Welche Macken habt ihr?
09.07.2017 21:42
Zitat von Darwin27:
Umpalumpa, hast du dir vlt auch mal darüber Gedanken gemacht, dass sich deine Gefühle, Meinung und Vorsätze ab SS, Geburt und mit Kind ändern können? Das mit der Geburt dieses kleinen Wesens Dinge einfach anders sind, als vorher? Dass du plötzlich mehr Nähe willst, als du vorher dachtest, dass du weniger Schlaf brauchst, weniger hellhörig bist, MÜDER als vorher? Eine Schwangerschaft verändert so viel. Wenn ich richtig überflogen habe, hast du schon ein Kind - aber vergleiche nicht SS1 mit SS2. Alles kann beim nächsten Mal anders sein. Und gerade deshalb finde ich es albern, jetzt schon so zu sprechen, als wäre das Kind schon da, als würdest du es genau kennen und als wüsstest du zu 100%, wie es läuft. Wenn das Kind da ist, kannst du einfach nochmal drüber nachdenken.
Es ist in Ordnung, dass du jetzt deine Vorsätze hast. Aber nimm doch wenigstens an, dass es sich ändern KÖNNTE, wenn ein Kind da ist. Nichts anderes will man hier von dir hören. Deshalb wurden deine "hellseherischen Fähigkeiten" hier belächelt.
Einige Mütter hier hatten große Vorsätze, Prinzipien und dergleichen und vieles wurde von diesen kleinen, über alles geliebten Menschen über den Haufen geworfen. Ohne dass man als Mutter gefragt wird.
Mein Beispiel: Für meinen Mann war ganz klar, dass das Kind spätestens mit 6 Monaten aus dem Schlafzimmer ausziehen muss. Ein Kind, das gehört in SEIN ZIMMER. Nunja.. ihm würde heute nicht im Traum einfallen, das Beistellbett auch nur ins Kinderzimmer zu schieben. Und ein Beistellbett gibt es hier auch nur, um mehr Platz zu schaffen, da wir nur 1.60 cm Bett haben. Meinungen ändern sich.![]()
Keiner will hier besserwisserisch klingen, keiner will es besser wissen als du - es soll dir nur klar werden, dass der kleine neue Mensch keine Maschine ist, die du nach deinen Wünschen programmieren kannst. Ab Geburt macht man in der Regel erstmal das was das Kind möchte/braucht. Und das ist auch gut so.
09.07.2017 21:43
Zitat von Anonym 194443:
Zitat von Darwin27:
Umpalumpa, hast du dir vlt auch mal darüber Gedanken gemacht, dass sich deine Gefühle, Meinung und Vorsätze ab SS, Geburt und mit Kind ändern können? Das mit der Geburt dieses kleinen Wesens Dinge einfach anders sind, als vorher? Dass du plötzlich mehr Nähe willst, als du vorher dachtest, dass du weniger Schlaf brauchst, weniger hellhörig bist, MÜDER als vorher? Eine Schwangerschaft verändert so viel. Wenn ich richtig überflogen habe, hast du schon ein Kind - aber vergleiche nicht SS1 mit SS2. Alles kann beim nächsten Mal anders sein. Und gerade deshalb finde ich es albern, jetzt schon so zu sprechen, als wäre das Kind schon da, als würdest du es genau kennen und als wüsstest du zu 100%, wie es läuft. Wenn das Kind da ist, kannst du einfach nochmal drüber nachdenken.
Es ist in Ordnung, dass du jetzt deine Vorsätze hast. Aber nimm doch wenigstens an, dass es sich ändern KÖNNTE, wenn ein Kind da ist. Nichts anderes will man hier von dir hören. Deshalb wurden deine "hellseherischen Fähigkeiten" hier belächelt.
Einige Mütter hier hatten große Vorsätze, Prinzipien und dergleichen und vieles wurde von diesen kleinen, über alles geliebten Menschen über den Haufen geworfen. Ohne dass man als Mutter gefragt wird.
