Verkaufsoffener Sonntag in der aktuellen Zeit
02.12.2020 13:44
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
Zitat von Cookie88:
...
Ich meine damit das man gerade überall in die Läden kommt.Du bekommst alles.Nicht so wie im Frühjahr.
Und das Schlangestehen bei dem Wetter ist noch ein Grund mehr (für mich) zu bestellen.Ich stehe sicher nicht für eine Glückwunschkarte 20 Minuten in der Kälte herum.
.
.
Und Onlinehandel wurde eben von Corona nochmals beschleunigt.Früher o.später hätte sich das eh dahingehend entwickelt.
...und verödete Innenstädte...naja,so schick sind Fußgängerzonen ,nur mit H&M plus Konsorten ,nicht anzusehen.
Und die 'richtigen' gemütlichen Gassen und Plätze besucht man sowieso.Dort floriert dann auch touristisch mehr.
Aber hier unsere Innenstadt ist zur Zeit eine einzige Baustelle,dazu noch total voller Filialisten....da muss ich nicht hin und da will ich nicht hin.Die Arbeitsplätze verlagern sich,nicht nur im Einzelhandel.Auch so eine ,von Corona,beschleunigte Sache.
Im Online-Handel wird deutlich weniger Personal benötigt als im Stationären. Zudem können diese wenigen Arbeitsplätze problemlos ins Ausland verlagert werden. Natürlich gibt es diese Entwicklung die letzten Jahre schon, aber ob man dazu beitragen muss, sie noch zu beschleunigen? Muss jeder selbst entscheiden...
Beschleunigt hat es Corona.
Ohne Corona wäre aber auch so der Onlinehandel stetig gestiegen.Es gibt ihn schon seit Jahrzehnten und das Angebot ist unschlagbar.
Und ich rede nicht nur von Amazon.
Ich bestelle z.B. meinen Tee bei einem Händler.Der hat ganz normal seinen Laden und versendet eben.Das seit Jahren.
Selbst unser Metzger hier liefert inzwischen.
Und nein,nicht jeder lagert ins Ausland aus.Das machen die Großen.
Aber die kleineren haben gerade sehr viel zu tun mit den Bestellungen.Da wird jede Hand gebraucht.
Und das man am Personal spart ist keine neue Erscheinung.Die erleben wir auch seit Jahren.
Findest du noch fachlich kompetentes Personal irgendwo? Die wurden schon lange vor Corona immer weniger und nicht wegen Onlinehandel sondern weil sie Ausbildung/Geld kosten.
Die Geiz ist Geil Mentalität macht das hier kaputt.Was ich persönlich nicht unterstütze.
Ich denke das Omlinehandel/bestellungen zu sehr in Richtung Amazon&Co geschoben wird.Was es aber nicht ist und sein muss.
Oder
Auch die „kleinen” hochwertigen Online-Händler lagern viel aus. Inzwischen benötigt man ja gar keine große Lagerhaltung mehr, sondern ordert nur, was bestellt wird. Für einen guten Online-Handel braucht man nur Fachleute für die Logistik und den Internetauftritt, Lieschen Müller findet da keinen 450€-Job mehr. Naja, meine Sorge soll's nicht sein...
02.12.2020 13:45
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von ella1804:
Zitat von cogito_ergo_sum:
...
Naja letztendlich macht das einfach die Zeit und der Einzelhandel muss sich drauf einstellen und stationären und online Handel nutzen. Hier gab es große Umstrukturierungen in den letzten 3 Jahren und klar corona tut sein übriges. Gerade jetzt stehe ich Stunden am Tag mit der Filialleitung im Keller und packe Karton für Karton weil das Unternehmen reagiert hat und wir die Kunden die online bestellen mit der Ware aus den Filialen versorgen. Im online Lager ausverkauft aber in den Filialen liegt es eben. Und ja das sind gerade momentan enorme Umsätze die wir als Filiale mit den online Bestellungen machen, die auch einfach unseren Arbeitsplatz sichern.
Leider ist es dann aber leider nicht völlig unwahrscheinlich, dass die Filiale irgendwann schließt, wenn der stationäre Verkauf sich langfristig nicht mehr lohnt! Oder glaubst Du, ein Unternehmen behält dann die einzelnen Filialen als „Versandstätten”? Kurzfristig ist das eine gute Lösung, aber wenn die Leute dauerhaft wegbleiben?
