Trauriges Thema - Tod
29.07.2014 20:32
Zitat von Silver1985:
Also in meiner Familie ist es irgendwie traurigerweise schon normal das alle früh und plötzlich versterben.
Der Freund meiner Oma starb mit ca. 60 ganz plötzlich, er war nie krank, ging aber auch nie zum Arzt. Den Tag wollte er aber und hatte seine Chipkarte schon raus gesucht aber dann war es auch schon zu spät, weiß leider nicht mehr woran er nun genau starb ist schon zulange her. Danach verstarb meine Oma mit 65, sie war auch fit und saß beim Eis essen und bekam einen Schlaganfall. Ihr ging es danach wieder gut und ich wollte sie in der Klinik besuchen aber dazu kam es nicht mehr da der nächste Schlaganfall kam und sie dann für Hirntod erklärt wurde, ich hätte sie sogerne noch mal gesehen aber war durch die rbeit verhindert und es wurde gesagt das sie kurz vor der Entlassung steht.
Ein paar Tage später ist mein Großonkel mit ca. 68 vom Mittagsschlaf nicht mehr erwacht, er trank zwar viel Alkohol aber hatte sonst weiter nichts.
Danach starb mein Vater mit 50 an einem Tumor, hatten kaum Kontakt und konnte ihm leider meinen Sohn nicht mehr vorstellen, da ich erst über viele Ecken gefunden habe als er schon auf dem Sterbebett lag und die Ärzte rieten mir davon ab ihn nochmal zu sehen und so behalte ich ihn erinnerung wie ich ihn mit 16 das letzte mal sah.
Und jetzt zu gute letzt starb mein geliebter Onkel im Alter von 54, einfach so an einem Herzinfakt...er verlor kurze Zeit vorher seine Wohnung weil er anderen mehr gab als er hatte (vom Geld her, sprich er konnte seine Miete nicht mehr zahlen aber gab anderen trotzdem) und so half er an dem besagten Tag fremden Menschen beim Möbel tragen und dabei fiel er dann einfach um. Er war so ein toller Kerl und ich realisiere bis heute noch nicht das er wirklich tod ist...es ist so unreal
.
Die Welt ist so gemein...ich habe bis jetzt auf meine Großtante (selten Kontakt), meine Mama und meine Geschwister, sowie ner Tante nem Onkel und meinem Cousin und meiner Cousine(mit denen habe ich auch selten Kontakt) niemanden mehr außerhalb meiner kleinen eigenen Familie.
Wie heißt es so schön:..."Nur die Besten sterben jung..."
Ach und meine Großeltern väterlicherseits habe ich nie kennengelernt da sie zu meiner Geburt schon verstorben waren
.
29.07.2014 20:39
Mein papa ist letztes jahr gestorben, eine Woche vor seinem 66 Geburtstag. Aufgrund seiner Leberzirrhose wussten wir das es bald vorbei sein kann, aber wir hatten das Gefühl das es ihm wieder besser ging... Die letzten tage, das ist bei uns so ne sache wir hatten leider nur noch telefonischen Kontakt und das letzte mal telefoniert haben wir anfang Mai und am 17.05 ist er gefunden worden
Ich vermisse ihn jeden tag
Ich vermisse ihn jeden tag
29.07.2014 20:39
meine oma starb vor 13 jahren... da war ich 11... sie war erst 53. es war darmkrebs. man hat es erst zu spät gefunden. um niemanden zu belasten, hatte sie niemandem erzählt, dass sie nur noch wenige wochen zu leben hat...
ich war damals mit meiner mutter und meiner schwester in der kur. abends um 18 uhr kam ein anruf, oma liegt im koma. um 22 uhr hörte ich nur, wie meine mutter ihre beste freundin anrief und sagte, dass mama tot ist. ich sagte zu meiner mutter: mama, oma ist noch nicht tot, sag sowas nicht. und sie schrie mich daraufhin an, dass oma gerade gestorben sei. sie war völlig fertig mit den nerven...
