Nun ein Fall in Deutschland - Coronavirus
13.04.2021 13:15
Zitat von Tscharmen:
Hallo,
darf ich mal fragen, ob eure Kinder die Rocheselbsttests haben? Wenn ja, müssen sie dann auch alleine das Stäbchen in die Flüssigkeit geben und danach diese auf den Test träufeln? Und funkioniert das wirklich, dass die Kinder das alleine zu 100% richtig ausführen....
Wenn ich mir dazu Videos anschaue, glaub ich nicht, dass mein 7jähriger das alles richtig ausführen kann. Und wenn ich mir dann die ganzen Wahrnhinweise dazu durchlese wird mir echt anders.
Hier sind die auch geplant. Unter anderem aus diesen Gründen, werde ich das Testen in der Schule nicht erlauben. Die Schule ist keine Arztpraxis und für mich gehört das nicht in eine Schule, zumindest nicht in eine Grundschule. Ich habe für Sonntag Abend Termine im Testcenter gebucht und die Jungs nehmen dann die Bescheinigung von dort mit zur Schule, sofern wir überhaupt mit Schule in Präsenz starten.
Selbsttests sind leider nicht erlaubt, soweit ich gelesen habe. Was ich schade finde.
13.04.2021 14:51
Zitat von nilou:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
...
Digitalisierung lautet die Lösung. Lehrer müssten mit Technik ausgestattet werden und es müssen Server bereitgestellt werden. Klassenweise Räume und die Lehrer machen ihre ganz normale Unterrichtsvorbereitung, die sie doch sowieso für jede Stunde machen müssen, kurzerhand online. Das ist ja nicht schwer.
Unabhängig von der aktuellen Maßnahme bekommt jedes Kind bei Einschulung einen Code und hat Zugriff auf die Räume, die es betreffen und hätte aktuell so Zugang zum Inhalt des Unterrichts. Das ist gar keine Mehrarbeit für die Lehrer und man hätte etwas in der Hand.
Klingt in der Theorie toll, aber weisst du, was das Problem ist?
Auch da müssen die Eltern mitziehen.
Du fändest das toll so. Andere Eltern fänden es furchtbar, weil sie die ganze Digitalisierung fürchten.
In der Klasse meiner Tochter gibt es immer noch Kinder, die nicht die geeigneten Endgeräte haben. Und warum? Weil die Eltern sich nicht kümmern. Da wird von September bis Dezember immer wieder abgefragt, ob denn, für den Fall eines erneuten Lockdowns, alle Kinder geeignete Geräte haben. Die Schule bietet Unterstützung an, wenn noch Geräte gebraucht werden. Und was passiert? Der Lockdown kommt und Kinder sitzen zuhause und können nicht arbeiten, weil die Eltern nicht ein einziges Mal auf die Nachfragen reagiert haben.
Unsere Schule bietet, ab Klasse 7, Tabletklassen an. Das wollen manche Eltern nicht. Die möchten, dass alles weiter nur mit Büchern und Arbeitsblättern läuft.
Was ich sagen will: Es ist egal, was die Schulen alles machen, es gibt immer welche, die sich querstellen und meckern.
Und das tut mir leid für die Schulen. Sie können es nie allen recht machen.
So ist es leider. Man darf nicht immer von sich auf alle schließen. Es gibt einfach genug Elternhäuser die es schlicht auch nicht können. Mag der eigene fehlende Ausbildungshintergrund sein oder Migration oder oder.
Oder auch ganz klar das drum herum der Technik. Ich glaube nicht das es in ganz Deutschland möglich wäre dies von den Kabeln etc. aktuell umzusetzen. Selbst bei uns in der Großstadt macht da mal das WLAN schlapp.
Eben, das kommt noch dazu.
Ich bin ja selber schon wieder seit November im Homeoffice. Die Firma hat uns super mit der nötigen Technik versorgt. Tja, trotzdem geht manchmal spontan gar nix. Da bricht alles zusammen, Kunden fliegen aus der Leitung, ganze Abteilungen können kurzzeitig nicht arbeiten.
Eben übrigens auch gerade. Mein PC hat sich ausgeklinkt. Die Verbindung zum Firmenserver ist nicht erreichbar.
Eine meiner Kolleginnen ist Risikopatientin. Liebend gern würde sie, wie alle anderen, von zuhause arbeiten. Leider gibt es in ihrem Kaff tatsächlich noch kein ausreichendes Internet. Also sitzt sie, seit über einem Jahr, ganz allein in einem Großraumbüro. Zwischenzeitlich, als wir alle wieder ins Büro mussten, musste sie in ein Bürogebäude am anderen Ende der Stadt wechseln, weil es nur dort wieder ein Einzelbüro für sie gab, wo die Abstände gewahrt werden konnten.
