Werte und Normen - wie erzieht ihr eure Kinder? (lang)
11.05.2013 09:19
Ich weiß nicht wirklich , die meisten Sachen lebt Mann seinem Kind vor , Respekt zu haben , freundlich , und hilfsbereit sein , Danke und Bitte das ist doch Selbstverständlich .Und Auch das Aufräumen von Spielzeug ist ein Lernprozess der je nach Alter besser oder schlechter funktioniert . Aber genau so das sagen von Schimpfwörter und das wütend sein auf seine Eltern sind doch Normale Verhaltensweisen um sich weiter zu entwickeln .
11.05.2013 09:21
Liebe ts:
Hab aber mal ne frage
ist auch nicht böse gemeint.
Aber wie soll das Kind ab krabbel/ robb alter lernen das Spielzeug weg zu Räumen?
Hexe krabbelte mit 5 Monaten und das wäre nie gegangen.
Ich lege auch jetzt ihr Spielzeug weg. Manchmal hilft sie weil es Spaß für sie ist. Aber ich würde nie auf die Idee kommen ihr das jetzt jetzt zu Lehrern.
Wie gesagt ich frag nur aus Neugier
Und am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind. Wird es hier auch nicht geben
da mein Mann schon immer aufsteht
Und Hexe ist zu zappelig sie 20 min im Höchstzahl zu lassen
Hab aber mal ne frage
ist auch nicht böse gemeint. Aber wie soll das Kind ab krabbel/ robb alter lernen das Spielzeug weg zu Räumen?
Hexe krabbelte mit 5 Monaten und das wäre nie gegangen.
Ich lege auch jetzt ihr Spielzeug weg. Manchmal hilft sie weil es Spaß für sie ist. Aber ich würde nie auf die Idee kommen ihr das jetzt jetzt zu Lehrern.
Wie gesagt ich frag nur aus Neugier
Und am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind. Wird es hier auch nicht geben
da mein Mann schon immer aufsteht
Und Hexe ist zu zappelig sie 20 min im Höchstzahl zu lassen
11.05.2013 09:37
Einige aufgezählte Dinge finde ich sehr krass muss ich sagen...
Ich gehe mit meinem Sohn durch die Welt und er wird so sehen das seine Mama Menschen so akzeptiert wie sie sind,dass das Leben nicht immer nur die Pralinen bereithält,wenn er alt genug ist hoffe ich hat ihm mein Vorleben gefallen und er nimmt sich etwas an.
Auch für mich sind Bitte und Danke selbstverständlich,so wie einiges anderes auch
Ich gehe mit meinem Sohn durch die Welt und er wird so sehen das seine Mama Menschen so akzeptiert wie sie sind,dass das Leben nicht immer nur die Pralinen bereithält,wenn er alt genug ist hoffe ich hat ihm mein Vorleben gefallen und er nimmt sich etwas an.
Auch für mich sind Bitte und Danke selbstverständlich,so wie einiges anderes auch
11.05.2013 09:44
Zitat von Elbsegler:
Einige aufgezählte Dinge finde ich sehr krass muss ich sagen...
Ich gehe mit meinem Sohn durch die Welt und er wird so sehen das seine Mama Menschen so akzeptiert wie sie sind,dass das Leben nicht immer nur die Pralinen bereithält,wenn er alt genug ist hoffe ich hat ihm mein Vorleben gefallen und er nimmt sich etwas an.
Auch für mich sind Bitte und Danke selbstverständlich,so wie einiges anderes auch
Sehe ich genauso
mir gefällt auch das Wort Erziehung nicht... Ich will mein Kind behütet aufziehen, es glücklich, selbstständig, tolerant und höflich werden lassen, durch unser Vorleben.
11.05.2013 09:53
Ich mag das Wort Erziehung nicht!
Meine Kinder bekommen das Leben und die damit nötigen Regeln vorgelebt.
Damit meine ich,wenn einen Raum betrete sage ich "Guten Tag",damit lernen die Kinder es.
Ansonsten möchte ich,dass meine drei Kinder weltoffene und empathische Menschen werden,die ihr eigenes und fremdes Leben zu schätzen wissen.
Meine Kinder bekommen das Leben und die damit nötigen Regeln vorgelebt.
