Mütter- und Schwangerenforum

Tochter in Obhut was tun? ACHTUNG LANG

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Sanna12
540 Beiträge
25.01.2018 15:27
Zitat von Titania:

Zitat von Titania:

Ich glaube die Problematik ist, dass die meisten Eltern die ihre Kinder mißhandeln oder vernachlässigen ähnliches in ihrer Kindheit erlebten. Es ist also normal für sie. z. B. dass ein Streit dahingehend eskaliert, dass mit Gegenständen geworfen wird, die Wohnung demoliert, man sich übelst beschimpft usw. Genauso ein liebloser Umgang untereinander. Wenn man es nicht anders kennt, dann sieht man auch nichts Verkehrtes darin.

Denn auch diese Menschen lieben ihre Kinder und können nicht nachvollziehen, dass sie sich in Gefahr befinden sollen.

Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist die Kunst, zu erkennen, dass man falsch handelt bzw. sich mit den falschen Menschen umgibt. Das ist aber ein langer Weg bis dahin.

Daher wünsche ich dir, liebe TE, dass dir das eines Tages bewusst wird. Denn das du deine Tochter liebst, glaube ich dir. Dazu gehört aber auch, dass man als Mutter verzichtet und versucht dahingehend zu agieren, was das beste für das Kind ist.

Das ist in deinem Fall, sie in ihrem gewohnten Umfeld zu belassen, nach dieser langen Zeit. So schwer es dir als Mama auch fallen mag.


@lillyfee diesen Beitrag hatte ich bereits verfasst, bevor du deinen ersten Beitrag geschrieben hattest. Daher meine ich das wirklich nicht böse.


Ich habe es gar nicht böse aufgefasst, ich wollte mit meiner Frage nur auf Nummer sicher gehen, dich richtig verstanden zu Haben.
Und ich muss ehrlich sagen, dass ich es so noch nicht betrachtet habe.
Dennoch würde ich versuchen, mehr Kontakt zu meinem Kind zu haben. Genauso kann ich nachvollziehen, dass die kleine die Familie kennenlernen möchte! Und dass die TS versucht, es zu ermöglichen.
Titania
5972 Beiträge
25.01.2018 15:36
Zitat von Lillyfeee12:

Zitat von Titania:

Zitat von Titania:

Ich glaube die Problematik ist, dass die meisten Eltern die ihre Kinder mißhandeln oder vernachlässigen ähnliches in ihrer Kindheit erlebten. Es ist also normal für sie. z. B. dass ein Streit dahingehend eskaliert, dass mit Gegenständen geworfen wird, die Wohnung demoliert, man sich übelst beschimpft usw. Genauso ein liebloser Umgang untereinander. Wenn man es nicht anders kennt, dann sieht man auch nichts Verkehrtes darin.

Denn auch diese Menschen lieben ihre Kinder und können nicht nachvollziehen, dass sie sich in Gefahr befinden sollen.

Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist die Kunst, zu erkennen, dass man falsch handelt bzw. sich mit den falschen Menschen umgibt. Das ist aber ein langer Weg bis dahin.

Daher wünsche ich dir, liebe TE, dass dir das eines Tages bewusst wird. Denn das du deine Tochter liebst, glaube ich dir. Dazu gehört aber auch, dass man als Mutter verzichtet und versucht dahingehend zu agieren, was das beste für das Kind ist.

Das ist in deinem Fall, sie in ihrem gewohnten Umfeld zu belassen, nach dieser langen Zeit. So schwer es dir als Mama auch fallen mag.


@lillyfee diesen Beitrag hatte ich bereits verfasst, bevor du deinen ersten Beitrag geschrieben hattest. Daher meine ich das wirklich nicht böse.


Ich habe es gar nicht böse aufgefasst, ich wollte mit meiner Frage nur auf Nummer sicher gehen, dich richtig verstanden zu Haben.
Und ich muss ehrlich sagen, dass ich es so noch nicht betrachtet habe.
Dennoch würde ich versuchen, mehr Kontakt zu meinem Kind zu haben. Genauso kann ich nachvollziehen, dass die kleine die Familie kennenlernen möchte! Und dass die TS versucht, es zu ermöglichen.


Ich verstehe die TE. Ich glaube ihr auch, dass sie ihre Tochter liebt. Aber so lange sie nicht an ihren Baustellen arbeitet, sieht es schlecht aus und das ist auch gut so (das ist auch nicht gemein gemeint, sondern als Schutz für ihr Kind). Insbesondere, weil die Kleine mittlerweile auch schon so lange bei den Pflegeeltern lebt. Sie könnte es ja so belassen und lediglich häufigeren Kontakt anstreben.
KittyKat
5220 Beiträge
25.01.2018 18:00
Wir kennen hier nicht die ganze Geschichte und werden sie auch nie erfahren. Es gibt in den Schilderungen der ts sicher einige Widersprüche. Ich kann mir zb nicht vorstellen, dass ein fa das Jugendamt einschaltet, weil eine schwangere ängstlich ist und oft zum Arzt geht. Dass die Polizei einen Mann mitnimmt, nachdem eine Ja—Mitarbeiterin gesagt hat, er wäre ihr gegenüber handgreiflich geworden, kann ich mir dagegen schon vorstellen. Wobei ich nicht wüsste, warum sie das sagen sollte, wenn es nicht stimmt.
Davon ab, liebe TE, wenn du so einen guten Draht zu der ja-Mitarbeiterin bei dir vor Ort hast, sprich doch mal mit ihr. Frag sie, welche Möglichkeiten du hast, oder ob sie dir einen guten Anwalt empfehlen kann, der sich in diesem Bereich gut auskennt. Außerdem sollte das aktuelle Ziel, wie bereits von einigen hier geschrieben, erst mal mehr Umgang mit deiner Tochter sein. Eine Rückführung kann vielleicht langfristig das Ziel sein, aber im Moment seht ihr euch doch noch nicht mal viel. Wie weit wohnt deine Tochter eigentlich von euch weg?
FoxMami
3395 Beiträge
25.01.2018 18:31
Zitat von Titania:

wie oft wurde denn Schlimmeres verhindert? Du tust so, als ob lediglich Kinder aus den Familien genommen werden, die tolle Eltern haben, und bei den schlechten Eltern werden Kinder belassen?

So nach dem Motto, diese Frau hat doch viel schlimmere Dinge mit ihrem Kind gemacht und durfte es behalten. Das tut aber nichts zur Sache. Es wird in dem Bericht nicht stehen, dass man dir das Kind genommen hat, weil du zu ängstlich gewesen bist.
Eine Sozialarbeiterin fühlte sich von deinem Mann bedroht, also lügt diese Frau auch? Die Polizei hätte deinen Mann nicht in gewahrsam nehmen müssen, wenn er sachlich und ruhig geblieben wäre. Deine Geschichte passte einfach nicht! Du kannst dich gerne weiter belügen und allen anderen die Schuld in die Schuhe schieben. Du musst dich aber nicht wundern, dass man dir dein Kind nicht wieder zurück gibt. Es fehlt dir vollkommen an Einsicht, alle sind Schuld nur ihr nicht!


Habe auch als erstes daran gedacht. Vll fehlt es ja gerade den Psychologen und JA, dass die Familie die Fehler einsieht, die passiert sind. Und solange man nicht realisiert, dass man was falsch gemacht hat, wird man die tat wiederholen.

Ich möchte niemandem was vorwerfen, wir wissen alle nicht was wircklich passiert ist.
Es kann beides sein. Entweder die Familie macht was falsch oder JA macht aas falsch
25.01.2018 19:51
Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.
bambina_1990
16869 Beiträge
25.01.2018 19:57
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.
sehr gut geschrieben, danke
Anonym 196647
28 Beiträge
26.01.2018 10:06
Zitat von Titania:

Zitat von Lillyfeee12:

Und trotz dieser Erfahrung, denke ich nicht, dass alle jämter da gleich sind und alle böse, böse, böse sind!
Bin genauso der Meinung, dass sie eigentlich helfen wollen. Bzw die meisten. Und dann kann man halt Pech haben. Also ich spreche sie nicht alle schlecht, wegen meiner Erfahrung. Aber ich spreche sie auch nicht heilig


Es geht hier doch aber nicht um eine einzelne Person. Sondern es fing ja bereits schon in der SS ein, dass die FÄ das Jugendamt benachrichtigte.

Ja das stimmt, aber auch nur weil sie der Meinung war ich könne mich nicht um ein kind Kümmern, weil ich zu viele Ängste habe.


Außerdem wurde die Polizei bei einem (lt. TE) normalen Streit verständigt. Glaubst du das alles wirklich?

Naja unsere Nachbarin sah dies nicht so, und die Polizei wurde gerufen,ist doch klar das die kommen wenn die Nachbarin am Telefon erzählt das mein Mann mich und das kind Schlägt. (Wobei dies ja nicht stimmt)


Das Kind wird ja irgendwelche Anzeichen einer Mißhandlung gehabt haben, oder wie kommt man denn darauf?

Unser Kind hatte Keine Anzeichen, Das Gericht sagte auch normal hätte unsere Tochter SOFORT nach der Inobhutnahme einen Amtsarzt vorgeführt werden müssen, wenn da Misshandlungen im Raum stehen.
Da dies jetzt alles schon Her ist kann es niemand zu 100% Nachweißen.
Naja bis auf wir da der Ki.Arzt ja eine Art Artest fürs Gericht schrieb in dem Alles drinn stand, Entwiklung usw, und da stand nicht drinn dass das Kind
je eine Misshandlung auwieß.


Daher gehe ich davon aus, dass das Jugendamt hier richtig entschieden hat, und so wenigstens ihre Tochter die Möglichkeit auf ein normales Leben gegeben wird.

Leider hat meine Tochter dort kein Normales Leben,und es ist schon Traurig wie man über einen Menschen Urteilt den man nicht kennt.
Unseren Sohn geht es hier sehr gut.


Denn die TE ist, wie fast immer in solchen Fällen, uneinsichtig.
Selbst bei ihrem Sohn wurde sie laut eigener Aussage über ein 1 begleitet. Sowas passiert doch nicht grundlos.