Man kann also davon ausgehen, dass es einfach technisch noch lange nicht möglich sein wird, die Digitalisierung vollumfänglich umzusetzen.
13.04.2021 14:57
Zitat von Marie2010:
Zitat von nilou:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
...
Klingt in der Theorie toll, aber weisst du, was das Problem ist?
Auch da müssen die Eltern mitziehen.
Du fändest das toll so. Andere Eltern fänden es furchtbar, weil sie die ganze Digitalisierung fürchten.
In der Klasse meiner Tochter gibt es immer noch Kinder, die nicht die geeigneten Endgeräte haben. Und warum? Weil die Eltern sich nicht kümmern. Da wird von September bis Dezember immer wieder abgefragt, ob denn, für den Fall eines erneuten Lockdowns, alle Kinder geeignete Geräte haben. Die Schule bietet Unterstützung an, wenn noch Geräte gebraucht werden. Und was passiert? Der Lockdown kommt und Kinder sitzen zuhause und können nicht arbeiten, weil die Eltern nicht ein einziges Mal auf die Nachfragen reagiert haben.
Unsere Schule bietet, ab Klasse 7, Tabletklassen an. Das wollen manche Eltern nicht. Die möchten, dass alles weiter nur mit Büchern und Arbeitsblättern läuft.
Was ich sagen will: Es ist egal, was die Schulen alles machen, es gibt immer welche, die sich querstellen und meckern.
Und das tut mir leid für die Schulen. Sie können es nie allen recht machen.
So ist es leider. Man darf nicht immer von sich auf alle schließen. Es gibt einfach genug Elternhäuser die es schlicht auch nicht können. Mag der eigene fehlende Ausbildungshintergrund sein oder Migration oder oder.
Oder auch ganz klar das drum herum der Technik. Ich glaube nicht das es in ganz Deutschland möglich wäre dies von den Kabeln etc. aktuell umzusetzen. Selbst bei uns in der Großstadt macht da mal das WLAN schlapp.
Eben, das kommt noch dazu.
Ich bin ja selber schon wieder seit November im Homeoffice. Die Firma hat uns super mit der nötigen Technik versorgt. Tja, trotzdem geht manchmal spontan gar nix. Da bricht alles zusammen, Kunden fliegen aus der Leitung, ganze Abteilungen können kurzzeitig nicht arbeiten.
Eben übrigens auch gerade. Mein PC hat sich ausgeklinkt. Die Verbindung zum Firmenserver ist nicht erreichbar.
Eine meiner Kolleginnen ist Risikopatientin. Liebend gern würde sie, wie alle anderen, von zuhause arbeiten. Leider gibt es in ihrem Kaff tatsächlich noch kein ausreichendes Internet. Also sitzt sie, seit über einem Jahr, ganz allein in einem Großraumbüro. Zwischenzeitlich, als wir alle wieder ins Büro mussten, musste sie in ein Bürogebäude am anderen Ende der Stadt wechseln, weil es nur dort wieder ein Einzelbüro für sie gab, wo die Abstände gewahrt werden konnten.
Man kann also davon ausgehen, dass es einfach technisch noch lange nicht möglich sein wird, die Digitalisierung vollumfänglich umzusetzen.
Aus Lehrersicht möchte ich noch hinzufügen, dass Unterricht mehr ist, als dass ich vorne über ein Thema referiere. Wäre es nur dass, wäre Präsenzunterricht ja auch sowieso hinfällig.
13.04.2021 15:11
Zitat von Chica157:
Zitat von Marie2010:
Zitat von nilou:
Zitat von Marie2010:
...
So ist es leider. Man darf nicht immer von sich auf alle schließen. Es gibt einfach genug Elternhäuser die es schlicht auch nicht können. Mag der eigene fehlende Ausbildungshintergrund sein oder Migration oder oder.
Oder auch ganz klar das drum herum der Technik. Ich glaube nicht das es in ganz Deutschland möglich wäre dies von den Kabeln etc. aktuell umzusetzen. Selbst bei uns in der Großstadt macht da mal das WLAN schlapp.
Eben, das kommt noch dazu.
Ich bin ja selber schon wieder seit November im Homeoffice. Die Firma hat uns super mit der nötigen Technik versorgt. Tja, trotzdem geht manchmal spontan gar nix. Da bricht alles zusammen, Kunden fliegen aus der Leitung, ganze Abteilungen können kurzzeitig nicht arbeiten.
