Mütter- und Schwangerenforum

Kinder selbst unterrichten!!!

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21.03.2011 05:12
Zitat von Britta:

Zitat von KATRIN1979:

Zitat von mütze:

Hi Katrin,
das Thema scheint dir am Herzen zu liegen.
Meine Meinung dazu weißt du ja.



Huhu Mütze!!!
Klar liegt mir das Thema am Herzen. Ja ich kenne deine Meinung dazu. Aber es wäre wirklich schlimm wenn man zwischen Heimunterricht/Schulunterricht selbst wählen könnte. Weil denn manche Eltern ihre Kinder nur zu Hause lassen würden, weil sie ihren Po nicht hochbekommen.

Genau das passiert eben nicht beim Homeschooling. Wie schon von Zaubi so schoen erklaert ist HS nicht fuer jedes Kind geeignet. Fuer einen Tei aber schon. Spaetestens wenn dein Kind nicht mehr freiwillig in die Schule geht, weil es gehaenselt, geschlagen und gemobbt wird und dein Kind nicht mal eben die Schule wechseln kann, waerst du froh ueber diese alternative.

*britta zustimmt*
Als Kind hätte ich den, der Unterricht zuhause erlaubt, abgeknutscht. Außerhalb der Schule hatte ich meine Freunde... in der Schule wurde ich teils heftigst gemobbt (da gabs das wort mobbing aber noch nicht in dem sinne wie heutzutage... kurz, es war egal ) und ich war zudem noch unterfordert.
Hätte meine Mutter nicht so einen Dickschädel, hätte ich die Schule geschmissen...
KATRIN1979
153 Beiträge
21.03.2011 06:10
Zitat von Britta:

Zitat von zuckerlie:

Zitat von Sonatah02:

Zitat von KATRIN1979:

Zitat von Britta:

Zitat von KATRIN1979:

Zitat von mütze:

Hi Katrin,
das Thema scheint dir am Herzen zu liegen.
Meine Meinung dazu weißt du ja.



Huhu Mütze!!!
Klar liegt mir das Thema am Herzen. Ja ich kenne deine Meinung dazu. Aber es wäre wirklich schlimm wenn man zwischen Heimunterricht/Schulunterricht selbst wählen könnte. Weil denn manche Eltern ihre Kinder nur zu Hause lassen würden, weil sie ihren Po nicht hochbekommen.

Genau das passiert eben nicht beim Homeschooling. Wie schon von Zaubi so schoen erklaert ist HS nicht fuer jedes Kind geeignet. Fuer einen Tei aber schon. Spaetestens wenn dein Kind nicht mehr freiwillig in die Schule geht, weil es gehaenselt, geschlagen und gemobbt wird und dein Kind nicht mal eben die Schule wechseln kann, waerst du froh ueber diese alternative.


Habe gelsen was Zaubi da geschrieben hat,ist ja alles gut und schön.Aber man kann seinem Kind halt nicht alle Fächer gleich gut vermitteln. Kann sein das es in den unteren Klassen funktioniert, aber nicht in den oberen Stufen. Wenn meine kleine Maus gehänselt, geschlagen oder gemobbt wird, das bekomme ich ja wohl mit als Mutter und schreite dort ein. Man sollte sich halt regelmäßig in der Schule erkundigen.

Vielen Lehrern ist das egal oder sie bekommen es nicht mit. Den Kindern wird nicht geglaubt oder zugehört und den Eltern wird es oft verschwiegen. Niemand ahnt was und dem Kind geht's immer schlechter.
Um nochmal auf die Sache mit den Fächern einzugehen: es ist nicht so, dass Mami dem Kind alles beibringen muss. Das Kind tut es selber, anhand der mittel, die ihm zur Verfügung gestellt werden.


Aber manche Sachen, die kann ein Kind auch nicht verstehen, wenn man ihm ein Buch hinlegt.. irgendwer muss die Materialien doch auch vorbereiten.. und wenn ich nun mal nicht weiß wie beispielsweise die Ausbreitung/Überlagerung von Wellen funktioniert und das von vorne bis hinten durchblicke, wie will ich dann auf Verständnisfragen reagieren?
Das Lehrer (bin ja selber eine Lehrerin ) Manchmal nicht alles mitbekommen liegt auch ganz klar an den großen Klassengrößen.. 25 Kinder oder mehr in einer Klasse, dazu 45min Zeit pro Stunde.. das ist einfach viel zu wenig, um auf alle Probleme aller Kinder gleichwertig einzugehen.. dafür muss man auch mal auf die Straße gehen - für kleinere Lerngruppen und gleichzeitig bessere Betreuung durch mehr Lehrkräfte während des Unterrichts... macht aber auch keiner..

