Frühstück in der Schule
23.02.2017 12:35
Zitat von Cookie88:bei uns ist die Pause - also die erste große Pause- 30 minuten erst bleiben die kids 10-15 minuten im klassenraum und essen, dann können sie raus spielen
Mal ne Frage: Wie kriegen die Lehrer das denn überhaupt mit was die Konder dabei haben?
Werden neuerdings die Boxen kontrolliert?
Als ich zur Schule ging nahm man seine Dose mit in die Pause und der Lehrer hat höchstens in der Pausenaufsicht sehen können was die Kinder dabei haben.
23.02.2017 12:38
Zitat von Carlchen0102:
Wir hatten auch schon so einen Brief.
Und ungesundes (nach Definition der Schule versteht sich) wurde wieder nach Hause gegeben. Ich habe innerlich ein bisschen mit den Augen gerollt, aber gut.
Genervt hat mich dann nur die Auslegung der Lehrerin, dass mein Kind zwingend Brot mitbringen MUSS.
Mein Großer isst nicht gerne Brot. Zuhause frühstückt er Haferflocken mit Nüssen, Obst und Joghurt. Mag er morgens am Liebsten. An seinen OGS-Tagen gibt es schon um 11:45 Uhr Mittagessen, an den anderen zwei Tagen erst eine Stunde später. Und dazwischen zur Frühstückspause um 9:45 Uhr hat er einfach keinen großen Hunger. Da reicht ihm etwas Obst und Gemüse. Mehr will er nicht. Das war schon im Kindergarten so und wurde da auch immer akzeptiert.
In der Grundschule hatte ich dann plötzlich Zettel mit "Wir haben gesehen, dass V. heute kein Brot in seiner Frühstücksdose hatte. Bitte geben sie ihm morgen eins mit". Ich hab eine Erklärung drunter geschrieben und dachte damit wäre es gut. Aber nein, plötzlich brachte mein Sohn Brote mit heim, die ich ihm morgens nicht gemacht hatte. Die hatten andere Kinder mit ihm teilen müssen und er hat sie natürlich nicht gegessenIch hab am Elternsprechtag versucht mit der Lehrerin darüber zu reden und sie hat mir gesagt, dass sie mir glaubt, dass wir unsere Kinder gesund ernähren, aber es wäre für die Klassengemeinschaft wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, usw.
Mir war das zu blöd und ich hab mich jetzt gefügt und gebe ihm immer ein Mini Käsebrot mit. Die Lehrerin ist glücklich und der Hund auch. Der darf die nämlich fressen, nachdem mein Großer sie den halben Tag durch die Gegend getragen hat![]()
Eben. Hier genauso, was Brot angeht. Er mag es schlicht nicht, max mal ein Weißbrot. Und zum Teilen: Selbst, wenn es das leckerste Essen schlechthin wäre, würde mein Kind das bis heute nicht essen, wenn es nicht von zu Hause kommt. Ergo wäre mein Sohn stets hungrig nach Hause gekommen. Weil Schule meint, sie müsse sich einmischen? Das dürfen sie probieren. Ganze einmal.
23.02.2017 12:54
Zitat von Chloe-Marie:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Familien deren Kinder ausschließlich ein solches Frühstück mitbekommen, haben i.d.R. ganz andere Defizite, als gesunde Ernährung.
Das ist eben die oft vorhandene Kurzsichtigkeit der Lehrer. Da wird sich an den Ernährungsweise aufgehangen. Wenn ein Kind aber nunmal nur Weißbrot isst, das aber gesund belegt ist und sich ansonsten eben auch Obst in der Brotbüchse befindet und/ oder ein Jogurt, dann ist das legitim und geht die Schule gar nichts an. Da würde ich streiten bis aufs Messer.
Kinder, die nur Fertigprodukte in der Büchse haben, nur Süßkram usw. kommen oft aus eher sozialschwachen Familien, die eben ganz andere Sorgen haben. Ob die Schule da nun einen solchen Brief aufsetzt oder Peng... das ändert nichts.
