Mütter- und Schwangerenforum

Wie ist es gerecht ?

Gehe zu Seite:
Seramonchen
36174 Beiträge
19.12.2017 17:51
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Ich zwinge dabei auch keinem Kind was auf. Wie auf dem Weihnachtsmarkt beispielsweise. Die Kleine wollte dreimal mit dem Karussell fahren, die Große hatte keine Lust auf Riesenrad oder Achterbahn. Dann ist das so, dafür bekommt sie, wenn sie das nächste Mal ins Kino geht, von mir 10 Euro in die Hand gedrückt. Mit so was gleicht sich das doch ganz normal und ohne, dass man drauf achten muss, aus.

Die Kleine braucht natürlich mehr Aufmerksamkeit, wie Einschlafbegleitung oder trösten, mit der großen drehe ich dann eben mal eine Runde mit dem Rad oder gehe nur mit ihr ins Kino. Ich finde tatsächlich, dass das überhaupt nicht schwer ist.


Ja, genau so meine ich es tatsächlich. Warum also ist das aber beim Schenken anders?


Weil man die Gerechtigkeit hier ganz anders messen kann. Hier habe ich einen einfachen Wert. Den bekommt halt jedes Kind gleich, egal auf welchem Weg. Das ist so an Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Jugendweihe ... Finde das gar nicht so unverständlich. Ehrlich gesagt bin ich bisher davon ausgegangen, dass das völlig normal ist und finde es eher seltsam, so große finanzielle Unterschiede zu machen oder diese als normal zu empfinden.

Vielleicht hat das tatsächlich was damit zu tun, wie man groß geworden ist. Wie man es halt kennt.


Ich finde diesen finanziellen Wert einfach unwichtig. Viel zu materiell gedacht. Ihr sagt ja selber, dass die Kinder da nie nachrechnen, ihnen sowas gar nicht wichtig ist. Gerecht wird man doch, wenn man was schenkt, was eben Freude bereitet und was zu den Kindern passt, ihre Wünsche berücksichtigt.

Ich weiß wie gesagt noch nicht einmal, wie weit ich preislich da jährlich im Unterschied stehe. Eine Sache über die ich mir bisher wirklich nie Gedanken gemacht habe.

Zum letzten Satz: Ja, habe ich auch schon überlegt, ob das vielleicht was damit zutun haben könnte, wie man es eben selber kennt und wie man selber eben aufgewachsen ist.


Das ist doch ok, wenn es deine Meinung ist.

Deswegen schenkt man aber weder weniger Freude, noch hat man weniger Freude beim Schenken, noch berücksichtigt man ihre Wünsche nicht, wenn man es anders macht.
Metalgoth
14846 Beiträge
19.12.2017 18:09
Zitat von Natalie20:

Meine Eltern schenken mir und meiner Schwester Geschenke mit etwa gleichem Wert (natürlich nicht auf den Cent genau, in etwa)
Die Enkelkinder bekommen auch jeweils Geschenke von gleichem Wert.

Warum auch nicht?
Warum sollte man Unterschiede machen? Das erschließt sich mir nicht.

Weil Kinder unterschiedliche Wünsche haben.
Mein Neffe bekommt von meiner Mutter was für 80€, meine Nichte was für 30 und meine Kinder auch so 30-40.
Die Kinder sind noch kleiner, ok.
Aber muss sie jetzt extra teurere Sachen holen, obwohl der Herzenswunsch was Günstigeres ist?
Ich schenke nach Wunsch, dabei ist mir der Preis egal.

Meine Mittlere bekam zum 4. Geburtstag sicher den doppelten Wert, als ihre große Schwester 2 Wochen später. Dafür hat diese im Jahr vorher ein Fahrrad bekommen, das viiiel teurer war.
Das gleicht sich doch eh immer aus?
Lorelei2008
1293 Beiträge
19.12.2017 18:09
Ich muss ehrlich sagen das ich finde das viel zu viel rummel um Weihnachten gemacht wird. Unsere Kinder bekommen jeder ein Geschenk und das im selbem Rahmen. Wir haben ihnen von klein auf beigebracht das es Weihnachten nicht um die Geschenke geht sondern um die Familie.
Wir fahren dafür lieber gemeinsam weg als irgendwas zu kaufen. Familienzeit ebem nachdem wir alle nach den Tod von unseren Sohn keine leichte zeit hatten Denn an Spielzeug werden sie sich nicht mehr so erinnern wenn sie Erwachsen sind aber das wir Weihnachten ins Disneyland gefahren sind oder woanders hin wird ihnen mehr in Erinnerung bleiben .
shelyra
63285 Beiträge
19.12.2017 18:13
Zitat von Metalgoth:

Zitat von Natalie20:

Meine Eltern schenken mir und meiner Schwester Geschenke mit etwa gleichem Wert (natürlich nicht auf den Cent genau, in etwa)
Die Enkelkinder bekommen auch jeweils Geschenke von gleichem Wert.

Warum auch nicht?
Warum sollte man Unterschiede machen? Das erschließt sich mir nicht.

Weil Kinder unterschiedliche Wünsche haben.
Mein Neffe bekommt von meiner Mutter was für 80€, meine Nichte was für 30 und meine Kinder auch so 30-40.
Die Kinder sind noch kleiner, ok.
Aber muss sie jetzt extra teurere Sachen holen, obwohl der Herzenswunsch was Günstigeres ist?
Ich schenke nach Wunsch, dabei ist mir der Preis egal.

Meine Mittlere bekam zum 4. Geburtstag sicher den doppelten Wert, als ihre große Schwester 2 Wochen später. Dafür hat diese im Jahr vorher ein Fahrrad bekommen, das viiiel teurer war.
Das gleicht sich doch eh immer aus?

das denk ich mir auch.

mir wär das viel viel zu stressig jedesmal gegeneinander aufzurechnen ob jetzt jedes kind den gleichen geldwert erhalten hat.
da müsste ich ja auch beim klamottenkauf drauf achten, dass jedes kind das gleiche budget ausgibt. oder bei den schuhen. wie macht man das dann bei der einschulung - wenn kind 1 einen günstigeren ranzen will als kind 2 viele jahre später? usw
Alaska
9914 Beiträge
19.12.2017 18:17
Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.
Seramonchen
36174 Beiträge
19.12.2017 18:19
Zitat von Alaska:

Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.

Ich auch nicht Das hat so einen Harry-Potter-Charme, wie die Unterschiede bei Dudley und Harry
KRÄTZÄ
3388 Beiträge
19.12.2017 18:19
Ich wollte nur mal kurz daran erinnern, dass das Thema eigentlich ein etwas anderes war.
Alaska
9914 Beiträge
19.12.2017 18:20
Shelyra, das ist mir jetzt schon wieder viel zu fein betrachtet. An Weihnachten, Ostern und Geburtstag achte ich darauf.

Wenn Klamotten gebraucht werden, dann achte ich nicht drauf. Geht gar nicht, weil Maxi die Klamotten von Jonas aufträgt. Wenn ich allerdings etwas ganz besonders süß finde, kauf ich das auch dem Kleinen. Klamotten sind alltägliche Dinge. Dann müsste ich ja anfangen zu berechnen, wer was aus dem Kühlschrank ist und Maxi noch zusätzlich einen Joghurt jeden Tag reindrücken, weil er ja weniger isst, als der Große.
Das ist jetzt doch etwas weit hergeholt.

Bei Vereinen würde ich auch nicht aufrechnen. Geht doch gar nicht. Wenn Jonas Fußball spielen will, zahl ich 12 Euro im Jahr. Wenn der Kleine Ballett lernen will, zahl ich sicher das dreifache. Wie soll ich das ausgleichen?

Aber bei Geschenken achte ich eben drauf. Ich kenn es nicht anders und es würde sich eben alles in mir sträuben, die Kinder da unterschiedlich zu beschenken. Als wäre der eine weniger wert, als der andere. Geht nicht.
Alaska
9914 Beiträge
19.12.2017 18:21
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Alaska:

Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.


