Ich weiß echt nicht mehr weiter !!!
22.08.2011 12:41
Zitat von Samsara1985:
Ich würde auch erst einmal so versuchen das Problem zu lösen, aber manchmal kommt man ohne Psychologen nicht weiter. Magersucht bei Kindern können Eltern auch nicht selbst behandeln, sie können nur beiseite stehen und unterstützen. Und warum erst warten bis es zu spät ist?
Hinter dem ganzen muß ein ernsteres Problem stecken, denn das alles hört sich nicht nach Pupertät sondern nach Esstörrung, Frustessen an. Hast du schon mal mit dem Klassenlehrer gesprochen wie sie in der Klasse zurechtkommt? Vielelicht wird sie dort ausgegrenzt oder kommt mit nem Lehrer nicht klar?
Ich glaube nicht das sie die Süßigkeiten von nem Lehrer bekommt, auch nicht das sie sie alle kauft (dazu wird sie wohl kaum genug Taschengeld haben) Und von Freunden? Find ich auch fraglich, in dem Alter schenkt man so etwas nicht ständig her sondern ist froh wenn man für sich etwas hat.
wenn man gemeinsam keine lösung findet, sollte man dem weg zum psychologen wählen. aber nicht bevor das kind sie möglichkeit hatte eine eigene kösung zu finden. wir wissen ja nicht was hier die ursache sein könnte
22.08.2011 12:42
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Da ist schon ein großer Unterschied zwischen Psychologen und Schulpsychologen bzw. sozialpädagogischer Dienst. Da wird komplett anders gearbeitet.
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Falsch verstanden.
wieso immer ein psychologe???
wie wäre es wenn die mutter versucht das vertrauen zu ihren kind so aufzubauen das sie reden können?
woran ich sehe das vertrauen nicht da ist? weil die mutter angelogen wird...
Ich rate erstmal nicht zum "richtigen" Psychologen, sondern zum Schulpsychologen / sozialpädagogischer Dienst. Das sind Leute, die das Kind schon aus der Schule kennt und jederzeit als Vertrauensperson zur Verfügung stehen. Ich hab in meiner Schule super Erfahrungen damit gemacht. Viele Probleme können hier im Vorfeld behoben werden, ohne dass groß die Psychokeule geschwungen werden muss.
Ich halte heimliches Essen (vor allem nachts) für ein größeres Problem - das ist keine schlechte Angewohnheit mehr, vor allem, weil ja die Beweise versteckt werden.
Da kann sich eine Essstörung draus entwickeln.
ich mach da keinen unterschied zwischen schulpsychologen und psychologen...
was sollen immer dritte dabei, statts das sich die mutter mal richtig bemüht?
ich hatte genau das selbe verhalten... man will dann nicht mit konfrontiert werden oder noch durch den psychologen das gefühl bekommen man sei nicht normal.... das steigert das ganze dann noch...
Bei uns in der Schule wissen die Kinder oft nicht, warum sie zum sozialpädagogischen Dienst gehen / geschickt werden und es tut ihnen trotzdem wahnsinnig gut, einen weiteren neutralen Ansprechpartner zu haben. Dabei muss es gar nicht um das vordergründige Problem der Süßigkeiten gehen.
Ich kann das nur empfehlen und bin froh, dass wir an der Schule so viele Leute haben, die in dieser Richtung geschult sind.
mir musst du sicher nicht den Unterschied davon erklären, ich kenn mich aus...
trotzdem sage ich es macht keinen unterschied...
denn es ist einfach der fakt das die mutter sich erstmal selbstbemühen soll...
und scon wenn das wort psychologe fällt denken die meisten "ich muss bekloppt sein wenn es schon so weit ist" egal wie kompetent der psychologe ist... es zählt hierbei das bild das die Gesellschaft den Leuten vom Psychologen macht...
und jedes Kind weiß was ein Psychologe bedeutet... und ich sag ganz klar... der schuss wird nach hinten losgehen...
die mutter muss vertrauen aufbauen... und sich nicht durch kontrollen weiter entfernen!
22.08.2011 12:43
Zitat von Asphaltrose:Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass maksimsmami sich sehr bemüht und verantwortlich handelt. Und sie sucht sich Hilfe, wenn sie nicht mehr weiter weiß.
