"arm" und "reich"
22.03.2020 15:34
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Anja_FFM:
Ich empfinde diese fehlende Durchmischung tatsächlich als Problem. Man kommt eben automatisch weniger in Kontakt mit Menschen mit einem anderen Hintergrund. Ist es aber für eine gewisse Solidarität in der Gesellschaft aber nicht wichtig wichtig, dass mehr mitzuerleben? Wenn Kinder nur ihr privilegiertes Leben kennen, können sie die Empathie entwickeln, dass es Kindern um die Ecke ganz, ganz anders geht? Haben sie ein Bewusstsein dafür, wie privilegiert sie sind?
Genau das.
Ich würde meine Kinder niemals auf eine Privatschule schicken egal, wie viel Geld ich habe
Neiiin, das tun nur ganz böse Leute! Mensch, ich denke, man sollte immer den Hintergrund und die genauen Umstände betrachten? Oder gilt das nur für Low-Performer? Sorry, jetzt bin ich unsachlich, aber ganz ehrlich auch stinksauer, wenn man immer mit zweierlei Maß misst: für mich war die Privatschule damals übrigens die einzige Möglichkeit, zu arbeiten! Der Hort hatte nämlich keinen Platz für unser Kind und Familie haben wir hier nicht!
22.03.2020 15:37
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von serap1981:Natürlich gibt es da himmelweite Unterschiede.
Zitat von Metalgoth:
...
Natürlich muss man die lebensumstände betrachten. Aber es gibt auch einen Unterschied zwischen sich auf etwas ausruhen und aus der Situation etwas machen.
Mag sein, dass ich da einfach andere Prioritäten setze. Aber ich habe auch mit dem Mindestlohn und ohne Ausbildung angefangen. Inzwischen habe ich auch einen Hochschulabschluss. Und geschenkt gab es beides sicher nicht.
Ich sage damit nicht, dass ich beides erwarte, ich erwarte aber Verständnis dafür, dass ich beispielsweise nicht unbegrenzt Zeit habe, weil ich neben dem Job studiere. Und diese beiden lebensentwürfe (darauf ausruhen versus karrieregeil) passen einfach nicht zusammen.
Es gibt aber auch einfach „ungebildete“ Menschen, denen ihr niedriger Lohn völlig reicht und, die damit zufrieden sind.
Muss denn wirklich jeder einen Hochschulabschluss haben?
Was hat das mit „sich darauf ausruhen“ zu tun, wenn jemand damit ein glückliches Leben führt?
Es gibt zum Glück auch ein paar „karrieregeile“ Menschen, die auf dem Boden geblieben sind.
Man kann auch ohne Ausbildung Verständnis für seine Freunde haben, die gerade keine Zeit haben, weil sie ihren Doktor machen und arbeiten.
Es zählt bei einer Freundschaft nicht die Quantität...dann sieht man sich halt mal ne Zeit lang nicht
Nur ein Beispiel: wenn jemand, wie Du ihn oben beschrieben hast und ich jeweils von einem „anstrengenden Tag” sprechen, ist das aller Wahrscheinlichkeit nach ein himmelweiter Unterschied! Man hat einfach völlig verschiedene Ansichten bzw. bewertet Sachverhalte ganz anders. Natürlich kann ich auf rationaler Ebene Verständnis aufbringen, dass für ihn die Belastungsgrenze halt viel früher erreicht ist usw., aber eine tiefe Freundschaft oder gar Partnerschaft wird sich daraus nicht entwickeln. Es ist - wie Du selber gesagt hast - die Grundeinstellung, die zu verschieden ist!
Gerade jemand ohne Ausbildung macht oft einen sehr anstrengenden Job.
