Mütter- und Schwangerenforum

Umgang mit Oma

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Anvil
612 Beiträge
28.02.2026 08:52
Zitat von Anonym 1 (212276):

Ich fahre hin, weil ich meinen Bruder versprochen habe, ihn nicht in die Pfanne zu hauen.
Meine Mutter bat ihn ja darum, mir nicht zu erzählen, das auch meine Tanten und Onkel kommen.
Er versteht mich zum Teil, aber versucht mich auch zu überreden, doch zu kommen.
Ich soll mich halt zu ihm setzen und die anderen ignorieren.
Als wenn es damit getan wäre.
So läuft es immer ab. Sie tut irgendetwas was einen verletzt und dann wird es totgeschwiegen und einfach weitergemacht.
Wenn er sagt, ich solle das einfach ignorieren fühle ich mich immer so, als würde ich übertreiben und nachtragend sein.
Als wäre das doch alles garnicht so schlimm.
Und dann frage ich mich, ob ich jetzt wirklich schon wieder dieses Fass öffnen will.
Ich bin immer diejenige die sich mit ihr streitet.
Die ihr die Meinung sagt.
Niemand sonst.
Hintenrum heisst es dann danach immer, ich bin hysterisch und "ihr kennt die xy doch und wisst wie sie ist. Die kriegt sich schon wieder ein"
Wenn man bedenkt, was diese Frau sich alles geleistet hat. Das sie unsere Kindheit verkorkst und uns Kinder krank gemacht hat, wir tragen die Laster alle heute noch mit uns rum.. das sie Oma und Opa so wehgetan hat und es immer nur um sie sie sie geht, ist das echt ein Witz, das ich jedes mal die bin, die übertreibt.

Wie gesagt, ich werde hinfahren und ihr danach schreiben.
Darüber wie ich mich fühle, was ich über ihr Verhalten denke und das ich das so nicht mehr weitertragen werde.
Mich macht das so kaputt. Gestern konnte ich ewig nicht einschlafen, heute morgen um 4 ging die grübelei dann weiter.
Im Endeffekt weiss ich, das diese WhatsApp keiner ernst nehmen wird, aber vielleicht kann ich dann damit einen Abschluss finden.
Ich habe ja noch lange darüber nachgedacht und ich glaube insgeheim, habe ich mir doch immer etwas anerkennung und ein paar liebe Worte von ihr gewünscht.
Die werde ich aber nie kriegen bzw wenn, dann immer nur zu ihren Bedingungen und nie wirklich von Herzen.
Du musst ja deinen Bruder nicht in die Pfanne hauen, dann bist du halt krank oder hast sonst irgendeine Ausrede und fertig, andere haben ja auch zig Ausreden, wenn sie etwas nicht wollen.
Gib dir nur ja nicht die Schuld für das, was und wie es passiert ist und reden oder streiten bringt nichts, die Gegenseite ist in dem Fall immer überzeugt, alles richtig gemacht zu haben und auf nette Worte brauchst du nicht warten.
Du wirst dich besser fühlen, wenn du dir alles von der Seele geschrieben hast, mir ging es zumindest damals so.
Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
28.02.2026 09:05
Ich glaube auch, das mir das helfen könnte.
Ich habe soviel auf dem Herzen, soviel was ich immer geschluckt habe.
Manchmal habe ich das Gefühl, ich könnte platzen. Soviel Wut und soviel Trauer. Ich glaube das merkt man auch hier beim schreiben.
Soviel wollte ich garnicht preisgeben, aber wohin soll ich damit?
Ich weiss, ich habe auch nicht immer richtig gehandelt und Fehler gemacht.
Letztendlich ist das alles nicht mehr zu retten, das weiss ich schon lange.

Ich danke euch für eure aufmunternden Worte.
Kiddo89
2070 Beiträge
28.02.2026 11:40
Auf keinen Fall würde ich mein Kind mit in den Urlaub gehen lassen. Du kannst deiner Mutter doch überhaupt nicht vertrauen. Finde ihr Verhalten und das deiner restlichen Verwandtschaft ekelhaft. Ich würde den Kontakt weiterhin auf ein Minimum reduzieren. Das ist total traurig, wie sie mit dir umgegangen sind.