Eben übrigens auch gerade. Mein PC hat sich ausgeklinkt. Die Verbindung zum Firmenserver ist nicht erreichbar.
Eine meiner Kolleginnen ist Risikopatientin. Liebend gern würde sie, wie alle anderen, von zuhause arbeiten. Leider gibt es in ihrem Kaff tatsächlich noch kein ausreichendes Internet. Also sitzt sie, seit über einem Jahr, ganz allein in einem Großraumbüro. Zwischenzeitlich, als wir alle wieder ins Büro mussten, musste sie in ein Bürogebäude am anderen Ende der Stadt wechseln, weil es nur dort wieder ein Einzelbüro für sie gab, wo die Abstände gewahrt werden konnten.
Man kann also davon ausgehen, dass es einfach technisch noch lange nicht möglich sein wird, die Digitalisierung vollumfänglich umzusetzen.
Aus Lehrersicht möchte ich noch hinzufügen, dass Unterricht mehr ist, als dass ich vorne über ein Thema referiere. Wäre es nur dass, wäre Präsenzunterricht ja auch sowieso hinfällig.
Das kommt noch dazu, richtig!
13.04.2021 15:15
Wir haben heute das erste Mal in der Schule getestet. Ich hab gestern schon alles dafür vorbereitet. Hatten dann aucv ein Mädchen, was wirklich richtig Angst hatte. Hab dann noch mal erklärt, das wir bestimmt nichts machen würden, was weh tun würde oder sonst wie schaden würde. Haben dann alle zusammen Schritt für Schritt den Test gemacht. Hatten den kindern gesagt, das sie so weit in die Nase rein gehen sollten, wo sie von außen merken, das es da weich ist. Es hat bei allen Wunderbar geklappt. Am Donnerstag ist der nächste Test.
So hatte ich alles vorbereitet
So hatte ich alles vorbereitet
13.04.2021 16:53
Zitat von Tscharmen:
Hallo,
darf ich mal fragen, ob eure Kinder die Rocheselbsttests haben? Wenn ja, müssen sie dann auch alleine das Stäbchen in die Flüssigkeit geben und danach diese auf den Test träufeln? Und funkioniert das wirklich, dass die Kinder das alleine zu 100% richtig ausführen....
Wenn ich mir dazu Videos anschaue, glaub ich nicht, dass mein 7jähriger das alles richtig ausführen kann. Und wenn ich mir dann die ganzen Wahrnhinweise dazu durchlese wird mir echt anders.
Du meinst diese "Popel -Tests"?
Damit wurde heute bei uns das erste Mal getestet.
Hab von beiden Lehrern meiner Kinder ein positives Feedback bekommen.
Alles hat wunderbar geklappt. Die Kinder hatten sogar Spaß dabei.
Und ja, sie machen das hier komplett alleine.
13.04.2021 17:38
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Mondkind:
...
Aber wie soll man das denn so organisieren, dass es für jeden passt?
Für die, die zuhause testen wollen, gibt die Schule Tests aus und die Lehrer überwachen den Eingang der unterschriebenen Bestätigung des negativen Tests?
Für die, die in der Schule testen wollen, lagert die Schule die Tests und stellt Personal, welches die Tests überwacht?
Für die, die im Testzentrum testen wollen, überwachen die Lehrer den Eingang der Bestätigung?
Und dann bitte noch Wechselunterricht und zusätzliche Mitteilung, welche Aufgaben zu machen sind, an die die zuhause bleiben wollen? Ach ja, und dann bitte noch zusehen wie sie die, die zuhause bleiben gerecht benoten.
Und immer noch Plan B, falls es sponten doch wieder ins Distanzlernen geht?
Nee ehrlich, auf die Schule meiner Tochter gehen 1000 Schüler und ich finde es völlig verständlich, dass das nur mit klarer Ansage klappt. Entweder zuhause testen oder zuhause bleiben und sich selber informieren, was in der Schule gemacht wurde. Fertig!
Meine Tochter ist auch nicht begeistert von den Tests, aber letztlich empfindet sie sie als das kleinere Übel.
Digitalisierung lautet die Lösung. Lehrer müssten mit Technik ausgestattet werden und es müssen Server bereitgestellt werden. Klassenweise Räume und die Lehrer machen ihre ganz normale Unterrichtsvorbereitung, die sie doch sowieso für jede Stunde machen müssen, kurzerhand online. Das ist ja nicht schwer.
Unabhängig von der aktuellen Maßnahme bekommt jedes Kind bei Einschulung einen Code und hat Zugriff auf die Räume, die es betreffen und hätte aktuell so Zugang zum Inhalt des Unterrichts. Das ist gar keine Mehrarbeit für die Lehrer und man hätte etwas in der Hand.