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Da ist schon ein großer Unterschied zwischen Psychologen und Schulpsychologen bzw. sozialpädagogischer Dienst. Da wird komplett anders gearbeitet.
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Falsch verstanden.
wieso immer ein psychologe???
wie wäre es wenn die mutter versucht das vertrauen zu ihren kind so aufzubauen das sie reden können?
woran ich sehe das vertrauen nicht da ist? weil die mutter angelogen wird...
Ich rate erstmal nicht zum "richtigen" Psychologen, sondern zum Schulpsychologen / sozialpädagogischer Dienst. Das sind Leute, die das Kind schon aus der Schule kennt und jederzeit als Vertrauensperson zur Verfügung stehen. Ich hab in meiner Schule super Erfahrungen damit gemacht. Viele Probleme können hier im Vorfeld behoben werden, ohne dass groß die Psychokeule geschwungen werden muss.
Ich halte heimliches Essen (vor allem nachts) für ein größeres Problem - das ist keine schlechte Angewohnheit mehr, vor allem, weil ja die Beweise versteckt werden.
Da kann sich eine Essstörung draus entwickeln.
ich mach da keinen unterschied zwischen schulpsychologen und psychologen...
was sollen immer dritte dabei, statts das sich die mutter mal richtig bemüht?
ich hatte genau das selbe verhalten... man will dann nicht mit konfrontiert werden oder noch durch den psychologen das gefühl bekommen man sei nicht normal.... das steigert das ganze dann noch...
Bei uns in der Schule wissen die Kinder oft nicht, warum sie zum sozialpädagogischen Dienst gehen / geschickt werden und es tut ihnen trotzdem wahnsinnig gut, einen weiteren neutralen Ansprechpartner zu haben. Dabei muss es gar nicht um das vordergründige Problem der Süßigkeiten gehen.
Ich kann das nur empfehlen und bin froh, dass wir an der Schule so viele Leute haben, die in dieser Richtung geschult sind.
mir musst du sicher nicht den Unterschied davon erklären, ich kenn mich aus...
trotzdem sage ich es macht keinen unterschied...
denn es ist einfach der fakt das die mutter sich erstmal selbstbemühen soll...
und scon wenn das wort psychologe fällt denken die meisten "ich muss bekloppt sein wenn es schon so weit ist" egal wie kompetent der psychologe ist... es zählt hierbei das bild das die Gesellschaft den Leuten vom Psychologen macht...
und jedes Kind weiß was ein Psychologe bedeutet... und ich sag ganz klar... der schuss wird nach hinten losgehen...
die mutter muss vertrauen aufbauen... und sich nicht durch kontrollen weiter entfernen!
22.08.2011 12:43
Zitat von Lila17:
@butje ich spare mir jetzt grad mal das zitieren.![]()
Ich stimmte dir im Prinzip ja zu. Aber ich hab die Sorge, dass das evtl. zu lange dauert und sich das Mädchen sich ihre Gesundheit immer weiter ruiniert. Wie gesagt, ich denke nicht, dass es mit wenigen Wochen getan ist, dieses Problem zu beheben.
ich bin auch nicht der meinung dass das ganze noch ein halbes jahr dauern sollte. aber versetz dich mal in die lage des kindes, wie würdest du dich fühlen
22.08.2011 12:46
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass maksimsmami sich sehr bemüht und verantwortlich handelt. Und sie sucht sich Hilfe, wenn sie nicht mehr weiter weiß.
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Da ist schon ein großer Unterschied zwischen Psychologen und Schulpsychologen bzw. sozialpädagogischer Dienst. Da wird komplett anders gearbeitet.
Zitat von Mutterdingsi:
Zitat von Asphaltrose:Falsch verstanden.
wieso immer ein psychologe???
wie wäre es wenn die mutter versucht das vertrauen zu ihren kind so aufzubauen das sie reden können?
woran ich sehe das vertrauen nicht da ist? weil die mutter angelogen wird...