Damit meine ich,wenn einen Raum betrete sage ich "Guten Tag",damit lernen die Kinder es.
Ansonsten möchte ich,dass meine drei Kinder weltoffene und empathische Menschen werden,die ihr eigenes und fremdes Leben zu schätzen wissen.
11.05.2013 10:05
Zitat von Mama1982:
Zitat von pusteblume85:
Zitat von tiona:
Mhh....![]()
Ich hab echt lange darüber nachgedacht, was ich dir dazu schreiben soll...
Und ganz ehrlich...
Mir fällt überhaupt nichts ein...![]()
Für mich sind Bitte, Danke sagen, dass Spielzeug wegräumen etc ganz selbstständige Dinge...
Meine Kinder haben nicht zu "folgen" sie sind keine Soldaten sondern eigene kleine Persönlichkeiten die sich so entwickeln dürfen, wie sie es möchten.
Gut gesagt finde ich
schliesse mich dem an!![]()
genauso seh ich das auch
und spätestens in der pubertät spricht man sich wieder
11.05.2013 10:09
Zitat von marleen-81:
Zitat von Mama1982:
Zitat von pusteblume85:
Zitat von tiona:
Mhh....![]()
Ich hab echt lange darüber nachgedacht, was ich dir dazu schreiben soll...
Und ganz ehrlich...
Mir fällt überhaupt nichts ein...![]()
Für mich sind Bitte, Danke sagen, dass Spielzeug wegräumen etc ganz selbstständige Dinge...
Meine Kinder haben nicht zu "folgen" sie sind keine Soldaten sondern eigene kleine Persönlichkeiten die sich so entwickeln dürfen, wie sie es möchten.
Gut gesagt finde ich
schliesse mich dem an!![]()
genauso seh ich das auch![]()
und spätestens in der pubertät spricht man sich wieder![]()
Bis zur Pupertät hab ich noch etliche Jahre Zeit
Aber selbst da müssen sie ihre eigenen Wege kennenlernen und nicht die Wege die ich ihnen aufzwingen will! Das einzige was ich von meinen Kindern erwarte ist ein Respektvolles Miteinander. Alles andere lernen sich die Kinder selbst an, durch Vorbilder wie wir! Oder durch andere von denen sie sich etwas abschauen! Ich zb. wurde auch nicht von meinen Eltern erzogen! Ich habe mich selbst zu diesem Menschen gemacht, der ich heute bin! Meine Eltern waren für mich keine Vorbilder..
11.05.2013 10:29
Zitat von tiona:
Zitat von marleen-81:
Zitat von Mama1982:
Zitat von pusteblume85:
...
schliesse mich dem an!![]()
genauso seh ich das auch![]()
und spätestens in der pubertät spricht man sich wieder![]()
Bis zur Pupertät hab ich noch etliche Jahre ZeitAber selbst da müssen sie ihre eigenen Wege kennenlernen und nicht die Wege die ich ihnen aufzwingen will! Das einzige was ich von meinen Kindern erwarte ist ein Respektvolles Miteinander. Alles andere lernen sich die Kinder selbst an, durch Vorbilder wie wir! Oder durch andere von denen sie sich etwas abschauen!
Ich zb. wurde auch nicht von meinen Eltern erzogen! Ich habe mich selbst zu diesem Menschen gemacht, der ich heute bin! Meine Eltern waren für mich keine Vorbilder..
das mit der pubertät war auf die ts bezogen
denn ab da gehen die meisten ihren eigenen weg und größere freiräume sind für die weiterentwicklung zur eigenständigkeit absolut notwendig. je älter das kind wird umso weniger regeln sollte man aufstellen, denn mit zuviel kontrolle erreicht man genau das gegenteil. man sollte darauf vertrauen, dass das kind die richtigen entscheigungen trifft. ich zitiere:
Der Jugendliche versucht sich ein Leben außerhalb der Familie aufzubauen. Er zieht sich zurück, schafft sich seinen eigenen Freundeskreis und entwickelt seinen eigenen Lebensstil. Damit wird die Abgrenzung zu den Eltern bzw. der älteren Generation vollzogen. Das Kindliche verliert sich mehr und mehr. Es werden Grenzen übertreten, Verbote missachtet und bis dato unbekannte Facetten der eigenen Persönlichkeit ausgelotet. Und das ist völlig normal.