Schön, dass du deine Großeltern hast/hattest und sie dich. Das war und ist eine gesunde wechselseitige Beziehung. Das zu deiner Mutter nicht und das wird auch nicht mehr werden. Ich denke, es wird dir besser gehen, wenn du das für dich akzeptierst
Rotkehlchen
124 Beiträge
28.02.2026 21:05
Hey!
Also zum Urlaub sage ich Nein.

Zum Geburtstag der Oma-schon doll schräg,würde mir auch nicht gefallen.
Aber sie alleine lassen käme mir nun absolut nicht in den Sinn.
Aushalten für die Oma!
Alaska
19455 Beiträge
28.02.2026 23:34
An einen Urlaub von deinem Kind und deiner Mutter würde ich überhaupt nicht denken. Nie im Leben. Entweder hab ich da vollstes Vertrauen und eine enge Bindung, oder das Kind geht gar nirgends hin.

Zum Geburtstag der Oma würd ich aber in jedem Fall gehen. Sie kann doch überhaupt nichts dafür, dass deine Mutter da so hinterhältig war. Andererseits ist es Omas Tag und ggf. ist das wirklich das schönste Fest für SIE, wenn alle da sind. Es geht an diesem speziellen Tag ja nicht um dich. Nicht böse gemeint, aber das ist in erster Linie Omas Ehrentag! Da würd ich mich zusammenreißen.
janinja
373 Beiträge
02.03.2026 16:30
Hallo, ich finde du solltest dir vielleicht mal professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten bzw. -in suchen, um das für dich mal aufzuarbeiten. Es wirkt so, als ob du alles miteinander vermischt.

1. Zum Urlaub mit deiner Tochter und Mutter: Deine Tochter ist 12 Jahre. Was sagt sie denn dazu? Will sie überhaupt mit ihrer Oma in den Urlaub? Abgesehen von sporadischem Kontakt zwischen deiner Mutter und deinen Kindern: Ist da mal etwas vorgefallen? Deine Mutter kann durchaus zu dir arschig sein und zu deinen Kindern ganz okay. Ich finde, du solltest das trennen, zumal die Kinder ja durchaus eine Beziehung zur Oma haben (wenn auch nicht, die die du dir wünscht).
2. Zum Geburtstag deiner Oma: ich finde auch hier, du solltest den Streit mit Tanten und Onkels vom Geburtstag bzw. von der Beziehung zu deiner Mutter oder Oma trennen. Ist es deiner Oma wichtig, dass du zum Geburtstag kommst? Du schreibst, sie ist stark dement und bekommt das nicht mehr so mit. Dann würde ich sie auch vorher oder hinterher besuchen und gratulieren, Geschenk überreichen usw. Zu ihr kannst du vermutlich auch ehrlich sein, wenn sie alles mitbekommen hat. Je nachdem, wie fit sie ist. Wenn sie nix mitbekommt, ist es vermutlich auch egal.
3. Deine Oma vor den Verwandten „schützen“ kannst du wahrscheinlich nur bedingt. Du solltest zu deinem eigenen Seelenfrieden akzeptieren, dass nicht alles in deiner Macht und Verantwortung steht.
4. Dein Bruder hat sich freiwillig entschieden, dir von den Einladungen zu erzählen. Das ist sein Risiko, dass du dann auch handelst, nicht deins.
5. Du kannst den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen. Du scheinst sehr viele Erwartungen an deine Mutter zu haben, die sie wohl nie erfüllen konnte/können wird.
6. Deine Kinder können trotzdem Kontakt zur Oma haben, wenn sie wollen. Du solltest das voneinander trennen.

Alles Gute. Ich hoffe, du kannst irgendwann deinen Frieden mit dem Thema machen und deine Grenzen klar setzen.
Baronesse
112 Beiträge
02.03.2026 16:36
Zitat von janinja:

Hallo, ich finde du solltest dir vielleicht mal professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten bzw. -in suchen, um das für dich mal aufzuarbeiten. Es wirkt so, als ob du alles miteinander vermischt.