Klingt in der Theorie toll, aber weisst du, was das Problem ist?
Auch da müssen die Eltern mitziehen.
Du fändest das toll so. Andere Eltern fänden es furchtbar, weil sie die ganze Digitalisierung fürchten.
In der Klasse meiner Tochter gibt es immer noch Kinder, die nicht die geeigneten Endgeräte haben. Und warum? Weil die Eltern sich nicht kümmern. Da wird von September bis Dezember immer wieder abgefragt, ob denn, für den Fall eines erneuten Lockdowns, alle Kinder geeignete Geräte haben. Die Schule bietet Unterstützung an, wenn noch Geräte gebraucht werden. Und was passiert? Der Lockdown kommt und Kinder sitzen zuhause und können nicht arbeiten, weil die Eltern nicht ein einziges Mal auf die Nachfragen reagiert haben.
Unsere Schule bietet, ab Klasse 7, Tabletklassen an. Das wollen manche Eltern nicht. Die möchten, dass alles weiter nur mit Büchern und Arbeitsblättern läuft.
Was ich sagen will: Es ist egal, was die Schulen alles machen, es gibt immer welche, die sich querstellen und meckern.
Und das tut mir leid für die Schulen. Sie können es nie allen recht machen.
Das stimmt. Trotzdem müssten die Schulen halt machen. Einheitlich. Und es wäre halt kein Mehraufwand, weil sie ja sowieso Unterrichtsvorbereitung machen.
Uns persönlich betrifft das nicht mehr. Ich habe mich jetzt eingefuchst. Aber um Einzelfälle gehts ja nicht.
13.04.2021 17:41
Zitat von nilou:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
...
Digitalisierung lautet die Lösung. Lehrer müssten mit Technik ausgestattet werden und es müssen Server bereitgestellt werden. Klassenweise Räume und die Lehrer machen ihre ganz normale Unterrichtsvorbereitung, die sie doch sowieso für jede Stunde machen müssen, kurzerhand online. Das ist ja nicht schwer.
Unabhängig von der aktuellen Maßnahme bekommt jedes Kind bei Einschulung einen Code und hat Zugriff auf die Räume, die es betreffen und hätte aktuell so Zugang zum Inhalt des Unterrichts. Das ist gar keine Mehrarbeit für die Lehrer und man hätte etwas in der Hand.
Klingt in der Theorie toll, aber weisst du, was das Problem ist?
Auch da müssen die Eltern mitziehen.
Du fändest das toll so. Andere Eltern fänden es furchtbar, weil sie die ganze Digitalisierung fürchten.
In der Klasse meiner Tochter gibt es immer noch Kinder, die nicht die geeigneten Endgeräte haben. Und warum? Weil die Eltern sich nicht kümmern. Da wird von September bis Dezember immer wieder abgefragt, ob denn, für den Fall eines erneuten Lockdowns, alle Kinder geeignete Geräte haben. Die Schule bietet Unterstützung an, wenn noch Geräte gebraucht werden. Und was passiert? Der Lockdown kommt und Kinder sitzen zuhause und können nicht arbeiten, weil die Eltern nicht ein einziges Mal auf die Nachfragen reagiert haben.
Unsere Schule bietet, ab Klasse 7, Tabletklassen an. Das wollen manche Eltern nicht. Die möchten, dass alles weiter nur mit Büchern und Arbeitsblättern läuft.
Was ich sagen will: Es ist egal, was die Schulen alles machen, es gibt immer welche, die sich querstellen und meckern.
Und das tut mir leid für die Schulen. Sie können es nie allen recht machen.
So ist es leider. Man darf nicht immer von sich auf alle schließen. Es gibt einfach genug Elternhäuser die es schlicht auch nicht können. Mag der eigene fehlende Ausbildungshintergrund sein oder Migration oder oder.
Oder auch ganz klar das drum herum der Technik. Ich glaube nicht das es in ganz Deutschland möglich wäre dies von den Kabeln etc. aktuell umzusetzen. Selbst bei uns in der Großstadt macht da mal das WLAN schlapp.
Das weiß ich und ich schrieb auch nirgends, dass ich es nur auf uns beziehe. Aber es gibt genug Elternhäuser, die es machen würden/könnten, wenn sie denn eine Grundlage bekämen. Und da Schulen den Bildungsauftrag haben, finde ich, sind sie da auch in der Pflicht. Da aber jeder Lehrer auch nur ein Mensch ist und natürlich nicht unendlich arbeiten kann, ist die Vorbereitung digital doch eine Lösung. Dieselbe Arbeit ohne Zeit zu vergeuden, aber mit deutlich mehr Nutzen.
