Heiraten bzw. Ehe
24.11.2022 07:32
Hmm neben Steuer denke ich persönlich auch an Witwenrente, die es sonst nicht gibt und die in gewissen Lebensmodellen durchaus entscheidend werden kann im worst case.
Außerdem spart man sich den Gang zum Notar bzgl gewisser Vollmachten im Ernstfall (alleine schon: Status bei KH-Besuchen etc.).
Außerdem spart man sich den Gang zum Notar bzgl gewisser Vollmachten im Ernstfall (alleine schon: Status bei KH-Besuchen etc.).
24.11.2022 08:39
Ob man es als konservativ definiert liegt an einem selbst. Man kann seiner Beziehung und Ehe ganz andere Werte geben.
Wir sind immerhin über die Jahre an dem Punkt angekommen, dass der Erhalt der Ehe kein Muss mehr für die Frau ist, weil Sie sonst an Stand in der Gesellschaft und im Recht verliert.
Ich persönlich möchte wohl eher nicht nochmal heiraten.
Wir sind immerhin über die Jahre an dem Punkt angekommen, dass der Erhalt der Ehe kein Muss mehr für die Frau ist, weil Sie sonst an Stand in der Gesellschaft und im Recht verliert.
Ich persönlich möchte wohl eher nicht nochmal heiraten.
24.11.2022 08:49
Zitat von Anja_FFM:
Wir sind seit 20 Jahren zusammen, unverheiratet. Irgendwann werden wir heiraten, weil es einiges einfacher macht. Aber eigentlich finden wir es für unnötig. Viele Ehen halten bei weitem nicht so lang wie unsere Beziehung. Ein „Ja“, was ich vielleicht mit viel Tamtam gebe, sagt nichts darüber, wie gut man es durch gute und schlechte Zeiten schafft. Und ich sage z.B trotzdem mein Mann, weil er das für mich ist. Er gehört zu mir, ich zu ihm. Da brauche ich keinen Dritten, der das dann formell absegnet.
Ich verstehe was du meinst aber die Art es zu zelebrieren ist ja völlig individuell und absegnen ist ja auch nicht wenn man es ohne Kirche macht man kann ja auch einfach nur zu zweit heiraten.
Im Endeffekt ist es halt auch ein Vertrag so dass es eben offiziell ist gerade auch wenn es wie schon andere angesprochen haben um Sachen wie Krankenhaus und irgendwelche Entscheidungen geht

24.11.2022 10:31
Es gibt 2 Witwenrenten ,die sich an der Dauer ( bitte selber googlen) der Ehe messen.Die kleine und die große.Und es ist für den Partner echt eine finanzielle Sicherheit.
Mal von den Erleichterungen bei Versicherungen, Status der Kinder,Bank etc.abgesehen ,finde ich den Ehestand als etwas Komplettmachendes,offizielles.
Als Beweis der Liebe aber nicht.
Mal von den Erleichterungen bei Versicherungen, Status der Kinder,Bank etc.abgesehen ,finde ich den Ehestand als etwas Komplettmachendes,offizielles.
Als Beweis der Liebe aber nicht.
24.11.2022 11:41
Zitat von ghostcat87:
Zitat von Sturmtochter:
Mein Partner und ich heiraten nächstes Jahr an unserem 20. Jahrestag. Da wird sich überhaupt nichts ändern, nichtmal der Name, weil wir alle unsere Namen behalten (Mann seinen, Tochter und ich meinen). Warum wir dann heiraten? ... Einfach aus Liebe. Um unsere Liebe zu feiern. Um unsere Beziehung nochmal zu bejahen. Damit ich endlich offiziell "mein Mann" sagen kann. Damit ich mich "seine Frau" nennen darf. Weil es schön ist.Einfach so
Das ist ja süß.
Darf ich fragen wieso ihr euch erst jetzt dazu entscheidet? 20 Jahre ist ja schon sehr lange![]()
Aber eure Begründung ist schön![]()
Sagen wir mal so... der Mann hat etwas länger für seine Entscheidungsfindung benötigt

24.11.2022 13:17
Zitat von ElCamino:
Hmm neben Steuer denke ich persönlich auch an Witwenrente, die es sonst nicht gibt und die in gewissen Lebensmodellen durchaus entscheidend werden kann im worst case.
Außerdem spart man sich den Gang zum Notar bzgl gewisser Vollmachten im Ernstfall (alleine schon: Status bei KH-Besuchen etc.).
Sehe ich auch so. Wenn ich bedenke, dass die Mutter meines Schwagers absolut keine Entscheidungsmöglichkeiten hatte, als ihr damaliger Lebenspartner wegen Krebs im KH lag... Entweder muss man wirklich jeden Bereich durch entsprechende Vollmachten, aber am besten notariell beglaubigt, regeln oder man heiratet eben.
24.11.2022 21:02
Ehe ist tatsächlich konservativ weil sie in vielerlei Hinsicht Sicherheiten mit sich bringt. Der Fehler liegt darin, "konservativ" grundsätzlich als Makel zu sehen.
Generell ist dieser Drang, alles was früher normal war, als verstaubt, nicht mehr zeitgemäß und einengend zu bezeichnen, für mich unangebracht und nervig. Aber das nur am Rande erwähnt.
Aus romantischen Gründen würden mein Mann und ich (seit 16 Jahren verheiratet, seit 20 Jahren ein Paar) nicht mehr heiraten weil es für uns nicht nötig ist. Aus praktischen Gründen vor allem mit Kindern, würden wir es trotzdem immer wieder machen weil es sehr viele Punkte vereinfacht.
Generell ist dieser Drang, alles was früher normal war, als verstaubt, nicht mehr zeitgemäß und einengend zu bezeichnen, für mich unangebracht und nervig. Aber das nur am Rande erwähnt.
Aus romantischen Gründen würden mein Mann und ich (seit 16 Jahren verheiratet, seit 20 Jahren ein Paar) nicht mehr heiraten weil es für uns nicht nötig ist. Aus praktischen Gründen vor allem mit Kindern, würden wir es trotzdem immer wieder machen weil es sehr viele Punkte vereinfacht.
26.11.2022 21:46
Wir haben aus religiösen Gründen geheiratet, weil wir Gott in unserem Bund einfach mit dabei haben wollten.
Das Standesamt war da eben zusätzliche Voraussetzung. Das haben wir allerdings nur zu zweit ohne Trauzeugen und ohne Ringe gemacht. Und auch ohne Gäste.
Das große Fest war die kirchliche Hochzeit. Die war für uns einfach wichtig, mit der Hochzeit sind wir auch erst zusammengezogen.
Konservativ? JA, passt für uns.
Das Standesamt war da eben zusätzliche Voraussetzung. Das haben wir allerdings nur zu zweit ohne Trauzeugen und ohne Ringe gemacht. Und auch ohne Gäste.
Das große Fest war die kirchliche Hochzeit. Die war für uns einfach wichtig, mit der Hochzeit sind wir auch erst zusammengezogen.
Konservativ? JA, passt für uns.
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