Mütter- und Schwangerenforum

Schwieriges Pflegekind

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29.03.2013 16:18
Ich glaube, die Sache ist. Das nicht viele hier Pflegekinder haben und dann man eben die aktuelle Situation betrachten muß. ... Das sinnvollste ist Hilfe zu bekommen, für Euch um zu verstehen, was da läuft, aber auch für sie ... wie das detailliert aussieht ... das ist schwer per Ferndiagnose ...

Es gibt auch Bücher über die Behandlung von traumatisierte Kinder ... vielleicht würde Euch das helfen fürs Verständnis
Laura-Mutter
24 Beiträge
29.03.2013 16:32
Bloß kriegen wir frühestens am Dienstag Hilfe und z.B. gestern nachmittag... Ich war total überfordert und konnte die ganze Nacht lang nicht schlafen.
Ich gehe dann am Dienstag zur Bibliothek und leihe mir mal solche Bücher aus. Vielleicht bin ich dann nicht mehr so hilflos.

Lg
29.03.2013 16:35
Ich kann Deine Hilflosigkeit verstehen ... Ich kann mir gut vorstellen, daß es nicht einfach ist, sich damit zu arrangieren, wenn man eigentlich ins kalte Wasser geworfen wird.

Ich kann Euch leider auch nicht viel raten ...Ich würde gern, aber ich weiß es nicht ...
mona84
4760 Beiträge
29.03.2013 16:38
Sucht euch bitte dringend Hilfe, therapeutisch für sie, Supervision für euch. Ich will nicht lange quatschen, aber erörtert in der Therapie, ob es für euch als Familie gut ist, sie in der Familie zu haben. Wenn es jetzt, in der Anpassungsphase, schon so schwierig ist, dann kann es durchaus noch schwieriger werden. Wendet euch an euren Sozialarbeiter. Wir haben mal ein 16-jähriges Mädchen wieder abgegeben, weil es einfach nicht ging. Man sollte sich seiner Grenzen bewusst sein.
Toitoitoi
Grenzgängerin
8731 Beiträge
29.03.2013 16:52
Zitat von mona84:

Sucht euch bitte dringend Hilfe, therapeutisch für sie, Supervision für euch. Ich will nicht lange quatschen, aber erörtert in der Therapie, ob es für euch als Familie gut ist, sie in der Familie zu haben. Wenn es jetzt, in der Anpassungsphase, schon so schwierig ist, dann kann es durchaus noch schwieriger werden. Wendet euch an euren Sozialarbeiter. Wir haben mal ein 16-jähriges Mädchen wieder abgegeben, weil es einfach nicht ging. Man sollte sich seiner Grenzen bewusst sein.
Toitoitoi


Sehe das auch so - ich meine, klar es ist eine tolle Reaktion von euch das ihr sie bei euch aufgenommen habt und ihr ein Zuhause geben wollt, besonders bei ihrem Schicksal - aber, ihr dürft darüber hinaus nicht eure eigene Familie vergessen. Nicht jede Familie ist dafür gemacht, sich mit solch schweren Schicksalen zu belasten - und nicht jede Familie kann einen solchen Prozess wie den der euch und vor allem der ihr noch bevor steht aushalten und ertragen. Man muss immer abwägen denke ich, in wie weit die eigene Familie darunter "leiden" wird und was man bereit ist in Kauf zu nehmen für die eigene Familie. Natürlich, hat dieses Mädchen eine sehr grausame Vergangenheit und viele sehr schlimme Dinge erlebt - aber für die Seit ihr nicht verantwortlich bzw. ihr seit nicht daran Schuld das es so ist und ihr solltet - eure Aufopferung in allen Ehren - aufpassen, das ihr eurer Familie nicht zuviel zumutet (vor allem euren eigenen Kindern).

