"ich will dir weh tun, mama" ist das eine phase? o.O
16.09.2017 18:29
Puh, hier kommen jetzt ja die ganz krassen Diagnosen. Meine Erklärung für zumindest manches, ist simpler:
Ein Kind, das 3,5 Jahre alt ist hat noch kein Empathievermögen. Das entwickelt sich erst ab dem Alter von 4 Jahren. Er kann noch nicht Deine Perspektive einnehmen. Auch wenn Du ihm sagst, dass Dir das weh tut, er kann das nicht nachempfinden. Kennst Du das Buch vom gewünschtesten Wunschkind? Da kannst Du das nachlesen.
Ein Kind, das 3,5 Jahre alt ist hat noch kein Empathievermögen. Das entwickelt sich erst ab dem Alter von 4 Jahren. Er kann noch nicht Deine Perspektive einnehmen. Auch wenn Du ihm sagst, dass Dir das weh tut, er kann das nicht nachempfinden. Kennst Du das Buch vom gewünschtesten Wunschkind? Da kannst Du das nachlesen.
16.09.2017 18:30
Ich denke es wäre wichtig ein Sozialpädiatrisches mit angrenzendem Autismuszentrumnzu suchen .
Für mich hört sich das auch nach inselbegabung an und in die Richtung Autismus.
Ganz viel Kraft .
Und ihr schafft das zusammen aber ich denke nur mit Hilfe von außen
Für mich hört sich das auch nach inselbegabung an und in die Richtung Autismus.
Ganz viel Kraft .
Und ihr schafft das zusammen aber ich denke nur mit Hilfe von außen
16.09.2017 18:32
Zitat von Blunatic:
Puh, hier kommen jetzt ja die ganz krassen Diagnosen. Meine Erklärung für zumindest manches, ist simpler:
Ein Kind, das 3,5 Jahre alt ist hat noch kein Empathievermögen. Das entwickelt sich erst ab dem Alter von 4 Jahren. Er kann noch nicht Deine Perspektive einnehmen. Auch wenn Du ihm sagst, dass Dir das weh tut, er kann das nicht nachempfinden. Kennst Du das Buch vom gewünschtesten Wunschkind? Da kannst Du das nachlesen.
es ist ja nicht nur die hier geschilderten vorfälle.
da gab es in der vergangenheit schon einiges anders, was eben den verdacht nahelegt, dass "etwas anderes" vorliegt. das die ursache woanders liegt als einfach im nicht vorhandenen empathievermögen.
16.09.2017 18:32
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von W0elfchen:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Wenn ich den langen Text mitsamt all den Zusatzinformationen lese, würde ich ja auf mindestens eine Inselbegabung tippen. Gepaart mit Hochsensibilität oder Authismus (Asperger) oder einer Wahrnehmungsstörung. Erstes und Letztes hat mein Kind ebenfalls und es ist halt schwer zu verarbeiten.
Ich habe bis eben einfach nur still mitgelesen und dachte eigentlich sofort etwas Ähnliches.
Hab auch sofort dran gedacht.
Wobei ich von Asperger eher Abstand nehmen würde und Autismus eher passend finde - aber das kann dann eh nur der Spezialist beurteilen - den ihr dringend aufsuchen solltet meiner Meinung nach.![]()
Asperger ist die Krankheit der tausend Gesichter. Du kennst zwei. bleiben noch 998 Gesichter über.Nur mal so am Rande. Ich bin aber bei dir, dass das nur ein Experte feststellen kann.
Ich weiß, ich fänds nur sehr extrem für Asperger ehrlich gesagt.
Aber die Unterschiede sind auch oft seehr gering.
16.09.2017 18:33
Schwierige Situation.
Mein Rat an dich wäre, dich zu behaupten. Diese Kommunikationsstrategien (von ICH sprechen usw.) sind für Erwachsene gedacht, nicht für Kinder, damit kommt man nicht weiter.
Verschaffe dir Respekt. Lass dir die Butter nicht vom Brot nehmen. Wenn er das macht, schick ihn aufs Zimmer. Ja, das ist hart, aber anders geht es nicht. Als Mutter ist man eine Autorität, anders funktioniert das Verhältnis zu kleinen Kindern nicht. Lass dich nicht angreifen, sondern greife durch. Viel Kraft!
...und deswegen predige ich ja immer...eine gewisse Distanz zu den Kindern erleichtert einem einiges. Lachen, wenn ich was sage? Das machen meine Kinder einmal. Aber sicherlich kein zweites Mal.
Mein Rat an dich wäre, dich zu behaupten. Diese Kommunikationsstrategien (von ICH sprechen usw.) sind für Erwachsene gedacht, nicht für Kinder, damit kommt man nicht weiter.
