Welche Eigenschaften sollte euer/eure Vorgesetze/r haben?
03.11.2015 18:06
Guten Abend,
demnächst wechsel ich meinen Arbeitsplatz, da ich umziehe. An meinem neuen Arbeitsplatz habe ich direkt eine Abteilung mit Mitarbeitern zu führen.
Mein letztes Jahr war mein erstes "richtiges" Berufsjahr und ich hatte glücklicherweise nur mittelbare Führungsverantwortung in Zukunft wird das dann anders aussehen und ich muss selber "ran". Da mir schon vorgeworfen worden ist zu wenig mit meinen Mitarbeiterin zu kommunizieren, möchte ich natürlich bei meinem neuen Job diesmal alles richtig machen.
Aus dem Grund wollte ich euch fragen wie euer/eure Traumvorgesetzte/r ist. Was findet ihr gut und was findet ihr schlecht bzw. was geht gar nicht.
Von den Personen, die auch Mitarbeiterführung haben, würde ich gerne wissen, wie ihr das umsetzt.
Bisher war ich glaube ich eine ziemlich schlechte Vorgesetzte. Ich weiß auch gar nicht, ob man das Lernen kann. Ich muss nämlich noch in den nächsten zwei Jahren diverse Führungskräfteseminare absolvieren.
demnächst wechsel ich meinen Arbeitsplatz, da ich umziehe. An meinem neuen Arbeitsplatz habe ich direkt eine Abteilung mit Mitarbeitern zu führen.
Mein letztes Jahr war mein erstes "richtiges" Berufsjahr und ich hatte glücklicherweise nur mittelbare Führungsverantwortung in Zukunft wird das dann anders aussehen und ich muss selber "ran". Da mir schon vorgeworfen worden ist zu wenig mit meinen Mitarbeiterin zu kommunizieren, möchte ich natürlich bei meinem neuen Job diesmal alles richtig machen.
Aus dem Grund wollte ich euch fragen wie euer/eure Traumvorgesetzte/r ist. Was findet ihr gut und was findet ihr schlecht bzw. was geht gar nicht.
Von den Personen, die auch Mitarbeiterführung haben, würde ich gerne wissen, wie ihr das umsetzt.
Bisher war ich glaube ich eine ziemlich schlechte Vorgesetzte. Ich weiß auch gar nicht, ob man das Lernen kann. Ich muss nämlich noch in den nächsten zwei Jahren diverse Führungskräfteseminare absolvieren.
03.11.2015 18:45
Ich erwarte im Grunde nicht übermenschliches.
Was ich aber überhaupt nicht abkann, ist Unehrlichkeit und ein schwaches Rückgrat.
Wenn mein Chef, Vorgesetzter, Kollege, Arbeiter oder sonst irgendwer, egal in welcher Position, etwas sagt, dann muss er das auch umsetzen.
Immer nur rumzuschwafeln finde ich widerlich (und viele andere auch).
Ehrlichkeit, Korrektheit, Fairness.
Mehr erwarte ich gar nicht.
Wenn derjenige dann noch Humor hat, ist er/sie neuer Lieblingschef.
Was ich aber überhaupt nicht abkann, ist Unehrlichkeit und ein schwaches Rückgrat.
Wenn mein Chef, Vorgesetzter, Kollege, Arbeiter oder sonst irgendwer, egal in welcher Position, etwas sagt, dann muss er das auch umsetzen.
Immer nur rumzuschwafeln finde ich widerlich (und viele andere auch).
Ehrlichkeit, Korrektheit, Fairness.
Mehr erwarte ich gar nicht.
Wenn derjenige dann noch Humor hat, ist er/sie neuer Lieblingschef.
03.11.2015 19:06
Geradlinigkeit,Souveränität,Kompetenz in seinem Bereich,Fairness und Humor.
03.11.2015 19:13
Vielen Dank für die Antworten.
In dem Assessment Center, das ich für die Stelle durchlaufen musste, hatte ich geantwortet, dass ein Vorgesetzter konsequent sein sollte und zuhören können muss. Waren jetzt andere Antworten als eure aber hat zumindest im Auswahlverfahren nicht geschadet.
