Mütter- und Schwangerenforum

Umgang mit Oma

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Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
27.02.2026 18:05
Ich möchte mal eure Meinung wissen.
Das Thema ist für mich sehr emotional und es wird lang.

Meine Mutter wurde schwanger mit mir als sie noch minderjährig war. Sie und ihre beste Freundin liessen die Pille weg, weil sie gleichzeitig schwanger werden wollten.
Sie war kurz vor ihrem Ausbildungsbeginn und so kam es wie es kommen musste: ich wurde ständig bei Oma und Opa geparkt, weil sie ja zur arbeit musste.
Oft hat sie mich danach nicht abgeholt, weil sie müde war und es sich ja eh nicht lohnt, weil sie mir ersparen wollte, das ich früh morgens wieder hingebracht werden musste vor der Arbeit.
Am Wochenende ging sie mit Freunden raus, Urlaube, Party etc.
Also wuchs ich eigentlich bei meinen Grosseltern auf.
Irgendwann lernte sie einen Mann kennen mit dem sie noch 2 Kinder bekam. Extremer Alkoholiker. So oft war die Polizei da.
Eine Zeit lang kam ich ins Heim, dann durfte ich zu meinen Grosseltern ganz offiziell ziehen.
Ich habe eine enge Bindung zu meinen Grosseltern.
Sie sind wie meine Eltern.
Als ich mein erstes Kind bekam, war ich so voller Glückshormone, wollte eine Familie und eine Oma für mein Kind.
Also suchte ich den Kontakt zu meiner Mutter.
Davor haben wir 7 Jahre keinen Kontakt gehabt.
Es lief gut die ersten Jahre. Sie freute sich übers Enkelkind. Sie durfte dort schlafen und sie nahm sie mit in den Urlaub.
Der erste Knacks kam, als ich sie darauf ansprach,das ich nicht möchte, das sie mit dem Kind im auto raucht.
Von da an wurde der Kontakt weniger von ihrer Seite aus.
Ich wurde erneut schwanger und mir ging es die ersten 3 Monate sehr schlecht.
Ich fragte sie, ob sie die grosse nehmen kann. Mir war dauerübel.
"Das ist dein Kind. Du hast dich dafür entschieden."
Ich wünschte meine Oma hätte das damals auch nur einmal zu ihr gesagt.
Da habe ich den Kontakt weiter minimiert, weil dieser Spruch wirklich weh tat.
Immer ging es nur nach ihren Bedingungen.
Ich war nie jemand, der seine Kinder oft Weggab. Das war immer eher die Ausnahme.

Die Jahre zogen vorbei.
Wir hatten ab da an nur noch Oberflächen Kontakt. Weihnachten, Geburtstag, Einschulung.
Dann starb mein Opa.
Ich kümmerte mich die letzten Jahre um ihn und Oma.
Keiner aus der Familie interessierte sich vorher für meine Grosseltern. Nicht zu Weihnachten, nicht zu Geburtstagen.
Bis Opa starb. Da kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen.
Machten Vollmachten, sperrten Omas Konto, trugen mich hintenrum als Pflegeperson aus.. sagten, das sie sich jetzt um alles kümmern und ich mich raushalten soll, weil ich nur das enkelkind bin.
Sie waren alle nicht einmal im Krankenhaus als Opa den Schlaganfal hatte und auch nicht als darmkrebs diagnostiziert wurde.
Sie warfen mir vor, das ich Omas Geld nehme.
Sie drohten mir mit rechtlichen Konsequenzen, wenn ich sie weiter bestehle.
Oma hat mir immer Geld zugesteckt.
Auch den Enkelkindern. So wie Omas das nun mal machen.
Später kam dann raus, das sie Geld versteckte und auch an Gärtner, handwerkern etc verschenkte.
Sie war da schon sehr dement.
Entschuldigt hat sich nie jemand bei mir.
Alle warfen mir vor, das ich mich schlecht um Oma gekümmert habe.
Das ist jetzt 5 Jahre her.
Von der anfangsbesorgnis meiner Mutter und dem Rest der Verwandtschaft ist nicht mehr viel übrig gebliebenen.
Ziemlich schnell nach Opas tot verloren sie wieder das Interesse an Oma und ich kümmere mich weiter um sie.

