Frühstück in der Schule
23.02.2017 09:42
Zitat von vegetable:ich finde auch nix schlimmes an dem Brief, eher eine Info über die Regelung auf die sich Schüler und Lehrer wohl geeinigt haben. Und ja, wirklich schlimm, dass so ein infobrief überhaupt sein muss und es die Eltern nicht selbst wissen!
Zitat von Chloe-Marie:
Ich bin Grundschullehrerin und finde es total ok. Bekommen die Eltern keine Vorgaben, haben die Kinder oft nur mal ne Laugenstange vom Bäcker auf dem Schulweg mit oder die ganze Brotdose voller Milchschnitten und co. Alles schon gesehen. Schreib unter den Brief, dass dein Kind selbstgebackenes Weißbrot bekommt, da sie anderes nicht isst. Sonst gibst du dann einfach weiteres gesundes Essen hinzu. Da wird sich keiner echauffieren. Ähnlich sieht es mit Milchunverträglichkeiten aus, oder eben strikte Nahrungsstile. Da wird keiner in der Schule sagen, dass das Kind Milchprodukte mithaben muss. Das was da beschrieben wird, ist eben ein Optimum und als Anregung gedacht. Wenn mal anstatt viel Gemüse viel Obst in der Dose ist oder umgekehrt, interessiert keinen. Da geht es ums Prinzip.
Über was sich Eltern so den lieben langen Tag aufregen können, versteh ich absolut nicht. Es ist keine Seltenheit, dass aufgrund solcher Schreiben zig Eltern am Nachmittag anrufen, nachdem sie sich in einer Whats App Gruppe aufgeheizt haben. Unnötig und zeitraubend.
So sehe ich das auch.
Ist im allgemeinen schon sehr traurig, dass man überhaupt so einen Brief raus geben muss, weil einige Eltern noch nichts vom gesunden Frühstück gehört haben.
23.02.2017 09:43
Ich finde ja man sollte den Eltern ein gewisses Maß an Verantwortung selbst lassen.
Was mein Kind isst, möchte ich eigentlich selbst entscheiden und es bringt nix, wenn das Kind in der Schule gesunde Sachen mitbringt, die im Müll landen und ab Mittags gibt's dann Ungesundes.
Was mein Kind isst, möchte ich eigentlich selbst entscheiden und es bringt nix, wenn das Kind in der Schule gesunde Sachen mitbringt, die im Müll landen und ab Mittags gibt's dann Ungesundes.
23.02.2017 09:43
Zitat von vegetable:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Cookie88:
Zitat von Chloe-Marie:
Ich bin Grundschullehrerin und finde es total ok. Bekommen die Eltern keine Vorgaben, haben die Kinder oft nur mal ne Laugenstange vom Bäcker auf dem Schulweg mit oder die ganze Brotdose voller Milchschnitten und co. Alles schon gesehen. Schreib unter den Brief, dass dein Kind selbstgebackenes Weißbrot bekommt, da sie anderes nicht isst. Sonst gibst du dann einfach weiteres gesundes Essen hinzu. Da wird sich keiner echauffieren. Ähnlich sieht es mit Milchunverträglichkeiten aus, oder eben strikte Nahrungsstile. Da wird keiner in der Schule sagen, dass das Kind Milchprodukte mithaben muss. Das was da beschrieben wird, ist eben ein Optimum und als Anregung gedacht. Wenn mal anstatt viel Gemüse viel Obst in der Dose ist oder umgekehrt, interessiert keinen. Da geht es ums Prinzip.
Über was sich Eltern so den lieben langen Tag aufregen können, versteh ich absolut nicht. Es ist keine Seltenheit, dass aufgrund solcher Schreiben zig Eltern am Nachmittag anrufen, nachdem sie sich in einer Whats App Gruppe aufgeheizt haben. Unnötig und zeitraubend.
Ich finde es geht va darum dass das ein massiver Eingriff in die Familienprivatsphäre ist.
Wenn es nun mal Eltern gibt denen das wurscht is, die Milchschnitte für gesund halten oder das Kind sich das selbst raussuchen darf weil das dem Erziehungsstil der Eltern entspricht dann muss das die Schule nicht für gut halten aber akzeptieren.
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Und wenn das Kind das ganzen Tag sowieso nur süßes ungesundes Zeug bekommt und immer fetter und fetter wird - da ändert auch 1 Wurstbrot in der Schule nix daran.