Denn ohne Eigenständigkeit kann sich keine Eigenverantwortlichkeit entwickeln.
Gelassenheit ist gefragt. Halten Sie sich zurück und lassen Sie die Abgrenzung zu. Versuchen Sie dennoch, am Kind dranzubleiben. Zeigen Sie Interesse an dem sich verändernden Lebensstil ihres Kindes. So lassen sich viele Konflikte schon im Ansatz verhindern.
wie gesagt das bezieht sich jetzt nur auf die pubertät. aber bis dahin ist klar, dass man dem kind werte und normen mit auf dem weg gibt. aber man sollte es nicht übertreiben. respektvoller umgang, danke und bitte sind selbstverständlich. alles andere entwickelt sich durch vorleben der eltern und das umfeld (familie/freunde)...
11.05.2013 10:41
Mein Sohn ist 14,also mitten drinnen und er unglaublich.
Ich frag mich jeden Tag,womit ich dieses Kind verdient habe...anscheinend ist meine(unsere)Art und Weise richtig.
Ich frag mich jeden Tag,womit ich dieses Kind verdient habe...anscheinend ist meine(unsere)Art und Weise richtig.
11.05.2013 10:41
Höflichkeit, Respekt, andere so behandeln wie sie selbst auch behadelt werden möchten, keine Vorurteile
11.05.2013 10:50
Du bist ja streng
Ich merk immer wieder wieviel Freiraum mein Kleiner so genießt
Ich glaub wichtig ist, dass die Elter IHRE Grenzen suchen. Ich fins z.B. total inordnung, wenn mein Soh schon aufsteht beim Essen wenn er fertig ist. Er ist ja grad mal zwei und Mama und Papa beim Essen zuschauen muss echt langweilig sein. Bei uns ist die Grenze dann eher, dass er sich so lange alleine beschäftige muss und wir noch inruhe aufessen.
Auch schicken wir ihn nicht in sein Zimmer "bocken", auf meinen Arm darf er immer.
Usw.... Ich find das meiste einfach oft kindgerecht und bin nicht die ganze Zeit hinterher und fordere ihm zum Hände waschen, aufräumen usw. auf.
Man sollte wohl vorallem ein gutes Vorbild sein. So fordere ich meinen Sohn nicht auf Bitte und Danke zu sagen. Trotzdem waren es mit seine ersten Wörter. Auch teilt er unglaublich gerne, begrüßt und verabschiedet Leute, haut und tritt nicht, nimmt niemanden einfach was weg und räumt gemeinsam mit mir auf. Aber alles ohne das ich so groß intervenieren muss.
Klar gibts bei uns auch Grenzen und Konsequenzen (ich hab hier wahrlich kein Engelchen zuhause
), aber immer situationsgerecht. (Spielzeug wird geworfen, Spielzeug kommt weg).
Wichtig dabei ist, dass es nicht um Machtkämpfe geht, ich nicht demonstrieren muss das ich hier der Chef bin. So geb ich auch mal nach und lass mal was durchgehen.
Mein Kind soll (und ist) glücklich, er hat eine schöne Kindheit und Vertrauen zu seinen Eltern.
Ich merk immer wieder wieviel Freiraum mein Kleiner so genießt
Ich glaub wichtig ist, dass die Elter IHRE Grenzen suchen. Ich fins z.B. total inordnung, wenn mein Soh schon aufsteht beim Essen wenn er fertig ist. Er ist ja grad mal zwei und Mama und Papa beim Essen zuschauen muss echt langweilig sein. Bei uns ist die Grenze dann eher, dass er sich so lange alleine beschäftige muss und wir noch inruhe aufessen.
Auch schicken wir ihn nicht in sein Zimmer "bocken", auf meinen Arm darf er immer.
Usw.... Ich find das meiste einfach oft kindgerecht und bin nicht die ganze Zeit hinterher und fordere ihm zum Hände waschen, aufräumen usw. auf.
Man sollte wohl vorallem ein gutes Vorbild sein. So fordere ich meinen Sohn nicht auf Bitte und Danke zu sagen. Trotzdem waren es mit seine ersten Wörter. Auch teilt er unglaublich gerne, begrüßt und verabschiedet Leute, haut und tritt nicht, nimmt niemanden einfach was weg und räumt gemeinsam mit mir auf. Aber alles ohne das ich so groß intervenieren muss.