13.04.2021 18:19
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
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Digitalisierung lautet die Lösung. Lehrer müssten mit Technik ausgestattet werden und es müssen Server bereitgestellt werden. Klassenweise Räume und die Lehrer machen ihre ganz normale Unterrichtsvorbereitung, die sie doch sowieso für jede Stunde machen müssen, kurzerhand online. Das ist ja nicht schwer.
Unabhängig von der aktuellen Maßnahme bekommt jedes Kind bei Einschulung einen Code und hat Zugriff auf die Räume, die es betreffen und hätte aktuell so Zugang zum Inhalt des Unterrichts. Das ist gar keine Mehrarbeit für die Lehrer und man hätte etwas in der Hand.
Klingt in der Theorie toll, aber weisst du, was das Problem ist?
Auch da müssen die Eltern mitziehen.
Du fändest das toll so. Andere Eltern fänden es furchtbar, weil sie die ganze Digitalisierung fürchten.
In der Klasse meiner Tochter gibt es immer noch Kinder, die nicht die geeigneten Endgeräte haben. Und warum? Weil die Eltern sich nicht kümmern. Da wird von September bis Dezember immer wieder abgefragt, ob denn, für den Fall eines erneuten Lockdowns, alle Kinder geeignete Geräte haben. Die Schule bietet Unterstützung an, wenn noch Geräte gebraucht werden. Und was passiert? Der Lockdown kommt und Kinder sitzen zuhause und können nicht arbeiten, weil die Eltern nicht ein einziges Mal auf die Nachfragen reagiert haben.
Unsere Schule bietet, ab Klasse 7, Tabletklassen an. Das wollen manche Eltern nicht. Die möchten, dass alles weiter nur mit Büchern und Arbeitsblättern läuft.
Was ich sagen will: Es ist egal, was die Schulen alles machen, es gibt immer welche, die sich querstellen und meckern.
Und das tut mir leid für die Schulen. Sie können es nie allen recht machen.
Das stimmt. Trotzdem müssten die Schulen halt machen. Einheitlich. Und es wäre halt kein Mehraufwand, weil sie ja sowieso Unterrichtsvorbereitung machen.
Uns persönlich betrifft das nicht mehr. Ich habe mich jetzt eingefuchst. Aber um Einzelfälle gehts ja nicht.
Ich finde, du denkst da zu einfach.
Natürlich ist es ein Mehraufwand für die Lehrkräfte, wenn sie alles, was sie im Präsenzunterricht mit den anwesenden Schülern machen, zusätzlich noch online für die bereitstellen sollen, die online beschult werden möchten. Manches müsste für diese Schüler ganz anders aufbereitet werden.
Unterricht ist doch nicht nur: Macht im Buch Seite xy, Nr. 1, 2 und 3.
Es ist erklären, Fragen beantworten usw.
Nicht überall sitzen Mama oder Papa untätig zuhause und können mal eben erklären, machen, tun. Die Kinder würden sich also, verständlicherweise, per Mail an die Lehrkraft wenden. Das ergibt einen Zusatzaufwand.
Dann muss benotet werden. Wie soll das bei den Kindern laufen, die zuhause bleiben?
Also nee, dieses "Die Schulen müssen nur mal machen", ist mir einfach zu kurz gedacht.
13.04.2021 19:26
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
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Klingt in der Theorie toll, aber weisst du, was das Problem ist?
Auch da müssen die Eltern mitziehen.
Du fändest das toll so. Andere Eltern fänden es furchtbar, weil sie die ganze Digitalisierung fürchten.
In der Klasse meiner Tochter gibt es immer noch Kinder, die nicht die geeigneten Endgeräte haben. Und warum? Weil die Eltern sich nicht kümmern. Da wird von September bis Dezember immer wieder abgefragt, ob denn, für den Fall eines erneuten Lockdowns, alle Kinder geeignete Geräte haben. Die Schule bietet Unterstützung an, wenn noch Geräte gebraucht werden. Und was passiert? Der Lockdown kommt und Kinder sitzen zuhause und können nicht arbeiten, weil die Eltern nicht ein einziges Mal auf die Nachfragen reagiert haben.
Unsere Schule bietet, ab Klasse 7, Tabletklassen an. Das wollen manche Eltern nicht. Die möchten, dass alles weiter nur mit Büchern und Arbeitsblättern läuft.
Was ich sagen will: Es ist egal, was die Schulen alles machen, es gibt immer welche, die sich querstellen und meckern.
