Mütter- und Schwangerenforum

Es geht auch ohne Krippe?

Gehe zu Seite:
08.02.2022 13:05
Zitat von Lealein:

Zitat von DieW:

Ich finde es befremdlich,wenn man Zeit mit seinem Kind als "fest sitzen "sieht.
Mein 1.Sohn kam mit 13 Monaten in den Kindergarten (Betriebskindergarten,daher nicht der Begriff Krippe).Die andern immer um und bei um den 3.Geburtstag.
Und wieder mal stelle ich mir die Frage,was man erwartet?
Was soll einem Kind entgehen,wenn es 3 Jahre bei seiner Mama/oder Papa oder Oma ,also im Zuhause ist?
Man bezieht das Kind in Alltag ein,Einkaufen,Kochen,Haushalt und kann währenddessen mit dem Kind "lernen".
"Gib mir bitte die rote Wäscheklammmer,wie brauchen 3 Äpfel,wir müssen die Blumen gießen...'!
Und viel Zeit zum Vorlesen,Kuscheln und auch ja-zur Langeweile. Das finde ich auch wichtig.
Vo daher,es schadet den wenigstens Kindern nicht in die Krippe zu gehen.

Was für ein bashing...
Ich finde das nachvollziehbar und nicht verwerflich zu sagen, dass es einen nicht 100% erfüllt nur Zuhause zu sein. Das mag zwar für ganz viele Mütter der Fall sein, aber nur weil man das nicht als pure Erfüllung sieht, heißt es ja nicht, dass sie und andere Mütter nicht dennoch die Kinder miteinbeziehen, wie hier vorgeschlagen wurde. 40 Wochenstunden vollzukriegen mit Hausarbeit, einkaufen, Müllwegbringen muss keine Erfüllung sein. Und das ist auch nicht schlimm.

Zur Frage: Vielleicht wäre ein Wochenplan eine schöne Idee, wenn du Struktur magst. 1x schwimmen gehen, 1x neuer Spazierort, Bastelnachmitrag usw usf.


Oh,das meinte ich nicht so.
Es ging ja aber nicht darum,obdie Mutter sich wohl fühlt,sondern ob dem Kind was fehlen könnte.
Oder?

Lealein
10295 Beiträge
08.02.2022 13:37
Zitat von DieW:

Zitat von Lealein:

Zitat von DieW:

Ich finde es befremdlich,wenn man Zeit mit seinem Kind als "fest sitzen "sieht.
Mein 1.Sohn kam mit 13 Monaten in den Kindergarten (Betriebskindergarten,daher nicht der Begriff Krippe).Die andern immer um und bei um den 3.Geburtstag.
Und wieder mal stelle ich mir die Frage,was man erwartet?
Was soll einem Kind entgehen,wenn es 3 Jahre bei seiner Mama/oder Papa oder Oma ,also im Zuhause ist?
Man bezieht das Kind in Alltag ein,Einkaufen,Kochen,Haushalt und kann währenddessen mit dem Kind "lernen".
"Gib mir bitte die rote Wäscheklammmer,wie brauchen 3 Äpfel,wir müssen die Blumen gießen...'!
Und viel Zeit zum Vorlesen,Kuscheln und auch ja-zur Langeweile. Das finde ich auch wichtig.
Vo daher,es schadet den wenigstens Kindern nicht in die Krippe zu gehen.

Was für ein bashing...
Ich finde das nachvollziehbar und nicht verwerflich zu sagen, dass es einen nicht 100% erfüllt nur Zuhause zu sein. Das mag zwar für ganz viele Mütter der Fall sein, aber nur weil man das nicht als pure Erfüllung sieht, heißt es ja nicht, dass sie und andere Mütter nicht dennoch die Kinder miteinbeziehen, wie hier vorgeschlagen wurde. 40 Wochenstunden vollzukriegen mit Hausarbeit, einkaufen, Müllwegbringen muss keine Erfüllung sein. Und das ist auch nicht schlimm.