bei der beerdigung sollten alle leute, wie oft üblich, erde auf den sarg streuen. was macht meine mutter? schreit über den halben friedhof: ich bewerfe meine mutter nicht mit dreck.
ich hab das nie richtig verarbeitet... muss jetzt schon wieder weinen, wenn ich das schreibe... ich vermisse oma sehr... wir waren jede woche da und sie bei uns... wenn oma noch da wäre, wäre vieles danach anders geworden...
ich wünsche dir mein herzlichstes beileid. ich drück dich!
ich war damals mit meiner mutter und meiner schwester in der kur. abends um 18 uhr kam ein anruf, oma liegt im koma. um 22 uhr hörte ich nur, wie meine mutter ihre beste freundin anrief und sagte, dass mama tot ist. ich sagte zu meiner mutter: mama, oma ist noch nicht tot, sag sowas nicht. und sie schrie mich daraufhin an, dass oma gerade gestorben sei. sie war völlig fertig mit den nerven...
bei der beerdigung sollten alle leute, wie oft üblich, erde auf den sarg streuen. was macht meine mutter? schreit über den halben friedhof: ich bewerfe meine mutter nicht mit dreck.
ich hab das nie richtig verarbeitet... muss jetzt schon wieder weinen, wenn ich das schreibe... ich vermisse oma sehr... wir waren jede woche da und sie bei uns... wenn oma noch da wäre, wäre vieles danach anders geworden...
ich wünsche dir mein herzlichstes beileid. ich drück dich!
29.07.2014 20:39
Zitat von Viala:
Zitat von leamaus92:mein vater ist auf die weise mit 56 jahren umgekommen... das war 2010...
Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?
alles davor war absolut normal... er war an dem tag noch kurz zu besuch, ist noch auf ner komplett anderen route nach hause, hat alten bekannten noch hallo gesagt und am abend ist er im garten einfach umgekippt.
Meine Schwägerin hat ihn 1-2 Minuten später gefunden, weil sie ihn was fragen wollte, hat meine mutter noch angerufen (sie wusste in der eile die Notrufnummer nicht mehr), die 5min später da war (meine Eltern waren schon jahre geschieden) und ihn zu reanimieren versuchte, obwohl sie wusste, dass es zu spät ist. Notarzt konnte auch nix mehr machen.
Ich hab an dem tag ausnahmsweise ne stunde länger gemacht... zuhause wartete mein mann auf mich, der mir gesagt hat, was passiert ist...
Ich habe mich noch dort von ihm verabschiedet (hätte ich lassen sollen... zumindest hätte ich ihn mir nicht nochmal ansehen sollen) und mit den anderen auf die Kripo gewartet.
Wir haben praktisch direkt mit der Trauerarbeit angefangen, noch an dem Tag, ganz intuitiv... so waren wir auch alle sehr schnell mit dem verarbeiten durch... zumindest sucht man trauer innerhalb unserer direkten Familie vergeblich... manchmal frag ich mich, wie er als opa gewesen wäre, wenn ich an ihn denke... aber meistens bin ich einfach dankbar, dass er gehen durfte, bevor es ihm richtig schlecht ging und dass er auf diese weise abtreten durfte... das hätte ihm gefallen![]()
genau das habe ich bei meinem vati nicht gemacht und bereue es noch heute.
(er starb zu hause im bett. nachbarn riefen die polizei weil er länger nicht gesehen wurde und der briefkasten voll war. habe über umwege erfahren dass bei vati die polzei in der wohnung ist und hab ihn angerufen. da ging ein polizist ran und nach einigem hin und her sagte er mir am telefon was passiert ist).
ich träume so oft von ihm und der situation damals. als würde es mich nicht loslassen können. dann denk ich immer: hätte ich mich bloß noch von ihm verabschiedet.