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Ich mein Jahrhunderte lang haben Eltern ihren Kindern Jause mitgegeben und auf einmal meint man sie bevormunden zu müssen und zu bestimmen was sie dürfen und was nicht - wie hat man das bloß bisher geschafft??*augenroll*
Jahrhunderte lang waren aber die meisten Kinder nicht übergewichtig, dass hat sich geändert.
Wenn der Direktor sagt, in seiner Schule gibt es kein Zucker mehr, dann ist das eben so. Müssen wir Eltern immer alles anprangern?
Und weil sich wahrscheinlich 50% der Eltern nicht dran halten, wird es als Konsequenz wieder zurück geschickt.
Ja, weil das nicht Entscheidung der Schule ist was die Kinder zum essen mitbekommen - die bevormundet einen sowieso schon genug. Was kommt dann als nächstes?
23.02.2017 09:46
Zitat von Zwerginator:
Zitat von Marf:
Zitat von DieEine2:
Zitat von Marf:
Aber dieses Schreiben greift nirgends ein.
Wenn dort steht, dass alles, außer dem gewünschten Essen, wieder mit nach Hause gebracht wird, dann greift die Schule schon ein.
Im Prinzip ja....aber hier geht es darum den Eltern zu erklären was man im Unterricht mit den Kindern abgesprochen hat.Die Kinder wissen Bescheid ,haben diese Pyramiden usw. gelernt.
Und nun wird es in der Praxis umgesetzt.
Dazu müssen aber die Eltern klare Vorgaben haben.Im Zeitalter der Erdbeeleberwurst finde ich den Ton in diesem Brief angemessen.
Es geht um eine gesunde Ernährung.Nicht um das einmalige Toastbrot sondern darum,das es immer noch Eltern gibt die Fertigpäckchen als Gesund ansehen und nur das mitgeben.
Und dafür das sehr viele Eltern auf eine vegetarische,vegane,päantologische,Lichternährung ihrer Sprösslinge beharren,und sei es beim kleinsten Gartenfest des Kigas....da ist wohl so ein 'Verbot' von Schokohörnchen ganz klein dagegenund absolut machbar für jeden.
Was zur Hölle ist Erbeerleberwurst?!
War das nicht Erdbeerkäse?
23.02.2017 09:47
Zitat von wolkenschaf:
Zitat von Zwerginator:
Zitat von Marf:
Zitat von DieEine2:
...
Im Prinzip ja....aber hier geht es darum den Eltern zu erklären was man im Unterricht mit den Kindern abgesprochen hat.Die Kinder wissen Bescheid ,haben diese Pyramiden usw. gelernt.
Und nun wird es in der Praxis umgesetzt.
Dazu müssen aber die Eltern klare Vorgaben haben.Im Zeitalter der Erdbeeleberwurst finde ich den Ton in diesem Brief angemessen.
Es geht um eine gesunde Ernährung.Nicht um das einmalige Toastbrot sondern darum,das es immer noch Eltern gibt die Fertigpäckchen als Gesund ansehen und nur das mitgeben.
Und dafür das sehr viele Eltern auf eine vegetarische,vegane,päantologische,Lichternährung ihrer Sprösslinge beharren,und sei es beim kleinsten Gartenfest des Kigas....da ist wohl so ein 'Verbot' von Schokohörnchen ganz klein dagegenund absolut machbar für jeden.
Was zur Hölle ist Erbeerleberwurst?!
War das nicht Erdbeerkäse?![]()
ja! Und in der wuurst sind die fittamiiine...
23.02.2017 09:47
Zitat von wolkenschaf:
Zitat von Zwerginator:
Zitat von Marf:
Zitat von DieEine2:
...
Im Prinzip ja....aber hier geht es darum den Eltern zu erklären was man im Unterricht mit den Kindern abgesprochen hat.Die Kinder wissen Bescheid ,haben diese Pyramiden usw. gelernt.
Und nun wird es in der Praxis umgesetzt.
Dazu müssen aber die Eltern klare Vorgaben haben.Im Zeitalter der Erdbeeleberwurst finde ich den Ton in diesem Brief angemessen.
Es geht um eine gesunde Ernährung.Nicht um das einmalige Toastbrot sondern darum,das es immer noch Eltern gibt die Fertigpäckchen als Gesund ansehen und nur das mitgeben.