Ich finde es gut, wenn es Themenelternabende zu gesunden Ernährung gibt, wobei ich da eben auch sagen muss: Wer macht die? Hatten wir auch einmal...War sehr amüsant. Und ich hatte verdammt viele Fragen, die leider unbeantwortet blieben, die aber schnell entlarvten, dass die Rednerin vor den Eltern nicht wirklich wusste, was sie da eigentlich redete.
Definitiv nein. Diese Aussage finde ich auch sehr anmaßend. Zu der pauschalen Kurzsichtigkeit schreibe ich nichts, ich glaube, dir fehlt da die Kompetenz das beurteilen zu können.![]()
Zum Weißbrot, jedem, JEDEM Lehrer wird es absolut wurscht sein, wenn ein Weißbrot in mitten von gesundem Allerlei in der Brotdose schwimmtDa geht es um eine gesunde Basis, wir haben weit mehr zu tun als in jeder Brotdose zu kramen....
Da muss ich kurz einhaken:
Meine große bekam täglich ein weizenbrötchen mit käse und apfel, möhre oder Weintrauben mit in die schule. Zwei jahre lang ein kampf das das kind in der frühstückspause die brotbox weg genommen bekam weil es ein weizenbrötchen war. Sie wollte gerne ein vollkornbrötchen mitnehmen. Das sie nicht aß sie aber kein ärger bekam.
Und genau deswegen gehe ich steil! Ein pädagoge hat kein Recht meinem kind vorzuschreiben was es isst und was nicht. Es soll ihm lesen, rechnen usw. bei bringen. Was es zu essen mit bekommt bestimme einzig und alleine ich! Ich bin mir nicht bewusst das Sorgerecht bei der Einschulung im bezug auf essen an die schule übertragen zu haben. Man kann mich oder die Eltern freundlich hinweisen was gern gesehen wird und was nicht. Aaaaber auf keinem Fall kann man es mir vorschreiben oder gar das essen weg nehmen.
Melde ich mein kind an einer schule mit dem Prüfsiegel " gesunde schule" an, ist mir bewusst, was das zu bedeuten hat. Mein kind war in einem vegitarischem kindergarten. Das war mir bei der Anmeldung bewusst.
Ach so, ich habe heute bei mir auf der Arbeit den Brief ein paar Kollegen gezeigt. Einstimmig war die meinung das der brief nicht geht. Zwei Kollegen würden sogar zur Bez.Reg. gehen. Mein arbeitsplatz ist in einem Schulzentrum. Kollegen sind SL's bzw. Lehrer. Die beiden erwähnten kollegen sind im übrigen GS lehrer bzw. GS Schulleiter.
23.02.2017 12:58
Zitat von Seesternchen_2.0:
Da muss ich kurz einhaken:
Meine große bekam täglich ein weizenbrötchen mit käse und apfel, möhre oder Weintrauben mit in die schule. Zwei jahre lang ein kampf das das kind in der frühstückspause die brotbox weg genommen bekam weil es ein weizenbrötchen war.
Unmöglich. Dienstaufsichtsbeschwerde oder direkt an die übergeordnete Stelle / Kultusministerium
. Was manchen Lehrern einfällt....
23.02.2017 13:00
Zitat von Tweetylein:
Zitat von Elliii:
Ich finde das Schreiben frech, denn bei uns essen die Kinder zu Hause und das Fruhstueck in der Schule ist sozusagen das zweite Fruehstueck. Da kann ich ihm auch ein Nutellabrot mitgeben. Wenn mein Kind in der Schule keinen Apfel etc essen möchte, soll er nicht, ich weiss dass er zu Hause genug gesundes isst.
Genauso haben wir einmal in der Woche einen "Schokobrötchentag" mit einer Freundin eingefuehrt. Ist irgendwie so gekommen, weil mal ich fuer alle was geholt habe, mal sie und die Kinder freuen sich, weil es mal was anderes in der schule gibt.
Die Entscheidung sollte hier immer noch bei uns Eltern liegen.
Na ich hoff doch mal dass das bei allen Kindern so ist?
Was interessieren mich andere Kinder? Die Ernährung ist Sache der Eltern und nicht der Schule, und was ich meinem Kind mitgebe ist und sollte auch immer meine Sache sein.
23.02.2017 13:01
Mein Sohn ist in der ersten Klasse.
Er isst massiv wenige Lebensmittel.