Wer Lesen kann ist klar im Vorteil
Wir wurden 1 Ganzes Jahr vom JA begleitet da es das Begutachtungsjahr war. Es ging eig nur 6 Monate aber ich habe freiwilig auf ein Jahr erhöt.
In diesem Jahr wurde genau begutachtet ob es Stimmt was das JA aus der Heimat gesagt hat.Das Jugendamt hier konnte dies mit einem KLAREN NEIN beantworten.




Manchmal frage ich mich,ob ihr euch alles genau durchlest. Denn dann kämen diese Dummen aussagen nun nicht.
Anonym 196647
28 Beiträge
26.01.2018 10:20
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.


Ich Sage ja nicht das jedes JA zu enrecht Handelt.
Aber unsere Tochter wurde nie geschlagen/Misshandelt oder gar angeschrien, Wir haben uns um sie gekümmert.

Genau so kenne ich den Werdegang, so war es aber nicht bei uns.
Unsere Tochter wurde nicht den Amtsarzt vorgezeigt, und es gab auch keine Gespräche oder sonstiges. Das ist es ja was ich meine , all das was eig der normale werdegang ist, war bei uns nicht. Das JA Hier tat all dies, wenn wir hilfe brauchten oder fragen hatten waren sie da, sie sagten auch wenn es einmal schwierig wird und wir nicht weiter wissen , können wir uns jederzeit melden. Ich Arbeite bzw habe mit dem JA Hier sehr eng und gut zusammen gearbeitet, denn sie haben geholfen und mir nicht gleich mein Kind genommen.

Was kann ich tun? Meine Tochter möchte gerne über das Wochenende zu uns,wir haben ja schon alleinige Umgangskontackte, aber sie darf Patu nicht zu uns. Das JA geht bei den HPG's auch nicht darauf ein, sondern würgt ab.
Wenn wir sagen aber unsere Tochter möchte gerne, dann heisst es immer , ihre Tochter kann da noch gar keine Klaren gedanken fassen, bzw sich noch nicht selbst endscheiden was sie will oder nicht, dafür ist sie noch zu klein.

Wenn wir Auf damals zu sprechen kommen, sagt das JA immer damals ist uninteressant, ich habe das gefühl dir würgen ab damit sie sich nicht angreifbar machen.

Ich Danke dir für deinen Beitrag, aber das man unser Kind zu recht genommen hat Stimmt nicht, und das liegt nicht daran das wir es nicht einsehen wollen oder können, sondern einfach unsere beweißlage und das Gutachten.
Anonym 196647
28 Beiträge
26.01.2018 10:24
Zitat von shelyra:

Zitat von Lillyfeee12:

Zitat von shelyra:

Zitat von Lillyfeee12:

...

damals kann man aber auch nicht unbedingt mit heute vergleichen.
wieviele jahre sind seitdem vergangen? 10? 15? 20?

da hat sich auch viel getan mittlerweile. viel geändert in der arbeitsweise.


Mit Sicherheit. Genauso kann es aber Ausnahmen geben.

Ich finde es einfach mega unfair, wie die TS hier teils hingestellt wird

naja, es sind hier aber soviele instanzen aber auch anwälte beteiligt (alleine wenn es schon ans olg ging waren davor ja auch andere gerichte beteiligt) dass es einfach soooo dermaßen unglaubwürdig ist, dass rein gar nichts auf ihrer seite gewesen sein soll.
denn soviele instanzen und personen werden sicher nicht nur auf die berichte der ursprungs-jugendamtsmitarbeiterin schauen, sondern sich auch eigene meinungen bilden.

also irgendwo muss auch ein bisschen was auf ihrer seite gewesen sein. denn soviele personnen sollen alle einem irrglauben, einer lüge aufsitzen


Das OLG hat einer Rückführung zugestimmt, nur das es eben nicht von heute auf morgen geht ist mir klar. Das JA allerdings schließt diese total aus und will daran nicht arbeiten.Die haben einen Gutachter, der einmal da war beim Umgang und dann sagt eine Rückführung sei nicht möglich.

Dabei haben die sich nicht unsere Wohnung angesehen, wie wir leben unseren Tagesablauf usw usw.

Wir Werden dies alles dem OLG mitteilen aber eben nicht ohne Guten Anwalt.

Ich Bin sehr wohl einsichtig,Aber nicht wenn man mir mein Kind zu unrecht nimmt.
Titania
5972 Beiträge
26.01.2018 10:31
Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.


Ich Sage ja nicht das jedes JA zu enrecht Handelt.
Aber unsere Tochter wurde nie geschlagen/Misshandelt oder gar angeschrien, Wir haben uns um sie gekümmert.

Genau so kenne ich den Werdegang, so war es aber nicht bei uns.
Unsere Tochter wurde nicht den Amtsarzt vorgezeigt, und es gab auch keine Gespräche oder sonstiges. Das ist es ja was ich meine , all das was eig der normale werdegang ist, war bei uns nicht. Das JA Hier tat all dies, wenn wir hilfe brauchten oder fragen hatten waren sie da, sie sagten auch wenn es einmal schwierig wird und wir nicht weiter wissen , können wir uns jederzeit melden. Ich Arbeite bzw habe mit dem JA Hier sehr eng und gut zusammen gearbeitet, denn sie haben geholfen und mir nicht gleich mein Kind genommen.

