Mütter- und Schwangerenforum

Was bist du für eine Mama?

Gehe zu Seite:
15.02.2016 13:08
Zitat von Honey1986:

Zitat von PasDeNom:

Zitat von Honey1986:

Ich war vor dem 1. Kind in Gedanken auch eine Vollblutmama, eine die 3 Jahre für ihr Kind rund um die Uhr da ist und im Anschluss direkt 3 weitere Jahre für Kind Nummer 2. Eine Mama die aufgeht in der Rolle als Mutter & Hausfrau, eine die nie laut wird aber trotzdem streng ...

Aus mir geworden ist eine Mama, die nach 1 Jahr einen 400€ Job angenommen hat um den Wäsche- und Windelbergen zu entfliehen, um mal wieder mit Erwachsenen zu sprechen anstatt den ganzen Tag mit dem Kind. Eine Mama die gerne kocht und immer versucht Ordnung zu halten aber hinten und vorne nicht an die gewünschte Ordnung rankommt (so alla Museum und klinisch rein wie im KH) eine Mama die gerne einmal im Monat feiern geht und Mann & Kind alleine zuhause lässt. Aber auch eine, mit riesigem Herz, die ihr Kind über alles liebt und alles für ihr Kind tun würde. Streng bin ich tatsächlich und sehr konsequent und ich liebe diesen 2 jährigen Bär einfach mehr wie mein eigenes Leben <3


so ähnlich geht es mir auch.
und um ehrlich zu sein habe ich schon einen Plan wie ich mit 50 beide Kinder aus de mhaus habe um mein eigenes Leben wieder zu genießen


Auch wenn ich mich tierisch auf die nächsten Jahre mit bald 2 Kids freue, freue ich mich dennoch auch auf den Tag wo beide so selbstständig werden, dass ich wieder ich sein darf. Dass mein Haushalt wieder mein kleines sauberes Museum wird das es immer war, dass ich zum Sport kann ohne Babysitter suchen zu müssen, dass ich mit dem Hund raus kann ohne erstmal eine Bande kleiner Banditen fertig machen zu müssen ... Hach jaaaaa träum sind ja nur noch so ca 16 Jahre bis dahin, da bin ich nichtmal 50


aber wie schön dass man sich schon darauf freut oder?
Ich denke auch dass die Jahre die man opfert ja nicht das ganze Leben sind.
Effektiv vllt 13, dann kann man die abends schonmal alleine lassen oder sie übernachten bei einem Freund oder so.
und dann wird es ja auch immer besser.
und die ersten 1.5 jahre super streß.. naja mein gott, was sind schon 1.5 jahre
Leek
1274 Beiträge
15.02.2016 13:51
Vor der Schwangerschaft hab ich gesagt, dass ich mindestens 2 Jahre zu Hause bleiben möchte und mein Mann die ersten Wochen auch mit zu Hause sein sol.
Und dass das Kind die ersten 2 Jahre nur bei uns im Zimmer oder sogar auch im Bett mitschläft. Und dass es mit einer liebevollen strenge erzogen wird.
Und dass ich bestimmt die oberglucke bin wenn das Kind zB krank ist, oder es hinfällt, oder oder oder

Kaum war ich schwanger war ich unfassbar traurig, viele Dinge in meinem Job nicht mehr machen zu können. Und hab gesagt dass ich zügig wieder arbeiten gehen möchte.

Tja. Baby war da. Als Frühchen. Alle haben sich verrückt gemacht. Ich war die Ruhe selbst. Konnte man ja eh nicht ändern. Als sie mit nach Hause kam, sind mein Mann und ich uns nach 1,5 Wochen schon so auf der Nerven gegangen, dass wir froh waren dass er wieder arbeiten gehen durfte
Sie schläft in ihrem eigenen Zimmer. Ist regelmäßig bei der Oma. Und ich freue mich, mal nix zu machen oder mich mit Erwachsenen zu unterhalten Und seit 2 Wochen bin ich wieder am Arbeiten.

Das einzige was so geblieben ist wie "geplant" ist die liebevolle strenge
Lillifee0909215
59 Beiträge
15.02.2016 14:05
Ich dachte immer, ich werde keine gute Mama sein. Wollte auch eine zeitlang nichts von Babys wissen und wenn ich welche gesehen habe, habe ich Panik bekommen durch den Gedanken selbst mal Kinder zu haben.

Das lag aber auch viel - wie ich heute weiß - an meiner Vergangenheit und den persönlichen familiären Umständen. Ein Kind bedeutete für mich immer Freiheitsentzug.