Dennoch, wenn ihr es weiter durchzieht mit ihr und auch schafft - Respekt! Und selbst wenn ihr es nicht schafft und euch doch noch anders entscheiden solltet, ich ziehe meinen Hut vor Menschen wie euch - allein dafür das ihr den Versuch macht einem Mädchen zu helfen und eine Familie zu geben das selbst keine Familie hat und das so ein schlimmes Schicksal hatte bissher!
mona84
4760 Beiträge
29.03.2013 16:56
Und nur weil man es mit diesem Kind nicht schafft, heißt das auch nicht, dass es nicht mit einem anderen gut geht.
Die Goldene Regel ist eigentlich, dass das Pflegekind das jüngste Kind sein soll, damit die Hackordnung stimmt.
Laura-Mutter
24 Beiträge
29.03.2013 17:02
Das haben wir schon alles vor - also Therapie, Hilfe etc. etc. etc.
Das Problem ist eben, dass wenn sie mal wieder schlecht drauf ist - was immer öfters so ist -, wissen wir - mein Mann und ich - nicht was wir tun sollen. Das ist irgendwie alles falsch. Wenn ich ihr helfen möchte, wird sie zickig und fühlt sich missverstanden usw. und es besteht die Gefahr, dass sie wieder ihr Trauma durchlebt. Wenn wir sie in Ruhe lassen... Das ist dann doch sicher auch nicht gut, vor allem weil sie sich alles mögliche antun könnte und es so nicht weitergehen kann.
Das Problem ist auch, dass sie bis auf meinem Sohn niemandem vertraut. Mit ihm versteht sie sich wirklich super! Mit dem Rest aus meiner Familie streitet sie sich ständig und mit mir ist es so ein 50/50. Manchmal klappt es und manchmal nicht, in letzter Zeit nicht mehr so.

@ Grenzgängerin:

Danke
Wir wollen sie nicht weggeben, a) weil sie uns schon in so kurzer Zeit ans Herz gewachsen ist und b) weil wir nicht wollen, dass sie schon wieder von vorne anfangen muss und weil wir nicht wissen, wie sie darauf reagieren würde.
Wie schon gesagt kommt mein Sohn damit super klar und die Kleine streitet sich eben manchmal mit ihr, aber sie beschwert sich nie. Sie sieht Luna glaub so bisschen wie eine große Schwester.

Zitat von mona84:

Und nur weil man es mit diesem Kind nicht schafft, heißt das auch nicht, dass es nicht mit einem anderen gut geht.
Die Goldene Regel ist eigentlich, dass das Pflegekind das jüngste Kind sein soll, damit die Hackordnung stimmt.


Was meinst du mit Hackordnung?
Wir hatten eigentlich nicht vor Pflegekinder zu haben, zumindest jetzt noch nicht. Es war eine spontane Entscheidung, weil sie sich mit ihren Problemen an meinen Sohn gewendet hatte und sie tat/tut uns eben so Leid.

Lg
mona84
4760 Beiträge
29.03.2013 17:11
Man hat beobachtet, dass es familienintern große Probleme gibt, wenn man größere Kinder in die Familie nimmt, also ältere als die eigenen. Der natürliche Fluß der Welt ist, dass Kleine nachkommen, damit können die Größeren auch leichter umgehen und die Pflegekinder leichter ihren Platz finden. Also, wir haben auch eine Ausnahme gemacht und einen 8-jähriges genommen (unsere leiblichen Kinder sind 8 und 3). Bringt einiges an Explosionsstoff mit sich. Unsere Ausbildner im Kurs, sowie die Psychologen, Familientherapeuten im Kurs haben gesagt, dass man nie Kinder nie eine Familie geben soll, die älter sind. Hab es auch mittlerweile in etlichen Büchern gelesen, unsere Sozialarbeiterin hat es auch bestätigt und gemeint, wenn es nicht besser würde, dann wäre es kein scheitern, absolut nicht, weil es einfach gegen das Familiensystem spricht. Ich denke, wir werden es hinkriegen, aber nur mit viel Arbeit. Mittlerweile macht unser Pflegekind unseren anderen Sohn immer fertig, möchte der Höchste in der Rangordnung sein. Aber wir arbeiten daran und es ist nicht hoffnungslos.
Die Mädchen ist 16' hat durchaus schlimmes erlebt, keine Frage, aber sie sollte in einem Alter sein, in dem sie die Hilfe konstruktiv annimmt. Leider kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob das langjährig Erlebte psychische Schäden verursacht habt. Vielleicht wäre ein "Betreutes Wohnen" mit professioneller Begleitung besser für sie. Das gibt es für Jugendliche und ist meines Erachtens nicht schlecht. Schau auf deine 6-jährige. Mein Rat.
Laura-Mutter
24 Beiträge
29.03.2013 17:29
Ok, das wusste ich alles nicht. Luna ist 13, nicht 16. Gegen meinen 13-jährigen Sohn macht sie nie was. Sie hat sich da sozusagen der Ordnung "unterworfen". Sie versucht zwar manchmal meine Kleine fertig zu machen, kriegt es aber in letzter Zeit nicht immer hin, weil die Kleine dazugelernt hat und sich langsam gegen sie wehren kann.
Luna macht das alles aber auch nur wenn sie gerade Aufmerksamkeit will usw. Ansonsten ist sie bei meinem Sohn oder seltener in ihrem Zimmer, meistens nur wenn mein Sohn nicht da ist.
Das Problem bei Luna ist, dass sie mir (meinem Mann hat sie noch nie vertraut) nicht mehr so richtig vertraut, uns oft missversteht und einfach nicht weiß, was sie tun soll, außer sich an meinen Sohn wie eine Klette zu klammern.
Ich glaube nicht, dass so ein "betreutes Wohnen" für sie gut ist, weil sie einfach noch nicht in der Lage ist selbstständig zu sein.