Ich bin immer noch tief gekränkt, wegen der Beschuldigungen.
Entsetzt wie sie alle nach dem tot ankamen von Opa und mir sagten, ich darf mich nicht mehr um Oma kümmern, weil sie das jetzt machen.
Sie haben mich so fies behandelt.

Die Kinder sehen meine Mutter weiterhin nur an den Feiertagen.
Nächste Woche hat oma Geburtstag und wir wollten essen gehen.
Meine Mutter hat alles geplant.
Vergessen zu erwähnen hat sie allerdings,das meine Tanten und Onkel auch dabei sind.
Sie weiss ganz genau, das ich mich mit ihnen nie wieder an einen Tisch setzen wollte.
Mein Bruder hat mir das gesteckt.
Meine Mutter bat ihm, das für sich zu behalten, weil ich sonst nicht komme.
Ich finde das so respektlos mir gegenüber.
Die haben mir so wehgetan,mich so beleidigt, mir rechtliche Konsequenzen angedroht, wenn ich sie weiter bestehle.

Im gleichen Zuge bekam ich gerade eine Nachricht meiner Mutter (sie weiss noch nicht, das mein Bruder mir das gesteckt hat).
Sie möchte meine grosse mit in den Urlaub nehmen.
Ich war sprachlos. Sie hatte die Kinder 5 oder 6 Jahre nicht mehr.

Jetzt weiss ich nicht, ob ich sie mitfliegen lassen soll.
Es ist eine tolle Gelegenheit für die Grosse.
Aber gleichzeitig hat sie meinen Wunsch ignoriert, das ich mit dem Rest der Familie nichts mehr zutun haben möchte und plant ein grosses Treffen im Restaurant und bringt mich in eine unmögliche Lage.
Ich fühle mich wieder hintergegangen.
Aber ich bin im Zwiespalt.
Ist das nur mein Problem?
Die Kinder haben einen netten oberflächlichen Kontakt zur Oma. Freuen sich, wenn sie an Weihnachten kommt. Reden aber auch da nicht wirklich mit ihr, weil sie sie ja kaum kennen.

Würdet ihr euer Kind fliegen lassen?
Bauchschmerzen bereitet mir auch, das ich vermute, das sie sie nur mitnehmen, wegen des Sohnes ihres neuen Freundes. Der ist sehr anstrengend und ich denke, meine Mutter erhofft sich, das sie dann weniger mit ihm zutun hat. Sie mag ihn nämlich nicht.
Sie werden vermutlich abends an der Bar sitzen und sich volllaufen lassen, während die Kinder sich selber überlassen werden. Sie sind 12 Jahre alt.

Entschuldige für den langen Text.
Das Thema meine Mutter belastet mich mein Leben lang schon.

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

Sehr privat

nilou
14757 Beiträge
27.02.2026 19:16
Wegen dem Urlaub:
Wohin soll den geflogen werden und wie lange?

Nach dem ersten lesen kam mir gleich nein. Einfach weil ich keine Vertrauen hätte und mir ständig Sorgen machen würde ob was ist. Auch gibt es keine entsprechende Beziehung zwischen Oma und Enkelin. Und bei Flügen wird es ja nicht möglich/ sein das Kind im worst case Fall zu holen.

Zur Feuer nächste Woche und der Lügerei deiner Mutter:
Ich würde da schlicht und ergreifend nicht hin gehen. Warum? Was hast du davon außer das du dich besch… fühlen wirst?

Was hast du bzw. deine Kinder überhaupt von diesem Kontakt?
Goldi20
1035 Beiträge
27.02.2026 20:08
Nein würde ich nicht, ich hätte da keine ruhige Minute wenn sie mit dir schon so umgeht und es sie nicht interessiert wie es dir mit ihren Entscheidungen geht. Wer sagt dir denn, dass sie auf deine Große Rücksicht nimmt?
shelyra
69259 Beiträge
27.02.2026 20:14
Nein!

