Mütter- und Schwangerenforum

Alternative zum Aerochamber / Inhalieren wird verweigert

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11.09.2023 14:20
Mein Kind (14 Monate) musste letzten Herbst / Winter Sultanol inhalieren. Mit einem Aerochamber (dieses Rohr davor 2 Hub und mehrfach einatmen). Als er noch jünger war, war es kein Problem. Zum Frühjahr hin mochte er es schon nicht mehr.
Jetzt gehts langsam wieder los mit der Hustensaison und ich bekomme das Zeug nicht in ihn hinein. Er lässt es keine 2 Sekunden am Mund / vor dem Gesicht.
Habe das Spray ohne alles ausprobiert. Dabei trifft man natürlich nicht genug den Atemzug und der Mund ist auch nicht komplett geschlossen. Ein Mundstück und auch eine Mund-Nasen-Maske haben wir da, geht beides nicht.
Die Kinderärztin sagt dazu nur, er MUSS. Danke!

Selbst wenn ich ihn "zwinge". Erstens bräuchte ich zwei Menschen, um alle Arme, Beine des Kindes und das Gerät festzuhalten, geschweige denn noch zu sprühen. Und zweitens atmet er dann auch nicht 10x ein, sondern brüllt nur bis er rot wird und hält ewig die Luft an. So eine Qual, das ist nichts für uns und sowieso absolut sinnfrei.

Wir waren mal in der Kur mit dem Großen und haben dort mit dem Pariboy inhaliert. Das ging etwas besser, aber auch nur die ersten Male. Dafür hat es aber auch deutlich schneller geholfen. Unsere Kinderärztin zu Hause sagte mir dazu nur, da geht zu viel verloren, ist nichts für ihn. Habe schon zwei Mal danach gefragt.

Hilfe?!??!
Mein Sohn atmet schlecht, ich bekomme die Medizin nicht rein und mein Arzt hilft nicht. Echt cool.
Tipps und Tricks? Alternativen, die ich der Ärztin noch vorschlagen kann?
nilou
14120 Beiträge
11.09.2023 14:34
Der Pariboy hat doch auch ein Maskenteil. Wieso glaubst du das ginge trotzdem beim jüngeren, es war doch der Große dem es geholfen hat, oder dem kleinen.

Geht es dir darum, das die Ärztin ihn dir nicht verschreibt? Den kann man doch auch so kaufen.

Mein musste früher auch inhalieren. Für Medikamente hatten wir diese Inhalierhilfe:

https://www.die-beraterapotheke.de/vortex-m.kinder maske-ab-2-jahre-1-st-12371291?channable=40fccb617 27469636c656e756d6265720031323337313239315f4442414 b&gclid=EAIaIQobChMIwfiMl8iigQMVgJRoCR31bQlKEA QYBiABEgJhHvD_BwE

Wir haben das spielerisch aufgebaut. Ganz langsam, ich habe auch inhaliert, wir haben uns abgewechselt etc. Letztendlich kann dir die Ärztin nicht helfen, das er bei den Geräten nicht mehr schreit. Das geht nur über reine positive Verknüpfung damit. Er scheint ja irgendwie Angst zu haben.

Ansonsten auch schauen ob es bei euch Salzgrotten in der Nähe gibt.
NobodyMitBaby
2387 Beiträge
11.09.2023 15:14
Zitat von nilou:

Der Pariboy hat doch auch ein Maskenteil. Wieso glaubst du das ginge trotzdem beim jüngeren, es war doch der Große dem es geholfen hat, oder dem kleinen.

Geht es dir darum, das die Ärztin ihn dir nicht verschreibt? Den kann man doch auch so kaufen.

Mein musste früher auch inhalieren. Für Medikamente hatten wir diese Inhalierhilfe:

https://www.die-beraterapotheke.de/vortex-m.kinder maske-ab-2-jahre-1-st-12371291?channable=40fccb617 27469636c656e756d6265720031323337313239315f4442414 b&gclid=EAIaIQobChMIwfiMl8iigQMVgJRoCR31bQlKEA QYBiABEgJhHvD_BwE

Wir haben das spielerisch aufgebaut. Ganz langsam, ich habe auch inhaliert, wir haben uns abgewechselt etc. Letztendlich kann dir die Ärztin nicht helfen, das er bei den Geräten nicht mehr schreit. Das geht nur über reine positive Verknüpfung damit. Er scheint ja irgendwie Angst zu haben.