Mein Beispiel: Für meinen Mann war ganz klar, dass das Kind spätestens mit 6 Monaten aus dem Schlafzimmer ausziehen muss. Ein Kind, das gehört in SEIN ZIMMER. Nunja.. ihm würde heute nicht im Traum einfallen, das Beistellbett auch nur ins Kinderzimmer zu schieben. Und ein Beistellbett gibt es hier auch nur, um mehr Platz zu schaffen, da wir nur 1.60 cm Bett haben. Meinungen ändern sich.![]()
Keiner will hier besserwisserisch klingen, keiner will es besser wissen als du - es soll dir nur klar werden, dass der kleine neue Mensch keine Maschine ist, die du nach deinen Wünschen programmieren kannst. Ab Geburt macht man in der Regel erstmal das was das Kind möchte/braucht. Und das ist auch gut so.
Ich hab Mist gebaut mit den Codes und dem Anonym-Haken
Die Nachricht an Umpalumpa ist von mir
09.07.2017 21:44
Achso, das mit dem dreimal nachts aufstehen ist auch zu drollig! Ich hatte echt ein anfängerbaby, sie schrie nie, sondern meckerte. Aber selbst bei so einem einfachem baby sind dreimal nachts aufstehen utopisch gewesen
Achja, das kind ist aufgewacht, hat nie nach mir gebrüllt, erstmal ne halbe stunde lustig vor sich hingequakt und wurde dann erst quengelig...
Achja, das kind ist aufgewacht, hat nie nach mir gebrüllt, erstmal ne halbe stunde lustig vor sich hingequakt und wurde dann erst quengelig...
09.07.2017 21:46
Zitat von kizim:
Achso, das mit dem dreimal nachts aufstehen ist auch zu drollig! Ich hatte echt ein anfängerbaby, sie schrie nie, sondern meckerte. Aber selbst bei so einem einfachem baby sind dreimal nachts aufstehen utopisch gewesen![]()
Achja, das kind ist aufgewacht, hat nie nach mir gebrüllt, erstmal ne halbe stunde lustig vor sich hingequakt und wurde dann erst quengelig...
Anfängerbaby und trotzdem alle 2 Stunden wach dank Hunger.
09.07.2017 22:12
Zitat von Darwin27:
Zitat von kizim:
Achso, das mit dem dreimal nachts aufstehen ist auch zu drollig! Ich hatte echt ein anfängerbaby, sie schrie nie, sondern meckerte. Aber selbst bei so einem einfachem baby sind dreimal nachts aufstehen utopisch gewesen![]()
Achja, das kind ist aufgewacht, hat nie nach mir gebrüllt, erstmal ne halbe stunde lustig vor sich hingequakt und wurde dann erst quengelig...
Anfängerbaby und trotzdem alle 2 Stunden wach dank Hunger.![]()
Ich sag ja selbst bei einfachen babys sind dreimal nachts aufstehen zu wenig...
09.07.2017 23:35
Zitat von Christen:
Zitat von mimimi:dann rate ich dir zum Verzicht, wenn du schon mit den einfachsten Dingen wie Nähe spenden nachts Probleme hast... Man bedenke vielleicht auch mal, dass Kinder nicht die nächsten zehn Jahre in deinem Bett liegen. Ist das denn wirklich soo schwer mal eine Weile das Bedürfnis des Kindes über das eigene zu stellen?!
Zitat von Christen:
Zitat von mimimi:entweder schläfst du mit Baby im wohn /Kinderzimmer oder nimmst es doch mit in dein Bett
...![]()
Habe damit keine nächtliche Nähe mehr mit meinem Partner und schlafe selber null weil, siehe meine Macken, kann ich nicht. Na danke. Nein, wenn ich davon ausgehen müsste das es sich so entwickelt würde ich definitiv auf Kinder verzichten, so könnte ich nicht leben. Ich kann nicht selber vollständig hinten runter fallen. Aber das ist halt leider auch das was viel an solchen Foren usw. kaputt macht, dieses permanente, warte erstmal ab bis du Kinder hast.
Kann man nur Nähe geben, indem man das Kind im Elternbett schlafen lässt, nachts?
09.07.2017 23:39
Zitat von Christen:
Zitat von mimimi:glaube mir, du wirst es überleben, wenn es nicht anders geht. Habe ich auch! Oder was ist sonst die Option? Baby sich alleine in den Schlaf kreischen lassen? Dein mutterinstinkt wird das hoffentlich verhindern...
Zitat von Christen:
Zitat von mimimi:dann rate ich dir zum Verzicht, wenn du schon mit den einfachsten Dingen wie Nähe spenden nachts Probleme hast... Man bedenke vielleicht auch mal, dass Kinder nicht die nächsten zehn Jahre in deinem Bett liegen. Ist das denn wirklich soo schwer mal eine Weile das Bedürfnis des Kindes über das eigene zu stellen?!