Dann bin ich schwanger geworden und es ist so anders als gedacht. Ich habe die Schwangerschaft genossen und ja, ich vermisse es noch. Und dann kam mein Sohn und es war, als hätte sich ein Schalter umgelegt.

Ich habe noch nie etwas so sehr gewollt wie das jetzt. Es ist nicht immer leicht und natürlich auch anstrengend. Das weiß jede Mama. Aber er hat mich eine Liebe kennenlernen lassen, die ich vorher noch nie gespürt habe. Und ich bin sehr glücklich. Ich habe einen tollen Mann, der auch ein ganz toller Papa ist.

Ich würde mich daher nun als Vollblutmama bezeichnen. Was ich vorher nie gedacht hätte.
15.02.2016 14:35
Zitat von Marf:

Eine ganz normale.


Ach Marf... deine Antworten sind immer so schön kurz und knackig
15.02.2016 14:36
Vor dem ersten Kind liebte ich Babys, ging oft Babysitten und wollte 4 Kinder haben. Das leben mit Kind habe ich mir wunderschön vorgestellt und ich dachte die Erziehung wird auch ganz leicht.

Jetzt bin ich mit meinem dritten Kind schwanger und liebe Babys und Kinder immer noch. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen und möchte die Zeit noch so lange wie möglich geniessen. Die Kinder haben mir erst einen Sinn gegeben. Aber die Erziehung ist nicht so einfach wie ich gedacht habe und ich frage mich auch oft ob ich eine gute Mutter bin. Ich wünsche mir aber immer noch eine Grossfamilie. Vier Kinder sollen es mindestens werden

Ich frage mich aber auch, ob mein Wunsch nach weiteren Kindern jemals enden wird oder ob ich eine scheinschwangere Oma werde
Marf
30413 Beiträge
15.02.2016 14:40
Zitat von Milli1990:

Zitat von Marf:

Eine ganz normale.


Ach Marf... deine Antworten sind immer so schön kurz und knackig

Naja,was soll ich da großerzählen.Das man sich Zeit nimmt,schmust,mal schimpft ,erklärtund viel zu tun hat mit Haushalt,Job und meist alleine ?
Normal halt......
Peanut82
1318 Beiträge
15.02.2016 14:54
Ich war auch eine (egoistische) Karrierefrau Ich bin für den Job häufig umgezogen, habe nebenberuflich noch studiert und stand jahrelang unter Dauerstrom..... Dann wurde ich (geplant) schwanger und bekam ein BV nach der Halbzeit.... WOW... Ich hatte sooooo viel Zeit u habe mich total auf das Baby konzentriert. Viel gelesen, genäht, mich vorbereitet etc.. Dann kam ER Ich wurde zur Übermama Niemand aus mein Umfeld hätte damit gerechnet und nun ist mein Kleiner schon bald 2 Jahre alt und ich bin wieder schwanger Ich bin noch in Elternzeit u mein Sohn ist bei mir Zuhause u er wird es auch bleiben, wenn sein kleiner Bruder kommt. Wir unternehmen viel, sind immer mit anderen Kindern zusammen u es gefällt mir sooooo gut (sogar meine eigene Mutter wundert sich über meinen Lebenswandel ) Ich genieße die Mamazeit sehr und freue mich auf 3 weitere Jahre!! ...und meinem Mann gefällt es auch
Alaska
19542 Beiträge
15.02.2016 15:04
Mh, ich muss noch etwas vorgreifen. Bevor ich meinen Mann kennengelernt hatte, war ich der festen Überzeugung, dass ich Kinder U6 überhaupt nicht abkann und ich im Leben keine eigenen produzieren werde.
Auch heiraten wollte ich nie. So ein Schwachsinn. Kostet eh nur viel Geld um die Scheidung abzuwickeln.

Kaum war ich ein paar Monate mit meinem Mann zusammen, hab ich mich um 180 Grad gedreht: der Mann oder keiner mehr und langsam wuchs der Wunsch, ihn auch zum Papa machen zu dürfen.

Ich war ab dem Zeitpunkt zwar überzeugt, dass ich Mama werden möchte und war mir auch sicher, dass ich eine ganz liebevolle Mama werd, aber jetzt, nach der Geburt muss ich sagen, dass ich das alles noch vollkommen unterschätzt habe.

