist genau heute vor einem Jahr gestorben er war querschnittsgelähmt - kam aber eigentlich gut damit zurecht. Plötzlich musste er in die Klinik wegen einer lungenembolie. Diese wurde behandelt und er war eigentlich schon wieder bereit dazu heim zu gehen. Im kh wollte er morgens noch ein kleines Schläfchen machen, und aus diesem Schlaf ist er nie wieder aufgewacht
katti85
15106 Beiträge
29.07.2014 19:34
Achso, er war erst 54 Jahre alt
Marf
30440 Beiträge
29.07.2014 19:42
Der letzte Todesfall in meiner Familie war im Frühsommer dieses Jahres.Ein entfernter 'Onkel'von mir.Er verstarb plötzlich,mit 77?? ....ein lieber,angenehmer Mensch.Ich hab in zuletzt im April gesehen,da gings ihm fabelhaft.
Meine Schwester,meine Omi,Tante,Opa,Opi und Oma....alle tot.
Bis auf meine Schwester und Tante waren alle über 80 z.T.100.Da 'trauert 'man nicht mehr so sehr.Sie haben alle gut gelebt und waren nicht lange Krank.
Ein langes Siechtum finde ich viel schlimmer.Man kann nicht helfen,der Mensch leidet.
Und solange man sich seiner Toten erinnert leben sie weiter.
29.07.2014 19:44
Ein Beileid soetwas ist immer schwer...

Mein Uropa verstarb nach 2 Jahren bettpflege im Alter von 88

Mein Nachbar der wie ein zweiter Vater für mich war starb mit 44 an seiner alkoholsucht

Die Oma meines Mannes starb mit 80 Jahren, es ging ihr innerhalb von 2 Monaten immer schlechter und den letzten Herzinfarkt hat sie net mehr verkraftet

Mein Opa starb mit 76 nach mehreren schweren Schlaganfällen...da viel mir der Abschied besonders schwer da das Verhältnis zwischen meiner mama und ihm (ihr Vater) nicht sehr gut war in den letzten Jahren und so leider auch unsere Beziehung gelitten hat...

Ich hatte nach diesen ganzen Todesfällen immer mit schweren Schlafstörungen mit schlafwandeln zu kämpfen da es mir schwer fiel darüber zu sprechen...

Ich kann dir nicht viel Trost spenden aber ich weiß wie du dich fühlst und wie sehr man sich wünscht noch mehr Zeit mit dem Verstorbenen verbracht zu haben....es tut mir z.b. Heute immer noch weh über meine Opa zu sprechen und er ist schon seit 6 Jahren tot aber man lernt mit dem Verlust umzugehen und die schönen Momente die man hatte bewusster zu empfinden....
...Teufelchen...
2672 Beiträge
29.07.2014 19:45
Mein lieber onkel ist im April diesen jahres an lungenkrebs gestorben

Es war zwar absehbar aber das es dann soo schnell geht damit hat keiner gerechnet. Er fehlt mir so unsagbar doll. Irgendwie ist es trotz Beerdigung noch immer nicht real für mich.

Er hat meine beiden jungs abgöttisch geliebt und man hat es ihm angesehen wie viel freuse es ihm bereitet hat wenn wir da waren. Er wird immer in meinem herzen bleiben.
Angi93
3419 Beiträge
29.07.2014 20:04
Erstmal mein herzliches Beileid.

Bei mir sind es nun 13 Jahre her als meine Oma starb trotzdem tut es noch genauso weh wie damals. Ihr ging es gut aber es Hieß sie soll sich schonen und nicht viel laufen....Aber das tat sie und brachte mein Onkel und Co zum Fahrstuhl...und in dieser Nacht verstarb sie auch wenn es weh tut , für sie War es eine Erlösung...sie musste mit ansehen wie ihr erster Sohn, in ihren Armen starb direkt nach der Geburt dann ihren 3 Sohn der nur 28 wurde zu grabe tragen und 2 Jahre später ihren Mann...Egal wie traurig ich bin, ich weiß das es ihr jetzt gut geht und sie bei ihren liebenden ist und ich werde sie wieder sehen daran glaub ich.
29.07.2014 20:19
Zitat von leamaus92:

Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?