...
Und wem genau ist damit geholfen wenn ich dann einfach mal gar nicht mehr schlafe? Bin ich dann wirklich noch in der Lage mich vernünftig um mein Kind zu kümmern und habe die Kraft auch anstrengende Zeiten durchzustehen? Das bezweifle ich mal stark!
Wie gesagt, es wird kein Familienbett oder Ähnliches geben. Wer das gerne tun möchte kann das doch auch aber WIR halt nicht. Das darf ja zum Glück noch jeder für sich selber entscheiden. Und ein Baby zu uns ins Bett zu legen wäre Verantwortungslos hoch 100. Wenn ich überlege wie oft ich mich schon auf meinen Kater gerollt habe und der hat wenigstens noch nen Fluchtinstinkt. Mag sein das es beim eigenen Kind unterbewusst schon ausgeschlossen ist das das passiert aber das Risiko beim austesten wäre uns definitiv zu hoch.
Und ja, das Bedürfnis des einen über das Bedürfnis des anderen zu stellen (egal um was es geht, Kinder, Partner, usw.) stellt in meinen Augen immer ein Problem dar. Ziel sollte es sein allen Bedürfnissen so gut als möglich gerecht zu werden. Klar, ein Erwachsener kann die Entscheidung treffen seine Bedürfnisse einzuschränken, das kann ein Baby nicht. Aber es kann auch maximal mal ganz ganz kurzfristig sinnvoll sein das einer sich komplett hinten anstellen muss wenn es wirklich mal nicht anders geht. Das sollte aber nicht die Regel werden. HIER zumindest nicht. Was andere machen ist deren Sache.
Aber vielleicht hast du auch Glück, dein Kind lässt sich abends im zimmer ablegen, schläft acht Stunden durch und stört nicht deinen heiligen Schlaf![]()
Nur weil das Kind nicht im Elternbett schlafen wird, wird sie ihr Baby nachts schreien lassen? Entschuldigt meine Fragen, aber irgendwie liest sich das schon etwas krass.
09.07.2017 23:50
Zitat von Elsilein:
Zitat von mimimi:
Zitat von Christen:
Zitat von mimimi:deine letzten beiden Sätze finde ich echt gruselig und erklärt eure 'tolle' Methode selbstredend....
...![]()
Hä? Ließt du was was ich nicht lese? Nur weil der Kleine im eigenen Bett schläft ist er doch nicht sich selber überlassen. Klar, 20 mal aufstehen und wieder hingehen, beruhigen usw. ist sicherlich anstrengender als Kind neben sich legen aber was ist daran gruselig?![]()
![]()
Gruselig ist es, einem Neugeborenen die Nähe und damit auch den Schlaf zu nehmen, den es naturgemäß braucht. Weil die eigenen Bedürfnisse wichtiger sind.
Das nicht alleine sein und schlafen können bei Neugeborenen hat ja durchaus einen Sinn. Das ist Eigenschutz zum Erhalt des eigenen Lebens! Wie man einen so kleinen Menschen bewusst eine ganze Nacht lang immer und immer wieder Todesängsten aussetzen kann, weil man nicht gegen seine Prinzipien verstoßen will, geht mir nicht in den Kopf.
Ganz abgesehen davon, dass es mir einfach viel zu stressig wäre, ständig aufzustehen, statt einfach mit dem am allermeisten geliebten Menschen in meinem Leben selig schlummernd im Bett (oder auf der Couch oder auf einer Matratze im Kinderzimmer oder wo auch immer) zu kuscheln![]()
Haben Säuglinge wirklich schon sowas wie Todesangst? Im Grunde wissen sie doch noch gar nicht, was das überhaupt ist oder? Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, aber so ganz sinn macht das in meinen Augen nicht.
Es liest sich echt so, als wäre man eine total schlimme Mutter, wenn die Kinder eben im eigenem Zimmer und im eigenem Bett schlafen. Bei uns war das nie ein Problem, beide hatten ihre Betten. Klar, sie sind Nachts öfter wach geworden, hatten Hunger, wollten kuscheln. Natürlich bin ich da aufgestanden und hab mich um sie gekümmert. Ich denke nicht, dass meine Kinder nun irgendeinen Schaden davon getragen haben. Sie hätten ja auch nicht durch geschlafen, wenn sie bei uns geschlafen hätten. Das ist doch Quatsch, aber genau so liest sich das hier.
