Jogginghosenverbot an Schulen - richtig, falsch oder egal?
23.03.2023 15:22
Zitat von Titania:
Zitat von nilou:
Zitat von Titania:
Zitat von nilou:
...
mittlerweile müssen sie eben in vielen Bereichen die Erziehung übernehmen, weil viele heutige Eltern eben gar nicht mehr "erziehen".
NEIN. Lies was ich dazu gepostet habe. Dazu haben sie schlicht und ergreifend kein Recht!
Und du widersprichst dir mal wieder selber. Du hast doch selber geschrieben das Lehrer nichts mehr groß machen dürfen. Genau so ist es. Ihr Erziehungsauftrag liegt ausschließlich beim Schulunterricht.
Letztendlich ist recht klar das der Zwang / das Verbot wohl nicht verhältnismäßig ist und letztendlich so nicht durchsetzbar gegen den Willen der Kinder/Eltern. Das sagt doch schon alles.
Nur weil etwas angeordnet/gemacht wird heißt nicht das es „richtig“ ist und hier v.a. rechtlich haltbar.
Lehrer müssen heutzutage eben viel mehr leisten, als früher. Grundsätzlich fehlen Kindern oft "Basics".
Obwohl es oft spielerisch in der Grundschule zugeht, könne viele Kinder eine ganze Schulwoche gar nicht mehr durchhalten. Sowas wie still sitzen blieben, aufpassen, damit haben doch immer mehr Kinder Probleme. Und das müssen eben nun auch Lehrer auffangen, obwohl die eigentliche erzieherische Aufgabe da bei den Eltern liegen sollte.
Gerne nochmal: Nein.
Und was das alles mit der Kleidung, insbesondere der Jogginghose zu tun hat hast du bisher immer noch nicht erläutert.
23.03.2023 15:23
Zitat von Elsilein:
Zitat von Titania:
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von Titania:
...
Es gibt einen Unterschied zwischen ordentlich und pünktlich. Wenn ich unpunktlich bin, lasse ich mein Gegenüber warten. Das verursacht einen direkten Schaden und ist dem entsprechend unhöflich.
Zitat:Das geht aber auch im Kostüm, das ich seit drei Wochen trage, weil ich keine Lust habe es extra in die Reinigung zu bringen.
Bin ich unordentlich im Sinne von ungeduscht, belästige ich mein Umfeld eventuell durch unangenehmen Geruch - > direkter Schaden - > unhöflich.
Hab ich eine frisch gewaschene Jogginghose an, wird mein Gegenüber nicht beeinträchtigt, hier schränkt meine persönliche Freiheit keinen anderen ein.
Jeder ist individuell der eine ist pünktlich und der andere unorganisiert, so dass er es einfach nicht anders schafft. Er kann persönlich nichts dafür, dass er unpünktlich ist. Ist seiner Persönlichkeitsstruktur geschuldet. Oder er hat es nie anders gelernt. Ich finde, man kann alles so oder so auslegen.
Scheinbar fühlen sich Lehrer durch den Gammellook gestört, das ist halt ihre persönliche Wahrnehmung. Und diese dürfen sie doch haben.
Man kann das doch nicht für andere entscheiden, was sie stören darf und was nicht.
Okay, jetzt kann ich auch sagen, dass mich deine Art der Kommunikation/Argumentation/Diskussion stört. Kann ich machen, berechtigt mich aber noch lange nicht dazu, dir deshalb deine Art der Kommunikation zu verbieten. Immerhin schadest du ja damit niemandem (außer dir selbst vielleicht). Wer es nicht lesen will, könnte dich ja auch ignorieren.
Siehste, und mit einer bestimmten Kleidung verhält es sich genauso.![]()
Und zu deinem letzten Absatz: Geb ich dir recht. Heißt aber nicht, dass man im Umkehrschluss anderen verbieten kann, was einen selber stört.![]()
ich kann damit leben
. Und nochmal der Hinweis, zum tausendsten Mal, weil es scheinbar nicht ankommt, oder nicht ankommen mag.
ES SIND LEDIGLICH ANNAHMEN MEINERSEITS, warum es zu diesen Verboten kam. Reine Spekulation, da ich diese Verbote nicht ausgesprochen habe. Das haben Pädagogen gemacht, die es ja eigentlich, wissen müssten, was sie da tun.
