Mütter- und Schwangerenforum

was wäre wenn euer kind sagt mit 14-17 jahren "ich bin schwanger"

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10.10.2012 11:51
Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

...


Erstens hätte sich für deine Schwester sicherlich eine Möglichkeit ergeben,ein anderes Gutes Studium oder Gute Ausbildung absolvieren zu können.Auch wenn sie ein bestimmtes Ziel hatte,es gibt ja auch immer Noch Alternativen,die dem Bereich Ähnlich Sind.
Hätte ich Beispielsweise Mein Abi noch nachgemacht,Hätte ich Entweder Medizintechnik studiert oder wenn ich in diesem Bereich keinen Platz erhalten hätte wäre ich eben aufs Berufschullehramt umgeschwenkt

Zweitens hätte es ja immer noch die Möglichkeit gegeben,das deine Schwester erstens das Kind zur Adoption gegeben hätte(okay,krasser Weg) oder in eine Pflegefamilie wo sie es auch hätte besuchen können und es die Chance für sie gegeben hätte,es später wieder zu sich zu holen.Dann wäre ja auch noch die Möglichkeit gewesen,das das Kind bei eurer Mama geblieben wäre,und die es eben von einer Tagesmutter hätte betreuen lassen,um weiter ihrer Selbsttändigkeit nachzugehen...

Es gibt immer verdammt viele Möglichkeiten!!!

Meine mama hat schon 3 kinder großgezogen – sie freut sich sicherlich irgendwann mal oma zu werden, aber sie wird ihr enkelkind nicht erziehen.
Klar, es hätte alternativen gegeben – aber will man eine alternative, wenn man jahrelang, schon in so nem jungen alter auf genau dieses eine ziel hinarbeitet? Sie ist ja nicht doof – sie hat sich auch noch 2 andere hochschulen/unis ausgesucht, falls sie an der wunschFH nicht genommen werden würde – die wunschschule ist in der schweiz (wo sie jetzt ist), die andere FH wäre ebenfalls in der schweiz gewesen und die uni glaub ich in berlin oder hamburg (habs grad nimmer genau im kopf) – wir wohnen in der nähe von münchen – es stand also immer schon fest, dass sie zum studieren wegziehen wird – somit wären auch die alternativen weggefallen....
Aber du willst es sowieso nicht verstehen, was ich sagen will – ich bin der meinung, dass man ein kind bekommt, um es selbst (zumindest in der ersten zeit) zu erziehen und nicht der eigenen mutter aufs auge zu drücken... man bekommt ein kind, um diesem eine welt voller möglichkeiten und offener türen zu bieten und nicht um grad mal so über die runden zu kommen und seine eigenen träume aufzugeben.
Weißt du, manche menschen wünschen sich eben mehr vom leben als du...
Achja – tagesmutter und bei meiner mama bleiben würd nicht gehen – sie arbeitet 4 mal in der woche bis ca. 22uhr – mein dad ist in berlin... somit – no chance.



U m Mal Auf Das Thema zu kommen,Ich bin Erst 27 und habe dafür schon einiges erreicht,was Manche In Ihrem Leben nicht erreichen würden und das ganz ohne Abi und Studium...

Du sagtest ihr lebt in der Nähe von München.Das ist ne Großstadt,also ich denke da hat man verdammt viele Möglichkeiten sich Beruflich was aufzubauen.Denke mal,da gibt es kaum einen Ausbildungsberuf den man nicht erlernen kann.

Och,ich Kenne Tagesmütter die zum Beispiel auch anbieten,das die Kinder auch bei ihnen übernachten können.Gibt es sogar hier im Ländlichen Bereich,also wird es in der Nähe einer Großstadt wie München da ähnliche Möglichkeiten geben,genauso wie es da auch Sicher weit mehr Kitas mit weitergehenden Öffnungszeiten z.b bis 18.00 Abends gibt.

