Mütter- und Schwangerenforum

Kleinkinder und Süßigkeiten

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cooky
12606 Beiträge
18.09.2019 21:59
Ich finde es im übrigen auch nicht notwendig, dass der Kakao in der Schule abgeschafft wurde.
Da hätten alle einfach das Gleiche gehabt. Wobei da jchht nur Ernährung und Gesundheit der Aufhänger war, sondern einfach die vielen halbleeren Flaschen. Daher kann ich es nachvollziehen.

Aber das man als Lehrer sagt, bitte nichts mitgeben (es wirs gebeten, nicht verboten), finde ich vollkommen okay. Zumal ich eben die Gefahr wie im Kindergarten sehe, dass extrem drauf geguckt wird, wer was mit hat.

Beim Tanzen der Kleinen war es ähnlich. Für manche der Mädels ging es nur noch darum am Ende die Naschdosen zu vergleichen und das schon in der Umkleide. Das war ein riesen Thema für die Kinder und nichr das Tanzen an sich
Da wurde nun auch der Kompromiss geschlossen, dass die Trainerin Salzbrezln mitbringt und die immer größer werdenden Naschdosen bleiben daheim.
cooky
12606 Beiträge
18.09.2019 22:03
Zitat von Alaska:

Mich würde ja mal die rechtliche Lage interessieren. Klar, ein Rechtsstreit würd ich meinem Kind nie zumuten, denn wer will sein Kind zurück in eine Kita geben, in der es "unten durch" ist.
Aber wie wäre die Lage? Hat ein Kindergarten überhaupt das Recht (ginge es ans Gericht), mir als Mutter zu verbieten, dass ich meinem Kind Bifi, Schokolade etc. pp. mitgebe?
Ich mein, das Jugendamt hat nicht einmal handhabe, wenn in einer Wohnung geraucht wird, was für mich die schwerere Körperverletzung ist.

Dass es solche Kinder gibt, die nur Mist abbekommen ist ja unstrittig. Aber so sehr ich mir für solche Kinder ein Frühstücksbuffett wünschen würde, ich find das, was manche Kitas hier machen einfach übergriffig.


Im Endeffekt können sie es in die Satzung schreiben und die unterschreibt man ja. Aber mehr als "freiwillige Regeln" sind's halt irgendwie auch nicht.

Ich finde das immer krass, was man so hört was manche bekommen. Könnte mir das in unserem Kindergarten gar nicht vorstellen. Kenne da so eine kalte Pommes von McD vom Vortag Story und ähnliches von einer befreundeten Erzieherin.
Alaska
19541 Beiträge
18.09.2019 22:08
Zitat von cooky:

Zitat von Alaska:

Mich würde ja mal die rechtliche Lage interessieren. Klar, ein Rechtsstreit würd ich meinem Kind nie zumuten, denn wer will sein Kind zurück in eine Kita geben, in der es "unten durch" ist.
Aber wie wäre die Lage? Hat ein Kindergarten überhaupt das Recht (ginge es ans Gericht), mir als Mutter zu verbieten, dass ich meinem Kind Bifi, Schokolade etc. pp. mitgebe?
Ich mein, das Jugendamt hat nicht einmal handhabe, wenn in einer Wohnung geraucht wird, was für mich die schwerere Körperverletzung ist.

Dass es solche Kinder gibt, die nur Mist abbekommen ist ja unstrittig. Aber so sehr ich mir für solche Kinder ein Frühstücksbuffett wünschen würde, ich find das, was manche Kitas hier machen einfach übergriffig.


Im Endeffekt können sie es in die Satzung schreiben und die unterschreibt man ja. Aber mehr als "freiwillige Regeln" sind's halt irgendwie auch nicht.

Ich finde das immer krass, was man so hört was manche bekommen. Könnte mir das in unserem Kindergarten gar nicht vorstellen. Kenne da so eine kalte Pommes von McD vom Vortag Story und ähnliches von einer befreundeten Erzieherin.