Scheinbar stehen hier aber einige über allem und wissen alles besser. Und das bestätigt eben auch die Annahme, warum Lehrer Mangelware sind. ich kann es sehr gut nachvollziehen. Und verabschiede mich jetzt aus dem Thread.
23.03.2023 15:27
Zitat von Titania:
Zitat von Elsilein:
Zitat von Titania:
Zitat von Chrysopelea:
...
Jeder ist individuell der eine ist pünktlich und der andere unorganisiert, so dass er es einfach nicht anders schafft. Er kann persönlich nichts dafür, dass er unpünktlich ist. Ist seiner Persönlichkeitsstruktur geschuldet. Oder er hat es nie anders gelernt. Ich finde, man kann alles so oder so auslegen.
Scheinbar fühlen sich Lehrer durch den Gammellook gestört, das ist halt ihre persönliche Wahrnehmung. Und diese dürfen sie doch haben.
Man kann das doch nicht für andere entscheiden, was sie stören darf und was nicht.
Okay, jetzt kann ich auch sagen, dass mich deine Art der Kommunikation/Argumentation/Diskussion stört. Kann ich machen, berechtigt mich aber noch lange nicht dazu, dir deshalb deine Art der Kommunikation zu verbieten. Immerhin schadest du ja damit niemandem (außer dir selbst vielleicht). Wer es nicht lesen will, könnte dich ja auch ignorieren.
Siehste, und mit einer bestimmten Kleidung verhält es sich genauso.![]()
Und zu deinem letzten Absatz: Geb ich dir recht. Heißt aber nicht, dass man im Umkehrschluss anderen verbieten kann, was einen selber stört.![]()
ich kann damit leben.
Und nochmal der Hinweis, zum tausendsten Mal, weil es scheinbar nicht ankommt, oder nicht ankommen mag.
ES SIND LEDIGLICH ANNAHMEN MEINERSEITS, warum es zu diesen Verboten kam. Reine Spekulation, da ich diese Verbote nicht ausgesprochen habe. Das haben Pädagogen gemacht, die es ja eigentlich, wissen müssten, was sie da tun.
Scheinbar stehen hier aber einige über allem und wissen alles besser. Und das bestätigt eben auch die Annahme, warum Lehrer Mangelware sind. ich kann es sehr gut nachvollziehen. Und verabschiede mich jetzt aus dem Thread.
So gehts auch wenn die Argumente nicht kommen.
Nur weil es Lehrer sind wissen sie natürlich nicht alles besser. Die verlinkten Artikel waren recht eindeutig, das Verbot so wird sehr wahrscheinlich rechtlich nicht haltbar sein. Es geht Max. Eine Empfehlung.
23.03.2023 15:31
"Hausrecht" schlägt natürlich nicht das Grundgesetz. D
Sprich die freie Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler steht erstmal über dem vermeintlichen Recht der Schulleitung die Jogginghose zu verbieten. Möglich ist das nur, wenn die Jogginghose z.B. den Schulfrieden massiv behindert. Das muss man aber natürlich begründen. Und eine stichfeste Begründung habe ich dazu hier bisher nicht nicht gelesen.
Sprich die freie Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler steht erstmal über dem vermeintlichen Recht der Schulleitung die Jogginghose zu verbieten. Möglich ist das nur, wenn die Jogginghose z.B. den Schulfrieden massiv behindert. Das muss man aber natürlich begründen. Und eine stichfeste Begründung habe ich dazu hier bisher nicht nicht gelesen.
23.03.2023 15:35
Zitat von cooky:
Zitat von ladyone:
Jogginghosen sind doch so bequem… in den 2000er Jahren trugen bei uns alle Juicy Couture/fubu/g unit usw Jogginganzüge in der 10-12 Klasse da waren die kaum wegzudenken![]()
Mich wundert es auch wirklich, warum gerade jetzt die Jogginghose so ein Politikum ist. In der Rückschau sind da doch diese super extremen Baggys Anfang der 2000er um einiges härter. Wir viele Boxershorts und halbe Hinter man da ertragen müssteUnd ich rede von einem Gymnasium im beschaulichen Münsterland....
Und die miss sixty jeans mit Tangas, die hinten raus schauen…
Camel Toes bei Leggings
Die Jogginghose ist doch so harmlos
23.03.2023 15:39
Zitat von Titania:
Zitat von Elsilein:
Zitat von Titania:
Zitat von Chrysopelea:
...