1. Zum Urlaub mit deiner Tochter und Mutter: Deine Tochter ist 12 Jahre. Was sagt sie denn dazu? Will sie überhaupt mit ihrer Oma in den Urlaub? Abgesehen von sporadischem Kontakt zwischen deiner Mutter und deinen Kindern: Ist da mal etwas vorgefallen? Deine Mutter kann durchaus zu dir arschig sein und zu deinen Kindern ganz okay. Ich finde, du solltest das trennen, zumal die Kinder ja durchaus eine Beziehung zur Oma haben (wenn auch nicht, die die du dir wünscht).
2. Zum Geburtstag deiner Oma: ich finde auch hier, du solltest den Streit mit Tanten und Onkels vom Geburtstag bzw. von der Beziehung zu deiner Mutter oder Oma trennen. Ist es deiner Oma wichtig, dass du zum Geburtstag kommst? Du schreibst, sie ist stark dement und bekommt das nicht mehr so mit. Dann würde ich sie auch vorher oder hinterher besuchen und gratulieren, Geschenk überreichen usw. Zu ihr kannst du vermutlich auch ehrlich sein, wenn sie alles mitbekommen hat. Je nachdem, wie fit sie ist. Wenn sie nix mitbekommt, ist es vermutlich auch egal.
3. Deine Oma vor den Verwandten „schützen“ kannst du wahrscheinlich nur bedingt. Du solltest zu deinem eigenen Seelenfrieden akzeptieren, dass nicht alles in deiner Macht und Verantwortung steht.
4. Dein Bruder hat sich freiwillig entschieden, dir von den Einladungen zu erzählen. Das ist sein Risiko, dass du dann auch handelst, nicht deins.
5. Du kannst den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen. Du scheinst sehr viele Erwartungen an deine Mutter zu haben, die sie wohl nie erfüllen konnte/können wird.
6. Deine Kinder können trotzdem Kontakt zur Oma haben, wenn sie wollen. Du solltest das voneinander trennen.

Alles Gute. Ich hoffe, du kannst irgendwann deinen Frieden mit dem Thema machen und deine Grenzen klar setzen.


Ich möchte bei 1. und 6. widersprechen.
Wichtig - Folgendes schreibe ich losgelöst von diesem speziellen Fall, da wir dazu zu wenig wissen:
Wenn ein Mensch bösartig ist weil er sich toxisch oder missbräuchlich verhält bzw. mir gegenüber verhalten hat, muss ich nicht zuwarten, bis oder ob meinen Kindern gegenüber das selbe Verhalten an den Tag gelegt wird. Da schütze und entscheide ich proaktiv.
janinja
373 Beiträge
02.03.2026 18:13
Zitat von Baronesse:

Zitat von janinja:

Hallo, ich finde du solltest dir vielleicht mal professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten bzw. -in suchen, um das für dich mal aufzuarbeiten. Es wirkt so, als ob du alles miteinander vermischt.

1. Zum Urlaub mit deiner Tochter und Mutter: Deine Tochter ist 12 Jahre. Was sagt sie denn dazu? Will sie überhaupt mit ihrer Oma in den Urlaub? Abgesehen von sporadischem Kontakt zwischen deiner Mutter und deinen Kindern: Ist da mal etwas vorgefallen? Deine Mutter kann durchaus zu dir arschig sein und zu deinen Kindern ganz okay. Ich finde, du solltest das trennen, zumal die Kinder ja durchaus eine Beziehung zur Oma haben (wenn auch nicht, die die du dir wünscht).
2. Zum Geburtstag deiner Oma: ich finde auch hier, du solltest den Streit mit Tanten und Onkels vom Geburtstag bzw. von der Beziehung zu deiner Mutter oder Oma trennen. Ist es deiner Oma wichtig, dass du zum Geburtstag kommst? Du schreibst, sie ist stark dement und bekommt das nicht mehr so mit. Dann würde ich sie auch vorher oder hinterher besuchen und gratulieren, Geschenk überreichen usw. Zu ihr kannst du vermutlich auch ehrlich sein, wenn sie alles mitbekommen hat. Je nachdem, wie fit sie ist. Wenn sie nix mitbekommt, ist es vermutlich auch egal.
3. Deine Oma vor den Verwandten „schützen“ kannst du wahrscheinlich nur bedingt. Du solltest zu deinem eigenen Seelenfrieden akzeptieren, dass nicht alles in deiner Macht und Verantwortung steht.
4. Dein Bruder hat sich freiwillig entschieden, dir von den Einladungen zu erzählen. Das ist sein Risiko, dass du dann auch handelst, nicht deins.
5. Du kannst den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen. Du scheinst sehr viele Erwartungen an deine Mutter zu haben, die sie wohl nie erfüllen konnte/können wird.
6. Deine Kinder können trotzdem Kontakt zur Oma haben, wenn sie wollen. Du solltest das voneinander trennen.