Ich rate erstmal nicht zum "richtigen" Psychologen, sondern zum Schulpsychologen / sozialpädagogischer Dienst. Das sind Leute, die das Kind schon aus der Schule kennt und jederzeit als Vertrauensperson zur Verfügung stehen. Ich hab in meiner Schule super Erfahrungen damit gemacht. Viele Probleme können hier im Vorfeld behoben werden, ohne dass groß die Psychokeule geschwungen werden muss.
Ich halte heimliches Essen (vor allem nachts) für ein größeres Problem - das ist keine schlechte Angewohnheit mehr, vor allem, weil ja die Beweise versteckt werden.
Da kann sich eine Essstörung draus entwickeln.
ich mach da keinen unterschied zwischen schulpsychologen und psychologen...
was sollen immer dritte dabei, statts das sich die mutter mal richtig bemüht?
ich hatte genau das selbe verhalten... man will dann nicht mit konfrontiert werden oder noch durch den psychologen das gefühl bekommen man sei nicht normal.... das steigert das ganze dann noch...
Bei uns in der Schule wissen die Kinder oft nicht, warum sie zum sozialpädagogischen Dienst gehen / geschickt werden und es tut ihnen trotzdem wahnsinnig gut, einen weiteren neutralen Ansprechpartner zu haben. Dabei muss es gar nicht um das vordergründige Problem der Süßigkeiten gehen.
Ich kann das nur empfehlen und bin froh, dass wir an der Schule so viele Leute haben, die in dieser Richtung geschult sind.
mir musst du sicher nicht den Unterschied davon erklären, ich kenn mich aus...
trotzdem sage ich es macht keinen unterschied...
denn es ist einfach der fakt das die mutter sich erstmal selbstbemühen soll...
und scon wenn das wort psychologe fällt denken die meisten "ich muss bekloppt sein wenn es schon so weit ist" egal wie kompetent der psychologe ist... es zählt hierbei das bild das die Gesellschaft den Leuten vom Psychologen macht...
und jedes Kind weiß was ein Psychologe bedeutet... und ich sag ganz klar... der schuss wird nach hinten losgehen...
die mutter muss vertrauen aufbauen... und sich nicht durch kontrollen weiter entfernen!
naja, so extrem wie sphaltrose sehe ich das jetztz mit den psychlogoen auch nicht. meine schwiema ist psychaterin und neurologin meine mutter heilpädagogin. also zwei damen vom fach und ich weiß das sie helfen können. aber bevor man diesen weg geht, sollte man jedem menschen die möglichkeit geben seine probelme selber zu lösen. auch einem kind, dies stärkt auch das selbsvertrauen.
22.08.2011 12:46
Außerdem muß man das Kind ja nicht zum Schulpsychologen mitschleppen oder auch zum Klassenlehrer. Ich würde alleine einen Termin ausmachen und mich erkundigen ob etwas aufgefallen ist und ihn bitten das alles vertraulich zu behandeln und die Tochter nicht darauf anzusprechen.Dann würde ich mit meiner Tochter alleine einen Tagesausflug in den Zoo machen und mich dort mit ihr in Ruhe in einer stillen Ecke bei einem Eis unterhalten. Ich würde sie fragen was ich durch den Kopf geht, ob sie Sorgen hat und vor allem würde ich sie fragen ob ihr jemand weh getan hat. Und ich meine nicht nur seelisch sondern auch körperlich. Ich würde ihr sagen das sie mit mir über alles reden kann und das ich ihr, egal was passiert ist, auf keinen Fall böse bin.
22.08.2011 12:47
Zitat von Samsara1985:Davon gehe ich ja mal aus, dass das so geschieht.
Außerdem muß man das Kind ja nicht zum Schulpsychologen mitschleppen oder auch zum Klassenlehrer. Ich würde alleine einen Termin ausmachen und mich erkundigen ob etwas aufgefallen ist und ihn bitten das alles vertraulich zu behandeln und die Tochter nicht darauf anzusprechen.Dann würde ich mit meiner Tochter alleine einen Tagesausflug in den Zoo machen und mich dort mit ihr in Ruhe in einer stillen Ecke bei einem Eis unterhalten. Ich würde sie fragen was ich durch den Kopf geht, ob sie Sorgen hat und vor allem würde ich sie fragen ob ihr jemand weh getan hat. Und ich meine nicht nur seelisch sondern auch körperlich. Ich würde ihr sagen das sie mit mir über alles reden kann und das ich ihr, egal was passiert ist, auf keinen Fall böse bin.
