Was erwartet ihr von der Patentante/dem Patenonkel..
06.06.2017 15:27
Wir haben unsere Patin nur gewählt, weil sie die einzige Person ist, die wir kennen, die was mit Kirche zu tun hat. Wir erwarten aber nichts von ihr. Für die Sachen, die ihr beschreibt, sind bei und Onkel, Tante etc. zuständig.
06.06.2017 15:30
Unser Kind ist zwar nicht getauft, hat aber dennoch "Paten". Also Menschen, die sich mehr für sie verantwortlich fühlen, als üblich. Die Godi ist meine Schwägerin. Sie kümmert sich viel, sittet auch und ist in unserem Testament eingetragen, damit sie die Vormundschaft übernehmen kann, sollten wir versterben.
Mein Bruder ist Pate und kümmert sich bisher nur wenig. Liegt aber eher daran, dass er mit so kleinen Kindern nicht so viel anfangen kann und sich unsicher ist. Ich weiß aber, dass er sie liebt (und andere Kinder eher nicht
).
Edit: Ich erwarte Verantwortungsbewusstsein und Interesse am Kind. Gemeinsame Aktivitäten und Zusammengehörigkeitsgefühl von beiden Seiten. Dass meine Schwägerin sich bereiterklärt hat, sie gerne zu nehmen, sollte etwas mit uns Eltern sein, erwarte ich irgendwie auch. Genau deshalb habe ich sie ausgewählt: Als liebevollen Ersatz für uns, sollte etwas sein. (Dafür brauche ich im Übrigen auch weder Taufe noch Kirche).
Mein Bruder ist Pate und kümmert sich bisher nur wenig. Liegt aber eher daran, dass er mit so kleinen Kindern nicht so viel anfangen kann und sich unsicher ist. Ich weiß aber, dass er sie liebt (und andere Kinder eher nicht
). Edit: Ich erwarte Verantwortungsbewusstsein und Interesse am Kind. Gemeinsame Aktivitäten und Zusammengehörigkeitsgefühl von beiden Seiten. Dass meine Schwägerin sich bereiterklärt hat, sie gerne zu nehmen, sollte etwas mit uns Eltern sein, erwarte ich irgendwie auch. Genau deshalb habe ich sie ausgewählt: Als liebevollen Ersatz für uns, sollte etwas sein. (Dafür brauche ich im Übrigen auch weder Taufe noch Kirche).
06.06.2017 15:55
Mach Dir nichts draus. Ich bin von den Paten unserer Tochter auch enttäuscht. Es sind sehr gute Freunde, selbst Eltern, religiös und regelmäßige Kirchgänger - daher dachte ich, dass sie wirklich gute und vorbildhafte Paten sind.
Aber: außer an Geburtstag und Weihnachten und Ostern läuft nichts. Selbst an den Geburtstagen waren sie die letzten Jahre immer im Urlaub und kamen dann zum Nachfeiern.
Ich habe wirklich schon darüber nachgedacht, die Patenschaft zu beenden. Aber damit "schade" ich nur meiner Tochter.
Ich finde es wirklich doof, wenn Leute einfach ein Patenamt ùbernehmen ohne vorher vielleicht mal mit den Eltern darüber zu sprechen. Ich glaube, hier klaffen die Erwartungen oftmals himmelweit auseinander. Manche haben x Patenschaften, als sei es ein Punktesammeln beim Rewe.
Aber: außer an Geburtstag und Weihnachten und Ostern läuft nichts. Selbst an den Geburtstagen waren sie die letzten Jahre immer im Urlaub und kamen dann zum Nachfeiern.
Ich habe wirklich schon darüber nachgedacht, die Patenschaft zu beenden. Aber damit "schade" ich nur meiner Tochter.
Ich finde es wirklich doof, wenn Leute einfach ein Patenamt ùbernehmen ohne vorher vielleicht mal mit den Eltern darüber zu sprechen. Ich glaube, hier klaffen die Erwartungen oftmals himmelweit auseinander. Manche haben x Patenschaften, als sei es ein Punktesammeln beim Rewe.
06.06.2017 17:53
Die Paten unserer Tochter melden sich gar nicht.
Der Pate ist weggezogen, um zu studieren und seither hat der kontakt sehr nachgelassen.