Zur Frage: Vielleicht wäre ein Wochenplan eine schöne Idee, wenn du Struktur magst. 1x schwimmen gehen, 1x neuer Spazierort, Bastelnachmitrag usw usf.


Oh,das meinte ich nicht so.
Es ging ja aber nicht darum,obdie Mutter sich wohl fühlt,sondern ob dem Kind was fehlen könnte.
Oder?

Dein erster Satz wirkte auf mich so, daher der Hinweis, dass andere es eben so empfinden dürfen und es kein "wie kannst du nur so empfinden.."-Kommentar verdient. Und es gibt eben solche und solche Kinder und solche und solche Mütter. Das ist ok so.

Bei Ida war ich auch 2,5 Jahre Zuhause und das war auch nötig mit 3 Kiddies, aber als pure Erfüllung empfand ich es nicht. Vielmehr ein notwendiges Übel beruflich die Füße stillhalten zu müssen, weil es betreuungstechnisch anders kaum zu bewältigen gewesen wäre bzw ich das Gefühl hatte, dass Ida diese Exklusivzeit brauchte. Eine schöne/stressfreie Zeit war es dennoch. So ist das nicht. aber eben nicht das non-plus-ultra.
Valerya
1632 Beiträge
08.02.2022 14:41
Ich war damals 1x die Woche bei einer Spielgruppe und wollte auch gern zum turnen und den Musikzwergen. Leider fand hier Turnen nur Nachmittags statt und der Musikkurs war voll. So hätte ich dann 3 Vormittage abgedeckt gehabt.
Schau doch einfachmal in deiner Umgebung was angeboten wird und wo noch Plätze frei sind

mit 2 1/2 hatten wir dann einen Kitaplatz

lg
Zwerginator
7890 Beiträge
08.02.2022 14:46
Wir waren in der Spielgruppe und im Mutter-Kind-Turnen und locker zwei weitere Vormittage mit den gleichen Mamas auf dem Spielplatz.
08.02.2022 15:08
Hier war nur der Große in der Krippe aber auch erst kurz vorm zweiten Geburtstag.
Der Mittlere kam mit 18 Monaten zur Tagesmutter, der war zu Hause eine tickende Zeitbombe.
Der Kleine kam letztes Jahr im März in den Kindergarten da war er 2 Jahre und 8 Monate alt, der Zwerg ist für April 2023 angemeldet dann ist er auch 2,5 Jahre.

Bis auf den Großen ist aber keiner besonders gerne in den Kindergarten gegangen, der Kleine würde lieber daheim bleiben wenn er wählen dürfte.

Aber ich finde es nicht als "fest sitzen " nur weil die Kinder daheim sind bzw waren.

Wir waren viel mit dem Hund draußen und auf dem Spielplatz.

Hier herrscht aber auch vorallem morgens eine getaktete Struktur bis alle pünktlich dort sind wo sie hin müssen.
Trinchen17
2500 Beiträge
08.02.2022 16:27
Mein Sohn kam mit 2 Jahren und 10 Monaten in den Kindergarten. Meine Tochter wird hoffentlich im September (ist dann auch 2 Jahre und 10 Monate) dort auch einen Platz bekommen. Mein Mann und ich haben uns ganz bewusst entschlossen, dass wir die ersten (knapp) 3 Jahre nicht fremdbetreuen lassen. Ich habe im Freundeskreis vor Ort tatsächlich niemanden, der ist so gehandhabt hat. Mit frühestens 8 Monaten und spätestens 14 Monaten gingen die Kids in die Krippe.

Sooo viele meiner Bekannten haben genau das gefragt was du gefragt hast. Was macht ihr den ganzen Tag und wie schaffst du das bzw. auch mal provokant - wie hältst du das nur aus?!