22.08.2011 12:48
Zitat von butjentine:
Zitat von Lila17:
@butje ich spare mir jetzt grad mal das zitieren.![]()
Ich stimmte dir im Prinzip ja zu. Aber ich hab die Sorge, dass das evtl. zu lange dauert und sich das Mädchen sich ihre Gesundheit immer weiter ruiniert. Wie gesagt, ich denke nicht, dass es mit wenigen Wochen getan ist, dieses Problem zu beheben.
ich bin auch nicht der meinung dass das ganze noch ein halbes jahr dauern sollte. aber versetz dich mal in die lage des kindes, wie würdest du dich fühlen
Schwer zu sagen um ehrlich zu sein. Es kann ja sein, dass sie nur darauf wartet, dass sie jemand aus diesem "Zwang" herrausholt. Vll. fühlt sie sich dann aber auch übergangen und blockiert jede Hilfe noch mehr.
Die Mutter müsste sich da evlt. nochmal äußern, denn nur sie kennt den Charakter des Kindes. Ich denke nicht das zwangsläufig diese oder jene Lösung die beste ist, sondern individuell aufs Kind zugeschnitten. Ich will jetzt auch nicht in Hobbypsychologie verfallen.
22.08.2011 12:48
aber anscheinend macht sie es nicht so das es ankommt, wofür ich ihr keine vorwürfe mache, meine mutter ist bis heute so...
ich sag nur sie soll sie mal richtig mit dem kind damit auseinander setzen...
nicht immer gleich dritte herholen...
meine mutter hat mich damals ins abnehmprogramm der uniklinik gesteckt... damit hat sies richtig verschlimmert...
weil ich mich geschämt habe sowas machen zu müssen... und ich war auch 10 jahre alt!
sie hats gut gemeint... aber sie hat nie alleine mit mir geredet...
ich sag nur sie soll sie mal richtig mit dem kind damit auseinander setzen...
nicht immer gleich dritte herholen...
meine mutter hat mich damals ins abnehmprogramm der uniklinik gesteckt... damit hat sies richtig verschlimmert...
weil ich mich geschämt habe sowas machen zu müssen... und ich war auch 10 jahre alt!
sie hats gut gemeint... aber sie hat nie alleine mit mir geredet...
22.08.2011 12:49
Zitat von Lila17:
Zitat von butjentine:
Zitat von Lila17:
@butje ich spare mir jetzt grad mal das zitieren.![]()
Ich stimmte dir im Prinzip ja zu. Aber ich hab die Sorge, dass das evtl. zu lange dauert und sich das Mädchen sich ihre Gesundheit immer weiter ruiniert. Wie gesagt, ich denke nicht, dass es mit wenigen Wochen getan ist, dieses Problem zu beheben.
ich bin auch nicht der meinung dass das ganze noch ein halbes jahr dauern sollte. aber versetz dich mal in die lage des kindes, wie würdest du dich fühlen
Schwer zu sagen um ehrlich zu sein. Es kann ja sein, dass sie nur darauf wartet, dass sie jemand aus diesem "Zwang" herrausholt. Vll. fühlt sie sich dann aber auch übergangen und blockiert jede Hilfe noch mehr.
Die Mutter müsste sich da evlt. nochmal äußern, denn nur sie kennt den Charakter des Kindes. Ich denke nicht das zwangsläufig diese oder jene Lösung die beste ist, sondern individuell aufs Kind zugeschnitten. Ich will jetzt auch nicht in Hobbypsychologie verfallen.
eben, das kind ist hier der schlüssel.
22.08.2011 12:50
Zitat von markusmami:
Meine Tochter ist 10 Jahre alt und wahrscheinlich gerade kurz davor in die Pubertät zu kommen. Dieses Verhalten geht schon seit Jahren so und sie ist nicht bereit , es wirklich zu ändern.
