Gibt es die "perfekten" Eltern?
29.01.2018 20:45
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
...
naja aber sie ist ja hier im forum ein sehr emotional aufgeladener Mensch. Manchmal passt das für mich schwer zusammen.
Ja für mich auch nicht. Ich überlese mittlerweile vieles von ihr einfach weil es mir bei ihr so schwer fällt ein wirkliches Bild zu bekommen. Da ist viel konfuses dabei, macht sich schwer wenn man sie nicht wirklich in Persona kennt sich da ne richtige Meinung zu bilden.
Ja da hast du recht. Aber wenn ich das hier halt lese, tut es mir eben unheimlich leid. Niemand sollte denken, dass angepasst, unsichtbar und nicht lästig erstrebenswerte Eigenschaften sind.
Ich erlebe sie nicht angepasst und unsichtbar.
29.01.2018 20:45
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Adara:
...
Ja, so bin ich auch, ich find das aber richtig und gut ehrlich gesagt.![]()
Und wenn viel mehr so wären dann wäre es auch kein Problem wenn man eben der ruhige Typ ist - ich find das einfach furchtbar das das dauernd negativ ausgelegt wird.![]()
Du lässt dann aber deinen Frust und deine Wut hier raus, dabei wäre es viel ehrlicher, direkt Dinge anzusprechen bei den Menschen und würde ihnen auch die Möglichkeit geben, sich anders auf dich einzustellen als dieses Hintenrum. Damit frisst du viel in dich rein. Das ist auch nicht unbedingt toll![]()
Ja, weil ich find das das so "gehört" - ich steh ned auf irgendwelche Konfrontationen und mag das auch bei anderen ned. Wenn jeder einfach privat seinen Frust rauslässt und mal *waaahhh* macht bzw. in sich reinfrisst und gut ist es wärs viel angenehmer - find ich halt.![]()
Aber da steh ich eh wieder alleine da.![]()
Für mich ist der ideale Weg irgendwo dazwischen.
Konfrontationen sind mir auch unangenehm. Aber ich versuche sie zunehmend freundlich und harmlos im Sinne aller Beteiligten beizulegen. Das Reinfressen im übertragenen und im wörtlichen Sinn hat mir all die Jahre lang nicht gut getan.
So Leute, die immer ihren Egotrip fahren, gehen mir auch auf den Zeiger. Einfach weil ich auch nicht gelernt habe, mich von denen nicht überfahren zu lassen. Ich erwische mich heute noch manchmal dabei, wie ich jemandem nachgebe, nur damit ich meine Ruhe habe. Dabei geht mir das gegen den Strich. Wenn ich mich immer ducke, unterstütze ich das Ego von denen aber bloß. Daher bin ich für den Mittelweg. Freundlich, bestimmt, kompromissbereit, aber nicht duckmäuserisch. Das ist mein Ideal.
Im Alltag komme ich deinem aber wohl oft näher.
29.01.2018 20:47
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
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naja aber sie ist ja hier im forum ein sehr emotional aufgeladener Mensch. Manchmal passt das für mich schwer zusammen.
Ja für mich auch nicht. Ich überlese mittlerweile vieles von ihr einfach weil es mir bei ihr so schwer fällt ein wirkliches Bild zu bekommen. Da ist viel konfuses dabei, macht sich schwer wenn man sie nicht wirklich in Persona kennt sich da ne richtige Meinung zu bilden.
Ja da hast du recht. Aber wenn ich das hier halt lese, tut es mir eben unheimlich leid. Niemand sollte denken, dass angepasst, unsichtbar und nicht lästig erstrebenswerte Eigenschaften sind.
Bitte macht keinen Mausi Thread draus
29.01.2018 20:47
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
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naja aber sie ist ja hier im forum ein sehr emotional aufgeladener Mensch. Manchmal passt das für mich schwer zusammen.
Ja für mich auch nicht. Ich überlese mittlerweile vieles von ihr einfach weil es mir bei ihr so schwer fällt ein wirkliches Bild zu bekommen. Da ist viel konfuses dabei, macht sich schwer wenn man sie nicht wirklich in Persona kennt sich da ne richtige Meinung zu bilden.
Ja da hast du recht. Aber wenn ich das hier halt lese, tut es mir eben unheimlich leid. Niemand sollte denken, dass angepasst, unsichtbar und nicht lästig erstrebenswerte Eigenschaften sind.