Ausgehalten habe ich nie. Genossen und ich tue es noch. Wir haben all das gemacht was sich ergab. Meine Kinder haben in den ersten 3 Jahren ausgeschlafen, wie sie wollten. Wir haben oft nach dem Wachwerden noch im Bett rumgealbert, vorgelesen. Dann aufgestanden, frühstücken und danach sind wir immer raus an die Isar, spazieren gehen, Laufrad fahren, Freunde treffen, Spielplatz, Zoo, Schwimmbad, bot. Garten, Aquarium oder wenn Termine waren (ich gehe 1x wöchentlich zur Physiotherapie) sind wir da zusammen hin.
Indoor wurde gebacken, gebastelt, gespielt, gemalt, gebaut, gepuzzlet, getanzt, gesungen, Knete gespielt und alles was sich ergab. Wir haben immer alles gemeinsam gemacht. Ich hab mich seltenst eingeschränkt gefühlt. Das Kind hat vor der Dusche lego gebaut oder mit mir Blumen eingetopft. Staubwischen geholfen (bzw sich so beschäftigt während ich geputzt habe), während dem Nähen gemalt oder beim Kochen zugesehen oder umgerührt, später geschnippelt.
Am Ende der Schwangerschaft (mein Sohn war noch nicht im kiga) hab ich ab und an eine Pause gebraucht und mein Sohn durfte Maus Clips auf youtube ansehen. Das war aber für mich nur die Notlösung.

Zum Thema Gleichaltrigenkontakt: das war tatsächlich schwierig weil die meisten in dem Alter bis min 1530 in der kita waren. Wir konnten in einem indoor Spielplatz regelmäßige Kontakte knüpfen.

Lass dich nicht unter Druck setzen! Es muss nicht jeden Tag das super Exklusivprogramm sein. "Einfach" genießen und das Kind auch in "deine" Aktivitäten einbinden.
juuLes
5320 Beiträge
08.02.2022 17:02
Wir sind bis jetzt noch komplett Kindergartenfrei. Die große ist 4 1/2. Die Eingewöhnung mit 3 hat nicht geklappt, es war Bzw. ist Corona und ich war eh mit der kleinen in ez zuhause. Ob die große vor der Schule überhaupt in den kiga geht, weiß ich nicht. Sie hat nicht das Verlangen. Finde es aber auch nicht schlimm. Ich kann mein Kind zuhause viel besser fördern als es das im kiga wird. Sie geht zum tanzen und turnen und hat regelmäßig Kontakt zu anderen Kindern.

Gerade jetzt zu Corona bin ich froh, zuhause zu sein mit den Kindern. Kein ständiges Testen, auf Abruf bleiben, dann ist der kiga doch wieder zu usw.

Wir schlafen bis 8:30/9uhr. Frühstücken gemütlich, machen gemeinsam Haushalt oder die Kids spielen zusammen. Dann gehen wir raus. Entweder Kleinigkeiten einkaufen (Mia mache ich immer eine kleine Liste mit Bildern, die sie dann suchen kann und in ihren Einkaufswagen legen darf) oder nur spazieren oder auf den Spielplatz. Dann heim. Die kleine schläft und ich koche Mittag. Die große spiel so lange alleine. Nach dem Mittagsschlaf gehen wir meistens nochmal raus und dann ist der Tag auch schon vorbei.
Manchmal fahren wir auch in einen Tierpark, in die Stadt oder so. Am Wochenende machen wir gemeinsam mit dem Papa Ausflüge.

Ich mags gerne so
Alaska
19466 Beiträge
08.02.2022 17:13
Ich sehe es als Privileg für Kinder und die Mama, wenn sie wenigstens bis 3 Jahre Zuhause bleiben dürfen.
Fremdbetreuung ist in so jungen Jahren einfach erstmal nicht "artgerecht", kein Kind aus einer behüteten Familie löst sich gerne freiwillig von der Mama und geht zu völlig fremden Menschen.