Warum da nun so auf mimimi rum gehackt wird, kann ich gar nicht nachvollziehen.
09.07.2017 23:56
Zitat von Christen:
Bei manchen Vorstellungen hier frage ich mich echt, warum manche Leute überhaupt Kinder wollen!
Und ich rede jetzt hier nicht von familienbett oder nicht, stillen oder nicht. Einfach so generell der Wunsch, dass dieses Kind sich gefälligst perfekt einzufügen hat, nicht aufmucken am besten wahrscheinlich noch niedlich aussehen.. Irgendwie ist ein Kind langsam so eine Art Accessoire geworden. Oder man bekommt halt eins, weil es dazu gehört und alle eins haben?
Echt traurig! Überlegt euch doch erstmal was ihr wirklich wollt. Wenn man kein einziges, noch so kleines Zugeständnis machen kann, sollte man es vielleicht wirklich bleiben lassen, und sich lieber ein Haustier zulegen. Ist viel leichter zu dressieren!
Hier muss ich gerade echt schlucken. Wie kommst du darauf? Beziehst du das auf das Beispiel mit den zwei Stunden Kaffee trinken? Was ist denn daran so schlimm? Es ist wichtig, dass man sich als Mutter eben auch für solche Dinge Zeit nimmt.
Ich mache z.B. öfter was mit Freunden und auch ohne Kinder. Mein Freund und ich gehen beide arbeiten, die Kinder werden seit dem Babyalter fremdbetreut und gehen seit sie zwei sind beide in den Kindergarten. Dennoch schaffen wir immer bewusst Zeit mit den Kindern. Man muss nicht ausschließlich 24 Stunden zuhause sein um eine gute Mutter sein zu können.
10.07.2017 00:08
Zitat von Skorpi:ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich meinte nie, dass man sich nicht mal zeit für sich nehmen kann. Und wenn Kinder alleine in ihren Betten schlafen oder sich wohl fühlen im kiga ist das toll. Aber wenn man eben ein Kind erwischt, wo das nicht klappt, muss man sich darauf einstellen und andere Lösungen finden. Diese Kompromissbereitschaft habe ich nicht gelesen bei der Ts. Und dann solche Sachen, wie das es normal sei, wenn dann halt mal ne Nacht durchgeweint wird.Hauptsache im eigenen Zimmer, egal wie. Sorry, da kommt mir die Galle hoch!
Zitat von Christen:
Bei manchen Vorstellungen hier frage ich mich echt, warum manche Leute überhaupt Kinder wollen!
Und ich rede jetzt hier nicht von familienbett oder nicht, stillen oder nicht. Einfach so generell der Wunsch, dass dieses Kind sich gefälligst perfekt einzufügen hat, nicht aufmucken am besten wahrscheinlich noch niedlich aussehen.. Irgendwie ist ein Kind langsam so eine Art Accessoire geworden. Oder man bekommt halt eins, weil es dazu gehört und alle eins haben?
Echt traurig! Überlegt euch doch erstmal was ihr wirklich wollt. Wenn man kein einziges, noch so kleines Zugeständnis machen kann, sollte man es vielleicht wirklich bleiben lassen, und sich lieber ein Haustier zulegen. Ist viel leichter zu dressieren!
Hier muss ich gerade echt schlucken. Wie kommst du darauf? Beziehst du das auf das Beispiel mit den zwei Stunden Kaffee trinken? Was ist denn daran so schlimm? Es ist wichtig, dass man sich als Mutter eben auch für solche Dinge Zeit nimmt.
Ich mache z.B. öfter was mit Freunden und auch ohne Kinder. Mein Freund und ich gehen beide arbeiten, die Kinder werden seit dem Babyalter fremdbetreut und gehen seit sie zwei sind beide in den Kindergarten. Dennoch schaffen wir immer bewusst Zeit mit den Kindern. Man muss nicht ausschließlich 24 Stunden zuhause sein um eine gute Mutter sein zu können.