Er bekommt meist ein Brot /Toast mit Margarine mit.
Er isst null Belag. Nutella gibt's nicht mit. Manchmal n Hauch streusel, wenn das Brot etwas trocken ist.
Apfel mag er, aber klein geschnitten. Da die aber braun werden, gibt's Möhre mit. Neben Apfel das einzige an Obst /Gemüse, was er isst. Außer Brokkoli zum Mittagessen.
Manchmal gibts eine kleine Waffel oder Milchbrötchen.
ich möchte gerne entscheiden, was mein Kind isst. Manchmal hab ich eben kein dunkles Brot da. oder er fragt, ob er einen Knickjoghurt mitbekommen kann. Sehe da zwischendurch kein Problem.
mein kleiner ist da viel pflegeleichter. Er isst viel mehr. Viel mehr Brotdosen-kombinationen
Er isst massiv wenige Lebensmittel.
Er bekommt meist ein Brot /Toast mit Margarine mit.
Er isst null Belag. Nutella gibt's nicht mit. Manchmal n Hauch streusel, wenn das Brot etwas trocken ist.
Apfel mag er, aber klein geschnitten. Da die aber braun werden, gibt's Möhre mit. Neben Apfel das einzige an Obst /Gemüse, was er isst. Außer Brokkoli zum Mittagessen.
Manchmal gibts eine kleine Waffel oder Milchbrötchen.
ich möchte gerne entscheiden, was mein Kind isst. Manchmal hab ich eben kein dunkles Brot da. oder er fragt, ob er einen Knickjoghurt mitbekommen kann. Sehe da zwischendurch kein Problem.
mein kleiner ist da viel pflegeleichter. Er isst viel mehr. Viel mehr Brotdosen-kombinationen
23.02.2017 13:07
Zitat von Nickitierchen:
Mein Sohn ist in der ersten Klasse.
Er isst massiv wenige Lebensmittel.
Er bekommt meist ein Brot /Toast mit Margarine mit.
Er isst null Belag. Nutella gibt's nicht mit. Manchmal n Hauch streusel , wenn das Brot etwas trocken ist.
Apfel mag er, aber klein geschnitten. Da die aber braun werden, gibt's Möhre mit. Neben Apfel das einzige an Obst /Gemüse, was er isst. Außer Brokkoli zum Mittagessen.
Manchmal gibts eine kleine Waffel oder Milchbrötchen.
ich möchte gerne entscheiden, was mein Kind isst. Manchmal hab ich eben kein dunkles Brot da. oder er fragt, ob er einen Knickjoghurt mitbekommen kann. Sehe da zwischendurch kein Problem.
mein kleiner ist da viel pflegeleichter. Er isst viel mehr. Viel mehr Brotdosen-kombinationen![]()
Streusel? Diese bunten Zuckerstreusel?
23.02.2017 13:19
Zitat von wolkenschaf:
Zitat von Nickitierchen:
Mein Sohn ist in der ersten Klasse.
Er isst massiv wenige Lebensmittel.
Er bekommt meist ein Brot /Toast mit Margarine mit.
Er isst null Belag. Nutella gibt's nicht mit. Manchmal n Hauch streusel , wenn das Brot etwas trocken ist.
Apfel mag er, aber klein geschnitten. Da die aber braun werden, gibt's Möhre mit. Neben Apfel das einzige an Obst /Gemüse, was er isst. Außer Brokkoli zum Mittagessen.
Manchmal gibts eine kleine Waffel oder Milchbrötchen.
ich möchte gerne entscheiden, was mein Kind isst. Manchmal hab ich eben kein dunkles Brot da. oder er fragt, ob er einen Knickjoghurt mitbekommen kann. Sehe da zwischendurch kein Problem.
mein kleiner ist da viel pflegeleichter. Er isst viel mehr. Viel mehr Brotdosen-kombinationen![]()
Streusel? Diese bunten Zuckerstreusel?
Ja, oder Schokoladenstreusel. essen wir gerne mal auf Brot/ Brötchen. Kennen nicht alle, aber ich kenne das aus meiner Kindheit.
Ist wie mit Nutella : ab und zu eben mal.