Meine Schwägerin hat sich damals sehr gefreut als wir sie gefragt haben, ob sie das Amt übernimmt. Tzja leider hat sie vor 2 jahren einen extrem bescheuerten Typen kennengelernt...seither sehen wir sie nur noch an Geburtstage ect. Und mehr wie ein hallo und eventuell ein kurzes Gespräch mit unserer Kleinen ist nicht drin.
Bei unserem zweiten kind werden wir Paten wählen, die vlt auch bereit sind, sich um Cecile mit zu kümmern.
Der Pate ist weggezogen, um zu studieren und seither hat der kontakt sehr nachgelassen.
Meine Schwägerin hat sich damals sehr gefreut als wir sie gefragt haben, ob sie das Amt übernimmt. Tzja leider hat sie vor 2 jahren einen extrem bescheuerten Typen kennengelernt...seither sehen wir sie nur noch an Geburtstage ect. Und mehr wie ein hallo und eventuell ein kurzes Gespräch mit unserer Kleinen ist nicht drin.
Bei unserem zweiten kind werden wir Paten wählen, die vlt auch bereit sind, sich um Cecile mit zu kümmern.
06.06.2017 17:58
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
06.06.2017 18:26
Zitat von Darwin27:
Unser Kind ist zwar nicht getauft, hat aber dennoch "Paten". Also Menschen, die sich mehr für sie verantwortlich fühlen, als üblich. Die Godi ist meine Schwägerin. Sie kümmert sich viel, sittet auch und ist in unserem Testament eingetragen, damit sie die Vormundschaft übernehmen kann, sollten wir versterben.
Mein Bruder ist Pate und kümmert sich bisher nur wenig. Liegt aber eher daran, dass er mit so kleinen Kindern nicht so viel anfangen kann und sich unsicher ist. Ich weiß aber, dass er sie liebt (und andere Kinder eher nicht).
Edit: Ich erwarte Verantwortungsbewusstsein und Interesse am Kind. Gemeinsame Aktivitäten und Zusammengehörigkeitsgefühl von beiden Seiten. Dass meine Schwägerin sich bereiterklärt hat, sie gerne zu nehmen, sollte etwas mit uns Eltern sein, erwarte ich irgendwie auch. Genau deshalb habe ich sie ausgewählt: Als liebevollen Ersatz für uns, sollte etwas sein. (Dafür brauche ich im Übrigen auch weder Taufe noch Kirche).
Bei uns ist es auch so.
Paul ist nicht getauft, hat aber trotzdem einen Paten.
Uns war es wichtig, das noch jemand da ist der uns unterstützt und für unseren Sohn da ist, falls uns irgendetwas zustoßen sollte.
Obwohl wir über 160 km auseinander wohnen kommt er immer wieder her und besucht uns. Paul freut sich immer riesig darüber.
Wir haben ihm auch zeit gelassen, als wir ihn gefragt haben. Er sollte bewusst eine Entscheidung treffen. Da es ein Stück weit das leben sich dadurch ja auch verändert bzw ändern kann.
06.06.2017 18:34
Zitat von Pusteblume13:
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Theoretisch könnten.. wird eher ein Schuh draus. Ja, danach habe ich ausgewählt. Einfach als zusätzliche Option, falls Familie nicht mehr in Frage kommt. Meine Mama ist alt und hat MS, meine Schwiegermama schon verstorben, Schwiegervater krebskrank, lediglich mein Bruder wäre ein Option und auch erste Wahl, und mein Onkel, aber er ist eh einer von zwei Paten, daher eben noch meine beste Freundin und Mann dazu. Wir hatten das im Vorfeld auch abgesprochen, ob sie bereit wären, wenn denn alles andere nicht ginge. Und bevor mein Kind in eine fremde Pflegefamilie käme oder gar in eine Einrchtung, sind mir die Paten lieber. Ich vertraue ihnen da auch und ich wüsste, dass unser Sohn in unserem Sinne und liebevoll erzogen wäre. Mir war das wichtig. Meiner Freundin (die Patin) ebenfalls. Sie hat die Paten ihrer Kinder genauso ausgewählt, die das wiederum, genau wie sie, auch mit ihren Partnern abgesprochen haben.
Also zwischen der Frage: Möchtest du der Pate/ die Patin für mein Kind sein und der Antwort liegen etliche Tage. Niemand hier sagt einfach: Ja. Das gehört gründlich überdacht und mit der Kernfamilie abgesprochen.