Ich wüsste hier spontan auch kein Kind, dass sowas mitbekommt. Also schon auch ungesunde Dinge, das hab ich auf dem letzten Elternabend ja mitbekommen. Aber nicht so extrem, keine massiven Fälle.
Auch bei Geburtstagen sind wir völlig frei. Die einen geben Gummibärpäckchen mit heim, der größte Teil aber backt oder holt sich Anregungen auf Pinterest (die nachher nicht so schön aussehen, wie auf den Fotos dort). Zu letzterem zähle ich, leider auch zu dem in der Klammer.
Sumsislaw
1706 Beiträge
18.09.2019 22:10
Zitat von Alaska:

Mich würde ja mal die rechtliche Lage interessieren. Klar, ein Rechtsstreit würd ich meinem Kind nie zumuten, denn wer will sein Kind zurück in eine Kita geben, in der es "unten durch" ist.
Aber wie wäre die Lage? Hat ein Kindergarten überhaupt das Recht (ginge es ans Gericht), mir als Mutter zu verbieten, dass ich meinem Kind Bifi, Schokolade etc. pp. mitgebe?
Ich mein, das Jugendamt hat nicht einmal handhabe, wenn in einer Wohnung geraucht wird, was für mich die schwerere Körperverletzung ist.

Dass es solche Kinder gibt, die nur Mist abbekommen ist ja unstrittig. Aber so sehr ich mir für solche Kinder ein Frühstücksbuffett wünschen würde, ich find das, was manche Kitas hier machen einfach übergriffig.

Sie können es theoretisch im Betreuungsvertrag irgendwo festlegen, dass das Kind dieses und jenes nicht mitbringen darf. Dann würdest du dich vertragsbrüchig machen und der Vertrag kann gekündigt werden.
Ansonsten wird halt ein anderer "Grund" gefunden, dass eine vertrauensvolle Vertragsbasis nicht mehr vorhanden ist etc.

Ich fand es früher auch immer als unverschämte Bevormundung, wenn ich von solchen Essensvorschriften gehört habe. Mittlerweile sehe ich es genau andersrum.
Wenn mein Kind Zuhause ist, gelten "unsere" Regeln bezüglich Essen. Da hat uns keiner reinzureden.
Sobald ich mein Kind im Kindergarten abgebe, gelten deren Regeln und da hat niemand reinzureden (außer natürlich, sie würden das Kindeswohl gefährden). Sonst ist es ja übergriffiges Verhalten von der Elternseite.
Das Kind kann ja dann Zuhause eine Milchschnitte essen.
19.09.2019 08:03
Hmmm Hausrecht?
Alaska, ich denke nicht, dass sie dir verbieten können, die Brotdose so zubereiten wie du willst.... Aber ob es dann dort gegessen werden kann, ist eine andere Sache...
Also denke ich zumindest....
19.09.2019 08:27
ich muss mich der Meinung von Alaska da echt anschließen. Empfehlungen seitens der Kita finde ich okay, auch Projektwichen (hatten wir schon öfter) wo gesundes Essen thematisiert wird und selbst zubereitet wird. Sind auch okay. Aufklärung sollte schon stattfinden und es sollte sensibilisiert werden. Von Verboten halte ich nicht viel. Gerade da ich selbst eine mehr als mäklige Esserin zu Hause habe die eh schon nur 5 Lebensmittel ist. Würde der Kita mir davon noch 3 streichen weil sie ihrer Meinung nach zu ungesund sind würde das Kind hungern und komplett verweigern. GsD sieht das unsere Kita locker und lässt uns machen, solange gesund und ungesund sich die Waage halten. Und hier gab es noch nicht einmal eine Neidsituation, weder bei den Kleinen, noch bei den Großen. Da wird nicht diskutiert warum XY das und jenes mit hat, da wird lieber geteilt und getauscht (denn das können die Kinder, haben sie nämlich selber gelernt )
Christen
25090 Beiträge
19.09.2019 08:51
Ich denke auch, entweder sollen sie selbst das gesunde Frühstück stellen oder vielleicht mal freundlich darauf hinweisen, bei denen, die es total übertreiben..
FrauKugelrund
905 Beiträge
19.09.2019 11:48
Zitat von Alaska:

Zitat von Viala:

Zitat von Alaska:

Zitat von Zwerginator:

...


Da würd ich mich ja eiskalt drüber hinweg setzern. Ich find solche Vorschriften für erwachsene Menschen ja echt lächerlich. Da käme mit voller Absicht eine Milchschnitte in die Brotdose.
echt? Finde ich schade...
Ist sind solche Vorschriften gerade für die Kinder, deren Eltern a) nicht wissen was gesund ist oder b) die sich nicht streiten wollen... Leidtragende sind die Kinder, die als Erwachsene mühsam lernen müssen, dass auch was anderes als Schokocroissant oder Nutellabrot zum Frühstück schmecken können (und ja, Bei ilianos Eingewöhnung gab es einen jungen, der hatte jeden Morgen eine Tüte vom Bäcker mit was süßen drin dabei)
Und letztlich machen es solche Regeln es einem einfacher, denn man kann seinem Kind sagen: nein, das geht im Kindergarten nicht.
Die Eltern, die sich Gedanken um die Ernährung ihrer Kinder machen, kriegen von solchern Regeln praktisch nix mit