Meine Kinder gingen nicht vor dem dritten, bzw. vor 2.5 Jahren in den Kiga. Das war mir sehr wichtig. Wir sind ganz entspannt aufgestanden, wenn die Kinder das wollten (oft war ich vor ihnen auf), dann gabs Frühstück ohne Hetze und danach haben wir jeden Tag so gestaltet, wie wir das wollten. Unendliche Freiheit.
Und fördern kann die eigene Mama grundsätzlich besser, als eine Einrichtung, die oft mehr als 20 Kinder in einer Gruppe haben. Sofern das Elternhaus da eben fit ist und interessiert.
(Edit: unser Kiga ist mega, hörte sich im oberen Abschnitt an, als wäre die Einrichtung grundsätzlich schlecht).

Wir haben viele Ausflüge gemacht, sie waren mit mir in der Krabbelgruppe, im Kleinkindturnen, viel auf dem Spielplatz, in der Natur.

Zudem hab ich meine Kinder nie als Grund gesehen, dass ich jetzt Zuhause bleiben muss, sondern dass ich DARF. Die schönste Zeit meines Lebens und sicher auch meiner Kinder, auch wenn die konkreten Erinnerungen daran bei ihnen natürlich nicht erhalten blieb/bleibt.
Vielleicht änderst du ganz dringend deinen Blick auf das Leben mit Kind. Hört sich zugegeben echt negativ an.
Ich persönlich finde, dass ich einen großen Beitrag leiste.
Ario
522 Beiträge
08.02.2022 17:47
Zitat von Rommy-1983:

Ähm ja, warum sollten Kinder in die Krippe müssen?! Die ist nur nötig, wenn Eltern arbeiten müssen.
Meine grossen sind 16 und 19,Realschule und Abi,kita ab 3.
Mein kleiner ist 6 und 1.Klässler,3mal die Woche 2 Stunden Kita ab 3, er ist genauso sozial wie alle anderen auch. Weil das ja immer das Argument ist. Ebenso ist er genauso,, gebildet", er konnte mit 3 viel mehr als die meisten in seiner Gruppe.
Wie?! Einbinden in den Alltag, nicht zuviel Programm-selbst machen lassen(an/ausziehen, weg räumen, helfen, tragen, kleben, malen, Hände Waschen, Wäsche in die Maschine stopfen, Schnürsenkel einfädeln, hüpfen, Treppen steigen, Geschirrspüler ausräumen, Betten machen, Staubsaugen, staubwischen, einkaufen, Kisten zerkleinern, Flaschen in den Kontainer schmeißen, Zeitungen zerreißen und aufkleben, usw usw) Dein Alltag bietet unendlich Beschäftigung und lernmöglichkeiten für dein Kind, all diese Sachen fördern die Motorik, das Denken, Handeln, Sprache, Kooperation, sozialverhalten, Mut, entscheiden und wenn du dann noch viel vorliest, raus gehst und ganz viel quatsch machst, kann eigentlich nichts schief gehen ! Wenig elektronisches Spielzeug. Viel raus, viel Bewegung.
Im Alltag mit Mama kann man alles lernen, zählen, Farben, malen, treppensteigen, singen, tanzen.. Draußen kann man mit anderen Kindern spielen.
Wenn du dein Kind einfach teilhaben lässt, mitmachen, wenn du alles erklärst, es sich ausprobieren lässt-hast du am Ende ein glückliches, ausgeglichenes und fröhliches kluges Kind
Und das ist dann auch dein Beitrag, denn du umgibst dein Kind alleine in den ersten 3 so wichtigen und prägenden Lebensjahren!
Damit lernst du ihm ganz entscheidende Dinge für sein ganzes Leben.
Den Tag einfach versuchen schön regelmäßig zu gestalten, unter der Woche früher aufstehen und dann einen gleichmäßigen Tagesablauf.
Am WE darf dann alles chillig sein
Meine kleine ist jetzt 25 Monate und ich mache das schon zum 4.mal so.
Vieles ist auch Charakter Sache, mein 1.geborener hatte nie Probleme mit Trennung und Kita.
Meine 2.geborene um so mehr. Von Anfang an und auch mit 16 noch, ist sie am liebsten zuhause
Mein Sohn (6) war es in der Kita zu laut, zu unstrukturiert, umso lieber geht er jetzt zur Schule. Und dort hat er keinerlei Probleme mit den anderen Kindern (würde mir in der Kita prophezeit, weil ich nach seinen Bedürfnissen gehandelt habe)
Ja und die kleine ist total offen, geht auf andere Kinder jetzt schon zu, ist zwar gern bei Mama-ist aber auch ok wenn sie nicht da ist
Und so musst du einfach dein Kind beobachten, was es für einen Charakter hat und was es braucht.
Und damit du nicht verrückt wirst- mein grosser wird dieses Jahr 20! 20Jahre!Das geht so schnell, es ist unfassbar. Und ich bin so dankbar für diese Jahre mit ihm.
Denk dran, wie schnell ist es September, dass wird euer gemeinsam er Frühling/Sommer-an den denkst du noch an seinem 20.Geburtstag


