Mütter- und Schwangerenforum

Gebildet oder nicht - der Unterschied !

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19.08.2011 10:34
Zitat von butjentine:

Zitat von markusmami:

Ach so sie darf natürlichi selbst entscheiden was sie liest. Die o.g. Bücher sind alle aus meiner Kindheit und stehen zu ihrer freien Verfügung. Iin dem Alter wollen die Kinder noch so wie wir Erwachsenen sein und natürl ich auch das lesen, was Mama als Kind gelesen hat.


abgesehen von harry potter, den gab es ja damals nocht nicht

Den hat der Hr. Papa zum Birthday bekommen und hat sie alle gelesen, dann Tochter, jetzt fehlt nur noch die Mutter. Wenn ich mit Truman Capote fertig bin, dann kommen die dran.
butjentine
3506 Beiträge
19.08.2011 10:44
Zitat von markusmami:

Frage reinwerf , kommt mir gerade so. Aber lesen alleine kanns nicht sein und wer nicht lesen kann bzw. blind ist, ist der gleich ungebildet??

Und spielt auch Musik eine Rolle. Beispiel: eine Realschullehrerin erklärte mir mal die Bildungsschicht in der Schule. Am Anfang kommt die Bläserklasse halbtags, dann die Bl.kl. ganztags, dann Halbtagsklasse und zum Schluß Ganztagsklasse.


ich denke, in der kindlichen entwicklung liegt lesen sogar rellativ weit hinten (soll nicht heißen das es unwichtig ist), das wichtigste ist das, was ihnen vorgelebt wird.

wenn mama und papa schon nicht mit der deutschen grammatik klarkommen und zum beispiel mit dem adverbialen komparativ oder positv schon nicht klarkommen. und opa größer ist wie oma. wie soll denn dann kind das können. musik finde ich auch sehr wichtig. ich selber war ab vier bei der musikalischen früherziehung und mochte es als kind sehr gern und neurologisch, weiß mann, dass musik das gehirn schult. aber erzwungen darf es auch nicht werden.
butjentine
3506 Beiträge
19.08.2011 10:46
Zitat von markusmami:

Zitat von butjentine:

Zitat von markusmami:

Ach so sie darf natürlichi selbst entscheiden was sie liest. Die o.g. Bücher sind alle aus meiner Kindheit und stehen zu ihrer freien Verfügung. Iin dem Alter wollen die Kinder noch so wie wir Erwachsenen sein und natürl ich auch das lesen, was Mama als Kind gelesen hat.


abgesehen von harry potter, den gab es ja damals nocht nicht

Den hat der Hr. Papa zum Birthday bekommen und hat sie alle gelesen, dann Tochter, jetzt fehlt nur noch die Mutter. Wenn ich mit Truman Capote fertig bin, dann kommen die dran.


hm, hab es nur mal angelesen, meins war es nicht.
19.08.2011 10:48
Bei iuns in der Kita wird sehr viel gesungen und musiziert, sie gehen da einmal wöchentlich in die Musikschule. Ab 5 lernen sie dort Flöte . Meine Große lernt jetzt Querflöte, nachdem sie ca. 5 Jahre Blockflötenunterricht hatte - Einzelunterricht.

Es wird auch bei uns viel musiziert, geungen und Sohnemann kann anhand der ersten Tönen das Lied erkennen und singt dazu. Sämtliche Instrumente kann er unterscheiden, tlw. sogar nur vomm Hören her.
19.08.2011 10:48
Also Lesen kann ein Punkt sein, der dazu beiträgt, gebildet zu sein... muss aber nicht
Meinen Bruder kann man mit Büchern jagen... er holt sich die Infos woanders ich kenne widerum andere, die lesen viel, wären allerdings die letzten, die ich als gebildet bezeichnen würde sie können das gelesene nicht anwenden
mein Bruder hingegen nimmt die sachen auf und speichert sie direkt ab... weniger extrem als bei mir, dafür ist der kreative Part bei ihm stärker ausgeprägt
Es sind viele Faktoren... zu viele
Erziehung, Erfahrungen in der Kindheit und Jugendzeit, die Arbeit der Lehrkräfte in der Schule und auch das grundinteresse... Geschichte ist zB nicht jedermanns sache, Biologie ebensowenig... es gibt fachidioten und allrounder... es gibt menschen mit Potential, die es jedoch nie genutzt bekommen, weil sie das falsche zu lernen versuchen...
und, ganz wichtig, es ist auch eine Sache des Grundcharakters, der einem jeden Menschen mitgegeben ist
*
Zum Thema Bildung kann ich auch unbedingt das Buch "Die Britannica und ich" empfehlen Geht um einen Journalisten, der sich vorgenommen hat, die Enzyclopedia Britannica von A-Z zu lesen, um der klügste mensch zu werden sehr erfrischend geschrieben, obwohl die Art von Buch sonst nicht mein Stil ist
19.08.2011 10:50
Zitat von Viala:

Also Lesen kann ein Punkt sein, der dazu beiträgt, gebildet zu sein... muss aber nicht
Meinen Bruder kann man mit Büchern jagen... er holt sich die Infos woanders ich kenne widerum andere, die lesen viel, wären allerdings die letzten, die ich als gebildet bezeichnen würde sie können das gelesene nicht anwenden
mein Bruder hingegen nimmt die sachen auf und speichert sie direkt ab... weniger extrem als bei mir, dafür ist der kreative Part bei ihm stärker ausgeprägt
Es sind viele Faktoren... zu viele
Erziehung, Erfahrungen in der Kindheit und Jugendzeit, die Arbeit der Lehrkräfte in der Schule und auch das grundinteresse... Geschichte ist zB nicht jedermanns sache, Biologie ebensowenig... es gibt fachidioten und allrounder... es gibt menschen mit Potential, die es jedoch nie genutzt bekommen, weil sie das falsche zu lernen versuchen...
und, ganz wichtig, es ist auch eine Sache des Grundcharakters, der einem jeden Menschen mitgegeben ist
*
Zum Thema Bildung kann ich auch unbedingt das Buch "Die Britannica und ich" empfehlen Geht um einen Journalisten, der sich vorgenommen hat, die Enzyclopedia Britannica von A-Z zu lesen, um der klügste mensch zu werden sehr erfrischend geschrieben, obwohl die Art von Buch sonst nicht mein Stil ist

Danke, das merke ich mehr. Beim nächsten Buchhandelbesuch wirds gekauft.
butjentine
3506 Beiträge
19.08.2011 10:56
vorleben und begleiten, zur selbständigkeit erziehen. das ist glaub ich der schlüssel.
das schloss dazu sind die individuellen fähigkeiten des kindes.

ich kann mit eine zu großem schlüssel noch soviel im schloß rumstochern, wenn er nicht passt passt er nunmal nicht.

aber als intelligente erwachsene sollte man denke ich in der lage sein, die größe des schlüssels anzupassen.

19.08.2011 10:57
Zitat von butjentine:

vorleben und begleiten, zur selbständigkeit erziehen. das ist glaub ich der schlüssel.
das schloss dazu sind die individuellen fähigkeiten des kindes.

ich kann mit eine zu großem schlüssel noch soviel im schloß rumstochern, wenn er nicht passt passt er nunmal nicht.

aber als intelligente erwachsene sollte man denke ich in der lage sein, die größe des schlüssels anzupassen.


Ohne Worte. Super ausgedrückt, das trifft es genau.
Shanghainista
215 Beiträge
19.08.2011 10:57
Zitat:
wenn mama und papa schon nicht mit der deutschen grammatik klarkommen und zum beispiel mit dem adverbialen komparativ oder positv schon nicht klarkommen. und opa größer ist wie oma. wie soll denn dann kind das können.


Der Klassiker...und leider nur ein Beispiel von vielen. Auch immer wieder gerne, seid - und seit... dazu gibts schon ne eigene Website...

http://www.seit-seid.de/

butjentine
3506 Beiträge
19.08.2011 10:58
Zitat von Shanghainista:

Zitat:
wenn mama und papa schon nicht mit der deutschen grammatik klarkommen und zum beispiel mit dem adverbialen komparativ oder positv schon nicht klarkommen. und opa größer ist wie oma. wie soll denn dann kind das können.


Der Klassiker...und leider nur ein Beispiel von vielen. Auch immer wieder gerne, seid - und seit... dazu gibts schon ne eigene Website...

http://www.seit-seid.de/



19.08.2011 11:00
Halli Hallo

Ich würde sagen, Bildung hängt sehr vom Wissensdurst und Interesse eines Menschen ab. Mein Vater und mein Freund haben beide nur Hauptschulabschlüsse und sind beides sehr gebildete Menschen. Ich habe Abi und studiert - aber bestimmt nicht gebildeter als sie.