Ansonsten auch schauen ob es bei euch Salzgrotten in der Nähe gibt.


Das ist dasselbe wie ein AeroChamber.
NobodyMitBaby
2387 Beiträge
11.09.2023 15:16
Zitat von MamaMäh:

Mein Kind (14 Monate) musste letzten Herbst / Winter Sultanol inhalieren. Mit einem Aerochamber (dieses Rohr davor 2 Hub und mehrfach einatmen). Als er noch jünger war, war es kein Problem. Zum Frühjahr hin mochte er es schon nicht mehr.
Jetzt gehts langsam wieder los mit der Hustensaison und ich bekomme das Zeug nicht in ihn hinein. Er lässt es keine 2 Sekunden am Mund / vor dem Gesicht.
Habe das Spray ohne alles ausprobiert. Dabei trifft man natürlich nicht genug den Atemzug und der Mund ist auch nicht komplett geschlossen. Ein Mundstück und auch eine Mund-Nasen-Maske haben wir da, geht beides nicht.
Die Kinderärztin sagt dazu nur, er MUSS. Danke!

Selbst wenn ich ihn "zwinge". Erstens bräuchte ich zwei Menschen, um alle Arme, Beine des Kindes und das Gerät festzuhalten, geschweige denn noch zu sprühen. Und zweitens atmet er dann auch nicht 10x ein, sondern brüllt nur bis er rot wird und hält ewig die Luft an. So eine Qual, das ist nichts für uns und sowieso absolut sinnfrei.

Wir waren mal in der Kur mit dem Großen und haben dort mit dem Pariboy inhaliert. Das ging etwas besser, aber auch nur die ersten Male. Dafür hat es aber auch deutlich schneller geholfen. Unsere Kinderärztin zu Hause sagte mir dazu nur, da geht zu viel verloren, ist nichts für ihn. Habe schon zwei Mal danach gefragt.

Hilfe?!??!
Mein Sohn atmet schlecht, ich bekomme die Medizin nicht rein und mein Arzt hilft nicht. Echt cool.
Tipps und Tricks? Alternativen, die ich der Ärztin noch vorschlagen kann?


Du kannst auch über den PariBoy das Salbutamol vernebeln. Kauf dir den selber und lass dir die Tropfen verschreiben. Das Kochsalz kannst du auch selber kaufen.
Hast du ihn schon mal vor den Fernseher gesetzt zum Inhalieren? Ggf ist er dann genug abgelenkt?
Anvil
312 Beiträge
11.09.2023 15:30
Zitat von MamaMäh:

Mein Kind (14 Monate) musste letzten Herbst / Winter Sultanol inhalieren. Mit einem Aerochamber (dieses Rohr davor 2 Hub und mehrfach einatmen). Als er noch jünger war, war es kein Problem. Zum Frühjahr hin mochte er es schon nicht mehr.
Jetzt gehts langsam wieder los mit der Hustensaison und ich bekomme das Zeug nicht in ihn hinein. Er lässt es keine 2 Sekunden am Mund / vor dem Gesicht.
Habe das Spray ohne alles ausprobiert. Dabei trifft man natürlich nicht genug den Atemzug und der Mund ist auch nicht komplett geschlossen. Ein Mundstück und auch eine Mund-Nasen-Maske haben wir da, geht beides nicht.
Die Kinderärztin sagt dazu nur, er MUSS. Danke!

Selbst wenn ich ihn "zwinge". Erstens bräuchte ich zwei Menschen, um alle Arme, Beine des Kindes und das Gerät festzuhalten, geschweige denn noch zu sprühen. Und zweitens atmet er dann auch nicht 10x ein, sondern brüllt nur bis er rot wird und hält ewig die Luft an. So eine Qual, das ist nichts für uns und sowieso absolut sinnfrei.