Denkst du wirklich, dass ein Kind, das Studium etc. einfach in den Arsch geblasen bekommt (entschuldige die Ausdrucksweise, Ich weiß, dass sehr viele arbeiten müssen, um sich ihr Studium zu finanzieren und auch viele, die das Studium bezahlt bekommen nicht so sind. Ich verallgemeinere nicht, aber es gibt sie nun mal) zwingend eine höhere Belastungsgrenze haben muss als jemand, der ungelernt irgendwo arbeitet.
Sry, aber das ist schon ein bisschen weltfremd.
Gerade ungelernte Kräfte haben oft psychisch schon einiges durch und stecken unheimlich viel weg.
22.03.2020 15:39
Zitat von MiramitLionel:
Eine spannende Diskussion. Gestern habe ich noch eine Weile darüber nachgedacht und tatsächlich stimme ich in mancherlei Hinsicht überein. Meine Schwester hat keinen Job, ich gehe studieren. Fragt man sie was sie so macht den Tag über, kommt oft "nix". Fragt sie mich und ich antworte, dass ich noch in die Uni muss, einkaufen, meinen Sohn abholen etc. Dann meint sie oft, das sei aber anstrengend. Oder wenn sie meint, sie habe viel zu tun und auf meine Nachfrage meint Haushalt und kochen. Was für mich normaler Alltag ist. Wir leben wirklich in unterschiedlichen Welten und oftmals verstehen wir uns so gar nicht, weil bei ihr der Unmut dann hochkocht und sie meint, mir sei alles in den Schoß gefallen.
Ja, natürlich gibt es das. Aber deshalb muss das doch nicht bei allen so sein
22.03.2020 15:46
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Anja_FFM:
Ich empfinde diese fehlende Durchmischung tatsächlich als Problem. Man kommt eben automatisch weniger in Kontakt mit Menschen mit einem anderen Hintergrund. Ist es aber für eine gewisse Solidarität in der Gesellschaft aber nicht wichtig wichtig, dass mehr mitzuerleben? Wenn Kinder nur ihr privilegiertes Leben kennen, können sie die Empathie entwickeln, dass es Kindern um die Ecke ganz, ganz anders geht? Haben sie ein Bewusstsein dafür, wie privilegiert sie sind?
Genau das.
Ich würde meine Kinder niemals auf eine Privatschule schicken egal, wie viel Geld ich habe
Neiiin, das tun nur ganz böse Leute! Mensch, ich denke, man sollte immer den Hintergrund und die genauen Umstände betrachten? Oder gilt das nur für Low-Performer? Sorry, jetzt bin ich unsachlich, aber ganz ehrlich auch stinksauer, wenn man immer mit zweierlei Maß misst: für mich war die Privatschule damals übrigens die einzige Möglichkeit, zu arbeiten! Der Hort hatte nämlich keinen Platz für unser Kind und Familie haben wir hier nicht!
Natürlich tun das NICHT nur ganz böse Leute. Ich sage die ganze Zeit, dass es durchaus viele Menschen gibt, die auf dem Boden geblieben sind. Aber ich würde meine Kinder dennoch nicht auf eine Schule schicken, in der sie nur auf Kinder mit dem gleichen sozialen Hintergrund kennen lernen - völlig egal in welche Richtung.
Mir ist es wichtig, dass sie Menschen aus allen Schichten kennen lernen.
Es sind weder alle, die in einem sozialen Brennpunkt zur Schule gehen asozial, noch alle, die auf eine Privatschule gehen überheblich.
Die scheint es aber doch sehr wichtig, wie viel gehobener eure Wohngegend ist.
Ich habe Freunde aus verschiedenen „Schichten“.
Es gibt in jeder Schicht Idioten und es gibt in jeder Schicht Menschen mit Herz, Verstand und Zielstrebigkeit
22.03.2020 15:56
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Anja_FFM:
Ich empfinde diese fehlende Durchmischung tatsächlich als Problem. Man kommt eben automatisch weniger in Kontakt mit Menschen mit einem anderen Hintergrund. Ist es aber für eine gewisse Solidarität in der Gesellschaft aber nicht wichtig wichtig, dass mehr mitzuerleben? Wenn Kinder nur ihr privilegiertes Leben kennen, können sie die Empathie entwickeln, dass es Kindern um die Ecke ganz, ganz anders geht? Haben sie ein Bewusstsein dafür, wie privilegiert sie sind?