Verschaffe dir Respekt. Lass dir die Butter nicht vom Brot nehmen. Wenn er das macht, schick ihn aufs Zimmer. Ja, das ist hart, aber anders geht es nicht. Als Mutter ist man eine Autorität, anders funktioniert das Verhältnis zu kleinen Kindern nicht. Lass dich nicht angreifen, sondern greife durch. Viel Kraft!
...und deswegen predige ich ja immer...eine gewisse Distanz zu den Kindern erleichtert einem einiges. Lachen, wenn ich was sage? Das machen meine Kinder einmal. Aber sicherlich kein zweites Mal.
16.09.2017 19:24
Hole dir bitte professionelle Hilfe! Bei deinem Kind klingt es nach einer Form von Autismus.
16.09.2017 19:41
Zitat von Blunatic:
Puh, hier kommen jetzt ja die ganz krassen Diagnosen. Meine Erklärung für zumindest manches, ist simpler:
Ein Kind, das 3,5 Jahre alt ist hat noch kein Empathievermögen. Das entwickelt sich erst ab dem Alter von 4 Jahren. Er kann noch nicht Deine Perspektive einnehmen. Auch wenn Du ihm sagst, dass Dir das weh tut, er kann das nicht nachempfinden. Kennst Du das Buch vom gewünschtesten Wunschkind? Da kannst Du das nachlesen.
Sorry, aber in solch einer Ausprägung glaube ich hier nicht nur an fehlende Empathie.
16.09.2017 20:07
Ich denke auch,du solltest dir da professionelle Hilfe suchen und auf Ursachenforschung gehen...Bei mir klingeln auch die Alarmglocken in Richtung Autismus und das solltet ihr wirklich abklären lassen...
Denn so wie du sagst,dass er keinerlei Gefühle deuten kann weder von ihm,von dir noch von irgendwelchen Bildern ist schon sehr verdächtig...auch finde dass sollte ein Kind in dem Alter schon einschätzen können...Auch dass er so gar nicht auf dich reagiert ist ungewöhnlich...Meinen Burschen brauche ich meist nur scharf anzugucken und er weiß was los war...Ein klares Nein und Spielsituation abrechen reicht hier völlig,damit er weinend ankommt und sich entschuldigt...Und diese krassen Insel Begabungen wie du erzählst mit den Zügen und so spricht auch sehr dafür...
Ich drücke dir alle Daumen,dass ihr schnell heraus findet,was genau in ihm vorgeht und ihm helfen könnt,seine Welt besser zu verstehen...
Denn so wie du sagst,dass er keinerlei Gefühle deuten kann weder von ihm,von dir noch von irgendwelchen Bildern ist schon sehr verdächtig...auch finde dass sollte ein Kind in dem Alter schon einschätzen können...Auch dass er so gar nicht auf dich reagiert ist ungewöhnlich...Meinen Burschen brauche ich meist nur scharf anzugucken und er weiß was los war...Ein klares Nein und Spielsituation abrechen reicht hier völlig,damit er weinend ankommt und sich entschuldigt...Und diese krassen Insel Begabungen wie du erzählst mit den Zügen und so spricht auch sehr dafür...
Ich drücke dir alle Daumen,dass ihr schnell heraus findet,was genau in ihm vorgeht und ihm helfen könnt,seine Welt besser zu verstehen...
16.09.2017 20:20
Nuya, es kann auch eine Entwicklungsverzögerung im Sozialverhalten sein,da ssich in den nöchsten Monaten verwächst.Er ist 3,5 und steht nach dem Kigawechsel vor ganz neuen Problemen,dazu die Alterstypischen Trotzphasen,Autonomieentwicklung etc. Viel Arbeit für so einen kleinen Mann!
....und wenn er im Kiga der Vorzeigebub ust lässt er womöglich bei dir seinen angestauten Frust aus.Weil...anderen weh zu tun ist schlecht...du aber bist Mama,er weiß das er sich an dir reiben und auslassen darf.Und das macht er.Er lässt sich bei dir gehen weil er weiß,du fängst ihn.
....sucht euch einen Kinderpsychologen und setz dich mit dem zusammen.Nimm einfach mal so eine Situation auf und zeig sie dort.
Und ja...womöglich wirst du Zuhause bleiben müssen.Eventuell aber nicht Vollzeit....vrtrau da auch auf eine Robustheit ,die jedes Kind hat.