Und das tut mir leid für die Schulen. Sie können es nie allen recht machen.
Das stimmt. Trotzdem müssten die Schulen halt machen. Einheitlich. Und es wäre halt kein Mehraufwand, weil sie ja sowieso Unterrichtsvorbereitung machen.
Uns persönlich betrifft das nicht mehr. Ich habe mich jetzt eingefuchst. Aber um Einzelfälle gehts ja nicht.
Ich finde, du denkst da zu einfach.
Natürlich ist es ein Mehraufwand für die Lehrkräfte, wenn sie alles, was sie im Präsenzunterricht mit den anwesenden Schülern machen, zusätzlich noch online für die bereitstellen sollen, die online beschult werden möchten. Manches müsste für diese Schüler ganz anders aufbereitet werden.
Unterricht ist doch nicht nur: Macht im Buch Seite xy, Nr. 1, 2 und 3.
Es ist erklären, Fragen beantworten usw.
Nicht überall sitzen Mama oder Papa untätig zuhause und können mal eben erklären, machen, tun. Die Kinder würden sich also, verständlicherweise, per Mail an die Lehrkraft wenden. Das ergibt einen Zusatzaufwand.
Dann muss benotet werden. Wie soll das bei den Kindern laufen, die zuhause bleiben?
Also nee, dieses "Die Schulen müssen nur mal machen", ist mir einfach zu kurz gedacht.
Abgesehen davon gibt es auch einfach Bereiche, die man nicht zu Hause vermitteln kann. Dafür muss man zusammen an einem Ort sein, über Dinge sprechen, diskutieren und mit Materialien arbeiten, die man sich zu Hause schwer besorgen kann. Da sitzt dann derjenige zu Hause und kann nur zugucken. In Kunst ist das zB so. Da kann man natürlich sagen, man müsse das dann selbst kaufen, aber realistisch ist das nicht!
13.04.2021 19:30
Zitat von Juniors-Mama:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
Zitat von Marie2010:
...
Das stimmt. Trotzdem müssten die Schulen halt machen. Einheitlich. Und es wäre halt kein Mehraufwand, weil sie ja sowieso Unterrichtsvorbereitung machen.
Uns persönlich betrifft das nicht mehr. Ich habe mich jetzt eingefuchst. Aber um Einzelfälle gehts ja nicht.
Ich finde, du denkst da zu einfach.
Natürlich ist es ein Mehraufwand für die Lehrkräfte, wenn sie alles, was sie im Präsenzunterricht mit den anwesenden Schülern machen, zusätzlich noch online für die bereitstellen sollen, die online beschult werden möchten. Manches müsste für diese Schüler ganz anders aufbereitet werden.
Unterricht ist doch nicht nur: Macht im Buch Seite xy, Nr. 1, 2 und 3.
Es ist erklären, Fragen beantworten usw.
Nicht überall sitzen Mama oder Papa untätig zuhause und können mal eben erklären, machen, tun. Die Kinder würden sich also, verständlicherweise, per Mail an die Lehrkraft wenden. Das ergibt einen Zusatzaufwand.
Dann muss benotet werden. Wie soll das bei den Kindern laufen, die zuhause bleiben?
Also nee, dieses "Die Schulen müssen nur mal machen", ist mir einfach zu kurz gedacht.
Abgesehen davon gibt es auch einfach Bereiche, die man nicht zu Hause vermitteln kann. Dafür muss man zusammen an einem Ort sein, über Dinge sprechen, diskutieren und mit Materialien arbeiten, die man sich zu Hause schwer besorgen kann. Da sitzt dann derjenige zu Hause und kann nur zugucken. In Kunst ist das zB so. Da kann man natürlich sagen, man müsse das dann selbst kaufen, aber realistisch ist das nicht!
Ja, oder eben auch Physik und Chemie.
Vor Ort konnen Versuche gemacht werden.
Dann Sport...wie soll das gerecht für alle gehen?
13.04.2021 19:46
Zitat von Marie2010:
Zitat von Juniors-Mama:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Irgendjemand:
...
Ich finde, du denkst da zu einfach.
Natürlich ist es ein Mehraufwand für die Lehrkräfte, wenn sie alles, was sie im Präsenzunterricht mit den anwesenden Schülern machen, zusätzlich noch online für die bereitstellen sollen, die online beschult werden möchten. Manches müsste für diese Schüler ganz anders aufbereitet werden.
Unterricht ist doch nicht nur: Macht im Buch Seite xy, Nr. 1, 2 und 3.
Es ist erklären, Fragen beantworten usw.