Lg
Grenzgängerin
8731 Beiträge
29.03.2013 17:40
Zitat von Laura-Mutter:

Ok, das wusste ich alles nicht. Luna ist 13, nicht 16. Gegen meinen 13-jährigen Sohn macht sie nie was. Sie hat sich da sozusagen der Ordnung "unterworfen". Sie versucht zwar manchmal meine Kleine fertig zu machen, kriegt es aber in letzter Zeit nicht immer hin, weil die Kleine dazugelernt hat und sich langsam gegen sie wehren kann.
Luna macht das alles aber auch nur wenn sie gerade Aufmerksamkeit will usw. Ansonsten ist sie bei meinem Sohn oder seltener in ihrem Zimmer, meistens nur wenn mein Sohn nicht da ist.
Das Problem bei Luna ist, dass sie mir (meinem Mann hat sie noch nie vertraut) nicht mehr so richtig vertraut, uns oft missversteht und einfach nicht weiß, was sie tun soll, außer sich an meinen Sohn wie eine Klette zu klammern.
Ich glaube nicht, dass so ein "betreutes Wohnen" für sie gut ist, weil sie einfach noch nicht in der Lage ist selbstständig zu sein.

Lg


Die Frage die ich mir stelle ist grad - ob es gut ist das eine 6Jährige lernt bzw lernen muss sich gegen eine "fremde" 13Jährige, innerhalb ihrer eigenen Familie/ihres Zuhauses zu wehren. Weisst wie ich mein?

Zu der Beziehung zu deinem Sohn, hab ich ja schon ein Statement abgegeben daher hier nichts weiter dazu.

Und, in einem betreuten Wohnen wäre sie sicher nicht auf sich gestellt - denn dazu dient die Betreuung ja, eben um dafür zu sorgen das Kinder wie deine Pflegetochter lernen in ihrem Leben zurecht zu kommen, trotz dessen was sie erlebt habe und sie wäre eventuell sogar unter "Gleichgesinnten" was ihre Vergangenheit angeht - das kann gut (oder schlecht) sein um zu lernen, das sie keine Schuld trifft und kann sicher auch ein Stück weit Halt geben wenn man sieht, das man eben nicht allein mit einem solchen Schicksal ist.

Ist halt echt ne schwierige Situation bei euch denke ich.
mona84
4760 Beiträge
29.03.2013 17:42
Zitat von Grenzgängerin:

Zitat von Laura-Mutter:

Ok, das wusste ich alles nicht. Luna ist 13, nicht 16. Gegen meinen 13-jährigen Sohn macht sie nie was. Sie hat sich da sozusagen der Ordnung "unterworfen". Sie versucht zwar manchmal meine Kleine fertig zu machen, kriegt es aber in letzter Zeit nicht immer hin, weil die Kleine dazugelernt hat und sich langsam gegen sie wehren kann.
Luna macht das alles aber auch nur wenn sie gerade Aufmerksamkeit will usw. Ansonsten ist sie bei meinem Sohn oder seltener in ihrem Zimmer, meistens nur wenn mein Sohn nicht da ist.
Das Problem bei Luna ist, dass sie mir (meinem Mann hat sie noch nie vertraut) nicht mehr so richtig vertraut, uns oft missversteht und einfach nicht weiß, was sie tun soll, außer sich an meinen Sohn wie eine Klette zu klammern.
Ich glaube nicht, dass so ein "betreutes Wohnen" für sie gut ist, weil sie einfach noch nicht in der Lage ist selbstständig zu sein.