....und wenn er im Kiga der Vorzeigebub ust lässt er womöglich bei dir seinen angestauten Frust aus.Weil...anderen weh zu tun ist schlecht...du aber bist Mama,er weiß das er sich an dir reiben und auslassen darf.Und das macht er.Er lässt sich bei dir gehen weil er weiß,du fängst ihn.
....sucht euch einen Kinderpsychologen und setz dich mit dem zusammen.Nimm einfach mal so eine Situation auf und zeig sie dort.
Und ja...womöglich wirst du Zuhause bleiben müssen.Eventuell aber nicht Vollzeit....vrtrau da auch auf eine Robustheit ,die jedes Kind hat.
16.09.2017 22:02
Es gibt extra Trainer/Therapeuten für Kinder im Autismusspektrum (das soll jetzt nicht heißen, dass ich denke, dass er tatsächlich in diesen Bereich fällt) wo es zum einen darum geht, andere Menschen besser zu verstehen (Körpersprache, Gesichtsausdruck usw.) und zum anderen, Verhaltensweisen zu üben, mit denen man besser im Alltag klar kommt (in die Augen sehen, Aussprechen lassen, Bedürfnisse Anderer) um nicht so schnell auf Ablehnung zu stoßen. Vielleicht wäre so etwas was für ihn?
Dass er seine eigenen Bedürfnisse überhaupt nicht wahrnimmt kenne ich übrigens überhaupt nicht von den Kindern mit Asperger, die mit bisher begegnet sind, eher ganz im Gegenteil. Er klingt vielmehr, als wäre sein Gehirn so weit voraus, dass er im Moment einfach keine Kapazität mehr frei hat für die Entwicklung der anderen Fähigkeiten und sich dadurch in extremer Schieflage befindet.
Dass er seine eigenen Bedürfnisse überhaupt nicht wahrnimmt kenne ich übrigens überhaupt nicht von den Kindern mit Asperger, die mit bisher begegnet sind, eher ganz im Gegenteil. Er klingt vielmehr, als wäre sein Gehirn so weit voraus, dass er im Moment einfach keine Kapazität mehr frei hat für die Entwicklung der anderen Fähigkeiten und sich dadurch in extremer Schieflage befindet.
16.09.2017 22:33
Wir haben solche Situation zwar noch nicht gehabt, aber aktuell seit ner Woche das ganze in Verbaler Form.
Mama du bist blöd, du bist gemein, ja sogar du bist scheisse war schon dabei.
Heute "eskalierte" das ganze etwas, nachdem ich ihr klipp und klar sagte, ich möchte nicht das du zu mir, deiner Mama sagst du bist blöd. Denn ich liebe dich und ich fühle mich traurig. Möchtest du das ich das zu dir sage?
Erst kam nichts, nur ein betröppeltes Gesicht. Kurz danach nahm sie mich in den Arm, streichelte mein Gesicht und hat sich tatsächlich entschuldigt und gesagt ich lieb dich auch Mama.
Gut, meine ist 4, und es steht HSP im Raum. (Hochsensibel) aber langsam kommt bei ihr das Verständniss wenn etwas nicht so gelaufen ist wie es sollte.
Ich versuche (klappt nicht immer) erst die Sitation abzuwarten bis das Gemüt beruhigt ist.
Wir haben das von der Frühförderung als Anhaltspunkt bekommen und es klappt immer besser ihre Emotionalen Ausbrüche quasi abzuwürgen oder im Keim zu ersticken.
Was ich nicht gut finde, auch wenn es nur ein "Tor" ist, das du ihn Ausperrst. Das ist die Hölle für ein Kind. Er kann das noch garnicht verstehen. Wenn er runtergefahren hat, nimm ihn in den Arm und versuch es nochmal zu erklären.
Wir hatten oft die bescheuertsten und intensivsten schlimmen Phasen. Alle waren tatsächlich von heute auf morgen einfach weg. Je mehr wir darüber als Eltern überlegten, Rat suchten und uns abgefunden hatten letzendlich das es so ist wie es ist, wars durch.
Mama du bist blöd, du bist gemein, ja sogar du bist scheisse war schon dabei.
Heute "eskalierte" das ganze etwas, nachdem ich ihr klipp und klar sagte, ich möchte nicht das du zu mir, deiner Mama sagst du bist blöd. Denn ich liebe dich und ich fühle mich traurig. Möchtest du das ich das zu dir sage?
Erst kam nichts, nur ein betröppeltes Gesicht. Kurz danach nahm sie mich in den Arm, streichelte mein Gesicht und hat sich tatsächlich entschuldigt und gesagt ich lieb dich auch Mama.
Gut, meine ist 4, und es steht HSP im Raum. (Hochsensibel) aber langsam kommt bei ihr das Verständniss wenn etwas nicht so gelaufen ist wie es sollte.