Daneben gibt es ja ich ich bereits erwähnte auch die Möglichkeit das des Kind in eine Pflegefamilie kommt.Dort kann es auch am Wochenende mal von der Leiblichen Mutter oder den Großeltern besucht werden.Und es ist auch Möglich,das die Mutter es später einmal Schritt für Schritt wieder zu sich nimmt.

und wieder mal: das ist aber DEin Leben. Und das Leben anderer Menschen ist anders.
In meinem Bereich wirste ohne Studium nichts. Wenn Du Dich da ohne Studium bewirbst, wirst Du sofort aussortiert. Ne zeitlang war es so schlimm, daß du auch noch ein 1er-Abschluß beim Studium brauchtest. Das hat sich zum Glück entspannt.
Und was Kita-suche in Großstädten angeht, könnte ich auch feine Geschichten erzählen (kleines Beispiel: oh sie wollen ihr Kind täglich halbtags hier betreuen lassen? ... ja, wir hätten Plätze. Die Kosten belaufen sich auf 1300 EUR ohne Verpflegung ... geschweige denn, daß es hier immer noch zu wenig Plätze gibt für Kinder unter drei Jahren und auch die Tagesmütter hier sehr überlaufen sind ... und das in der Großstadt) ...
Und Pflegefamilie? Ich glaube nicht, daß dies alles unbeeindruckt an der Psyche eines Kindes vorbeigeht ... dieser Wechsel und die Zeit, wo eben keine enge Beziehung zur leiblichen Mutter aufgebaut werden konnte. ABer hauptsache das Kind wurde erfolgreich auf die WElt gepresst ...
Wenn jemand das nicht will, dann ist das so.
zartbitter
46787 Beiträge
10.10.2012 11:51
Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?
Seramonchen
37808 Beiträge
10.10.2012 11:54
Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.
zartbitter
46787 Beiträge
10.10.2012 11:56
Zitat von Seramonchen:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.

Um bei dem von mir genannten fall zu bleiben – sie wollte studieren und zwar im ausland... meine mama arbeitet 4mal die woche bis ca. 22uhr – solang hat denk ich keine kita auf
10.10.2012 11:56
Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Mal ganz davon abgesehen,das ich es nen Unding finde,wie man nur 2 Mal Pro Jahr seine Eltern besuchen kann(das wäre für mich das schlimmste,allerschlimmste was kommen Kann,dann hab ich lieber 3 Kinder und alle bekommen als Teenie nen Kind),wäre doch dann immer noch die Möglichkeit dagewesen,das das Kind eben entweder zur Adoption freigegeben wird,womit einem Paar ne Riesenfreude gemacht wird,oder eben in ne Pflegefamilie kommt und dann z.b mal von deinen Eltern oder dir besucht wird,wenn ihr es denn gewünscht hättet.
10.10.2012 11:58
Zitat von zartbitter:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.

Um bei dem von mir genannten fall zu bleiben – sie wollte studieren und zwar im ausland... meine mama arbeitet 4mal die woche bis ca. 22uhr – solang hat denk ich keine kita auf


Da Kann aber auch Zum Beispiel noch zusätzlich ne Tagesmutter gesucht werden,die das Kind dann an diesen 4 Tagen aus der Kita holt...Und Finanzielle Unterstützungen für Junge Mütter gibt es...
zartbitter
46787 Beiträge
10.10.2012 12:00
Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Mal ganz davon abgesehen,das ich es nen Unding finde,wie man nur 2 Mal Pro Jahr seine Eltern besuchen kann(das wäre für mich das schlimmste,allerschlimmste was kommen Kann,dann hab ich lieber 3 Kinder und alle bekommen als Teenie nen Kind),wäre doch dann immer noch die Möglichkeit dagewesen,das das Kind eben entweder zur Adoption freigegeben wird,womit einem Paar ne Riesenfreude gemacht wird,oder eben in ne Pflegefamilie kommt und dann z.b mal von deinen Eltern oder dir besucht wird,wenn ihr es denn gewünscht hättet.

Adoption – sorry, aber so selbstlos ist nunmal nicht jeder und nicht jeder kann das mit sich vereinbaren etc. darüber brauchen wir gar nicht diskutieren.
2mal im jahr besuchen – naja, sie hat kein auto (selbst schuld, hat ihr geld, was sie zum 18ten gekriegt eben anderes ausgegeben – war fürn schein und fürs auto gedacht), also muss sie mitm zug fahren – sind insgesamt ca. 5 stunden gesamtfahrzeit. Sie hat zig prüfungen, muss lernen, hat dort ihr leben etc. – sie hat gar nicht die möglichkeit, öfter zu kommen. Aber es sind mehr als 2mal im jahr – ich würd sagen ca. 4mal, find ich nicht weiter dramatisch. Ich komm bei meinen eltern momentan (is mal so mal so) ca. alle 4 wochen mal für ne stunde vorbei (und natürlich weihnachten, geburtstage etc.) und ich wohn nur ca. 10-15km entfernt.
10.10.2012 12:03
Zitat von zartbitter:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.