Manchen fällt es halt schwer aus solchen Rollen auszubrechen und zu erkennen das sie eigentlich falsch sind, wie eben das geschlagene Kind das die eigenen Kinder weiterschlägt weil es so normal ist das es nicht erkennt das es eigentlich totaler Mist ist (als krasses Beispiel)
29.01.2018 20:48
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Seramonchen:
...
Find ich nicht- vor allem ned wenn alle so wären und es normal wäre so zu sein
anstatt das jeder meint er muss sich nach vorne drängen und ich, ich, ich - wie es zu viele heutzutage sind - nur auf den eigenen Vorteil aus, auch über Leichen.
Naja das ist ja wieder deine schwarz-weiß-Sicht. Gibt ja auch noch viele Farben dazwischen.
Ja, mir ist das zuviel, ich wünsch mir viel mehr ruhige unauffällige Menschen, find das 1000 Mal angenehmer einfach.![]()
man kann doch auch unauffällig und ruhig sein ohne sich selbst und seine eigenen bedürfnisse aufzugeben
aber wenn man zu den "ewigen ja-sagern" gehört nur um nicht aufzufallen, dann ist das wirklich keine schöne angelegenheit. udn auf dauer auch nicht gesund, weil man so nicht glücklich werden kann
29.01.2018 20:51
Zitat von NiAn:Ich finde es dahingehend gerade allerdings interessant, inwieweit man ein eigenes Bewusstsein über seine Diagnose hat. Natürlich findet man es in Mausis Falle von ihrer Warte aus so sinnig, wie sie es dargelegt hat. Wenn ich zwei gebrochene Beine habe finde ich es auch sinnig nicht in einen Pool zu springen. Aber mir ist ja trotzdem bewusst, dass das für andere nicht so ist.
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
Zitat von Seramonchen:
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Ja für mich auch nicht. Ich überlese mittlerweile vieles von ihr einfach weil es mir bei ihr so schwer fällt ein wirkliches Bild zu bekommen. Da ist viel konfuses dabei, macht sich schwer wenn man sie nicht wirklich in Persona kennt sich da ne richtige Meinung zu bilden.
Ja da hast du recht. Aber wenn ich das hier halt lese, tut es mir eben unheimlich leid. Niemand sollte denken, dass angepasst, unsichtbar und nicht lästig erstrebenswerte Eigenschaften sind.
Manchen fällt es halt schwer aus solchen Rollen auszubrechen und zu erkennen das sie eigentlich falsch sind, wie eben das geschlagene Kind das die eigenen Kinder weiterschlägt weil es so normal ist das es nicht erkennt das es eigentlich totaler Mist ist (als krasses Beispiel)
Schließt eine solche Diagnose mit ein, dass man zu diesem Bewusstsein nicht fähig ist?
29.01.2018 20:54
Zitat von cooky:
Zitat von NiAn:Ich finde es dahingehend gerade allerdings interessant, inwieweit man ein eigenes Bewusstsein über seine Diagnose hat. Natürlich findet man es in Mausis Falle von ihrer Warte aus so sinnig, wie sie es dargelegt hat. Wenn ich zwei gebrochene Beine habe finde ich es auch sinnig nicht in einen Pool zu springen. Aber mir ist ja trotzdem bewusst, dass das für andere nicht so ist.
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
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Ja da hast du recht. Aber wenn ich das hier halt lese, tut es mir eben unheimlich leid. Niemand sollte denken, dass angepasst, unsichtbar und nicht lästig erstrebenswerte Eigenschaften sind.
Manchen fällt es halt schwer aus solchen Rollen auszubrechen und zu erkennen das sie eigentlich falsch sind, wie eben das geschlagene Kind das die eigenen Kinder weiterschlägt weil es so normal ist das es nicht erkennt das es eigentlich totaler Mist ist (als krasses Beispiel)
Schließt eine solche Diagnose mit ein, dass man zu diesem Bewusstsein nicht fähig ist?
Keine Ahnung, denke gibt solche und solche. Ich hab halt immer einen sheldon Cooper im Kopf der Sarkasmus nicht erkennt, bei Mausi sind es halt andere Dinge die sie nicht zu erkennen scheint, ob gewollt oder krankheitsbedingt Word nur sie wissen
29.01.2018 20:57
Zitat von cooky:
Zitat von NiAn:Ich finde es dahingehend gerade allerdings interessant, inwieweit man ein eigenes Bewusstsein über seine Diagnose hat. Natürlich findet man es in Mausis Falle von ihrer Warte aus so sinnig, wie sie es dargelegt hat. Wenn ich zwei gebrochene Beine habe finde ich es auch sinnig nicht in einen Pool zu springen. Aber mir ist ja trotzdem bewusst, dass das für andere nicht so ist.
