Kindergarten plötzlich Problem
13.07.2022 20:00
Ich schreibe mal aus der Perspektive einer Erzieherin und Mama.
Unser Sohn ging mit etwas über einem Jahr in die Krippe, da ich böse Mutti nach drei Monaten erstens wieder arbeiten musste und somit der Papa das 1. Jahr Elternzeit gemacht hat. Nach drei Wochen Eingewöhnung, die ich gemacht habe, war unser Sohn eingewöhnt ohne großes Theater. Das war im Jahr 2016.
Nach unserem Umzug 2019 stand natürlich auch der entsprechende Kitawechsel an. Diese Eingewöhnung klappte nach zwei Wochen auch relativ problemlos. 2020 starb die Leitung dieser Kita, was unseren Sohn sehr aus der Bahn geworfen hat und natürlich hat Corona auch seinen Teil dazu beigetragen.
Liebe ghostcat, das Verhalten deines Kindes kann sehr viele Gründe haben. Nur siehst du ja die Reaktion beim Abholen. Das kenne ich nur zu gut. Morgens am rumnörgeln, keine Lust und Kita is eh blöd, aber beim Abholen nicht mitwollen.
Und da mache ich keinen Unterschied, ob das Kind 1 Jahr, 3 Jahre oder 6 Jahre ist.Ich finde Corona hat sehr viel mit unseren Kids gemacht.Jedes Kind ist verschieden und reagiert anders auf gewisse Situationen. Für dein Kind ist es wichtig, dass du Vorbild bist und dich selber nicht wahnsinnig machst. Würde ich mein Kind jeden Tag weinend abholen, würde ich auch überlegen, was falsch laufen würde.
Unser Junior ging zur passenden Zeit in die Krippe. Klar ging es mir nicht gleich gut dabei, das dauerte aber nicht lange an, weil er super aufgehoben gewesen war und sehr schnell soziale Kontakte gefunden hatte, was mir sehr wichtig gewesen ist.
Man muss in der heutigen zeit abwägen. Auch unser war tatsächlich drei Monate zu Hause aufgrund unserer Kurzarbeit. Das haben wir zwar genossen,aber drei Monate sind verdammt lange.
Unser Sohn ging mit etwas über einem Jahr in die Krippe, da ich böse Mutti nach drei Monaten erstens wieder arbeiten musste und somit der Papa das 1. Jahr Elternzeit gemacht hat. Nach drei Wochen Eingewöhnung, die ich gemacht habe, war unser Sohn eingewöhnt ohne großes Theater. Das war im Jahr 2016.
Nach unserem Umzug 2019 stand natürlich auch der entsprechende Kitawechsel an. Diese Eingewöhnung klappte nach zwei Wochen auch relativ problemlos. 2020 starb die Leitung dieser Kita, was unseren Sohn sehr aus der Bahn geworfen hat und natürlich hat Corona auch seinen Teil dazu beigetragen.
Liebe ghostcat, das Verhalten deines Kindes kann sehr viele Gründe haben. Nur siehst du ja die Reaktion beim Abholen. Das kenne ich nur zu gut. Morgens am rumnörgeln, keine Lust und Kita is eh blöd, aber beim Abholen nicht mitwollen.
Und da mache ich keinen Unterschied, ob das Kind 1 Jahr, 3 Jahre oder 6 Jahre ist.Ich finde Corona hat sehr viel mit unseren Kids gemacht.Jedes Kind ist verschieden und reagiert anders auf gewisse Situationen. Für dein Kind ist es wichtig, dass du Vorbild bist und dich selber nicht wahnsinnig machst. Würde ich mein Kind jeden Tag weinend abholen, würde ich auch überlegen, was falsch laufen würde.
Unser Junior ging zur passenden Zeit in die Krippe. Klar ging es mir nicht gleich gut dabei, das dauerte aber nicht lange an, weil er super aufgehoben gewesen war und sehr schnell soziale Kontakte gefunden hatte, was mir sehr wichtig gewesen ist.
Man muss in der heutigen zeit abwägen. Auch unser war tatsächlich drei Monate zu Hause aufgrund unserer Kurzarbeit. Das haben wir zwar genossen,aber drei Monate sind verdammt lange.
13.07.2022 20:18
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Mamaatschie:
Mein Großer hatte so mit etwa 2 Jahren auch so eine Phase. Bis dahin ließ er sich immer morgens problemlos abgeben, spielte sogar gerne mit Fremden. Das ganze dauerte ein paar Wochen, danach war der Spuk vorbei. Ich denke, es ist eine Phase in dem Alter. Sie werden selbstständiger und das macht ihnen aber auch irgendwie Angst.
Danke, das macht mir sehr viel Mut!
Ich merken ja auch dass sie sich grad mehr abnabelt irgendwie ein Stückchen. Natürlich will sie dann wieder anderweitig die Mama haben.
Ich hoffe es geht schnell vorbei.
Bei uns hatte es damals geholfen, morgens etwas mehr Zeit einzuplanen. Ich bin dann ein paar Wochen lang noch 10-15 Minuten mit dabei geblieben. Sobald er erst mal im Spiel drin war, konnte ich dann auch ohne weinen gehen. Hauptsache keinen Druck machen.
Ich weiß ja nicht, inwieweit das für dich eine Möglichkeit wäre oder ob das in der Kita überhaupt geht. Bei unserer Tagesmutter ging es damals.
13.07.2022 20:51
Zitat von Mamaatschie:
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Mamaatschie:
Mein Großer hatte so mit etwa 2 Jahren auch so eine Phase. Bis dahin ließ er sich immer morgens problemlos abgeben, spielte sogar gerne mit Fremden. Das ganze dauerte ein paar Wochen, danach war der Spuk vorbei. Ich denke, es ist eine Phase in dem Alter. Sie werden selbstständiger und das macht ihnen aber auch irgendwie Angst.