Um bei dem von mir genannten fall zu bleiben – sie wollte studieren und zwar im ausland... meine mama arbeitet 4mal die woche bis ca. 22uhr – solang hat denk ich keine kita auf


Also ich glaube nicht, dass ihr zum armen Teil der Bevölkerung gehört habt. Und in deinem fall... warte, lass mich kurz reinversetzen.... au Pair... von vorn herein abgeklärt, das dieses Au Pair mit in die Schweiz muß und sich eben um das Kind kümmert, wenn deine schwester an der Uni ist oder lernt... es wäre also gegangen.. und finanziell... dann hättet ihr halt ein paar Einschränkungen in eurer Prioritätenliste vornehmen müssen... mehr wahrscheinlich nicht. Noch dazu gibts Kindergeld und staatl. Unterstützung, Alimente auch noch... davon hätte man schon den Großteil des Au Pairs zahlen können... und ganz nebenbei wäre das Mäuschen zweisprachig groß geworden... was ja ein guter Grundstein für die spätere Bildung gewesen wäre.

Für mich klingt das alles eher nach spannender Herausforderung, als nach einer Tragödie...
10.10.2012 12:05
Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Mal ganz davon abgesehen,das ich es nen Unding finde,wie man nur 2 Mal Pro Jahr seine Eltern besuchen kann (das wäre für mich das schlimmste,allerschlimmste was kommen Kann,dann hab ich lieber 3 Kinder und alle bekommen als Teenie nen Kind),wäre doch dann immer noch die Möglichkeit dagewesen,das das Kind eben entweder zur Adoption freigegeben wird,womit einem Paar ne Riesenfreude gemacht wird,oder eben in ne Pflegefamilie kommt und dann z.b mal von deinen Eltern oder dir besucht wird,wenn ihr es denn gewünscht hättet.

ist bei mir auch nicht anders. Gibt telefon/email/skype ...
Und wie immer: ob adoption oder Pflegefamilie ... das hat die Person selbst zu entscheiden, nicht Du. Und noch mal: ich glaube nicht, daß Pflegefamilie so spurlos an allem vorbei geht.
10.10.2012 12:08
Zitat von Zauberfischli:

Zitat von zartbitter:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.

Um bei dem von mir genannten fall zu bleiben – sie wollte studieren und zwar im ausland... meine mama arbeitet 4mal die woche bis ca. 22uhr – solang hat denk ich keine kita auf


Also ich glaube nicht, dass ihr zum armen Teil der Bevölkerung gehört habt. Und in deinem fall... warte, lass mich kurz reinversetzen.... au Pair... von vorn herein abgeklärt, das dieses Au Pair mit in die Schweiz muß und sich eben um das Kind kümmert, wenn deine schwester an der Uni ist oder lernt... es wäre also gegangen.. und finanziell... dann hättet ihr halt ein paar Einschränkungen in eurer Prioritätenliste vornehmen müssen... mehr wahrscheinlich nicht. Noch dazu gibts Kindergeld und staatl. Unterstützung, Alimente auch noch... davon hätte man schon den Großteil des Au Pairs zahlen können... und ganz nebenbei wäre das Mäuschen zweisprachig groß geworden... was ja ein guter Grundstein für die spätere Bildung gewesen wäre.

Für mich klingt das alles eher nach spannender Herausforderung, als nach einer Tragödie...


Sehe ich Genauso!Und Für Eltern grade wenn die Finanziell gut dastehen sollte es ne Selbstverständlichkeit sein,mal auf nen Urlaub oder nen Theaterbesuch zu verzichten,um ihrem Kind wenn es ungeplant schwanger ist bei Betreeungskosten unter die Arme zu greifen!!!!
10.10.2012 12:09
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Mal ganz davon abgesehen,das ich es nen Unding finde,wie man nur 2 Mal Pro Jahr seine Eltern besuchen kann (das wäre für mich das schlimmste,allerschlimmste was kommen Kann,dann hab ich lieber 3 Kinder und alle bekommen als Teenie nen Kind),wäre doch dann immer noch die Möglichkeit dagewesen,das das Kind eben entweder zur Adoption freigegeben wird,womit einem Paar ne Riesenfreude gemacht wird,oder eben in ne Pflegefamilie kommt und dann z.b mal von deinen Eltern oder dir besucht wird,wenn ihr es denn gewünscht hättet.

ist bei mir auch nicht anders. Gibt telefon/email/skype ...
Und wie immer: ob adoption oder Pflegefamilie ... das hat die Person selbst zu entscheiden, nicht Du. Und noch mal: ich glaube nicht, daß Pflegefamilie so spurlos an allem vorbei geht.