Sehr gut geschrieben.
Ich seh das ganz genau so. Wir haben auch 4 Kinder und sie bewusst nicht vor 3,5 Jahren in den Kindergarten gesteckt.
Diese Zeit daheim tut den Kinders so gut und ist die beste Investition in die Zukunft, die man machen kann - für die Kinder, aber auch für sich selbst.
Ario
522 Beiträge
08.02.2022 17:48
Zitat von shelyra:

Alle 3 kinder kamen erst mit 3 in den Kindergarten. Allen drei hat es nicht geschadet - sie waren von ihrem Wissensstand und ihrer Motorik genauso weit wie Krippenkinder. In einigen Bereichen sogar weiter.

Spezielles Programm gab es nie.
Ich habe sie im Haushalt eingebunden. Klar dauern einige Dinge mit ihnen länger. Oder es gibt eine Sauerei, aber sie lernen dabei soviel.
Dazu gab es viel Bewegung an der frischen Luft. Spielplatz, Wald, Wiese bieten neben der Bewegung auch viel mehr - welcher Baum ist das? Welche Blume? Welches Tier macht dieses Geräusch? Welches Tier diese Spur? Usw
Überdies waren wir im Eltern-kind-turnen und einmal in der Woche in der Krabbelgruppe damit die Kinder Kontakt zu anderen Kindern hatten.

Und das wichtigste: man versagt nicht wenn das Kind nicht in die Krippe geht!
Man macht das wichtigste auf der Welt - man zeigt dem Kind die Welt und begleitet es auf seinem Weg!
Das kann ein 24std Job sein! Ist odt anstrengender und nervenaufreibender als arbeiten zu gehen.


Da sagtst du was. Ich kenne einige Mütter, die nur deshalb arbeiten gehen, weil es dort chilliger ist als zu Hause beim Kind/bei den Kindern.
Kiddo89
2070 Beiträge
08.02.2022 17:58
Zitat von Ario:

Zitat von shelyra:

Alle 3 kinder kamen erst mit 3 in den Kindergarten. Allen drei hat es nicht geschadet - sie waren von ihrem Wissensstand und ihrer Motorik genauso weit wie Krippenkinder. In einigen Bereichen sogar weiter.

Spezielles Programm gab es nie.
Ich habe sie im Haushalt eingebunden. Klar dauern einige Dinge mit ihnen länger. Oder es gibt eine Sauerei, aber sie lernen dabei soviel.
Dazu gab es viel Bewegung an der frischen Luft. Spielplatz, Wald, Wiese bieten neben der Bewegung auch viel mehr - welcher Baum ist das? Welche Blume? Welches Tier macht dieses Geräusch? Welches Tier diese Spur? Usw
Überdies waren wir im Eltern-kind-turnen und einmal in der Woche in der Krabbelgruppe damit die Kinder Kontakt zu anderen Kindern hatten.

Und das wichtigste: man versagt nicht wenn das Kind nicht in die Krippe geht!
Man macht das wichtigste auf der Welt - man zeigt dem Kind die Welt und begleitet es auf seinem Weg!
Das kann ein 24std Job sein! Ist odt anstrengender und nervenaufreibender als arbeiten zu gehen.