Und dafür das sehr viele Eltern auf eine vegetarische,vegane,päantologische,Lichternährung ihrer Sprösslinge beharren,und sei es beim kleinsten Gartenfest des Kigas....da ist wohl so ein 'Verbot' von Schokohörnchen ganz klein dagegenund absolut machbar für jeden.
Was zur Hölle ist Erbeerleberwurst?!
War das nicht Erdbeerkäse?![]()
Ist beides an mir vorbei gegangen
23.02.2017 09:52
Ich finde den Ton schon leicht anmaßend. Im Endeffekt sagt der Brief doch: ihr Eltern habt keine Ahnung von gesunder Ernährung, daher sagen wir euch jetzt, was eure Kinder essen dürfen. Und das finde ich schon etwas übergriffig, zumindest für diejenigen, die ihre Kinder schon gesund ernähren aber eben auch mal einen normalen Joghurt oder ein Weißbrot mitgeben. Da spricht für mich auch nichts gegen, wenn das nicht das Hauptnahrungsmittel ist.
Bei solchen Fälle, wo die Kinder eine Brotdose voll Süßigkeiten mitbekommen (die Fälle gibt es z.B. bei meiner Tochter in der Klasse wirklich. Da ist die Milchschnitte noch das gesündeste
) finde ich solch ein Schreiben zwar angemessen, aber ich glaube auch nicht, dass es wirklich was ändert.
Individuelle Gespräche mit den betroffenen Eltern fände ich z.B. viel sinnvoller als so einen Brief, der alle über einen Kamm schert und eben unterstellt, dass man selbst keine Ahnung hätte.
Bei solchen Fälle, wo die Kinder eine Brotdose voll Süßigkeiten mitbekommen (die Fälle gibt es z.B. bei meiner Tochter in der Klasse wirklich. Da ist die Milchschnitte noch das gesündeste
) finde ich solch ein Schreiben zwar angemessen, aber ich glaube auch nicht, dass es wirklich was ändert.
Individuelle Gespräche mit den betroffenen Eltern fände ich z.B. viel sinnvoller als so einen Brief, der alle über einen Kamm schert und eben unterstellt, dass man selbst keine Ahnung hätte.
23.02.2017 09:54
Zitat von vegetable:
Da steht doch nicht das es ein Pumpernickel sein muss. Sondern nur kein Toast/Weißbrot. Also Bauernbrot, Kartoffelbrot, Roggenbrot, Vollkornbrot usw
Und Thema Weißbrot/Toastbrot, essen meine auch am liebsten, gibt es dennoch nur selten, weil es nun mal ungesund ist und es an den Eltern liegt den Kindern eine gesunde Ernährung nahe zubringen.
Und Milchschnitte gibt es hier keine 5mal im Jahr, schadet nichts? Legt man auch 10 Zuckerwürfel in die Brotdose, am besten täglich?
Sehe ich auch so , super geschrieben
23.02.2017 09:57
Zitat von wolkenschaf:
Ich finde den Ton schon leicht anmaßend. Im Endeffekt sagt der Brief doch: ihr Eltern habt keine Ahnung von gesunder Ernährung, daher sagen wir euch jetzt, was eure Kinder essen dürfen. Und das finde ich schon etwas übergriffig, zumindest für diejenigen, die ihre Kinder schon gesund ernähren aber eben auch mal einen normalen Joghurt oder ein Weißbrot mitgeben. Da spricht für mich auch nichts gegen, wenn das nicht das Hauptnahrungsmittel ist.
Bei solchen Fälle, wo die Kinder eine Brotdose voll Süßigkeiten mitbekommen (die Fälle gibt es z.B. bei meiner Tochter in der Klasse wirklich. Da ist die Milchschnitte noch das gesündeste) finde ich solch ein Schreiben zwar angemessen, aber ich glaube auch nicht, dass es wirklich was ändert.
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Individuelle Gespräche mit den betroffenen Eltern fände ich z.B. viel sinnvoller als so einen Brief, der alle über einen Kamm schert und eben unterstellt, dass man selbst keine Ahnung hätte.
Eltern die das nicht betrifft müssen sich doch bei dem Brief nicht angesprochen fühlen
und das geschriebene wir so verstanden wie man es verstehen möchte .... ich pers finde den Brief völlig ok ...