10.07.2017 00:13
Zitat von Skorpi:
Zitat von Elsilein:
Zitat von mimimi:
Zitat von Christen:
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Hä? Ließt du was was ich nicht lese? Nur weil der Kleine im eigenen Bett schläft ist er doch nicht sich selber überlassen. Klar, 20 mal aufstehen und wieder hingehen, beruhigen usw. ist sicherlich anstrengender als Kind neben sich legen aber was ist daran gruselig?![]()
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Gruselig ist es, einem Neugeborenen die Nähe und damit auch den Schlaf zu nehmen, den es naturgemäß braucht. Weil die eigenen Bedürfnisse wichtiger sind.
Das nicht alleine sein und schlafen können bei Neugeborenen hat ja durchaus einen Sinn. Das ist Eigenschutz zum Erhalt des eigenen Lebens! Wie man einen so kleinen Menschen bewusst eine ganze Nacht lang immer und immer wieder Todesängsten aussetzen kann, weil man nicht gegen seine Prinzipien verstoßen will, geht mir nicht in den Kopf.
Ganz abgesehen davon, dass es mir einfach viel zu stressig wäre, ständig aufzustehen, statt einfach mit dem am allermeisten geliebten Menschen in meinem Leben selig schlummernd im Bett (oder auf der Couch oder auf einer Matratze im Kinderzimmer oder wo auch immer) zu kuscheln![]()
Haben Säuglinge wirklich schon sowas wie Todesangst? Im Grunde wissen sie doch noch gar nicht, was das überhaupt ist oder? Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, aber so ganz sinn macht das in meinen Augen nicht.
Es liest sich echt so, als wäre man eine total schlimme Mutter, wenn die Kinder eben im eigenem Zimmer und im eigenem Bett schlafen. Bei uns war das nie ein Problem, beide hatten ihre Betten. Klar, sie sind Nachts öfter wach geworden, hatten Hunger, wollten kuscheln. Natürlich bin ich da aufgestanden und hab mich um sie gekümmert. Ich denke nicht, dass meine Kinder nun irgendeinen Schaden davon getragen haben. Sie hätten ja auch nicht durch geschlafen, wenn sie bei uns geschlafen hätten. Das ist doch Quatsch, aber genau so liest sich das hier.
Warum da nun so auf mimimi rum gehackt wird, kann ich gar nicht nachvollziehen.
Ja, ein Säugling HAT Todesangst! Also nicht per se jeder Säugling, sobald er abgelegt oder allein gelassen wurde (manche - wie mein Kind z.B. - weinen auch nur bei Hunger und sind ansonsten tiefenentspannt
), aber viele, die als "Schreikinder" gelten, haben in diesem Moment einfach nur Angst. Und das ist ein Urinstinkt, denn der Mensch funktioniert ja heute noch genauso wie in der Steinzeit, auch wenn im Kinderzimmer i.d.R. KEIN Säbelzahntiger lauert. Zudem haben Säuglinge noch keine Objektpermanenz: Sobald sie Mama nicht mehr sehen, hören, riechen oder sonst irgendwie spüren können, glauben sie, sie hat aufgehört zu existieren. Sie glauben also, ganz allein auf der Welt zu sein. Wer würde da nicht weinen?
Ich habe kein Problem damit, wenn ein gechilltes, ausgeglichenes Kind von Anfang an im eigenen Zimmer/Bettchen schläft, solange es allen Beteiligten damit gut geht. Nur von vorneherein zu sagen, dass DAS (also noch nicht mal Familienbett an sich, sondern sogar mit Kind in einem Raum) so gar nicht in die Tüte kommt - egal, wie das Kind das findet -, hm, das gibt mir dann schon zu denken
Klar, im eigenen Zimmer schlafen ist ja nicht gleich "schreien lassen". Da sind wir uns sicher alle einig. Gehen wir einfach mal davon aus, dass auch ein Baby außerhalb des Elternzimmers immer gleich schnell mit allem versorgt wird, was es braucht. Trotzdem gibt es Nächte, da braucht auch ein "Anfängerbaby" mal permanent die Mama. Und wenn man DANN an seinen Prinzipien festhält, dann raubt man nicht nur sich, sondern auch einem sehr kleinen, hilflosen Menschen den Schlaf, weil er ohne diesen "Entzug" erst gar nicht wach werden und weinen würde.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
10.07.2017 00:20
Zitat von Elsilein:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Elsilein:
Zitat von mimimi:
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Gruselig ist es, einem Neugeborenen die Nähe und damit auch den Schlaf zu nehmen, den es naturgemäß braucht. Weil die eigenen Bedürfnisse wichtiger sind.