Danke, das macht mir sehr viel Mut!
Ich merken ja auch dass sie sich grad mehr abnabelt irgendwie ein Stückchen. Natürlich will sie dann wieder anderweitig die Mama haben.
Ich hoffe es geht schnell vorbei.
Bei uns hatte es damals geholfen, morgens etwas mehr Zeit einzuplanen. Ich bin dann ein paar Wochen lang noch 10-15 Minuten mit dabei geblieben. Sobald er erst mal im Spiel drin war, konnte ich dann auch ohne weinen gehen. Hauptsache keinen Druck machen.
Ich weiß ja nicht, inwieweit das für dich eine Möglichkeit wäre oder ob das in der Kita überhaupt geht. Bei unserer Tagesmutter ging es damals.
Die Idee ist nett, funktioniert sicher bei einigen Kindern. Aber in unserer Phase wäre es glaub eher falsch. Dazu klebt sie derzeit zu sehr an mir.
14.07.2022 06:12
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Mamaatschie:
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Mamaatschie:
Mein Großer hatte so mit etwa 2 Jahren auch so eine Phase. Bis dahin ließ er sich immer morgens problemlos abgeben, spielte sogar gerne mit Fremden. Das ganze dauerte ein paar Wochen, danach war der Spuk vorbei. Ich denke, es ist eine Phase in dem Alter. Sie werden selbstständiger und das macht ihnen aber auch irgendwie Angst.
Danke, das macht mir sehr viel Mut!
Ich merken ja auch dass sie sich grad mehr abnabelt irgendwie ein Stückchen. Natürlich will sie dann wieder anderweitig die Mama haben.
Ich hoffe es geht schnell vorbei.
Bei uns hatte es damals geholfen, morgens etwas mehr Zeit einzuplanen. Ich bin dann ein paar Wochen lang noch 10-15 Minuten mit dabei geblieben. Sobald er erst mal im Spiel drin war, konnte ich dann auch ohne weinen gehen. Hauptsache keinen Druck machen.
Ich weiß ja nicht, inwieweit das für dich eine Möglichkeit wäre oder ob das in der Kita überhaupt geht. Bei unserer Tagesmutter ging es damals.
Die Idee ist nett, funktioniert sicher bei einigen Kindern. Aber in unserer Phase wäre es glaub eher falsch. Dazu klebt sie derzeit zu sehr an mir.
Dann die andere Variante: bringen, kurz und lieb verabschieden und eine Erzieherin nimmt sie gleich mit?
14.07.2022 08:33
Zitat von nilou:
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Mamaatschie:
Zitat von ghostcat87:
...
Bei uns hatte es damals geholfen, morgens etwas mehr Zeit einzuplanen. Ich bin dann ein paar Wochen lang noch 10-15 Minuten mit dabei geblieben. Sobald er erst mal im Spiel drin war, konnte ich dann auch ohne weinen gehen. Hauptsache keinen Druck machen.
Ich weiß ja nicht, inwieweit das für dich eine Möglichkeit wäre oder ob das in der Kita überhaupt geht. Bei unserer Tagesmutter ging es damals.
Die Idee ist nett, funktioniert sicher bei einigen Kindern. Aber in unserer Phase wäre es glaub eher falsch. Dazu klebt sie derzeit zu sehr an mir.
Dann die andere Variante: bringen, kurz und lieb verabschieden und eine Erzieherin nimmt sie gleich mit?
Das machen wir schon immer so.
Ich bin da auch wirklich immer kurz und knapp und Versuche so "kühl" wie möglich zu bleiben damit sie mir nix anmerkt. Also klar, lieb verabschieden natürlich. Aber ohne lang reden und alles, macht es ja nur schlimmer.
14.07.2022 12:12
Zitat von ghostcat87:
Zitat von nilou:
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Mamaatschie:
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Die Idee ist nett, funktioniert sicher bei einigen Kindern. Aber in unserer Phase wäre es glaub eher falsch. Dazu klebt sie derzeit zu sehr an mir.
Dann die andere Variante: bringen, kurz und lieb verabschieden und eine Erzieherin nimmt sie gleich mit?
Das machen wir schon immer so.
Ich bin da auch wirklich immer kurz und knapp und Versuche so "kühl" wie möglich zu bleiben damit sie mir nix anmerkt. Also klar, lieb verabschieden natürlich. Aber ohne lang reden und alles, macht es ja nur schlimmer.
Dann würde ich das so weiter machen. Mehr ruhige Zeit zu Hause, versuchen mehr Konstanz bei der Kitabetreuung.
14.07.2022 14:21
Wenn es der Abschied ist, der ihr schwer fällt ist “Rausschubsen” vielleicht etwas für euch. Das macht in unserem Kindergarten jedes Kind gerne, egal ob Mini oder Vorschulkinder. Die Erwachsenen stellen sich zum Abschied in die Tür und die Kinder zählen bis 3, rennen auf die Eltern zu und schubsen sie aus dem Kindergarten.
14.07.2022 15:47
Zitat von Lesebrille:
Wenn es der Abschied ist, der ihr schwer fällt ist “Rausschubsen” vielleicht etwas für euch. Das macht in unserem Kindergarten jedes Kind gerne, egal ob Mini oder Vorschulkinder. Die Erwachsenen stellen sich zum Abschied in die Tür und die Kinder zählen bis 3, rennen auf die Eltern zu und schubsen sie aus dem Kindergarten.
Bei den etwas älteren machen sie das bei uns auch, aber das ist für unsere kleine noch nix, da fehlen ihr noch ein paar Monate dazu.
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