Ich auch nicht Das hat so einen Harry-Potter-Charme, wie die Unterschiede bei Dudley und Harry


Ja, genau. So käme ich persönlich (!) mir dabei vor.

shelyra
63285 Beiträge
19.12.2017 18:25
Zitat von Alaska:

Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.

aber wenn ich wirklich gerecht sein will müsste ich das ja in jeder lebenslage machen.

beispiel klamotten:
tim ist da immer recht günstig, da jungskleidung meist nicht soviel kostet. muss ich ihm dann 5 kleidungsstücke mehr kaufen nur damit er dann gleich viel ausgibt wie ich für tabeas kleid hinlege? obwohl erdiese kleidungsstücke gar nicht braucht?

oder beispiel ranzen:
tims ranzenset hat 179€ gekostet. jetzt bekommt tabea im nächsten jahr einen. durch inflation oder weil sie ein anderes modell will kostet das jetzt 250€ (als beispiel - weiß ja noch gar nicht was sie sich aussucht)... bekommt sie das dann nicht weil es viel teurer ist als tims set? leg ich die differenz auf tims konto? - jetzt sind die beiden ja nur 2 jahre auseinander. bis ben soweit ist wird es sicher noch mehr kosten. wird ja alles teurer. jetzt weiß ich dann vielleicht gar nicht mehr was tims ranzen gekostet hat.
aber wenn ich da wirklich gerecht bleiben will müsste ich jetzt für alle 3 sofort ein set zum gleichen preis kaufen.

verstehst was ich meine? das würde mich stressen wenn ich diese gerechtigkeitsschiene wirklich im kompletten alltag anwenden müsste nur damit ich immer für jedes kind gleichviel geld ausgebe
cooky
10107 Beiträge
19.12.2017 18:26
Zitat von Alaska:

Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.

Ich schnall das gerade auch nicht. Man überschüttet weder die Kinder mit Krams dadurch, noch stoppt man Zeit im Alltag wer wie viel mit wem macht oder gibt horrende Summen aus.
Nur weil man da eben guckt, dass ws in etwa gleich aufgeteilt ist
Christen
10500 Beiträge
19.12.2017 18:27
Zitat von Lorelei2008:

Ich muss ehrlich sagen das ich finde das viel zu viel rummel um Weihnachten gemacht wird. Unsere Kinder bekommen jeder ein Geschenk und das im selbem Rahmen. Wir haben ihnen von klein auf beigebracht das es Weihnachten nicht um die Geschenke geht sondern um die Familie.
Wir fahren dafür lieber gemeinsam weg als irgendwas zu kaufen. Familienzeit ebem nachdem wir alle nach den Tod von unseren Sohn keine leichte zeit hatten Denn an Spielzeug werden sie sich nicht mehr so erinnern wenn sie Erwachsen sind aber das wir Weihnachten ins Disneyland gefahren sind oder woanders hin wird ihnen mehr in Erinnerung bleiben .
cooky
10107 Beiträge
19.12.2017 18:29
Zitat von shelyra:

Zitat von Alaska:

Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.

aber wenn ich wirklich gerecht sein will müsste ich das ja in jeder lebenslage machen.

beispiel klamotten:
tim ist da immer recht günstig, da jungskleidung meist nicht soviel kostet. muss ich ihm dann 5 kleidungsstücke mehr kaufen nur damit er dann gleich viel ausgibt wie ich für tabeas kleid hinlege? obwohl erdiese kleidungsstücke gar nicht braucht?

oder beispiel ranzen:
tims ranzenset hat 179€ gekostet. jetzt bekommt tabea im nächsten jahr einen. durch inflation oder weil sie ein anderes modell will kostet das jetzt 250€ (als beispiel - weiß ja noch gar nicht was sie sich aussucht)... bekommt sie das dann nicht weil es viel teurer ist als tims set? leg ich die differenz auf tims konto? - jetzt sind die beiden ja nur 2 jahre auseinander. bis ben soweit ist wird es sicher noch mehr kosten. wird ja alles teurer. jetzt weiß ich dann vielleicht gar nicht mehr was tims ranzen gekostet hat.
aber wenn ich da wirklich gerecht bleiben will müsste ich jetzt für alle 3 sofort ein set zum gleichen preis kaufen.

verstehst was ich meine? das würde mich stressen wenn ich diese gerechtigkeitsschiene wirklich im kompletten alltag anwenden müsste nur damit ich immer für jedes kind gleichviel geld ausgebe


Du gehst aber gerade wieder davon aus, dass man auf den Cent genau alles ausgleicht. Da wurde hier ja schon mehrfach gerade gestellt.
Würdest du Tabea einen Ranzen für 20€ bei Kik holen? Du holst doch für beide Kinder einen wertiges Modell.
Alaska
9914 Beiträge
19.12.2017 18:29
Zitat von shelyra:

Zitat von Alaska:

Ich versteh nicht, was euch da stressen würde? Ich rechne seit der Grundschulzeit. Sorry.