Ich versuche (klappt nicht immer) erst die Sitation abzuwarten bis das Gemüt beruhigt ist.
Wir haben das von der Frühförderung als Anhaltspunkt bekommen und es klappt immer besser ihre Emotionalen Ausbrüche quasi abzuwürgen oder im Keim zu ersticken.
Was ich nicht gut finde, auch wenn es nur ein "Tor" ist, das du ihn Ausperrst. Das ist die Hölle für ein Kind. Er kann das noch garnicht verstehen. Wenn er runtergefahren hat, nimm ihn in den Arm und versuch es nochmal zu erklären.
Wir hatten oft die bescheuertsten und intensivsten schlimmen Phasen. Alle waren tatsächlich von heute auf morgen einfach weg. Je mehr wir darüber als Eltern überlegten, Rat suchten und uns abgefunden hatten letzendlich das es so ist wie es ist, wars durch.
17.09.2017 20:40
Danke für alle Antworten.
Autismusspektrum denke ich eher nicht, aber wir kümmern uns ja um professionelle Hilfe (zweigleisig, einmal um jetzt möglichst bald konkrete Handlungsempfehlungen zu bekommen, und zum anderen um ihn durchtesten zu lassen, dafür sollte er aber 4 sein).
Es stimmt, dass ein paar Dinge in die Richtung Asperger o.ä. erinnern, aber viele andere eben auch extrem dagegen sprechen. Das Gesamtbild passt nicht.
Eine Sache steht fest, er ist mega gefrustet von der KiTa-Situation. Er hat sich vom Wechsel mehr versprochen, wir auch, er ist enttäuscht, und sauer. Und bleibt morgen mal wieder zu Hause... Heißt für mich zwar wieder eine Nachtschicht... Aber besser so, als dass er da hin muss, und uns unser grad wieder etwas normaler werdendes Kind wieder "durch den Fleischwolf" zu drehen...
Er muss die Dinge halt auch immer bis zum äußersten treiben. WENN er was macht, dann macht er es richtig. Das heißt zwar zum einen im positiven, dass er viel weiß, schnell und umfassend lernt, etc, aber eben auch im negativen, dass er WENN er diskutiert, dann aber RICHTIG diskutiert, WENN er testet, dann aber richtig, WENN er zum Zeitvertreib provuziert und streitet, dann aber richtig.
Schon seine erste TaMu meinte damals, so ein intensives Kind hat sie in ihren 20 Jahren Berufserfahrung noch nicht gehabt.^^
Mitlerweile hat er sich besser angepasst, aber diese Anpassung strengt ihn an, und das hin und her schalten zwischen den beiden Modi (normal-Modus, und KiTa-Modus), in denen man dieses Kind haben kann, ist für ihn auch nicht so leicht.
Ach ja bla...
Sorry für den Stress, bei uns liegen einfach sämtliche Nerven blank, und zwar bei allen Familienmitgliedern.
Wie gesagt, ich hab alle Antworten gelesen, und mache mir um alle Gedanken, und wir kümmern uns.
Sorry, ich krieg eine ausführlichere Antwort grad nicht zusammen, werde wohl baldmöglichst einfach ins Bett kippen.
Autismusspektrum denke ich eher nicht, aber wir kümmern uns ja um professionelle Hilfe (zweigleisig, einmal um jetzt möglichst bald konkrete Handlungsempfehlungen zu bekommen, und zum anderen um ihn durchtesten zu lassen, dafür sollte er aber 4 sein).
Es stimmt, dass ein paar Dinge in die Richtung Asperger o.ä. erinnern, aber viele andere eben auch extrem dagegen sprechen. Das Gesamtbild passt nicht.
Eine Sache steht fest, er ist mega gefrustet von der KiTa-Situation. Er hat sich vom Wechsel mehr versprochen, wir auch, er ist enttäuscht, und sauer. Und bleibt morgen mal wieder zu Hause... Heißt für mich zwar wieder eine Nachtschicht... Aber besser so, als dass er da hin muss, und uns unser grad wieder etwas normaler werdendes Kind wieder "durch den Fleischwolf" zu drehen...
Er muss die Dinge halt auch immer bis zum äußersten treiben. WENN er was macht, dann macht er es richtig. Das heißt zwar zum einen im positiven, dass er viel weiß, schnell und umfassend lernt, etc, aber eben auch im negativen, dass er WENN er diskutiert, dann aber RICHTIG diskutiert, WENN er testet, dann aber richtig, WENN er zum Zeitvertreib provuziert und streitet, dann aber richtig.
