Wer hat Recht?
08.01.2026 16:56
Hallo,
ich würde gerne ein paar Meinungen zu folgendem Fall aus meinem Freundeskreis hören:
Vater „V“ und Mutter „M“ geschieden (seit Kind 1 Jahr ist)
Kind 11 Jahre alt
Mutter mit Kind und neuem Partner „P“ seit 8 Jahren zusammen lebend, aber nicht verheiratet
K pflegt keinen regelmäßigen Umgang mit V, da K dies ablehnt.
M hätte gerne eine Auszeit übers Wochenende oder auch 4-5 Tage mit Freundinnen.
K wäre in derzeit durch P betreut, Alltag ginge normal weiter nur eben ohne Anwesenheit von M.
Zu V geht K ja nicht, das ist also keine Alternative.
V hat das mitbekommen und sagt, das geht gar nicht - P ist schließlich nicht (Stief)Vater etc.
Wie seht ihr das?
ich würde gerne ein paar Meinungen zu folgendem Fall aus meinem Freundeskreis hören:
Vater „V“ und Mutter „M“ geschieden (seit Kind 1 Jahr ist)
Kind 11 Jahre alt
Mutter mit Kind und neuem Partner „P“ seit 8 Jahren zusammen lebend, aber nicht verheiratet
K pflegt keinen regelmäßigen Umgang mit V, da K dies ablehnt.
M hätte gerne eine Auszeit übers Wochenende oder auch 4-5 Tage mit Freundinnen.
K wäre in derzeit durch P betreut, Alltag ginge normal weiter nur eben ohne Anwesenheit von M.
Zu V geht K ja nicht, das ist also keine Alternative.
V hat das mitbekommen und sagt, das geht gar nicht - P ist schließlich nicht (Stief)Vater etc.
Wie seht ihr das?
08.01.2026 17:10
Wasn quatsch.
Soll sie fahren wenn sie dem 'neuen' partner vertraut und alles geregelt ist.
Wir sind auch Patchwork seit mein grosser 4 ist(jetzt 14) und ich bin hin und wieder weg, für 2-7 tagen und er kümmert sich normal um die kinder.
Soll der vater doch labern, was will er denn machen?
Soll sie fahren wenn sie dem 'neuen' partner vertraut und alles geregelt ist.
Wir sind auch Patchwork seit mein grosser 4 ist(jetzt 14) und ich bin hin und wieder weg, für 2-7 tagen und er kümmert sich normal um die kinder.
Soll der vater doch labern, was will er denn machen?
08.01.2026 17:14
Zitat von born-in-helsinki:
Wasn quatsch.
Soll sie fahren wenn sie dem 'neuen' partner vertraut und alles geregelt ist.
Wir sind auch Patchwork seit mein grosser 4 ist(jetzt 14) und ich bin hin und wieder weg, für 2-7 tagen und er kümmert sich normal um die kinder.
Soll der vater doch labern, was will er denn machen?![]()
Ich denke das ist natürlich dadurch motiviert dass das Kind lieber beim neuen Partner bleibt statt in der Zeit zu ihm zu kommen. Der ist halt aber seit 8 Jahren täglich „Papa“ für das Kind. Er argumentiert angeblich über das nicht verheiratet sein, Aufsichtspflicht, etwaige Notfälle etc.
08.01.2026 17:42
Ich war nach einem Jahr Beziehung zwei Wochen weg, da hat auch mein Partner, damals noch nicht verheiratet, nach meinem Sohn geschaut
Ich sehe da gar kein Problem. Verheiratet oder unverheiratet, ist doch egal. Sie leben lange genug zusammen.
Ich sehe da gar kein Problem. Verheiratet oder unverheiratet, ist doch egal. Sie leben lange genug zusammen.
08.01.2026 17:43
Zitat von MiramitLionel:
Ich war nach einem Jahr Beziehung zwei Wochen weg, da hat auch mein Partner, damals noch nicht verheiratet, nach meinem Sohn geschaut![]()
Ich sehe da gar kein Problem. Verheiratet oder unverheiratet, ist doch egal. Sie leben lange genug zusammen.
Sehe ich auch so. Bin trotzdem gespannt ob noch jemand ein valides Gegenargument hat.