Gleich vorweg: Bei uns sind Süßigkeiten erlaubt, aber eben im Rahmen. Bis zur 2. Klasse hat das immer geklappt und wenn sie was wollte, hat sie gefragt. Irgendwann fing es dann an, dass sie von den Schulkameraden was geschenkt bekam und ja ich habe die Papiere plus tlw. Inhalt in ihrem Bett gefunden. Was war die folge, sie bekam Karies, es mußte mehrmals gebohrt werden , ja es war a uch schmerzharft. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie, sie wolle es nie wieder machen.
Eine Zeitlang war es gut, dann fing es wieder an. Entweder im Bett, oder die Papiere waren (wie gesagt tlw. plus Inhalt, es schimmelte...) in ihrem Schreibtisch, Schachteln, überall versteckt. Warum schmeißt sie es nicht in den Mülleimer, der direkt daneben steht. Ich habe sie putzen lassen, habe ihr alle abgenommen und versteckt bzw. weggeschmissen. Anderes Verhalten: habe ihr bewußt welche gekauft und sie essen lassen. Sie kaufen lassen und ihrem Zimmer bunkern lassen.
Sie gefragt, warum sie das macht. Und ihr gesagt, das mich zwei Tatsachen enttäuschen, erstens dass sie die Sachen nicht wegräumt bzw. wegschmeißt und dass sie sie heimlich ist bzw. abends im Bett. Sie mußte sogar schon einen Zahn deswegen gezogen bekommen und hatte danach 1 Woche lang Schmerzen, weil es bis zur Wurzel alles voller Karies war.
Dann dachte ich, jetzt ist es wieder gut, nachdem wir nochmal geredet haben
Am Samstag hat sie sich von ihrem Taschengeld Duplo gekauft. Und sie hatte fast die ganze Packung am We schon gegessen gehabt. Also eigentlich genug oder??? Heute morgen bin ich wie jeden Morgen in ihr ZImmer um zu lüften und da viel mein Bl ick auf die offene CD-Schachtel, was war da drin, Duplo-Papier schokoladenverschmiert und zu 99% hat sie die gestern abend im Bett gegessen.
so soll es erst zu einer schmerzhaften kiefer-Op kommen ?? Bitte gebt mir Tips, denn so kann es nicht weitergehen.
mir fielen nun einige sachen in deinem text auf, die mich das verhalten deiner tochter, denke ich, nachvollziehen lassen. du fragst gerade auch nach dem warum? warum süßigkeiten heimlich bunkern? warum wird das papier nicht anständig entsorgt? zumindest zu diesen beiden fragen gibt es doch eine sehr schlüssige parallele: etwas heimlich gebunkertes anständig in den mülleimer entsorgen - geht das zusammen für deine begriffe?
da würde ja das heimlich gebunkerte zuvor auffliegen... wie du es schreibst, scheint das süßigkeitenthema ja schon einige jahre thema zu sein, und scheinbar auch in einem ordentlichen ausmaß, wenn es bis an die zähne und die nerven geht. und auch das könnte problem sein (und eventuell sogar das eigentliche!)... vielleicht ist es zu viel thema bei euch! du schreibst, es sei generell erlaubt bei euch in maßen... wie sieht das für euch in der familie aus? ich selbst würde zunächst wohl annehmen, dass meinem kind die sache selbst über den kopf wächst, dass es verheimlichen und bunkern muss. wie wäre es, du nimmst (hingegen vieler meinungen hier) den ernst minimal raus aus der sache, portionierst ein schälchen mit süßigkeiten für einige tage (für wie viele solltest du dir im vorfeld überlegen und ihr das dann so auch mitteilen), stellst ihr das schälchen ins zimmer, machst sie nocheinmal darauf aufmerksam, dass du papiere im mülleimer finden möchtest und nirgendwo anders und schaust wie ihr umgang damit ist. ich könnt mir vorstellen, dass sie zu beginn das schälchen schnell leeren wird. versuche da ein bisschen locker zu bleiben und schimpfe nicht; mach ihr nur klar: vor ablauf der vereinbarten zeit, gibt es kein neues schälchen. ich denke schon, dass sie das - bleibst du standhaft, gehst du offen damit um und schenkst ihr das vertrauen, dass sie lernen wird, es für sich einzuteilen - von mal zu mal hinbekommen wird und heimliche fressattacken wegfallen im laufe der zeit.
viel glück!