Da schreibst du es doch selber, ihr Lehrer seid ueberfordert, die Eltern sollen was dagegen tun, da ist doch HS ne nette alternative, den Schuelern, die es brauchen, wird geholfen und die Klassen werden auch kleiner. Und die meisten Probleme zwischen den Schuelern treten nicht im Unterricht auf, sondern in den Pausen


Man kann ja nicht alles auf die Leher abschieben!!!!Als Eltern hat man ja wohl eine eigen Verantwortung.Manchen Eltern geht es doch am Hintern vorbei was in der Schule los ist. Es sind so viele Eltern zu Hause die die kriegen es morgens nicht mal gebacken ihre Kinder die in die erste Klasse gehen zu Schule zu bringen.Meine ist in der zweiten und ich mache es obwohl ich arbeiten gehe.
KATRIN1979
153 Beiträge
21.03.2011 06:18
Zitat von Krümelchen223:

Zitat von Britta:

Zitat von Vreni85:

Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!

Mit welcher Begruendung???

Weil es viele Kinder gibt, die mit 6 teilweise noch nicht mal eine schere richtig halten können. Sie werden zu hause nicht oder kaum gefördert, werden abwer auch nicht in den Kiga geschickt.
Ich kann die Aussage verstehen.
( Das ist meine Meinung und braucht nicht kommentiert zu werden!)


Sorry muss ich was zu schreiben.Das lernt man ja schon in der Kita mit einer Schere umzugehen. Und wenn nicht in in der Kita denn zu Hause.
Das liegt doch viel an einen selber was das Kind kann bevor es zu Schule geht.
21.03.2011 06:53
Zitat von Britta:

Zitat von Herzi:

So nu komm ich mal zum schreiben....

Also zuerst möchte ich sagen das mich solche Geschichten wie die von Zaubi nur Traurig stimmen, ich finde es entäuschend das in D sowie auch in der Schweiz der Staat und die einzelen Schule nicht fähig ist auf individualität einzugehen und jedem Kind eine passende Schulform anzubieten.
Ich denke das im EINZELFALL ein HS die beste Lösung ist, aber nur im Einzelfall...denn ich betrachte dies sehr sehr kritisch.
Ich glaube das es hohe Kompetenzen benötigt sein eigenes Kind zu lehren. Ich denke nicht, dass die Mehrheit dies auch gewährleisten kann. Gerade bei stark religiösen Eltern, enstehen diesbezüglich Schwierigkeiten und das finde ich verwehrflich. Kinder die sehr einseitig unterrichtet werden raubt man auch etwas. Ausserdem fehlt die soziale Kontrolle, und genau diese Schützt viele von unseren Kindern (leider) gerade Kinder die schwierige Situationen zu Hause erleben ist die Schule ein Rettungsanker, denn dort wird verwahrlosung und anderes bemerkt und hoffendlich auch angesprochen. Bestünde keine Schulpflicht, wäre diese Instanz ausserhalb der Familie aufgehoben, was für viele Kinder ein schlimmes schicksal bedeutet würde.
Zum Schluss lernt ein Kind in der Schule nun mal gewisse Dinge die die Eltern leider nicht vermitteln können. Dies unteranderem das es sich nun mal unterordnen muss (im positiven Sinne), Umgang mit Lehrern, Erwachsenen, anderen Kinder. Zu Hause ist und bleibt beinahe jedes Kind der Sonnenschein der Mutter...und das soll ja auch so sein,....doch das unparteiische eingreifen einer Mutter möchte ich mal erleben .