Zitat von Seramonchen:
Zitat von NiAn:
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Ja da hast du recht. Aber wenn ich das hier halt lese, tut es mir eben unheimlich leid. Niemand sollte denken, dass angepasst, unsichtbar und nicht lästig erstrebenswerte Eigenschaften sind.
Manchen fällt es halt schwer aus solchen Rollen auszubrechen und zu erkennen das sie eigentlich falsch sind, wie eben das geschlagene Kind das die eigenen Kinder weiterschlägt weil es so normal ist das es nicht erkennt das es eigentlich totaler Mist ist (als krasses Beispiel)
Schließt eine solche Diagnose mit ein, dass man zu diesem Bewusstsein nicht fähig ist?
Autismusspektrumstörungen sind wahnsinnig vielseitig und individuell. Da gibts solche und solche. Meine Bekannte kann das durchaus trotz Diagnose. Sie knallt das auch gerne mal anderen vor den Latz, dass diese Diagnose kein Freifahrtschein ist
29.01.2018 20:58
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von cooky:
Zitat von NiAn:Ich finde es dahingehend gerade allerdings interessant, inwieweit man ein eigenes Bewusstsein über seine Diagnose hat. Natürlich findet man es in Mausis Falle von ihrer Warte aus so sinnig, wie sie es dargelegt hat. Wenn ich zwei gebrochene Beine habe finde ich es auch sinnig nicht in einen Pool zu springen. Aber mir ist ja trotzdem bewusst, dass das für andere nicht so ist.
Zitat von Seramonchen:
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Manchen fällt es halt schwer aus solchen Rollen auszubrechen und zu erkennen das sie eigentlich falsch sind, wie eben das geschlagene Kind das die eigenen Kinder weiterschlägt weil es so normal ist das es nicht erkennt das es eigentlich totaler Mist ist (als krasses Beispiel)
Schließt eine solche Diagnose mit ein, dass man zu diesem Bewusstsein nicht fähig ist?
Autismusspektrumstörungen sind wahnsinnig vielseitig und individuell. Da gibts solche und solche. Meine Bekannte kann das durchaus trotz Diagnose. Sie knallt das auch gerne mal anderen vor den Latz, dass diese Diagnose kein Freifahrtschein ist![]()
Ja eben und ein Stück weit hat man Veränderungen ja auch dennoch selbst in der Hand.
29.01.2018 21:05
Zitat von Seramonchen:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von cooky:
Zitat von NiAn:Ich finde es dahingehend gerade allerdings interessant, inwieweit man ein eigenes Bewusstsein über seine Diagnose hat. Natürlich findet man es in Mausis Falle von ihrer Warte aus so sinnig, wie sie es dargelegt hat. Wenn ich zwei gebrochene Beine habe finde ich es auch sinnig nicht in einen Pool zu springen. Aber mir ist ja trotzdem bewusst, dass das für andere nicht so ist.
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Schließt eine solche Diagnose mit ein, dass man zu diesem Bewusstsein nicht fähig ist?
Autismusspektrumstörungen sind wahnsinnig vielseitig und individuell. Da gibts solche und solche. Meine Bekannte kann das durchaus trotz Diagnose. Sie knallt das auch gerne mal anderen vor den Latz, dass diese Diagnose kein Freifahrtschein ist![]()
Ja eben und ein Stück weit hat man Veränderungen ja auch dennoch selbst in der Hand.
Hmm... ja. Aber ohne lange professionelle Begleitung fast nicht möglich.
29.01.2018 21:08
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von cooky:
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Autismusspektrumstörungen sind wahnsinnig vielseitig und individuell. Da gibts solche und solche. Meine Bekannte kann das durchaus trotz Diagnose. Sie knallt das auch gerne mal anderen vor den Latz, dass diese Diagnose kein Freifahrtschein ist![]()
Ja eben und ein Stück weit hat man Veränderungen ja auch dennoch selbst in der Hand.
Hmm... ja. Aber ohne lange professionelle Begleitung fast nicht möglich.
Die es heute ja zum Glück gibt.
29.01.2018 21:20
Zitat von Seramonchen:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von KRÄTZÄ:
...
Ja eben und ein Stück weit hat man Veränderungen ja auch dennoch selbst in der Hand.
Hmm... ja. Aber ohne lange professionelle Begleitung fast nicht möglich.
