Mütter- und Schwangerenforum

Wieviel spart ihr im Monat?

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09.02.2015 17:51
Alle fanden den Mindestlohn toll, aber keiner will dafür aufkommen. Schizophrene Welt
zuckerlie
15684 Beiträge
09.02.2015 17:54
Zitat von silbermarie:

Alle fanden den Mindestlohn toll, aber keiner will dafür aufkommen. Schizophrene Welt


Ja, alle meckern über zu geringe Löhne, aber keiner will gute Arbeit auch bezahlen
Nina_Nekro
25217 Beiträge
09.02.2015 17:55
Zur Zeit monatlich 150-200 €. Das schwankt je nachdem, was in dem jeweiligen Monat mal mehr, mal weniger zu Buche schlägt.
Ab März wird es dann, mit etwas Glück, etwa das Doppelte.
-Brünni88
23365 Beiträge
09.02.2015 17:56
Zitat von silbermarie:

Alle fanden den Mindestlohn toll, aber keiner will dafür aufkommen. Schizophrene Welt


wenn nicht so viele leute abgepacktes fleisch aus honolulu, bagdad oder was weiß ich woher kaufen würden, würden viehbauern und metzgereien auch mehr dran verdienen bzw könnten höhere löhne zahlen.

die diskussion da könnte man wochenlang vortsetzen
09.02.2015 17:57
Zitat von -Brünni88:

Zitat von silbermarie:

Alle fanden den Mindestlohn toll, aber keiner will dafür aufkommen. Schizophrene Welt


wenn nicht so viele leute abgepacktes fleisch aus honolulu, bagdad oder was weiß ich woher kaufen würden, würden viehbauern und metzgereien auch mehr dran verdienen bzw könnten höhere löhne zahlen.

die diskussion da könnte man wochenlang vortsetzen


So ist es... aber dann Handtaschen für 3000 Euro
09.02.2015 17:57
Zitat von -Brünni88:

Zitat von silbermarie:

Alle fanden den Mindestlohn toll, aber keiner will dafür aufkommen. Schizophrene Welt


wenn nicht so viele leute abgepacktes fleisch aus honolulu, bagdad oder was weiß ich woher kaufen würden, würden viehbauern und metzgereien auch mehr dran verdienen bzw könnten höhere löhne zahlen.

die diskussion da könnte man wochenlang vortsetzen

Oder für den Liter Milch nur 60 Cent zahlen...
-Brünni88
23365 Beiträge
09.02.2015 17:59
ich gehe jetzt mal off wenn ich fortsetzen mit v schreibe wirds zeit
BlödmannVomDienst
25940 Beiträge
09.02.2015 18:00
Zitat von zuckerlie:

Zitat von silbermarie:

Alle fanden den Mindestlohn toll, aber keiner will dafür aufkommen. Schizophrene Welt


Ja, alle meckern über zu geringe Löhne, aber keiner will gute Arbeit auch bezahlen


Ja aber mal ehrlich, die Preise beim Friseur sind unverschämt, denn es wurde hier ja von irgendner Dame vorgerechnet, was das dann für nen Stundenpreis macht. Und davon kommt fast nichts bei der Friseuse an. Der Mindestlohn wird zwar schön vorgeschoben, aber davon haben die meisten Friseusen nichts. Hab mich da mit meiner Friseusin drüber unterhalten. Die hat bloß abfällig geschnaubt zum Thema Mindestlohn. Soviel dazu. Und wenn ne Friseuse vorher 6 EUR verdient hat, der Preis um 200 % angezogen wird. Dann müsste die Friseuse ja rein theoretisch auch ne 200 %ige Lohnerhöhung erhalten haben, was ja 12 EUR wären. Aber der Mindestlohn liegt bei 8,50 EUR. Absolute Milchmädchenrechnung.

Und neulich hab ich hier erst nen Thread gelesen, da gings um nen neuen Arbeitsvertrag wegen dem Mindestlohn. Hab dann auch mal ein wenig gegoogelt. Viele AG versuchen nämlich mit neuen Arbeitsverträgen den Mindestlohn zu umgehen, indem sie Zulagen einfach streichen, die Arbeitszeit (von 40 auf 37 h Vollzeit) & die Urlaubstage kürzen, plötzlich nen Arbeitszeitkonto einführen usw.usf.