Es besteht keine Beziehung zwischen Oma und Kindern. Oma hat so gut wie kein Interesse an deren Leben. Sie ist quasi eine Fremde.

Ich würde überhaupt keinen Kontakt zu ihr wollen. Sie hat keine Beziehung zu dir, hat dich wie Müll behandelt in der Kindheit und einfach "bei Oma entsorgt". Beleidigt dich regelmäßig. Beachtet nicht deine Grenzen. Macht mehr Probleme als das es Vorteile hat.
Warum brauchst du eine Beziehung zu ihr?
Tifa
9184 Beiträge
27.02.2026 20:15
Einfach nein.
KullerBienchen
2595 Beiträge
27.02.2026 20:22
Ganz klar, nein. Ich würde mein Kind nicht mit gehen lassen. Außerdem hat sie 2 Enkel und nicht nur 1.

Die Feier würde ich absagen und ein Tag später mit Oma was schönes unternehmen.
born-in-helsinki
19100 Beiträge
27.02.2026 20:34
Absolutes Nein zum Urlaub! Egal wohin oder wie lange.

Zum Geburtstagsessen, vielleicht gehst hin, aber ignorierst die tante und Onkel und lässt dirs nicht verderben. Das ist es doch was sie wollen, das du reagierst wenn du 'überrascht' wirst beim betreten des Restaurants. Versuche auf cool zu machen, das macht sie wahrscheinlich noch wahnsinniger.
Baronesse
112 Beiträge
28.02.2026 05:01
Ebenfalls nein.

Ich kam selbst nach einem längeren Prozess der Versuche, Hoffnung, auch Wut und ja, Trauer, irgendwann an einen Punkt, zu entscheiden, dass Menschen, die mir nicht gut tun und mir nichts Gutes wollen, in meinem Leben nichts verloren haben.

Sie haben kein Anspruch (mehr), Teil davon zu sein, mir Gefühle gleich welcher Art zu verursachen oder Infos von mir zu bekommen. Und das ist tatsächlich unabhängig vom Verwandtschaftsgrad.

Die Erkenntnis war hart, gerade wenn man sich denkt „das müsste/sollte doch anders sein“. Aber auch wenn man es sich noch so sehr wünscht - was nicht ist, ist nicht.
Schütze Dich. Schütze auch Deine Kinder (auch hier ist Inkontinuität und Intriganz sicher nicht, was Du für sie möchtest). Macht Euer Ding und schließ ab, so gut Du kannst.
Karamellkern
972 Beiträge
28.02.2026 06:26
Würde ich nicht.
Deiner Mutter geht’s ja scheinbar wie du auch selber schon gesagt hast nur darum dass das andere Kind bespaßt wird. So wie es klingt wird sie deine Tochter dann links liegen lassen.
Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
28.02.2026 06:50
Ich bin seid 4 Uhr wach und grüble wieder über alles nach.

Sie wollen nach Spanien fliegen.
Gestern habe ich ihr aber doch noch geschrieben, das die Grosse zu dem Zeitpunkt nicht kann.
Geantwortet hat sie mir nicht.

Umso mehr ich darüber nachdachte, desto unverschämter fand ich diese Einladung aber.
Jahre lang kommt nichts in Richtung der Kinder. Garnichts.
Und dann soll mein Kind gut genug dafür sein, um ihren Stiefsohn zu unterhalten, damit sie ihre Ruhe hat.
Nichts anderes wird das nämlich sein.
Der Junge hat adhs und meine Mutter, der schon immer alles chronisch zuviel war, kriegt die Krise mit ihm. Ich kenne sie gut genug, um zu wissen was diese Aktion eigentlich bezwecken soll. Nämlich einfach nur Ruhe im Urlaub für sie.