Jeder ist individuell der eine ist pünktlich und der andere unorganisiert, so dass er es einfach nicht anders schafft. Er kann persönlich nichts dafür, dass er unpünktlich ist. Ist seiner Persönlichkeitsstruktur geschuldet. Oder er hat es nie anders gelernt. Ich finde, man kann alles so oder so auslegen.
Scheinbar fühlen sich Lehrer durch den Gammellook gestört, das ist halt ihre persönliche Wahrnehmung. Und diese dürfen sie doch haben.
Man kann das doch nicht für andere entscheiden, was sie stören darf und was nicht.
Okay, jetzt kann ich auch sagen, dass mich deine Art der Kommunikation/Argumentation/Diskussion stört. Kann ich machen, berechtigt mich aber noch lange nicht dazu, dir deshalb deine Art der Kommunikation zu verbieten. Immerhin schadest du ja damit niemandem (außer dir selbst vielleicht). Wer es nicht lesen will, könnte dich ja auch ignorieren.
Siehste, und mit einer bestimmten Kleidung verhält es sich genauso.![]()
Und zu deinem letzten Absatz: Geb ich dir recht. Heißt aber nicht, dass man im Umkehrschluss anderen verbieten kann, was einen selber stört.![]()
ich kann damit leben.
Und nochmal der Hinweis, zum tausendsten Mal, weil es scheinbar nicht ankommt, oder nicht ankommen mag.
ES SIND LEDIGLICH ANNAHMEN MEINERSEITS, warum es zu diesen Verboten kam. Reine Spekulation, da ich diese Verbote nicht ausgesprochen habe. Das haben Pädagogen gemacht, die es ja eigentlich, wissen müssten, was sie da tun.
Scheinbar stehen hier aber einige über allem und wissen alles besser. Und das bestätigt eben auch die Annahme, warum Lehrer Mangelware sind. ich kann es sehr gut nachvollziehen. Und verabschiede mich jetzt aus dem Thread.
Klar kannst du damit leben, eben weil ich es dir NICHT aufgrund meiner eigenen Vorlieben verbiete.
Zum zweiten Absatz (ich wiederhole es auch gerne nochmal): Die Frage war ja, welche Argumente die BEFÜRWORTER eines solchen Verbots aufbringen. Und da kam - sorry - immer noch nichts verwertbares zustande.
23.03.2023 15:57
Zitat von Elsilein:
Zitat von DieW:
Okay-es ist egal wer was wann trägt.
Herr Scholz,Mr.Biden und *keine Ahnung * ,Frau Baerbock treffen sich und alle sind in Joggis ,Schlappen und Wohlfühlpullis unterwegs.
Natürlich sind alle schwer begeistert und feiern ihre Individualität.
Der Chefarzt der Station,auf dem das eigene Kind schwer krank liegt,kommt im Gartenarbeitsoutfit.
Der Justizbeamte in seinem Hasenplüschoverall.
Natürlich hat hat die Kleidung auch einen Einfluss auf die Wahrnehmung .
Das alles hat keinen Einfluss auf ihre Kompetenz,aber durchaus auf die Wahrnehmung und die Ansagen der jeweiligen Arbeitgeber,bzw.
Schulen.
Die Vergleiche hinken schon.
Beispiel Arzt: Arbeitskleidung hat hygienische Gründe.
Nöö!
Wenn die Arbeitskleidung während.des Gebrauchs einwandfrei steril ist,könnte ein Chirurg auch im Häschenkostüm eine OP durchführen .
Auch ein SEK-Beamter könnte über einer Schutzweste ein Hasenkostüm tragen.
Macht sicher niemand,weil es nicht passend ist.
Warum?Weil wir Allle etwas geprägt sind.
Es ist gut zu hinterfragen,es ist aber auch gut,Dinge hinzunehmen
.
23.03.2023 16:15
Zitat von DieW:
Zitat von Elsilein:
Zitat von DieW:
Okay-es ist egal wer was wann trägt.
Herr Scholz,Mr.Biden und *keine Ahnung * ,Frau Baerbock treffen sich und alle sind in Joggis ,Schlappen und Wohlfühlpullis unterwegs.
Natürlich sind alle schwer begeistert und feiern ihre Individualität.
Der Chefarzt der Station,auf dem das eigene Kind schwer krank liegt,kommt im Gartenarbeitsoutfit.
Der Justizbeamte in seinem Hasenplüschoverall.