Aber es MUSS ja alles teurer werden, denn sonst kann man seinen Betrieb nicht mehr halten wegen dem neuen Mindestlohn. Alles nonsens.
soev
7368 Beiträge
09.02.2015 18:03
Wir variieren da.
Es gehen am Anfang des Monats feste Sparausgaben ab (Kinder und das "Pufferkonto" für KFZ-Versicherung, neues Auto, Urlaub etc.).

Alles, was am Ende des Monats über Betrag X ist, geht auch auf dieses Pufferkonto (und wird von da evtl. nochmal fest angelegt), manchmal auch nochmal was auf die Kinderkonten.

Wenn in ein paar Jahren der Kredit weg ist, ist das auch ein vierstelliger Betrag, der am Ende weggeht. Jetzt mit Elternzeit und hoher Hauskreditrate, sind es natürlich weniger.
09.02.2015 18:16
Letztes Jahr nix und jetzt unterschiedlich.
Wir legen das zur Seite was wir die Woche nicht verbrauchen.
Im Januar waren es 150€,mal sehen wieviel es jetzt werden.
Wofür? Keine Ahnung
Vanellope
15527 Beiträge
09.02.2015 18:18
Wir sparen nicht sonderlich viel, da wir aktuell jemanden aus der Familie unterstützen.
50 für Lina
15 für uns
silas 40 zusatzrente
Ich 110 zusatzrente.

09.02.2015 18:22
Zitat von silbermarie:

Zitat von Cappotella:

ich finde, es kommt halt auch noch drauf an, welchen schulabschluss und welche ausbildung man gemacht hat. warum sollte jemand, der sich 12 jahre in der schule angestrengt und dann 5 jahre anstrengendes studium angehängt hat, "nur" soviel verdienen, wie jemand, der nach der hauptschule abging und ne friseurlehre gemacht hat? der studierte hat ja auch weit mehr zeit und geld in die ausbildung investiert. das sollte einfach auch mit höherem gehalt honoriert werden.


Wow...

Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass dieser Thread mich zum heulen bringt, aber dein Posting hat's gerade geschafft.
Ja, es gab mal Zeiten, da hab ich auch so gedacht. So mit 17, 18.

Aber irgendwann hat's Klick gemacht in meinem Kopf, so ewig her ist das noch gar nicht.
Warum um alles in der Welt messen wir den Wert einer Arbeit an den Abschlüssen eines Menschen?
12 Jahre in der Schule anstrengen? Das mag für manchen so sein, ich fand Schule NULL anstrengend und habe trotzdem ein Abitur mit 1 Komma hingelegt. Es war für mich mit keinerlei Arbeit verbunden.
Aber es gibt Leute, die müssen sich einfach nur mörderisch anstrengen, um überhaupt einen Hauptschulabschluss zu schaffen. Einfach, weil ihnen die Begabung fehlt.
Mit einem Abitur stehen einem selbst wenns nur hingeschuldert ist, viele Türen offen, mit einem Hauptschulabschluss, auch wenn er mit noch so viel Mühe erworben wurde, nicht.
5 Jahre anstrengendes Studium? Ich fand meine 3 Jahre Ausbildung wesentlich anstrengender als mein Studium jetzt.
Und mal ganz ehrlich: Ich studiere auch noch ziemlichen Scheiß, einfach nur, weil's mir Spaß macht. Aber es sind Dinge, die die Welt nicht wirklich braucht. Wenn alle Stricke reißen, braucht niemand einen Sprachwissenschaftler oder einen Musikpädagogen, aber man braucht Bauern, Handwerker... letztendlich die Leute, die uns feinen Akademikern den Arsch pudern, damit wir in Ruhe die Nase in die Bücher stecken können.
Mit welchem Recht sollte ich, auch wenn ich Abitur gemacht und x Jahre studiert habe, verlangen, dass ich gefälligst mehr verdienen soll, als meine Mutter, die sich hinter der Theke und im Kühlhaus die Beine in den Bauch gestanden hat, sich mit allen möglichen Kunden rumschlagen und an zig Verordnungen halten musste, oder als mein Vater, der ständig in Staub und Dreck schuften musste und sich Fingerglieder abgesägt hat?
Ist es wirklich richtig, eine Arbeit geringer zu schätzen, weil sie nicht mit einem akademischen Titel daherkommt?
Klar kann eine Kassiererin bei LIDL nicht so viel verdienen, wie ein Arzt. Aber so pauschal zu sagen, dass Abiturienten und Alumni mehr Geld verdient haben als ein "dummer" Hauptschüler, nur weil ihre Ausbildung länger dauert, ist einfach nicht richtig. Mancher Hauptschüler steckt in seine Arbeit mehr Schweiß und Herzblut, als viele Akademiker.
Mein Mann verdient ein Mehrfaches von dem, was meine Eltern zusammen haben. Und ganz ehrlich: Fair finde ich diese immense Differenz nicht.