Genau das.
Ich würde meine Kinder niemals auf eine Privatschule schicken egal, wie viel Geld ich habe
Neiiin, das tun nur ganz böse Leute! Mensch, ich denke, man sollte immer den Hintergrund und die genauen Umstände betrachten? Oder gilt das nur für Low-Performer? Sorry, jetzt bin ich unsachlich, aber ganz ehrlich auch stinksauer, wenn man immer mit zweierlei Maß misst: für mich war die Privatschule damals übrigens die einzige Möglichkeit, zu arbeiten! Der Hort hatte nämlich keinen Platz für unser Kind und Familie haben wir hier nicht!
Natürlich tun das NICHT nur ganz böse Leute. Ich sage die ganze Zeit, dass es durchaus viele Menschen gibt, die auf dem Boden geblieben sind. Aber ich würde meine Kinder dennoch nicht auf eine Schule schicken, in der sie nur auf Kinder mit dem gleichen sozialen Hintergrund kennen lernen - völlig egal in welche Richtung.
Mir ist es wichtig, dass sie Menschen aus allen Schichten kennen lernen.
Es sind weder alle, die in einem sozialen Brennpunkt zur Schule gehen asozial, noch alle, die auf eine Privatschule gehen überheblich.
Die scheint es aber doch sehr wichtig, wie viel gehobener eure Wohngegend ist.
Ich habe Freunde aus verschiedenen „Schichten“.
Es gibt in jeder Schicht Idioten und es gibt in jeder Schicht Menschen mit Herz, Verstand und Zielstrebigkeit
Nein, ist es nicht. Es ist nur die ganz sachliche Erklärung dafür, warum wir weder Freunde haben, die „arm” sind (nenn es „Unterschicht”), noch „Superreiche”. Die Privatschule diente nur als Beispiel!
Zum fett markierten: habe ich das irgendwann irgendwo behauptet? Mit Sicherheit nicht!
22.03.2020 15:58
Zitat von Metalgoth:
Zitat von MiramitLionel:
Eine spannende Diskussion. Gestern habe ich noch eine Weile darüber nachgedacht und tatsächlich stimme ich in mancherlei Hinsicht überein. Meine Schwester hat keinen Job, ich gehe studieren. Fragt man sie was sie so macht den Tag über, kommt oft "nix". Fragt sie mich und ich antworte, dass ich noch in die Uni muss, einkaufen, meinen Sohn abholen etc. Dann meint sie oft, das sei aber anstrengend. Oder wenn sie meint, sie habe viel zu tun und auf meine Nachfrage meint Haushalt und kochen. Was für mich normaler Alltag ist. Wir leben wirklich in unterschiedlichen Welten und oftmals verstehen wir uns so gar nicht, weil bei ihr der Unmut dann hochkocht und sie meint, mir sei alles in den Schoß gefallen.
Ja, natürlich gibt es das. Aber deshalb muss das doch nicht bei allen so sein
Sagt doch auch niemand.
Es werden nur Erfahrungen geteilt
22.03.2020 16:04
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
...
Das gilt aber halt auch für andere Berufe![]()
Ergänze: mit jemanden, der keinen Schulabschluss hat und sich mit Hilfsarbeiten über Wasser hält, könnte ich z.B. nichts anfangen - denn auch das lässt eine Grundhaltung erkennen, die einfach nicht zu mir passt...
Das sehe ich anders.
Man muss immer die Lebensumstände betrachten und kann das nicht verallgemeinern.
Aber als Partner muss man so jemanden trotzdem nicht nehmen.