Natürlich hat hat die Kleidung auch einen Einfluss auf die Wahrnehmung .
Das alles hat keinen Einfluss auf ihre Kompetenz,aber durchaus auf die Wahrnehmung und die Ansagen der jeweiligen Arbeitgeber,bzw.
Schulen.
Die Vergleiche hinken schon.
Beispiel Arzt: Arbeitskleidung hat hygienische Gründe.
Nöö!
Wenn die Arbeitskleidung während.des Gebrauchs einwandfrei steril ist,könnte ein Chirurg auch im Häschenkostüm eine OP durchführen .
Auch ein SEK-Beamter könnte über einer Schutzweste ein Hasenkostüm tragen.
Macht sicher niemand,weil es nicht passend ist.
Warum?Weil wir Allle etwas geprägt sind.
Es ist gut zu hinterfragen,es ist aber auch gut,Dinge hinzunehmen
.
Nö, das fusselt, man schwitzt übermäßig, kann sich schlecht bewegen und in die Kochwäsche kann es auch nicht.
23.03.2023 16:20
Also Schutzkleidung kann ich durchaus nachvollziehen. Ein Hasenkostüm kann man in der Regel nicht mit der Kochwäsche waschen. In Krankenhäusern und Co. macht Arbeitskleidung also durchaus sinn. In der Schule sehe ich diesen Sinn nicht. Wenn sich Schüler in Jogginghose wohl fühlen, ist das doch absolut okay.
Und ganz davon ab glaube ich auch nicht, dass sich viele wünschen, in Faschingskostümen zur Arbeit zu gehen. Es geht hier um eine Jogginghose. Nicht mehr, nicht weniger.
Und ganz davon ab glaube ich auch nicht, dass sich viele wünschen, in Faschingskostümen zur Arbeit zu gehen. Es geht hier um eine Jogginghose. Nicht mehr, nicht weniger.
23.03.2023 16:33
Kleidung vermittelt aucv etwas.Seriösität,Kreativität, Hygiene,Hobby ,Protest,Religionszugehörigkeit,Berufsgruppen etc.
Und ein Polizist im Hässchenkostüm beim Großeinsatz o.Razzia...ey,also bitte...man kann es sich wirklich schönreden.
Ich beerdige bald meine Mama.Sie hat immer Wert gelegt auf ihr und unser Äußeres.Und deswegen,aus Respekt und Liebe,gehen wir recht schnicke dahin.Leger wäre uns lieber,weil es im Wald ist...aaaber...ihr würde es gefallen.
Wenn nun da der Redner aus lauter Individualität im Hässchenanzug die Trauerrede halten würde wäre jch bodenlos bestürzt über soviel Ignoranz.
Und wenn eine Schule etwas mehr Gepflegtheit wünscht ist dies genauso legitim wie mein Wunsch das der Redner angemessen erscheint.
Wie er in seiner Freizeit herumläuft ist mir Wurscht,der Schule auch was da ihre Schüler tragen.
Und ein Polizist im Hässchenkostüm beim Großeinsatz o.Razzia...ey,also bitte...man kann es sich wirklich schönreden.
Ich beerdige bald meine Mama.Sie hat immer Wert gelegt auf ihr und unser Äußeres.Und deswegen,aus Respekt und Liebe,gehen wir recht schnicke dahin.Leger wäre uns lieber,weil es im Wald ist...aaaber...ihr würde es gefallen.
Wenn nun da der Redner aus lauter Individualität im Hässchenanzug die Trauerrede halten würde wäre jch bodenlos bestürzt über soviel Ignoranz.
Und wenn eine Schule etwas mehr Gepflegtheit wünscht ist dies genauso legitim wie mein Wunsch das der Redner angemessen erscheint.
Wie er in seiner Freizeit herumläuft ist mir Wurscht,der Schule auch was da ihre Schüler tragen.
23.03.2023 16:38
Zitat von Titania:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Palabras2:
...