mir ging das pauschal eher darum, dass jemand, der einen höheren abschluss hat, idR auch einfach mehr verantwortung trägt. der schichtleiter trägt nunmal mehr verantwortung als der fließbandarbeiter. der arzt trägt mehr verantwortung als die arzthelferin.
ich habe auch nie einen hauptschüler als dumm bezeichnet. menschen mit diesem abschluss sind einfach meist mehr praxisbezogen, was aber wieder den rückschluss darauf gibt, dass man in höheren positionen meist aber auch einfach viel theoriewissen braucht, was sich menschen mit schlechteren bildungswegen einfach schwerer aneignen.
und ich möchte auch niemanden degradieren, falls das so ankam.
09.02.2015 18:27
Zitat von silbermarie:

Zitat von Annausdo:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Cappotella:

ich finde, es kommt halt auch noch drauf an, welchen schulabschluss und welche ausbildung man gemacht hat. warum sollte jemand, der sich 12 jahre in der schule angestrengt und dann 5 jahre anstrengendes studium angehängt hat, "nur" soviel verdienen, wie jemand, der nach der hauptschule abging und ne friseurlehre gemacht hat? der studierte hat ja auch weit mehr zeit und geld in die ausbildung investiert. das sollte einfach auch mit höherem gehalt honoriert werden.


Wow...

Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass dieser Thread mich zum heulen bringt, aber dein Posting hat's gerade geschafft.
Ja, es gab mal Zeiten, da hab ich auch so gedacht. So mit 17, 18.

Aber irgendwann hat's Klick gemacht in meinem Kopf, so ewig her ist das noch gar nicht.
Warum um alles in der Welt messen wir den Wert einer Arbeit an den Abschlüssen eines Menschen?
12 Jahre in der Schule anstrengen? Das mag für manchen so sein, ich fand Schule NULL anstrengend und habe trotzdem ein Abitur mit 1 Komma hingelegt. Es war für mich mit keinerlei Arbeit verbunden.
Aber es gibt Leute, die müssen sich einfach nur mörderisch anstrengen, um überhaupt einen Hauptschulabschluss zu schaffen. Einfach, weil ihnen die Begabung fehlt.
Mit einem Abitur stehen einem selbst wenns nur hingeschuldert ist, viele Türen offen, mit einem Hauptschulabschluss, auch wenn er mit noch so viel Mühe erworben wurde, nicht.
5 Jahre anstrengendes Studium? Ich fand meine 3 Jahre Ausbildung wesentlich anstrengender als mein Studium jetzt.
Und mal ganz ehrlich: Ich studiere auch noch ziemlichen Scheiß, einfach nur, weil's mir Spaß macht. Aber es sind Dinge, die die Welt nicht wirklich braucht. Wenn alle Stricke reißen, braucht niemand einen Sprachwissenschaftler oder einen Musikpädagogen, aber man braucht Bauern, Handwerker... letztendlich die Leute, die uns feinen Akademikern den Arsch pudern, damit wir in Ruhe die Nase in die Bücher stecken können.
Mit welchem Recht sollte ich, auch wenn ich Abitur gemacht und x Jahre studiert habe, verlangen, dass ich gefälligst mehr verdienen soll, als meine Mutter, die sich hinter der Theke und im Kühlhaus die Beine in den Bauch gestanden hat, sich mit allen möglichen Kunden rumschlagen und an zig Verordnungen halten musste, oder als mein Vater, der ständig in Staub und Dreck schuften musste und sich Fingerglieder abgesägt hat?
Ist es wirklich richtig, eine Arbeit geringer zu schätzen, weil sie nicht mit einem akademischen Titel daherkommt?
Klar kann eine Kassiererin bei LIDL nicht so viel verdienen, wie ein Arzt. Aber so pauschal zu sagen, dass Abiturienten und Alumni mehr Geld verdient haben als ein "dummer" Hauptschüler, nur weil ihre Ausbildung länger dauert, ist einfach nicht richtig. Mancher Hauptschüler steckt in seine Arbeit mehr Schweiß und Herzblut, als viele Akademiker.
Mein Mann verdient ein Mehrfaches von dem, was meine Eltern zusammen haben. Und ganz ehrlich: Fair finde ich diese immense Differenz nicht.