Ich denke aber auch das ich eigenlich voraussetzten darf (und ja ich weiss leider ist es nicht so) das mein Kind in der Schule nach neusten Erkenntnissen der Lernwissenschaften gefördert wird, soziale Aspekte im Vordergrund stehen, also Mobbing nicht toleriert sondern thematisiert wird, Lehrer motiviert sind und auf die Kinder individuell eingehen können, also auch die Bedingungen dafür besitzen

Solange dies jedoch Wunschdenken bleibt werden immer wieder einzelne Kinder wie das von Zaubi einen Leidensweg gehen, der nicht sein sollte. Jedoch deswegen die Schulpflicht abzuschaffen halte ich nicht für Sinnvoll, nach meiner Meinung müsste dieses Problem an einem anderen Ort angegangen werden, an dem Schulsystem

Nein, fuer HS wird eben keien hohe Kompetenz vorausgesetz, DENN die Kinder lernen das Lernen und erarbeiten sich das meiste selbst. Kinder beim HS bekommen bestimmt Lernpakete von einer Schule, die erarbeitet werden. Hat es Fragen, kann es sich diese entweder im Inet erarbeiten oder eben Eltern oder Lehrer fragen.
Nein, bei religioesen Familien entstehen nicht mehr Probleme als bei nicht religioesen. Bei religioesen Eltern wird auch die Ansicht der Bibel gelehrt. Bei nicht religioesen eben nicht und gerade das finde ich Schade. Sollte ein Mensch, ob nun Kind oder Erwachsener, nicht selber herausfinden duerfen, was fuer ihn richtig und was falsch ist. Gibt es das in dieser Hinsicht eigentlich? Ein richtig oder falsch? Ich habe diese Frage fuer mich noch nicht beantworten koennen.... Aber die Erklaerung von Zaubis Sohn finde ich sehr interessant.
*
Das Unterordnen lernt mein Kind schon von mir, oder tanzen euch eure Kinder auf der Nase herum? Setzt ihr euren Kindern keine Grenzen? Also ich schon und das heisst nicht, dass ich mein Kind nicht weniger Liebe. Mein Kind lernt auch von mir, das es Respekt vor anderen Erwachsenen zu haben hat, genauso wie vor anderem Eigentum usw. Dafuer brauch ich keine Schule. Und in manchen Faellen lernen die da eher das Gegenteil. Wieso sollte ein Kind Respekt zeigen, wenn es nicht mal der Lehrer gegenueber den Kindern tut?



Ich auch und ich habe sie zu meiner eigenen gemacht... manchmal lernt man auch vom Kind...
21.03.2011 07:04
Zitat von KATRIN1979:

Zitat von Krümelchen223:

Zitat von Britta:

Zitat von Vreni85:

Ich für meinen Teil finde die Schulpflicht ab dem 6.Lebenjahr reicht nicht!!Es sollte eine Kindergartenpflicht ab dem 3.Lebensjahr her!!

Mit welcher Begruendung???

Weil es viele Kinder gibt, die mit 6 teilweise noch nicht mal eine schere richtig halten können. Sie werden zu hause nicht oder kaum gefördert, werden abwer auch nicht in den Kiga geschickt.
Ich kann die Aussage verstehen.
( Das ist meine Meinung und braucht nicht kommentiert zu werden!)


Sorry muss ich was zu schreiben.Das lernt man ja schon in der Kita mit einer Schere umzugehen. Und wenn nicht in in der Kita denn zu Hause.
Das liegt doch viel an einen selber was das Kind kann bevor es zu Schule geht.

Hoffe du hast dir das richtig durchgelesen, denn im moment kann ich deinen Kommentar dazu nichtr verstehen.
Es gibt nämlich so Kinder. LEIDER
21.03.2011 08:18
Zitat von vollzeitmama:

Ach ja, mir ist nochwas gekommen: Wer von denen, die so für HS sprechen, würde seine Kinder denn tatsächlich zu Hause unterrichten? Ist nämlich ein mords Aufwand. Und arbeiten gehen könnte man dann auch nciht mehr. Auch kleine Geschwister müssten weg geschafft werden.

würde ich von meinem kind abhängig machen, wenn es in dem alter ist
vielleicht hab ich auch glück und meines hat nicht solche probleme in der schule. Hoffe es ja inständig, befürchte aber das gegenteil
21.03.2011 08:54
Zitat von Vreni85:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von Vreni85:

Also ich habe mir jetzt die ganzen Posts pro homescholling durchgelesen und ich muss sagen da werden wesentliche aspekte vergessen,was für kinder wichtig ist.Ich zum beispiel hatte eine sehr wundervolle Kindheit,habe aber durch Klassenkameraden in der Schule erfahren das es auch Kinder gibt,denen es schlechter geht zuhause und habe auch dadurch meine Eltern viel mehr zu schätzen gelernt.Genauso habe ich in der Schule gelernt,das es auch leute gibt die arm sind und sich z.b nicht so oft neue kleidung leisten können,aber trotzdem prima freunde sind.Auch von meinen ausländischen Klassenkameraden hab ich mir viel mitgenommen,ich kann bis heute auf türkisch und russisch die wichtigsten Wörter sagen.Dann hatte ich wiederum auch 2 Klassenkameradinnen,die mich sehr haüfig runtergemacht ich will nicht sagen gemobbt haben.aber das wahr auch eine Erfahrung aus der ich gelernt habe zu kämpfen.



Aber Kinder lernen das doch auch ausserhalb eines Schulgebäudes??? Ich weiß nicht, wie ihr das mit euren Kindern handhabt... aber wir schauen mit ihm Nachrichten... mein Sohn weiß, dass es menschen auf der welt gibt, denen es wesentlich schlechter geht... dass es menschen gibt, die andere unterdrücken... und er kann kämpfen... aber das ist nichts, was er in der Schule lernt...


Aber man hat nicht mit so vielen Grundverschiedenen Menschen von Kind auf Konkakt


Also ich weiß nicht, wie das bei euch in der Gegend ist.
Ich war mit den gleichen leuten vom Kindergarten bis zur 10. Klasse zusammen da gab es kaum neue Leute zwischen und die waren sich auch noch alle ähnlich...
Wenn ich neue, verschiedene Leute kennengelernt habe, dann im Sportverein zB oder im Musikunterricht.
In der Schule definitiv nicht. Sozialverhalten habe ich bei meinen Klassenkameraden auch nicht gelernt, sondern das krasse gegenteil...
Also DAS ist für mich kein Argument pro schule, sry
21.03.2011 09:42
Zitat von zuckerlie:

Ja, aber in der Schule arbeitet man vielleicht auch mal mit Kindern zusammen, die man vielleicht nicht zum Geburtstag einladen würde - und muss da dann trotzdem klar kommen - wie im richtigen Leben


Gibt es in deutschland ernsthaft schulen, in denen Kinder das lernen?
Ich kann mir das nach meinen Erfahrungen und den Erfahrungen anderer nicht vorstellen
Gruppenarbeit sieht gerne so aus, dass die Ideen von dem, der nicht gemocht wird, ignoriert werden. Gerne auch so, dass die Lehrer das nicht merken... nicht merken können... außer man macht Terz, weil man sich über die ungerechtigkeit aufregt und dann ist man der blöde, der den unterricht stört
Sry, ich weiß, dass es auch gute Lehrer gibt... aber ich habe absolut gar kein Vertrauen mehr in normale schulen (Berufsschule sah gsd schon anders aus )
21.03.2011 09:49
Zitat von snowking:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von snowking:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von zuckerlie:

Ja, aber in der Schule arbeitet man vielleicht auch mal mit Kindern zusammen, die man vielleicht nicht zum Geburtstag einladen würde - und muss da dann trotzdem klar kommen - wie im richtigen Leben



Das tu ich aber auch bei anderen Gelegenheiten.. da brauch ich keien schule zu.. und wenn ich ehrlich bin, halte ich das eher für einen störfaktor beim lernen...mein sohn lernt am effektivsten, wenn er sich wohl fühlt...


heisst, man kann sich in der schule net wohl fühlen?


Wenn man mit Kindern zusammen arbeiten soll, die einem in der Pause eine auf die Schnauze hauen, dann fühlt man sich wohl eher nicht wohl....


jui, na dab ich wohl nen punkt getroffen.....
lass ma die diskussion

Wieso diskussion?
Es gibt nicht eben wenige Kinder, die sich in der Schule nicht wohlfühlen... schön, wenn das bei einem selbst nicht so war oder wenn das eigene Kind sich in der Schule wohlfühlt... ich würde aber nie davon ausgehen, dass das die Regel ist
shelyra
69259 Beiträge
21.03.2011 09:52
Zitat von Viala:

Zitat von snowking:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von snowking:

Zitat von zauberlicht:

Zitat von zuckerlie:

Ja, aber in der Schule arbeitet man vielleicht auch mal mit Kindern zusammen, die man vielleicht nicht zum Geburtstag einladen würde - und muss da dann trotzdem klar kommen - wie im richtigen Leben



Das tu ich aber auch bei anderen Gelegenheiten.. da brauch ich keien schule zu.. und wenn ich ehrlich bin, halte ich das eher für einen störfaktor beim lernen...mein sohn lernt am effektivsten, wenn er sich wohl fühlt...


heisst, man kann sich in der schule net wohl fühlen?