23.02.2017 13:34
Ich denke halt, die Schule hat bei dem Brief nicht die gemeint, bei denen die Kinder eine Weizensemmel mit Belag, Obst und Gemüse dabei haben, sondern die, bei denen die Brotzeit aus Milchschnitte, Flips und Kaba besteht. Nachdem man aber nicht jedem Kind einzeln einen eigenen Zettel mitgeben kann ("deine Beotzeit ist toll, wäre nur schön wenn ab und an statt Weizensemmel mal ne Vollkornsemmel dabei wäre", "bitte bring keine Chips mehr mit, sondern..."), wurde halt eine allgemeine Richtlinie verfasst.
Dann ist es eben auch schwierig, den Kindern zu erklären, warum jetzt das eine Kind Weizensemmel darf und die anderen nicht.
Und den Kindern, die in der Pause nur Mist dabei haben schadets sicher nicht, auch einmal am Tag was gesundes zu essen-wie der Rest der Ernährung aussieht kann man sich denken....
Dann ist es eben auch schwierig, den Kindern zu erklären, warum jetzt das eine Kind Weizensemmel darf und die anderen nicht.
Und den Kindern, die in der Pause nur Mist dabei haben schadets sicher nicht, auch einmal am Tag was gesundes zu essen-wie der Rest der Ernährung aussieht kann man sich denken....
23.02.2017 13:38
Zitat von Nickitierchen:
Zitat von wolkenschaf:
Zitat von Nickitierchen:
Mein Sohn ist in der ersten Klasse.
Er isst massiv wenige Lebensmittel.
Er bekommt meist ein Brot /Toast mit Margarine mit.
Er isst null Belag. Nutella gibt's nicht mit. Manchmal n Hauch streusel , wenn das Brot etwas trocken ist.
Apfel mag er, aber klein geschnitten. Da die aber braun werden, gibt's Möhre mit. Neben Apfel das einzige an Obst /Gemüse, was er isst. Außer Brokkoli zum Mittagessen.
Manchmal gibts eine kleine Waffel oder Milchbrötchen.
ich möchte gerne entscheiden, was mein Kind isst. Manchmal hab ich eben kein dunkles Brot da. oder er fragt, ob er einen Knickjoghurt mitbekommen kann. Sehe da zwischendurch kein Problem.
mein kleiner ist da viel pflegeleichter. Er isst viel mehr. Viel mehr Brotdosen-kombinationen![]()
Streusel? Diese bunten Zuckerstreusel?
Ja, oder Schokoladenstreusel. essen wir gerne mal auf Brot/ Brötchen. Kennen nicht alle, aber ich kenne das aus meiner Kindheit.
Ist wie mit Nutella : ab und zu eben mal.
Okay. Das kannte ich bisher tatsächlich nicht...
23.02.2017 14:06
Ich bin ebenfalls Grundschullehrerin und würde diesen Brief so nicht schreiben. Den Anlass kann ich jedoch durchaus verstehen. Mich grausts sehr oft, wenn ich sehe, was die Schüler zum Essen dabei haben. Vorweg: Damit meine ich NICHT das Weizenbrötchen zwischen anderen gesunden Sachen. Solche Kollegen kann ich nicht verstehen und denke auch, dass dies ein absoluter Einzelfall war.
Viele von euch argumentieren, die Ernährung der Kinder, wäre Privatsache und die Lehrer hätten sich da nicht einzumischen. Das sehe ich definitiv nicht so. Wir haben einen Erziehungs- und Bildungsauftrag und sind für das Wohlergehen und die Gesundheit der Kinder mitverantwortlich (wenn wir den Verdacht der Vernachlässigung/Missbrauch etc. haben, schreiten wir ja auch ein). Warum sollte ich es hinnehmen, dass die Kinder zum Teil ohne Frühstück in die Schule kommen und/oder das Pausenvesper aus Caprisonne/Cola/Spezi, Schokocroissant, Milchschnitte etc. besteht?!