Ach je, dann lassen wir das in Zukunft einfach mit der Aufklärung, weil bringt ja eh nichts. Was sollte es auch bringen, den Kindern von Beginn an zu vermitteln, dass jeder Mensch individuell ist, denn sie werden ja schon mit dem Gedanken geboren, dass ein Mädchen sich "wie eine Schlampe" kleidet. Sorry, aber wie naiv muss man sein zu denken, dass man keinen Einfluss darauf hat, wie andere Menschen gesehen werden? Allein, dass hier ELTERN von jungen Mädchen als "Schlampen" sprechen, zeigt doch, dass dies dann an die eigenen Kinder weitergegeben wird . Umso wichtiger ist es, den Kindern frühzeitig zu vermitteln, dass wirklich NIEMAND aufgrund äußerlicher Merkmale diskriminiert oder verurteilt werden sollte. Ich habe drei Kinder von 18 bis 4 Jahre. Keines meiner Kinder würde so denken, wie hier manche Erwachsenen, weil sie es einfach nie so vorgelebt bekommen.
"Gerade weil jeder seine Freiheit so ausleben möchte wie er will wird es immer wieder zu Situationen kommen in dem ich jemanden anderens Freiheit durch das ausleben meiner eigenen Freiheit beschränke. Und nun für wen ist es nun fairer sich einzuschränken? Wer beurteilt das?"
Erklär mir das doch bitte mal. Es wurde doch hier schon gesagt: Die eigene Freiheit hört dort auf, wo sie die Freiheit anderer Menschen einschränkt. Sag mir gerne, wo genau eine Jogginghose bei anderen Menschen - um einfach mal beim Thema zu bleiben - dich einschränkt.
Die Thematik zu Bildern im Internet der eigenen Kinder ist doch noch einmal eine ganz andere. Stichwort: Das Recht am eigenen Bild.
Ganz genau so ist es!
Ich bin generell geschockt, was man hier so liest. Joginghosen verbieten, damit die Gewalt an Schulen abnimmt? Mensch, ich wünschte es wäre so einfach....
das hat hier niemand geschrieben, dass es so ist. Ansonsten bitte die Textstelle zitieren, woraus das hervorgeht, dass dieses eine Lösung sein soll.
Ich gehe eher davon aus, dass es erzieherische Maßnahmen sein sollen. Dass die Schule kein chilliger Ort ist. Und man sich vielleicht gerade zu diesem Zeitpunkt dazu entschied, zumindest an dieser Schule, die ich verlinkt hatte, dieses durchzusetzen. Es war eine Vermutung meinerseits gewesen.
Eigentlich mag ich den Austausch mit Menschen die anderer Meinung sind als ich. Aber wenn es dazu übergeht, dass man des anderen Worte verdreht ist das keine angenehme Kommunikation mehr. Das hat dann er was vom Versuch Macht auf den anderen auszuüben in dem man sein Gegenüber in die Verteidigungshaltung drängt um so seine eigene Meinung als einzig richtig darzustellen.
Ich habe nie gesagt, dass wir Aufklärung lassen können. Aufklärung ist gut und wichtig, aber Aufklärung setzt nicht gleich Voraus, dass jeder deshalb zur Einsicht gelangt und seine Gedanken ubd Einstellung ändert.
Und ich habe prinzipiell nichts gegen Jogginhosen in der Schule, ich persönlich nicht, wie gesagt hier ist sie selbst Teil der Schulkleidung. Mir ging es lediglich darum, dass man gewisse Regeln, die jemand an mich stellt, der die Fürsorgepflicht meines Kindes für einen gewissen Zeitraum inne hat, auch mal beachten kann, und sich nicht immer seiner Persönlichkeitsrechte beraubt sehen muss, denn es gibt nun mal immer auf jeder Seite zwei Sichtweisen, die ggf auch miteinander kollidieren können.
Und nicht jeder menschlich Verstand und Empfindungen erschließen sich einen jeden Menschen gleich, ohne fass die eine Sicht völlig falsch oder völlig richtig sein muss.
Um in einer Gesellschaft allen Individuen Raum zu geben erfordert es eben ganz oft Kompromisse ubd das bedeutet für jeden auch mal ein bisschen seiner eigenen Sicht oder Meinung zurück zu stecken.
Um mehr geht es mir nicht.
Ob Jogginhose okay ist oder nicht, ob sie ein Gammellock ist oder eine ganz normale bequeme Hose kann doch jeder für sich selbst beurteilen oder entscheiden. Wenn aber eine Schule entscheidet, dass sie um eine gewisse Ordnung aufrecht zu erhalten, keine Jogginhosen wünscht, dann suche ich mir entweder eine neue Schule oder aber die anderen Vorteile der Schule überwiegen und ich verzichte für ein paar Stunden auf meine Jogginhose.