Klar gibts bei uns auch Grenzen und Konsequenzen (ich hab hier wahrlich kein Engelchen zuhause
), aber immer situationsgerecht. (Spielzeug wird geworfen, Spielzeug kommt weg). Wichtig dabei ist, dass es nicht um Machtkämpfe geht, ich nicht demonstrieren muss das ich hier der Chef bin. So geb ich auch mal nach und lass mal was durchgehen.
Mein Kind soll (und ist) glücklich, er hat eine schöne Kindheit und Vertrauen zu seinen Eltern.
11.05.2013 10:56
Was du geschrieben hast, sind natürlich die Idealvorstellungen, aber jedes Kind hat seinen eigenen Kopf - ich glaube auch, dass Kinder am meisten von dem Lernen, was man Ihnen vorlebt - nicht von dem, was man Ihnen grundsätzlich "anerziehen" will. Wenn mein Großer gespielt hat, räumen wir anschließend gemeinsam sein Zimmer auf. Von einem Krabbelbaby (z.B meiner Tochter) kann ich das nicht erwarten. Beim Essen müssen meine Kinder auch nicht sitzen bleiben, bis alle fertig sind. Zumindest nicht im Kleinkindalter, denn Kinder sind eben Kinder und keine kleinen Erwachsenen. Und je älter Kinder werden, desto mehr sieht man auch ein, dass man sich von manchen Idealvorstellungen einfach verabschieden muss und dass man kein perfektes Kind erziehen kann. Natürlich muss man Grundsteine festlegen, aber jedes Kind ist nun mal individuell.
11.05.2013 11:47
Zitat von DieW:
Mein Sohn ist 14,also mitten drinnen und er unglaublich.
Ich frag mich jeden Tag,womit ich dieses Kind verdient habe...anscheinend ist meine(unsere)Art und Weise richtig.
Das frag ich mich auch ständig
11.05.2013 12:04
Sooo hmmm
Wenn ich zu sehr ins Detail gehe, liests kein Schwein... denn dann wird es seeeeehr lang
Hmmm... wenn ich es zusammenfassen würde...
Ich möchte nicht, dass mein Kind stumpf regeln befolgt... ich möchte ihm vermitteln, welchen Sinn eine Regel hat und sein Gefühl dafür stärken, solche Regeln zu befolgen, weil sie einfach sinnvoll sind.
Z.B. die Sache mit dem sitzenbleiben am Tisch: ich habe als Kind eeeeewig zum essen gebraucht... es musste dann keiner bei mir sitzen bleiben... mein essen wurde mir aber auch nicht einfach weggenommen. Nein, man hat mir die Zeit gelassen, die ich brauchte... aber wie hätte man meinem Bruder zB erklären sollen, dass er jetzt noch ne halbe stunde am Tisch sitzen soll? Ich werde meinem Sohn erklären, dass es mit Respekt vor den anderen zu tun hat, einfach noch sitzen zu bleiben und sich vielleicht zu unterhalten.... aber ihn zwingen, einfach sitzen zu bleiben, werde ich ihn nicht... da sich mir der sinn einer solchen Regelung verschließt.
Auch zB die Sache mit dem Sitzplatz anbieten... ich möchte kein Kind, das einfach aufsteht, egal wie ein Mensch sich benimmt. Wenn ein älterer Mensch ankommt und er steht direkt auf, ok... aber wenn zB jemand ankommt und schon von weitem pöbelt, warum man nicht aufsteht (ja, auch schon erlebt)... nein, sry, da wird mein Kind nicht aufstehen müssen, wenn es nicht will... denn auch mein Sohn verdient Respekt und Alter ist kein Freifahrtschein für ungehobeltes verhalten
Sprich... er soll zusammenhänge verstehen und dann selbst entscheiden, was er macht... und ich hoffe, dass ich ihn zu einem Menschen herangezogen bekomme, der respektvoll und freundlich ist... aus sich selbst heraus und nicht weil irgendwelche gesellschaftlichen Konventionen es erfordern
Das schwerste wird für mich sein, sofern mein Sohn in die Kerbe schlägt, aus der ich komme, ihm zu erklären, wieso die Menschen so agieren, wie sie es tun... ihm das Verständnis von Dualität und Wirklichkeit zu vermitteln und ihm zu erklären, warum es noch manchmal notwendig ist, das Spiel, das die Menschen so gerne spielen, mitzumachen... hier möchte ich ihm begreiflich machen bzw. ihm beibringen, mit dem Alltag klarzukommen, ohne sich selbst zu verlieren... und verdammt, davor habe ich einen höllischen Respekt
insgesamt möchte ich einen menschen formen, der schon früh Entscheidungen zu treffen in der lage ist... selbst wenn sie nicht ins starre gerüst dieser Gesellschaft passen... denn das ist mir tausendmal lieber als dass er "funktioniert"
Wenn ich zu sehr ins Detail gehe, liests kein Schwein... denn dann wird es seeeeehr lang
Hmmm... wenn ich es zusammenfassen würde...