Wir waren mal in der Kur mit dem Großen und haben dort mit dem Pariboy inhaliert. Das ging etwas besser, aber auch nur die ersten Male. Dafür hat es aber auch deutlich schneller geholfen. Unsere Kinderärztin zu Hause sagte mir dazu nur, da geht zu viel verloren, ist nichts für ihn. Habe schon zwei Mal danach gefragt.

Hilfe?!??!
Mein Sohn atmet schlecht, ich bekomme die Medizin nicht rein und mein Arzt hilft nicht. Echt cool.
Tipps und Tricks? Alternativen, die ich der Ärztin noch vorschlagen kann?
Mein Sohn musste in dem Alter bis ca 6 Jahre auch regelmäßig Sultanol und Flixotide inhalieren, er hat damals den Aerochamber eigentlich immer akzeptiert. Klar hat er nicht immer tief eingeatmet und die Maske war auch nicht immer fest am Mund, aber der Arzt hat gemeint, Hauptsache er atmet überhaupt etwas von dem Medikament ein.
Wenn euch die Kinderärztin den Pari boy nicht verschreiben will, geht zu einem Lungenfacharzt, der hat uns damals den Aerochamber verschrieben.
Mimiminime
1727 Beiträge
11.09.2023 17:10
Zitat von MamaMäh:

Mein Kind (14 Monate) musste letzten Herbst / Winter Sultanol inhalieren. Mit einem Aerochamber (dieses Rohr davor 2 Hub und mehrfach einatmen). Als er noch jünger war, war es kein Problem. Zum Frühjahr hin mochte er es schon nicht mehr.
Jetzt gehts langsam wieder los mit der Hustensaison und ich bekomme das Zeug nicht in ihn hinein. Er lässt es keine 2 Sekunden am Mund / vor dem Gesicht.
Habe das Spray ohne alles ausprobiert. Dabei trifft man natürlich nicht genug den Atemzug und der Mund ist auch nicht komplett geschlossen. Ein Mundstück und auch eine Mund-Nasen-Maske haben wir da, geht beides nicht.
Die Kinderärztin sagt dazu nur, er MUSS. Danke!

Selbst wenn ich ihn "zwinge". Erstens bräuchte ich zwei Menschen, um alle Arme, Beine des Kindes und das Gerät festzuhalten, geschweige denn noch zu sprühen. Und zweitens atmet er dann auch nicht 10x ein, sondern brüllt nur bis er rot wird und hält ewig die Luft an. So eine Qual, das ist nichts für uns und sowieso absolut sinnfrei.

Wir waren mal in der Kur mit dem Großen und haben dort mit dem Pariboy inhaliert. Das ging etwas besser, aber auch nur die ersten Male. Dafür hat es aber auch deutlich schneller geholfen. Unsere Kinderärztin zu Hause sagte mir dazu nur, da geht zu viel verloren, ist nichts für ihn. Habe schon zwei Mal danach gefragt.

Hilfe?!??!
Mein Sohn atmet schlecht, ich bekomme die Medizin nicht rein und mein Arzt hilft nicht. Echt cool.
Tipps und Tricks? Alternativen, die ich der Ärztin noch vorschlagen kann?


Du kannst doch selbst einen Inhalator kaufen. Ca. 35 Euro beim großen Onlineshop...on.
Haben wir auch gemacht und nutzen es alle mit Kochsalz.
Salbutamol gibt es auch als Tropfen, kann der Kinderarzt verschreiben.
Gute Besserung
11.09.2023 17:36
Ich habe einen Pariboy. Aber die Tropfen (Kochsalzlösung hab ich, reicht definitiv nicht) gibts nur auf Rezept. Meine Ärztin gibt es mir halt nicht, würde ja nix nützen..

Ich meine den Kleinen. Er musste dort inhalieren und die Ärzte dort fanden es sinnvoll. Hat geklappt, wieso weiß ich nicht. Vielleicht wegen dem Geräusch.

Ja spielerisch usw. hab ich alles schon durch. Kuschelig, im Schlaf, alles probiert. Sitze teilweise 20 Minuten und versuche es immer wieder, mehr als einen halbherzigen Atemzug tut er nicht, mit dem Ding vor dem Gesicht.

