Mütter- und Schwangerenforum

Hundesteuer.

Gehe zu Seite:
AmyPixie
8693 Beiträge
25.09.2015 11:40
Vor allem sind Steuer und Versicherung die einzigen wirklich kalkulierbaren und fixen Kosten.
DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 11:41
Der Hundeführerschein kostet insg ca 120€. Das Geld sollte man locker haben.
Der TA hängt bei Rechnungen gerne noch ne 0 an.

Versicherung ist in vielen Ländern übrigens inzwischen Pflicht.
Und wo sie es nicht ist und jemand keine hat- der ist so dämlich, das muss einfach bestraft werden....
25.09.2015 12:01
Bei uns kostet der Hundeführerschein an die 400€... Das weiss ich, weil wir deshalb schon rumtelefoniert haben...
Ich schätze es ist wie die Steuer über all anders.
DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 12:06
In Niedersachsen ist der gesetzl. festgelegt von den Gebühren.
Das sind die Kosten für die Prüfungen.

Wenn man da vorher noch nen Kurs macht (völlig unnötig, normaler Menschenverstand reicht), dann wirds allerdings teurer.

Hast du nur nach den Prüfungen oder nach dem "Komplettprogramm" die Preise erfragt?
Die Hundeschulen wollen immer gerne noch son Kurs andrehen.

Ich habe die Prüfungen bei ner Tierärztin gemacht .
AmyPixie
8693 Beiträge
25.09.2015 12:07
Hm, also meines Wissens nach haben die Prüfungen einen einheitlichen Preis. Ich weiß allerdings nicht, was man dann noch vorweisen muss? Wie gesagt, ich hab es hier freiwillig gemacht und dementsprechend auch noch einen Kurs in der Hundeschule gemacht. Ob man sowas braucht oder nur die Prüfungen machen kann? Das eine ist ja die Sachkunde und dann die praktische Prüfung.
DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 12:08
Wie gesagt, in diesen Kursen haben die Hundeschulen ne nette Möglichkeit gefunden, Geld zu machen.

Du musst nur zeigen, dass du deinen Hund sicher führen kannst.
Der muss dazu nicht mal bei Fuß gehen können .
25.09.2015 12:10
Ja uns wurde geraten die sämtlichen Kurse mitzumachen...
Konnt ich auch nach ihren Schilderungen alles nachvollziehen.. Allerdings konnt ich mir zu der Zeit keine 400€ aus den Rippen schneiden.
Deshalb haben wir gesagt wenn wir dann in unserem Haus wohnen und wir die Zeit dafür haben wird das in Angriff genommen.
Habt ihr das dann mit eigenem Hund gemacht oder mit einem Fremden?
AmyPixie
8693 Beiträge
25.09.2015 12:17
Zitat von DieEine2:

Wie gesagt, in diesen Kursen haben die Hundeschulen ne nette Möglichkeit gefunden, Geld zu machen.

Du musst nur zeigen, dass du deinen Hund sicher führen kannst.
Der muss dazu nicht mal bei Fuß gehen können .


Das ist klar. Da ich aber eh in die Hundeschule gehe (mehr oder weniger regelmäßig) und meiner Hexe so ein Alltagstraining ganz gut tat hab ich das eben gemacht. 400 € waren das hier trotzdem bei weitem nicht. Für die Sachkunde fand ich die Theorie ehrlich gesagt auch nicht schlecht, weil die in den Prüfungen nämlich manchmal leider eben nicht die logisch sind. Teilweise sind die gewollten Antworten in meinen Augen (und auch denen vieler anderer) schlicht nicht richtig. Aber nunja. Die Prüfung kommt halt von der Tierärztekammer.

Ich hab die Prüfung natürlich mit meinem Wautz gemacht. Vollkommen freiwillig - wie schon mal erwähnt. Bei uns in Bayern ist weder die Sachkunde, noch die Praxis Pflicht. Aber ist das in manchen Bundesländern nicht auch erst dann Pflicht, wenn der Hund eine bestimmte Größe oder ein bestimmtes Gewicht hat? Mir war so, dass ich öfter was von 20/40 gelesen habe (also 20 kg oder 40 cm Schulterhöhe).

Aber irgendwie wird das langsam OT
DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 12:20
Die Theorie kannst du kostenlos im Internet üben- mit den originalen Prüfungsfragen .
Dafür muss man nix zahlen in nem Kurs.