Die es heute ja zum Glück gibt.![]()
Wenn man etwas ändern möchte und die Hilfe in Anspruch nimmt,ja.
29.01.2018 21:43
Zitat von Adara:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Adara:
Ich bin angepasst, leise, möglichst unauffällig, unsichtbar und niemandem lästig...
Ehrlich gesagt frag ich mich hier immer warum das anscheinend als negativ angeführt wird.![]()
Das is für mich das Ideal.![]()
![]()
Ich find das schrecklich. Da geht man selbst mit seinen Bedürfnissen total unter. Das ist genau das, was ich meinen Kindern nicht wünsche![]()
Genauso ist das.
Und warum das negativ ist, StilleWasser?
Weil ich gern auch mal sichtbar wäre. Eine Person, der man zuhört. Jemand, der seine eigene Meinung vertreten kann und sich mal was traut..
Ich mein, ich bin total nett und immer freundlich. Ich will es allen recht machen und niemanden enttäuschen. Und übergehe mich dabei ständig selbst.
Und das möchte ich für meine Kinder wirklich nicht.
Was hindert dich daran manchmal so zu sein, Adara?
29.01.2018 22:58
Ich hatte leider so gar keine schöne Kindheit. Als ich 4 Jahre alt war starb mein geliebter Papa über Nacht. Ich fand ihn morgens tot vor der Couch und habe meinen knapp 9Jahre älteren Bruder geweckt. Die Bilder was danach alles in unserer Wohnung passierte habe ich auch heute noch im Kopf. Meine Mutter war zu der Zeit bei ihrem Neuen (Scheidung lief).
Wir zogen dann mit ihrem neuen Freund in eine Neubauwohnung und immer wenn er sein blödes Formel 1 gucken wollte hatten wir ruhig zu sein. Irgendwann begann meine Mutter eine Umschulung zur Restaurantfachfrau (da war ich ca. 6 oder 7) weswegen ich oft mit meinem "Stiefvater" alleine war. Mein Bruder war zu dem Zeitpunkt bereits Teenie... kam später Heim oder blieb über Nacht bei seiner damaligen Freundin. Irgendwann kam dann der Tag an dem er sich an mir verging, an dem auch ich Dinge bei ihm tun sollte stets mit der Bemerkung ich dürfe nichts sagen. Tja ich war damals so dumm und schwieg...
Mit dem Typen und einem befreundeten Pärchen fuhr meine Mutter dann auch in den Urlaub (außerhalb der Ferien) und brachte mich bei einer für mich fremden Oma unter. Die Frau war herzensgut, versuchte alles um es mir schön zu machen und doch hatte ich in dieser Woche schlimmes Heimweh wenn wir jeden Tag vom Hort aus an meinem zu Hause vorbei liefen.
Als ich ca. 10 Jahre alt war zerbrach die Beziehung und meine Mutter lernte einen neuen kennen. Der war zwar ein lieber Mensch und half mir zb viel bei den Schularbeiten, hatte aber leider ein großes Alkoholproblem weswegen auch diese Beziehung nach 3 Jahren zerbrach.
Ja und dann kam als ich 13 war auch schon wieder der Nächste... einer der vor nichts zurückschreckte wenn er Alkohol trank (und das tat er in Form von Bier täglich) und oft gewalttätig wurde. Bedrohungen mit dem Küchenmesser kamen u.a. vor. Ich schlief unzählige Nächte mit einem Brett unter der Türklinke damit ich sicher sein konnte, dass er nicht reinkommt.
Als sich meine Mutter nach Jahren trennte hörte es dennoch nicht auf. Als sie für ein paar Tage bei meiner Oma im Spreewald war stand er vor meiner Tür und wollte irgendwas haben was er angeblich beim Auszug vergessen hatte (er zog schräg gegenüber von uns). Als ich ihm vor Angst nicht aufmachen wollte trat er wie ein Irrer gegen die Wohnungstür. Ich saß heulend dahinter und betete, dass die Tür nicht nachgibt.
Mit 17 war ich dann kaum noch zu Hause und verbrachte die meiste Zeit bei meiner ersten großen Liebe.
Heute wohne ich in einem anderen Bundesland mit meinem Freund und meinen 2 Mädchen. Kontakt zu meiner Mutter habe ich sporadisch, wir besuchen Sie auch aber es ist kein Mutter- Tochter- Verhältnis wie man es sich wünschen würde. Dafür hat sie mir zu viel angetan und mich dann alleine gelassen wenn ich sie am meisten gebraucht hätte (einmal zb ist sie an Weihnachten zu meiner Oma gefahren in den 200 km entfernten Spreewald während ich mit 40 Fieber alleine daheim war).