Wen die eh hauptsächlich vom Keller aus verkaufen ,ist das absehbar.Aber da ändert sich doch nix am Verkauf.Dann packen die Leute die Pakete,sortieren (wie bisher) weiter Lager machen Werbung,Verkauf/Disposition etc.
Die Kundenkontakte sind dann weg.Der Bedarf aber nicht.
Das zentralisiert und rationalisiert man dann aber
02.12.2020 14:01
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von ella1804:
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Leider ist es dann aber leider nicht völlig unwahrscheinlich, dass die Filiale irgendwann schließt, wenn der stationäre Verkauf sich langfristig nicht mehr lohnt! Oder glaubst Du, ein Unternehmen behält dann die einzelnen Filialen als „Versandstätten”? Kurzfristig ist das eine gute Lösung, aber wenn die Leute dauerhaft wegbleiben?
Wen die eh hauptsächlich vom Keller aus verkaufen ,ist das absehbar.Aber da ändert sich doch nix am Verkauf.Dann packen die Leute die Pakete,sortieren (wie bisher) weiter Lager machen Werbung,Verkauf/Disposition etc.
Die Kundenkontakte sind dann weg.Der Bedarf aber nicht.
Das zentralisiert und rationalisiert man dann aber![]()
Was aber schon seit Jahren überall so läuft.Metall,Bau,Handel,Industrie,Nahrung.Nicht erst seit Corona.Nur viele wachen jetzt erst auf.
Und die Berufsbilder ändern sich ...auch nichts Neues.
Ich persönlich sehe das gar nicht so negativ.Berufe kommen und gehen.
Wenn ich in der örtlichen Buchhandlung gehe und mein Buch bei Amazon bestellt wird - so passiert - bin ich sehr schmerzbefreit.Für solche Dienste braucht es wirklich keine Ausbildung.
Vielleicht nun auch die Stunde von Jobs die bisher nur sehr negativ behaftet angesehen wurden.
Die sind plötzlich wichtig geworden.
02.12.2020 14:08
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
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Wen die eh hauptsächlich vom Keller aus verkaufen ,ist das absehbar.Aber da ändert sich doch nix am Verkauf.Dann packen die Leute die Pakete,sortieren (wie bisher) weiter Lager machen Werbung,Verkauf/Disposition etc.
Die Kundenkontakte sind dann weg.Der Bedarf aber nicht.
Das zentralisiert und rationalisiert man dann aber![]()
Was aber schon seit Jahren überall so läuft.Metall,Bau,Handel,Industrie,Nahrung.Nicht erst seit Corona.Nur viele wachen jetzt erst auf.
Und die Berufsbilder ändern sich ...auch nichts Neues.
Ich persönlich sehe das gar nicht so negativ.Berufe kommen und gehen.
Wenn ich in der örtlichen Buchhandlung gehe und mein Buch bei Amazon bestellt wird - so passiert - bin ich sehr schmerzbefreit.Für solche Dienste braucht es wirklich keine Ausbildung.
Vielleicht nun auch die Stunde von Jobs die bisher nur sehr negativ behaftet angesehen wurden .Die sind plötzlich wichtig geworden.
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, sieht man ja bei den Pflegekräften - über ein auf dem Balkon stehen und Klatschen geht es nicht hinaus. Das wird sich auch nicht ändern, solange es noch genügend Kräfte gibt, die mit sehr viel persönlichem Engagement das System irgendwie am Laufen halten. Zumal das Geld in den nächsten Jahren angesichts des demographischen Wandels und nicht zuletzt der aktuellen Entwicklungen sicher nicht lockerer sitzen wird. Und mit Verkäuferinnen kann man bald „Säu füttern”, wie man hier sagt - keine gute Basis für Gehaltsverhandlungen. Wie gesagt, nicht mein Problem, streiten tun die Leute immer
aber die Entwicklung finde ich alles andere gut.
02.12.2020 14:15
Thema online Handel. Ich hab mir letztens ein neues Schutzglas fürs Handy beim Händler vor Ort kaufen wollen. 20 euro hätte es gekostet.... daraufhin hab ich online bestellt 2 gläser für 5 Euro oder so, irgendwie fühlt man sich dann auch verarscht und da denk ich mir manchmal die machen die Preise extra so hoch in den lokalen Geschäften.