Und jeder hat da seine Kriterien. Mein Kriterium war ganz klar: Schulabschluss. Alles andere wäre nicht vorstellbar für mich. Aus Prinzip schon nicht, was ist das für ein Vorbild für die Kinder?
22.03.2020 16:05
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
...
Neiiin, das tun nur ganz böse Leute! Mensch, ich denke, man sollte immer den Hintergrund und die genauen Umstände betrachten? Oder gilt das nur für Low-Performer? Sorry, jetzt bin ich unsachlich, aber ganz ehrlich auch stinksauer, wenn man immer mit zweierlei Maß misst: für mich war die Privatschule damals übrigens die einzige Möglichkeit, zu arbeiten! Der Hort hatte nämlich keinen Platz für unser Kind und Familie haben wir hier nicht!
Natürlich tun das NICHT nur ganz böse Leute. Ich sage die ganze Zeit, dass es durchaus viele Menschen gibt, die auf dem Boden geblieben sind. Aber ich würde meine Kinder dennoch nicht auf eine Schule schicken, in der sie nur auf Kinder mit dem gleichen sozialen Hintergrund kennen lernen - völlig egal in welche Richtung.
Mir ist es wichtig, dass sie Menschen aus allen Schichten kennen lernen.
Es sind weder alle, die in einem sozialen Brennpunkt zur Schule gehen asozial, noch alle, die auf eine Privatschule gehen überheblich.
Die scheint es aber doch sehr wichtig, wie viel gehobener eure Wohngegend ist.
Ich habe Freunde aus verschiedenen „Schichten“.
Es gibt in jeder Schicht Idioten und es gibt in jeder Schicht Menschen mit Herz, Verstand und Zielstrebigkeit
Nein, ist es nicht. Es ist nur die ganz sachliche Erklärung dafür, warum wir weder Freunde haben, die „arm” sind (nenn es „Unterschicht”), noch „Superreiche”. Die Privatschule diente nur als Beispiel!
Zum fett markierten: habe ich das irgendwann irgendwo behauptet? Mit Sicherheit nicht!
Du hast mehrfach gesagt, dass du dir nicht vorstellen kannst, mit Menschen ohne anständigen Schulabschluss Gemeinsamkeiten haben zu können.
22.03.2020 16:06
Zitat von Indira:
Ich kenne Einige, die trotz abgeschlossenem Masterstudium nichts, oder nicht viel auf die Reihe bekommen.
Uns etliche, die nach der Hauptschule ne Ausbildung gemacht haben, dann evtl den Meister und richtig was gerissen bekommen.
Beruflich und privat.
Und ich kenne die, denen Geld herzlich egal ist, Künstler, freiberufliche und auch solche, bei denen der Job nur dafür da ist, dass man seine Rechnungen bezahlen kann.
Die im Privaten viel auf die Beine stellen.
Ein hoher Bildungsgrad sagt so gar nichts!
Manchmal sind es Schicksalsschläge die eine berufliche Karriere vereiteln, manchmal andere Umstände die dazu führen dass auch ein ehrgeiziger Mensch da nicht viel vorzuweisen hat.
Es interessiert mich aber auch nicht.
Ich unterhalte mich privat nicht, oder kaum über berufliches, da macht doch jeder sein.
Ja, ich kenne auch viele Extrembeispiele.
Und wer sagt was gegen einen Handwerksmeister?
Niemand... Aber jemand ohne Schule und Ausbildung...wäre nicht mein Umgang.
22.03.2020 16:08
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von cogito_ergo_sum:
...
Ergänze: mit jemanden, der keinen Schulabschluss hat und sich mit Hilfsarbeiten über Wasser hält, könnte ich z.B. nichts anfangen - denn auch das lässt eine Grundhaltung erkennen, die einfach nicht zu mir passt...
Das sehe ich anders.
Man muss immer die Lebensumstände betrachten und kann das nicht verallgemeinern.