Das nicht alleine sein und schlafen können bei Neugeborenen hat ja durchaus einen Sinn. Das ist Eigenschutz zum Erhalt des eigenen Lebens! Wie man einen so kleinen Menschen bewusst eine ganze Nacht lang immer und immer wieder Todesängsten aussetzen kann, weil man nicht gegen seine Prinzipien verstoßen will, geht mir nicht in den Kopf.
Ganz abgesehen davon, dass es mir einfach viel zu stressig wäre, ständig aufzustehen, statt einfach mit dem am allermeisten geliebten Menschen in meinem Leben selig schlummernd im Bett (oder auf der Couch oder auf einer Matratze im Kinderzimmer oder wo auch immer) zu kuscheln![]()
Haben Säuglinge wirklich schon sowas wie Todesangst? Im Grunde wissen sie doch noch gar nicht, was das überhaupt ist oder? Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, aber so ganz sinn macht das in meinen Augen nicht.
Es liest sich echt so, als wäre man eine total schlimme Mutter, wenn die Kinder eben im eigenem Zimmer und im eigenem Bett schlafen. Bei uns war das nie ein Problem, beide hatten ihre Betten. Klar, sie sind Nachts öfter wach geworden, hatten Hunger, wollten kuscheln. Natürlich bin ich da aufgestanden und hab mich um sie gekümmert. Ich denke nicht, dass meine Kinder nun irgendeinen Schaden davon getragen haben. Sie hätten ja auch nicht durch geschlafen, wenn sie bei uns geschlafen hätten. Das ist doch Quatsch, aber genau so liest sich das hier.
Warum da nun so auf mimimi rum gehackt wird, kann ich gar nicht nachvollziehen.
Ja, ein Säugling HAT Todesangst! Also nicht per se jeder Säugling, sobald er abgelegt oder allein gelassen wurde (manche - wie mein Kind z.B. - weinen auch nur bei Hunger und sind ansonsten tiefenentspannt), aber viele, die als "Schreikinder" gelten, haben in diesem Moment einfach nur Angst. Und das ist ein Urinstinkt, denn der Mensch funktioniert ja heute noch genauso wie in der Steinzeit, auch wenn im Kinderzimmer i.d.R. KEIN Säbelzahntiger lauert. Zudem haben Säuglinge noch keine Objektpermanenz: Sobald sie Mama nicht mehr sehen, hören, riechen oder sonst irgendwie spüren können, glauben sie, sie hat aufgehört zu existieren. Sie glauben also, ganz allein auf der Welt zu sein. Wer würde da nicht weinen?
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Ich habe kein Problem damit, wenn ein gechilltes, ausgeglichenes Kind von Anfang an im eigenen Zimmer/Bettchen schläft, solange es allen Beteiligten damit gut geht. Nur von vorneherein zu sagen, dass DAS (also noch nicht mal Familienbett an sich, sondern sogar mit Kind in einem Raum) so gar nicht in die Tüte kommt - egal, wie das Kind das findet -, hm, das gibt mir dann schon zu denken![]()
Klar, im eigenen Zimmer schlafen ist ja nicht gleich "schreien lassen". Da sind wir uns sicher alle einig. Gehen wir einfach mal davon aus, dass auch ein Baby außerhalb des Elternzimmers immer gleich schnell mit allem versorgt wird, was es braucht. Trotzdem gibt es Nächte, da braucht auch ein "Anfängerbaby" mal permanent die Mama. Und wenn man DANN an seinen Prinzipien festhält, dann raubt man nicht nur sich, sondern auch einem sehr kleinen, hilflosen Menschen den Schlaf, weil er ohne diesen "Entzug" erst gar nicht wach werden und weinen würde.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.![]()
Ich hab das nun mal selber nachgeschaut und das hier gefunden:
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwic klung/0-12-monate/erste-gefuehle/
Ich kann mir auch wirklich nicht vorstellen, dass Säuglinge schon direkt Ängste haben. Hast du dazu vielleicht auch ein Link? Ich hab nichts anderes dazu gefunden.