Alles Gute. Ich hoffe, du kannst irgendwann deinen Frieden mit dem Thema machen und deine Grenzen klar setzen.


Ich möchte bei 1. und 6. widersprechen.
Wichtig - Folgendes schreibe ich losgelöst von diesem speziellen Fall, da wir dazu zu wenig wissen:
Wenn ein Mensch bösartig ist weil er sich toxisch oder missbräuchlich verhält bzw. mir gegenüber verhalten hat, muss ich nicht zuwarten, bis oder ob meinen Kindern gegenüber das selbe Verhalten an den Tag gelegt wird. Da schütze und entscheide ich proaktiv.


Da geb ich dir im Prinzip Recht, wenn noch keine Beziehung zwischen Kindern und Oma bestehen würde. Die besteht aber, auch wenn sie sich nur 3 x im Jahr sehen. Auch bei jüngeren Kindern mag es richtig sein zum Schutz über ihren Kopf hinweg zu entscheiden. Aber bei einer 12-jährigen?
Mit 12 wissen die Kinder in der Regel sehr genau, ob und wieviel Kontakt sie zu Verwandten haben möchten. Nicht umsonst dürfen Kinder beim Umgangsrecht z. B. zum Vater mitentscheiden. Das ist hier ja ähnlich. So oder so würde ich die Tochter in die Entscheidung miteinbeziehen. Wenn sie es später hintenrum erfährt, kann sie sich zur falschen Zeit ebenfalls hintergangen fühlen. Und ganze Geschichte fängt von vorne an.
Baronesse
112 Beiträge
02.03.2026 19:30
Zitat von janinja:

Zitat von Baronesse:

Zitat von janinja:

Hallo, ich finde du solltest dir vielleicht mal professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten bzw. -in suchen, um das für dich mal aufzuarbeiten. Es wirkt so, als ob du alles miteinander vermischt.

1. Zum Urlaub mit deiner Tochter und Mutter: Deine Tochter ist 12 Jahre. Was sagt sie denn dazu? Will sie überhaupt mit ihrer Oma in den Urlaub? Abgesehen von sporadischem Kontakt zwischen deiner Mutter und deinen Kindern: Ist da mal etwas vorgefallen? Deine Mutter kann durchaus zu dir arschig sein und zu deinen Kindern ganz okay. Ich finde, du solltest das trennen, zumal die Kinder ja durchaus eine Beziehung zur Oma haben (wenn auch nicht, die die du dir wünscht).
2. Zum Geburtstag deiner Oma: ich finde auch hier, du solltest den Streit mit Tanten und Onkels vom Geburtstag bzw. von der Beziehung zu deiner Mutter oder Oma trennen. Ist es deiner Oma wichtig, dass du zum Geburtstag kommst? Du schreibst, sie ist stark dement und bekommt das nicht mehr so mit. Dann würde ich sie auch vorher oder hinterher besuchen und gratulieren, Geschenk überreichen usw. Zu ihr kannst du vermutlich auch ehrlich sein, wenn sie alles mitbekommen hat. Je nachdem, wie fit sie ist. Wenn sie nix mitbekommt, ist es vermutlich auch egal.
3. Deine Oma vor den Verwandten „schützen“ kannst du wahrscheinlich nur bedingt. Du solltest zu deinem eigenen Seelenfrieden akzeptieren, dass nicht alles in deiner Macht und Verantwortung steht.
4. Dein Bruder hat sich freiwillig entschieden, dir von den Einladungen zu erzählen. Das ist sein Risiko, dass du dann auch handelst, nicht deins.
5. Du kannst den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen. Du scheinst sehr viele Erwartungen an deine Mutter zu haben, die sie wohl nie erfüllen konnte/können wird.
6. Deine Kinder können trotzdem Kontakt zur Oma haben, wenn sie wollen. Du solltest das voneinander trennen.

