Mütter- und Schwangerenforum

Mein Ex macht sich von mir abhängig.

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LuliBubi
1227 Beiträge
08.03.2021 22:58
Zitat von ella1804:

Ich sehe parallelen
Ich bin eigentlich auch nicht der Typ der auf den Tisch haut und die Trennung fiel mir nicht leicht, wir waren über 16 Jahre zusammen.
Aber irgendwann ging es einfach nicht mehr. Ich weiß das er teilweise recht hatte bzw hat und das es mehr als unglücklich lief, das da ziemlich schnell jemand neues da war. Aber mir ging es dann irgendwann so schlecht. Ich hab nicht an der Trennung gezweifelt, aber an den Umständen und eben wie die Kinder damit umgehen. Als dann aber noch der Satz fiel, das es für mich das kleinere Übel wäre, sich nicht zu trennen, schließlich wollte ja nur ich die Trennung, war bei mir der Punkt erreicht. Da hieß es dann für mich Augen zu und durch. Klar die Kinder hatten Priorität, aber meine Bedürfnisse eben auch. Hast du Unterstützung Im Umfeld? Ich konnte mir da wirklich Rat holen bei Familie und Freunden, weil er mich zwischendurch wirklich wieder so manipuliert habe, das ich selbst gezweifelt habe ob ich sein Verhalten als so falsch empfunden habe. Das hat mir sehr geholfen.

Total verrückt, das ist bei mir genauso mit der Manipulation. Manchmal denke ich wirklich, dass ich die Doofe bin, die einen Fehler macht, weil er da wirklich penetrant und manipulativ ist. Ja, ich habe Unterstützung in meinem Umfeld, aber der Schritt liegt ja immer noch bei mir.
Ich habe schon überlegt einen Brief zu schreiben, den er sich immer wieder durchlesen kann, bis es klickt.
Zwerginator
6814 Beiträge
09.03.2021 08:58
Meldet er sich bei dir, dass er morgen um XY kommt oder kommt er einfach?

Wenn du die Konfrontation noch nicht kannst unternimm doch was mit den Kindern wenn die Zeit es zulässt bevor er vor der Türe steht. Oder geh in der Zeit in der er da ist Einkaufen. Als kleiner Start um deine Grenzen abzustecken.
leonieZimmer
66 Beiträge
09.03.2021 10:21
Zitat von LuliBubi:

Hallöle ihr Lieben,

Ich hab da ein Anliegen welches mich mittlerweile echt belastet. Ich bin nun schon seit über einem Jahr von meinem Mann getrennt, wir haben bis Anfang diesen Monats noch zusammen gelebt, haben drei Kinder zusammen und in meinem Leben gibt es einen neuen Mann (es ist zwar noch keine Beziehung, aber wir daten). Solange ich diesen Mann nun schon treffe, genauso lange habe ich auch Probleme mit meinem Ex, jedes Mal wenn es um das Thema geht mich mit dem anderen Mann zu treffen, er wirft mir Egoismus vor, weil ich ihn mit den Kindern alleine lasse und ist dann immer sehr beleidigend, mischt sich unglaublich ein und macht mir da echt Probleme.
Alles etwas, womit ich noch leben könnte, weil die Hoffnung besteht/ bestand, dass sich das ändert, sobald er ausgezogen ist. Nun gestaltet sich die Situation allerdings so, dass er denkt, er würde seine Kinder verlieren (er kann sie sehen, wann immer er will, meinetwegen auch 5 Tage die Woche, er wohnt auf der anderen Straßenseite, das sollte also kein Problem sein, für ihn natürlich nicht das Gleiche (verstehe ich, ist es ja auch nicht) und seiner Meinung nach nicht umsetzbar (ich weiß nicht wieso nicht). Nun hatten wir heute ein Gespräch, indem er sich mir etwas geöffnet hat, weshalb er immer quasi durchdreht und mir irgendwelche Dinge vorwirft, er ist abhängig von mir. Er weiß nicht, wie er ohne mich klar kommen soll und möchte (seiner Aussage nach) einfach sterben.

Ich bin da ehrlich gesagt ziemlich ratlos, da ich zwar sehr gerne guten Kontakt halten möchte, ich mein Leben aber andererseits nicht von seinen Gefühlen und Launen bestimmen lassen kann und möchte.

Sicher ist das alles etwas wirr und ich weiß auch nicht, was ich hiermit bezwecken möchte, vielleicht einfach mal alles loswerden.
Lg


Hallo!
Tut mir sehr leid, dass du Probleme mit deinem Ex hast.
Ich habe selber diese Erfahrung gehabt. Ja, wie hatten keine Kinder, was meine Situation nicht so schwer macht. Aber trotzdem würde ich was sagen.
Die beste Option hier ist, eine Psychotherapie zusammen mit deinem Ex zu machen. Anders wird es leider besser nie.
Nur andere Person, also Fachmann, soll euch helfen. Das Problem hat nicht nur dein Ex, sondern du auch. Und zusammen findet ihr Ausweg.
Dabei ist es wichtig, eure Enttäuschung nach Trennung zu bearbeiten. Es ist wichtig zu verstehen, warum es zur Trennung kam. Das ist sehr wichtig für euch beide für weitere Beziehungen.
Umgang mit Kids hat sich nach Trennung verändert. Und Kinder wohnen mit Mama. Aber es gibt auch den Vater als Elternteil, für den auch wichtig ist, ständigen Kontakt mit Kids zu haben. Für Väter ist es schwer, wenn Kids bei Mutter bleiben. Und daran muss man auch arbeiten.
Wollt ihr das oder nicht, aber ihr müsst beide gute Beziehungen weiterhin halten.
Ich hatte einmal solche Therapie. Und mir hat es geholfen.
Ich hoffe, das kann auch euch helfen!
ella1804
617 Beiträge
09.03.2021 16:27
Zitat von Zwerginator:

Meldet er sich bei dir, dass er morgen um XY kommt oder kommt er einfach?

Wenn du die Konfrontation noch nicht kannst unternimm doch was mit den Kindern wenn die Zeit es zulässt bevor er vor der Türe steht. Oder geh in der Zeit in der er da ist Einkaufen. Als kleiner Start um deine Grenzen abzustecken.

Ähnlich habe ich es auch gemacht anfangs.
Habt ihr klare Absprachen, wann er die Kinder nimmt?
Das er ständig hier war, machte es auch für die Kinder schwer, weil sie das schwer einordnen konnten. Sie kommen besser klar wenn die Zeiten abgestimmt sind und sie sich drauf einstellen können.
Ich hab dann versucht ihm klar zu machen das er es nicht nur uns schwer macht mit seinem Verhalten, sondern auch sich selbst. Es gab dann nämlich auch Situationen wo der 4 jährige weinte und nicht mit ihm mitgehen wollte. Auch wenn da wieder der Vorwurf kam, ich sei schuld und nehme ihm die Kinder weg.
Er hat dann aber gemerkt, dass es besser wurde, wenn man ihm sagen konnte, dann und dann geht's zum Papa.
Hier war die Trennung im Juni letzten Jahres, im November ist er ausgezogen und ich sage mal seit Mitte Dezember, Anfang Januar läuft es gut.
Auch die Kinder kommen gut zurecht, die 9 jährige besser als erwartet, da hatte ich mir wirklich Gedanken gemacht. So langsam findet sich der neue Alltag
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