Wir werden dort nächste Woche hinfahren und ich werde Oma ihr Geschenk geben und dann wieder fahren.
Ich möchte das so einfach nicht mehr.
Wir haben jahrelang immer mal wieder keinen Kontakt gehabt.
Irgendwie hat es sich aber immer wieder eingeschlichen, das wir auf irgendeine verkorkste Art zusammenkamen.. meist wegen meinen Geschwistern oder meiner Oma.

Ich habe lange daran festgehalten, um den Kindern wenigstens etwas Normalität von Familie zu geben.
Ich hatte ja die Probleme mit ihr. Nicht die Kinder. Ich wollte nie so sein, das die Kinder meine Probleme ausbaden müssen und den wenigen Kontakt zu verbieten.
Ich hätte mir so gerne eine Oma gewünscht, wie ich sie hatte.
Sie war wundervoll und hat alles für mich gegeben und hat mich so sehr geliebt.
Unsere Familie ist nicht mehr gross und gerade das jüngste Kind betont regelmäßig vor Festlichkeiten, das es sich so freut, wenn die ganze Familie zusammen kommt.
Letztens trafen wir sie zufällig beim Einkaufen und da drückte sie ihnen einen 10er in die Hand für die Zeugnisse.
Sie haben sich so gefreut und sowas haben sie verdient, weil es tolle liebenswerte Kinder sind.
Es ist zwar nicht viel was da kommt, aber eigentlich wollte ich Ihnen das wenige nicht auch noch nehmen.

Aber irgendwann ist es genug..
Ich möchte mich nicht mehr so behandeln lassen.
Ich habe bestimmt auch Fehler gemacht und nicht immer richtig reagiert, aber jedes mal tritt sie mit Füssen nach mir.
Jedes mal fährt sie diese Egotour und kommt auch noch damit durch.
Aber dieses Mal was es das für mich.
Ich will sie nicht mehr in meinen Leben haben.

Danke fürs antworten und lesen.
Es ist alles ziemlich verkorkst, aber es musste mal raus.

Anvil
612 Beiträge
28.02.2026 07:43
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, bricht den Kontakt ab. Ich habe das Ganze mit meinem Vater durch und ich habe mich viel zu spät von ihm "getrennt" und dadurch einiges an Lebensqualität eingebüßt. Deine Kinder können später selber einmal entscheiden, ob sie Kontakt zur Oma wollen oder nicht.
Zur Feier würde ich nicht fahren, die negative Stimmung ist nicht gut für dich und wenn du gleich wieder fährst, hast du hinterrücks wieder die üble Nachrede. Das Geschenk an Oma kannst du ihr ja später in Ruhe übergeben zB bei einem Essen mit ihr deinen Kindern.
Hast du deiner Mutter eigentlich schon mal gesagt, wie sehr dich ihr Verhalten verletzt hat? Wenn nicht, würde ich das tun, entweder in einem 4 Augengespräch oder einem Brief. Es erleichtert einen ungemein, wenn man sich das Alles von der Seele reden/schreiben kann, du solltest nur keine Antwort erwarten und selbst wenn nichts oder nur negatives zurückkommt, kannst du leichter damit abschließen.
Anonym 2 (212276)
0 Beiträge
28.02.2026 08:22
Ich kann es auch aus unserer Familie sagen: lieber gar keinen Kontakt als so einen verkorksten. Für meine Kids habe ich mir auch gewünscht: Familie, Onkel, Familienfeieren etc. Aber wenn es nur so geht wenn man selber die Klappe hält bei Sachen die nicht ok und sich damit richtig schlecht fühlt ist es das einfach nicht wert. V.a. wenn die Kinder ja auch gar keinen guten Kontakt habe.

Der Weg dahin hat bei mir auch viele Jahre gedauert. Man muss sich von seinem Wunsch nach Familie wie man ihn hatte verabschieden und findet dann in Menschen mit denen man nicht biologisch verwandt ist das was einen gut tut.

Mit den Kids wurde das hier offen besprochen. Sie haben auch Situationen mitbekommen wo wir sehr respektlos behandelt wurde, eben Familie zweiter Klasse.