06.06.2017 19:33
Zitat von Wolkenleicht:
Zitat von Darwin27:
Unser Kind ist zwar nicht getauft, hat aber dennoch "Paten". Also Menschen, die sich mehr für sie verantwortlich fühlen, als üblich. Die Godi ist meine Schwägerin. Sie kümmert sich viel, sittet auch und ist in unserem Testament eingetragen, damit sie die Vormundschaft übernehmen kann, sollten wir versterben.
Mein Bruder ist Pate und kümmert sich bisher nur wenig. Liegt aber eher daran, dass er mit so kleinen Kindern nicht so viel anfangen kann und sich unsicher ist. Ich weiß aber, dass er sie liebt (und andere Kinder eher nicht).
Edit: Ich erwarte Verantwortungsbewusstsein und Interesse am Kind. Gemeinsame Aktivitäten und Zusammengehörigkeitsgefühl von beiden Seiten. Dass meine Schwägerin sich bereiterklärt hat, sie gerne zu nehmen, sollte etwas mit uns Eltern sein, erwarte ich irgendwie auch. Genau deshalb habe ich sie ausgewählt: Als liebevollen Ersatz für uns, sollte etwas sein. (Dafür brauche ich im Übrigen auch weder Taufe noch Kirche).
Bei uns ist es auch so.
Paul ist nicht getauft, hat aber trotzdem einen Paten.
Uns war es wichtig, das noch jemand da ist der uns unterstützt und für unseren Sohn da ist, falls uns irgendetwas zustoßen sollte.
Obwohl wir über 160 km auseinander wohnen kommt er immer wieder her und besucht uns. Paul freut sich immer riesig darüber.
Wir haben ihm auch zeit gelassen, als wir ihn gefragt haben. Er sollte bewusst eine Entscheidung treffen. Da es ein Stück weit das leben sich dadurch ja auch verändert bzw ändern kann.
Finde ich gerade überraschend wie schön, dass es noch mehr Familien gibt, die das so praktizieren
Wir haben uns ebenfalls gegen eine Taufe (im Baby-/Kleinkindalter) entschieden. Gleichzeitig fand ich es aber immer super, Paten zu haben. Das war so das, was ich von meiner eigenen Taufe als positiv mitgenommen habe. Ich hab's halt nicht so mit Kirche
Von den Paten erwarte ich, dass sie sich darum bemühen, eine Beziehung zu meinem Kind aufzubauen und zu halten. Dass sie Spiel- und Ansprechpartner für mein Kind sind, sich auch ein Stück weit in die Erziehung einmischen und für ihn und uns da sind, wenn wir sie brauchen (sind und waren sie aber auch schon ohne Patenschaft
). Auch gelegentliches Babysitten gehört irgendwie dazu
Mein Bruder ist der “Patt“; der nimmt unseren Sohn zwischendurch gerne mal zum spielen oder buddeln, wenn er keine Lust zum einkaufen hat. Die “Godi“ ist unsere beste Freundin, wohnt leider studiumsbedingt etwas weiter weg, ist aber immer für ein Späßchen zu haben und hat auch meistens was tolles in der Tasche; Kreide, Seifenblasen, ein Pixibüchlein.... Das wird zwar nicht erwartet, wird aber natürlich trotzdem freudig entgegen genommen
Dass die Paten im Ernstfall als Vormund eintreten, erwarte ich nicht. Das würde wohl eher mein Papa dann übernehmen...
06.06.2017 19:47
Zitat von Pusteblume13:
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Ja, denn das war doch der ursprüngliche Gedanke einer Patenschaft, oder nicht? Zumindest bin ich schon so aufgewachsen. Pätter war der Bruder meiner Mutter, Godi die Schwester meiner Mutter. Mir war immer klar: Wenn Mama/Papa was passiert, dann lebe ich bei meiner Godi. Dort hätte ich mich auch wohlgefühlt. Und daher habe ich die Paten auch so ausgewählt.