23.02.2017 09:57
Also ich denke es gibt genug Eltern die ihren Kindern "Mist" einpacken zur Schule. Von daher finde ich ne grobe Richtung gut. Aber welches Brot sollten die Eltern selber entscheiden können. Mein Sohn isst nicht gerne Brot und wenn dann Toast,dann bekommt er es halt. Obst gibt es jeden Tag mit.
Worauf ich keine Lust hätte, das mein Kind das Frühstück mit anderen teilen soll,nur weil andere was "ungesundes" haben. Nö also bei aller liebe nicht.
Worauf ich keine Lust hätte, das mein Kind das Frühstück mit anderen teilen soll,nur weil andere was "ungesundes" haben. Nö also bei aller liebe nicht.
23.02.2017 09:58
Ich würde bei so einem Brief an die Decke gehen! Es ist meine Entscheidung, was ich meinem Kind an Essen mitgebe!
Wenn andere Eltern ihren Kindern nur Mist mitgeben, dann sollten diese Eltern persönlich angesprochen werden, denn der Großteil der Kinder hat sicher immer abwechslungsreiche Frühstücksdosen mit. Ist jetzt mal so pauschal gesagt, da es mein Erfahrungswert ist.
Ich gebe meinen Kindern häufig Mischbrot mit, weil wir es lieber mögen. Ab und an auch mal Volkornbrot, aber es schmeckt uns nicht so gut.
Und ja, ich denke, man kann auch ohne Vollkornbrot leben.
Dazu gibts immer etwas Rohkost dazu, entweder Möhre, Paprika, Gurke, Sellerie oder eben Obst.
Gestern hatten wir zum Beispiel noch Minisalamis hier, da hat die Große eine mit in die Schule genommen, weil sie Lust drauf hatte.
Der Kleinen hab ich letzte Woche mal nen Fruchtzwerg mit dazu gegeben, hatte sie Hunger drauf. WAS SOLL DARAN SO SCHLIMM SEIN?
Ich bin bei dem Thema echt empfindlich, weil ich es eine Sauerei finde, dass wir vorgeschrieben bekommen, was unsere Kinder essen dürfen.
Ich könnte ausrasten bei dem Thema!
Wenn andere Eltern ihren Kindern nur Mist mitgeben, dann sollten diese Eltern persönlich angesprochen werden, denn der Großteil der Kinder hat sicher immer abwechslungsreiche Frühstücksdosen mit. Ist jetzt mal so pauschal gesagt, da es mein Erfahrungswert ist.
Ich gebe meinen Kindern häufig Mischbrot mit, weil wir es lieber mögen. Ab und an auch mal Volkornbrot, aber es schmeckt uns nicht so gut.
Und ja, ich denke, man kann auch ohne Vollkornbrot leben.
Dazu gibts immer etwas Rohkost dazu, entweder Möhre, Paprika, Gurke, Sellerie oder eben Obst.
Gestern hatten wir zum Beispiel noch Minisalamis hier, da hat die Große eine mit in die Schule genommen, weil sie Lust drauf hatte.
Der Kleinen hab ich letzte Woche mal nen Fruchtzwerg mit dazu gegeben, hatte sie Hunger drauf. WAS SOLL DARAN SO SCHLIMM SEIN?
Ich bin bei dem Thema echt empfindlich, weil ich es eine Sauerei finde, dass wir vorgeschrieben bekommen, was unsere Kinder essen dürfen.
Ich könnte ausrasten bei dem Thema!
23.02.2017 10:15
Wieso sieht man eigentlich immer alles als Angriff ?
Ich hätte es damals gut gefunden , wenn einem jemand das erklärt hätte ! Ich habe es damals auch nicht besser gewusst und meiner Tochter damals nicht immer gesunde Sachen mitgegeben . ABER weil ich es einfach nicht besser wusste ! Ich dachte ernsthaft das multivitaminsaft was gesundes ist
das ist kein Scherz
Ich würde das weniger als Angriff sehen , sondern einfach nur mal darüber nachdenken ! Die Lehrer werden nicht bei jedem einzelnen Kind in die Dose schauen was es tatsächlich dabei hat ! Dafür ist auch garnicht die Zeit da .