Schon seine erste TaMu meinte damals, so ein intensives Kind hat sie in ihren 20 Jahren Berufserfahrung noch nicht gehabt.^^
Mitlerweile hat er sich besser angepasst, aber diese Anpassung strengt ihn an, und das hin und her schalten zwischen den beiden Modi (normal-Modus, und KiTa-Modus), in denen man dieses Kind haben kann, ist für ihn auch nicht so leicht.
Ach ja bla...
Sorry für den Stress, bei uns liegen einfach sämtliche Nerven blank, und zwar bei allen Familienmitgliedern.
Wie gesagt, ich hab alle Antworten gelesen, und mache mir um alle Gedanken, und wir kümmern uns.
Sorry, ich krieg eine ausführlichere Antwort grad nicht zusammen, werde wohl baldmöglichst einfach ins Bett kippen.
17.09.2017 20:51
Ich verstehe noch nicht so ganz, warum ihn die Kita so frustet. Auf keinen Fall würde ich ihn so oft zu Hause zu lassen, denn so findet er sich da noch viel schlechter ein. So weit ich weiß brauchen gerade Kinder mit Autismus, Asperger, usw. einen geregelten Alltag und feste Abläufe. Und die hat er so nicht.
18.09.2017 08:07
Hallo erstmal!
Ich hätte da mal eine Frage zum Kita-Wechsel. Wie lange ist er denn jetzt im neuen Kindergarten, wie hat sich die Eingewöhnung gestaltet? Und geht er seitdem regelmäßig, oder gibt es regelmäßige Ausfälle?
Ich hätte da mal eine Frage zum Kita-Wechsel. Wie lange ist er denn jetzt im neuen Kindergarten, wie hat sich die Eingewöhnung gestaltet? Und geht er seitdem regelmäßig, oder gibt es regelmäßige Ausfälle?
19.09.2017 20:47
Zitat von Elsilein:
Hallo erstmal!![]()
Ich hätte da mal eine Frage zum Kita-Wechsel. Wie lange ist er denn jetzt im neuen Kindergarten, wie hat sich die Eingewöhnung gestaltet? Und geht er seitdem regelmäßig, oder gibt es regelmäßige Ausfälle?
Also er geht noch nicht lang in diesen KiGa, erst seit dem 1.8. Seitdem haben wir ihn 2 mal Freitags daheim behalten, weil es einfach gar nicht mehr ging. Und jetzt diese Woche Montag und Dienstag, aber das, weil er krank ist.
Allerdings sind die Symptome so dermaßen ähnlich, wie in der alten KiTa, und in die ging er ja immerhin 1,5 Jahre, ohne dass es je besser wurde.
Dort hat er angefangen mit 1,5 in der Krippen-Gruppe, und wurde mit 1 Jahr und 9 Monaten in den gemischen KiGa-Bereich hoch gesteckt, weil man ihm in der Krippe nicht mehr gerecht werden könne, und er entwicklungstechnisch dort absolut nicht hin passe...
Dort waren die Symptome immer ähnlich, veränderten sich mit seinem Alter, weil er halt altersentsprechend andere Reaktionen zeigte, aber problematisch war es immer, und von der Symptomatik zuletzt ziemlich genau so, wie jetzt auch im neuen KiGa.
Die Eingewöhnung ging problemlos. Er bleibt ja dort. Er ist auch nicht das Kind, was dann im KiGa heulend steht, oder so.
Er guckt mich halt traurig mit großen Augen und zitterndem Kinn an und sagt zu mir "Ich weiß, dass ich hier bleiben muss... Damit Papa und du in der Zwischenzeit arbeiten und Geld verdienen können, damit wir die Miete zahlen, und was zu Essen kaufen können." Beißt die Zähne zusammen, marschiert rein in den KiGa, und passt sich an. Er heult nicht, er macht es. Aber daheim haben wir dann den Horror. Er kann das halt nicht beliebig lang.
Und nein, ich bürde ihm nicht absichtlich diese Verantwortung auf. Wegen der Miete, er fragte mich halt, warum wir ausgerechnet in dieser Wohnung, und nicht einer anderen wohnen, und ob uns die gehört. Also hab ich ihm das mit der Miete erklärt. Genauso weiß er halt nunmal, woher Geld kommt. Das ist ja jetzt auch nix, was man geheim halten soll. Dass er dann daraus bastelt, er muss halt in den KiGa, damit wir nicht auf der Straße sitzen und verhungern, kann man ja nun auch nciht ahnen...
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Nur mal so am Rande. Ich bin aber bei dir, dass das nur ein Experte feststellen kann. 