Das trifft bei uns auch zu - das eine schließt das andere ja nicht aus. Wie gesagt haben wir unsere Geschwister als Paten genommen. So würde unser Kind nirgendwo rausgerissen - im Gegenteil. Und meine Eltern zu nehmen bzw. davon auszugehen, dass die sich im Ernstfall kümmern, halte ich für nicht so logisch. Zumindest wenn man von der gewöhnlichen "Sterbereihenfolge" ausgeht. Denn dann wären, würde uns etwas passieren, meine Eltern schon zu alt - mein Bruder/meine Schwägerin nicht.
Aber diese ganzen Gedanken sind ja eh nur hypothetisch. Man kann im Testament zwar jemanden für die Vormundschaft einsetzen, gibt damit aber nur einen Tipp ab. Wenn wir sterben wird letztlich das Jugendamt entscheiden. Unser Wille ist hier nur ein Wille, keine feste Vorgabe.
06.06.2017 19:56
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Pusteblume13:
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Theoretisch könnten.. wird eher ein Schuh draus. Ja, danach habe ich ausgewählt. Einfach als zusätzliche Option, falls Familie nicht mehr in Frage kommt. Meine Mama ist alt und hat MS, meine Schwiegermama schon verstorben, Schwiegervater krebskrank, lediglich mein Bruder wäre ein Option und auch erste Wahl, und mein Onkel, aber er ist eh einer von zwei Paten, daher eben noch meine beste Freundin und Mann dazu. Wir hatten das im Vorfeld auch abgesprochen, ob sie bereit wären, wenn denn alles andere nicht ginge. Und bevor mein Kind in eine fremde Pflegefamilie käme oder gar in eine Einrchtung, sind mir die Paten lieber. Ich vertraue ihnen da auch und ich wüsste, dass unser Sohn in unserem Sinne und liebevoll erzogen wäre. Mir war das wichtig. Meiner Freundin (die Patin) ebenfalls. Sie hat die Paten ihrer Kinder genauso ausgewählt, die das wiederum, genau wie sie, auch mit ihren Partnern abgesprochen haben.
Also zwischen der Frage: Möchtest du der Pate/ die Patin für mein Kind sein und der Antwort liegen etliche Tage. Niemand hier sagt einfach: Ja. Das gehört gründlich überdacht und mit der Kernfamilie abgesprochen.
Ok. Also so ist es im Prinzip auch bei uns, dass wenn es die Leute nicht mehr gäbe die eingetragen sind, dass sie dann zu ihren Paten kämen und wir das unterstützen würden sie dort aufwachsen zu sehen.
Aber wir haben die Paten eher gewählt, so dass unsere Kinder jederzeit zu ihnen gehen können, falls sie Probleme haben mit denen sie nicht mit uns sprechen wollen. Uns kam bzw kommt es auch nie auf die Geschenke an.
Jonas zum Beispiel bekommt meistens von seinen Paten Gutscheine für Ausflüge oder Co geschenkt, die er dann,wann er will mit ihnen einlösen kann.
Leider sieht er seine Paten nicht so oft. Nachgefragt wird aber öfters.
Lukas bekommt von seinem Paten mehr materielle Dinge geschenkt, aber dieser Pate erkundigt sich auch immer wieder bei uns wie es Lukas geht oder er steht öfters vor der Tür.
Seine andere Patin hat eher weniger Interesse an ihm. Was aber von vornerein klar war, da sie noch sehr jung ist und da andere Gedanken im Kopf sind. Daher verlangen wir auch nicht viel von ihr.
06.06.2017 20:01
Zitat von Darwin27:
Zitat von Pusteblume13:
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Ja, denn das war doch der ursprüngliche Gedanke einer Patenschaft, oder nicht? Zumindest bin ich schon so aufgewachsen. Pätter war der Bruder meiner Mutter, Godi die Schwester meiner Mutter. Mir war immer klar: Wenn Mama/Papa was passiert, dann lebe ich bei meiner Godi. Dort hätte ich mich auch wohlgefühlt. Und daher habe ich die Paten auch so ausgewählt.
Das trifft bei uns auch zu - das eine schließt das andere ja nicht aus. Wie gesagt haben wir unsere Geschwister als Paten genommen. So würde unser Kind nirgendwo rausgerissen - im Gegenteil. Und meine Eltern zu nehmen bzw. davon auszugehen, dass die sich im Ernstfall kümmern, halte ich für nicht so logisch. Zumindest wenn man von der gewöhnlichen "Sterbereihenfolge" ausgeht. Denn dann wären, würde uns etwas passieren, meine Eltern schon zu alt - mein Bruder/meine Schwägerin nicht.