Wenn man mit Kindern zusammen arbeiten soll, die einem in der Pause eine auf die Schnauze hauen, dann fühlt man sich wohl eher nicht wohl....


jui, na dab ich wohl nen punkt getroffen.....
lass ma die diskussion

Wieso diskussion?
Es gibt nicht eben wenige Kinder, die sich in der Schule nicht wohlfühlen... schön, wenn das bei einem selbst nicht so war oder wenn das eigene Kind sich in der Schule wohlfühlt... ich würde aber nie davon ausgehen, dass das die Regel ist


aber wäre es nicht besser dem grund auf die spur zu kommen warum soviele kinder sich unwohl fühlen und dort mit verbesserungen anzusetzten (allgemein im bezug aufs schulsystem gesehen) als die kids einfach aus der schule zu nehmen und zuhause zu unterrichten?
denn so werden die probleme nicht beseitig, man schließt eher die augen davor. die nächsten kinder werden aber dann genau die selben probleme haben und schwupps haben wir nen teufelskreis...
21.03.2011 09:53
Zitat von snowking:

Zitat von zauberlicht:

Hier mal ein Lied zum nachdenken... was mit jedem Wort auf mich und meinen Sohn zutrifft:



LG Zaubi


hab nicht alles nachgelesen und weiß ja nicht was euch passiert ist, aber is doch sehr einseitig dargestellt in dem Lied..wären wir in nem rein kommunistischen Land, würd ich dem Text eher zustimmen können.
Ich war und bin ein großer Freigeist, bin immer gern gegen den Strom geschwommen und hatte Lehrer die das unterstützt haben und mich förderten. Ist das tatsächlich so dramatisch selten?

Seid ihr anderen alle graue Mäuse geworden durch die Schule? Ohne eigene Meinung?

Ich denke schon, dass das selten ist
Und nein, eine graue Maus ohne eigene Meinung bin ich nicht geworden... im Gegenteil... eine schwarze Maus, die ständig kämpft
Aaaaber... ich musste von der 1. bis zur 13. klasse immer kämpfen, nicht nur gegen schüler, auch gegen lehrer, die mit mir nicht klarkamen...
ich habe erst gegen ende der ausbildung gelernt, wieder annähernd vertrauen zu fassen...
Menschen, die ich nicht Kenne sind bis heute ein Problem für mich, Gruppen von Menschen ertrage ich kaum... sprich, ich habe selbstbewusstsein, gezwungener Maßen, aber wohlfühlen tu ich mich nicht damit.
Und ich weiß für mich ganz genau... sobald ich merke, dass mein Kind nicht mehr fröhlich von der schule kommt... wird einmal versucht, mit den lehrern geredet, alternativ wird eine andere schule gesucht... das kann so viel kaputtmachen, dass ich das meinem Nachwuchs ersparen will.
21.03.2011 09:57
Zitat von josy_at:

Zitat von Vreni85:

Ich hab sooft gelesen...Kinder können auch in Vereinen etc.Freunde finden,aber mal daran gedacht das die Kinder die nachmittags in Vereinen zusammen sind,auch morgens zusammen zur Schule gehen,v.a hier im ländlichen Raum wo es nicht soviele Schulen gibt?Ich denke mal ein Kind was daheim beschult wird,wäre da schon sehr,sehr ausgegrenzt es kann bei vielem nicht mitreden z.b wenn über Die Klassenfahrt oder den Ausflug ins Museum gesprochen wird oder diskutiert wird welcher Lehrer nun nen Volldödel und welcher ne coole Sau ist.Da muss das Kind dann immer blöd daneben stehen.