Aber als Partner muss man so jemanden trotzdem nicht nehmen.Und jeder hat da seine Kriterien. Mein Kriterium war ganz klar: Schulabschluss. Alles andere wäre nicht vorstellbar für mich. Aus Prinzip schon nicht, was ist das für ein Vorbild für die Kinder?
Aber gibt es für dich echt keine Unterschiede zwischen Freunden und dem, mit dem du dein Leben verbringst?
22.03.2020 16:08
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
...
Warum ergibt sich das von selbst?
Nee, kein bisschen. Ich habe keinen einzigen meiner Freunde bei der Arbeit kennen gelernt.
Weil z.B. in die Privatschule meines Sohnes keine „armen” Kinder gehen; weil da, wo wir wohnen und auf den Spielplatz gehen, keine „Armen” wohnen, weil „Arme” ihre Kinder nicht in dieselbe Ballettschule schicken wie „Reiche”, weil in den Bars, in die ich früher ging, auch ein relativ homogenes Publikum war,... ist, denke ich, auch ein Großstadtphänomen![]()
Als gäbe es in der Großstadt keine armen Menschen![]()
Bei dir ergibt sich das, weil ihr das so wolltet. Nicht, weil es sich halt bei allen so ergibt.
Ich wohne in einem gehobeneren Viertel und in die Schule meiner Töchter gehen stinknormale Kinder. Klar, viele mit viel Geld. Aber lange nicht alle und zum Glück ist das Eltern, sowie Kindern herzlich egal.
Genau die gleichen Kinder gehen hier auf den Spielplatz und in die gleiche Ballettschule; völlig ungeachtet dessen, was die Eltern verdienen.
In München ist das aber wirklich anders. Ich kenne kein Stadtviertel, wo die "Ärmeren" wohnen. Selbst am Hasenbergl nicht mehr (viele Studenten...), in Neuperlach vielleicht, aber das ist weit draußen. Aber Laim, Trudering etc...da wohnen keine Armen. Und in Schwabing, Maxvorstadt, Lehel eh nicht.
22.03.2020 16:13
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
...
Weil z.B. in die Privatschule meines Sohnes keine „armen” Kinder gehen; weil da, wo wir wohnen und auf den Spielplatz gehen, keine „Armen” wohnen, weil „Arme” ihre Kinder nicht in dieselbe Ballettschule schicken wie „Reiche”, weil in den Bars, in die ich früher ging, auch ein relativ homogenes Publikum war,... ist, denke ich, auch ein Großstadtphänomen![]()
Als gäbe es in der Großstadt keine armen Menschen![]()
Bei dir ergibt sich das, weil ihr das so wolltet. Nicht, weil es sich halt bei allen so ergibt.
Ich wohne in einem gehobeneren Viertel und in die Schule meiner Töchter gehen stinknormale Kinder. Klar, viele mit viel Geld. Aber lange nicht alle und zum Glück ist das Eltern, sowie Kindern herzlich egal.
Genau die gleichen Kinder gehen hier auf den Spielplatz und in die gleiche Ballettschule; völlig ungeachtet dessen, was die Eltern verdienen.
In München ist das aber wirklich anders. Ich kenne kein Stadtviertel, wo die "Ärmeren" wohnen. Selbst am Hasenbergl nicht mehr (viele Studenten...), in Neuperlach vielleicht, aber das ist weit draußen. Aber Laim, Trudering etc...da wohnen keine Armen. Und in Schwabing, Maxvorstadt, Lehel eh nicht.
Aber ihr habt es euch doch ausgesucht, dort zu wohnen, oder nicht?
Ich weiß, dass München extrem ist, aber meine Stadt hat je nach Stadtteil ähnliche Mieten. Da wohnen dennoch nicht nur Reiche
22.03.2020 16:13
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
...
Das sehe ich anders.
Man muss immer die Lebensumstände betrachten und kann das nicht verallgemeinern.