Das wäre für mich auch keine Option. Noch dazu, wo ich berufsbedingt weiß, das Pflegekinder oft unglücklich sind und eben kein so schönes Leben haben, denn Pflegeeltern gibts viel zu wenig, und die die es gibt, sind gnadenlos überfordert.

LG Zaubi

10.10.2012 12:11
Zitat von zartbitter:

Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Mal ganz davon abgesehen,das ich es nen Unding finde,wie man nur 2 Mal Pro Jahr seine Eltern besuchen kann(das wäre für mich das schlimmste,allerschlimmste was kommen Kann,dann hab ich lieber 3 Kinder und alle bekommen als Teenie nen Kind),wäre doch dann immer noch die Möglichkeit dagewesen,das das Kind eben entweder zur Adoption freigegeben wird,womit einem Paar ne Riesenfreude gemacht wird,oder eben in ne Pflegefamilie kommt und dann z.b mal von deinen Eltern oder dir besucht wird,wenn ihr es denn gewünscht hättet.

Adoption – sorry, aber so selbstlos ist nunmal nicht jeder und nicht jeder kann das mit sich vereinbaren etc. darüber brauchen wir gar nicht diskutieren.
2mal im jahr besuchen – naja, sie hat kein auto (selbst schuld, hat ihr geld, was sie zum 18ten gekriegt eben anderes ausgegeben – war fürn schein und fürs auto gedacht), also muss sie mitm zug fahren – sind insgesamt ca. 5 stunden gesamtfahrzeit. Sie hat zig prüfungen, muss lernen, hat dort ihr leben etc. – sie hat gar nicht die möglichkeit, öfter zu kommen. Aber es sind mehr als 2mal im jahr – ich würd sagen ca. 4mal, find ich nicht weiter dramatisch. Ich komm bei meinen eltern momentan (is mal so mal so) ca. alle 4 wochen mal für ne stunde vorbei (und natürlich weihnachten, geburtstage etc.) und ich wohn nur ca. 10-15km entfernt.



Ich will dir nicht zu nahe treten,aber das ist für mich irgendwie nen Beweis,das eure Eltern was nicht richtig Gemacht haben.
Kann da nen Gutes Beispiel Nennen.Mein Cousin,ist von Beruf Polizist und hat leider derzeit 300 Kilometer von seiner Heimat weg seinen Dienstort .Trotzdem ist er alle 2 Wochen also an Jedem Freien Wochenende zuhause.Und für meine Tante und meinen Onkel(der allerdings nur sein Stiefvater ist,ihn aber trotzdem sehr gerne hat)wäre es auch ganz furchtbar,wenn es nicht so wäre!
10.10.2012 12:12
Zitat von Zauberfischli:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von Vreni85:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Mal ganz davon abgesehen,das ich es nen Unding finde,wie man nur 2 Mal Pro Jahr seine Eltern besuchen kann (das wäre für mich das schlimmste,allerschlimmste was kommen Kann,dann hab ich lieber 3 Kinder und alle bekommen als Teenie nen Kind),wäre doch dann immer noch die Möglichkeit dagewesen,das das Kind eben entweder zur Adoption freigegeben wird,womit einem Paar ne Riesenfreude gemacht wird,oder eben in ne Pflegefamilie kommt und dann z.b mal von deinen Eltern oder dir besucht wird,wenn ihr es denn gewünscht hättet.

ist bei mir auch nicht anders. Gibt telefon/email/skype ...
Und wie immer: ob adoption oder Pflegefamilie ... das hat die Person selbst zu entscheiden, nicht Du. Und noch mal: ich glaube nicht, daß Pflegefamilie so spurlos an allem vorbei geht.


Das wäre für mich auch keine Option. Noch dazu, wo ich berufsbedingt weiß, das Pflegekinder oft unglücklich sind und eben kein so schönes Leben haben, denn Pflegeeltern gibts viel zu wenig, und die die es gibt, sind gnadenlos überfordert.

LG Zaubi

Ja, das war eben auch mein Gedanke. Und ich denke, gerade wenn wir von Kleinkindern oder Babys reden, findet ja ne Bindung an die Pflegeeltern statt. dann kommt ab und zu diese andere Person (eigentliche Mutter) vorbei und irgendwann zieht das Kind zu dieser Person, wo aber die Bindung ja nie so ist, wie wenn das Kind von Geburt an bei ihr gewesen wäre. Aber dafür ist die Beziehung zu den Pflegeeltern besser, aber die sind ja dann nicht mehr in der Form da.Ich stell mir das alles andere als einfach vor und nicht so idyllisch wie Vreni das darstellt. Aber es ist auch erstmal nur meine Vorstellung und ich weiß nicht, ob es tatsächlich so ist. Aber wenn Du schreibst, daß diese Kinder oft unglücklich sind, dann ist da ja vielleicht was dran.
Seramonchen
37808 Beiträge
10.10.2012 12:16
Zitat von zartbitter:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.