Ich kann jetzt nur von mir ausgehen: Meine Freunde waren nicht meine Schulkollegen! Von daher wurde auch nicht über die Schule gesprochen

*zustimm* bei mir auch nicht
21.03.2011 10:01
Zitat von shelyra:

@zauberlicht : ich denke mal, dass ihr ein besonderer fall seit, da euer sohn hochbegabt ist und sich viele lerninhalte selber erarbeiten kann. aber die wenigstens homeschool-kinder werden hochbegabt sein - viele kids haben heutzutage ja schon probleme textaufgaben in mathe zu verstehen, wie sollen die dann ganze lerninhalte selbst erarbeiten?

außerdem wenn ich mir ansehe welche auswüchse hs teilweise in den usa hat... da wird die evolutionstheorie mal verschwiegen und den kids beigebracht dass nur gott für alles verantwortlich ist (eins von vielen beispielen...)... ob das so sinnvoll ist?

engmaschige kontrollen wären sicher sinnvoll, aber auch sehr zeit- und kostenintensiv. geld und personal, was unserem staat leider zur zeit fehlt. wäre es nicht sinnvoller dieses geld (wenn irgendwann vorhanden) so zu investieren, dass die mehrheit der kinder davon profitieren und nicht nur ein paar ausnahmen?
und sicher würden viele hs-eltern sich nicht so gerne über die schultern schauen lassen... glaub kaum, dass jeder dazu bereit wäre so wie ihr...

Jedes Kind hat grundsätzlich ein Interesse daran, etwas neues zu lernen
Hochbegabten Kinden fällt es nur leichter, Dinge zu lernen und schwerer, Dinge lernen zu müssen, die sie langweilen.
Natürlich gibt es auch Kinder, der eine Schule gut tut, aber es sind nicht nur Hochbegabte Kinder, die unter Umständen alleine besser lernen
Tiinchen
21384 Beiträge
21.03.2011 10:03
Zitat von zauberlicht:

Zitat von Nemesis:

Klar kann ich dich verstehen, nur leider wird es sich die Regierung zu diesem Thema nicht auf einmal anders überlegen!
Es gibt leider viele Ungerechtigkeiten in diesem Land und ich sehe viel Handlungsbedarf (vor allem was die Kinder angeht) aber ich kann leider nichts daran ändern.
Und sei mir nicht bös, aber selbst wenn ich was ändern könnte, gäbe es andere Dinge, die ich wichtiger finde!


Was ist wichtiger als die belange unserer Kinder??? MIr fällt nichts ein...

Und dazu, dass Deutschland es sich nciht einfach anders überlegt... nein, das wird es nicht... aber deutschland wird mehr und mehr druck bekommen seitens der EU und durch den Tatbestand der menschenrechtsverletzung... mal schauen, wann sie kippen...
Es gibt auch andere Dinge, die Kinder betrifft, die nichts mit der Schule zu tun haben.
Das hat was mit der Kinderarmut und der Verwarlosung mancher Kinder zu tun. Ich gehe ja nicht immer nur von mir und meinem "Luxus" aus, sondern ich denke vor allem an die Familien, die es nicht so leicht haben!
Denn wenn Gesetze verabschiedet werden, geht es nicht nur unbedingt um micht und meine Wünsche, sondern vor allem um die große Masse!
21.03.2011 10:46
Zitat von Herzi:

Zitat von Britta:

Nur mal so fuer die HS-Gegner

Lesekomentenz OECD- Mitglieder
3. Platz KANADA
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16. Platz Deutschland
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-6239 7.html

Lesekompetenz, alle Teilnehmr
5. Platz Kanada
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19. Platz Deutschland
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-6239 7-2.html

nur so als Beispiel, also kann HS ja nun nicht wirklich soooo schlecht sein


Entschuldige ich bin ja kein Gegner und habe mich nun mit deiner Rangliste nicht wirklich beschäftigt....Aber nur so auf den ersten Blick...wurden denn da gewisse unterschiede auch berrücksichtig...wie die Anzahl Fremdsprachiger im land und die damit verbunden integrationsproblematik und daraus resultierende schwierigkeit für die Schule

Denn alleine in der Schweiz kannst nur aufgrund diesen einten Aspekt massive Unterschiede in der Schulleistung erkennen...und das ist mal EINER

Äh... andere länder haben auch viele Einwanderer aus anderen ländern Gerade die USW und Kanada... oder auch Skandinavien
nur gehen die scheinbar anders damit um
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