Lg


Die Frage die ich mir stelle ist grad - ob es gut ist das eine 6Jährige lernt bzw lernen muss sich gegen eine "fremde" 13Jährige, innerhalb ihrer eigenen Familie/ihres Zuhauses zu wehren. Weisst wie ich mein?

Zu der Beziehung zu deinem Sohn, hab ich ja schon ein Statement abgegeben daher hier nichts weiter dazu.

Und, in einem betreuten Wohnen wäre sie sicher nicht auf sich gestellt - denn dazu dient die Betreuung ja, eben um dafür zu sorgen das Kinder wie deine Pflegetochter lernen in ihrem Leben zurecht zu kommen, trotz dessen was sie erlebt habe und sie wäre eventuell sogar unter "Gleichgesinnten" was ihre Vergangenheit angeht - das kann gut (oder schlecht) sein um zu lernen, das sie keine Schuld trifft und kann sicher auch ein Stück weit Halt geben wenn man sieht, das man eben nicht allein mit einem solchen Schicksal ist.

Ist halt echt ne schwierige Situation bei euch denke ich.


Ich unterschreibe den Satz, den das Wehren der 6-jährigen betrifft.
In einer Wohngruppe sind Betreuer und Psychologen - diese Gruppen gibt es ab dem frühen Teenageralter, sogar ab 8, glaub ich.
Abuja
10218 Beiträge
29.03.2013 20:12
Dennoch, einen riesen Respekt, einen Teenager als Pflegekind aufzunehmen. Da kann man einerseits nicht mehr viel und wenn überhaupt, nicht mehr leicht hinbiegen und das Alter ist ohnehin schon für "normale" Kinder in dem eigenen wohlbehüteten Elternhaus nicht einfach. Bei einem ganz kleinen Kind die Pflegschaft zu übernehmen, stelle ich mir weitaus einfacher vor, aber ich finde es sehr gut, dass ihr das Kind aufgenommen habt und euer Bestens geben wollt, ihm dennoch all eure Liebe zu geben. Jedes Kind hat das schließlich mehr als verdient.
03.04.2013 09:16
Wie lief denn Euer gestriger Termin?
Laura-Mutter
24 Beiträge
04.04.2013 23:03
Sie war bei der Traumatherapeutin und seitdem ist sie richtig still, macht überhaupt keinen Ärger mehr und verkriecht sich wenn mein Sohn keine Zeit hat bzw. sich nicht mit ihr beschäftigen kann in ihr Zimmer.
Die Traumatherapeutin hat uns so einige Dinge ans Herz gelegt.
Anfangs sollten wir sie am besten gar nicht bestrafen, weil die Gefahr besteht, dass sie es falsch versteht (sich also unverstanden und ungeliebt fühlt) und dann ist ihre Reaktion darauf wahrscheinlich, dass sie sich total "verschließt". Davon abgesehen wird sie das an ihr früheres Zuhause erinnern und das ist nicht gut. Mein Mann sollte sie nur ansprechen wenn es überhaupt nicht anders geht und er sollte nur mit ihr sprechen, wenn sie ihn anspricht. So wie sie Luna nämlich momentan einschätzt, versteht Luna so etwas als eine Art von Anbaggern und das verunsichert sie usw. Wenn sie sich mal wieder geritzt hat oder Alkohol getrunken hat (wir sollen es ihr vor erst einmal noch erlauben, ihr aber erklären, dass sie sich nicht ins Koma trinken darf und auch nicht kotzen darf (sie hat zwar auch schon darüber mit ihr gesprochen, weil Luna auf die Idee gekommen ist davor noch etwas Alkohol zu trinken, aber wir sollen es ihr einfach nochmal erklären) oder nicht essen will usw., soll ich sie nicht darauf ansprechen, weil sie das nicht will und wir solltem sie da nicht bedrängen, weil sie einfach richtig instabil ist. Zusätzlich kommt noch dazu, dass wir uns bei so etwas nicht auskennen. Wenn sie jedoch mit uns darüber reden will, sollen wir das tun, damit sie sich aufgehoben fühlt.