08.01.2026 18:02
Was soll da als Gegenargument kommen? Sie soll fahren und fertig.
08.01.2026 18:04
Zitat von nilou:
Was soll da als Gegenargument kommen? Sie soll fahren und fertig.
Weiß ich auch nicht, deshalb frag ich ja
08.01.2026 18:07
Zitat von Baronesse:
Zitat von nilou:
Was soll da als Gegenargument kommen? Sie soll fahren und fertig.
Weiß ich auch nicht, deshalb frag ich ja![]()
Das sollte man V fragen, der kommt ja mit so was komischen.
Ich würde den einfach reden lassen und fertig. Es besteht wenig Kontakt, rumpinsen kann er, damit wird er aber wenig erreichen. Außer das er K noch mehr gegen sich aufbringt.
08.01.2026 18:07
Würde er sich denn theoretisch kümmern? Oder isses nur wichtig machen wollen?
08.01.2026 18:14
Zitat von born-in-helsinki:
Würde er sich denn theoretisch kümmern? Oder isses nur wichtig machen wollen?
Das würde ich mir von außen nicht anmaßen wollen zu beurteilen.
Ich kann nur sagen was die Mutter sagt und ihr zufolge würde V mittlerweile wollen aber K nicht mehr, nach er davor jahrelang eher nicht präsent war.
08.01.2026 18:18
Weiß denn jemand wie das rein rechtlich aussieht wenn beide das Sorgerecht haben?
Auf juristischer Ebene finde ich das ganze gar nicht so klar wie auf menschlicher. Ob es da wohl eine Frage des Zeitraums ist, was noch unter „alltagsentscheidung“ fällt und was nicht?
Also wenn V jetzt sagen würde ich will aber nicht dass K bei P alleine bleibt?
Überspitzt: wäre M jetzt 3 Monate weg würde man das ja vielleicht schon anders einordnen oder?
(Ist hier nicht der Fall, finde nur die Überlegung interessant)
Auf juristischer Ebene finde ich das ganze gar nicht so klar wie auf menschlicher. Ob es da wohl eine Frage des Zeitraums ist, was noch unter „alltagsentscheidung“ fällt und was nicht?
Also wenn V jetzt sagen würde ich will aber nicht dass K bei P alleine bleibt?
Überspitzt: wäre M jetzt 3 Monate weg würde man das ja vielleicht schon anders einordnen oder?
(Ist hier nicht der Fall, finde nur die Überlegung interessant)
08.01.2026 18:26
Zitat von Baronesse:
Weiß denn jemand wie das rein rechtlich aussieht wenn beide das Sorgerecht haben?
Auf juristischer Ebene finde ich das ganze gar nicht so klar wie auf menschlicher. Ob es da wohl eine Frage des Zeitraums ist, was noch unter „alltagsentscheidung“ fällt und was nicht?
Also wenn V jetzt sagen würde ich will aber nicht dass K bei P alleine bleibt?
Überspitzt: wäre M jetzt 3 Monate weg würde man das ja vielleicht schon anders einordnen oder?
(Ist hier nicht der Fall, finde nur die Überlegung interessant)
Die leben seit 8 Jahren zusammen. Da brauchen sie auch juristisch nichts befürchten. Selbst wenn die Mutter jetzt auf eine Kur müsste oä wäre das abgedeckt. Das ist das normale Lebensumfeld des Kindes, Schule, Freunde etc. Der Stiefvater seit klein auf eine Bezugsperson. Warum sollte man das Kind da jetzt aus seinem gewohnten Lebensumfeld rausreißen zu jemanden wo keine Beziehung ist. Mit 11 würde auch das Kind mit angehört.
Der Vater sollte einfach seine Energie drauf verwenden wieder eine Beziehung zum Kind aufzubauen. Wenn er sich wirklich bemüht und dranbleibt kann er bei seinem Kind evt. noch was erreichen.
08.01.2026 18:39
Zitat von nilou:
Zitat von Baronesse:
Weiß denn jemand wie das rein rechtlich aussieht wenn beide das Sorgerecht haben?
Auf juristischer Ebene finde ich das ganze gar nicht so klar wie auf menschlicher. Ob es da wohl eine Frage des Zeitraums ist, was noch unter „alltagsentscheidung“ fällt und was nicht?