Alles Gute. Ich hoffe, du kannst irgendwann deinen Frieden mit dem Thema machen und deine Grenzen klar setzen.


Ich möchte bei 1. und 6. widersprechen.
Wichtig - Folgendes schreibe ich losgelöst von diesem speziellen Fall, da wir dazu zu wenig wissen:
Wenn ein Mensch bösartig ist weil er sich toxisch oder missbräuchlich verhält bzw. mir gegenüber verhalten hat, muss ich nicht zuwarten, bis oder ob meinen Kindern gegenüber das selbe Verhalten an den Tag gelegt wird. Da schütze und entscheide ich proaktiv.


Da geb ich dir im Prinzip Recht, wenn noch keine Beziehung zwischen Kindern und Oma bestehen würde. Die besteht aber, auch wenn sie sich nur 3 x im Jahr sehen. Auch bei jüngeren Kindern mag es richtig sein zum Schutz über ihren Kopf hinweg zu entscheiden. Aber bei einer 12-jährigen?
Mit 12 wissen die Kinder in der Regel sehr genau, ob und wieviel Kontakt sie zu Verwandten haben möchten. Nicht umsonst dürfen Kinder beim Umgangsrecht z. B. zum Vater mitentscheiden. Das ist hier ja ähnlich. So oder so würde ich die Tochter in die Entscheidung miteinbeziehen. Wenn sie es später hintenrum erfährt, kann sie sich zur falschen Zeit ebenfalls hintergangen fühlen. Und ganze Geschichte fängt von vorne an.


Auch eine 12 Jährige weiß im Zweifel nicht, was ich als Mama weiß und überblicken kann.
Also ja - ich würde das dennoch in einem solchen von mir geschilderten Fall entscheiden.
Das heißt nicht, dass ich die Entscheidung nicht altersgerecht erklären und begleiten würde. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
janinja
373 Beiträge
02.03.2026 20:51
Zitat von Baronesse:

Zitat von janinja:

Zitat von Baronesse:

Zitat von janinja:

Hallo, ich finde du solltest dir vielleicht mal professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten bzw. -in suchen, um das für dich mal aufzuarbeiten. Es wirkt so, als ob du alles miteinander vermischt.

1. Zum Urlaub mit deiner Tochter und Mutter: Deine Tochter ist 12 Jahre. Was sagt sie denn dazu? Will sie überhaupt mit ihrer Oma in den Urlaub? Abgesehen von sporadischem Kontakt zwischen deiner Mutter und deinen Kindern: Ist da mal etwas vorgefallen? Deine Mutter kann durchaus zu dir arschig sein und zu deinen Kindern ganz okay. Ich finde, du solltest das trennen, zumal die Kinder ja durchaus eine Beziehung zur Oma haben (wenn auch nicht, die die du dir wünscht).
2. Zum Geburtstag deiner Oma: ich finde auch hier, du solltest den Streit mit Tanten und Onkels vom Geburtstag bzw. von der Beziehung zu deiner Mutter oder Oma trennen. Ist es deiner Oma wichtig, dass du zum Geburtstag kommst? Du schreibst, sie ist stark dement und bekommt das nicht mehr so mit. Dann würde ich sie auch vorher oder hinterher besuchen und gratulieren, Geschenk überreichen usw. Zu ihr kannst du vermutlich auch ehrlich sein, wenn sie alles mitbekommen hat. Je nachdem, wie fit sie ist. Wenn sie nix mitbekommt, ist es vermutlich auch egal.
3. Deine Oma vor den Verwandten „schützen“ kannst du wahrscheinlich nur bedingt. Du solltest zu deinem eigenen Seelenfrieden akzeptieren, dass nicht alles in deiner Macht und Verantwortung steht.
4. Dein Bruder hat sich freiwillig entschieden, dir von den Einladungen zu erzählen. Das ist sein Risiko, dass du dann auch handelst, nicht deins.
5. Du kannst den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen. Du scheinst sehr viele Erwartungen an deine Mutter zu haben, die sie wohl nie erfüllen konnte/können wird.
6. Deine Kinder können trotzdem Kontakt zur Oma haben, wenn sie wollen. Du solltest das voneinander trennen.