Ich hatte jetzt auf eine andere Art von Medikament gehofft, gibts nicht vielleicht irgendeinen Saft oder sowas, der auch eine Weitung der Bronchien bewirkt?

Ich selbst habe einen Termin beim Lungenarzt Ende des Monats, ich habe 5 Monate drauf gewartet. Aber nun ja, gebe ich ihn wohl an mein Kind ab. Scheint ja wieder so ein Herbst zu werden.
Sternchen0245
457 Beiträge
11.09.2023 18:32
Zitat von MamaMäh:

Ich habe einen Pariboy. Aber die Tropfen (Kochsalzlösung hab ich, reicht definitiv nicht) gibts nur auf Rezept. Meine Ärztin gibt es mir halt nicht, würde ja nix nützen..

Ich meine den Kleinen. Er musste dort inhalieren und die Ärzte dort fanden es sinnvoll. Hat geklappt, wieso weiß ich nicht. Vielleicht wegen dem Geräusch.

Ja spielerisch usw. hab ich alles schon durch. Kuschelig, im Schlaf, alles probiert. Sitze teilweise 20 Minuten und versuche es immer wieder, mehr als einen halbherzigen Atemzug tut er nicht, mit dem Ding vor dem Gesicht.

Ich hatte jetzt auf eine andere Art von Medikament gehofft, gibts nicht vielleicht irgendeinen Saft oder sowas, der auch eine Weitung der Bronchien bewirkt?

Ich selbst habe einen Termin beim Lungenarzt Ende des Monats, ich habe 5 Monate drauf gewartet. Aber nun ja, gebe ich ihn wohl an mein Kind ab. Scheint ja wieder so ein Herbst zu werden.

Wir haben für Pseydokrupp Zäpfchen bekommen,ich glaube das ist aber Cortison und nicht ganz ohne Weiß nicht ob das in eurem Fall helfen würde
ladyone
8735 Beiträge
11.09.2023 18:46
Wir haben unseren Sohn einfach immer festgehalten, nach ein paar Mal hat et sich dann nicht mehr gewehrt. Haben auch den mit Maske vorne
wolkenschaf
11833 Beiträge
11.09.2023 20:00
Es gibt Salbutamol auch als Tropfen zum Einnehmen. Müsste aber halt auch verschrieben werden.

Klappt es auch nicht im Schlaf? Maske vorsichtig über Mund und Nase halten reicht ja da schon aus, damit was eingeatmet wird. Das hat hier immer funktioniert, wenn ich keine Lust auf Diskussionen hatte. Generell bin ich aber bei solchen medizinisch notwendigen Dingen eher streng und wenig diskussionsbereit. Notfalls dann auch mal gegen den Willen des Kindes, denn an einem Krankenhausaufenthalt oder Atemnot resultierend aus nicht genommenen Medikamenten hat das Kind wahrscheinlich noch weniger Spaß.

11.09.2023 21:09
Also ich habe es vorhin wieder versucht. Mit dem Fernseher tatsächlich. Hat nicht geholfen. Auch mit Zwang komme ich nicht weit. Ehrlich, das sieht dann so aus, dass meine Beine über seinen Beinen sind (im Schneidersitz hab ich ihn im Schoß) halte mit einem Arm die Arme fest (so gut ich kann), hab seinen Kopf an mich gedrückt so halb in die Armbeuge und Achsel rein und in der anderen Hand das Teil. Aber er zappelt und schreit, dreht den Kopf weg und atmet absolut gar nichts ein. Null Komma nix. So sehr ich es auch durchbringen wollen würde. Und um den einen knappen Atemzug nach dem Gebrüll zu erwischen, müsste er auch erstmal halbwegs stillhalten. Es kommt ja kein Dampf raus oder so. Die Maske muss mit dem gesamten Rand fest anliegen, während der Einatmung. Sonst atmet er nichts aus dem Aerochamber, sondern nur die normale Luft. Der hat ja diese Klappe, mit der man die Atmung beobachten kann. Wenn ich Glück habe, bewegt die sich einmal, während der ganzen Prozedur. Fehlen noch 9.

Im Schlaf dreht er auch sofort den Kopf weg. Bzw. wacht schreiend auf, wenn ich ihn dabei noch zusätzlich irgendwie festhalte.