Aber diese ganzen Gedanken sind ja eh nur hypothetisch. Man kann im Testament zwar jemanden für die Vormundschaft einsetzen, gibt damit aber nur einen Tipp ab. Wenn wir sterben wird letztlich das Jugendamt entscheiden. Unser Wille ist hier nur ein Wille, keine feste Vorgabe.
Ok,wir haben leider keine Geschwister und mussten somit schauen.
Deshalb erste Wahl mein Papa und seine Frau, die täglichen Kontakt mit ihnen haben und auch bei uns in einer separaten Wohnung wohnen. Ausserdem sind sie noch relativ Jung und sollten wenn keine Krankheit dazwischen kommen sollte locker die Volljährigkeit der Kinder erleben
Zweite Wahl ist mein Onkel und seine Frau, da sie noch den meisten Draht zu ihnen haben aus der Familie
Und die dritte Wahl wären dann die Paten.
06.06.2017 20:05
Zitat von Pusteblume13:
Zitat von Darwin27:
Zitat von Pusteblume13:
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Ja, denn das war doch der ursprüngliche Gedanke einer Patenschaft, oder nicht? Zumindest bin ich schon so aufgewachsen. Pätter war der Bruder meiner Mutter, Godi die Schwester meiner Mutter. Mir war immer klar: Wenn Mama/Papa was passiert, dann lebe ich bei meiner Godi. Dort hätte ich mich auch wohlgefühlt. Und daher habe ich die Paten auch so ausgewählt.
Das trifft bei uns auch zu - das eine schließt das andere ja nicht aus. Wie gesagt haben wir unsere Geschwister als Paten genommen. So würde unser Kind nirgendwo rausgerissen - im Gegenteil. Und meine Eltern zu nehmen bzw. davon auszugehen, dass die sich im Ernstfall kümmern, halte ich für nicht so logisch. Zumindest wenn man von der gewöhnlichen "Sterbereihenfolge" ausgeht. Denn dann wären, würde uns etwas passieren, meine Eltern schon zu alt - mein Bruder/meine Schwägerin nicht.
Aber diese ganzen Gedanken sind ja eh nur hypothetisch. Man kann im Testament zwar jemanden für die Vormundschaft einsetzen, gibt damit aber nur einen Tipp ab. Wenn wir sterben wird letztlich das Jugendamt entscheiden. Unser Wille ist hier nur ein Wille, keine feste Vorgabe.
Ok,wir haben leider keine Geschwister und mussten somit schauen.
Deshalb erste Wahl mein Papa und seine Frau, die täglichen Kontakt mit ihnen haben und auch bei uns in einer separaten Wohnung wohnen. Ausserdem sind sie noch relativ Jung und sollten wenn keine Krankheit dazwischen kommen sollte locker die Volljährigkeit der Kinder erleben
Zweite Wahl ist mein Onkel und seine Frau, da sie noch den meisten Draht zu ihnen haben aus der Familie
Und die dritte Wahl wären dann die Paten.
Okay, da hast du natürlich recht . In dieser Situation wären bei uns die Paten vlt auch Freunde geworden und die hätten dann wahrscheinlich nicht die Wunsch-Vormundschaft bekommen.
06.06.2017 20:07
Zitat von Darwin27:
Zitat von Pusteblume13:
Zitat von Darwin27:
Zitat von Pusteblume13:
Wählt ihr die Paten so dass sie bei ihnen Leben müssen wenn euch was passiert.
Also für diesen ernsten Fall haben wir die Personen gewählt die immer für die Kinder da sind und die die Kinder nicht aus ihrem Umfeld heraus ziehen würden. In dem Fall sind es bei uns, mein Vater und seine Frau. Sie sind noch relativ Jung so dass das im Ernstfall passen sollte. Und würde dies nicht sein, würden sie zu meiner Tante und zu meinem Onkel kommen.
Ja, denn das war doch der ursprüngliche Gedanke einer Patenschaft, oder nicht? Zumindest bin ich schon so aufgewachsen. Pätter war der Bruder meiner Mutter, Godi die Schwester meiner Mutter. Mir war immer klar: Wenn Mama/Papa was passiert, dann lebe ich bei meiner Godi. Dort hätte ich mich auch wohlgefühlt. Und daher habe ich die Paten auch so ausgewählt.