Alles Gute. Ich hoffe, du kannst irgendwann deinen Frieden mit dem Thema machen und deine Grenzen klar setzen.


Ich möchte bei 1. und 6. widersprechen.
Wichtig - Folgendes schreibe ich losgelöst von diesem speziellen Fall, da wir dazu zu wenig wissen:
Wenn ein Mensch bösartig ist weil er sich toxisch oder missbräuchlich verhält bzw. mir gegenüber verhalten hat, muss ich nicht zuwarten, bis oder ob meinen Kindern gegenüber das selbe Verhalten an den Tag gelegt wird. Da schütze und entscheide ich proaktiv.


Da geb ich dir im Prinzip Recht, wenn noch keine Beziehung zwischen Kindern und Oma bestehen würde. Die besteht aber, auch wenn sie sich nur 3 x im Jahr sehen. Auch bei jüngeren Kindern mag es richtig sein zum Schutz über ihren Kopf hinweg zu entscheiden. Aber bei einer 12-jährigen?
Mit 12 wissen die Kinder in der Regel sehr genau, ob und wieviel Kontakt sie zu Verwandten haben möchten. Nicht umsonst dürfen Kinder beim Umgangsrecht z. B. zum Vater mitentscheiden. Das ist hier ja ähnlich. So oder so würde ich die Tochter in die Entscheidung miteinbeziehen. Wenn sie es später hintenrum erfährt, kann sie sich zur falschen Zeit ebenfalls hintergangen fühlen. Und ganze Geschichte fängt von vorne an.


Auch eine 12 Jährige weiß im Zweifel nicht, was ich als Mama weiß und überblicken kann.
Also ja - ich würde das dennoch in einem solchen von mir geschilderten Fall entscheiden.
Das heißt nicht, dass ich die Entscheidung nicht altersgerecht erklären und begleiten würde. Das eine schließt das andere ja nicht aus.


Das ist schon schwierig und erfordert einiges an Fingerspitzengefühl. Aber wenn ich meiner 12-jährigen erklären würde, sie darf nicht mit Oma mit, weil Oma mich früher alleine gelassen hat oder enttäuscht hat, obwohl zwischen ihr und Oma nix vorgefallen ist, wäre hier Streit.
Alles andere, was die TS hier schreibt, sind Vermutungen (sie betrinkt sich, benutzt die Tochter als Beschäftigung für den anderen Jungen).

Allerdings vermute ich eh, dass die Tochter nicht unbedingt mit möchte, weil das Verhältnis nicht besonders innig ist. Möglicherweise würde das der TS auch helfen bei ihrer Entscheidung. Das könnte sie der Oma (ihrer Mutter) auch sagen.

Ich glaube eh, ein bisschen mehr direkte Kommunikation und das Mitteilen persönlicher Grenzen würde allein Beteiligten in der Familie gut tun.
Mimiminime
1850 Beiträge
06.03.2026 14:19
Nein, und den Kontakt zu der toxischen erzeugerin gleich ebenfalls abbrechen, sowie allen, dir schlecht zu euch sind
Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
06.03.2026 15:09
Ich bin dorthin gefahren.
Habe kurz mit Oma geredet, ihr gratuliert und ihr mein Geschenk gegeben und mich dann von ihr verabschiedet.

Als ich weg war hat meine Mutter zu allen in der Runde gesagt, das sie meine Reaktion garnicht versteht, weil sie ja von einem Familienessen sprach.
Da hätte für mich ja klar sein sollen, das alle kommen.

Und vorher meinem Bruder aber noch sagen, das er mir nichts davon erzählen soll, weil ich da sonst nicht auftauche.
Das ist wieder so eine typische Aktion von ihr.
Sie weiss ganz genau was sie macht und am Ende dreht sie es, wie es ihr passt.