danke mariechen genau das sind meine gedanken aber ich hab drauf gewartet, dass das von jemandem kommt der studiert/studiert hat.


Ich weiß nicht, warum ich da gerade so extrem drauf reagiere, aber ich denke, wegen meiner Eltern. Die hatten es echt nicht leicht, haben hart geschuftet und oft nicht mehr als einen Tritt in den Hintern dafür bekommen. Aber es sind eben einfach keine Menschen, die zum Studieren geeignet sind. Das ist nicht ihre Welt. Und mich stört einfach diese Geringschätzung nichtakademischer Berufe.

Und da die Friseurin genannt wurde: Auch ein gutes Beispiel. Mir tun Friseurinnen leid. Kaum in einer Branche wird schlechter bezahlt, sie müssen den ganzen Tag stehen, gehen nach einer 40h-Woche mit einem absolut lächerlichen Gehalt nach Hause und müssen sich auch noch mit den Animositäten zickiger und anspruchsvoller Kundinnen herumschlagen, die zwar gefühlte 5 Millionen Euro monatlich fürs Sparen weglegen, aber zetern und stöhnen, wenn der Haarschnitt mal 5 Euro mehr kostet. Ich kann und will sowas einfach nicht mehr verstehen!

dass die differenz fair ist, hat keiner behauptet.

so, um mal auf das beispiel eltern zu kommen. mein vater kam mit 14 von hessen nach bayern. er hatte nen simplen hauptschulabschluss. in der lehre hat er nicht den dreck unter dem fingernagel verdient, sich deshalb dazu entschieden, die meisterschule zu besuchen. wenn man will und sich dahinterklemmt, dass man sich fortbildet, schafft man das. und dann gibt es (der region entsprechend) eben auch für höhere abschlüsse -> mehr verantwortung <- mehr geld.

und dass sich jemand mit abi oder ähnlichem nicht zu "niederen" arbeiten herablassen würde ... ich hab 3 jahre in einem freizeitpark gearbeitet. mein mann ist "studiert" und hat nen "billigen" erzieherjob ... das is genauso klischee, wie dich das "studierte müssen mehr verdienen" aufregt.
BlödmannVomDienst
25940 Beiträge
09.02.2015 18:29
Zitat von Cappotella:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Cappotella:

ich finde, es kommt halt auch noch drauf an, welchen schulabschluss und welche ausbildung man gemacht hat. warum sollte jemand, der sich 12 jahre in der schule angestrengt und dann 5 jahre anstrengendes studium angehängt hat, "nur" soviel verdienen, wie jemand, der nach der hauptschule abging und ne friseurlehre gemacht hat? der studierte hat ja auch weit mehr zeit und geld in die ausbildung investiert. das sollte einfach auch mit höherem gehalt honoriert werden.


Wow...

Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass dieser Thread mich zum heulen bringt, aber dein Posting hat's gerade geschafft.
Ja, es gab mal Zeiten, da hab ich auch so gedacht. So mit 17, 18.