Das trifft bei uns auch zu - das eine schließt das andere ja nicht aus. Wie gesagt haben wir unsere Geschwister als Paten genommen. So würde unser Kind nirgendwo rausgerissen - im Gegenteil. Und meine Eltern zu nehmen bzw. davon auszugehen, dass die sich im Ernstfall kümmern, halte ich für nicht so logisch. Zumindest wenn man von der gewöhnlichen "Sterbereihenfolge" ausgeht. Denn dann wären, würde uns etwas passieren, meine Eltern schon zu alt - mein Bruder/meine Schwägerin nicht.
Aber diese ganzen Gedanken sind ja eh nur hypothetisch. Man kann im Testament zwar jemanden für die Vormundschaft einsetzen, gibt damit aber nur einen Tipp ab. Wenn wir sterben wird letztlich das Jugendamt entscheiden. Unser Wille ist hier nur ein Wille, keine feste Vorgabe.
Ok,wir haben leider keine Geschwister und mussten somit schauen.
Deshalb erste Wahl mein Papa und seine Frau, die täglichen Kontakt mit ihnen haben und auch bei uns in einer separaten Wohnung wohnen. Ausserdem sind sie noch relativ Jung und sollten wenn keine Krankheit dazwischen kommen sollte locker die Volljährigkeit der Kinder erleben
Zweite Wahl ist mein Onkel und seine Frau, da sie noch den meisten Draht zu ihnen haben aus der Familie
Und die dritte Wahl wären dann die Paten.
Okay, da hast du natürlich recht . In dieser Situation wären bei uns die Paten vlt auch Freunde geworden und die hätten dann wahrscheinlich nicht die Wunsch-Vormundschaft bekommen.
Genauso ist es leider bei uns und wir haben uns dann für diesen Weg entschieden.
Hätten wir Geschwister, wäre es wohl viel einfacher.
Wir haben gerade jetzt für Paula große Probleme die richtigen Paten zu finden
06.06.2017 20:08
Uns ist wichtig, dass der Pate unser Kind in seinem religiösen Leben begleitet und für das Kind betet.
Materielle Dinge, Geschenke, Geld aber auch Besuche zum Geburtstag sind mir nicht wichtig.
Da es allerdings sehr schwer ist, jemanden im näheren Umfeld zu finden, der sich dazu wirklich eignet, hat nur eines unserer bis jetzt 3 Kinder einen wirklich religiösen Paten.
Bei unserem 4. Kind wird meine beste Freundin Patin werden, obwohl sie zwar nicht besonders religiös ist, aber wenigstens erziehungstechnisch auf meiner Wellenlänge ist.
Bei den anderen Paten ist es oft so, dass ich z. B. sage, ich möchte keine Geschenke für das Kind und trotzdem kommt dann irgendwas.
Eigentlich hätte ich für alle Kinder nur einen Paten nehmen können, der meine Vorstellungen erfüllt, aber da wären dann vermutlich ein paar Leute etwas angepisst gewesen.
LG Mia
Materielle Dinge, Geschenke, Geld aber auch Besuche zum Geburtstag sind mir nicht wichtig.
Da es allerdings sehr schwer ist, jemanden im näheren Umfeld zu finden, der sich dazu wirklich eignet, hat nur eines unserer bis jetzt 3 Kinder einen wirklich religiösen Paten.
Bei unserem 4. Kind wird meine beste Freundin Patin werden, obwohl sie zwar nicht besonders religiös ist, aber wenigstens erziehungstechnisch auf meiner Wellenlänge ist.
Bei den anderen Paten ist es oft so, dass ich z. B. sage, ich möchte keine Geschenke für das Kind und trotzdem kommt dann irgendwas.
Eigentlich hätte ich für alle Kinder nur einen Paten nehmen können, der meine Vorstellungen erfüllt, aber da wären dann vermutlich ein paar Leute etwas angepisst gewesen.
LG Mia
06.06.2017 20:08
Den Bruder meines Partners, samt Frau (vor allem wegen ihr) habe ich aus dem Sorgerecht ausschließen lassen. DAS wollte ich nicht. Die erziehen ganz komisch, damit wäre mein Kind niemals klar gekommen. Zum Glück sah das mein Partner genauso.
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