Ich möchte nicht, dass mein Kind stumpf regeln befolgt... ich möchte ihm vermitteln, welchen Sinn eine Regel hat und sein Gefühl dafür stärken, solche Regeln zu befolgen, weil sie einfach sinnvoll sind.
Z.B. die Sache mit dem sitzenbleiben am Tisch: ich habe als Kind eeeeewig zum essen gebraucht... es musste dann keiner bei mir sitzen bleiben... mein essen wurde mir aber auch nicht einfach weggenommen. Nein, man hat mir die Zeit gelassen, die ich brauchte... aber wie hätte man meinem Bruder zB erklären sollen, dass er jetzt noch ne halbe stunde am Tisch sitzen soll? Ich werde meinem Sohn erklären, dass es mit Respekt vor den anderen zu tun hat, einfach noch sitzen zu bleiben und sich vielleicht zu unterhalten.... aber ihn zwingen, einfach sitzen zu bleiben, werde ich ihn nicht... da sich mir der sinn einer solchen Regelung verschließt.
Auch zB die Sache mit dem Sitzplatz anbieten... ich möchte kein Kind, das einfach aufsteht, egal wie ein Mensch sich benimmt. Wenn ein älterer Mensch ankommt und er steht direkt auf, ok... aber wenn zB jemand ankommt und schon von weitem pöbelt, warum man nicht aufsteht (ja, auch schon erlebt)... nein, sry, da wird mein Kind nicht aufstehen müssen, wenn es nicht will... denn auch mein Sohn verdient Respekt und Alter ist kein Freifahrtschein für ungehobeltes verhalten
Sprich... er soll zusammenhänge verstehen und dann selbst entscheiden, was er macht... und ich hoffe, dass ich ihn zu einem Menschen herangezogen bekomme, der respektvoll und freundlich ist... aus sich selbst heraus und nicht weil irgendwelche gesellschaftlichen Konventionen es erfordern
Das schwerste wird für mich sein, sofern mein Sohn in die Kerbe schlägt, aus der ich komme, ihm zu erklären, wieso die Menschen so agieren, wie sie es tun... ihm das Verständnis von Dualität und Wirklichkeit zu vermitteln und ihm zu erklären, warum es noch manchmal notwendig ist, das Spiel, das die Menschen so gerne spielen, mitzumachen... hier möchte ich ihm begreiflich machen bzw. ihm beibringen, mit dem Alltag klarzukommen, ohne sich selbst zu verlieren... und verdammt, davor habe ich einen höllischen Respekt
insgesamt möchte ich einen menschen formen, der schon früh Entscheidungen zu treffen in der lage ist... selbst wenn sie nicht ins starre gerüst dieser Gesellschaft passen... denn das ist mir tausendmal lieber als dass er "funktioniert"
11.05.2013 12:45
Sei mir nicht böse, dass ich deine große Mühe mit dem Thread jetzt ein bisschen untergrabe, indem ich mich einfach deinem Eingangspost anschließe.
Hab ihn komplett gelesen, habe überall genickt und sage daher: Wir machen es genau so wie du. Das was du aufgeschrieben hast, ist uns auch wichtig und wird hier auch gelebt.
Hab ihn komplett gelesen, habe überall genickt und sage daher: Wir machen es genau so wie du. Das was du aufgeschrieben hast, ist uns auch wichtig und wird hier auch gelebt.
- Dieses Thema wurde 2 mal gemerkt