10.07.2017 00:26
Ich möchte an dieser Stelle nochmal erwähnen, dass wir nie "Familienbetter" waren. Ich selbst kann auch besser schlafen, wenn ich kein Kind neben mir habe. Unser Sohn war "Typ Anfängerbaby" und in seinem Stubenwagen immer sehr zufrieden. Mit 3 Monaten konnte er am besten allein einschlafen und mit ca. 8 Monaten ist er ins eigene Zimmer umgezogen, weil wir ihn offenbar nachts gestört haben und er dann plötzlich öfter wach wurde. Vielleicht hätte auch er von Anfang an gut in seinem eigenen Zimmer schlafen können (ich konnte das aber nicht
).
Trotzdem gibt es aber doch immer wieder Nächte und Situationen, in denen so ein Kind die Nähe seiner Eltern braucht; ob es nun krank ist oder Alpträume hatte (hier bei uns war gerade ganz frisch der Nachtschreck Thema). Und in solchen Situationen würde ich einem Kind niemals den Zugang zum Elternzimmer verwehren!! Eher würde ich es zum Papa unter die Decke schieben und sebst ins Wohnzimmer gehen, wenn es mich zu sehr nervt.
Ich hab das auch beim gechillten Kind schon oft erlebt: Kind im eigenen Zimmer - alle 15 Minuten Theater; Kind im Elternbett - Zack, Ruhe bis zum nächsten Morgen. Und warum? Weil Gesellschaft beruhigt
). Trotzdem gibt es aber doch immer wieder Nächte und Situationen, in denen so ein Kind die Nähe seiner Eltern braucht; ob es nun krank ist oder Alpträume hatte (hier bei uns war gerade ganz frisch der Nachtschreck Thema). Und in solchen Situationen würde ich einem Kind niemals den Zugang zum Elternzimmer verwehren!! Eher würde ich es zum Papa unter die Decke schieben und sebst ins Wohnzimmer gehen, wenn es mich zu sehr nervt.
Ich hab das auch beim gechillten Kind schon oft erlebt: Kind im eigenen Zimmer - alle 15 Minuten Theater; Kind im Elternbett - Zack, Ruhe bis zum nächsten Morgen. Und warum? Weil Gesellschaft beruhigt
10.07.2017 00:26
Zitat von Christen:
Zitat von Skorpi:ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich meinte nie, dass man sich nicht mal zeit für sich nehmen kann. Und wenn Kinder alleine in ihren Betten schlafen oder sich wohl fühlen im kiga ist das toll. Aber wenn man eben ein Kind erwischt, wo das nicht klappt, muss man sich darauf einstellen und andere Lösungen finden. Diese Kompromissbereitschaft habe ich nicht gelesen bei der Ts. Und dann solche Sachen, wie das es normal sei, wenn dann halt mal ne Nacht durchgeweint wird.Hauptsache im eigenen Zimmer, egal wie. Sorry, da kommt mir die Galle hoch!
Zitat von Christen:
Bei manchen Vorstellungen hier frage ich mich echt, warum manche Leute überhaupt Kinder wollen!
Und ich rede jetzt hier nicht von familienbett oder nicht, stillen oder nicht. Einfach so generell der Wunsch, dass dieses Kind sich gefälligst perfekt einzufügen hat, nicht aufmucken am besten wahrscheinlich noch niedlich aussehen.. Irgendwie ist ein Kind langsam so eine Art Accessoire geworden. Oder man bekommt halt eins, weil es dazu gehört und alle eins haben?
Echt traurig! Überlegt euch doch erstmal was ihr wirklich wollt. Wenn man kein einziges, noch so kleines Zugeständnis machen kann, sollte man es vielleicht wirklich bleiben lassen, und sich lieber ein Haustier zulegen. Ist viel leichter zu dressieren!
Hier muss ich gerade echt schlucken. Wie kommst du darauf? Beziehst du das auf das Beispiel mit den zwei Stunden Kaffee trinken? Was ist denn daran so schlimm? Es ist wichtig, dass man sich als Mutter eben auch für solche Dinge Zeit nimmt.
Ich mache z.B. öfter was mit Freunden und auch ohne Kinder. Mein Freund und ich gehen beide arbeiten, die Kinder werden seit dem Babyalter fremdbetreut und gehen seit sie zwei sind beide in den Kindergarten. Dennoch schaffen wir immer bewusst Zeit mit den Kindern. Man muss nicht ausschließlich 24 Stunden zuhause sein um eine gute Mutter sein zu können.