Auch das Lesen sehe ich nicht als unbedingte Voraussetzung für Bildung, denn mein Vater hat, wenn's hoch kommt, geschätzte 5 Bücher gelesen in seinem Leben (liest aber zb gern das lustige Taschenbuch oder Jerry Cotton oder John Sinclair... was jetzt wirklich .. öhm... Schund ist!).

* Interesse am Weltgeschehen
* Hinterfragen von Fakten
* Über den Tellerrand sehen
* Konsum unterschiedlicher Medien - allerdings nicht wahllos
* Wissensdurst
* "open mind"

Das sind für mich Faktoren, die Voraussetzung für Bildung sind.
19.08.2011 11:01
Zitat von Shanghainista:

Zitat:
wenn mama und papa schon nicht mit der deutschen grammatik klarkommen und zum beispiel mit dem adverbialen komparativ oder positv schon nicht klarkommen. und opa größer ist wie oma. wie soll denn dann kind das können.


Der Klassiker...und leider nur ein Beispiel von vielen. Auch immer wieder gerne, seid - und seit... dazu gibts schon ne eigene Website...

http://www.seit-seid.de/


Witzig, über was es alles eine Webseite gibt. Man kann es sich aber auch aneignen, die Grammatik, dazu gehört aber auch ein fester Wille.
butjentine
3506 Beiträge
19.08.2011 11:08
mal völlig abgesehen davon ob ein kind "gebildet" ist oder nicht.
so gut wie alle eltern sehen in ihren kindern etwas besonderes und und das ist ja auch so. jeder mensch ist etwas besonderes ob gebildet oder nicht.

jedes elternteil kann einfach nur das beste geben was er hat, nicht mehr und nicht weniger und da gibt es, wie man in unserer gesellschaft sieht große unterschiede.

was denke ich aber auch noch wichtig ist so oder so, ist die selbstständigkeit des kindes, denn diese fördert das selbsvertrauen und dieses ist so wichtig im leben.

meine schwiegermama hat ein tolles zitate bucj für ihre kinder angefertigt und da fällt mir grad eine süße sitution ein.

mein schwiegervater stand voller vaterstolz vor meinem vier jahre alten mann. "hinrich was bist du für ein helles köpfchen!" mein mann antwortete: "das weiß ich schon lange."

mütze
12031 Beiträge
19.08.2011 11:12
Ich find eine grundsätzliche Allgemeinbildung wichtig.Wichtiger sogar als so manches Schul'wissen'.
Das meiste aus der Schulzeit braucht man nie wieder,für viele reicht da wirklich ein Auswendig lernen.
Richtiges Wissen kommt mit den verschiedene Neigungen und Interessen eines jeden Einzelnen.
Keiner kann sich überall auskennen.
Und so mancher Kopfmensch ist im Alltag verloren wenn plötzlich der Wassehahn zu entkalken ist.
Heute werden akademische Berufe völlig anders bewertet wie früher.Und was gilt heute noch ein guter Schreiner?...leider übersieht man die Fähigkeiten dieser Leute völlig und wertet diese Berufe ab.
Wissen holt man sich von überall.Durch zuhören,erfahren,begreifen....
Bei meinen Kindern ist mir die Herzensbildung wichtiger.Sie sollen fröhliche Erwachsene werden,die kritisch und selbstbewußt sein dürfen.Akademisches KnowHow ist da erstmal zweitranig.
19.08.2011 11:15
Zitat von butjentine:

mal völlig abgesehen davon ob ein kind "gebildet" ist oder nicht.
so gut wie alle eltern sehen in ihren kindern etwas besonderes und und das ist ja auch so. jeder mensch ist etwas besonderes ob gebildet oder nicht.

jedes elternteil kann einfach nur das beste geben was er hat, nicht mehr und nicht weniger und da gibt es, wie man in unserer gesellschaft sieht große unterschiede.

was denke ich aber auch noch wichtig ist so oder so, ist die selbstständigkeit des kindes, denn diese fördert das selbsvertrauen und dieses ist so wichtig im leben.

meine schwiegermama hat ein tolles zitate bucj für ihre kinder angefertigt und da fällt mir grad eine süße sitution ein.

mein schwiegervater stand voller vaterstolz vor meinem vier jahre alten mann. "hinrich was bist du für ein helles köpfchen!" mein mann antwortete: "das weiß ich schon lange."


Sehr gut. Super Situation, das könnte von meinen Eltern stammen. Allerdings vor deinem 4jahren alten Mann, das könnte man falsch verstehen
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