Was kann ich tun? Meine Tochter möchte gerne über das Wochenende zu uns,wir haben ja schon alleinige Umgangskontackte, aber sie darf Patu nicht zu uns. Das JA geht bei den HPG's auch nicht darauf ein, sondern würgt ab.
Wenn wir sagen aber unsere Tochter möchte gerne, dann heisst es immer , ihre Tochter kann da noch gar keine Klaren gedanken fassen, bzw sich noch nicht selbst endscheiden was sie will oder nicht, dafür ist sie noch zu klein.

Wenn wir Auf damals zu sprechen kommen, sagt das JA immer damals ist uninteressant, ich habe das gefühl dir würgen ab damit sie sich nicht angreifbar machen.

Ich Danke dir für deinen Beitrag, aber das man unser Kind zu recht genommen hat Stimmt nicht, und das liegt nicht daran das wir es nicht einsehen wollen oder können, sondern einfach unsere beweißlage und das Gutachten.


warum riefen Eure Nachbarn dann die Polizei? Warum informierte die FÄ schon in der SS das Jugendamt? Du kannst ja alles leugnen, aber es haben einige Menschen die Polizei/Jugendamt verständigt und du tust immer so, als sei nichts vorgefallen.
Was steht denn im Urteil, warum man dir das Kind entzogen hat? Weil dein Mann Schaum vor dem Mund hatte? Merkst du es denn selber nicht, dass was du schreibst absolut nicht glaubwürdig ist. Und aus dem Grund, weil du es leugnest wirst du dein Kind wahrscheinlich nicht zurück bekommen. Bei dir ist leider keinerlei Einsicht zu sehen. Du gibst jedem die Schuld, außer vielleicht auch mal bei dir/euch danach zu suchen.
Vielleicht beantwortest du einfach die Frage, was genau denn im Urteil stand? Das wird doch begründet worden sein, oder etwa auch nicht?

Anonym 196647
28 Beiträge
26.01.2018 10:39
Zitat von Titania:

Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.


Ich Sage ja nicht das jedes JA zu enrecht Handelt.
Aber unsere Tochter wurde nie geschlagen/Misshandelt oder gar angeschrien, Wir haben uns um sie gekümmert.

Genau so kenne ich den Werdegang, so war es aber nicht bei uns.
Unsere Tochter wurde nicht den Amtsarzt vorgezeigt, und es gab auch keine Gespräche oder sonstiges. Das ist es ja was ich meine , all das was eig der normale werdegang ist, war bei uns nicht. Das JA Hier tat all dies, wenn wir hilfe brauchten oder fragen hatten waren sie da, sie sagten auch wenn es einmal schwierig wird und wir nicht weiter wissen , können wir uns jederzeit melden. Ich Arbeite bzw habe mit dem JA Hier sehr eng und gut zusammen gearbeitet, denn sie haben geholfen und mir nicht gleich mein Kind genommen.

Was kann ich tun? Meine Tochter möchte gerne über das Wochenende zu uns,wir haben ja schon alleinige Umgangskontackte, aber sie darf Patu nicht zu uns. Das JA geht bei den HPG's auch nicht darauf ein, sondern würgt ab.
Wenn wir sagen aber unsere Tochter möchte gerne, dann heisst es immer , ihre Tochter kann da noch gar keine Klaren gedanken fassen, bzw sich noch nicht selbst endscheiden was sie will oder nicht, dafür ist sie noch zu klein.

Wenn wir Auf damals zu sprechen kommen, sagt das JA immer damals ist uninteressant, ich habe das gefühl dir würgen ab damit sie sich nicht angreifbar machen.

Ich Danke dir für deinen Beitrag, aber das man unser Kind zu recht genommen hat Stimmt nicht, und das liegt nicht daran das wir es nicht einsehen wollen oder können, sondern einfach unsere beweißlage und das Gutachten.


warum riefen Eure Nachbarn dann die Polizei?

Das weiß ich bis heute leider nicht, außer das sie Psychisch Krank war.

Warum informierte die FÄ schon in der SS das Jugendamt?

Weil ich wärend der SS sehr häufig im KH / beim Arzt war, ich hatte eine Angsterkrankung wärend der SS entwickelt, und die Ärztin war der meinung das ich dann auch jedes mal mit dem Kind ins KH Fahre wenn es nur sabbert oder so. Zum ende hin der SS bekam ich einen Ambulanten Platz und konnte so eine Therapie machen, hatte ich alles vorgezeigt das ich so zu sagen geheilt war etc.


Du kannst ja alles leugnen, aber es haben einige Menschen die Polizei/Jugendamt verständigt und du tust immer so, als sei nichts vorgefallen.

Es ist auch nichts von unserer Seite aus vorgefallen. Wenn das alles so wäre wie das JA dort behauptet, glaubst du allen ernstes man hätte mir meinen Sohn nicht auch genommen?

Was steht denn im Urteil, warum man dir das Kind entzogen hat?

Urteil = Das Kind wurde entzogen aufgrund Akuter Kindeswohlgefährdung.