Aber als Partner muss man so jemanden trotzdem nicht nehmen.Und jeder hat da seine Kriterien. Mein Kriterium war ganz klar: Schulabschluss. Alles andere wäre nicht vorstellbar für mich. Aus Prinzip schon nicht, was ist das für ein Vorbild für die Kinder?
Aber gibt es für dich echt keine Unterschiede zwischen Freunden und dem, mit dem du dein Leben verbringst?
Natürlich. Aber auch im Freundeskreis gibt es so jemanden nicht, ich kenne schlicht solche Leute nicht. Und suche sie natürlich auch nicht explizit.
22.03.2020 16:13
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
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Natürlich tun das NICHT nur ganz böse Leute. Ich sage die ganze Zeit, dass es durchaus viele Menschen gibt, die auf dem Boden geblieben sind. Aber ich würde meine Kinder dennoch nicht auf eine Schule schicken, in der sie nur auf Kinder mit dem gleichen sozialen Hintergrund kennen lernen - völlig egal in welche Richtung.
Mir ist es wichtig, dass sie Menschen aus allen Schichten kennen lernen.
Es sind weder alle, die in einem sozialen Brennpunkt zur Schule gehen asozial, noch alle, die auf eine Privatschule gehen überheblich.
Die scheint es aber doch sehr wichtig, wie viel gehobener eure Wohngegend ist.
Ich habe Freunde aus verschiedenen „Schichten“.
Es gibt in jeder Schicht Idioten und es gibt in jeder Schicht Menschen mit Herz, Verstand und Zielstrebigkeit
Nein, ist es nicht. Es ist nur die ganz sachliche Erklärung dafür, warum wir weder Freunde haben, die „arm” sind (nenn es „Unterschicht”), noch „Superreiche”. Die Privatschule diente nur als Beispiel!
Zum fett markierten: habe ich das irgendwann irgendwo behauptet? Mit Sicherheit nicht!
Du hast mehrfach gesagt, dass du dir nicht vorstellen kannst, mit Menschen ohne anständigen Schulabschluss Gemeinsamkeiten haben zu können.
Ich geb's wirklich auf! Du hältst mich für einen Snob und das werd ich wohl auch die hundertste Erklärung nicht ändern! Zwischen einer abwertenden Aussage wie der fett markierten und meinen Aussagen liegen zwar Welten, aber gut...
22.03.2020 16:14
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von cogito_ergo_sum:
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Als gäbe es in der Großstadt keine armen Menschen![]()
Bei dir ergibt sich das, weil ihr das so wolltet. Nicht, weil es sich halt bei allen so ergibt.
Ich wohne in einem gehobeneren Viertel und in die Schule meiner Töchter gehen stinknormale Kinder. Klar, viele mit viel Geld. Aber lange nicht alle und zum Glück ist das Eltern, sowie Kindern herzlich egal.
Genau die gleichen Kinder gehen hier auf den Spielplatz und in die gleiche Ballettschule; völlig ungeachtet dessen, was die Eltern verdienen.
In München ist das aber wirklich anders. Ich kenne kein Stadtviertel, wo die "Ärmeren" wohnen. Selbst am Hasenbergl nicht mehr (viele Studenten...), in Neuperlach vielleicht, aber das ist weit draußen. Aber Laim, Trudering etc...da wohnen keine Armen. Und in Schwabing, Maxvorstadt, Lehel eh nicht.
Aber ihr habt es euch doch ausgesucht, dort zu wohnen, oder nicht?
Ich weiß, dass München extrem ist, aber meine Stadt hat je nach Stadtteil ähnliche Mieten. Da wohnen dennoch nicht nur Reiche
Nein, habe ich nicht. Ich wohne schon immer in München.
Also wohnen bei euch in der Stadt auch arme Leute in Vierteln, wo 2 Zimmer 1500 Euro kosten? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen...wie soll das gehen?
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