Also wenn V jetzt sagen würde ich will aber nicht dass K bei P alleine bleibt?
Überspitzt: wäre M jetzt 3 Monate weg würde man das ja vielleicht schon anders einordnen oder?
(Ist hier nicht der Fall, finde nur die Überlegung interessant)
Die leben seit 8 Jahren zusammen. Da brauchen sie auch juristisch nichts befürchten. Selbst wenn die Mutter jetzt auf eine Kur müsste oä wäre das abgedeckt. Das ist das normale Lebensumfeld des Kindes, Schule, Freunde etc. Der Stiefvater seit klein auf eine Bezugsperson. Warum sollte man das Kind da jetzt aus seinem gewohnten Lebensumfeld rausreißen zu jemanden wo keine Beziehung ist. Mit 11 würde auch das Kind mit angehört.
Der Vater sollte einfach seine Energie drauf verwenden wieder eine Beziehung zum Kind aufzubauen. Wenn er sich wirklich bemüht und dranbleibt kann er bei seinem Kind evt. noch was erreichen.
Interessant, danke.
08.01.2026 18:56
Zitat von Baronesse:
Zitat von nilou:
Zitat von Baronesse:
Weiß denn jemand wie das rein rechtlich aussieht wenn beide das Sorgerecht haben?
Auf juristischer Ebene finde ich das ganze gar nicht so klar wie auf menschlicher. Ob es da wohl eine Frage des Zeitraums ist, was noch unter „alltagsentscheidung“ fällt und was nicht?
Also wenn V jetzt sagen würde ich will aber nicht dass K bei P alleine bleibt?
Überspitzt: wäre M jetzt 3 Monate weg würde man das ja vielleicht schon anders einordnen oder?
(Ist hier nicht der Fall, finde nur die Überlegung interessant)
Die leben seit 8 Jahren zusammen. Da brauchen sie auch juristisch nichts befürchten. Selbst wenn die Mutter jetzt auf eine Kur müsste oä wäre das abgedeckt. Das ist das normale Lebensumfeld des Kindes, Schule, Freunde etc. Der Stiefvater seit klein auf eine Bezugsperson. Warum sollte man das Kind da jetzt aus seinem gewohnten Lebensumfeld rausreißen zu jemanden wo keine Beziehung ist. Mit 11 würde auch das Kind mit angehört.
Der Vater sollte einfach seine Energie drauf verwenden wieder eine Beziehung zum Kind aufzubauen. Wenn er sich wirklich bemüht und dranbleibt kann er bei seinem Kind evt. noch was erreichen.
Interessant, danke.
Rein rechtlich haben sie bei gemeinsamen Sorgerecht auch das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht. In so einem Fall wird, wenn sich Vater und Mutter nicht einig sind, geschaut was im Wohle des Kindes ist. Und da ist der Vater bei dem geringen Kontakt, der Dauer der Beziehung mit dem Stiefvater etc einfach raus.
Wenn der Vater anfängt wegen so etwas jetzt zu nerven kann die Mutter überlegen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf sich allein zu übertragen. Geht mit Antrag beim Familiengericht.
Unabhängig davon hat der Vater weiterhin sein Umgangsrecht. Da sollte er sich einfach mal mehr kümmern, dann würde sich das Kind evtl. mal freuen mehr bei ihm zu sein. Das würde ich ihm als Mutter auch mal so klar sagen.
08.01.2026 19:37
Im normalen Alltag ist es absolut vertretbar (auch rechtlich) wenn der Partner das Kind auch alleine betreut. Die Mutter kann arzttermine wahrnehmen oder Freunde treffen oder arbeiten gehen oder oder oder und kann das Kind für diese Zeit ohne Rücksprache mit dem Vater bei dem Partner lassen.
Bei längerer Abwesenheit könnte es sein das es rechtlich anders aussieht, da mag ich mich aber nicht festlegen, weil ichs net weiß
Bei längerer Abwesenheit könnte es sein das es rechtlich anders aussieht, da mag ich mich aber nicht festlegen, weil ichs net weiß
- Dieses Thema wurde 2 mal gemerkt