mein vater ist auf die weise mit 56 jahren umgekommen... das war 2010...
alles davor war absolut normal... er war an dem tag noch kurz zu besuch, ist noch auf ner komplett anderen route nach hause, hat alten bekannten noch hallo gesagt und am abend ist er im garten einfach umgekippt.
Meine Schwägerin hat ihn 1-2 Minuten später gefunden, weil sie ihn was fragen wollte, hat meine mutter noch angerufen (sie wusste in der eile die Notrufnummer nicht mehr), die 5min später da war (meine Eltern waren schon jahre geschieden) und ihn zu reanimieren versuchte, obwohl sie wusste, dass es zu spät ist. Notarzt konnte auch nix mehr machen.
Ich hab an dem tag ausnahmsweise ne stunde länger gemacht... zuhause wartete mein mann auf mich, der mir gesagt hat, was passiert ist...
Ich habe mich noch dort von ihm verabschiedet (hätte ich lassen sollen... zumindest hätte ich ihn mir nicht nochmal ansehen sollen) und mit den anderen auf die Kripo gewartet.

Wir haben praktisch direkt mit der Trauerarbeit angefangen, noch an dem Tag, ganz intuitiv... so waren wir auch alle sehr schnell mit dem verarbeiten durch... zumindest sucht man trauer innerhalb unserer direkten Familie vergeblich... manchmal frag ich mich, wie er als opa gewesen wäre, wenn ich an ihn denke... aber meistens bin ich einfach dankbar, dass er gehen durfte, bevor es ihm richtig schlecht ging und dass er auf diese weise abtreten durfte... das hätte ihm gefallen
ConnorsMom
7247 Beiträge
29.07.2014 20:20
Herzliches Beileid.
Meine ersten 25 Jahre waren super.
Dann starb an Weihnachten 2006 mein Opa mit 79,aber wir wussten das er es nicht schafft.
2008 die Oma von meinem Mann.
März 2009 hat sich mein Patenonkel (der wie ein Papa für mich war) kurz vor seinem 50. Geburstag das Leben genommen.
Letzten November meine Oma plötzlich über Nacht mit 83 und im Mai ihr Mann kurz vor seinem 80.

Mir reichts.....
Meine Schwiegermama kenne ich leider nicht,sie starb 1999 mit Mitte 40 an Herzstillstand
Silver1985
3655 Beiträge
29.07.2014 20:29
Also in meiner Familie ist es irgendwie traurigerweise schon normal das alle früh und plötzlich versterben .
Der Freund meiner Oma starb mit ca. 60 ganz plötzlich, er war nie krank, ging aber auch nie zum Arzt. Den Tag wollte er aber und hatte seine Chipkarte schon raus gesucht aber dann war es auch schon zu spät, weiß leider nicht mehr woran er nun genau starb ist schon zulange her. Danach verstarb meine Oma mit 65, sie war auch fit und saß beim Eis essen und bekam einen Schlaganfall. Ihr ging es danach wieder gut und ich wollte sie in der Klinik besuchen aber dazu kam es nicht mehr da der nächste Schlaganfall kam und sie dann für Hirntod erklärt wurde, ich hätte sie sogerne noch mal gesehen aber war durch die rbeit verhindert und es wurde gesagt das sie kurz vor der Entlassung steht .
Ein paar Tage später ist mein Großonkel mit ca. 68 vom Mittagsschlaf nicht mehr erwacht, er trank zwar viel Alkohol aber hatte sonst weiter nichts.
Danach starb mein Vater mit 50 an einem Tumor, hatten kaum Kontakt und konnte ihm leider meinen Sohn nicht mehr vorstellen, da ich erst über viele Ecken gefunden habe als er schon auf dem Sterbebett lag und die Ärzte rieten mir davon ab ihn nochmal zu sehen und so behalte ich ihn erinnerung wie ich ihn mit 16 das letzte mal sah.
Und jetzt zu gute letzt starb mein geliebter Onkel im Alter von 54, einfach so an einem Herzinfakt...er verlor kurze Zeit vorher seine Wohnung weil er anderen mehr gab als er hatte (vom Geld her, sprich er konnte seine Miete nicht mehr zahlen aber gab anderen trotzdem) und so half er an dem besagten Tag fremden Menschen beim Möbel tragen und dabei fiel er dann einfach um . Er war so ein toller Kerl und ich realisiere bis heute noch nicht das er wirklich tod ist...es ist so unreal .
Die Welt ist so gemein...ich habe bis jetzt auf meine Großtante (selten Kontakt), meine Mama und meine Geschwister, sowie ner Tante nem Onkel und meinem Cousin und meiner Cousine(mit denen habe ich auch selten Kontakt) niemanden mehr außerhalb meiner kleinen eigenen Familie .

Wie heißt es so schön:..."Nur die Besten sterben jung..."
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