Ich habe mir früher immer geschworen meinen Kindern einmal eine bessere Mama zu sein. Meine beiden Mädchen sind 6 Jahre und 15 Monate und wir haben ein sehr enges Verhältnis zueinander und ich hoffe, dass das immer so sein wird und sie sich stets von Herzen geliebt fühlen und auch wenn sie mal auf eigenen Beinen stehen stets gerne nach Hause kommen und gerne an ihre Kindheit zurückdenken.
Wir zogen dann mit ihrem neuen Freund in eine Neubauwohnung und immer wenn er sein blödes Formel 1 gucken wollte hatten wir ruhig zu sein. Irgendwann begann meine Mutter eine Umschulung zur Restaurantfachfrau (da war ich ca. 6 oder 7) weswegen ich oft mit meinem "Stiefvater" alleine war. Mein Bruder war zu dem Zeitpunkt bereits Teenie... kam später Heim oder blieb über Nacht bei seiner damaligen Freundin. Irgendwann kam dann der Tag an dem er sich an mir verging, an dem auch ich Dinge bei ihm tun sollte stets mit der Bemerkung ich dürfe nichts sagen. Tja ich war damals so dumm und schwieg...
Mit dem Typen und einem befreundeten Pärchen fuhr meine Mutter dann auch in den Urlaub (außerhalb der Ferien) und brachte mich bei einer für mich fremden Oma unter. Die Frau war herzensgut, versuchte alles um es mir schön zu machen und doch hatte ich in dieser Woche schlimmes Heimweh wenn wir jeden Tag vom Hort aus an meinem zu Hause vorbei liefen.
Als ich ca. 10 Jahre alt war zerbrach die Beziehung und meine Mutter lernte einen neuen kennen. Der war zwar ein lieber Mensch und half mir zb viel bei den Schularbeiten, hatte aber leider ein großes Alkoholproblem weswegen auch diese Beziehung nach 3 Jahren zerbrach.
Ja und dann kam als ich 13 war auch schon wieder der Nächste... einer der vor nichts zurückschreckte wenn er Alkohol trank (und das tat er in Form von Bier täglich) und oft gewalttätig wurde. Bedrohungen mit dem Küchenmesser kamen u.a. vor. Ich schlief unzählige Nächte mit einem Brett unter der Türklinke damit ich sicher sein konnte, dass er nicht reinkommt.
Als sich meine Mutter nach Jahren trennte hörte es dennoch nicht auf. Als sie für ein paar Tage bei meiner Oma im Spreewald war stand er vor meiner Tür und wollte irgendwas haben was er angeblich beim Auszug vergessen hatte (er zog schräg gegenüber von uns). Als ich ihm vor Angst nicht aufmachen wollte trat er wie ein Irrer gegen die Wohnungstür. Ich saß heulend dahinter und betete, dass die Tür nicht nachgibt.
Mit 17 war ich dann kaum noch zu Hause und verbrachte die meiste Zeit bei meiner ersten großen Liebe.
Heute wohne ich in einem anderen Bundesland mit meinem Freund und meinen 2 Mädchen. Kontakt zu meiner Mutter habe ich sporadisch, wir besuchen Sie auch aber es ist kein Mutter- Tochter- Verhältnis wie man es sich wünschen würde. Dafür hat sie mir zu viel angetan und mich dann alleine gelassen wenn ich sie am meisten gebraucht hätte (einmal zb ist sie an Weihnachten zu meiner Oma gefahren in den 200 km entfernten Spreewald während ich mit 40 Fieber alleine daheim war).
Ich habe mir früher immer geschworen meinen Kindern einmal eine bessere Mama zu sein. Meine beiden Mädchen sind 6 Jahre und 15 Monate und wir haben ein sehr enges Verhältnis zueinander und ich hoffe, dass das immer so sein wird und sie sich stets von Herzen geliebt fühlen und auch wenn sie mal auf eigenen Beinen stehen stets gerne nach Hause kommen und gerne an ihre Kindheit zurückdenken.
30.01.2018 08:04
Zitat von Lariva:
Ich hatte leider so gar keine schöne Kindheit. Als ich 4 Jahre alt war starb mein geliebter Papa über Nacht. Ich fand ihn morgens tot vor der Couch und habe meinen knapp 9Jahre älteren Bruder geweckt. Die Bilder was danach alles in unserer Wohnung passierte habe ich auch heute noch im Kopf. Meine Mutter war zu der Zeit bei ihrem Neuen (Scheidung lief).