22.08.2011 12:51
Zitat von Asphaltrose:
aber anscheinend macht sie es nicht so das es ankommt, wofür ich ihr keine vorwürfe mache, meine mutter ist bis heute so...
ich sag nur sie soll sie mal richtig mit dem kind damit auseinander setzen...
nicht immer gleich dritte herholen...
meine mutter hat mich damals ins abnehmprogramm der uniklinik gesteckt... damit hat sies richtig verschlimmert...
weil ich mich geschämt habe sowas machen zu müssen... und ich war auch 10 jahre alt!
sie hats gut gemeint... aber sie hat nie alleine mit mir geredet...
hättst du dir damals gewünscht, das deine mutter versucht mit dir alleine das problem zu lösen und dir eingeräumt hätte mit ihrer unterstützung selbst den weg zu wählen?
22.08.2011 12:57
Ich schliesse mich ebenfalls den beiden Mädels an, dass deine Maus ein Problem hat, was wohl einen emotionalen/psychischen Hintergrund hat. Ich arbeite in der Kinder und Jugendhilfe....Kenne das nur zu gut, bei dem Kind beruhte es auf dem Mangel von Aufmerksamkeit, wir konnten es ausgleichen.Aber das ging natürlich nicht von heute auf morgen. Ich würde an deiner Stelle deine Tochter mal fragen, ob sie nicht mal eine neue Schulfreundin mitbringen möchte, daraus ergibt sich oft ein Rollenspiel, vielleicht entdeckst du den Grund daraus. Biete deinem Kind an, dir einen Brief zu schreiben, wie sie sich momentan fühlt, was findet sie an eurem Familienleben gut, was könnte ihrer Meinung nach geändert werden?
Haltet eine Familienkonferenz. Beginnt mit einem anderen Thema, oder bietet euren Kindern an, ein Thema zu beginnen, wie fühlt sich jeder einzelne im Moment, was beschäftigt jeden einzeln???
Das wären so meine Ideen und Vorschläge....
Haltet eine Familienkonferenz. Beginnt mit einem anderen Thema, oder bietet euren Kindern an, ein Thema zu beginnen, wie fühlt sich jeder einzelne im Moment, was beschäftigt jeden einzeln???
Das wären so meine Ideen und Vorschläge....
22.08.2011 12:58
Zitat von Kaesekuchen:
Ich schliesse mich ebenfalls den beiden Mädels an, dass deine Maus ein Problem hat, was wohl einen emotionalen/psychischen Hintergrund hat. Ich arbeite in der Kinder und Jugendhilfe....Kenne das nur zu gut, bei dem Kind beruhte es auf dem Mangel von Aufmerksamkeit, wir konnten es ausgleichen.Aber das ging natürlich nicht von heute auf morgen. Ich würde an deiner Stelle deine Tochter mal fragen, ob sie nicht mal eine neue Schulfreundin mitbringen möchte, daraus ergibt sich oft ein Rollenspiel, vielleicht entdeckst du den Grund daraus. Biete deinem Kind an, dir einen Brief zu schreiben, wie sie sich momentan fühlt, was findet sie an eurem Familienleben gut, was könnte ihrer Meinung nach geändert werden?
Haltet eine Familienkonferenz. Beginnt mit einem anderen Thema, oder bietet euren Kindern an, ein Thema zu beginnen, wie fühlt sich jeder einzelne im Moment, was beschäftigt jeden einzeln???
Das wären so meine Ideen und Vorschläge....
finde ich persönlich gut!
22.08.2011 13:02
@ Kaesekuchen
Die Idee mit dem Brief ist gut.
Hätte da auch noch eine Idee. Man führt einen Kummerkasten ein. Dort darf jeder seine Zettel mit Sorgen oder Ideen reinwerfen. Und z.B einmal im Monat setzt man sich zusammen und redet drüber und versucht die Probleme zu lösen und Ideen umzusetzen.
Die Idee mit dem Brief ist gut.
Hätte da auch noch eine Idee. Man führt einen Kummerkasten ein. Dort darf jeder seine Zettel mit Sorgen oder Ideen reinwerfen. Und z.B einmal im Monat setzt man sich zusammen und redet drüber und versucht die Probleme zu lösen und Ideen umzusetzen.
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