Weil dein Mann Schaum vor dem Mund hatte? Merkst du es denn selber nicht, dass was du schreibst absolut nicht glaubwürdig ist. Und aus dem Grund, weil du es leugnest wirst du dein Kind wahrscheinlich nicht zurück bekommen. Bei dir ist leider keinerlei Einsicht zu sehen. Du gibst jedem die Schuld, außer vielleicht auch mal bei dir/euch danach zu suchen.
Vielleicht beantwortest du einfach die Frage, was genau denn im Urteil stand? Das wird doch begründet worden sein, oder etwa auch nicht?

Ich hasse diese Art von Menschen die immer nur den Medien Glauben etc,
Nicht jedes JA Handelt wie es soll. Und nur weil ein Kind den Eltern genommen wird , heisst es nicht gleich immer das die Eltern schuld sind.

Titania
5972 Beiträge
26.01.2018 10:43
Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Titania:

Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.


Ich Sage ja nicht das jedes JA zu enrecht Handelt.
Aber unsere Tochter wurde nie geschlagen/Misshandelt oder gar angeschrien, Wir haben uns um sie gekümmert.

Genau so kenne ich den Werdegang, so war es aber nicht bei uns.
Unsere Tochter wurde nicht den Amtsarzt vorgezeigt, und es gab auch keine Gespräche oder sonstiges. Das ist es ja was ich meine , all das was eig der normale werdegang ist, war bei uns nicht. Das JA Hier tat all dies, wenn wir hilfe brauchten oder fragen hatten waren sie da, sie sagten auch wenn es einmal schwierig wird und wir nicht weiter wissen , können wir uns jederzeit melden. Ich Arbeite bzw habe mit dem JA Hier sehr eng und gut zusammen gearbeitet, denn sie haben geholfen und mir nicht gleich mein Kind genommen.

Was kann ich tun? Meine Tochter möchte gerne über das Wochenende zu uns,wir haben ja schon alleinige Umgangskontackte, aber sie darf Patu nicht zu uns. Das JA geht bei den HPG's auch nicht darauf ein, sondern würgt ab.
Wenn wir sagen aber unsere Tochter möchte gerne, dann heisst es immer , ihre Tochter kann da noch gar keine Klaren gedanken fassen, bzw sich noch nicht selbst endscheiden was sie will oder nicht, dafür ist sie noch zu klein.

Wenn wir Auf damals zu sprechen kommen, sagt das JA immer damals ist uninteressant, ich habe das gefühl dir würgen ab damit sie sich nicht angreifbar machen.

Ich Danke dir für deinen Beitrag, aber das man unser Kind zu recht genommen hat Stimmt nicht, und das liegt nicht daran das wir es nicht einsehen wollen oder können, sondern einfach unsere beweißlage und das Gutachten.


warum riefen Eure Nachbarn dann die Polizei?

Das weiß ich bis heute leider nicht, außer das sie Psychisch Krank war.

Warum informierte die FÄ schon in der SS das Jugendamt?

Weil ich wärend der SS sehr häufig im KH / beim Arzt war, ich hatte eine Angsterkrankung wärend der SS entwickelt, und die Ärztin war der meinung das ich dann auch jedes mal mit dem Kind ins KH Fahre wenn es nur sabbert oder so. Zum ende hin der SS bekam ich einen Ambulanten Platz und konnte so eine Therapie machen, hatte ich alles vorgezeigt das ich so zu sagen geheilt war etc.


Du kannst ja alles leugnen, aber es haben einige Menschen die Polizei/Jugendamt verständigt und du tust immer so, als sei nichts vorgefallen.

Es ist auch nichts von unserer Seite aus vorgefallen. Wenn das alles so wäre wie das JA dort behauptet, glaubst du allen ernstes man hätte mir meinen Sohn nicht auch genommen?

Was steht denn im Urteil, warum man dir das Kind entzogen hat?

Urteil = Das Kind wurde entzogen aufgrund Akuter Kindeswohlgefährdung.

Weil dein Mann Schaum vor dem Mund hatte? Merkst du es denn selber nicht, dass was du schreibst absolut nicht glaubwürdig ist. Und aus dem Grund, weil du es leugnest wirst du dein Kind wahrscheinlich nicht zurück bekommen. Bei dir ist leider keinerlei Einsicht zu sehen. Du gibst jedem die Schuld, außer vielleicht auch mal bei dir/euch danach zu suchen.
Vielleicht beantwortest du einfach die Frage, was genau denn im Urteil stand? Das wird doch begründet worden sein, oder etwa auch nicht?

Ich hasse diese Art von Menschen die immer nur den Medien Glauben etc,
Nicht jedes JA Handelt wie es soll. Und nur weil ein Kind den Eltern genommen wird , heisst es nicht gleich immer das die Eltern schuld sind.




da wird doch mehr als nur dieser Satz gestanden haben. Das muss doch begründet werden!
26.01.2018 10:44
Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.


Ich Sage ja nicht das jedes JA zu enrecht Handelt.
Aber unsere Tochter wurde nie geschlagen/Misshandelt oder gar angeschrien, Wir haben uns um sie gekümmert.