Das mit dem Humor finde ich schwierig, weil ich gemerkt habe, dass Menschen sehr unterschiedlichen Humor haben. Zwar bezeichnen sich fast alle Menschen als humorvoll, es gibt dann aber trotzdem sehr oft Unterschiede diesbezüglich.
Vielleicht kann ich die Ausgangsfrage noch erweitern um den Punkt, inwiefern sich Eltern vom Vorgesetzten Unterstützung und Rücksichtnahme wünschen.
In dem Assessment Center, das ich für die Stelle durchlaufen musste, hatte ich geantwortet, dass ein Vorgesetzter konsequent sein sollte und zuhören können muss. Waren jetzt andere Antworten als eure aber hat zumindest im Auswahlverfahren nicht geschadet.
Das mit dem Humor finde ich schwierig, weil ich gemerkt habe, dass Menschen sehr unterschiedlichen Humor haben. Zwar bezeichnen sich fast alle Menschen als humorvoll, es gibt dann aber trotzdem sehr oft Unterschiede diesbezüglich.
Vielleicht kann ich die Ausgangsfrage noch erweitern um den Punkt, inwiefern sich Eltern vom Vorgesetzten Unterstützung und Rücksichtnahme wünschen.
03.11.2015 19:18
Hmmm ich war schon vorgesetzte von einem kleinen Team im Bereich Aftersales...
Ich schätze, wenn meine Leute etwas gutes an mir hatten, dann absolute Ehrlichkeit... Ich habe nie hinterm Rücken was gemauschelt und selbst wenn ich noch mit Infos hinterm berg halten musste, habe ich das eben auch so kommuniziert... dass ich eben nicht anders kann und darf... und auch wenn ich die Entscheidungen von unserem chef mistig fand, dann habe ich auch klar gesagt: ja, ist scheiße, geht aber nicht anders...
sprich, wir waren ein team... aber wenn es drauf ankam, war ich eben auch Respektsperson...
Heute, wenn ich mir einen wunschchef basteln könnte, würde ich klar und aus einem gewissen Egoismus heraus sagen, dass ich jemanden brauche, der seine Mitarbeiter individuell betrachtet und die stärken zu nutzen weiß...
Ich bin zb Hochsensibel... in einer Ausprägung, die mir auch extrovertierte power-Phasen ermöglicht... habe ich einen chef, der ehrlich und menschlich ist und der mir einen gewissen Freiraum lässt, kann ich auf Hochtouren arbeiten und viel leisten...
Ich glaube, am schlimmsten wäre ein chef, der einen deutlich geringeren ethischen Anspruch hat als ich, der cholerisch ist und unehrlich... da hätte ich binnen kürzester zeit einen burn-out oder einen neuen job
ok... ist etwas wirr... keine Ahnung, ob dir das weiterhilft ^^
Ich schätze, wenn meine Leute etwas gutes an mir hatten, dann absolute Ehrlichkeit... Ich habe nie hinterm Rücken was gemauschelt und selbst wenn ich noch mit Infos hinterm berg halten musste, habe ich das eben auch so kommuniziert... dass ich eben nicht anders kann und darf... und auch wenn ich die Entscheidungen von unserem chef mistig fand, dann habe ich auch klar gesagt: ja, ist scheiße, geht aber nicht anders...
sprich, wir waren ein team... aber wenn es drauf ankam, war ich eben auch Respektsperson...
Heute, wenn ich mir einen wunschchef basteln könnte, würde ich klar und aus einem gewissen Egoismus heraus sagen, dass ich jemanden brauche, der seine Mitarbeiter individuell betrachtet und die stärken zu nutzen weiß...
Ich bin zb Hochsensibel... in einer Ausprägung, die mir auch extrovertierte power-Phasen ermöglicht... habe ich einen chef, der ehrlich und menschlich ist und der mir einen gewissen Freiraum lässt, kann ich auf Hochtouren arbeiten und viel leisten...