Ich versuche sonst aber auch eher vor Ort zu kaufen.
Ich versuche sonst aber auch eher vor Ort zu kaufen.
02.12.2020 15:16
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
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Das zentralisiert und rationalisiert man dann aber![]()
Was aber schon seit Jahren überall so läuft.Metall,Bau,Handel,Industrie,Nahrung.Nicht erst seit Corona.Nur viele wachen jetzt erst auf.
Und die Berufsbilder ändern sich ...auch nichts Neues.
Ich persönlich sehe das gar nicht so negativ.Berufe kommen und gehen.
Wenn ich in der örtlichen Buchhandlung gehe und mein Buch bei Amazon bestellt wird - so passiert - bin ich sehr schmerzbefreit.Für solche Dienste braucht es wirklich keine Ausbildung.
Vielleicht nun auch die Stunde von Jobs die bisher nur sehr negativ behaftet angesehen wurden .Die sind plötzlich wichtig geworden.
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, sieht man ja bei den Pflegekräften - über ein auf dem Balkon stehen und Klatschen geht es nicht hinaus. Das wird sich auch nicht ändern, solange es noch genügend Kräfte gibt, die mit sehr viel persönlichem Engagement das System irgendwie am Laufen halten. Zumal das Geld in den nächsten Jahren angesichts des demographischen Wandels und nicht zuletzt der aktuellen Entwicklungen sicher nicht lockerer sitzen wird. Und mit Verkäuferinnen kann man bald „Säu füttern”, wie man hier sagt - keine gute Basis für Gehaltsverhandlungen. Wie gesagt, nicht mein Problem, streiten tun die Leute immeraber die Entwicklung finde ich alles andere gut.
Ich hab damit noch viele andere Jobs gemeint.Büro,Service,Verwaltungen etc. wird sich automatisieren.Vieles wird der Computer ersetzen.
Corona hats nur beschleunigt.Die Entwicklung tendiert schon lange dahin.
Nischen werden sicher bleiben.Dort werden dann aber nur sehr spezialisierte Fachkräfte sitzen.Seis der Topverkäufer usw. Der grobe Rest wird sich aber umstellen müssen im Beruf.
02.12.2020 17:06
Wir haben idR 2x im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag. Und hier sind das richtige Events. Die Fußgängerzone ist voll mit Autoherstellern, die ihre Autos präsentieren, Süßigkeitenständen, ein Karussel, Gewinnspiele, Luftballons, Hüpfburg etc. pp.
Das können sie hier dieses Jahr gar nicht machen. Denn eben mit diesen Aktionen werden die Menschen ja bewusst zum einkaufen gelockt.
Ich würd einen veraufsoffenen ohne diese Aktionen also gar nicht erst nutzen. Dann ist es ja "wie immer" und dafür mag ich Sonntag dann nicht in die Stadt.
Das können sie hier dieses Jahr gar nicht machen. Denn eben mit diesen Aktionen werden die Menschen ja bewusst zum einkaufen gelockt.
Ich würd einen veraufsoffenen ohne diese Aktionen also gar nicht erst nutzen. Dann ist es ja "wie immer" und dafür mag ich Sonntag dann nicht in die Stadt.
02.12.2020 17:15
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von ella1804:
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Leider ist es dann aber leider nicht völlig unwahrscheinlich, dass die Filiale irgendwann schließt, wenn der stationäre Verkauf sich langfristig nicht mehr lohnt! Oder glaubst Du, ein Unternehmen behält dann die einzelnen Filialen als „Versandstätten”? Kurzfristig ist das eine gute Lösung, aber wenn die Leute dauerhaft wegbleiben?
Wen die eh hauptsächlich vom Keller aus verkaufen ,ist das absehbar.Aber da ändert sich doch nix am Verkauf.Dann packen die Leute die Pakete,sortieren (wie bisher) weiter Lager machen Werbung,Verkauf/Disposition etc.
Die Kundenkontakte sind dann weg.Der Bedarf aber nicht.
