Krankenkasse übernimmt nicht Kieferorthopäde
19.07.2023 10:08
Zitat von Pesto:
Die KFO hat einen Bericht verfasst, in dem sie mein Kind in Stufe 2 eingeteilt hat.
Um einen genauen Heil- und Kostenplan zu erstellen, möchte sie aber noch weitere Untersuchungen machen.
Diese Untersuchungen ändern aber nichts an der Stufe.
Wir sollen nun überlegen, ob wir unser Kind behandeln lassen auf eigene Kosten oder eben nicht.
Ich würde einfach noch zusätzlich zu einem anderem gehen und Zweitmeinung holen.
Bei mir gab es Probleme, weil in der Kindheit nicht behandelt wurde. Könnte ich immer noch behandelt, aber da icj Kronen hab, geht feste Zahnspange leider nicht nur diese Invisalign bei denen ich schon vorher weiß, dass ich das Zeug ständig vergessen werde.
Meine Mama hat damals keine Zweitmeinung geholt… Waren aber auch gerade erst frisch nach Deutschland gezogen, hatten nicht das Geld für die Selbstbehandlung aber wussten auch nicht, dass man Zweitmeinungen holen kann.
19.07.2023 13:40
Zitat von Mathelenlu:
Zitat von Bumasbaby:
Zitat von Pesto:
Zitat von nilou:
Ich sehe hier die Schieflage bei der KFO nicht bei der Krankenkasse. Wenn es wirklich sicher zu gesundheitlichen Problemen führt muss die KFO das auch so beurteilen.
Die Krankenkasse ist bei der Kostenübernahme an Richtlinien gebunden. Da steht verbindlich drin was sie übernehmen und was nicht. Wenn der KFO in Stufe 2 beurteilt, aber erst ab Stufe 3 übernommen wird, hat die Krankenkasse keinen Spielraum.
https://www.medondo.health/bibliothek/kieferorthop aedische-indikationsgruppen-wann-die-gesetzliche-k asse-zahlt-und-wann-nicht
So wie ich das rauslese, habt ihr bisher nur die Info von der KFO, nicht von der Krankenkasse? Also da habt ihr noch keinen Heil- und Kostenplan eingereicht?
Ich würde mir eine zweite Meinung holen. Und wenn da auch wieder Stufe 2 rauskommt, ist es leider nicht der medizinisch notwendige Bereich und somit keine Kostenübernahme. Inwieweit das ok ist steht auf einen anderen Blatt. Wir haben deshalb schon vor Jahren eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen die jetzt bereits die Kosten der Zahnspange übernimmt, die die Krankenkasse ablehnen musste, da "nur" Stufe 4 in der Frühbehandlung und erst ab Stufe 5 übernommen wird.
Inwieweit ihr es dann selber bezahlt müsst ihr überlegen. Die KFO bieten ja mittlerweile Ratenzahlung an.
Das mit den vor 4-5 Jahren hätten sie es locker genehmigt verstehe ich übrigens nicht. Da gab es die KIG Einstufung nämlich auch schon. Hat der KFO den gesagt was sich da in eurem Fall geändert hat?
Sie meinte, dass die Krankenkassen die Bedingungen der einzelnen Stufen verschärft haben. Was vor einigen Jahren noch bezahlt wurde ist jetzt rausgefallen.
Für einen genauen Heil- und Kostenplan müsste sie noch weitere Untersuchungen bei meinem Kind machen wie z.B. Schädelaufnahmen und Wachstumsanalyse.
Bisher waren es Abdrücke und Rundum- Röntgen. Daraus hat sie den Behandlungsbedarf ermittelt.
So war das bei uns auch. Der Kieferorthopäde verdient einfach mehr, wenn die Zahnspange privat gezahlt wird. Wir sind zu einem anderen Kieferorthopäden gegangen der direkt gesagt hat, dass die Zahnspange nötig ist und die Krankenkasse hat diese auch ohne Probleme bewilligt.
Wie, die stufen dann extra schwächer ein und spekulieren auf private Zahlung? Wie frech ist das denn?![]()
So war es zumindest bei uns. Der Kieferorthopäde sagte wir hätten bei der Krankenkasse keine Chance und müssten privat zahlen. Wir sind dann zu dem anderen Kieferorthopäden ohne zu sagen, dass wir schon woanders waren und dee sagte sofort, dass unsere Tochter eine Zahnspange benötigt und diese auch von der Kasse übernommen wird. So war es dann auch. 2 Wochen später hatten wir die Zusage von der Krankenkasse im Briefkasten. Privat bekommt der Kieferorthopäde 8500€ (der Kieferorthopäde der sagte wir müssen privat zahlen) von der Krankenkasse gibt es gesamt 3800€. Also ein gewaltiger Unterschied.
19.07.2023 13:43
Die KK wird dann nichts übernehmen?
Meine Tochter ist seit zwei Jahren in Behandlung,die Kostenübernahme etc. hat alles unser KFO damals geregelt und uns dann drei verschiedene Modelle vorgelegt die in den Zuzahlungen variierten.
Zu zahlen muss man ja in jedem Fall, davon wird dann ja ein gewisser Prozentsatz nach erfolgreicher Behandlung von der KK erstattet.
Meine Tochter ist seit zwei Jahren in Behandlung,die Kostenübernahme etc. hat alles unser KFO damals geregelt und uns dann drei verschiedene Modelle vorgelegt die in den Zuzahlungen variierten.
Zu zahlen muss man ja in jedem Fall, davon wird dann ja ein gewisser Prozentsatz nach erfolgreicher Behandlung von der KK erstattet.
20.07.2023 05:53
Zitat von Mimolino:
Die KK wird dann nichts übernehmen?
Meine Tochter ist seit zwei Jahren in Behandlung,die Kostenübernahme etc. hat alles unser KFO damals geregelt und uns dann drei verschiedene Modelle vorgelegt die in den Zuzahlungen variierten.
Zu zahlen muss man ja in jedem Fall, davon wird dann ja ein gewisser Prozentsatz nach erfolgreicher Behandlung von der KK erstattet.
Genau, im Falle der Ablehnung übernimmt die KK nichts, sollte man die Behandlung doch beginnen.
War bei uns auch so.
K2 würde abgelehnt, ich hab es für notwendig erachtet und hab die Behandlung begonnen.
Nach ca einem halben Jahr hat der Kieferorthopäde erneut einen Antrag gestellt und dieses Mal wurde genehmigt.
Jetzt wird er 90% bezuschusst (weil 2. Kind in Behandlung).
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