Ich gehe so dermaßen in der Mutterrolle auf, dass ich am liebsten nie wieder zum arbeiten gehen würde, um ja keine Sekunde zu verpassen. Sicher ist heute auch, dass Jonas frühestens mit 2,5 Jahren in einen Kindergarten geht und ich vorher vermutlich auch nicht wieder arbeiten werden, wenn überhaupt 1 Tag in der Woche (das würde meine Chefin akzeptieren).

Also vom absoluten Karrieremensch, der Kinder immer furchtbar fand (außer die Grundschüler, die fand ich hammer) zum absoluten Familienmensch.

Was bin ich für eine Mama? Ich würd tatsächlich sagen, durch und durch Vollzeitmama. Nie weder ohne.
Selbstverständlich tut mir aber auch mal gut, wenn Jonas abends zu Oma und Opa geht und ich mit meinem Mann z.B. ins Kino gehen kann.
Aber selbst bei Restaurantbesuchen empfinden wir es als selbstverständlich, dass Jonas dabei ist.

Also schon irre, wie man sich ändern kann. Zwei meiner besten Freundinnen bestehen bis heute darauf, niemals Kinder zu bekommen, weil schrecklich (außer Jonas ). Beide haben aber auch noch nicht den Parnter fürs Leben gefunden. Ich grins dann immer in mich rein und sehe mich daher reden.
15.02.2016 15:24
Was ich für eine Mutter bin?Ich hoffe die perfekte für meine Kinder.Ich bin gerne Mutter,aber auch gerne D.,Ehefrau und Freundin.Aber in dem Augenblick, an dem ich von meinem ältesten Sohn erfuhr,wusste ich,dass sich alles ändert und ich nie mehr alleine sein werde.
15.02.2016 15:30
Ich habe bevor mein Kind auf der Welt war NOCH NIE ein Baby gewickelt oder gefüttert oder auf ein Baby mal aufgepasst.
Konnte mit Babys vorher auch nie was anfangen.
Ich war viel unterwegs. Konzerte, Festivals, Wandern.
War nie wirklich glücklich in einer Beziehung.
Fand Tiere niedlicher als Menschenbabys
Ich hatte einen Hund der bis dato mein ABSOLUTES BABY war, aber nachdem es Probleme mit ihm und dem Baby gab, habe ich den Hund ohne zu zögern abgegeben, weil mein Kind an erster Stelle steht und ich kein Risiko eingehen wollte. Natürlich war das eine sehr traurige Entscheidung, aber man der Hund war 5 Jahre lang die Nummer eins und dann kam das Baby und es hat einfach nicht so funktioniert, wie man sich das gewünscht hätte.
Ja und seit mein Sohn da ist, bin ich irgendwie einfach glücklicher.
Ich hätte nie gedacht, das ich so eine liebevolle Mama sein werde und das doch so gut hinbekomme.
Das man so gerne für so ein kleines Wunder zurücksteckt.
Mein Kind (bald Kinder) sind für mich einfach das Wichtigste in meinem Leben und ich kann mir ein Leben ohne sie garnicht mehr vorstellen.
Dann wäre alles einfach grau und depressiv.
Hier wird so viel geschmust und ich liebe das einfach
Wenn mein Sohn Papawochenende hat, gehe ich immer total ein und vermisse meinen Sohn immer schon nach ein paar Stunden.
Klar freut man sich, dass man ausschlafen kann. Aber dann steht man auf und es ist kein süßes Gesicht da, was einen angrinst und vollquatscht, für das man Frühstück machen kann.

Ich weiß nicht, als was ich mich bezeichnen würde.
Ich bin einfach gerne Mama und das mit vollem Herzen.

15.02.2016 15:42
Ich bin eine Mutter, die weiß, dass sie nicht perfekt ist aber jeden Tag versucht besser zu sein als gestern
Magnolia__
1145 Beiträge
15.02.2016 22:51
Zitat von asliceofmom:

bis ein Jahr vor der ss waren Kinder eigentlich gar kein Thema. Ich wollte die Bühnen der Welt erobern

Dann hab ich meinen Mann kennengelernt (September). im Dezember war ich überfällig (ich vermute stressbedingt). Wir hatten beide echt angst aber als die Mens dann kam waren wir ´tatsächlich beide etwas traurig. So kannte ich mich gar nicht.
Ab da haben wir dann direkt losgelegt.