29.07.2014 21:10
Jeder Tod ist für angehörige furchtbar und kaum zu ertragen. Ich finde, also so war's bei mir, wenn jemand altes stirbt, kann man zumindest einen Sinn erkennen und kann sich freuen, dass sie ein Langes erfülltes Leben hatten. Das nimmt nicht die Trauer, aber man ist nicht verzweifelt. Anders ist es bei Tod eines jungen Menschen, dass lässt mich nie zur Ruhe kommen? Hier haben wir im Umfeld leider recht häufig Fälle. Das schnürt mir schier die Luft ab lässt mich nicht atmen und an allem zweifeln. Aktuell ist eine Kindergartenfreundin von meinem Räuber bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Verursacht von einer besoffenen. Sinnloser geht es nicht. Mein Sohn kommt garnicht damit klar. Das ist jeden Tag aufs neue Präsent. So schmerzhaft und Einfach nicht zu verstehen. Geprägt hat mich auch der Tod eines Fußballers unseres dorfvereins, der vor 10 Jahren beim Fußballspiel mit 19 umgefallen ist und in meinen Armen gestorben ist. Was ich damit sagen will, als meine Oma und mein Opa gestorben sind, war ich sehr traurig, das Tat sehr sehr weh, aber wenn ich an die 2 denke, dann freu ich mich, dann strahlt mein Herz, dann bin ich glücklich und absolut im reinen, bei den anderen Todesfällen ( leider sind es noch einige mehr) ist mein Herz schwer wie blei, der Gedanke lässt mich schier ersticken und alles wird so düster
29.07.2014 21:22
Mein Beileid! Das tut mir wirklich leid
In der Familie meiner Mutter sind fast alle Herzkrank... Mein Opa ist mit 74 an Herzversagen gestorben, Mein Onkel ein Tag vor Silvester in der Tür umgekippt als er 40 war. 5 Jahre vorher wurde er schonmal wiederbelebt...
Nach all den Geschichten hab ich jetzt auch ein bisschen bedenken bei mir und vor allem bei meinen Kindern....
Trotzdem wünsche ich dir und deiner Familie alles Gute und ganz viel Kraft
In der Familie meiner Mutter sind fast alle Herzkrank... Mein Opa ist mit 74 an Herzversagen gestorben, Mein Onkel ein Tag vor Silvester in der Tür umgekippt als er 40 war. 5 Jahre vorher wurde er schonmal wiederbelebt...
Nach all den Geschichten hab ich jetzt auch ein bisschen bedenken bei mir und vor allem bei meinen Kindern....
Trotzdem wünsche ich dir und deiner Familie alles Gute und ganz viel Kraft
29.07.2014 21:32
Lucis Mama, ich weiß, was Du meinst... Eine befreundete Familie ist vor mittlerweile 1,5 Jahren verunglückt, alle bis auf die Mama der Familie sind gestorben dabei, die Kinder genauso alt wie meine drei Großen, ich kannte sie von Geburt an - das begleitet mich auch im Alltag und ist sehr präsent. Anders als Todesfälle von alten Menschen, die schmerzlich und traurig sind, aber irgendwie "in Ordnung" für mich.
29.07.2014 22:04
Hi,
Der Tod ist leider etwas, was man nicht vorher sehen kann, und oft auch nicht beeinflussen...
Mein kleiner Bruder ist genau heute vor 2 Jahren bei einen Autounfall gestorben.
Leider kann es jeden treffen
Der Tod ist leider etwas, was man nicht vorher sehen kann, und oft auch nicht beeinflussen...
Mein kleiner Bruder ist genau heute vor 2 Jahren bei einen Autounfall gestorben.
Leider kann es jeden treffen
29.07.2014 22:07
Zitat von Schicki.Micki:
Zitat von Viala:
Zitat von leamaus92:mein vater ist auf die weise mit 56 jahren umgekommen... das war 2010...
Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?
alles davor war absolut normal... er war an dem tag noch kurz zu besuch, ist noch auf ner komplett anderen route nach hause, hat alten bekannten noch hallo gesagt und am abend ist er im garten einfach umgekippt.
Meine Schwägerin hat ihn 1-2 Minuten später gefunden, weil sie ihn was fragen wollte, hat meine mutter noch angerufen (sie wusste in der eile die Notrufnummer nicht mehr), die 5min später da war (meine Eltern waren schon jahre geschieden) und ihn zu reanimieren versuchte, obwohl sie wusste, dass es zu spät ist. Notarzt konnte auch nix mehr machen.