Nicht überall sitzen Mama oder Papa untätig zuhause und können mal eben erklären, machen, tun. Die Kinder würden sich also, verständlicherweise, per Mail an die Lehrkraft wenden. Das ergibt einen Zusatzaufwand.
Dann muss benotet werden. Wie soll das bei den Kindern laufen, die zuhause bleiben?
Also nee, dieses "Die Schulen müssen nur mal machen", ist mir einfach zu kurz gedacht.
Abgesehen davon gibt es auch einfach Bereiche, die man nicht zu Hause vermitteln kann. Dafür muss man zusammen an einem Ort sein, über Dinge sprechen, diskutieren und mit Materialien arbeiten, die man sich zu Hause schwer besorgen kann. Da sitzt dann derjenige zu Hause und kann nur zugucken. In Kunst ist das zB so. Da kann man natürlich sagen, man müsse das dann selbst kaufen, aber realistisch ist das nicht!
Ja, oder eben auch Physik und Chemie.
Vor Ort konnen Versuche gemacht werden.
Dann Sport...wie soll das gerecht für alle gehen?
Bei den Naturwissenschaften sehe ich das auch so, die Sachen kann man als Privatperson je nachdem gar nicht kaufen, aber in Kunst muasten wir immer alles mitbringen. Was verwendet ihr denn da, was man nicht selber besorgen kann?
13.04.2021 20:01
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Juniors-Mama:
Zitat von Marie2010:
...
Abgesehen davon gibt es auch einfach Bereiche, die man nicht zu Hause vermitteln kann. Dafür muss man zusammen an einem Ort sein, über Dinge sprechen, diskutieren und mit Materialien arbeiten, die man sich zu Hause schwer besorgen kann. Da sitzt dann derjenige zu Hause und kann nur zugucken. In Kunst ist das zB so. Da kann man natürlich sagen, man müsse das dann selbst kaufen, aber realistisch ist das nicht!
Ja, oder eben auch Physik und Chemie.
Vor Ort konnen Versuche gemacht werden.
Dann Sport...wie soll das gerecht für alle gehen?
Bei den Naturwissenschaften sehe ich das auch so, die Sachen kann man als Privatperson je nachdem gar nicht kaufen, aber in Kunst muasten wir immer alles mitbringen. Was verwendet ihr denn da, was man nicht selber besorgen kann?
Kunst wäre bisher bei uns auch kein Problem gewesen.
Aber da sehe ich z.B. auch wieder das Problem mit dem erklären.
Bei meiner Tochter waren die letzten Sachen schon sehr umfangreich. Das schriftlich so zu erklären, dass die Kinder es verstehen, war im Distanzunterricht scheinbar echt schwer. Viele Eltern haben gemeckert, dass selbst sie es nicht verstanden haben.
Wenn da jetzt die Lehrerin einen Teil der Klasse direkt unterrichtet und einige wenige es schriftlich erklärt brauchen, ist auch das wieder ein Mehraufwand und den Kindern gegenüber ungerecht. Die, die in der Schule sitzen, können direkt fragen. Die, die zuhause sitzen, müssen zusehen, wie sie klar kommen bzw. schriftlich nachfragen.
Klar, alles machbar...aber mich stört dieses "ach, das ist doch kein Mehraufwand für die Lehrer".
13.04.2021 20:33
Sagt mal, werden bei euch in den Kindergärten schon Tests durchgeführt?
Bei uns im Nachbarlandkreis soll das jetzt ab nächster Woche starten dass die Kinder zuhause 1x die Woche getestet werden sollen...Ich kann mir nicht vorstellen dass meine Kinder (1 und 3 Jahre) das von mir machen lassen würden.
Kann noch nicht mal Nasentropfen geben wenn sie erkältet sind weil sie sich so wehren...und festhalten kommt für mich überhaupt nicht in Frage
erzählt mal wie das bei euch klappt...danke
Bei uns im Nachbarlandkreis soll das jetzt ab nächster Woche starten dass die Kinder zuhause 1x die Woche getestet werden sollen...Ich kann mir nicht vorstellen dass meine Kinder (1 und 3 Jahre) das von mir machen lassen würden.
Kann noch nicht mal Nasentropfen geben wenn sie erkältet sind weil sie sich so wehren...und festhalten kommt für mich überhaupt nicht in Frage
erzählt mal wie das bei euch klappt...danke
13.04.2021 20:34
Zitat von nicole_jv3:
Zitat von Sahnequark123:
Die Kinder hier dürfen ab Montag nur noch mit einem Testergebnis in die Schule kommen, das nicht älter ist als 72 Stunden. Verpflichtend für alle. Alternativ sind die Testmöglichkeiten in der Schule zu nutzen. Selbsttesten ist nicht erlaubt.