Da sagtst du was. Ich kenne einige Mütter, die nur deshalb arbeiten gehen, weil es dort chilliger ist als zu Hause beim Kind/bei den Kindern.

Und muss man das verurteilen? Wenn die Mutter eine bessere Mutter sein kann, im Sinne von mehr Geduld, stärkere Nerven, bessere Laune, weil sie ein paar Stunden am Tag Ausgleich in Form von auf die Arbeit gehen sucht, dann ist das doch vollkommen in Ordnung.
Ich denke, dass das jede Familie für sich entscheiden muss. Einem Kind schadet es in den allermeisten Fällen nicht, erst mit 3 fremdbetreut zu werden. Aber es gibt viele Frauen (mich eingeschlossen), die den Mutterjob allein nicht erfüllend finden und gerne früher arbeiten.
Wenn man allerdings eh zu Hause ist, würde ich das Kind nicht vor 3 in den Kiga bringen. Vor allem momentan nicht...
08.02.2022 17:59
Zitat von Ario:

Zitat von shelyra:

Alle 3 kinder kamen erst mit 3 in den Kindergarten. Allen drei hat es nicht geschadet - sie waren von ihrem Wissensstand und ihrer Motorik genauso weit wie Krippenkinder. In einigen Bereichen sogar weiter.

Spezielles Programm gab es nie.
Ich habe sie im Haushalt eingebunden. Klar dauern einige Dinge mit ihnen länger. Oder es gibt eine Sauerei, aber sie lernen dabei soviel.
Dazu gab es viel Bewegung an der frischen Luft. Spielplatz, Wald, Wiese bieten neben der Bewegung auch viel mehr - welcher Baum ist das? Welche Blume? Welches Tier macht dieses Geräusch? Welches Tier diese Spur? Usw
Überdies waren wir im Eltern-kind-turnen und einmal in der Woche in der Krabbelgruppe damit die Kinder Kontakt zu anderen Kindern hatten.

Und das wichtigste: man versagt nicht wenn das Kind nicht in die Krippe geht!
Man macht das wichtigste auf der Welt - man zeigt dem Kind die Welt und begleitet es auf seinem Weg!
Das kann ein 24std Job sein! Ist odt anstrengender und nervenaufreibender als arbeiten zu gehen.


Da sagtst du was. Ich kenne einige Mütter, die nur deshalb arbeiten gehen, weil es dort chilliger ist als zu Hause beim Kind/bei den Kindern.


Na und?
Die Einen sind lieber die ersten Jahre zuhause, die Anderen gehen lieber früh wieder arbeiten.
Beides hat seine Berechtigung. Beides kann mal anstrengend und mal chillig sein.
Ario
522 Beiträge
08.02.2022 18:01
Zitat von Alaska:

Ich sehe es als Privileg für Kinder und die Mama, wenn sie wenigstens bis 3 Jahre Zuhause bleiben dürfen.
Fremdbetreuung ist in so jungen Jahren einfach erstmal nicht "artgerecht", kein Kind aus einer behüteten Familie löst sich gerne freiwillig von der Mama und geht zu völlig fremden Menschen.

Meine Kinder gingen nicht vor dem dritten, bzw. vor 2.5 Jahren in den Kiga. Das war mir sehr wichtig. Wir sind ganz entspannt aufgestanden, wenn die Kinder das wollten (oft war ich vor ihnen auf), dann gabs Frühstück ohne Hetze und danach haben wir jeden Tag so gestaltet, wie wir das wollten. Unendliche Freiheit.
Und fördern kann die eigene Mama grundsätzlich besser, als eine Einrichtung, die oft mehr als 20 Kinder in einer Gruppe haben. Sofern das Elternhaus da eben fit ist und interessiert.
(Edit: unser Kiga ist mega, hörte sich im oberen Abschnitt an, als wäre die Einrichtung grundsätzlich schlecht).