Ich glaube, am schlimmsten wäre ein chef, der einen deutlich geringeren ethischen Anspruch hat als ich, der cholerisch ist und unehrlich... da hätte ich binnen kürzester zeit einen burn-out oder einen neuen job
ok... ist etwas wirr... keine Ahnung, ob dir das weiterhilft ^^
03.11.2015 19:22
Was ich sehr schätze, wenn er mir zuhört und nicht alles in FRage stellt, was ich erzähle. MIch nicht vor MItarbeitern oder gar Kunden bloss stellt, gerade wenn jemand neu anfängt und sich erst noch einarbeiten muß. Wenn (wie aktuell mein Mann) ich habe schon 5 Projekte, ich schaffe nicht noch das 6. - sonst darf ich demnächst noch nachts arbeiten, es nicht einfach zu ignorieren und dann noch das 6. aufbrummen. Oder: Die Frau ... ist dafür zuständig, die macht das schon, obwohl man zum Beispiel nicht fachlich dafür geeignet ist oder schon total überlastet ist. Also einfach abwälzen und nicht mal Gerade dafür stehen. In einer Führungsposition sollte man für seine Sachen auch einstehen und das nicht auf andere abwälzen, Frau hat das gemacht und die können sie quasi anmeckern, dran kriegen, abe rnicht ich. Solche Vorgesetzte hatten wir beide schon.
03.11.2015 19:24
Zitat von Furiosa:Zu komminzieren finde ich richtig und auch MItarbeiter mit einzubeziehen , quasi ein TEam zu sein. KOmmunikation finde ich das A und o. Am besten machst Du alle 14 Tage so ein Art "Meeting" - wir nennen es Jour Fix, und dann kurz erklären lassen, was so gelaufen ist, auch Meinungen hören, was man besser machen kann - das läuft bei uns so und ich finde es recht gut.
Guten Abend,
demnächst wechsel ich meinen Arbeitsplatz, da ich umziehe. An meinem neuen Arbeitsplatz habe ich direkt eine Abteilung mit Mitarbeitern zu führen.
Mein letztes Jahr war mein erstes "richtiges" Berufsjahr und ich hatte glücklicherweise nur mittelbare Führungsverantwortung in Zukunft wird das dann anders aussehen und ich muss selber "ran". Da mir schon vorgeworfen worden ist zu wenig mit meinen Mitarbeiterin zu kommunizieren, möchte ich natürlich bei meinem neuen Job diesmal alles richtig machen.
Aus dem Grund wollte ich euch fragen wie euer/eure Traumvorgesetzte/r ist. Was findet ihr gut und was findet ihr schlecht bzw. was geht gar nicht.
Von den Personen, die auch Mitarbeiterführung haben, würde ich gerne wissen, wie ihr das umsetzt.
Bisher war ich glaube ich eine ziemlich schlechte Vorgesetzte. Ich weiß auch gar nicht, ob man das Lernen kann. Ich muss nämlich noch in den nächsten zwei Jahren diverse Führungskräfteseminare absolvieren.
03.11.2015 19:27
Zitat von Furiosa:
Vielleicht kann ich die Ausgangsfrage noch erweitern um den Punkt, inwiefern sich Eltern vom Vorgesetzten Unterstützung und Rücksichtnahme wünschen.
hmmm eigentlich die gleiche wie ohne kinder
das fällt für mich unter "Fingerspitzengefühl"... ein Azubi im ersten jahr, der das erste mal verkatert und/oder übernächtig zur arbeit kommt, wird da ganz anders angefasst, als die mutter, die gerade keinen schlaf bekommt und deshalb gerade etwas durch ist... ersterer muss die grenzen sehen können, letztere braucht vielleicht einfach die chance, nur eine Baustelle brennen zu sehen... und revangiert sich, sobald es wieder runder läuft...
03.11.2015 19:28
Loyalität ist mir wichtig.
Vor 8 Jahren habe ich mal ziemlichen Bocknist in der Arbeit gebaut, natürlich hat meine Cheffin mich zur Rechenschaft gezogen - vor anderen Stand sie aber immer vor mir, hat mich in den Schutz genommen usw. Ich konnte mich absolut auf sie verlassen, sie hat mich nicht blöd da stehen lassen.
Vor 8 Jahren habe ich mal ziemlichen Bocknist in der Arbeit gebaut, natürlich hat meine Cheffin mich zur Rechenschaft gezogen - vor anderen Stand sie aber immer vor mir, hat mich in den Schutz genommen usw. Ich konnte mich absolut auf sie verlassen, sie hat mich nicht blöd da stehen lassen.