23.03.2023 16:41
Zitat von Skorpi:
Also Schutzkleidung kann ich durchaus nachvollziehen. Ein Hasenkostüm kann man in der Regel nicht mit der Kochwäsche waschen. In Krankenhäusern und Co. macht Arbeitskleidung also durchaus sinn. In der Schule sehe ich diesen Sinn nicht. Wenn sich Schüler in Jogginghose wohl fühlen, ist das doch absolut okay.
Und ganz davon ab glaube ich auch nicht, dass sich viele wünschen, in Faschingskostümen zur Arbeit zu gehen. Es geht hier um eine Jogginghose. Nicht mehr, nicht weniger.
Wird halt immer alles direkt ins Lächerliche gezogen, wenn die Argumente fehlen.
In Chemie mussten wir immer einen Kittel drüber ziehen. Das hat jeder gemacht, weil Schutz und sinnvoll. Keine Jogginghose in der Schule ist aber null sinnvoll. Kann man halt den Kindern nur sagen, dass es eben Willkür der Erwachsenen ist.
23.03.2023 16:49
Zitat von Palabras2:
Zitat von Titania:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Seramonchen:
...
Ganz genau so ist es!
Ich bin generell geschockt, was man hier so liest. Joginghosen verbieten, damit die Gewalt an Schulen abnimmt? Mensch, ich wünschte es wäre so einfach....
das hat hier niemand geschrieben, dass es so ist. Ansonsten bitte die Textstelle zitieren, woraus das hervorgeht, dass dieses eine Lösung sein soll.
Ich gehe eher davon aus, dass es erzieherische Maßnahmen sein sollen. Dass die Schule kein chilliger Ort ist. Und man sich vielleicht gerade zu diesem Zeitpunkt dazu entschied, zumindest an dieser Schule, die ich verlinkt hatte, dieses durchzusetzen. Es war eine Vermutung meinerseits gewesen.
Eigentlich mag ich den Austausch mit Menschen die anderer Meinung sind als ich. Aber wenn es dazu übergeht, dass man des anderen Worte verdreht ist das keine angenehme Kommunikation mehr. Das hat dann er was vom Versuch Macht auf den anderen auszuüben in dem man sein Gegenüber in die Verteidigungshaltung drängt um so seine eigene Meinung als einzig richtig darzustellen.
Ich habe nie gesagt, dass wir Aufklärung lassen können. Aufklärung ist gut und wichtig, aber Aufklärung setzt nicht gleich Voraus, dass jeder deshalb zur Einsicht gelangt und seine Gedanken ubd Einstellung ändert.
Und ich habe prinzipiell nichts gegen Jogginhosen in der Schule, ich persönlich nicht, wie gesagt hier ist sie selbst Teil der Schulkleidung. Mir ging es lediglich darum, dass man gewisse Regeln, die jemand an mich stellt, der die Fürsorgepflicht meines Kindes für einen gewissen Zeitraum inne hat, auch mal beachten kann, und sich nicht immer seiner Persönlichkeitsrechte beraubt sehen muss, denn es gibt nun mal immer auf jeder Seite zwei Sichtweisen, die ggf auch miteinander kollidieren können.
Und nicht jeder menschlich Verstand und Empfindungen erschließen sich einen jeden Menschen gleich, ohne fass die eine Sicht völlig falsch oder völlig richtig sein muss.
Um in einer Gesellschaft allen Individuen Raum zu geben erfordert es eben ganz oft Kompromisse ubd das bedeutet für jeden auch mal ein bisschen seiner eigenen Sicht oder Meinung zurück zu stecken.
Um mehr geht es mir nicht.
Ob Jogginhose okay ist oder nicht, ob sie ein Gammellock ist oder eine ganz normale bequeme Hose kann doch jeder für sich selbst beurteilen oder entscheiden. Wenn aber eine Schule entscheidet, dass sie um eine gewisse Ordnung aufrecht zu erhalten, keine Jogginhosen wünscht, dann suche ich mir entweder eine neue Schule oder aber die anderen Vorteile der Schule überwiegen und ich verzichte für ein paar Stunden auf meine Jogginhose.
Ich zitiere dich mal, da du dich ja vermutlich mit dem Worte im Mund umdrehen auf mich beziehst:
„ Das Gedankengut gehört einem jeden selbst. Jeder entscheidet selbst was er beim Anblick eines extrem geschminkten Mädchen denkt oder fühlt. Das verändert sich auch nicht durch Aufklärung.“
Das war deine Aussage. Dort steht, dass sich Gedanken durch Aufklärung nicht verändern. Wozu dann also noch Aufklärung?