Wie gesagt, sie kamen sonst nicht einmal mehr zu Geburtstagen. Selbst meine Geschwister waren überrascht, das sie sie auch einlud.
Es war absolut nicht selbstverständlich, das Tanten und Onkel da auftauchen.

Schade fand ich, das meine Geschwister sie nach dem Spruch nicht mal daran erinnerten, das sie es vor mir verheimlichen sollten und ich nicht davon ausgehen konnte, das sie kommen.
Meine Tante ist den ganzen Abend über auch noch sehr über mich hergezogen.
Aber egal.

Das ist ein paar Tage jetzt her und bis heute habe ich nichts von meiner Mutter gehört.
Aber das ist okay. Mir hat das die Tage davor so zugesetzt, das sie wieder auf Teufel komm raus ihren Kopf durchsetzt und es ihr egal ist, was das mit mir macht.
Das hört sich vielleicht für aussenstehende nach kinderkam an.
Aber das ist eine Reihe von sovielen Dingen, die passiert sind.
Diese Heuchelei innerhalb der Familie.. Ich mag das alles so nicht mehr.
Als ich den Parkplatz verlassen habe, habe ich gleichzeitig mit ihr abgeschlossen und das war, als fiel eine riesige Last von mir.

Danke noch einmal fürs Lesen und eure Ratschläge.

Maria123
1118 Beiträge
08.03.2026 14:56
Zitat von Baronesse:

Zitat von janinja:

Zitat von Baronesse:

Zitat von janinja:

Hallo, ich finde du solltest dir vielleicht mal professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten bzw. -in suchen, um das für dich mal aufzuarbeiten. Es wirkt so, als ob du alles miteinander vermischt.

1. Zum Urlaub mit deiner Tochter und Mutter: Deine Tochter ist 12 Jahre. Was sagt sie denn dazu? Will sie überhaupt mit ihrer Oma in den Urlaub? Abgesehen von sporadischem Kontakt zwischen deiner Mutter und deinen Kindern: Ist da mal etwas vorgefallen? Deine Mutter kann durchaus zu dir arschig sein und zu deinen Kindern ganz okay. Ich finde, du solltest das trennen, zumal die Kinder ja durchaus eine Beziehung zur Oma haben (wenn auch nicht, die die du dir wünscht).
2. Zum Geburtstag deiner Oma: ich finde auch hier, du solltest den Streit mit Tanten und Onkels vom Geburtstag bzw. von der Beziehung zu deiner Mutter oder Oma trennen. Ist es deiner Oma wichtig, dass du zum Geburtstag kommst? Du schreibst, sie ist stark dement und bekommt das nicht mehr so mit. Dann würde ich sie auch vorher oder hinterher besuchen und gratulieren, Geschenk überreichen usw. Zu ihr kannst du vermutlich auch ehrlich sein, wenn sie alles mitbekommen hat. Je nachdem, wie fit sie ist. Wenn sie nix mitbekommt, ist es vermutlich auch egal.
3. Deine Oma vor den Verwandten „schützen“ kannst du wahrscheinlich nur bedingt. Du solltest zu deinem eigenen Seelenfrieden akzeptieren, dass nicht alles in deiner Macht und Verantwortung steht.
4. Dein Bruder hat sich freiwillig entschieden, dir von den Einladungen zu erzählen. Das ist sein Risiko, dass du dann auch handelst, nicht deins.
5. Du kannst den Kontakt zu deiner Mutter abbrechen. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen. Du scheinst sehr viele Erwartungen an deine Mutter zu haben, die sie wohl nie erfüllen konnte/können wird.
6. Deine Kinder können trotzdem Kontakt zur Oma haben, wenn sie wollen. Du solltest das voneinander trennen.

Alles Gute. Ich hoffe, du kannst irgendwann deinen Frieden mit dem Thema machen und deine Grenzen klar setzen.