Ich würde niemals die unterschiedlichen Inhalte der Vesperboxen offen in der Klasse vergleichen und bewerten, da ich damit das Kind vor der Klasse boßstellen würde, jedoch lege ich zu Beginn des Schuljahres (nachdem ich die Pausenmahlzeiten für eine Weile beobachtet habe und sich der gelbe Sack mit entsprechenden Verpackungen gefüllt hat) bestimmte Vesperregeln fest, an die sich jeder halten muss:
- keine Softdrinks, Caprisonne oder Eistee
- keine Süßigkeiten
- keine Chips (ich hatte tatsächlich schon Schüler, die täglich eine Tüte gefuttert hätten)
Ich halte diese Regeln auch für wichtig, um es den Kindern einfacher zu machen, die ein gesundes Vesper dabei haben und dann aber sehnsüchtig zu demjenigen schielen, der Süßigkeiten dabei hat.
Um die Kinder zu unterstützen und ggf anzuleiten sich auch selbst ein Vesper zu richten, machen wir mehrere Male im Jahr ein gesundes Frühstück (auch morgen), zu dem jeder eine ausgewählte Zutat mitbringt.
Ich hatte schon einige Schüler, die mir gesagt haben, sie würden gar kein Brot mögen und hätten deshalb nur Schokohörnchen oder sonst was dabei. Diese Einstellungen änderten sich beim gemeinsamen Frühstück aber ziemlich schnell.
Viele von euch argumentieren, die Ernährung der Kinder, wäre Privatsache und die Lehrer hätten sich da nicht einzumischen. Das sehe ich definitiv nicht so. Wir haben einen Erziehungs- und Bildungsauftrag und sind für das Wohlergehen und die Gesundheit der Kinder mitverantwortlich (wenn wir den Verdacht der Vernachlässigung/Missbrauch etc. haben, schreiten wir ja auch ein). Warum sollte ich es hinnehmen, dass die Kinder zum Teil ohne Frühstück in die Schule kommen und/oder das Pausenvesper aus Caprisonne/Cola/Spezi, Schokocroissant, Milchschnitte etc. besteht?!
Ich würde niemals die unterschiedlichen Inhalte der Vesperboxen offen in der Klasse vergleichen und bewerten, da ich damit das Kind vor der Klasse boßstellen würde, jedoch lege ich zu Beginn des Schuljahres (nachdem ich die Pausenmahlzeiten für eine Weile beobachtet habe und sich der gelbe Sack mit entsprechenden Verpackungen gefüllt hat) bestimmte Vesperregeln fest, an die sich jeder halten muss:
- keine Softdrinks, Caprisonne oder Eistee
- keine Süßigkeiten
- keine Chips (ich hatte tatsächlich schon Schüler, die täglich eine Tüte gefuttert hätten)
Ich halte diese Regeln auch für wichtig, um es den Kindern einfacher zu machen, die ein gesundes Vesper dabei haben und dann aber sehnsüchtig zu demjenigen schielen, der Süßigkeiten dabei hat.
Um die Kinder zu unterstützen und ggf anzuleiten sich auch selbst ein Vesper zu richten, machen wir mehrere Male im Jahr ein gesundes Frühstück (auch morgen), zu dem jeder eine ausgewählte Zutat mitbringt.
Ich hatte schon einige Schüler, die mir gesagt haben, sie würden gar kein Brot mögen und hätten deshalb nur Schokohörnchen oder sonst was dabei. Diese Einstellungen änderten sich beim gemeinsamen Frühstück aber ziemlich schnell.
23.02.2017 14:13
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Carlchen0102:
Wir hatten auch schon so einen Brief.
Und ungesundes (nach Definition der Schule versteht sich) wurde wieder nach Hause gegeben. Ich habe innerlich ein bisschen mit den Augen gerollt, aber gut.
Genervt hat mich dann nur die Auslegung der Lehrerin, dass mein Kind zwingend Brot mitbringen MUSS.
Mein Großer isst nicht gerne Brot. Zuhause frühstückt er Haferflocken mit Nüssen, Obst und Joghurt. Mag er morgens am Liebsten. An seinen OGS-Tagen gibt es schon um 11:45 Uhr Mittagessen, an den anderen zwei Tagen erst eine Stunde später. Und dazwischen zur Frühstückspause um 9:45 Uhr hat er einfach keinen großen Hunger. Da reicht ihm etwas Obst und Gemüse. Mehr will er nicht. Das war schon im Kindergarten so und wurde da auch immer akzeptiert.