Es dürfen die öffentlichen kostenlosen Bürgertests genutzt werden. Dumm nur, dass die keine Kinder testen.![]()
Also am Montag geht die Schule los. Die Lehrer werden aber erst am Donnerstag, den 22(!).04.geschult, wie man diese Tests überwacht![]()
.
Am Besten ist folgender Hinweis: „Wenn Sie sich gegen einen Test entscheiden, melden Sie Ihr Kind bitte schriftlich von der Teilnahme am Präsenzunterricht ab. Ihr Kind verbringt in diesem Fall die Lernzeit zuhause und erhält von der Schule geeignete Aufgabenstellungen. Mit einer Betreuung durch Lehrkräfte wie im Präsenzunterricht kann allerdings nicht gerechnet werden .“![]()
Es gibt doch auch Eltern die aufgrund des Infektionsgeschehens ihre Kinder nicht schicken möchten. Oder einfach bedenken haben, dass sich das Kind in der Schule selbst testet.
Ganz ehrlich? Wie soll das auch gehen? Die Lehrer haben ihre ganz normale Klasse zu unterrichten. Und ich kann zumindest für die Klassenlehrerin meiner Tochter sagen, dass sie durch den Wechselunterricht schon mehr zu tun hat als normal. Dann nochmal separater Unterricht für die, die zuhause bleiben? Wie soll das gehen? Für diese müssen ja schon separat Aufgaben gestellt werden.
Wenn ein Kind wirklich was nicht versteht würde unsere Lehrerin hier sicher helfen. Aber darüber hinaus feste Online-Meetings, selbstgedrehte Lernvideos,... Sorry, wie soll das gehen?
Ich kann die ganze Diskussion um die "bösen" Tests und was diese angeblich mit der Psyche der Kids machen nicht mehr hören. Hier will ne Mama jetzt auch ihren Anwalt einschalten. Als ob die Schule was dafür kann, die haben sich die Regeln doch auch nicht ausgedacht.
Entweder testen lassen oder mit den Konsequenzen leben. Das ist meine Meinung.
Ach ja, gestern hatten wir Videokonferenz mit der Klasse. Die 3 Kids aus der Notbetreuung, die die Tests zum ersten Mal in der Schule machen mussten waren zugeschaltet und sollten berichten. Sie meinten, dass die Tests doof wären weil die Zeit von ihrer Spielzeit abgeht. Aber weh tat da nix, war eher wie popeln und lustig.
Ich finde es eher bedenklich, dass die Kids es selbst machen müssen weil ich nicht denke, dass sie tief genug rein gehen und das Ergebnis aussagekräftig ist.
Bei uns waren zumindest alle Tests (über 50) negativ.
Und wg Tests im Testzentrum würde ich bei verschiedenen nachfragen. Das Testzentrum hier testet ab 4 Jahre. Die Apotheken im Umkreis handhaben es unterschiedlich.
Wir gehen gleich zum ersten Mal mit meiner Tochter (wir waren schon ein paar Mal). Mal gucken wie sie es findet.
Bitte nicht falsch verstehen, das gab es bei uns noch nie.
Wir erhalten Aufgaben für die nächste Woche und das war’s. Die werden nicht einmal kontrolliert.
Für uns bedeutet das oben konkret, dass unsere Lehrer nicht einmal mehr Aufgaben für die Kinder im Homeschooling verteilen werden. Wir müssen uns dann selbständig darum kümmern und bei anderen Eltern erfragen was behandelt wurde. Das ist teilweise sehr schwierig, weil die Kinder nicht jeden Tag die Lernmaterialien mit nach Hause nehmen und noch nicht einmal Kopien der Arbeitsblätter für das fehlende Kind mitgegeben werden.
Ich bin absolut PRO testen. Aber ich denke darüber nach, mein Kind vom Präsenzunterricht eine gewisse Zeit zu befreien falls uns die Zahlen weiter um die Ohren knallen.
Diese neue Anordnung wird hier nur dazu führen, dass man wieder sich selbst überlassen ist.
Und nein, das finde ich nicht ok. Vor allem weil sich die gesellschaftlichen Spielregeln geändert haben. Man lässt ein Kind eher mal zu Hause wenn es leicht hustet und wartet wirklich lange, bis die Erkältung ganz ausgeheilt ist und nicht einmal mehr ein räuspern zu vernehmen ist. Das ist ja völlig ok. Aber es ist nicht zu viel verlangt eine Übersicht der behandelten Seiten und Themen in eine kurze Email/ Wapp zu verfassen. Die Kinder haben schon genug verpasst.
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