Ich möchte bei 1. und 6. widersprechen.
Wichtig - Folgendes schreibe ich losgelöst von diesem speziellen Fall, da wir dazu zu wenig wissen:
Wenn ein Mensch bösartig ist weil er sich toxisch oder missbräuchlich verhält bzw. mir gegenüber verhalten hat, muss ich nicht zuwarten, bis oder ob meinen Kindern gegenüber das selbe Verhalten an den Tag gelegt wird. Da schütze und entscheide ich proaktiv.


Da geb ich dir im Prinzip Recht, wenn noch keine Beziehung zwischen Kindern und Oma bestehen würde. Die besteht aber, auch wenn sie sich nur 3 x im Jahr sehen. Auch bei jüngeren Kindern mag es richtig sein zum Schutz über ihren Kopf hinweg zu entscheiden. Aber bei einer 12-jährigen?
Mit 12 wissen die Kinder in der Regel sehr genau, ob und wieviel Kontakt sie zu Verwandten haben möchten. Nicht umsonst dürfen Kinder beim Umgangsrecht z. B. zum Vater mitentscheiden. Das ist hier ja ähnlich. So oder so würde ich die Tochter in die Entscheidung miteinbeziehen. Wenn sie es später hintenrum erfährt, kann sie sich zur falschen Zeit ebenfalls hintergangen fühlen. Und ganze Geschichte fängt von vorne an.


Auch eine 12 Jährige weiß im Zweifel nicht, was ich als Mama weiß und überblicken kann.
Also ja - ich würde das dennoch in einem solchen von mir geschilderten Fall entscheiden.
Das heißt nicht, dass ich die Entscheidung nicht altersgerecht erklären und begleiten würde. Das eine schließt das andere ja nicht aus.


Vor allem finde ich den Aspekt wichtig, das ich mein Kind niemandem anvertrauen würde, dem ich selbst nicht vertraue, egal ob Oma oder nicht
Anonym 1 (212276)
0 Beiträge
09.03.2026 08:40
Vertrauen naja.
Es ist nicht so, das sie jetzt eine totale trinkerin ist.
Sie hat einen guten Job. Ein schönes Haus.
Aber die Wochenenden und Urlaube drehen sich eigentlich wirklich nur um Alkohol.
Den Vogel hat sie Heiligabend abgeschossen.
Sie wollte nicht zum Krippenspiel in die Kirche kommen, wo die kleine eine Rolle hatte.
Sie wollte lieber in die Kneipe zum Weihnachtssingen.
Das fand ich schon sehr schade für meine jüngste, aber ihre Entscheidung.
Irgendwann tauchte sie dann hier sturzbetrunken auf. Konnte kaum geradeauslaufen. Wäre draussen fast über die Motorhaube gefallen.
Knutschte und fummelte mit ihrem neuen Freund am Essenstisch herum.
Meine Schwiegereltern waren hier und es war wirklich einfach nur peinlich.
Mein Bruder sagt, sowas kommt mittlerweile öfter mal vor.
Ich habe das in dem Ausmaß zum ersten Mal gesehen.
Habe aber ja auch nicht viel Kontakt zu ihr.

Ich habe kurz nach Omas Geburtstag eine sehr lange WhatsApp geschrieben, sie aber letztendlich nicht abgeschickt.
Ich denke, das es wirklich nichts bringt, weil ich immer die einzige bin, die etwas sagt.
Als ob so eine Aktion an Heiligabend normal wäre, oder die ganzen anderen tausend Dinge, die sie sich geleistet hat.
Ich fühlte mich damit immer sehr alleine. Vorallem wenn am ende alles verdreht wird und ich dann das Problem bin, weil wirklich niemand den Mund aufmacht und mal die Wahrheit sagt. Das ihr Verhalten einfach scheisse ist.

Aber so ist das jetzt einfach.
Ich habe das jetzt akzeptiert und werde sie noch genau einmal sehen, wenn Oma irgendwann nicht mehr da ist.

KullerBienchen
2595 Beiträge
09.03.2026 08:59
Glaub mir,manchmal ist dieser Schritt einfach die bessere Entscheidung (bei mir zwar nicht die Mama aber Schwester). Ich habe auch lange mit mir gerungen und immer wieder probiert aber am Ende war der komplette Kontaktabbruch, wie Balsam auf der Seele und das bis heute.
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