In der Grundschule hatte ich dann plötzlich Zettel mit "Wir haben gesehen, dass V. heute kein Brot in seiner Frühstücksdose hatte. Bitte geben sie ihm morgen eins mit". Ich hab eine Erklärung drunter geschrieben und dachte damit wäre es gut. Aber nein, plötzlich brachte mein Sohn Brote mit heim, die ich ihm morgens nicht gemacht hatte. Die hatten andere Kinder mit ihm teilen müssen und er hat sie natürlich nicht gegessenIch hab am Elternsprechtag versucht mit der Lehrerin darüber zu reden und sie hat mir gesagt, dass sie mir glaubt, dass wir unsere Kinder gesund ernähren, aber es wäre für die Klassengemeinschaft wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, usw.
Mir war das zu blöd und ich hab mich jetzt gefügt und gebe ihm immer ein Mini Käsebrot mit. Die Lehrerin ist glücklich und der Hund auch. Der darf die nämlich fressen, nachdem mein Großer sie den halben Tag durch die Gegend getragen hat![]()
Eben. Hier genauso, was Brot angeht. Er mag es schlicht nicht, max mal ein Weißbrot. Und zum Teilen: Selbst, wenn es das leckerste Essen schlechthin wäre, würde mein Kind das bis heute nicht essen, wenn es nicht von zu Hause kommt. Ergo wäre mein Sohn stets hungrig nach Hause gekommen. Weil Schule meint, sie müsse sich einmischen? Das dürfen sie probieren. Ganze einmal.
Mein Sohn tauscht und teilt sein Essen schon gerne, aber das Wurstbrot schmeckt ihm auch weiterhin nicht, egal ob es von mir oder der Mama von Emily geschmiert wurde.
Ich glaube diese Fixierung aufs Brot ist irgendwie auch typisch für den deutschen Raum. Mein Mann ist im Ausland aufgewachsen und sagt dazu immer Brot-Fanatiker
Er kann die Regelungen in der Schule noch weniger verstehen als ich.
23.02.2017 14:26
Sorry,aber wie lächerlich....' es geht keinen was an was ich meinem Kind mitgebe'....doch,es ist eine Klassengemeinschaft.Und dort wurden ZUSAMMEN Regeln aufgestellt bezüglich des Vespers.Im Unterricht.Mit den Kindern.
Dieses Ernährungsprogramm hat doch seinen Sinn.
Und würden die Eltern,die so auf ihre freie Entscheidung pochen,alle immer ein ordentliches Vesper machen bräuchte es solche Programme nicht.
Andrsherum....ein Kind verteilt dauernd Bonbons,Milchschnitte usw. und die Kids essen ihre Brote deswegen nicht mehr.Dann würden wieder alle Eltern auf die Einmischung und die Kontrolle des Lehrers pochen.Den der soll dieses Kind vom verteilen abhalten.....hm,da gäbe es wohl kaum Protest über einen erklärenden Brief!
Diese Briefe begleiten alle Schuljahre und alle Schulsysteme.Ob es um passende Kleidung,Essen oder Projekte geht....es wird immer ein Kompromiss nötig sein.Und sie dienen nicht der Schikane sondern um das Organisieren der Klasse.
Ich rege mich doch nicht auf wenn die Schule wert auf gesundes Essen legt ,sondern wenn sie es nicht macht!
Dieses Ernährungsprogramm hat doch seinen Sinn.
Und würden die Eltern,die so auf ihre freie Entscheidung pochen,alle immer ein ordentliches Vesper machen bräuchte es solche Programme nicht.
Andrsherum....ein Kind verteilt dauernd Bonbons,Milchschnitte usw. und die Kids essen ihre Brote deswegen nicht mehr.Dann würden wieder alle Eltern auf die Einmischung und die Kontrolle des Lehrers pochen.Den der soll dieses Kind vom verteilen abhalten.....hm,da gäbe es wohl kaum Protest über einen erklärenden Brief!
Diese Briefe begleiten alle Schuljahre und alle Schulsysteme.Ob es um passende Kleidung,Essen oder Projekte geht....es wird immer ein Kompromiss nötig sein.Und sie dienen nicht der Schikane sondern um das Organisieren der Klasse.