Ich habe es tatsächlich schon häufiger erlebt, dass Aufklärung durchaus zum Umdenken geführt hat. Auch bei mir selbst. Aber es kann natürlich auch sein, dass ich das falsch verstanden habe. Dann tut es mir natürlich leid, wenn du dich in die Ecke gedrängt fühlst. War definitiv nicht meine Absicht.
23.03.2023 17:11
Zitat von DieW:
Zitat von Elsilein:
Zitat von DieW:
Okay-es ist egal wer was wann trägt.
Herr Scholz,Mr.Biden und *keine Ahnung * ,Frau Baerbock treffen sich und alle sind in Joggis ,Schlappen und Wohlfühlpullis unterwegs.
Natürlich sind alle schwer begeistert und feiern ihre Individualität.
Der Chefarzt der Station,auf dem das eigene Kind schwer krank liegt,kommt im Gartenarbeitsoutfit.
Der Justizbeamte in seinem Hasenplüschoverall.
Natürlich hat hat die Kleidung auch einen Einfluss auf die Wahrnehmung .
Das alles hat keinen Einfluss auf ihre Kompetenz,aber durchaus auf die Wahrnehmung und die Ansagen der jeweiligen Arbeitgeber,bzw.
Schulen.
Die Vergleiche hinken schon.
Beispiel Arzt: Arbeitskleidung hat hygienische Gründe.
Nöö!
Wenn die Arbeitskleidung während.des Gebrauchs einwandfrei steril ist,könnte ein Chirurg auch im Häschenkostüm eine OP durchführen .
Auch ein SEK-Beamter könnte über einer Schutzweste ein Hasenkostüm tragen.
Macht sicher niemand,weil es nicht passend ist.
Warum?Weil wir Allle etwas geprägt sind.
Es ist gut zu hinterfragen,es ist aber auch gut,Dinge hinzunehmen
.
Wirklich? Bei Arbeitskleidung geht es (hoffentlich) auch darum, dass sie praktisch ist. Kleidung für eine OP muss steril, also bei hohen Temperaturen gereinigt werden können. Da schmilzt das Häschen vermutlich. Die Kleidung wird (meines Wissens nach) auch professionell über das Krankenhaus gereinigt werden und wird den entsprechend auch von diesem gestellt. Du kannst OP Kleidung vermutlich so wenig vernünftig in der privaten Waschmaschine reinigen wie Laborkittel.
Bei der Polizei hat die Uniform ebenfalls einen objektiven Sinn, man soll Polizisten auf den ersten Blick erkennen können, damit man weiß, an wen man sich wenden kann.
Aus ähnlichen Gründen hat z.b. Für Verkäufer Dienstbekleidung in meinen Augen durchaus einen objektiven Sinn, so kann ich den Berater im Baumarkt schon von weitem als solchen erkennen.
Aber das Jogginghosenverbot erfüllt diesen objektiven Sinn nicht. Anders sieht es da mit einheitlichen Überziehwesten für Schüler bei Ausflügen aus, die helfen den Lehrern ihre Klasse zu erkennen und daher objektiv sinnvoll. Da kann aber die normale Kleidung drunter bleiben...
Beim SEK ist die Uniform nicht zum schön aussehen, sondern zum Schutz. Nicht nur die Weste, der Stoff lässt sich (meines Wissens nach) z. B. Auch schlechter mit Messern durchstechen, ist schwer entflammbar, da geht es nicht darum, dass die Einsatzkräfte dem Anlass entsprechend AUSSEHEN. Abgesehen davon, dass auch da ein schnelles Erkennen von KollegInnen lebenswichtig sein kann.
Daher ist die Kleidung sinnvoll, nicht weil es jemanden stören würde, wenn der SEKler in Jogginghose zum Einsatz käme (was, wie erwähnt, MIR herzlich egal wäre, Hauptsache ich werde gerettet).
