Mütter- und Schwangerenforum

Er will ZWEITEN Vaterschaftstest machen..

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gaia41
72 Beiträge
08.07.2012 21:24
So langsam dreh ich hier durch, bei allem, was sich der Papa meines Zwerges in letzter Zeit geleistet hat.

Nun hat er mir heute eröffnet, dass er einen zweiten Vaterschaftstest will. Beim ersten hatte ich ihm damals noch gesagt, dass ich es verstehen kann, wenn er einen machen will, obwohl ich nichts mit einem anderen hatte. Aber Väter haben ja nunmal einen schwereren Stand und da ich mich auch schon während der Schwangerschaft von ihm getrennt hatte.... so hab ich wenigstens meine Ruhe, dachte ich.
Ich habe also eingewilligt, er hat sich um alles gekümmert und wir haben den Test (hat er so ausgesucht) zuhause gemeinsam gemacht und dann ans Labor geschickt. Ergebnis: Vaterschaft zu 99,9999% erwiesen. Da war der Zwerg wenige Monate alt.

Jetzt ist unser Sohn anderthalb und er möchte auf einmal noch einen Vaterschaftstest machen. Ich frage mich echt so langsam, was bei ihm schief laufen muss, dass er seinem Sohn so etwas zumuten will.
Wenn unser Kind durch Zufall irgendwann mal mitbekommt, dass sein Vater solche Zweifel ihm gegenüber hatte... der arme Zwerg.

Ich habe ihm jetzt gesagt, dass ich da nicht zustimme und er dann eben dafür vor Gericht gehen muss. Zum einen deshalb, damit ich dann wirklich meine Ruhe danach hab, denn wer sagt mir, dass er in nem Jahr nicht wieder damit ankommt. Zum anderen denk ich, kann er dann ruhig die höheren Kosten tragen, auch wenn es vielleicht eine fiese Einstellung meinerseits ist.

Würde vor Gericht überhaupt einem zweiten Test zugestimmt werden? Ist mir eigentlich auch egal. Er kann ihn ja haben, aber eben nicht wieder privat. Oder wie seht Ihr das??
beljana
23386 Beiträge
08.07.2012 21:27
seh ich auch so. ein test ist doch aussagekräftig genug. Und er war ja auh dabei, wie ihr die DNA eingepackt habt. Was will er denn da noch anzweifeln. Frag ihn das mal.
Fuega
166 Beiträge
08.07.2012 21:27
Hat er dir gesagt warum er noch einen möchte? Bzw. woher die neuen Zweifel kommen?
Sonne1983
284 Beiträge
08.07.2012 21:28
Er soll lieber mal das Geld , das ein Vaterschaftstest kostet in seinen Sohn investieren! Meine Meinung ...
gaia41
72 Beiträge
08.07.2012 21:34
Zitat von Fuega:

Hat er dir gesagt warum er noch einen möchte? Bzw. woher die neuen Zweifel kommen?


Angeblich hat er mit einem Humangenetiker gesprochen, der ihm gesagt hat, dass der Test, den er ja ausgesucht hat, nicht wirklich sicher und unseriös sei. Außerdem hatte er generell vorher schon leise Zweifel. Warum? Keine Ahnung. Ich habe die Befürchtung, er will sich einfach so langsam aber sicher der Verantwortung entziehen.
Zitat:

Er soll lieber mal das Geld , das ein Vaterschaftstest kostet in seinen Sohn investieren! Meine Meinung ...


Zumal er bisher keinen Unterhalt zahlt..
javeria67
19079 Beiträge
08.07.2012 21:35
du hast richtig entschieden . ihn die Bewilligung für 2. Vaterschaftstest nicht zu geben. finde echt mies das der Kerl so was im Kopf hat.
Fyra
15576 Beiträge
08.07.2012 21:40
Ich glaube, ich hätte mich dann auch für den "offiziellen" Test entschieden...vllt ist dann endlich Ruhe (und er zahlt )

Grundsätzlich finde ich es auch nicht schlimm, wenn ein Papa schwarz auf weiss haben möchte, dass er wirklich der Papa ist. Besonders wenn man hört, wieviele Männer von den Frauen an der Nase herum geführt werdem, jahrelang zahlen und wenn der Schwindel auffliegt noch nicht mal ihr Geld zurück verlangen können.
orchidee92
1062 Beiträge
08.07.2012 21:46
Ich finde du machst es richtig .... ihr habt einen Tetxt gemacht und beide waren dabei... wieso hat er wieder zweifel dran ???... es kann nur dadran liegen das er einfach die verantwortung nicht mehr haben will... oder was erhofft er sich davon ??!!
Einerseits finde ich es auch irgendwie lächerlich... aber nun ja da kann man auch nichts machen
Wenn er wirklich NOCH einen haben will dann macht es offinziel... damit er in einem Jahr nicht wieder ankommt!
orchidee92
1062 Beiträge
08.07.2012 21:47
Zitat von maga185:

Ich finde du machst es richtig .... ihr habt einen Tetxt gemacht und beide waren dabei... wieso hat er wieder zweifel dran ???... es kann nur dadran liegen das er einfach die verantwortung nicht mehr haben will... oder was erhofft er sich davon ??!!
Einerseits finde ich es auch irgendwie lächerlich... aber nun ja da kann man auch nichts machen
Wenn er wirklich NOCH einen haben will dann macht es offinziel... damit er in einem Jahr nicht wieder ankommt!


Ich meinte natürlich Test
Jezzy
6674 Beiträge
08.07.2012 21:51
Einfach nur affig und traurig. Wie kann man sein bewiesenermaßen leibliches Kind so in Frage stellen?

Ich würd definitiv auch nicht zustimmen sondern ihm eher mal die Hölle heiß machen, dass er endlich Unterhalt zahlt. Er kann noch 10 Tests machen, die werden an dem Fakt der Vaterschaft auch nichts mehr ändern -.- Soll ers übers Gericht laufen lassen, ich glaub das wird dann richtig teuer. Einfach nur arm. Das Kind ist ihm nix wert, aber sinnlose Tests schon -.-
gaia41
72 Beiträge
08.07.2012 23:34
Vielen Dank Euch allen. Schön zu hören, dass ich mit meiner Meinung nicht allein dastehe. Meine Mutter meinte nur, dann stimm doch zu. sie versteht nur nicht ganz, warum er ein Kind abholt, bei dem er Zweifel hat, das es seines ist. Aber vor Gericht würde sie es nicht kommen lassen.

Ich denk nur, einen privaten hat er ja bereits und er zweifelt dennoch. Wer das bei einem tut, wird es vielleicht auch bei nem zweiten, dritten, ... tun. Also lieber offiziell. Aber die Kohle will er sich wohl sparen, damit er sich, weil er ja nicht wirklich viel verdient (und deshalb auch keinen Unterhalt zahlt und nur noch alle 6Wochen mal kommt - er ist 400km weg gezogen), lieber ne sauteure Wohnung nehmen oder das neueste iPad kaufen kann.

Ich weiß gar nicht, wie ich unserem Kind das alles irgendwann mal erklären soll. Ich habe es immer im Guten versucht, aber so langsam reißt mir der Geduldsfaden..
Jezzy
6674 Beiträge
08.07.2012 23:36
Soviel zum Thema den Vätern müssen mehr Rechte zugesprochen werden.. die müssten erstmal mehr Pflichten erfüllen, um sich sorgender Vater nennen zu dürfen -.- Der Kontakt zum Kind sollte keine Selbstverständlichkeit sein, sondern eine Bereicherung fürs Kind. Wie du schon schreibst, wenn er sich später auch so scheiße verhält, wer leidet außer dir besonders drunter? Natürlich das Kind. Dann lieber keinen Vater als einen der einen abstößt und total unzuverlässig ist, Enttäuschungen nur vorprogrammiert.
gaia41
72 Beiträge
08.07.2012 23:40
Zitat von Jezzy:

Soviel zum Thema den Vätern müssen mehr Rechte zugesprochen werden.. die müssten erstmal mehr Pflichten erfüllen, um sich sorgender Vater nennen zu dürfen -.- Der Kontakt zum Kind sollte keine Selbstverständlichkeit sein, sondern eine Bereicherung fürs Kind. Wie du schon schreibst, wenn er sich später auch so scheiße verhält, wer leidet außer dir besonders drunter? Natürlich das Kind. Dann lieber keinen Vater als einen der einen abstößt und total unzuverlässig ist, Enttäuschungen nur vorprogrammiert.