Es hat ein Jahr gedauert (Gott sei Dank) bis es geklappt hat.

ich hab ja in der ss noch meine Ausbildung beendet.
Der Plan war es spätestens wenn Giotto 1 Jahr ist wieder loszulegen und mir ein tolles Engagement zu angeln.
Vorher wollte ich nochmal unterricht nehmen um nochmal einen pusher zu haben.
Als Mama dachte ich, ich bin streng aber liebevoll.
Es gibt viele Regeln, die aber natürlich total wichtig sind. Ich bin aktiv, mache viel. Morgens den Haushalt, ggf 1-2 Babykurse, nachtmittags sind wir sportlich und ich trotzdem noch Karriereorientiert.

Naja und dann war er da. Ein anstrengendes, nicht schlafendes, Schreibaby, und trotzdem so wahnsinnig perfekt

Als er ein JAhr alt war habe ich nach einem 450e Job gesucht. Aber nur aus finanziellen Gründen.
Als ich keinen fand der zu den Zeiten passt in denen ich kann haben wir unseren schon lange vorhandenen weiteren Kinderwunsch in angriff genommen

Morgens wird hier erstmal gemütlich im Bett gekuschelt, dann gemeinsam gefrühstückt, weiter gekuschelt, gespielt.
Dann gibt es einen Mittagsschlaf den ich schön mitmache
Danach gehen wir spazieren oder zur Oma oder schwimmen oder kuscheln einfach weiterhin daheim.

Der Haushalt läuft so nebenbei. Manchmal sieht es echt schlimm aus Ist ja acuh doppelte arbeit weil Giotto so gerne hilft

Regeln gibt es, aber nur wenn sie echt sehr wichtig sind (Lebensgefahr, Verletzungsgefahr,...). Sonst hinterfrage ich bei allemwas ich ihm verbieten will immer erstmal warum und meist macht es überhaupt keinen Sinn

In meinen Beruf werde ich nicht zurückkehren, bzw starten
GAnz daheim beiben könnte ich mir aber nur vorstellen wenn ich z.b. einen großen garten hätte in dem ich noch was machen kann.
NUR Kinder und haushalt ist dann doch nicht alles für mich.

Den 450job gehe ich nochmal an wenn Nr2 ein Jahr ist.

Darf ich fragen was du beruflich machst?
16.02.2016 12:14
Nach einem ellenlangen Text habe ich festgestellt, dass der letzte Satz eigentlich ausreicht, um das auszusagen, was mich als Mama ausmacht:
Man hat halt so seine Prinzipien und im Laufe eines Mamalebens wird man vielleicht feststellen, dass es manchmal auch besser ist, ein-zwei dieser Prinzipien über Bord zu werfen, um locker und gelassen weiter machen zu können
Landkatze
540 Beiträge
20.02.2016 18:52
Ich habe mir früher nie viel Gedanken gemacht, was für eine Mutter ich werde.

Nach dem ersten Kind habe ich es dann geliebt Mutter zu sein. Wobei ich meine Kinder auf keinen Fall nonstop um mich herum haben will. Sie sollen auch gerne ihre Wege gehen dürfen und nur zu mir kommen, wenn sie mich brauchen und bei mir sein wollen. Ansonsten halte ich sie (z.B. in Haus) nicht fest und ich bin dann auch froh wenn ich Paar Stunden für mich habe. Im Moment muß ich nur auf dem Jüngsten noch etwas aufpassen, aber das sollte sich bald (wie bei den anderen beiden Kindern) auch hoffentlich bald ändern.
Ich verbringe Zeit mit meinen Kindern fast nur am späten Nachmittag und Abend, sonst sind sie selbst draußen unterwegs.
21.02.2016 10:41
Zitat von Landkatze:

Ich habe mir früher nie viel Gedanken gemacht, was für eine Mutter ich werde.

Nach dem ersten Kind habe ich es dann geliebt Mutter zu sein. Wobei ich meine Kinder auf keinen Fall nonstop um mich herum haben will. Sie sollen auch gerne ihre Wege gehen dürfen und nur zu mir kommen, wenn sie mich brauchen und bei mir sein wollen. Ansonsten halte ich sie (z.B. in Haus) nicht fest und ich bin dann auch froh wenn ich Paar Stunden für mich habe. Im Moment muß ich nur auf dem Jüngsten noch etwas aufpassen, aber das sollte sich bald (wie bei den anderen beiden Kindern) auch hoffentlich bald ändern.
Ich verbringe Zeit mit meinen Kindern fast nur am späten Nachmittag und Abend, sonst sind sie selbst draußen unterwegs.

Wie alt sind deine Kinder denn?
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 14 mal gemerkt