Hm... echt richtig blöde. Trotzdem vielen Dank für Eure Ratschläge! Besonders für den Tipp mit den Tropfen zum Einnehmen. Ich werde das morgen ansprechen, drückt mir die Daumen.
schoko_keks1234
3384 Beiträge
12.09.2023 13:05
Ohje, da geht es schon wieder los bei euch. Hier beginnt auch gerade die Saison des röchelns

Ich würde weiterhin nach den Tropfen für den Pariboy verlangen. Ja, ist nicht so effektiv, aber wenigstens kommt so doch etwas von dem Medikament ins Kind rein. Das sollte doch eigentlich besser sein, als gar nix.
Und dann zusätzlich noch mit Kochsalz inhalieren.

Nimm beim nächsten Mal diese Inhalationshilfe mit und zeig ihr, wie die Versuche aussehen. Vielleicht kann sie dir dann entweder den ultimativen mega super Trick zeigen, oder kommt auch zu dem Schluss, dass es besser über den pariboy mit weniger " Effekt", aber dafür überhaupt einer Einnahme des Medikamentes kommt.
Dream1992
1801 Beiträge
12.09.2023 20:21
Boa.. sorry aber wenn ich das so lese wird mir ganz anders.
Würdest du etwa davon ausgehen, dass dir da grade nichts schlimmes passiert, wenn du so festgehalten werden würdest ?
Mit 14 Monaten weiß man doch noch gar nicht, dass man in Sicherheit ist.
Das nichts schlimmes passiert und das nur Dampf oder was auch immer ist.
Und wenn du es schon ein paar mal so probiert hast, ist die Angst vor dem Gerät so groß das er wahrscheinlich schon losschreit, wenn er das Teil nur sieht.

Am besten klappen solche Dinge immer, indem man das Kind erstmal ganz allein mit dem Gerät "spielen" lässt.
Egal ob Zahnbürste, Duschkopf, Inhalator.
Ich lasse die Kleine überall mit spielen, damit sie dich damit erstmal vertraut machen kann und weiß, dass es nichts ist, was sie gleich auffrisst =D

Dann nutze ich die Dinge erst mal an mir selbst und lasse sie zugucken.
Dann beginnt die Neugierde.
"Was macht Mama da? Das sieht irgendwie lustig aus. Ich will auch mal!"
Und Schwupps reißen sie es einem aus der Hand.
Genau wie beim Essen. Ich biete es nicht an. Ich esse.
Dann will sie auch und bekommt es.

Wenn man da zu viel Druck rein gibt wirkt es bedrohlich.
Da blocken die dann super schnell.

Ich würde da den Druck erstmal komplett rausnehmen.

Ist es denn nicht möglich, ihm das im Schlaf erstmal ganz unbemerkt vor den Mund zu halten wenn es aktuell sein muss ?
12.09.2023 22:33
Ist das jetzt eine Frage oder ein Vorwurf?
Selbstverständlich habe ich das alles schon längst so gemacht, wie Du beschreibst. Er spielt damit, er nimmt es auch selbst in den Mund. Aber sobald ich die Maske tatsächlich anhalte und das Spray einsprühe, ist es vorbei. Es "schmeckt" auch einfach anders / chemisch. Vielleicht kann er das nicht leiden.

Ich schrieb im ersten Post, das ich es nicht gutheiße. Ja, mir läuft es auch eiskalt den Rücken runter und ich hatte hier um Tipps gebeten, um genau das NICHT tun zu müssen. Meine Güte.
Ich bin Erzieherin und Mutter von zwei Kindern mit vielen Erkältungen, außerdem kenne ich das Gerät seit meiner Kindheit. Ich bin kein Monster oder Idiot. Aber das es hier um lebensnotwendigen Sauerstoff geht und nicht ums Haarewaschen, hast Du verstanden?

Ich schrieb ebenso, das mein Kind es schon länger kennt und sonst keine Probleme damit hatte. Es irgendwann schleichend anfing. Er will einfach nicht.
Er will auch viele andere Dinge nicht und ist ein kräftiger Junge, der sich gut zu "wehren" weiß. Zb., wenn er seine Kleidung bei Minusgraden nicht anziehen möchte oder gerade aus dem Kinderwagen aussteigen möchte, während wir den Zebrastreifen überqueren..