Da sprichst Du meine größte Befürchtung an. Nachdem er ja immer irgendwas bringt, womit er mich noch mehr schockt als beim letzten Mal (Absicht?!), fehlt nur noch, dass er auf's gemeinsame Sorgerecht klagt.
Ich hätte ja nicht mal ein Problem damit, wenn wir uns verstehen würden, da ich grundsätzlich schon der Meinung bin, ein Kind braucht Mutter UND Vater. Aber nach allem, was er sich schon geleistet hat.... Niiiemals.. Ich hoffe nur, dass das Gericht in dem Fall auch so sehen würde. Das kann einfach nicht zum Wohle des Kindes sein.
Jezzy
6674 Beiträge
08.07.2012 23:55
Zitat von gaia41:

Zitat von Jezzy:

Soviel zum Thema den Vätern müssen mehr Rechte zugesprochen werden.. die müssten erstmal mehr Pflichten erfüllen, um sich sorgender Vater nennen zu dürfen -.- Der Kontakt zum Kind sollte keine Selbstverständlichkeit sein, sondern eine Bereicherung fürs Kind. Wie du schon schreibst, wenn er sich später auch so scheiße verhält, wer leidet außer dir besonders drunter? Natürlich das Kind. Dann lieber keinen Vater als einen der einen abstößt und total unzuverlässig ist, Enttäuschungen nur vorprogrammiert.


Da sprichst Du meine größte Befürchtung an. Nachdem er ja immer irgendwas bringt, womit er mich noch mehr schockt als beim letzten Mal (Absicht?!), fehlt nur noch, dass er auf's gemeinsame Sorgerecht klagt.
Ich hätte ja nicht mal ein Problem damit, wenn wir uns verstehen würden, da ich grundsätzlich schon der Meinung bin, ein Kind braucht Mutter UND Vater. Aber nach allem, was er sich schon geleistet hat.... Niiiemals.. Ich hoffe nur, dass das Gericht in dem Fall auch so sehen würde. Das kann einfach nicht zum Wohle des Kindes sein.


Neeee, Unzuverlässigkeit, Unbeständigkeit und somit Enttäuschungen fürs Kind sind dem Gericht egal. Da muss er erstn starker Alki, nen verurteilter Straftäter, Schläger oder drogenabhängig sein, damit er das Kind nicht mehr mitnehmen darf -.-
gaia41
72 Beiträge
09.07.2012 01:00
Zitat von Jezzy:

Zitat von gaia41:

Zitat von Jezzy:

Soviel zum Thema den Vätern müssen mehr Rechte zugesprochen werden.. die müssten erstmal mehr Pflichten erfüllen, um sich sorgender Vater nennen zu dürfen -.- Der Kontakt zum Kind sollte keine Selbstverständlichkeit sein, sondern eine Bereicherung fürs Kind. Wie du schon schreibst, wenn er sich später auch so scheiße verhält, wer leidet außer dir besonders drunter? Natürlich das Kind. Dann lieber keinen Vater als einen der einen abstößt und total unzuverlässig ist, Enttäuschungen nur vorprogrammiert.


Da sprichst Du meine größte Befürchtung an. Nachdem er ja immer irgendwas bringt, womit er mich noch mehr schockt als beim letzten Mal (Absicht?!), fehlt nur noch, dass er auf's gemeinsame Sorgerecht klagt.
Ich hätte ja nicht mal ein Problem damit, wenn wir uns verstehen würden, da ich grundsätzlich schon der Meinung bin, ein Kind braucht Mutter UND Vater. Aber nach allem, was er sich schon geleistet hat.... Niiiemals.. Ich hoffe nur, dass das Gericht in dem Fall auch so sehen würde. Das kann einfach nicht zum Wohle des Kindes sein.


Neeee, Unzuverlässigkeit, Unbeständigkeit und somit Enttäuschungen fürs Kind sind dem Gericht egal. Da muss er erstn starker Alki, nen verurteilter Straftäter, Schläger oder drogenabhängig sein, damit er das Kind nicht mehr mitnehmen darf -.-


Es geht mir ja nicht darum, dass er ihn nicht mehr sehen darf. Das darf er immer, egal, was er sich mir gegenüber leistet. Aber ich hoffe, dass kein Gericht uns ein gemeinsames Sorgerecht zusprechen würde, denn das würde nicht gutgehen. Er würde jede Entscheidung, die wir gemeinsam treffen müssten, auf dem Rücken des Kindes austragen..

Eigentlich traurig, wenn man überlegt, wie wenig differenziert wird, was gute Eltern ausmacht. Manche Väter sind echt arm dran, weil die Mutter sich wie .... verhält. Und um die tut es mir auch ehrlich leid.
..
Aber wenn eine Mutter sich beklagt, heißt es oft nur, der arme Vater und viel zu selten wird beachtet, warum man als Mutter den Vater kritisiert. Immer heißt es gleich, man würde ihm ja das Leben schwer machen wollen. Aber wenn er alles versucht, einem das Leben schwer zu machen, hast Du kaum Chancen, Dich und viel mehr noch Dein Kind gegen diese Schikanen zu schützen.
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