23.03.2023 17:24
Zitat von Elsilein:
Eine Schuluniform im klassischen Sinne, wie im Eingangsposting beschrieben (Anzug für Jungs, Kostüm für Mädchen) finde ich ruckständig, veraltet, sexistisch, unbequem und unindividuell. Ich hätte als Kind sehr darunter gelitten, täglich Rock und Strumpfhosen tragen zu müssen. Ich hasse es seit frühester Kindheit! Ich mochte noch nie meine Beine zeigen, ebenso gab es offenbar noch nie gut sitzende Strumpfhosen für meinen Figurtyp (unabhängig von Größe und Gewicht; sie saßen immer schlecht). Warum um alles in der Welt sollte ich es gutheißen, Kinder zu sowas zu zwingen?Btw..., was ist mit Kindern, die aus religiösen Gründen kein Bein zeigen wollen/dürfen? Was ist mit Kindern, die sich im falschen Körper fühlen? Die müssen das dann auch mitmachen? Und falls nein (ich formuliere das jetzt mal absichtlich provokant): Warum dürfen diese Kinder dann ihre Beine verhüllen, während die anderen (in dem Fall) Mädchen, die das einfach nur so - ohne z.B. religiöse Intention - richtig scheiße finden, trotzdem in dem Fummel rumlaufen müssen? Der Gedanke dahinter: Der Grund für die Ablehnung einer bestimmten Kleidung (hier Rock und Strumpfhose) sollte egal sein; kein Grund ist besser oder schlechter als ein anderer, man sollte das einfach akzeptieren.
Mein Großer kommt im Sommer auf eine Schule, auf der bisher Schulkleidungspflicht herrscht (ist aber noch in Diskussion, ob sie gekippt wird; die Schüler der älteren Jahrgangsstufen sind da in Verhandlung). Das sind T-Shirts, Hoodies, Sweater, Polos, Kapuzenjacken etc. in unterschiedlichen Farben und Passformen, sowohl unisex als auch geschlechtsspezifisch. Ich glaube, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hosen und Schuhe sind nicht Teil der Schulkleidung, ebenso könnte man das Shirt der Lieblingsband unter der offenen Schul-Sweatjacke tragen.
Joa, darüber kann man jetzt diskutieren (was ja gerade auch stattfindet und ich finde es gut, dass die Wünsche der Schüler da ernst genommen werden). Für das Gemeinschaftsgefühl scheint es ganz gut zu sein, ebenso um den Markenwahn ein wenig zu bremsen. Was die Individualität Heranwachsender betrifft, ist es nun natürlich die Frage, ob man sich zwingend auch in der Schule über die Kleidung identifizieren können sollte oder ob es reicht, das auf die Freizeit zu beschränken.
Zum Verbot der Jogginghose: Ich bin entsetzt! Darüber, dass man eher die Jogginghose verbieten möchte als die Diskriminierung von Schülern anhand ihrer Kleidung. Kinder in Jogginghose in eine bestimmte Schublade zu stecken finde ich wesentlich schlimmer als tatsächlich eine zu tragen. Und erwachsene Menschen, die sich von Mode bedroht fühlen, sind schon irgendwie albern. Gab es aber schon immer. Zu meiner Schulzeit war es der Kampf gegen Jungs in Baggys, die unter dem Hintern hingen (ist mir immernoch unbegreiflich, wie die es geschafft haben, dass die Hosen nicht ganz runter gerutscht sind) und Mädchen in bauchfreien Tops. Tjoa.Und der Kampf wird ewig weiter gehen.
Schade eigentlich! Die Zeit könnte man doch sinnvoll nutzen, um einfach mal genauer hinzugucken, wer überhaupt drin steckt, in der verhassten Kleidung.![]()
Was m.M.n. reglementiert werden sollte, ist gewaltverherrlichende, diskriminierende oder Personengruppen beleidigende Kleidung. Da bin ich voll mit dabei!
Word!
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Btw..., was ist mit Kindern, die aus religiösen Gründen kein Bein zeigen wollen/dürfen? Was ist mit Kindern, die sich im falschen Körper fühlen? Die müssen das dann auch mitmachen? Und falls nein (ich formuliere das jetzt mal absichtlich provokant): Warum dürfen diese Kinder dann ihre Beine verhüllen, während die anderen (in dem Fall) Mädchen, die das einfach nur so - ohne z.B. religiöse Intention - richtig scheiße finden, trotzdem in dem Fummel rumlaufen müssen? Der Gedanke dahinter: Der Grund für die Ablehnung einer bestimmten Kleidung (hier Rock und Strumpfhose) sollte egal sein; kein Grund ist besser oder schlechter als ein anderer, man sollte das einfach akzeptieren.