Dennoch, mein Kind fiept aus der Lunge, ist kurzatmig und meine Ärztin lässt mich hängen. Hat zB. noch nie Tropfen zum Einnehmen erwähnt. Was erwartest Du von mir? Das ich ihn schleichend ersticken lasse? Dann frage ich hier doch besser nach einem Rat oder etwa nicht?
Ich war letzten Herbst bereits deshalb mit ihm im Krankenhaus. Ich weiß, wie er sich anhört, wenn die Sauerstoffsättigung nicht mehr optimal ist. Ja aber natürlich, da probiere ich es einfach noch ein paar Tage mit "ach komm bitte, wenigstens einmal atmen, ich singe dabei auch dein Lieblingslied, egal ob Dein Gebrüll alles übertönt"... Also bitte.
Ich hoffe mal, es war eine Frage...

Ansonsten - ich war heute endlich erfolgreich bei der Ärztin.
Genau, ich kam auf die selbe Idee. Ich habe heute das Teil mitgenommen. Sie dachte wohl, ich bin nur zu blöd es zu benutzen und sie wollte es mal an meinem Sohn demonstrieren. Dann merkte sie schnell, dass das Teil tatsächlich nichts für uns ist.
Wir nutzen nun den Pariboy und DEN kann man im Schlaf anhalten.
Das andere - wie gesagt - nicht. Kann man jetzt verstehen wollen oder eben nicht. Ich denke, wer das Teil kennt, weiß dass es fest anliegen muss.

Danke an alle lieben Menschen hier.

schoko_keks1234
3384 Beiträge
12.09.2023 23:00
Zitat von Dream1992:

Boa.. sorry aber wenn ich das so lese wird mir ganz anders.
Würdest du etwa davon ausgehen, dass dir da grade nichts schlimmes passiert, wenn du so festgehalten werden würdest ?
Mit 14 Monaten weiß man doch noch gar nicht, dass man in Sicherheit ist.
Das nichts schlimmes passiert und das nur Dampf oder was auch immer ist.
Und wenn du es schon ein paar mal so probiert hast, ist die Angst vor dem Gerät so groß das er wahrscheinlich schon losschreit, wenn er das Teil nur sieht.

Am besten klappen solche Dinge immer, indem man das Kind erstmal ganz allein mit dem Gerät "spielen" lässt.
Egal ob Zahnbürste, Duschkopf, Inhalator.
Ich lasse die Kleine überall mit spielen, damit sie dich damit erstmal vertraut machen kann und weiß, dass es nichts ist, was sie gleich auffrisst =D

Dann nutze ich die Dinge erst mal an mir selbst und lasse sie zugucken.
Dann beginnt die Neugierde.
"Was macht Mama da? Das sieht irgendwie lustig aus. Ich will auch mal!"
Und Schwupps reißen sie es einem aus der Hand.
Genau wie beim Essen. Ich biete es nicht an. Ich esse.
Dann will sie auch und bekommt es.

Wenn man da zu viel Druck rein gibt wirkt es bedrohlich.
Da blocken die dann super schnell.

Ich würde da den Druck erstmal komplett rausnehmen.

Ist es denn nicht möglich, ihm das im Schlaf erstmal ganz unbemerkt vor den Mund zu halten wenn es aktuell sein muss ?


Ich verstehe deinen Gedanken, allerdings hätte ich bedenken mein Kind mit Medikamenten spielen zu lassen. Da steht nicht umsonst drauf, für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Klar, du wirst dabei sein und es beaufsichtigen. Trotzdem, für mich sind Medikamente nichts, was als Spielzeug genutzt werden sollte. Das hat in Kinderhänden nichts zu suchen.

Wir hatten die Problematik bei antibiotischen Augentropfen auch des öfteren schon. Und da würde ich mich auch hüten, die mir selbst rein zu tropfen, wenns nicht medizinisch nötig ist.

Medizin muss bei Bedarf eben genommen werden. Auch bei Kleinkindern und auch wenn es unangenehm ist.
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