Ich hab an dem tag ausnahmsweise ne stunde länger gemacht... zuhause wartete mein mann auf mich, der mir gesagt hat, was passiert ist...
Ich habe mich noch dort von ihm verabschiedet (hätte ich lassen sollen... zumindest hätte ich ihn mir nicht nochmal ansehen sollen) und mit den anderen auf die Kripo gewartet.
Wir haben praktisch direkt mit der Trauerarbeit angefangen, noch an dem Tag, ganz intuitiv... so waren wir auch alle sehr schnell mit dem verarbeiten durch... zumindest sucht man trauer innerhalb unserer direkten Familie vergeblich... manchmal frag ich mich, wie er als opa gewesen wäre, wenn ich an ihn denke... aber meistens bin ich einfach dankbar, dass er gehen durfte, bevor es ihm richtig schlecht ging und dass er auf diese weise abtreten durfte... das hätte ihm gefallen![]()
genau das habe ich bei meinem vati nicht gemacht und bereue es noch heute.
(er starb zu hause im bett. nachbarn riefen die polizei weil er länger nicht gesehen wurde und der briefkasten voll war. habe über umwege erfahren dass bei vati die polzei in der wohnung ist und hab ihn angerufen. da ging ein polizist ran und nach einigem hin und her sagte er mir am telefon was passiert ist).
ich träume so oft von ihm und der situation damals. als würde es mich nicht loslassen können. dann denk ich immer: hätte ich mich bloß noch von ihm verabschiedet.![]()
Ja, verabschieden ja... aber er sah... hm... alt aus... und eben nicht wie der Mann, den ich als meinen Vater in Erinnerung hatte...
so langsam kehrt das bild zurück... aber wirklich sehr langsam...
29.07.2014 22:33
Hallo,
Ich habe vor 10 Jahren den wichtigsten Mensch in meinem Leben verloren. Mein Opa starb an Lungenkrebs. Er hatte 20 Jahre nicht mehr geraucht- trotzdem ist er erkrankt. Zwischen Diagnose und Tod waren es nicht mal 6 Monate. Er war gerade mal 64 Jahre alt.
Ich habe das alles bis heute noch nicht wirklich verkraftet
Ich habe vor 10 Jahren den wichtigsten Mensch in meinem Leben verloren. Mein Opa starb an Lungenkrebs. Er hatte 20 Jahre nicht mehr geraucht- trotzdem ist er erkrankt. Zwischen Diagnose und Tod waren es nicht mal 6 Monate. Er war gerade mal 64 Jahre alt.
Ich habe das alles bis heute noch nicht wirklich verkraftet
29.07.2014 22:35
Zitat von Kleeblatt89:
Hi,
Der Tod ist leider etwas, was man nicht vorher sehen kann, und oft auch nicht beeinflussen...
Mein kleiner Bruder ist genau heute vor 2 Jahren bei einen Autounfall gestorben.
Leider kann es jeden treffen![]()
Oh je. Das Tut mir leid. So ein Verlust ist einfach nicht in Worte zu fassen . Fühl dich gedrückt
29.07.2014 22:36
Hallo, auch von mir mein beileid...
Wie du siehst, bist du nicht alleine. Leider ist es so, das einer kommt und einer geht...
Mein Vater starb an einen Herzinfarkt mit gerade mal 39 Jahren, ich war damals 11 fast 12. Wenn ich ehrlich bin, habe ich da heute noch dran zu knabbern, denn 5 Wochen zuvor hatten wir Streit , weil er mir an den Kopf warf, das ich zu teuer war. Ich konnte mich nicht mehr aussprechen mit ihm
es sind nun 18 Jahre her, ich sehe heute noch den Blick meiner Mutter, als die Kripo uns anrief und uns mitteilte das Papa tot ist...
Meine Oma starb da war ich 10. Sie habe ich 10 Monate dahin vegetieren sehen, meine Oma hatte magenkrebs...