Mal ehrlich gibt ihr am Wochenende euren Kindern morgens schon milchschnitte und co. ? Also warum muss das dann in der Schule sein ? Können doch alle an einem Strang ziehen und dann macht das gesunde essen auch Spaß
Ich hätte es damals gut gefunden , wenn einem jemand das erklärt hätte ! Ich habe es damals auch nicht besser gewusst und meiner Tochter damals nicht immer gesunde Sachen mitgegeben . ABER weil ich es einfach nicht besser wusste ! Ich dachte ernsthaft das multivitaminsaft was gesundes ist
das ist kein Scherz Ich würde das weniger als Angriff sehen , sondern einfach nur mal darüber nachdenken ! Die Lehrer werden nicht bei jedem einzelnen Kind in die Dose schauen was es tatsächlich dabei hat ! Dafür ist auch garnicht die Zeit da .
Mal ehrlich gibt ihr am Wochenende euren Kindern morgens schon milchschnitte und co. ? Also warum muss das dann in der Schule sein ? Können doch alle an einem Strang ziehen und dann macht das gesunde essen auch Spaß
23.02.2017 10:17
Zitat von Cookie88:
Zitat von Chloe-Marie:
Ich bin Grundschullehrerin und finde es total ok. Bekommen die Eltern keine Vorgaben, haben die Kinder oft nur mal ne Laugenstange vom Bäcker auf dem Schulweg mit oder die ganze Brotdose voller Milchschnitten und co. Alles schon gesehen. Schreib unter den Brief, dass dein Kind selbstgebackenes Weißbrot bekommt, da sie anderes nicht isst. Sonst gibst du dann einfach weiteres gesundes Essen hinzu. Da wird sich keiner echauffieren. Ähnlich sieht es mit Milchunverträglichkeiten aus, oder eben strikte Nahrungsstile. Da wird keiner in der Schule sagen, dass das Kind Milchprodukte mithaben muss. Das was da beschrieben wird, ist eben ein Optimum und als Anregung gedacht. Wenn mal anstatt viel Gemüse viel Obst in der Dose ist oder umgekehrt, interessiert keinen. Da geht es ums Prinzip.
Über was sich Eltern so den lieben langen Tag aufregen können, versteh ich absolut nicht. Es ist keine Seltenheit, dass aufgrund solcher Schreiben zig Eltern am Nachmittag anrufen, nachdem sie sich in einer Whats App Gruppe aufgeheizt haben. Unnötig und zeitraubend.
Ich finde es geht va darum dass das ein massiver Eingriff in die Familienprivatsphäre ist.
Wenn es nun mal Eltern gibt denen das wurscht is, die Milchschnitte für gesund halten oder das Kind sich das selbst raussuchen darf weil das dem Erziehungsstil der Eltern entspricht dann muss das die Schule nicht für gut halten aber akzeptieren.
Aber Milchschnitte ist nicht gesund! Und gerade da setzt die Schule ja an, dass man eben zum Umdenken und Mitdenken angeregt wird und der Horizont abseits der Fernsehwerbung erweitert.
23.02.2017 10:18
ich fühl mich gerade richtig mies weil mein armes Kind heute Toastbrot mit Pflaumenmus in der Brotbüchse hat
aber zumindest Vollkorntoast
aber zumindest Vollkorntoast
23.02.2017 10:20
Zitat von Marf:
Zitat von DieEine2:
Zitat von Marf:
Aber dieses Schreiben greift nirgends ein.
Wenn dort steht, dass alles, außer dem gewünschten Essen, wieder mit nach Hause gebracht wird, dann greift die Schule schon ein.
Im Prinzip ja....aber hier geht es darum den Eltern zu erklären was man im Unterricht mit den Kindern abgesprochen hat.Die Kinder wissen Bescheid ,haben diese Pyramiden usw. gelernt.
Und nun wird es in der Praxis umgesetzt.
Dazu müssen aber die Eltern klare Vorgaben haben.Im Zeitalter der Erdbeeleberwurst finde ich den Ton in diesem Brief angemessen.
Es geht um eine gesunde Ernährung.Nicht um das einmalige Toastbrot sondern darum,das es immer noch Eltern gibt die Fertigpäckchen als Gesund ansehen und nur das mitgeben.
Und dafür das sehr viele Eltern auf eine vegetarische,vegane,päantologische,Lichternährung ihrer Sprösslinge beharren,und sei es beim kleinsten Gartenfest des Kigas....da ist wohl so ein 'Verbot' von Schokohörnchen ganz klein dagegenund absolut machbar für jeden.
Da bin ich ganz bei dir!
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