Um bei dem von mir genannten fall zu bleiben – sie wollte studieren und zwar im ausland... meine mama arbeitet 4mal die woche bis ca. 22uhr – solang hat denk ich keine kita auf


Zarti noch mal: Deine Schwester hätte für sich die Entscheidung getroffen, abzutreiben. Aus Sicht als Mutter hätte ich das unterstützt, weil es ihr freier Wille war. Und sorry aber es ist schon sehr selten, dass beide Eltern nicht da sind oder so lange arbeiten und ja, in dem Fall würde ich dann tatsächlich kürzer treten für mein Enkelkind. Da wäre mir der Familienzusammenhalt wichtiger als das Geld.
Seramonchen
37808 Beiträge
10.10.2012 12:18
Zitat von Zauberfischli:

Zitat von zartbitter:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von zartbitter:

Gut, wenn wir jetzt wirklich den fall, dass meine schwester schwanger gewesen wäre weiterspinnen wollen – bitte sehr...
Am WE bei der pflegefamilie besuchen? Sie kommt zu weihnachten und in den semesterferien jeweils für eine, höchstens mal zwei wochen heim – fällt also aus.
In der nähe von münchen sind bei mir gut 70km (also bis zu meinen eltern) in einer kleinstandt...
Sicherlich hätte sie auch an der LMU studieren können – nur ist eben die FH an der sie jetzt ist, die beste in dem bereich und die einzige die ein komplett dreisprachiges studium anbietet (was die späteren berufschancen natürlich ungemein erhöht) und meine schwester zudem sowieso komplett in die schweiz auswandern möchte (damals auch schon).
Ich heiße es in keinster weise gut, dass sie den selbstmordversuch unternommen hat und als wir sie gefunden haben (ich war die erste die vor ihr gestanden ist), hat sie als allererstes ne klatschende ohrfeige bekommen und dann hatte ich einen nervenzusammenbruch – soviel zum thema, ich wär gefühlskalt und hätte keine bindung zu meiner familie...
Natürlich gibt es immer lösungen und wege – das ist mir auch klar! Die frage ist halt nur, worauf ist die bestimmte person bereit zu verzichten, um ein definitiv nicht geplantes kind auszutragen.
Tagesmutter rund um die uhr finanzieren – ja ne, is klar... und wer soll das bezahlen?


Kita ist hier die bessere Wahl. Junge Mütter mit einem Ausbildungsvertrag oder einer Schulpflicht werden bevorzugt behandelt und bekommen immer einen Platz war bei mir damals auch so.

Um bei dem von mir genannten fall zu bleiben – sie wollte studieren und zwar im ausland... meine mama arbeitet 4mal die woche bis ca. 22uhr – solang hat denk ich keine kita auf


Also ich glaube nicht, dass ihr zum armen Teil der Bevölkerung gehört habt. Und in deinem fall... warte, lass mich kurz reinversetzen.... au Pair... von vorn herein abgeklärt, das dieses Au Pair mit in die Schweiz muß und sich eben um das Kind kümmert, wenn deine schwester an der Uni ist oder lernt... es wäre also gegangen.. und finanziell... dann hättet ihr halt ein paar Einschränkungen in eurer Prioritätenliste vornehmen müssen... mehr wahrscheinlich nicht. Noch dazu gibts Kindergeld und staatl. Unterstützung, Alimente auch noch... davon hätte man schon den Großteil des Au Pairs zahlen können... und ganz nebenbei wäre das Mäuschen zweisprachig groß geworden... was ja ein guter Grundstein für die spätere Bildung gewesen wäre.

Für mich klingt das alles eher nach spannender Herausforderung, als nach einer Tragödie...


Da fällt mir übrigens ein: Meine Mutter hat freiwillig ihren ganzen Jahresurlaub genommen, um mich und meine Tochter drei Monate ins Auslang begleiten zu können und auch meine Tochter aufzupassen, während ich arbeiten war. Ich weiß, unvorstellbar für einige, aber sie hat es gerne gemacht und es war auch für sie eine tolle Erfahrung
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