Das zentralisiert und rationalisiert man dann aber![]()
Nein denn dauerhaft werden die Leute nicht wegbleiben, wir sind ein Filialunternehmen und verkaufen nach wie vor stationär, mit Fachkräften und Beratung wenn gewünscht. Der Bedarf ist ja theoretisch da, nur aufgrund der ganzen Situation bleiben viele Leute weg aus der Innenstadt, vom Tourismus ganz zu schweigen. Das fehlt halt und kann gut durch die Verbindung mit dem online Markt abgefangen werden. Nicht alles sicherlich und nicht alle Filialen, aber im gesamten gesehen ist diese Verbindung zwischen stationär und online einfach wichtig.
02.12.2020 17:16
Zitat von Alaska:
Wir haben idR 2x im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag. Und hier sind das richtige Events. Die Fußgängerzone ist voll mit Autoherstellern, die ihre Autos präsentieren, Süßigkeitenständen, ein Karussel, Gewinnspiele, Luftballons, Hüpfburg etc. pp.
Das können sie hier dieses Jahr gar nicht machen. Denn eben mit diesen Aktionen werden die Menschen ja bewusst zum einkaufen gelockt.
Ich würd einen veraufsoffenen ohne diese Aktionen also gar nicht erst nutzen. Dann ist es ja "wie immer" und dafür mag ich Sonntag dann nicht in die Stadt.![]()
Das kenn ich so nicht, wobei mir jetzt auffällt, dass ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte mal einen verkaufsoffenen Sonntag zum Einkaufen genutzt habe. Es wäre halt ein Tag mehr in der Vorweihnachtszeit - ob man damit die Leute erreicht, die sonst am Samstag losgezogen wären und somit eine Entzerrung eintritt oder ob mehr Leute kommen, weil es derzeit sonst wenig Freizeitangebote gibt: ich Trau mir keine Prognose zu. Ebensowenig, ob es dem gebeutelten Einzelhandel helfen würden, oder ob die Leute nur bummeln und nicht kaufen und im schlimmsten Fall später online bestellen, weil’s 3,20€ günstiger ist. Zum von Marf angesprochenen Wandel gehört aber vielleicht auch, dass man im Verkauf zeitlich flexibler sein muss, wenn man seinen Job auf Dauer behalten möchte.
02.12.2020 17:17
Zitat von ella1804:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Marf:
Zitat von cogito_ergo_sum:
...
Wen die eh hauptsächlich vom Keller aus verkaufen ,ist das absehbar.Aber da ändert sich doch nix am Verkauf.Dann packen die Leute die Pakete,sortieren (wie bisher) weiter Lager machen Werbung,Verkauf/Disposition etc.
Die Kundenkontakte sind dann weg.Der Bedarf aber nicht.
Das zentralisiert und rationalisiert man dann aber![]()
Nein denn dauerhaft werden die Leute nicht wegbleiben, wir sind ein Filialunternehmen und verkaufen nach wie vor stationär, mit Fachkräften und Beratung wenn gewünscht. Der Bedarf ist ja theoretisch da, nur aufgrund der ganzen Situation bleiben viele Leute weg aus der Innenstadt, vom Tourismus ganz zu schweigen. Das fehlt halt und kann gut durch die Verbindung mit dem online Markt abgefangen werden. Nicht alles sicherlich und nicht alle Filialen, aber im gesamten gesehen ist diese Verbindung zwischen stationär und online einfach wichtig.
Das wünsch ich allen (kleinen und großen) Geschäften von ganzem Herzen, dass die Kunden nicht dauerhaft auf Online-Käufe umsteigen!
02.12.2020 17:27
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Alaska:
Wir haben idR 2x im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag. Und hier sind das richtige Events. Die Fußgängerzone ist voll mit Autoherstellern, die ihre Autos präsentieren, Süßigkeitenständen, ein Karussel, Gewinnspiele, Luftballons, Hüpfburg etc. pp.
Das können sie hier dieses Jahr gar nicht machen. Denn eben mit diesen Aktionen werden die Menschen ja bewusst zum einkaufen gelockt.