Mein Onkel und die Tochter einer guten Freundin haben selbstMord begannen. Ich hab echt schon eeiniges mitgemacht leider
Wie du siehst, bist du nicht alleine. Leider ist es so, das einer kommt und einer geht...
Mein Vater starb an einen Herzinfarkt mit gerade mal 39 Jahren, ich war damals 11 fast 12. Wenn ich ehrlich bin, habe ich da heute noch dran zu knabbern, denn 5 Wochen zuvor hatten wir Streit , weil er mir an den Kopf warf, das ich zu teuer war. Ich konnte mich nicht mehr aussprechen mit ihm
es sind nun 18 Jahre her, ich sehe heute noch den Blick meiner Mutter, als die Kripo uns anrief und uns mitteilte das Papa tot ist... Meine Oma starb da war ich 10. Sie habe ich 10 Monate dahin vegetieren sehen, meine Oma hatte magenkrebs...
Mein Onkel und die Tochter einer guten Freundin haben selbstMord begannen. Ich hab echt schon eeiniges mitgemacht leider
29.07.2014 22:40
Zitat von Viala:
Zitat von Schicki.Micki:
Zitat von Viala:
Zitat von leamaus92:mein vater ist auf die weise mit 56 jahren umgekommen... das war 2010...
Hi,
ich habe mal was nicht so schönes, aber irgendwie geht mir es nicht aus dem Kopf, letztes Jahr verstarb mein geliebter Opa im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet, wir waren zwei Tage vorher noch zu Besuch und alles war wie immer, er war eigentlich auch topfit und dann plötzlicher Herztod, der Notarzt konnte nichts machen...
Habt ihr auch so was erlebt, ich brauch mal Beistand, wie waren die letzte Tage und wie alt war der Verstorbene?
alles davor war absolut normal... er war an dem tag noch kurz zu besuch, ist noch auf ner komplett anderen route nach hause, hat alten bekannten noch hallo gesagt und am abend ist er im garten einfach umgekippt.
Meine Schwägerin hat ihn 1-2 Minuten später gefunden, weil sie ihn was fragen wollte, hat meine mutter noch angerufen (sie wusste in der eile die Notrufnummer nicht mehr), die 5min später da war (meine Eltern waren schon jahre geschieden) und ihn zu reanimieren versuchte, obwohl sie wusste, dass es zu spät ist. Notarzt konnte auch nix mehr machen.
Ich hab an dem tag ausnahmsweise ne stunde länger gemacht... zuhause wartete mein mann auf mich, der mir gesagt hat, was passiert ist...
Ich habe mich noch dort von ihm verabschiedet (hätte ich lassen sollen... zumindest hätte ich ihn mir nicht nochmal ansehen sollen) und mit den anderen auf die Kripo gewartet.
Wir haben praktisch direkt mit der Trauerarbeit angefangen, noch an dem Tag, ganz intuitiv... so waren wir auch alle sehr schnell mit dem verarbeiten durch... zumindest sucht man trauer innerhalb unserer direkten Familie vergeblich... manchmal frag ich mich, wie er als opa gewesen wäre, wenn ich an ihn denke... aber meistens bin ich einfach dankbar, dass er gehen durfte, bevor es ihm richtig schlecht ging und dass er auf diese weise abtreten durfte... das hätte ihm gefallen![]()
genau das habe ich bei meinem vati nicht gemacht und bereue es noch heute.
(er starb zu hause im bett. nachbarn riefen die polizei weil er länger nicht gesehen wurde und der briefkasten voll war. habe über umwege erfahren dass bei vati die polzei in der wohnung ist und hab ihn angerufen. da ging ein polizist ran und nach einigem hin und her sagte er mir am telefon was passiert ist).
ich träume so oft von ihm und der situation damals. als würde es mich nicht loslassen können. dann denk ich immer: hätte ich mich bloß noch von ihm verabschiedet.![]()
Ja, verabschieden ja... aber er sah... hm... alt aus... und eben nicht wie der Mann, den ich als meinen Vater in Erinnerung hatte...so langsam kehrt das bild zurück... aber wirklich sehr langsam...