Und an Babylove- wie gesagt, die Kurse sind überflüssig.
Machs bei nem Tierarzt, die dramatisieren da nicht so rum.
Gehst 20min mit denen spazieren, dein Hund soll niemanden belästigen, du solltest n Tütchen fürs Häufchen dabei haben (und benutzen ), einmal deinen Hund überalll anfassen, wenn andere Hunde entgegen kommen locker bleiben.
Das wars.
AmyPixie
8693 Beiträge
25.09.2015 12:24
Ja das ist mir klar, aber ich tu mir halt schon leichter, wenn mir jemand sagt "Pass auf, das ist zwar eigentlich logisch und richtig, aber die wollen halt was anderes hören". Ist ja jeder anders. Und wie gesagt, das Alltagstraining hat die Hexe eh gebraucht. Und ohne Training würde ich mit meiner da auch nicht mir nichts dir nichts durch kommen. Kommt halt auf den Hund an. nd die Prüfung darf meines Wissens nach auch nicht jeder durchführen. Da gab es riesen Dramen und bei uns im Landkreis war (oder ist) meine Trainerin z. B. die Einzige.
DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 12:25
Da werden NICHT die Hunde getestet!
Sondern die Sachkunde des Besitzers.

Das Training war nicht für deinen Hund, sondern für dich.
Das ist der springende Punkt.

Und sorry, das sind 100 Fragen, die kann man sich recht leicht einprägen. Ich fand die z.T. auch Blödsinn. Aber das ist wie beim Führerschein- lernen und fertig.
AmyPixie
8693 Beiträge
25.09.2015 12:28
Naja, ein bisschen muss der Hund bei der Praxis schon mitspielen. Ich glaube mit nem Hund, den ich nicht an anderen Hunden vorbei bekomme (oder der alternativ dann vielleicht wenigstens brav wartet) hat man schon nicht so die guten Karten. Zumal sie das unabhängig von der Prüfung ja eh können soll. Also habe ich halt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Es gibt halt Menschen die gehen in die Hundeschule und das gerne. Du scheinbar nicht und du brauchst es scheinbar nicht, das ist ja schön, aber ich weiß nicht, wieso du darauf rum hackst, dass ich es eben so mache? Schade ich dir damit? Und ich bin halt nunmal auch kein auswendiglerner. War ich noch nie, werde ich nie sein. Was ich nicht verstehe kann ich nicht. Punkt
DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 12:33
Ich spreche dagegen, weil du den Sinn der Prüfungen nicht bestanden hast.

Da kann man auch mit ner menschenfressenden Bestie durchkommen, wenn man sich richtig verhält.
Mein Hund hat entweder extrem aufgeregt oder aggressiv auf andere reagiert (wohlgemerkt nicht grundlos, der wurde kurz vorher fast tot gebissen).
Bei Fuß gehen konnte er nicht, brauchte er bei mir auch nicht weiter können.

Ich habe ihn aber in jeder Situation korrekt geführt und deswegen ist es egal, wie der Hund sich verhält.
Interessant ist nur, wie der Hundeführer darauf reagiert.

DieEine2
1869 Beiträge
25.09.2015 12:39
*Nachtrag:
Und in dem Fall ist der Sinn der Prüfung eben durchaus das ausschlaggebende Argument.

Denn die Schulen argumentieren gerne mit irgendwelchen Kursen für den Hund, damit der besser an der Leine geht und entspannt an der Straße läuft, was auch immer.
Das ist aber nicht Sinn der Prüfung.

Und ich kenne keinen Hundehalter, die ganz unbelehrbaren, die seit 50 Jahren ihren Hund ohne Leine und Steuer halten, die diese Prüfung nicht ohne weiteres bestehen würden.

Das ist der wichtige Punkt, der entscheidet, ob man über 400 oder eben 120€ bezahlt. Und im Zweifelsfall der ausschlaggebende Punkt für einen Hund.

Im Übrigen bin ich kein Hundeschulen-Gegner. Ich bin Gegner von Geldmacherei.
Daher habe ich bei einer Trainerin Privatstunden genommen, um an der einen oder anderen Problemstelle meines Hundes zu arbeiten und die Prüfung unabhängig davon gemacht.
AmyPixie
8693 Beiträge
25.09.2015 12:41
Eieiei...dass Hundeschule auch immer in erster Linie für den Hundeführer ist, das ist mir schon klar. Aber trotz allemtu ich mir eben leichter, wenn ich auch so nervige Marotten mal aus dem Hund bekommen habe, wenn ich so eine Prüfung mache. Mindert auch den Stress bei mir und damit beim Hund. Und nein, ich will halt einfach nicht, dass mein Hund wie festgewurzelt liegt, wenn er einen anderen Hund sieht, oder alle Menschen begrüßen will. Und da mussten wir beide was lernen. aber klar hätte ich so auch die Prüfung machen können - nur vermutlich nicht bestanden, weil mir da dann die Nerven fehlen

Aber wenn das noch weiter geht, sollten wir vielleicht in den Hunde-Thread switchen.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 2 mal gemerkt