Genau so kenne ich den Werdegang, so war es aber nicht bei uns.
Unsere Tochter wurde nicht den Amtsarzt vorgezeigt, und es gab auch keine Gespräche oder sonstiges. Das ist es ja was ich meine , all das was eig der normale werdegang ist, war bei uns nicht. Das JA Hier tat all dies, wenn wir hilfe brauchten oder fragen hatten waren sie da, sie sagten auch wenn es einmal schwierig wird und wir nicht weiter wissen , können wir uns jederzeit melden. Ich Arbeite bzw habe mit dem JA Hier sehr eng und gut zusammen gearbeitet, denn sie haben geholfen und mir nicht gleich mein Kind genommen.

Was kann ich tun? Meine Tochter möchte gerne über das Wochenende zu uns,wir haben ja schon alleinige Umgangskontackte, aber sie darf Patu nicht zu uns. Das JA geht bei den HPG's auch nicht darauf ein, sondern würgt ab.
Wenn wir sagen aber unsere Tochter möchte gerne, dann heisst es immer , ihre Tochter kann da noch gar keine Klaren gedanken fassen, bzw sich noch nicht selbst endscheiden was sie will oder nicht, dafür ist sie noch zu klein.

Wenn wir Auf damals zu sprechen kommen, sagt das JA immer damals ist uninteressant, ich habe das gefühl dir würgen ab damit sie sich nicht angreifbar machen.

Ich Danke dir für deinen Beitrag, aber das man unser Kind zu recht genommen hat Stimmt nicht, und das liegt nicht daran das wir es nicht einsehen wollen oder können, sondern einfach unsere beweißlage und das Gutachten.


Das sind aber Regularien, die in Gesetzen festgehalten sind. Da KANN sich kein Jugendamt entziehen, selbst wenn es die ASD so will. Da müsste dann ja auch noch das ganze Team UND der Amtsleiter korrupt sein. Ein ganzes Amt begeht Straftaten, indem es Gesetze ignoriert? Ich kann mir schon vorstellen, dass es einzelne Mitarbeiter gibt, die das versuchen (wobei ich das noch nie erlebt habe. Es gibt verbitterte, ausgelaugte, überengagierte usw. Mitarbeiter, die vielleicht mehr sehen, als ist und die schneller schießen als nötig, aber ein ganzes Amt? Und wie gesagt: Der Amtsleiter des Jugendamts MUSS zustimmen, wenn der Fall ans Familiengericht weitergeleitet wird. Da führt kein Weg dran vorbei. Und es MUSS ein Richter involviert werden, nur ER kann die Entscheidung treffen. Alles andere sind Zuarbeiten, die der Beweisführung dienen. Und da sollen ALLE versagt haben?
Es kann nicht nichts passiert sein. Vielleicht war es grenzwertig, ja. Das mag sein, aber darüber kann ich kein Urteil fällen. Aber es muss Fakten gegeben haben, denn ein Richter braucht genau das. Fakten, die bewiesen sind. Keine einzelnen Aussagen, die auch noch widersprüchlich sind, weil sie nur eine ASD äußert und alle anderen das Gegenteil behaupten.
Titania
5972 Beiträge
26.01.2018 10:47
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Ich bin Familienhelferin und auch ich habe schon Inobhutnahmen veranlasst. Kurz zur Vorgehensweise, die nun wirklich keine Willkür einzelner Personen zulässt.
Wenn ich in einer Familie eine Misshandlung/ Missbrauch/ Vernachlässigung/ Kindeswohlgefährdung vermute, dann berichte ich erstens meiner Vorgesetzten davon. Wir beobachten dann gezielt und dokumentieren ALLES! Positives und negatives mit genauen Zeit- und Ortsangaben. Das Jugendamt setze ich parallel dazu schon in Kenntnis. Außerdem hole ich mir Fachkräfte ins Boot, die mich begleiten und ihrem Fachgebiet nach ebenfalls beobachten. (Also Suchtberater, Psychologen, Sexualpädagogen usw.)
Wenn sich der Verdacht erhärtet, dann verfasse ich einen Bericht, denn ich mit meinen Dokumentationen stütze und mit dem Bericht der dazugezogenen Fachkraft. Das geht an das Jugendamt und den zuständigen Sachbearbeiter. Dieser prüft dann erneut, lädt die Eltern ein, besucht sie zu Hause. Immer mit einer zweiten Kollegin und niemals allein. Außerdem besprechen auch sie den Fall im Team.
Bei Misshandlungen u.ä. werden Ärzte/ Fachärzte hinzugezogen, die das Kind auf körperliche Zeichen hin untersuchen.
ERST DANN geht alles an ein Familiengericht. Ein Richter prüft alle Fakten und wird nur einer Inobhutnahme zustimmen, die auch klar mit Fakten belegt ist. Schwammige Aussagen, wie „Er hatte Schaum vor dem Mund“ gelten da gar nicht. Vor allem, kann er so viel Schaum vor dem Mund haben will, wenn er das Kind nicht nachweislich angepackt hat, kann das JA GAR NICHTS machen. Das ist seine Sache. Wenn er seine Freundin beschimpft oder gar schlägt, das Kind jedoch in Ruhe gelassen wird, nichts davon abbekommt, auch nicht verbal, dann ist das Sache der Eltern. Das sind alles keine Gründe, um ein Kind in Obhut zu nehmen und den Eltern das Sorgerecht zu entziehen.