Ich rege mich doch nicht auf wenn die Schule wert auf gesundes Essen legt ,sondern wenn sie es nicht macht!
23.02.2017 14:27
Zitat von Marf:
Sorry,aber wie lächerlich....' es geht keinen was an was ich meinem Kind mitgebe'....doch,es ist eine Klassengemeinschaft.Und dort wurden ZUSAMMEN Regeln aufgestellt bezüglich des Vespers.Im Unterricht.Mit den Kindern.
Dieses Ernährungsprogramm hat doch seinen Sinn.
Und würden die Eltern,die so auf ihre freie Entscheidung pochen,alle immer ein ordentliches Vesper machen bräuchte es solche Programme nicht.
Andrsherum....ein Kind verteilt dauernd Bonbons,Milchschnitte usw. und die Kids essen ihre Brote deswegen nicht mehr.Dann würden wieder alle Eltern auf die Einmischung und die Kontrolle des Lehrers pochen.Den der soll dieses Kind vom verteilen abhalten.....hm,da gäbe es wohl kaum Protest über einen erklärenden Brief!
Diese Briefe begleiten alle Schuljahre und alle Schulsysteme.Ob es um passende Kleidung,Essen oder Projekte geht....es wird immer ein Kompromiss nötig sein.Und sie dienen nicht der Schikane sondern um das Organisieren der Klasse.
Ich rege mich doch nicht auf wenn die Schule wert auf gesundes Essen legt ,sondern wenn sie es nicht macht!![]()
23.02.2017 14:53
Bei uns wird lediglich drum gebeten, dass die Kinder nach einem ordentlichen fruehstueck zur Schule kommen und wird auch gesagt, dass das Schulfruehstueck dass zweite Fruehstueck ist. Und ob jemand ein Trinkpäckchen mitbringt oder ein Kakao ist doch egal.
Diese ganzen Verbote sind unnötig und machen vielen nur schwerer. Wenn mein Sohn alle paar Wochen Nutella aufs Brot bekommt, oder mal ein Knoppers hat es nie jemanden gestört, da das Gleichgewicht zu Obst besteht.
Und wenn es danach geht es allen gerecht zu machen, duerfte mein Sohn auch keine Wurst mehr auf dem Brot haben, da sich hier ein vater beschwert hat, weil sein kind kein Schweinefleisch essen darf. Ein anderes Kind klaut einem klassenkameraden sein Nutellabrot, weil es sowas zu Hause nie gab, kakao hat er geklaut.
Wie soll man denn dann vorgehen. Ich kann nicht jeden Wunsch erfuellen und das Brot in der Schule macht nichts aus im Gegensatz zu dem was die Kinder sonst essen.
In der weiterfuehrenden ist es auch jedem egal, dort bekommen die Kinder alles am Kiosk, und gerade die die nie was essen durften, schlagen dort zu.
Diese ganzen Verbote sind unnötig und machen vielen nur schwerer. Wenn mein Sohn alle paar Wochen Nutella aufs Brot bekommt, oder mal ein Knoppers hat es nie jemanden gestört, da das Gleichgewicht zu Obst besteht.
Und wenn es danach geht es allen gerecht zu machen, duerfte mein Sohn auch keine Wurst mehr auf dem Brot haben, da sich hier ein vater beschwert hat, weil sein kind kein Schweinefleisch essen darf. Ein anderes Kind klaut einem klassenkameraden sein Nutellabrot, weil es sowas zu Hause nie gab, kakao hat er geklaut.
Wie soll man denn dann vorgehen. Ich kann nicht jeden Wunsch erfuellen und das Brot in der Schule macht nichts aus im Gegensatz zu dem was die Kinder sonst essen.
In der weiterfuehrenden ist es auch jedem egal, dort bekommen die Kinder alles am Kiosk, und gerade die die nie was essen durften, schlagen dort zu.
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Ich hab am Elternsprechtag versucht mit der Lehrerin darüber zu reden und sie hat mir gesagt, dass sie mir glaubt, dass wir unsere Kinder gesund ernähren, aber es wäre für die Klassengemeinschaft wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, usw.