Ich würd einen veraufsoffenen ohne diese Aktionen also gar nicht erst nutzen. Dann ist es ja "wie immer" und dafür mag ich Sonntag dann nicht in die Stadt.![]()
Das kenn ich so nicht, wobei mir jetzt auffällt, dass ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte mal einen verkaufsoffenen Sonntag zum Einkaufen genutzt habe. Es wäre halt ein Tag mehr in der Vorweihnachtszeit - ob man damit die Leute erreicht, die sonst am Samstag losgezogen wären und somit eine Entzerrung eintritt oder ob mehr Leute kommen, weil es derzeit sonst wenig Freizeitangebote gibt: ich Trau mir keine Prognose zu. Ebensowenig, ob es dem gebeutelten Einzelhandel helfen würden, oder ob die Leute nur bummeln und nicht kaufen und im schlimmsten Fall später online bestellen, weil’s 3,20€ günstiger ist. Zum von Marf angesprochenen Wandel gehört aber vielleicht auch, dass man im Verkauf zeitlich flexibler sein muss, wenn man seinen Job auf Dauer behalten möchte.
Ich kenn es wirklich nicht anders. Daher könnte das hier keinesfalls stattfinden. Ich lass bei sowas sogar die Hunde daheim, weil meine kleinen Fußhupen in den Massen keine Chance hätten.
Wie das ist, wenn "nur" geöffnet ist und kein Event draus gemacht wird, weiß ich nicht.
Ich weiß nicht, ob man wirklich flexibler werden muss. Ich bin schon komplett dagegen, dass die Supermärkte hier bis 22 Uhr offen haben. In einer Kleinstadt. Wann immer ich mal nochmal los bin, waren die Märkte fast leer. Ich weiß gar nicht, wie sich das lohnen soll. Und diese strangen Öffnungszeiten würden mich ja sehr davon abhalten, jemals eine Ausbildung im Lebensmittelhandel zu machen. Ich find das richtig gruselig.
02.12.2020 18:19
Zitat von Alaska:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Alaska:
Wir haben idR 2x im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag. Und hier sind das richtige Events. Die Fußgängerzone ist voll mit Autoherstellern, die ihre Autos präsentieren, Süßigkeitenständen, ein Karussel, Gewinnspiele, Luftballons, Hüpfburg etc. pp.
Das können sie hier dieses Jahr gar nicht machen. Denn eben mit diesen Aktionen werden die Menschen ja bewusst zum einkaufen gelockt.
Ich würd einen veraufsoffenen ohne diese Aktionen also gar nicht erst nutzen. Dann ist es ja "wie immer" und dafür mag ich Sonntag dann nicht in die Stadt.![]()
Das kenn ich so nicht, wobei mir jetzt auffällt, dass ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte mal einen verkaufsoffenen Sonntag zum Einkaufen genutzt habe. Es wäre halt ein Tag mehr in der Vorweihnachtszeit - ob man damit die Leute erreicht, die sonst am Samstag losgezogen wären und somit eine Entzerrung eintritt oder ob mehr Leute kommen, weil es derzeit sonst wenig Freizeitangebote gibt: ich Trau mir keine Prognose zu. Ebensowenig, ob es dem gebeutelten Einzelhandel helfen würden, oder ob die Leute nur bummeln und nicht kaufen und im schlimmsten Fall später online bestellen, weil’s 3,20€ günstiger ist. Zum von Marf angesprochenen Wandel gehört aber vielleicht auch, dass man im Verkauf zeitlich flexibler sein muss, wenn man seinen Job auf Dauer behalten möchte.
Ich kenn es wirklich nicht anders. Daher könnte das hier keinesfalls stattfinden. Ich lass bei sowas sogar die Hunde daheim, weil meine kleinen Fußhupen in den Massen keine Chance hätten.![]()
Wie das ist, wenn "nur" geöffnet ist und kein Event draus gemacht wird, weiß ich nicht.
Ich weiß nicht, ob man wirklich flexibler werden muss. Ich bin schon komplett dagegen, dass die Supermärkte hier bis 22 Uhr offen haben. In einer Kleinstadt. Wann immer ich mal nochmal los bin, waren die Märkte fast leer. Ich weiß gar nicht, wie sich das lohnen soll. Und diese strangen Öffnungszeiten würden mich ja sehr davon abhalten, jemals eine Ausbildung im Lebensmittelhandel zu machen. Ich find das richtig gruselig.