Ich find es einfach ein Stück weit übergriffig. Wenn das Kind jeden Morgen süß frühstückt kann es theoretisch trotzdem den Rest des Tages gesund ernährt werden. Wer darf da urteilen, wenn die Mama jeden Tag was vom Bäcker holt? Da find ich so fertige Miniwürstchen und Co. ja viel bedenklicher.
Da hat sich einfach keiner einzumischen. Bzw. die Grenze ist sehr schwammig.


Du teilst dir deinen Erziehungs- und Bildungsauftrag mit den Betreuungspersonen im Kindergarten. Und auch wenn du es kacke findest, bringst du mit dieser kindischen Reaktion höchstens dein Kind in ne blöde Situation, weil es von dir den Stunk fühlt und von den Erziehern die Enttäuschung, dass du ihre Person als Orientierungspunkt so gnadenlos untergräbst. Wenn dir die Regeln nicht passen, kannst du noch immer auf Tageseltern zurück greifen oder selbst betreuen. Dir steht nämlich wider des Kommentaren vorhin kein Kindergartenplatz sondern ein Betreuungsplatz zu. Und wenn keiner deinen Ansprüchen genügt und du gleichzeitig nicht an einer Zusammenarbeit interessiert bist, ist das nunmal dein Problem. Nein, eigentlich nur deines Kindes.
Alaska
19541 Beiträge
19.09.2019 12:07
Zitat von FrauKugelrund:

Zitat von Alaska:

Zitat von Viala:

Zitat von Alaska:

...
echt? Finde ich schade...
Ist sind solche Vorschriften gerade für die Kinder, deren Eltern a) nicht wissen was gesund ist oder b) die sich nicht streiten wollen... Leidtragende sind die Kinder, die als Erwachsene mühsam lernen müssen, dass auch was anderes als Schokocroissant oder Nutellabrot zum Frühstück schmecken können (und ja, Bei ilianos Eingewöhnung gab es einen jungen, der hatte jeden Morgen eine Tüte vom Bäcker mit was süßen drin dabei)
Und letztlich machen es solche Regeln es einem einfacher, denn man kann seinem Kind sagen: nein, das geht im Kindergarten nicht.
Die Eltern, die sich Gedanken um die Ernährung ihrer Kinder machen, kriegen von solchern Regeln praktisch nix mit


Ich find es einfach ein Stück weit übergriffig. Wenn das Kind jeden Morgen süß frühstückt kann es theoretisch trotzdem den Rest des Tages gesund ernährt werden. Wer darf da urteilen, wenn die Mama jeden Tag was vom Bäcker holt? Da find ich so fertige Miniwürstchen und Co. ja viel bedenklicher.
Da hat sich einfach keiner einzumischen. Bzw. die Grenze ist sehr schwammig.


Du teilst dir deinen Erziehungs- und Bildungsauftrag mit den Betreuungspersonen im Kindergarten. Und auch wenn du es kacke findest, bringst du mit dieser kindischen Reaktion höchstens dein Kind in ne blöde Situation, weil es von dir den Stunk fühlt und von den Erziehern die Enttäuschung, dass du ihre Person als Orientierungspunkt so gnadenlos untergräbst. Wenn dir die Regeln nicht passen, kannst du noch immer auf Tageseltern zurück greifen oder selbst betreuen. Dir steht nämlich wider des Kommentaren vorhin kein Kindergartenplatz sondern ein Betreuungsplatz zu. Und wenn keiner deinen Ansprüchen genügt und du gleichzeitig nicht an einer Zusammenarbeit interessiert bist, ist das nunmal dein Problem. Nein, eigentlich nur deines Kindes.


Solange von mir verlangt wird, dass ich das Essen stellen muss, hab ich auch daa Recht zu bestimmmen, was da rein kommt.
Dann sollen sie das Frühstück stellen, dann hab ich tatsächlich kein Mitspracherecht mehr.
Die Kindergärten hier im Thema reagieren völlig überzogen, wenn nicht regelrecht affig.

Edit: in unserer Gemeinde steht jedem Kind der Platz im Kiga zu. Das ust schriftlich festgehalten. Punkt.
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