Ich fasse also zusammen: Bevor ein Kind Inobhut genommen wird, sind da mehr als 3 Personen, unabhängig voneinander, involviert. Da ist die Mitarbeiterin vor Ort, die ambulant hilft. Die Jugendamtsmitarbeiter, die immer zu zweit losgehen und der Amtsleiter, der den Fall final prüft und ein Weiterleiten an das Familiengericht abnickt. DANN ist da ein Richter involviert, der auf jeden Fall handfest Beweise benötigt, um ein Urteil zu Ungunsten der Eltern zu fällen. Und hier will irgendjemand erzählen, dass all diese Menschen korrupt sind? Das sie gezielt unbescholtenen Bürgern ihre Kinder entziehen? Um sie in sowieso schon sehr rare Pflegefamilien zu geben, oder in eine Einrichtung? Um Kosten zu haben, die jede Vorstellungskraft sprengt? Und all die Arbeit, die eine solche Inobhutnahme in der vollen Gänze macht, ist was? Zeitvertreib? Boshaftigkeit, in gemeinsamer Aktion? Das ist einfach lächerlich.

Das Beispiel mit dem geposteten Link: Das passiert leider. Die Fakten sprachen klar gegen die Eltern und oberstes Ziel ist es nunmal, das Kind zu schützen. Irrtümer wie diese sind tragisch und absolut selten.

Zu Lillyfeees Geschichte: Das ist ebenfalls tragisch andersherum. Auch hierzu kann ich nur sagen: Was das Amt nicht, kann es nicht ändern. Es bekommt nichts mit, wenn niemand meldet. Als die Schule, bzw. das Schulamt gemeldet hat, wurde ja gehandelt. Und gab es ambulante Hilfe, als du beim Vater gewohnt hast? Hast du dich jemanden anvertraut? Wusste jemand von dem Missbrauch? Wie gesagt, es kann auch passieren, dass das Amt mal schläft, dass die ambulante Hilfe nichts taugt usw., aber dort sind dann auch deutlich weniger Leute involviert. Mir tut es um jedes einzelne Kind leid, dass sowas erleben muss.

Die Anwälte, die involviert waren: Naja, wenn sie nichts erreicht haben, dann war die Beweislage bestimmt eindeutig, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, liebe TS. Ein Anwalt, der von sich aus sieht, dass es keine Chance gibt, zu gewinnen, wird auch keinen Prozess anleiern.

Liebe TS, das ist alles nicht böse gemeint. Und dass das neue JA dir deinen Jungen gelassen hat, ist doch ein gutes Zeichen. Menschen ändern sich und merken es oft gar nicht selbst. Mein Rat wäre: Behaltet euer Kind im Kopf. Versucht zusammenzuarbeiten. Ich würde wohl anstreben, dass ich mein Kind vorerst häufiger sehen darf. Das wäre der erste Schritt. Der nächste dann, dass sie auch übers WE zu Besuch kommen darf. Und dann sieht man weiter. Auch ich glaube dir, dass du dein Kind liebst. Das tun Eltern fast immer. (habe es leider auch schon anders erlebt. Kind abgeholt und Inobhut genommen – Mutter drehte sich eine Zigarette, setzte sich an den Tisch, rief ihren neuesten Lover an und sagte ihm wortwörtlich: Kann am WE doch nach XY kommen, bin meinen Junken los. Habe jetzt also genug Zeit für dich…….. dieser Mutter habe ich die Liebe tatsächlich abgesprochen) Aber deine einzige Chance, sie zurückzubekommen, ist Zusammenarbeit und immer das Kindeswohl an erste Stelle zu stellen. Ich wünsche dir viel Glück.

LG Zaubi

Nun bin ich wieder off. Irgendwie klappt das mit meinem MC-Fasten dieses Mal nicht so wirklich.
Und Lillyfeee, dir wünsche ich ebenfalls nur das Beste. Es tut mir leid, dass niemand da war, der dir wirklich geholfen hat.


Ich Sage ja nicht das jedes JA zu enrecht Handelt.
Aber unsere Tochter wurde nie geschlagen/Misshandelt oder gar angeschrien, Wir haben uns um sie gekümmert.

Genau so kenne ich den Werdegang, so war es aber nicht bei uns.
Unsere Tochter wurde nicht den Amtsarzt vorgezeigt, und es gab auch keine Gespräche oder sonstiges. Das ist es ja was ich meine , all das was eig der normale werdegang ist, war bei uns nicht. Das JA Hier tat all dies, wenn wir hilfe brauchten oder fragen hatten waren sie da, sie sagten auch wenn es einmal schwierig wird und wir nicht weiter wissen , können wir uns jederzeit melden. Ich Arbeite bzw habe mit dem JA Hier sehr eng und gut zusammen gearbeitet, denn sie haben geholfen und mir nicht gleich mein Kind genommen.