Naja, hat man ja in einigen Berufen, v.a. im Gesundheitswesen. Aber auch als Anwalt in Kanzleien oder in Beratergesellschaften geht’s häufig bis in den späten Abend. Wer sehr geregelte Arbeitszeiten will, wird am besten Lehrer
02.12.2020 19:47
Im Prinzip darf in D um die Uhr geöffnet sein.
Ich finde die Öffnungszeiten absolut ausreichend.Zwischen 7 und 23 Uhr sollte eigentlich jeder seinen Krams erledigt bekommen.
Ich finde die Öffnungszeiten absolut ausreichend.Zwischen 7 und 23 Uhr sollte eigentlich jeder seinen Krams erledigt bekommen.
02.12.2020 20:07
Zitat von Marf:
Im Prinzip darf in D um die Uhr geöffnet sein.
Ich finde die Öffnungszeiten absolut ausreichend.Zwischen 7 und 23 Uhr sollte eigentlich jeder seinen Krams erledigt bekommen.
Nö, in Bayern ist um 20 Uhr Schluss!
02.12.2020 20:16
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Alaska:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Alaska:
Wir haben idR 2x im Jahr einen verkaufsoffenen Sonntag. Und hier sind das richtige Events. Die Fußgängerzone ist voll mit Autoherstellern, die ihre Autos präsentieren, Süßigkeitenständen, ein Karussel, Gewinnspiele, Luftballons, Hüpfburg etc. pp.
Das können sie hier dieses Jahr gar nicht machen. Denn eben mit diesen Aktionen werden die Menschen ja bewusst zum einkaufen gelockt.
Ich würd einen veraufsoffenen ohne diese Aktionen also gar nicht erst nutzen. Dann ist es ja "wie immer" und dafür mag ich Sonntag dann nicht in die Stadt.![]()
Das kenn ich so nicht, wobei mir jetzt auffällt, dass ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte mal einen verkaufsoffenen Sonntag zum Einkaufen genutzt habe. Es wäre halt ein Tag mehr in der Vorweihnachtszeit - ob man damit die Leute erreicht, die sonst am Samstag losgezogen wären und somit eine Entzerrung eintritt oder ob mehr Leute kommen, weil es derzeit sonst wenig Freizeitangebote gibt: ich Trau mir keine Prognose zu. Ebensowenig, ob es dem gebeutelten Einzelhandel helfen würden, oder ob die Leute nur bummeln und nicht kaufen und im schlimmsten Fall später online bestellen, weil’s 3,20€ günstiger ist. Zum von Marf angesprochenen Wandel gehört aber vielleicht auch, dass man im Verkauf zeitlich flexibler sein muss, wenn man seinen Job auf Dauer behalten möchte.
Ich kenn es wirklich nicht anders. Daher könnte das hier keinesfalls stattfinden. Ich lass bei sowas sogar die Hunde daheim, weil meine kleinen Fußhupen in den Massen keine Chance hätten.![]()
Wie das ist, wenn "nur" geöffnet ist und kein Event draus gemacht wird, weiß ich nicht.
Ich weiß nicht, ob man wirklich flexibler werden muss. Ich bin schon komplett dagegen, dass die Supermärkte hier bis 22 Uhr offen haben. In einer Kleinstadt. Wann immer ich mal nochmal los bin, waren die Märkte fast leer. Ich weiß gar nicht, wie sich das lohnen soll. Und diese strangen Öffnungszeiten würden mich ja sehr davon abhalten, jemals eine Ausbildung im Lebensmittelhandel zu machen. Ich find das richtig gruselig.
Naja, hat man ja in einigen Berufen, v.a. im Gesundheitswesen. Aber auch als Anwalt in Kanzleien oder in Beratergesellschaften geht’s häufig bis in den späten Abend. Wer sehr geregelte Arbeitszeiten will, wird am besten Lehrer![]()
Naja, aber Leute die 6 Tage am Stück und offenbar mehr als 12 Stunden am Tag arbeiten verdienen ganz sicher deutlich mehr, als der Ottonormalverdiener, oder nicht? Da kann man sich von dem Gehalt auch jemanden bezahlen, der für ihn einkaufen geht? Oder man dealt es mit einem Verwandten/Freund, der es für einen macht
dafür brauchen Geschäfte nun wirklich nicht von 6 - 22 Uhr geöffnet sein.
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