Wir sollen sie auch nicht anschreien und wenn sie sich mit der Kleinen streitet, sollen wir versuchen sie zu beruhigen. Anfangs sollten wir mit ihr noch nicht schimpfen, wir sollen ihr aber erklären, dass sie z.B. nicht schlagen darf, weil sie doch auch nicht geschlagen werden will, damit sie merkt, dass es bei uns klare Regeln gibt und sie dadurch auch in Sicherheit ist, wodurch sie sich dann auch wohler fühlt.
Wenn sie nachts mit meinem Sohn an der Konsole spielt, soll ich das zulassen, weil sie das wahrscheinlich nur tut, wenn sie nicht schlafen kann. Dadurch lenkt sie sich etwas ab und mein Sohn da wahrscheinlich eine wichtige Rolle spielt, weil er für sie eben eine Person ist, bei der sie sich sicher, aufgehoben, verstanden, usw. fühlt.
Wenn sie mit meiner Tochter nicht spielen will, sollen wir sie dazu auch nicht zwingen und wir sollen unserer Tochter erklären, dass man vor Luna keine Liebessachen u.ä. erzählen darf, dass sie Luna in Ruhe lassen soll, wenn sie das will und wenn was ist, soll sie zuerst zu uns kommen. Anscheinend ist das ansonsten im Moment zu viel für Luna und sie versteht das angeblich noch nicht so wirklich, weil sie das alles nicht kennt und wenn wir das jetzt überstürmen, vor allem nachdem wir ihr Vertrauen etwas verloren haben, könnte es sein, dass wir dann alles nur noch schlimmer machen.
Für Luna ist es im Moment wichtig, dass sie jmd wie meinen Sohn hat und dass sie sich Zuhause sehr wohl und sicher fühlt. Wenn das alles einigermaßen stimmt, sollten wir einen Schritt weitergehen und sie z.B. dann auch bestrafen wenn sie Ärger macht.
Luna wird ab jetzt 2-4mal die Woche zur Traumatherapeutin gehen und mein Sohn muss nächstes Mal auch mit, damit sie ihm nachher einiges erklären kann, weil er eine wichtige Rolle in Lunas Leben ist und er sie laut der Aussage der Therapeutin auch sehr beeinflussen kann (so wie sie Luna im Moment einschätzt, kann er sie richtig übel beeinflussen).

Die Therapeutin sagt, dass Luna sich im Moment in ihr Zimmer verkriecht, weil sie wahrscheinlich verdammt viel Angst hat, weil sie das alles wahrscheinlich so verstanden hat, dass man sie loswerden will und sie nicht mehr will usw., weshalb sie sich so verhält wie sie es bei sich Zuhause immer gemacht hat wenn es mal Ärger gab, sich also einfach verkriecht hat. Sie meint aber auch, dass sie das bald wieder lässt wenn sie merkt, dass sie es falsch verstanden hat.

Am Dienstag war nach dem Termin bei der Traumatherapeutin auch die Familienhelferin da. Sie hat mit meinem Mann und mir gesprochen und wir machen ab Montag so eine Schulung. Danach wollte sie mit der ganzen Familie ein Brettspiel spielen, um zu sehen wie wir uns im Familienleben verhalten. Ihr ist aufgefallen, dass Luna sich teilweise selbst ausgrenzt, weil sie verdammt unsicher ist und dass mein Sohn das immer bemerkt und er voll auf sie aufpasst und sich dann ausklinkt, damit Luna nicht alleine ist.

Das war/ist glaub alles.

Es tut mir Leid, dass ich so lange nicht geantwortet habe, aber ich hatte einfach recht viel Stress.
Ostern war bei uns überraschend friedlich.

Mfg Laura
05.04.2013 08:38
Hi,

wie geht es Euch damit?
ich finde, das klingt gut und logisch. Ist es für Euch so machbar?
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