Wir haben viele Ausflüge gemacht, sie waren mit mir in der Krabbelgruppe, im Kleinkindturnen, viel auf dem Spielplatz, in der Natur.

Zudem hab ich meine Kinder nie als Grund gesehen, dass ich jetzt Zuhause bleiben muss, sondern dass ich DARF. Die schönste Zeit meines Lebens und sicher auch meiner Kinder, auch wenn die konkreten Erinnerungen daran bei ihnen natürlich nicht erhalten blieb/bleibt.
Vielleicht änderst du ganz dringend deinen Blick auf das Leben mit Kind. Hört sich zugegeben echt negativ an.
Ich persönlich finde, dass ich einen großen Beitrag leiste.


Super geschrieben, genau so sehe ich das auch.
Zum fett geschriebenen:
Genau, ich DARF (bzw. durfte) zu Hause bleiben. Ich glaube, bei uns hätte es da echt Konflikte geben können, wenn beim Mann darauf bestanden hätte, dass er zu Hause bleiben möchte und ich arbeiten gehen soll. (Und es ist nicht so, dass ich einen doofen "0815"-Job habe).
Aber dieses Privileg, in den ersten 3 Lebensjahren bei meinen Kindern sein zu können und keinerlei Termin- und Organisationsdruck zu haben, das hätte ich mir nicht nehmen lassen.
Ario
522 Beiträge
08.02.2022 18:08
Zitat von Kiddo89:

Zitat von Ario:

Zitat von shelyra:

Alle 3 kinder kamen erst mit 3 in den Kindergarten. Allen drei hat es nicht geschadet - sie waren von ihrem Wissensstand und ihrer Motorik genauso weit wie Krippenkinder. In einigen Bereichen sogar weiter.

Spezielles Programm gab es nie.
Ich habe sie im Haushalt eingebunden. Klar dauern einige Dinge mit ihnen länger. Oder es gibt eine Sauerei, aber sie lernen dabei soviel.
Dazu gab es viel Bewegung an der frischen Luft. Spielplatz, Wald, Wiese bieten neben der Bewegung auch viel mehr - welcher Baum ist das? Welche Blume? Welches Tier macht dieses Geräusch? Welches Tier diese Spur? Usw
Überdies waren wir im Eltern-kind-turnen und einmal in der Woche in der Krabbelgruppe damit die Kinder Kontakt zu anderen Kindern hatten.

Und das wichtigste: man versagt nicht wenn das Kind nicht in die Krippe geht!
Man macht das wichtigste auf der Welt - man zeigt dem Kind die Welt und begleitet es auf seinem Weg!
Das kann ein 24std Job sein! Ist odt anstrengender und nervenaufreibender als arbeiten zu gehen.


Da sagtst du was. Ich kenne einige Mütter, die nur deshalb arbeiten gehen, weil es dort chilliger ist als zu Hause beim Kind/bei den Kindern.

Und muss man das verurteilen? Wenn die Mutter eine bessere Mutter sein kann, im Sinne von mehr Geduld, stärkere Nerven, bessere Laune, weil sie ein paar Stunden am Tag Ausgleich in Form von auf die Arbeit gehen sucht, dann ist das doch vollkommen in Ordnung.
Ich denke, dass das jede Familie für sich entscheiden muss. Einem Kind schadet es in den allermeisten Fällen nicht, erst mit 3 fremdbetreut zu werden. Aber es gibt viele Frauen (mich eingeschlossen), die den Mutterjob allein nicht erfüllend finden und gerne früher arbeiten.
Wenn man allerdings eh zu Hause ist, würde ich das Kind nicht vor 3 in den Kiga bringen. Vor allem momentan nicht...