Genau so erging es mir bei meiner Oma. Ich wollte sie nicht nochmal sehen, ich hat so ein letztes schönes Bild von ihr, wo sie uns hinterher winkt und lacht. Sie ist damals "überraschend " gestorben und meine Eltern waren im Urlaub und ich musste alles regeln, bin dann da in die Reha Klinik, wo sie zu dem Zeitpunkt war und die Ärztin hät mich in ein Raum gebeten. Wir so am reden und ich Dreh mich zufällig um und da lag sie. Ganz weiß mit nem Band in den Kopf, dass der Mund zu bleibt. Das wollt ich nicht sehen. Anders war's bei dem Fußballer, den musste ich sehen um es zu verkraften und er lag so friedlich da, mit nem entspannten Gesichtsausdruck
30.07.2014 07:02
Zitat von Lucis_Mama0909:
Zitat von Viala:
Zitat von Schicki.Micki:
Zitat von Viala:
...
genau das habe ich bei meinem vati nicht gemacht und bereue es noch heute.
(er starb zu hause im bett. nachbarn riefen die polizei weil er länger nicht gesehen wurde und der briefkasten voll war. habe über umwege erfahren dass bei vati die polzei in der wohnung ist und hab ihn angerufen. da ging ein polizist ran und nach einigem hin und her sagte er mir am telefon was passiert ist).
ich träume so oft von ihm und der situation damals. als würde es mich nicht loslassen können. dann denk ich immer: hätte ich mich bloß noch von ihm verabschiedet.![]()
Ja, verabschieden ja... aber er sah... hm... alt aus... und eben nicht wie der Mann, den ich als meinen Vater in Erinnerung hatte...so langsam kehrt das bild zurück... aber wirklich sehr langsam...
Genau so erging es mir bei meiner Oma. Ich wollte sie nicht nochmal sehen, ich hat so ein letztes schönes Bild von ihr, wo sie uns hinterher winkt und lacht. Sie ist damals "überraschend " gestorben und meine Eltern waren im Urlaub und ich musste alles regeln, bin dann da in die Reha Klinik, wo sie zu dem Zeitpunkt war und die Ärztin hät mich in ein Raum gebeten. Wir so am reden und ich Dreh mich zufällig um und da lag sie. Ganz weiß mit nem Band in den Kopf, dass der Mund zu bleibt. Das wollt ich nicht sehen. Anders war's bei dem Fußballer, den musste ich sehen um es zu verkraften und er lag so friedlich da, mit nem entspannten Gesichtsausdruck
30.07.2014 19:57
Zitat von Lucis_Mama0909:
Jeder Tod ist für angehörige furchtbar und kaum zu ertragen. Ich finde, also so war's bei mir, wenn jemand altes stirbt, kann man zumindest einen Sinn erkennen und kann sich freuen, dass sie ein Langes erfülltes Leben hatten. Das nimmt nicht die Trauer, aber man ist nicht verzweifelt. Anders ist es bei Tod eines jungen Menschen, dass lässt mich nie zur Ruhe kommen? Hier haben wir im Umfeld leider recht häufig Fälle. Das schnürt mir schier die Luft ab lässt mich nicht atmen und an allem zweifeln. Aktuell ist eine Kindergartenfreundin von meinem Räuber bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Verursacht von einer besoffenen. Sinnloser geht es nicht. Mein Sohn kommt garnicht damit klar. Das ist jeden Tag aufs neue Präsent. So schmerzhaft und Einfach nicht zu verstehen. Geprägt hat mich auch der Tod eines Fußballers unseres dorfvereins, der vor 10 Jahren beim Fußballspiel mit 19 umgefallen ist und in meinen Armen gestorben ist. Was ich damit sagen will, als meine Oma und mein Opa gestorben sind, war ich sehr traurig, das Tat sehr sehr weh, aber wenn ich an die 2 denke, dann freu ich mich, dann strahlt mein Herz, dann bin ich glücklich und absolut im reinen, bei den anderen Todesfällen ( leider sind es noch einige mehr) ist mein Herz schwer wie blei, der Gedanke lässt mich schier ersticken und alles wird so düster
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