Wegen der Oma: geh an ihrem Geburtstag mit den Kids zu ihr oder vor der Feier. Es geht dir ja um sie, nicht um die anderen. Sie scheint ja sehr dement zu sein, dann bekommt sie das zum Glück nicht mehr mit dieses Theater.
Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
28.02.2026 08:35
Ich fahre hin, weil ich meinen Bruder versprochen habe, ihn nicht in die Pfanne zu hauen.
Meine Mutter bat ihn ja darum, mir nicht zu erzählen, das auch meine Tanten und Onkel kommen.
Er versteht mich zum Teil, aber versucht mich auch zu überreden, doch zu kommen.
Ich soll mich halt zu ihm setzen und die anderen ignorieren.
Als wenn es damit getan wäre.
So läuft es immer ab. Sie tut irgendetwas was einen verletzt und dann wird es totgeschwiegen und einfach weitergemacht.
Wenn er sagt, ich solle das einfach ignorieren fühle ich mich immer so, als würde ich übertreiben und nachtragend sein.
Als wäre das doch alles garnicht so schlimm.
Und dann frage ich mich, ob ich jetzt wirklich schon wieder dieses Fass öffnen will.
Ich bin immer diejenige die sich mit ihr streitet.
Die ihr die Meinung sagt.
Niemand sonst.
Hintenrum heisst es dann danach immer, ich bin hysterisch und "ihr kennt die xy doch und wisst wie sie ist. Die kriegt sich schon wieder ein"
Wenn man bedenkt, was diese Frau sich alles geleistet hat. Das sie unsere Kindheit verkorkst und uns Kinder krank gemacht hat, wir tragen die Laster alle heute noch mit uns rum.. das sie Oma und Opa so wehgetan hat und es immer nur um sie sie sie geht, ist das echt ein Witz, das ich jedes mal die bin, die übertreibt.

Wie gesagt, ich werde hinfahren und ihr danach schreiben.
Darüber wie ich mich fühle, was ich über ihr Verhalten denke und das ich das so nicht mehr weitertragen werde.
Mich macht das so kaputt. Gestern konnte ich ewig nicht einschlafen, heute morgen um 4 ging die grübelei dann weiter.
Im Endeffekt weiss ich, das diese WhatsApp keiner ernst nehmen wird, aber vielleicht kann ich dann damit einen Abschluss finden.
Ich habe ja noch lange darüber nachgedacht und ich glaube insgeheim, habe ich mir doch immer etwas anerkennung und ein paar liebe Worte von ihr gewünscht.
Die werde ich aber nie kriegen bzw wenn, dann immer nur zu ihren Bedingungen und nie wirklich von Herzen.
born-in-helsinki
19100 Beiträge
28.02.2026 08:41
Ich würde ehrlich gesagt keine Nachricht schreiben oder irgendwas ankündigen.
Mach diesen schritt für dich/euch, und verabschiede dich innerlich von allem.
Wie du schon sagst, keiner wird das ernst nehmen...
Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
28.02.2026 08:48
Meine Oma ist sehr dement und wird das ganze Theater zum Glück nicht mehr wahrnehmen.
Wenn ich wegfahre und sie dann ihr essen bestellt, hat sie schon wieder vergessen, das ich überhaupt da war.
Am liebsten würde ich sie nächste Woche mitnehmen und sie nicht bei diesen Menschen lassen.
Ich könnte schreien bei den Gedanken wie sie sich da gegenseitig bebauchpinseln, Oma beschenken und betütteln und so tun als ob.
Und in Wahrheit kommen sie alle nur 1-2 mal im Jahr zu Besuch und gehen oft nicht ans telefon, wenn oma anruft, weil sie immer wieder dasselbe erzählt/fragt und sie das anstrengend finden.
Oma weiss das nicht und wird sich für den Moment freuen ihre Kinder zusammen zu haben und ich gönne ihr das.
Aber trotzdem..
Ich bin traurig und so sauer.
Brauche das Wochenende ersteinmal um runterzukommen, bevor ich mich an die Nachricht für meine Mutter setze.

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