Steht hier bei mir irgendwo ein "Urteil"? Ich schrieb lediglich, dass ich Mütter kenne, die es im Job weniger anstrengend finden als zu Hause.
Es ging mir nicht darum, ob sie es zu Hause erfüllend finden, sondern, dass es ihnen daheim zu anstrengend ist - den ganzen Tag das Kind um sich. Es ist (für diese Mamis) bequemer, das Kind in die Krippe zu geben und ihren Job zu machen - das meinte ich. Beurteilt habe ich es dennoch nicht.
Aber das tu ich jetzt: Mir tun diese Kinder leid, denn diese Mütter hätten die MÖglichkeit für ihre Kinder da zu sein, gehen aber lieber arbeiten.
Trinchen17
2500 Beiträge
08.02.2022 18:17
Zitat von Ario:

Zitat von Kiddo89:

Zitat von Ario:

Zitat von shelyra:

Alle 3 kinder kamen erst mit 3 in den Kindergarten. Allen drei hat es nicht geschadet - sie waren von ihrem Wissensstand und ihrer Motorik genauso weit wie Krippenkinder. In einigen Bereichen sogar weiter.

Spezielles Programm gab es nie.
Ich habe sie im Haushalt eingebunden. Klar dauern einige Dinge mit ihnen länger. Oder es gibt eine Sauerei, aber sie lernen dabei soviel.
Dazu gab es viel Bewegung an der frischen Luft. Spielplatz, Wald, Wiese bieten neben der Bewegung auch viel mehr - welcher Baum ist das? Welche Blume? Welches Tier macht dieses Geräusch? Welches Tier diese Spur? Usw
Überdies waren wir im Eltern-kind-turnen und einmal in der Woche in der Krabbelgruppe damit die Kinder Kontakt zu anderen Kindern hatten.

Und das wichtigste: man versagt nicht wenn das Kind nicht in die Krippe geht!
Man macht das wichtigste auf der Welt - man zeigt dem Kind die Welt und begleitet es auf seinem Weg!
Das kann ein 24std Job sein! Ist odt anstrengender und nervenaufreibender als arbeiten zu gehen.


Da sagtst du was. Ich kenne einige Mütter, die nur deshalb arbeiten gehen, weil es dort chilliger ist als zu Hause beim Kind/bei den Kindern.

Und muss man das verurteilen? Wenn die Mutter eine bessere Mutter sein kann, im Sinne von mehr Geduld, stärkere Nerven, bessere Laune, weil sie ein paar Stunden am Tag Ausgleich in Form von auf die Arbeit gehen sucht, dann ist das doch vollkommen in Ordnung.
Ich denke, dass das jede Familie für sich entscheiden muss. Einem Kind schadet es in den allermeisten Fällen nicht, erst mit 3 fremdbetreut zu werden. Aber es gibt viele Frauen (mich eingeschlossen), die den Mutterjob allein nicht erfüllend finden und gerne früher arbeiten.
Wenn man allerdings eh zu Hause ist, würde ich das Kind nicht vor 3 in den Kiga bringen. Vor allem momentan nicht...


Steht hier bei mir irgendwo ein "Urteil"? Ich schrieb lediglich, dass ich Mütter kenne, die es im Job weniger anstrengend finden als zu Hause.
Es ging mir nicht darum, ob sie es zu Hause erfüllend finden, sondern, dass es ihnen daheim zu anstrengend ist - den ganzen Tag das Kind um sich. Es ist (für diese Mamis) bequemer, das Kind in die Krippe zu geben und ihren Job zu machen - das meinte ich. Beurteilt habe ich es dennoch nicht.
Aber das tu ich jetzt: Mir tun diese Kinder leid, denn diese Mütter hätten die MÖglichkeit für ihre Kinder da zu sein, gehen aber lieber arbeiten.


Leid tun mir diese Kinder nicht, denn wer weiß wie intensiv isw die Mutter sich zuhause beschäftigen würde. Wenn sie keine Nerven und Energie dafür hat ist das Kind sicher besset in der Kita aufgehoben.

Ich selbst finde es immer schade dass arbeitende Mütter deutlich mehr Anerkennung bekommen als "Vollzeit Mamis", da diese Mamis "Arbeit UND Kinder" haben. In meinen Augen stimmt das UND hier nicht ganz bzw wird es falsch interpretiert.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 6 mal gemerkt