03.11.2015 19:29
Achja... was mir grad in bezug auf früher einfällt: in bezug auf Ehrlichkeit: wenn der Chef etwas nicht kann oder kennt, ist es besser, sich das erklären zu lassen, wieso etwas nicht bzw. nicht wie gewünscht geht, statt drauf zu beharren, dass es so und nicht anders sein muss...
himmel... da kann man glatt ein tourette-syndrom entwickeln
himmel... da kann man glatt ein tourette-syndrom entwickeln
03.11.2015 19:32
Zitat von Marf:
Geradlinigkeit,Souveränität,Kompetenz in seinem Bereich,Fairness und Humor.
Bis auf Humor Stimme ich dir zu. Jemand der sich zum Clown macht, wird nicht ernstgenommen.
Wichtig finde ich noch ein offenes Ohr für die Mitarbeiter zu haben und nach Lösungen zu suchen und diese auch umsetzen.
Genauso muss man aber auch mal "knallhart" sein und nicht jeden Vorschuss bewilligen Oder auch mal Leute entlassen.
Und was auch wichtig ist, Freunde dich nicht zu sehr an, sonst geht es dir zu nahe bestimmte Entscheidungen treffen zu müssen, oder es wird gegen dich verwundert. Du wirst nicht nur Freunde haben leider. Aber erstmal viel Glück.
03.11.2015 19:46
Zitat von julemaus:
nicht jeden Vorschuss bewilligen Oder auch mal Leute entlassen .
Und was auch wichtig ist, Freunde dich nicht zu sehr an, sonst geht es dir zu nahe bestimmte Entscheidungen treffen zu müssen, oder es wird gegen dich verwundert. Du wirst nicht nur Freunde haben leider. Aber erstmal viel Glück.
Keine Sorge, bin nur im öffentlichen Dienst. Dort gibt es weder Vorschüsse noch werden Leute entlassen.
Und ich bin auch überhaupt nicht der Typ, der sich mit den Mitarbeitern anfreundet.
03.11.2015 19:51
Also zum Clown machen ist glaube ich nicht gemeint mit Humor beim Vorgesetzten. Aber es schadet nicht den Stock ab und an mal aus dem Hintern zu nehmen.
03.11.2015 19:54
Ich verlange von meinen Vorgesetzten eine gesunde Mischung aus autoritärer Ausstrahlung und Respekt vor den Mitarbeitern. Ich will ernstgenommen und gefordert werden aber nicht das Gefühl haben, dass ich die Arbeit mache für die mein Chef bezahlt wird.
Ich hasse unechtes Interesse das man auf diesen Seminaren zu heucheln lernt.
Ein guter Chef sagt nicht "Ihr" sondern "Wir" und meint es auch so.
Das wäre so mein akutes Brainstorming zu dem Thema.
Ich hasse unechtes Interesse das man auf diesen Seminaren zu heucheln lernt.
Ein guter Chef sagt nicht "Ihr" sondern "Wir" und meint es auch so.
Das wäre so mein akutes Brainstorming zu dem Thema.
03.11.2015 19:55
Wollte ich auch grad schreiben.
Ein Chef kann auch Humor haben und trotzdem unangefochten auf seiner Position sein
.
Mein erster Chef in der Ausbildung war ein Küchenchef vom alten Schlag, da haben aber alle stramm gestanden. Trotzdem hatte er Humor und ihn hat sicher keiner als Clown abgetan
.
Genauso mein letzter Chef im Büro.
Der hatte eine unglaubeliche Kompetenz und Souveranität ausgestrahlt, war stets ehrlich, kompetent, fair und gradlinig. Den haben quasi alle "vergöttert" als Chef. Er war quasi das Ideal eines solchen
.
Und auch der hatte viel Humor
.
Ein Chef kann auch Humor haben und trotzdem unangefochten auf seiner Position sein
. Mein erster Chef in der Ausbildung war ein Küchenchef vom alten Schlag, da haben aber alle stramm gestanden. Trotzdem hatte er Humor und ihn hat sicher keiner als Clown abgetan
. Genauso mein letzter Chef im Büro.
Der hatte eine unglaubeliche Kompetenz und Souveranität ausgestrahlt, war stets ehrlich, kompetent, fair und gradlinig. Den haben quasi alle "vergöttert" als Chef. Er war quasi das Ideal eines solchen
. Und auch der hatte viel Humor
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