Aber ich kann ganz spontan sagen, dass Jonas Playmobilhaus 29.99 Euro gekostet hat und der MaxiCosi-Anhänger nur 14.99.
Wie gesagt, für dieses Jahr ist das okay. Für nächstes Jahr hätte ich Max noch was im Wert von 10-15 Euro dazu geholt. Hörspiel-Cd oder dergleichen.
Wo ist denn der Mehraufwand? Was stresst euch daran? Ich schenk doch nur noch mehr Freude, wenn ich ausgleiche? Also hab ich auch mehr Freude. Und mein Gerechtigkeitssinn ist zufrieden.
Ich würds nicht übers Herz bringen, die Kinder unterschiedlich zu beschenken.

aber wenn ich wirklich gerecht sein will müsste ich das ja in jeder lebenslage machen.

beispiel klamotten:
tim ist da immer recht günstig, da jungskleidung meist nicht soviel kostet. muss ich ihm dann 5 kleidungsstücke mehr kaufen nur damit er dann gleich viel ausgibt wie ich für tabeas kleid hinlege? obwohl erdiese kleidungsstücke gar nicht braucht?

oder beispiel ranzen:
tims ranzenset hat 179€ gekostet. jetzt bekommt tabea im nächsten jahr einen. durch inflation oder weil sie ein anderes modell will kostet das jetzt 250€ (als beispiel - weiß ja noch gar nicht was sie sich aussucht)... bekommt sie das dann nicht weil es viel teurer ist als tims set? leg ich die differenz auf tims konto? - jetzt sind die beiden ja nur 2 jahre auseinander. bis ben soweit ist wird es sicher noch mehr kosten. wird ja alles teurer. jetzt weiß ich dann vielleicht gar nicht mehr was tims ranzen gekostet hat.
aber wenn ich da wirklich gerecht bleiben will müsste ich jetzt für alle 3 sofort ein set zum gleichen preis kaufen.

verstehst was ich meine? das würde mich stressen wenn ich diese gerechtigkeitsschiene wirklich im kompletten alltag anwenden müsste nur damit ich immer für jedes kind gleichviel geld ausgebe


Nö, da würde mein Gerechtigkeitssinn einfach so aussehen: Kleider = Alltagsgegenstand. Jedes Kind hat doch ungefähr gleich viel im Schrank. Der Preis ist da zweitrangig, es wird unbedingt benötigt. Ich kaufe z.B. dem Großen keine Markenware und dem Kleinen die Sachen von Lidl. Ich schaue, dass beide gleichwertige Sachen anhaben.

Beim Schulranzen gäbe es ein Limit, aber das Muster dürfen sie sich selber aussuchen. Da ist mein Gerechtigkeitssinn eher: jeder hat einen bekommen, der optimal auf den kleinen Körper passt. Ich schicke nicht den einen mit dem optimalen Schulranzen los und den anderen mit dem billigen und ungesunden Rucksack von XY.

Nee, kann jetzt nicht bestätigen, dass dadurch mein Gerechtigkeitssinn verwirrt wird.
Seramonchen
36174 Beiträge
19.12.2017 18:32
Kleider kauft man doch dann, wenn sie gebraucht werden? Das ist wie mit dem Weihnachtsmarkt. Braucht die Kleine jetzt eine Jacke, die Große aber in drei Monaten eine neue Hose, gleicht sich das doch wieder aus. Und keiner hat gesagt, dass er auf den Cent wirklich jedes Stück aufrechnet und Differenzbeträge vermerkt.

Ranzen -> Budget, kann ausgereizt werden odern icht, wenn nicht, gibt es halt noch was dazu. ist ja jetzt nicht so schwer.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 8 mal gemerkt