Ich denke, man wächst in eine Mutterrolle rein. Und so gewisse Pläne hatten wir doch alle mal. Und ganz sicher nicht schon die perfekten. Daher finde ich schon etwas krass, wie darauf rum gehackt wird. Da wird eine Frau mit einem Kinderwunsch geraten, doch besser keine Kinder zubekommen, weil sie gegen Familienbett ist. Ich konnte nun auch nirgendwo rauslesen, dass sie ihr Baby schreien lassen würde, eher habe ich verstanden, dass sie eben öfter aufstehen wird um sich um ihr Baby zu kümmern und das ist doch vollkommen in Ordnung so.
10.07.2017 00:31
Zitat von Skorpi:
Zitat von Elsilein:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Elsilein:
...
Haben Säuglinge wirklich schon sowas wie Todesangst? Im Grunde wissen sie doch noch gar nicht, was das überhaupt ist oder? Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, aber so ganz sinn macht das in meinen Augen nicht.
Es liest sich echt so, als wäre man eine total schlimme Mutter, wenn die Kinder eben im eigenem Zimmer und im eigenem Bett schlafen. Bei uns war das nie ein Problem, beide hatten ihre Betten. Klar, sie sind Nachts öfter wach geworden, hatten Hunger, wollten kuscheln. Natürlich bin ich da aufgestanden und hab mich um sie gekümmert. Ich denke nicht, dass meine Kinder nun irgendeinen Schaden davon getragen haben. Sie hätten ja auch nicht durch geschlafen, wenn sie bei uns geschlafen hätten. Das ist doch Quatsch, aber genau so liest sich das hier.
Warum da nun so auf mimimi rum gehackt wird, kann ich gar nicht nachvollziehen.
Ja, ein Säugling HAT Todesangst! Also nicht per se jeder Säugling, sobald er abgelegt oder allein gelassen wurde (manche - wie mein Kind z.B. - weinen auch nur bei Hunger und sind ansonsten tiefenentspannt), aber viele, die als "Schreikinder" gelten, haben in diesem Moment einfach nur Angst. Und das ist ein Urinstinkt, denn der Mensch funktioniert ja heute noch genauso wie in der Steinzeit, auch wenn im Kinderzimmer i.d.R. KEIN Säbelzahntiger lauert. Zudem haben Säuglinge noch keine Objektpermanenz: Sobald sie Mama nicht mehr sehen, hören, riechen oder sonst irgendwie spüren können, glauben sie, sie hat aufgehört zu existieren. Sie glauben also, ganz allein auf der Welt zu sein. Wer würde da nicht weinen?
![]()
Ich habe kein Problem damit, wenn ein gechilltes, ausgeglichenes Kind von Anfang an im eigenen Zimmer/Bettchen schläft, solange es allen Beteiligten damit gut geht. Nur von vorneherein zu sagen, dass DAS (also noch nicht mal Familienbett an sich, sondern sogar mit Kind in einem Raum) so gar nicht in die Tüte kommt - egal, wie das Kind das findet -, hm, das gibt mir dann schon zu denken![]()
Klar, im eigenen Zimmer schlafen ist ja nicht gleich "schreien lassen". Da sind wir uns sicher alle einig. Gehen wir einfach mal davon aus, dass auch ein Baby außerhalb des Elternzimmers immer gleich schnell mit allem versorgt wird, was es braucht. Trotzdem gibt es Nächte, da braucht auch ein "Anfängerbaby" mal permanent die Mama. Und wenn man DANN an seinen Prinzipien festhält, dann raubt man nicht nur sich, sondern auch einem sehr kleinen, hilflosen Menschen den Schlaf, weil er ohne diesen "Entzug" erst gar nicht wach werden und weinen würde.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.![]()
Ich hab das nun mal selber nachgeschaut und das hier gefunden:
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwic klung/0-12-monate/erste-gefuehle/
Ich kann mir auch wirklich nicht vorstellen, dass Säuglinge schon direkt Ängste haben. Hast du dazu vielleicht auch ein Link? Ich hab nichts anderes dazu gefunden.
Nein, ich habe keinen Link dazu. War in der Uni aber schon sehr oft Thema (--> kindliche Entwicklung, Studium Förderschullehramt). Quellen müsste ich recherchieren, aber nicht morgens um halb eins
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