Aber irgendwann hat's Klick gemacht in meinem Kopf, so ewig her ist das noch gar nicht.
Warum um alles in der Welt messen wir den Wert einer Arbeit an den Abschlüssen eines Menschen?
12 Jahre in der Schule anstrengen? Das mag für manchen so sein, ich fand Schule NULL anstrengend und habe trotzdem ein Abitur mit 1 Komma hingelegt. Es war für mich mit keinerlei Arbeit verbunden.
Aber es gibt Leute, die müssen sich einfach nur mörderisch anstrengen, um überhaupt einen Hauptschulabschluss zu schaffen. Einfach, weil ihnen die Begabung fehlt.
Mit einem Abitur stehen einem selbst wenns nur hingeschuldert ist, viele Türen offen, mit einem Hauptschulabschluss, auch wenn er mit noch so viel Mühe erworben wurde, nicht.
5 Jahre anstrengendes Studium? Ich fand meine 3 Jahre Ausbildung wesentlich anstrengender als mein Studium jetzt.
Und mal ganz ehrlich: Ich studiere auch noch ziemlichen Scheiß, einfach nur, weil's mir Spaß macht. Aber es sind Dinge, die die Welt nicht wirklich braucht. Wenn alle Stricke reißen, braucht niemand einen Sprachwissenschaftler oder einen Musikpädagogen, aber man braucht Bauern, Handwerker... letztendlich die Leute, die uns feinen Akademikern den Arsch pudern, damit wir in Ruhe die Nase in die Bücher stecken können.
Mit welchem Recht sollte ich, auch wenn ich Abitur gemacht und x Jahre studiert habe, verlangen, dass ich gefälligst mehr verdienen soll, als meine Mutter, die sich hinter der Theke und im Kühlhaus die Beine in den Bauch gestanden hat, sich mit allen möglichen Kunden rumschlagen und an zig Verordnungen halten musste, oder als mein Vater, der ständig in Staub und Dreck schuften musste und sich Fingerglieder abgesägt hat?
Ist es wirklich richtig, eine Arbeit geringer zu schätzen, weil sie nicht mit einem akademischen Titel daherkommt?
Klar kann eine Kassiererin bei LIDL nicht so viel verdienen, wie ein Arzt. Aber so pauschal zu sagen, dass Abiturienten und Alumni mehr Geld verdient haben als ein "dummer" Hauptschüler, nur weil ihre Ausbildung länger dauert, ist einfach nicht richtig. Mancher Hauptschüler steckt in seine Arbeit mehr Schweiß und Herzblut, als viele Akademiker.
Mein Mann verdient ein Mehrfaches von dem, was meine Eltern zusammen haben. Und ganz ehrlich: Fair finde ich diese immense Differenz nicht.

mir ging das pauschal eher darum, dass jemand, der einen höheren abschluss hat, idR auch einfach mehr verantwortung trägt. der schichtleiter trägt nunmal mehr verantwortung als der fließbandarbeiter. der arzt trägt mehr verantwortung als die arzthelferin.
ich habe auch nie einen hauptschüler als dumm bezeichnet. menschen mit diesem abschluss sind einfach meist mehr praxisbezogen, was aber wieder den rückschluss darauf gibt, dass man in höheren positionen meist aber auch einfach viel theoriewissen braucht, was sich menschen mit schlechteren bildungswegen einfach schwerer aneignen.
und ich möchte auch niemanden degradieren, falls das so ankam.


Nur weil man aber mehr Verantwortung trägt, verdient man nicht automatisch mehr Geld, kann man alles nicht so pauschalisieren. Meine Freundin ist Sozialpädagogin und arbeitet bei der Familienhilfe. Natürlich hat sie dafür studiert. Und ich finde das ist schon viel Verantwortung, aber soooo gut verdient sie da auch nicht. Und mein Mann bspw. hat vor ein paar Jahren die Verantwortung für die Anlage aufgedrückt bekommen, mehr Geld gabs deshalb trotzdem nicht. Wohingegen der Produktionsleiter ein Haufen Geld für im Prinzip wenig Arbeit verdient. Und der brauchte dafür auch nicht studieren, er ist Elektriker. Und auch als Schichtleiter muss man nicht studiert haben.
Es gibt auch Jobs mit viel Verantwortung, die kein Studium vorraussetzen und umgekehrt.
zartbitter
46787 Beiträge
09.02.2015 18:40
Zitat von Annausdo:

Zitat von zartbitter:

Zitat von Annausdo:

Zitat von zartbitter:

...

dein mann ist selbstständig aber in der gastronomie kommt man an solche verdienste nicht ran. mein mann ist alleinverdiener und wenn ich nicht gut verwalten würde, gingen auch die 150 nicht weg.

Ich hab nur geschrieben, dass es geht.

und ich habs nicht böse gemeint

Weiß ich
Zwerg hat gequengelt und ich wollte mich schnell Antworten, deswegen di knapp
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