Was kann ich tun? Meine Tochter möchte gerne über das Wochenende zu uns,wir haben ja schon alleinige Umgangskontackte, aber sie darf Patu nicht zu uns. Das JA geht bei den HPG's auch nicht darauf ein, sondern würgt ab.
Wenn wir sagen aber unsere Tochter möchte gerne, dann heisst es immer , ihre Tochter kann da noch gar keine Klaren gedanken fassen, bzw sich noch nicht selbst endscheiden was sie will oder nicht, dafür ist sie noch zu klein.

Wenn wir Auf damals zu sprechen kommen, sagt das JA immer damals ist uninteressant, ich habe das gefühl dir würgen ab damit sie sich nicht angreifbar machen.

Ich Danke dir für deinen Beitrag, aber das man unser Kind zu recht genommen hat Stimmt nicht, und das liegt nicht daran das wir es nicht einsehen wollen oder können, sondern einfach unsere beweißlage und das Gutachten.


Das sind aber Regularien, die in Gesetzen festgehalten sind. Da KANN sich kein Jugendamt entziehen, selbst wenn es die ASD so will. Da müsste dann ja auch noch das ganze Team UND der Amtsleiter korrupt sein. Ein ganzes Amt begeht Straftaten, indem es Gesetze ignoriert? Ich kann mir schon vorstellen, dass es einzelne Mitarbeiter gibt, die das versuchen (wobei ich das noch nie erlebt habe. Es gibt verbitterte, ausgelaugte, überengagierte usw. Mitarbeiter, die vielleicht mehr sehen, als ist und die schneller schießen als nötig, aber ein ganzes Amt? Und wie gesagt: Der Amtsleiter des Jugendamts MUSS zustimmen, wenn der Fall ans Familiengericht weitergeleitet wird. Da führt kein Weg dran vorbei. Und es MUSS ein Richter involviert werden, nur ER kann die Entscheidung treffen. Alles andere sind Zuarbeiten, die der Beweisführung dienen. Und da sollen ALLE versagt haben?
Es kann nicht nichts passiert sein. Vielleicht war es grenzwertig, ja. Das mag sein, aber darüber kann ich kein Urteil fällen. Aber es muss Fakten gegeben haben, denn ein Richter braucht genau das. Fakten, die bewiesen sind. Keine einzelnen Aussagen, die auch noch widersprüchlich sind, weil sie nur eine ASD äußert und alle anderen das Gegenteil behaupten.


genau so ist es. Da reicht doch keine Aussage einer Frauenärztin, die nicht einmal kompetent ist eine Angststörung zu diagnostizieren. Dafür bedarf es eines Psychiaters!

Ihr wurde das Kind nicht gleich nach der Geburt entzogen, sondern erst nach 10 Monaten.
26.01.2018 10:48
Zitat von Anonym 196647:

Zitat von shelyra:

Zitat von Lillyfeee12:

Zitat von shelyra:

...


Mit Sicherheit. Genauso kann es aber Ausnahmen geben.

Ich finde es einfach mega unfair, wie die TS hier teils hingestellt wird

naja, es sind hier aber soviele instanzen aber auch anwälte beteiligt (alleine wenn es schon ans olg ging waren davor ja auch andere gerichte beteiligt) dass es einfach soooo dermaßen unglaubwürdig ist, dass rein gar nichts auf ihrer seite gewesen sein soll.
denn soviele instanzen und personen werden sicher nicht nur auf die berichte der ursprungs-jugendamtsmitarbeiterin schauen, sondern sich auch eigene meinungen bilden.

also irgendwo muss auch ein bisschen was auf ihrer seite gewesen sein. denn soviele personnen sollen alle einem irrglauben, einer lüge aufsitzen


Das OLG hat einer Rückführung zugestimmt , nur das es eben nicht von heute auf morgen geht ist mir klar. Das JA allerdings schließt diese total aus und will daran nicht arbeiten.Die haben einen Gutachter, der einmal da war beim Umgang und dann sagt eine Rückführung sei nicht möglich.

Dabei haben die sich nicht unsere Wohnung angesehen, wie wir leben unseren Tagesablauf usw usw.

Wir Werden dies alles dem OLG mitteilen aber eben nicht ohne Guten Anwalt.

Ich Bin sehr wohl einsichtig,Aber nicht wenn man mir mein Kind zu unrecht nimmt.


Weil ihr euch weiterentwickelt habt. Und das ist ja auch gut so.
Es gibt sogenannte Umgangspfleger, die vom Gericht gestellt werden. Vielleicht könnt ihr nochmal mit dem OLG in Kontakt treten, die Schwierigkeiten mit dem Jugendamt schildern und um einen solchen Umgangspfleger bitten. Er ist dabei, wenn ihr Umgang mit eurer Tochter habt, jedes Mal. Er wird einen Bericht verfassen. Das Gericht kann auch einen Umgangsplan festlegen und DAGEGEN kann das Jugendamt NICHTS machen. So würdet ihr erstmal zu mehr Umgang kommen. Der Umgangspfleger wird dann nach und nach weniger anwesend sein. Ihr werdet also sehr transparent sein, aber das dient letztlich dem Mehrkontakt und damit der Rückführung irgendwann. Und wenn ihr nichts zu verbergen habt, würde ich das jederzeit machen.
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