Wir zogen dann mit ihrem neuen Freund in eine Neubauwohnung und immer wenn er sein blödes Formel 1 gucken wollte hatten wir ruhig zu sein. Irgendwann begann meine Mutter eine Umschulung zur Restaurantfachfrau (da war ich ca. 6 oder 7) weswegen ich oft mit meinem "Stiefvater" alleine war. Mein Bruder war zu dem Zeitpunkt bereits Teenie... kam später Heim oder blieb über Nacht bei seiner damaligen Freundin. Irgendwann kam dann der Tag an dem er sich an mir verging, an dem auch ich Dinge bei ihm tun sollte stets mit der Bemerkung ich dürfe nichts sagen. Tja ich war damals so dumm und schwieg...
Mit dem Typen und einem befreundeten Pärchen fuhr meine Mutter dann auch in den Urlaub (außerhalb der Ferien) und brachte mich bei einer für mich fremden Oma unter. Die Frau war herzensgut, versuchte alles um es mir schön zu machen und doch hatte ich in dieser Woche schlimmes Heimweh wenn wir jeden Tag vom Hort aus an meinem zu Hause vorbei liefen.
Als ich ca. 10 Jahre alt war zerbrach die Beziehung und meine Mutter lernte einen neuen kennen. Der war zwar ein lieber Mensch und half mir zb viel bei den Schularbeiten, hatte aber leider ein großes Alkoholproblem weswegen auch diese Beziehung nach 3 Jahren zerbrach.
Ja und dann kam als ich 13 war auch schon wieder der Nächste... einer der vor nichts zurückschreckte wenn er Alkohol trank (und das tat er in Form von Bier täglich) und oft gewalttätig wurde. Bedrohungen mit dem Küchenmesser kamen u.a. vor. Ich schlief unzählige Nächte mit einem Brett unter der Türklinke damit ich sicher sein konnte, dass er nicht reinkommt.
Als sich meine Mutter nach Jahren trennte hörte es dennoch nicht auf. Als sie für ein paar Tage bei meiner Oma im Spreewald war stand er vor meiner Tür und wollte irgendwas haben was er angeblich beim Auszug vergessen hatte (er zog schräg gegenüber von uns). Als ich ihm vor Angst nicht aufmachen wollte trat er wie ein Irrer gegen die Wohnungstür. Ich saß heulend dahinter und betete, dass die Tür nicht nachgibt.
Mit 17 war ich dann kaum noch zu Hause und verbrachte die meiste Zeit bei meiner ersten großen Liebe.
Heute wohne ich in einem anderen Bundesland mit meinem Freund und meinen 2 Mädchen. Kontakt zu meiner Mutter habe ich sporadisch, wir besuchen Sie auch aber es ist kein Mutter- Tochter- Verhältnis wie man es sich wünschen würde. Dafür hat sie mir zu viel angetan und mich dann alleine gelassen wenn ich sie am meisten gebraucht hätte (einmal zb ist sie an Weihnachten zu meiner Oma gefahren in den 200 km entfernten Spreewald während ich mit 40 Fieber alleine daheim war).
Ich habe mir früher immer geschworen meinen Kindern einmal eine bessere Mama zu sein. Meine beiden Mädchen sind 6 Jahre und 15 Monate und wir haben ein sehr enges Verhältnis zueinander und ich hoffe, dass das immer so sein wird und sie sich stets von Herzen geliebt fühlen und auch wenn sie mal auf eigenen Beinen stehen stets gerne nach Hause kommen und gerne an ihre Kindheit zurückdenken.
Das tut mir leid wegen deiner Kindheit.
Ich finde es toll, dass du es anders machst bei deinen Kindern, als es dir vorgelebt worden ist.
Mich macht es immer traurig, wenn man sein eigenes falsches Tun damit rechtfertigt, dass man es selber auch so erlebt hat, obwohl man selber unter seiner Kindheit gelitten hat.
Daher finde ich es immer schön von Menschen zu lesen, denen es in ihrer Kindheit (leider) schlecht ging, sie es aber nicht an andere weitergeben! Das verdient, so finde ich, großen Respekt. Denn es ist ein leichtes immer in alte Muster zu verfallen. Schwierig ist es, es anders, besser zu machen. Daher
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